[Kumogakure] [ZA] Raidon Yasuo

Ihr findet in diesem Forum die Charakterposts aller Chūnin im Rollenspiel.

Beitrag 13. Mai 2014, 12:39

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Beitrag 13. Mai 2014, 12:40

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Kumogakure



Isan no Darui



Allgemeines



Bild


Nachname: Raidon
Vorname: Yasuo
Geschlecht: Männlich
Alter: 17 Jahre
Geburtstag: 07.03.97
Tierkreiszeichen: Ushi (Ochse)
Größe: 187 cm
Gewicht: 85 kg
Blutgruppe: AB Positiv
Geburtsort: Kumogakure no Sato
Wohnort: Asatsuyugakure no Sato
Rang: Chūnin
Clan: Isan no Darui
Ninja – ID: 012738 - 376543
Aussehen: Wenn man den Urenkel Daruis so sieht, möchte man kaum glauben, dass er wirklich ein Nachkomme des Kapitäns der Ersten Division im vierten großen Ninjaweltkrieg ist. Im Gegensatz zu seinem Vorfahren ist der junge Mann bleich wie man nur sein kann, im starken Kontrast zum Rest seiner Familie, die allesamt dunkelhäutig sind. Seine Körpergröße ist ebenfalls beachtlich für sein Alter, vor allem wenn man bedenkt dass er sich noch im Wachstum befindet, und so ist ein deutlicher Unterschied zu seinem Halbbruder und seiner Mutter erkennbar, die er um fast dreißig Zentimeter überragt. Hier fällt auch seine blaue Haarpracht auf, für die weder er seine Mutter eine Erklärung haben. Trotzdem mag der Raidon seine Haare sehr und sträubt sich jedes Mal aufs Neue, wenn sie geschnitten werden sollen, schließlich lässt er sie ja nicht zum Spaß wachsen. Sein Gesicht ist recht normal, ohne irgendwelche Narben oder sonstige Auffälligkeiten, einzig vier kleine Piercings, die unter den Mundwinkeln platziert sind, stechen ein wenig hervor. Auch seine Kleidung unterscheidet sich sehr vom allgemeinen Bild eines Shinobi, so trägt er meist lockere, aber stabile Kleidung, die augenscheinlich eher zu einem Zivilisten als zu einem Krieger passen würde. Seine Jacke, die beinahe schon ein Gilet ist, bestehend aus fein gegerbtem Rehleder ist innen mit Pelz gesäumt, der aus den kurzen Ärmeln, die gerade mal auf seine Oberarme reichen, herauslugt. Auf den Schultern sind kleine Metallstacheln angebracht, die der Zierde dienen. Darunter trägt er ein tief ausgeschnittenes Shirt in einer hellen Farbe, das den Blick auf seine Halskette und einen kleinen Teil seines Torso freigibt. Für sicheren Halt und um sich minimal gegen die Kälte zu schützen, trägt der Teenager schwarze Handschuhe ohne Finger. Um die Hüfte liegt eine Kette aus Eisen, die keinen wirklichen Zweck erfüllt sondern einfach nur da ist, sowie ein schwarzer Ledergürtel der sehr locker sitzt. Auch Yasuos Beinkleider haben schon bessere Zeiten gesehen, das linke Hosenbein ist am Oberschenkel aufgerissen, aber darum kümmert er sich schon lange nicht mehr. Am rechten Oberschenkel ist für gewöhnlich sein Hitaiate befestigt. Die braunen Schuhe sind klobig und schwer, er zieht sie jedoch wegen des besseren Schutz gegen Dornen und ähnliches den normalen Shinobisandalen vor. Auf Missionen unterscheidet sich seine Aufmachung nur geringfügig von seiner alltäglichen, doch es gibt einige wichtige Änderungen. Zuerst fällt auf, dass die Jacke gegen ein kurzärmliges, graues Shirt getauscht wurde, welches maximale Bewegungsfreiheit bietet. Über der Brust liegt ein Lederriemen, der sein Chokuto am Rücken festhält. Zudem sind die Schultern des Shirts mit kleinen Metallplatten verstärkt, die im Ernstfall Schutz gegen Kunai, Shuriken oder sogar leichte Schwerthiebe bieten. Kette und Gürtel sind immer noch vorhanden, allerdings hat das Stirnband auf das linke Bein gewechselt, um dem Shuriken-Halfter Platz zu schaffen. Die Stiefel wurden für mehr Stabilität mit Lederriemen umwickelt, die im Falle des Falles als Fesseln für Gefangene oder als Schnur für einen leichten Unterstand dienen.



Persönlichkeit



Charaktereigenschaften:

| respektlos | aufbrausen | trinkfest | große Klappe | Reptilienhasser | gynäkophobisch veranlagt |

Nun wird es interessant, denn man findet selten einen Menschen mit einem so gegensätzlichen Charakter wie Yasuo. Auf der einen Seite ist er einfach nur ein vorlauter, respektloser Typ der sich einen feuchten Kericht darum schert was andere von ihm denken, und ihnen meistens einfach nicht zuhört. Das führt so weit, dass er manchmal während einer Besprechung vor lauter Langeweile wegpennt, anfängt zu schnarchen, durch sein eigenes Schnarchen geweckt wir, aufwacht und sich darüber beschwert dass die Sache ja immer noch nicht fertig ist. Auch sein Umgang mit Menschen passt vielen nicht, da er meist sehr locker an jeden herangeht und sich nicht um den Rang seines Gegenübers kümmert. Dieses Verhalten legt er eigentlich nur auf Missionen ab, denn trotz allem hat er gemerkt, dass in gewissen Fällen sein Überleben von Zuhören und dem Ausführen von Befehlen abhängt. Mit Genin die Yasuo auf die Nerven gehen, wie etwa sein kleiner Bruder, wird er dann auch schon mal handgreiflich und zieht ihnen eins über, boxt sie in die Rippen und tritt sie in den Hintern. Trotzdem hat er speziell seinen Bruder sehr gern und man sollte in seiner Gegenwart besser die Finger von Shinichi lassen, wenn man Wert darauf legt, seine Zähne nicht in einem Taschentuch nach Hause zu tragen. Wo solche Sitten herrschen, gibt es auch genügend Laster, im Fall des Raidon ist es hauptsächlich der Alkohol. Schon oft hatte er die Stunden bis zum Sonnenaufgang in einer Kneipe bei diversen Trinkspielen verbracht, um da-nach in irgendeiner Gasse mit einem höllischen Kater aufzuwachen. Durch die ständige Wiederholung dieser Rituale hat er sich aber schon eine bemerkenswerte Trinkfestigkeit antrainiert, die solche Erlebnisse zum Glück immer seltener werden lässt. Ungeachtet dessen ist er oft genug nach einer durchzechten Nacht in einer mürrischen, jähzornigen Laune, in der man ihn am besten in Ruhe lässt, sollte man nicht zufällig eine Vorliebe für Beschimpfungen und an den Kopf geworfene Gegenstände haben. Das Stichwort Beschimpfungen führt zu einer weiteren, nicht unbedingt positiven Eigenschaft des Chuunin, nämlich seine übergroße Klappe. Nicht selten hat ihm sein Mundwerk einen Streit eingehandelt, der wiederum durch denselben Grund in einer Prügelei endete. Das waren Yasuos hauptsächliche Charakterzüge, jetzt befassen wir uns mit den Seiten an ihm, die man eher selten zu sehen bekommt. Da wäre als erstes seine unbändige Angst vor Reptilien jeder Art und Größe, die in seinen Augen mit ihren wechselwarmen Körpern, dem stechenden Blick und der meist kriechenden Fortbewegungsweise die Reinkarnation allen Bösen sind. Er hasst die Viecher mit jeder Faser seines Körpers, und dankt Gott für jeden Tag, an dem er keines sehen musste. An zweiter Stelle steht sein Frauen-problem, das sich darin zeigt, dass er in einer privaten Unterhaltung einfach nichts herausbekommt, und sollte doch mal etwas gesagt werden, ist es mit ziemlicher Sicherheit unpassend und geschmacklos. Yasuos einziger Trost hierbei ist die Tatsache, dass er sich zumindest während einer Mission und im Training, wenn seine Konzentration auf anderen Dingen liegt, mit Frauen beraten kann. Doch in der Sekunde, in der sich das Gespräch vom Thema der Mission entfernt, läuft der Erbe Daruis rot an, und wie schon gesagt, die Konversation verläuft im Sand. Alles in allem ist Yasuo ein fröhlicher und sorgenfreier Mensch, der kein Blatt vor den Mund nimmt, bis zu der Sekunde in der ihn eine weibliche Person anspricht.



Vorlieben:
| anderen auf die Nerven gehen | Alkohol | sein Bruder | sich selbst Aufgaben stellen |

Vorlieben hat der Shinobi sehr viele, und es würde ewig dauern, alle aufzuzählen, einige sollte trotzdem hier niedergeschrieben werden. Den größten Spaß macht es ihm, jemandem zuzuhören und nachdem derjenige geendet hat zu sagen: Was?, als hätte er die ganze Zeit an etwas anderes gedacht. Wenn die Person dann von vorne anfängt, macht sie ihm eine riesige Freude, weil er jetzt von neuem mit seinem idiotischen Spielchen beginnen kann. Auch Alkohol, oder vielmehr der Genuss von selbigem, steht weit oben auf seiner Liste, denn dabei kann er einfach abschalten und den oftmals eintönigen Alltag eines Ninja zumindest ein bisschen aufhellen. Wo oder mit wem er den Nektar des Wahnsinns einnimmt, ist ihm völlig egal, Hauptsache viel und von guter Qualität. Wenn aber, wie doch recht häufig in letzter Zeit, seine Mutter ihn bittet auf seinen Bruder aufzupassen, macht er auch das recht gerne, wobei ihm weniger das aufpassen gefällt als die Möglichkeit, Shinichi zur Weißglut zu treiben oder mit ihm zu trainieren, was im Grunde früher oder später auf dasselbe hinausläuft. Es sollte auch das Training gesondert erwähnt werden, denn der Raidon liebt es, sich dabei selbst immer schwerere Aufgaben zu stellen, wie das Stehen auf einer Hand oder fünfzig Überschläge am Stück. Obwohl sowohl das Stählen des eigenen Körpers wie auch das Kämpfen zu den Pflichten eines Shinobi gehören, ist es Yasuo gelungen, in beiden Situationen Aspekte freizulegen mit denen er sich auch in seiner Freizeit oftmals beschäftigt.

Abneigungen:

|Regeln und Vorschriften | Reptilien | Staub | rotes Fleisch |
Auch hier gibt es wieder weitaus zu viel um es alles gesondert zu erwähnen, fast schon mehr als Vorlieben, doch fangen wir gleich mit seiner größten Abneigung an, welche sich gegen Regeln, mehr noch die strikten Ausführer solcher, richtet. Im Gehirn des Kumonin ist der Satz: „Regeln zerstören Spaß!“ tief eingebrannt, und so kann er an ihnen einfach keinen Vorteil finden. Die einzige Zeit, in der er sich an Regeln hält, ist während einer Mission, doch ansonsten klopft man mit Vorschriften bei ihm an verschlossene Türen. Beinahe gleichauf mit diesen Fesseln der Gesellschaft, wie Yasuo sie gerne nennt, liegen, oder vielmehr kriechen, die schon weiter oben genannten Reptilien, Ausgeburten der Hölle, wenn man ihm Glauben schenkt. Er hasst einfach alles an den wechselwarmen Überlebenskünstlern, ihre schuppige Haut, ihre Krallen, ihr Verhalten, alles. Jedes Reptil, das ihm über den Weg läuft, hat nichts zu erwarten außer einer Schuhsohle direkt durch den Schädel. Eine eher medizinische Abneigung ist die gegen Staub. Schon früh bildete der Junge eine Allergie gegen die Saat des Teufels, wie er die Ansammlungen aus Hautschuppen, Stofffasern und Härchen nennt, aus, die er bis heute nicht wirklich in den Griff bekommen hat. Der letzte erwähnenswerte Knüppel zwischen Yasuos Beinen ist rotes Fleisch, also Fleisch von Rindern, Schafen und Wild. Es ist keine Frage des Geschmacks, sondern eine der Konsistenz. Ihm ist diese Art von Fleisch einfach viel zu zäh, um einen genussvollen Verzehr zu garantieren. Deshalb hat er auch nicht gerade die höchste Meinung von den Tieren, die dieses Produkt liefern.

Hobbies:

| Trinkspiele | Reisen | Essen | Hobbykoch | Kalligraphie |
An Hobbies ist das Feld des 17-jährigen eher dünn gesät, die meisten seiner Aktivitäten sind mehr oder weniger mit dem Alltag eines Ninja verbunden wie etwa das Reisen, was eine zwingende Tätigkeit für seinesgleichen ist und ihm viel Freude bereitet, wobei es wirklich mehr um die Reise an sich als um das Reiseziel geht. Hier ist es komplett egal, ob der Weg durch schneebedeckte Wälder oder sengend heiße Wüsten führt, es ist immer ein Erlebnis, welches man nicht so schnell vergisst, mit ihm eine Reise anzutreten. Natürlich kann Yasuo als Chuunin nicht mal so eben eine Weltreise antreten, aber er stillt dieses Bedürfnis mit den Reisen zu Missionen die nicht absolute Dringlichkeit erfordern. Mit verschiedenen Ländern geht natürlich auch eine Vielzahl an den exotischsten Speisen einher, und über die Jahre hinweg hat der Raidon schon fast eine Sucht nach den unterschiedlichsten Gerichten aus aller Welt entwickelt, weshalb er bei jeder Gelegenheit versucht, etwas neues auszuprobieren. Um die verschiedenen Geschmacksnuancen auch später wieder zu versuchen, hat der Raidon sich über die Jahre zu einem recht passablen Hobbykoch gemausert, dem heute nur mehr selten ein Gericht misslingt. Nun, wie bei den Vorhergehenden Hobbies kann man auch beim letzten eine Verbindung ziehen, denn wer isst, ohne zu trinken? Wobei es Yasuo eher auf die alkoholischen Durstlöscher abgesehen hat, schließlich ist niemand ohne Laster in dieser kleinen Welt. Sein einziges Hobby, das hierbei etwas aus der Reihe fällt, ist wohl eher ebenfalls aus der Sparte Job gegriffen, denn die Kalligraphie nutzt er größtenteils, um sich im Bereich der Juin weiter zu bilden.

Fähigkeiten



Stats


Hauptbereich: 8

    Ninjutsu 忍術 | Ninjatechnik: 4
      Beherrschung: 4
      Wissen: 4

    Taijutsu 体術 | Körpertechnik: 3
      Beherrschung: 3
      Wissen: 3

    Genjutsu 幻術 | Illusionstechnik: 1
      Beherrschung: 1
      Wissen: 1


Nebenbereich: 15

    Ken 賢 | Intelligenz:1
      Umgebungsbedingte Pläne: 1
      Kreativität: 1

    Riki 力 | Kraft: 3
      Körperkraft: 4
      Stamina: 2

    Soku 速 | Geschwindigkeit: 3
      Reflexe: 3
      Laufgeschwindigkeit: 3

    Sei 精 | Energie: 4
      Chakravolumen: 4
      Chakrakontrolle: 4

    In 印 | Fingerzeichen: 4
      Beherrschung: 4
      Wissen: 4


Stärken:

|Ninjutsu | Körperkraft| Sei 精| In 印 | Zielgenauigkeit |
Stärken, ein elementares Thema in Kämpfen sowie im Alltag, und im Falle des jungen Darui-Erben kann man sie schon sehr genau abgrenzen. Ninjutsu ist hier das Stichwort, denn in diesem Bereich ist er schon auf dem Level einiger Jōnin, und kann auch viele in seiner Altersgruppe klar abhängen. Auch ist Yasuos Körperkraft auf einem bemerkenswert hohen Level, dass es ihm erlaubt beinahe alle Waffen zu führen und sogar mit einfachen Schlägen bei etwas schwächlicheren Gegner gehörigen Schaden anzurichten, der bis zu Knochenbrüchen führen kann. Um seine Kampfkraft und seinen Kampfstil noch weiter zu unterstützen, hat er schon in jungen Jahren damit begonnen, seine Chakrakontrolle und sein Chakravolumen gezielt zu trainieren, weshalb man ihn auf diesem Gebiet keineswegs unterschätzen sollte, denn in Kombination mit seiner schon wahrlich hoch entwickelten Fingerzeichenbeherrschung und seinen In-Kenntnissen befähigt ihn das zur Ausführung einiger mächtiger Jutsu, die gewaltigen Schaden anrichten können. Um das alles noch abzurunden, hat der Kumonin sich durch hartes Training zielgenaues Auge und eine ruhige Hand antrainiert, wodurch er seine Techniken mit tödlicher Präzision gegen seine Gegner einzusetzen in der Lage ist.

Schwächen:

| Genjutsu | Ken 賢 | Stamina | Selbstüberschätzung |
Auch wenn man seine Fähigkeiten noch so gut einzusetzen vermag, vor Schwächen schützt es doch nicht, vor allem nicht, wenn sie so sehr ins Gewicht fallen wie bei Yasuo. Sein größter Nachteil ist eindeutig seine miserable Fähigkeit, Genjutsu einzusetzen oder zu erkennen. Jeder Akademist könnte ihn auf diesem Gebiet übertölpeln, und die sind nicht gerade selten. Zwar könnte man hier ein Hintertürchen nutzen, indem man seinen Gegner mit ausgefeilten Plänen ins Leere laufen lässt, nur müsste man dazu Zeit ins Schmieden von selbigen investieren, etwas, wofür sich der Ninja noch nie erwärmen konnte. All das wäre schon schlimm genug, aber durch seine maßlose Selbstüberschätzung geht er oftmals mit zu wenig Ernst an einen Kampf heran, und durch oben genannte Gründe muss er dann sogar von Genin ordentlich einstecken.

Chakranatur:

Raiton ("Blitzfreisetzung")
Die Chakranatur Kaminari ("Blitznatur") ist ziemlich schwer zu kontrollieren, Anfänger können so anfangs nicht viel mit der Chakranatur anfangen. Von allen Hauptelementen ist das Raiton ("Blitfreisetzung") das schnellste. Vor allem ist das Blitzelement in Kaminari no Kuni vertreten, wo sich selbst die Raikage auf dieses Element spezialisiert hatten. Der Schaden, den das Raiton verursacht, basiert auf Lähmung und Paralyse des Köpers des Gegners. Je nach Stärke des Jutsus können sie von wenigen Sekunden bis über mehrere Minuten lang den gegnerischen Körper beeinträchtigen. Das Blitzversteck ist wahrlich ein wahres Kraftbündel von Chakranatur. Gegenüber dem Doton ("Erdfreisetzung") ist das Raiton ("Blitzfreisetzung") im Vorteil, dem Fūton ("Windfreisetzung") jedoch unterlegen.


Suiton ("Wasserfreisetzung")
Die Chakranatur Mizu ("Wassernatur"), für deren Anwendung, ausgenommen für erfahrene Shinobis, eine Wasserquelle benötigt wird, um Jutsu anzuwenden. Hauptsächlich ist es in Mizu no Kuni verbreitet, wo sich die Einwohner auf Grund der großen, dort vorkommenden Wassermengen spezialisiert haben. Der Schaden, den das Suiton ("Wasserversteck") verursacht, basiert auf normalem Wasser, Prellungen, Schürfungen und zuweilen die Gefahr zu ertrinken sind schlussfolgernd die Folgen von Treffern mit dieser Natur. Ebenso kann man wie im richtigen Wasser ertrinken. Anfangs ist das Suiton für einen Amateur ziemlich einfach zu erlernen, wird jedoch mit steigendem Jutsu Rang immer komplizierter. Gegenüber dem Katon ("Feuerfreisetzung") ist das Suiton ("Wasserfreisetzung") im Vorteil, dem Doton ("Erdfreisetzung") jedoch unterlegen.


Besonderheit:
Inshōnin ("Siegelninja")
Inshōnin ("Siegelninja") ist der Begriff für all jene Shinobi, welche ihre grundlegende Fūinausbildung abgeschlossen haben und sich somit das fortgeschrittene Wissen über Fūinjutsu angeeignet haben. Sie können nun Fūinjutsu bis zum A-Rang erlernen und ausführen und haben auch die Möglichkeit, sofern sie von einem Shishō unterweisen werden, sich eine Spezialisierung anzueignen. Die Ausbildung für eine Spezialisierung geht etwas schneller als die für eine normale Lehre, da das Erlernen der Grundlagen wegfällt. Je nach Talent dauert sie somit nur ein bis zwei Jahre und endet mit dem Erlernen des fortgeschrittenen Wissens in der gewählten Spezialisierung. Die Unterweisungen für normale Fūin fallen weg, weshalb sich ein der Inshōnin in diesem Bereich nurnoch selbst fortbilden kann.


Ausrüstung:

Beitrag 13. Mai 2014, 12:41

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Biographie


Vater:
Raidon Souta | Tot | Tokubetsu Jonin
Als Vater hat Souta bei Yasuo keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, war dieser doch gerade mal zwei Jahre alt als sein Vater auf einer Mission starb. Die Umstände seines Todes sind bis heute nicht ganz geklärt, schließlich war Souta als sehr fähiger Ninja bekannt, der einen Kampf mit einem einfachen Nukenin nicht verloren hätte. Obwohl man nur seine Leiche fand, stimmte der Dorfrat bald darüber ein, dass sein Gegner sich wohl mit letzter Kraft vom Ort des Geschehens geschleppt hätte und bald darauf an seinen Wunden verreckt sei.


Mutter:
Raidon Ami | Lebend | Zivilistin
Ami hatte anfangs Zweifel, ob ihr Sohn die richtige Berufswahl getroffen hatte, allerdings sah sie bald ein dass Yasuo sich in diesem Punkt nicht umstimmen lassen würde, so dass sie ihn nach Kräften unterstützte. Nach dem Tod ihres Ehemanns war sie einige Zeit depressiv, nach ihrer zweiten Heirat fand sie ihre Lebensfreude jedoch wieder. Sie lebt zurzeit mit ihrem Mann Takashi in einer kleinen Villa am Rand von Kumogakure. Als Nachkomme einer sehr wohlhabenden Familie konnte sie sich und ihrer Familie jederzeit einen angenehmen Lebensstil sowie eine gute Ausbildung leisten, ohne sich dafür den Rücken krumm zu arbeiten


Stiefvater
Taiki Riuji | Lebend | Jōnin
Als Stiefvater des Raidon, und das seit Kindesbeinen an, hatte er stets ein sehr gutes Verhältnis zu Yasuo und ist einer der wenigen, denen der Junge voll und ganz vertraut. Das liegt vor allem daran, dass Takashi ihn die Beherrschung seines ersten Elements gelehrt hat, doch auch daran, dass er stets ein offenes Ohr für den Genin und späteren Chuunin hatte.


Stiefschwester
Taiki Mika | Lebend | Genin
Trotz ihrer recht nahen Verwandtschaft, hatte Yasuo mit seiner kleinen Schwester bisher nicht eben viel zu tun, da sie die meiste Zeit mit ihrem Großvater verbrachte. Wenn sie mal zuhause war, war er selbst entweder auf einer Mission oder trainierte, weshalb sie kein sehr enges Verhältnis haben. Sie war die erste in der Familie, die nach Asatsuyugakure ging, Yasuo bekam seinen Depostierungsbefehl erst viel später zugeteilt. Nach dem jetzigen Stand der Dinge lebt sie alleine in einem Mietshaus, was ihrer Stiefmutter Sorgen bereitet.


Ururgroßvater
Darui
Darui war ein Mitglied der Leibgarde vom Yondaime Raikage und einer der Generäle des Vierten Shinobi Weltkrieges. Zu seiner Zeit war er der einzige lebende Anwender des Kuroi Kaminari und beherrschte gleichzeitig das Ranton. Man kann also sagen, dass Darui der Urvater all jener Shinobi ist, die heute das Ranton beherrschen, dennoch gibt es auch andere Personen, die dieses Kekkei Genkai weitergeben konnten. Das Wissen über das Kuroi Kaminari wurde jedoch weiterhin nur an die Erben von Darui weitergegeben. Sie können dieses Wissen zwar an jeden Shinobi weitergeben, welches das Raiton beherrscht, sie würden es wohl jedoch im Regelfall nur anderen Anwendern des Ranton oder sehr guten Freunden beibringen. Er ist Yasuos Ururgroßvater, und insofern ist es kaum verwunderlich dass der Junge schon früh ein großes Interesse an seinem Vorfahren gezeigt hat.




Wichtige Daten:
97 n.N | Geburt
102 n.N | Tod des Vaters, Mutter heiratet erneut, Shinichi wird geboren.
104 n.N | Eintritt in die Akademie
109 n.N | Abschluss der Akademie, Ernennung zum Genin, Entdeckt seine Chakraaffinität, Einteilung in ein Genin-Team,
110 n.N | Anfang der Siegellehre
111 n.N | Ernennung zum Chuunin, Erweckung des Raiton,
112 n.N | Abschluss der Siegellehre, Ernennung zum Inshōnin, Erlernt sein erstes Jikūkan Ninjutsu, Meisterung des Kumo Ryū, Erweckung des Suiton
113 n.N | Erste A-Rang Mission
114 n.N | Shinichi wird zum Genin ernannt, Umzug der Brüder nach Asatsuyugakure, Rollenspielstart

Missionen: | D-Rang: 48 | C-Rang: 22 | B-Rang: 4 | A-Rang: 1 | S-Rang: 0 |
Ziel: Yasuos Pläne für die Zukunft sind noch vage, allerdings ist ein Fixpunkt die Ernennung zum Jounin.



Administrativ


Account: [EA] Minakura Terai [ZA] Raidon Yasuo
Name: Benni
Erreichbarkeit:PN und Skype
Aussehen:Sumato Natsu, Naruto-RPC von Lollipop_Shana

Beitrag 13. Mai 2014, 12:41

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Story:


Legende:
Yasuo
Ami
Takashi
Shinichi
Ausbilder
Ame-nin
Kumo-nin
Nukenin

Ein ganz normaler Tag



Hey, du Penner! Sag sowas noch ein einziges Mal, und ich schlag dir die Zähne aus!, schallte es durch den Raum. Ruckartig richteten sich alle Blicke auf das seltsame Pärchen, das da in der hintersten Reihe des Klassenraums stand. Wie immer war Yasuo der Verursacher des Tumults, und wie so oft hielt er einen seiner Klassenkameraden vorne an dessen T-Shirt gepackt. Durch den beachtlichen Größenunterschied zwischen ihm und seinem Gegner hieß das, das er ein wenig nach unten schaute und der andere auf seinen Zehenspitzen stehen musste, wenn er nicht wollte, dass die Nähte seines Oberteils einfach nachgaben. Der Ausbilder seufzte, legte Zeige- und Mittelfinger auf die Augen und sagte ganz ruhig: „Was ist denn nun schon wieder los, Yasuo? Als erstes, lass ihn los, er macht sich ja schon fast in die Hose. Zweitens, du wirst nach der Schule zu mir kommen und mir genauestens erklären, warum du schon wieder meinen Unterricht störst. Ist das angekommen?“ Zwar war er derartige Ausbrüche schon durchaus gewohnt, aber dass es immer derselbe sein musste, war ihm langsam etwas zu viel. Verächtlich schnaubend ließ der Raidon seine Geisel wieder los, die schon knapp davor war, in Tränen auszubrechen, und setzte sich hin. Was konnte er dafür, dass der Kerl eben…ja, was hatte der nochmal gemacht? Egal, wichtig war nur dass es ihn wütend gemacht hatte und er einfach nicht daran schuld war. Leise beugte er sich vor und zischte eben jenem Provokateur ins Ohr: „Heute hattest du noch Glück, aber glaub ja nicht, dass du damit durchkommst! Irgendwann schaut er wo anders hin, und dann bist du dran!“ Der Tag fing ja mal wieder prächtig an, wenn man bedachte, dass er erst seit zwei Wochen auf der Akademie war.

Eine neue Kraft


Grinsend kam der frisch ernannte Genin in die Küche stolziert, sprang auf den Tisch und streckte Zeigefinger und Mittelfinger aus, um seiner Mutter das Siegeszeichen entgegen zu strecken. Anschließend formte er die Fingerzeichen Uma, Inu, I, U und Hitsuji, um sich mit einer Rauchwolke in den amtierenden Raikage zu verwandeln, woraufhin er mit verstellter Stimme sagte: „Ich bin alt und morsch, wie ein Baum. Werft mich ins Feuer und räuchert Würste in meinem Rauch, hohoho! Im nächsten Moment löste er das Jutsu auf und umarmte seine Mutter fröhlich, wobei seine Nase leicht an ihre Schulter stieß. Danach ließ er sie los, schaute sich um und schnappte sich mit fröhlichem Lachen Shinichi, seinen kleinen Bruder. „So, was soll ich jetzt mit dir machen? Soll ich dich einkerkern lassen oder willst du lieber kopfüber an einen Baum gehängt werden? Kann ich jetzt alles. Und Morgen bekomm ich ein Team, was bedeutet, dass ich dir noch stärker überlegen sein werde, also solltest du besser anfange, zu trainieren, hehe! Natürlich wussten sowohl Shinichi als auch seine Mutter, dass das nur scherzhaft gemeint war, doch trotz allem bekam er einen warnenden Blick von Ami ab, der bedeutete: „Du weißt, was passiert, wenn er glaubt, dass er benachteiligt wird. Also, ICH WARNE DICH!“, und das wusste Yasuo nur zu gut, denn er hatte schon oft die unsichtbare Grenze überschritten und danach die Folgen ausbaden dürfen. Deshalb setzte er den siebenjährigen wieder ab und machte sich auf die Suche nach Riuji, seinem Stiefvater, der für ihn allerdings schon immer sein echter Vater gewesen war, denn seinen leiblichen Vater hatte er schließlich nicht kennen gelernt. Nach etwa einer halben Stunde suchen fand er ihn schließlich am Dach des Hauses, gemütlich eine Pfeife rauchend, und offensichtlich dabei, nach einem langen Tag auszuspannen. „Na, mein Junge? So wie du aussiehst, hast du deine Genin-Prüfung geschafft? Ich bin stolz auf dich, wirklich stolz auf dich. Aber hast du heute schon was für deine Chakrakontrolle getan? Denn du weißt ja, wenn du den es schaffst, deine Kontrolle auf ein gewisses Level zu bringen, hab ich etwas für dich. Also, wie sieht’s aus?“, meinte der Jōnin schmunzelnd. „Ja, ich glaube, ich bin so weit. Also, was ist dieses Besondere, das du mir zeigen willst?“, antwortete Yasuo mit einem Blick, der deutlich machte, dass er ein Nein nur unter extremsten Bedinungen akzeptieren würde. Lachend zog Riuji ein kleines Stück Papier aus seiner Jackentasche, das erstaunlich unspektakulär aussah. Skeptisch betrachtete sein Stiefsohn den kleinen Fetzen, den sein Vater ihm da reichte. „Und was soll ich damit machen? Einen Kranich daraus falten?“, meinte er mit schelmischer Miene, denn ihm war nicht wirklich klar, was er von diesem Geschenk halten sollte. Auf Riuji’s Gesicht zeichnete sich indes ein wissendes Lächeln ab, dass sich mit jedem gesprochenen Wort des Genin verbreiterte. Als der geendet hatte, zog er noch einen solchen Fetzen aus der Tasche, klemmte ihn zwischen seinen Fingern ein, und sagte: „Du willst wissen, was du machen sollst? Dann schau mir ganz genau zu!“ Mit diesen Worten atmete er einmal tief ein und aus, und im nächsten Moment zog sich der Zettel zusammen, als ob jemand wirklich versucht hätte daraus einen Kranich zu falten und den Versuch mittendrin aufgegeben hatte.. Dann drehte er sich mit nunmehr ernstem Gesicht wieder in Richtung Yasuo und meine: „Da du jetzt in der Lage bist, dein Chakra so weit zu kontrollieren, dass du es in deine einzelnen Körperteile leiten kannst, können wir nun deine Chakraaffinität bestimmen. Wie du gesehen hast, besitze ich eine natürliche Affinität für die Blitznatur, aber da du nicht mein leiblicher Sohn bist, glaube ich, dass du eine komplett andere Affinität besitzen könntest, aber welche, kann ich dir nicht sagen. Darum dieses Papier. Es wurde aus besonderen Bäume hergestellt, die über lange Zeit mit Chakra behandelt wurden, weshalb sie sehr stark auf Chakra reagieren. Also los, nimm den Zettel in die Hand und fokussiere dein Chakra in deine Hand. Anhand der Reaktion des Papiers werden wir deine Affinität bestimmen können.“ Etwas misstrauisch tat der Junge, wie er sollte, denn er konnte sich nicht wirklich vorstellen, wie das funktionieren sollte. Doch kaum hatte er angefangen, sein Chakra in seine Hand zu leiten, verknitterte das Papier als ob man es zwischen den Handflächen zerknüllt hätte. Beeindruckt betrachtete er das, was noch vor einigen Sekunden ein glattes Stück Papier war. „Und was bedeutet das jetzt? Besitze ich die gleiche Chakranatur wie du, oder was?“, fragte er Riuju. Dieser klopfte ihm einfach nur stolz auf die Schulter und meinte: „Nun, ich hätte es mir eigentlich denken können, wenn man weiß von wem du abstammst. Du besitzt offenbar ebenfalls eine Affinität für die Blitznatur, aber freu dich nicht zu früh, denn diese Natur ist sehr schwer zu beherrschen. Es wird lange dauern, bis du einen Vorteil aus diesem Wissen ziehen kannst. Dennoch ist das eine gute Nachricht, wir sollten deiner Mutter davon erzählen, oder?“

Die Kunst der Siegel | Kapitel 1


Fasziniert betrachtete der mittlerweile 13jährige Yasuo die kleine Schriftrolle, in der sein Sensei soeben zehn Kunai und fünf Senbon verschwinden hatte lassen. Auf ihn wirkte das ganze wie ein kleiner Taschenspielertrick, aber sein Sensei hatte ihm versichert, dass es eine Art Ninjutsu sei, und er sie seinem Schüler beibringen würde, weil er sich sicher war, dass dieser eine solche Kunst sowohl meistern als auch nützlich finden könnte. Also fing der Raidon an, sich in die Welt der Siegelkünste einzulernen, zuerst durch das Nachzeichnen einfacher Schriftzeichen, später durch das Versiegeln von winzigen Gegenständen, wie etwa einem Blatt oder einem Senbon. Er machte Fortschritte, und langsam aber sicher fing er an, sich an größere Herausforderungen zu wagen, wie etwa mehrere Kunai, oder ein Schwert. Das alles war anfangs noch sehr anstrengend, doch mit der Zeit war er in der Lage, sein Chakra immer besser zu kontrollieren, bis zu dem Punkt, als er es schaffte, einen halben Baumstamm in eine riesige Schriftrolle zu versiegeln. Bis zu diesem Punkt hatte er alles mit einer sehr grundlegenden Technik versiegelt, doch nun machte er sich an komplexere Techniken heran, mit denen er, so sein Sensei, sogar die Elemente versiegeln konnte, doch diesen Bereich konnte er noch lange nicht meistern.

Die Chuunin-Prüfung


Keuchend wischte sich Yasuo über den Mund, starrte auf seinen blutigen Handrücken und spuckte auf den Boden, anschließend blickte er seinen Gegner mit wütendem Blick an. Dieser schaute verächtlich zurück, wirbelte seine Sichel herum und richtete sie auf den Kumonin. „Na los, du lächerliches Stück Abschaum. Wenn du glaubst, du könntest mich schlagen, versuch es bloß. Ich werde dir mit Freude jeden Knochen im Körper brechen und deine Überreste an einen räudigen Köter verfüttern!, zischte er. Der Kerl war etwa zwei Jahre älter als er selbst, und dementsprechend besser trainiert, ein besserer Stratege und er beherrschte sehr starke Taijutsu. In jeder Hinsicht war Yasuo in einer aussichtslosen Lage, in der jemand mit einem weniger dicken Dickkopf aufgegeben hätte, doch er selbst stand kerzengerade auf, zog sein Chokuto, richtete es auf seinen Wiedersacher und antwortete: „Glaub mir, Kleiner, du brauchst zehn Jahre mehr Training und hundert Jahre mehr Erfahrung, um auch nur die geringste Chance auf den Sieg zu haben!“, nur um dann auf ihn zu zustürmen und einen Hagel von kräftigen Schwerthieben auf ihn niederzugehen lassen, doch davon ließ sich der Ame-nin nicht beeindrucken, vielmehr wehrte er jeden Schlag mit seiner eigenen Waffe ab und zimmerte seinem Gegner einen Schlag in den Magen, der diesen mehrere Meter nach hinten schickte, ihn jedoch nicht umwarf. Der Blauhaarige atmete schwer, der Schlag eben hatte gesessen, und viel länger durfte er diesen Kampf auch nicht hinauszögern, denn ersten würde die Zeit knapp werden und zweitens gab er seinem Kontrahenten damit nur Zeit, sich einen Plan auszudenken, und dann wäre er ihm hilflos ausgeliefert. Mit einer ruckartigen Bewegung warf er sich wieder in Richtung Gegner, und deckte ihn mit einer Mischung aus Taijutsu, Schwertschlägen und Beschimpfungen ein, die ihn in Atem hielten, doch es half einfach nichts, jeder Schlag, Tritt oder Hieb wurde abgefangen, gekontert oder geblockt, die Schimpfwörter blieben unbeachtet, und langsam aber sicher drängte er den Erben Daruis an den Rand der großen, kreisförmigen Arena. Yasuos Arme wurden immer schwerer, seine Schläge kraftloser, seine Verteidigung ließ Lücken offen, die gnadenlos ausgenutzt wurden, wodurch er bald nicht nur mit seiner Erschöpfung und seinem Rivalen, sondern auch mit Prellungen, Blutergüssen und einer angeknacksten Rippe zu kämpfen hatte, bis er schließlich mit dem Rücken an der Mauer dastand. Ein letztes Mal zog sich sein Gegner zurück, und sagte: „Sieh es ein, du hast verloren. Ich gebe dir eine letzte Chance, dich zu ergeben, ansonsten werde ich dich töten. Wie ist deine Antwort?“ Mit gesenktem Kopf stand Yasuo da, und es schien fast, als hätte er mit diesem Kampf abgeschlossen, bis sich auf seinem Mund ein leichtes Grinsen bildete, das aber nur kurz aufflackerte, um dann sofort wieder zu verschwinden. Langsam, ganz langsam hob er seine Hand, bis sie ganz ausgestreckt war, schaute seinem siegessicheren Gegenüber ins Gesicht, senkte seine Faust bis sie auf einer Höhe mit dessen Gesicht war, und streckte in Zeitlupe seinen Mittelfinger aus. „Ich hab dir doch gesagt, bevor ich aufgebe, werd ich dich verprügeln, bis du nach deiner Mami weinst, du blöder Drecksack! Also komm her, oder bist du etwa zu feige, einen Verletzten anzugreifen?, brüllte er den nunmehr fassungslosen Ninja an, der kurz verharrte, bis sich sein Gesicht zu einer Maske des Zorns verzog, die eindeutig klar machte dass nun keine Leben mehr geschont würden. In der Sekunde, als er den ersten Schritt machte, fing der Kumonin an, Fingerzeichen zu formen. „Ushi, U, Uma, Tatsu, Tori.“, sagte er laut und deutlich, streckte seine Hand in Richtung des heranpreschenden Shinobi aus und wartete.
Im Publikum saßen Ami, Riuji und Shinichi wie auf Kohlen, seit Yasuo angefangen hatte, seinen Gegner zu provozieren, und noch mehr, seit Riuji klar geworden war was sein Sohn vorhatte. „Du Narr, du hast es bis jetzt noch nie geschafft, diese Technik auszuführen, du beherrschst deine Seishitsuhenka doch noch gar nicht. Also was hast du vor, Yasuo, was hast du verdammt noch mal vor?“, flüsterte der Jonin, während er seine Hände vor Nervosität ineinander verschlang, wieder entknotete und noch einmal von vorne anfing. Shinchi hingegen schien sich keine Sorgen zu machen, für ihn bestand das größte Rätsel darin, wie sein großer Bruder diesem Anderen da die Leviten lesen würde, und darin, ob er es ihm danach auch beibringen würde. Ami schließlich saß mit geschlossenen Augen da und betete einfach nur, dass ihrem Jungen nichts passieren möge.
„Raiton: Rakurai!“, sagte Yasuo, als wäre es das Alltäglichste auf der Welt, und eine Sekunde bevor ihn die Faust seines Gegners traf, strömten kleine Blitze aus seinen Fingerspitzen, die den herannahenden Feind direkt auf die Brust trafen, welcher innerhalb von Sekundenbruchteilen paralysiert zu Boden fiel, direkt auf die andere Hand des Raidon, in der er immer noch sein Chokuto hielt. Mit einem hässlichen Knirschen bohrte sich die scharfe Spitze unbarmherzig durch den Körper des Ninja, bis sie ihn durchstoßen hatte. In diesem Moment umfasste der nun unumstößliche Gewinner dieses Kampfes seine Hand, hielt ihn wenige Sekunden aufrecht, flüsterte ihm ins Ohr: „Vielleicht beim nächsten Mal, Kleiner.“, zog seine Klinge heraus, ließ ihn fallen und ging mit gelassenen Schritten aus der totenstillen Arena.

Die Kunst der Siegel | Kapitel 2


Es hatte seine Zeit gebraucht, doch nach zwei Jahren des intensiven Studiums hatte er seine grundlegende Ausbildung zum Siegelninja geschafft. Für einen Wirbelwind wie ihn war es schwer gewesen, die vielen Stunden in einem geschlossenen Raum damit zu verbringen, einfach nur ein einziges Schriftzeichen bis zur Perfektion nachzuzeichnen, doch die Geduld hatte sich ausgezeichnet, denn nun hatte er sich ein gewaltiges Wissen über das Versiegeln und einige der alten Siegelmeister angeeignet, dass er wohl auch bei seinem Wahlgebiet, den Raum-Zeit-Ninjutsu gut gebrauchen können würde, denn über diese Techniken war noch nicht sehr viel bekannt, sodass Hintergrundwissen über die Siegel nicht falsch sein konnte. Nach der vielen Zeit der Theorie juckte es ihn jedoch in den Fingern, etwas mit seinem Wissen anzufangen, weshalb er sich mit dem dicksten Buch über Jikukan Ninjutsu das er finden konnte in seinem Zimmer einsperrte. Die nächsten Wochen kam er nur heraus um zu essen und auf Missionen zu gehen, und im Moment seiner Rückkehr war er schon wieder auf seinem Zimmer und in den Wälzer versenkt. Es war ein ziemlich dünnes Buch verglichen mit den Werken über gewöhnliche Siegel, nur etwa tausend Seiten dick, doch diese Seiten waren jede für sich beinahe schwerer als zehn Seiten in anderen Büchern. Zwei Monate dauerte die Lektüre, und noch einmal drei Wochen bis sich in seinem Kopf eine Idee bildete wie er das Erlernte umsetzen konnte. Zwei Tage vor seiner nächsten Mission, früh am Morgen, verschwand Yasuo wie so oft in letzter Zeit in den Wäldern. Doch heute ging er nicht zum Trainingsplatz, sondern bahnte sich seinen Weg immer tiefer ins Dickicht hinein, bis er eine kleine Lichtung fand, gerade groß genug für ihn und seine Utensilien. Nervös zog er eines seiner vorbereiteten Kibakufuda aus der Tasche, legte es auf den Boden, formte die Fingerzeichen Tora, Ushi, I, Saru und Tatsu, legte seine Hand auf das Zündpapier und leitete eine winzige Menge Chakra hinein. Fast erwartete er, dass nichts passieren würde und er sich mit dieser Aktion selbst in die Luft sprengen würde, doch nach nicht einmal einer Sekunde verschwand das Papier einfach vom Boden, als hätte es sich in Luft ausgelöst. Das war keineswegs der Fall, vielmehr hatte Yasuo es geschafft das Kibakufuda in einer Spalte im Raum-Zeit-Kontinuum zu versiegeln. Der Chakraverlust den diese Technik mit sich brachte war kaum zu spüren, allerdings war das nur ein Objekt gewesen, um richtigen Schaden an zu richten waren viel mehr Papiere notwendig. Darum machte er sich erst einmal keine Sorgen, viel mehr konzentrierte er sein Chakra, hob die Hand für die einhändige Tora murmelte: „Jikukan Fuin: Kai!“, und schaute auf den Boden vor seinen Füßen. Dort lag, als wäre nichts geschehen, das Kibakufuda. Eine Welle des Glücks überströmte den Jungen, doch er musste erst die Probe aufs Exempel machen. Mit einem schnellen Griff packte er das Zündpapier, heftete es an einen naheliegenden Stein, warf diesen weit weg und löste das Papier aus. Die darauffolgende Detonation machte unmissverständlich klar, dass sein eigenes Siegel das des Kibakufuda nicht beeinträchtigte und seine Technik funktionierte. Lachend stieß er seine Faust in die Höhe und rannte so schnell er konnte nach Hause. Die misstrauischen Blicke der Dorfbewohner, die wussten dass seine Freude meist nichts Gutes für sie bedeutete, ignorierte er ganz einfach. Heute konnte ihm nichts mehr den Tag verderben.

Ein Meister des Schwerts


Laut klangen Schwertschläge durch den Morgennebel, rhythmisch und kräftig, bis sie an Geschwindigkeit zunahmen und sich in ein regelrechtes Stakkato aufschwangen, das über ein Minute anhielt um schließlich ganz zu verstummen. Die Quelle dieses Lärms waren zwei Gestalten, die auf einem Trainingsplatz am Rande des Dorfes mit Schwertern kämpfte, zwar mit höchster Konzentration aber doch auch mit lockeren, beinahe tänzerischen Bewegungen. Nach einer kurzen Pause begann die Prozedur wieder von Neuem, wie jeden Morgen seit etwa einem Jahr, genauer gesagt seit Rijui Yasuo das erste Mal einer Trainingsstunde im Kenjutsu-stil von Kumogakure unterzogen hatte. An diesem Tag war der Junge nach zwei Stunden schweißgebadet und mit blauen Flecken übersät nach Hause zurückgekehrt, hatte in seiner Wut beinahe die Tür eingetreten und einen Stuhl aus dem Fenster geworfen, so sehr hatte ihn seine Unterlegenheit gegenüber seines alten Herren verärgert. Seither hatte er unzählige Stunden mit dem Training der Grundhaltung und seiner Körperkraft verbracht. In jeder freien Minute, die er nicht mit Studium verbrachte, rackerte er sich auf den abgelegensten Trainingsplätzen im ganzen Dorf ab, bis ihm der Schweiß in Strömen vom Körper rann. Immer härter wurde sein Training, immer schwieriger die Aufgaben die er sich selbst stellte. Doch im gleichen Tempo verbesserte sich seine Technik, seine Körperkraft, seine Koordination, sodass er nach einem Jahr beschlossen hatte, Riuji noch einmal herauszufordern. Der Zeitpunkt des Kampfes war in die frühen Morgenstunden festgelegt worden, um die Zahl möglicher Zaungäste gering zu halten, denn so sehr sie beide in ihrer Freizeit die Gesellschaft anderer schätzten, so sehr hassten sie es, wenn ihnen jemand beim Training über die Schulter schaute. Anfangs war auf dem Gesicht des Jonin noch ein selbstsicheres Lächeln zu sehen gewesen, doch dieses hatte sich recht bald verabschiedet und war von einer ausdruckslosen, konzentrierten Miene ersetzt worden. Der Kampf zog sich schon fast ein halbe Stunde, und noch war kein Ende in Sicht, denn beide waren stets auf einen blitzschnellen Wechsel von Angriff auf Verteidigung eingestellt der keine Lücken offen ließ. In einer der kurzen Pausen, die dadurch bestimmt wurden wann ihre Klingen so fest aufeinander trafen dass sie beide zurückweichen mussten, sagte Riuji schwer atmend:„Ich muss sagen, ich bin schwer beeindruckt. Dass du in nur einem Jahr eine solch hohe Stufe des Schwertkampfes erreichen konntest, hätte ich mir nicht gedacht. Allerdings muss ich diesen Kampf nun beenden, sonst komme ich zu spät zu meiner Sitzung. Also gib noch einmal alles!“ Mit diesen Worten hob er sein Schwert und ließ es kräftig auf Yasuo herabschnellen, welcher mit einer flinken Drehung zur Seite auswich und den Schwung nutzte, um seinerseits mit einem horizontal geführten Schlag anzugreifen. Einen Wimpernschlag bevor die Klinge seinen Gegner berührte, wurde sie abgeblockt, doch nicht mit einer gewöhnlichen Parade, sondern mit dem Kumo Ryū Guraido, wodurch sein ganzer Schwung ins Leere verpuffte. Eine Sekunde lang stand er wackelig auf den Beinen, nur eine Sekunde, doch in diesem Zeitraum bekam er die stumpfe Seite von Riuji‘s Schwert in die Magengrube versenkt. Laut aufstöhnend sackte er in sich zusammen, vor Schmerz konnte er sich eine Zeit lang kaum bewegen. Leise konnte er das Zischen eines Schwertes hören, welches wieder in seine Scheide gesteckt wurde, und kurz darauf die Stimme seines Vaters:„Du hast verloren. Das ändert nichts an der Tatsache, dass ich stolz auf dich bin, aber nichtsdestotrotz hast du verloren. In einem echten Kampf wärst du jetzt tot. Denk darüber nach.“ Schnellen Schrittes verließ Riuji die Kampfstätte und ließ einen vor Wut kochenden Yasuo zurück.

Der kalte Tod


„Ich gehe. Richtet Shinchi aus, dass er besser ein wenig trainieren sollte, bis ich wieder da bin.“ Die Tür fiel ins Schloss, und langsam entfernten sich seine Schritte vom Anwesen, in dem er mit seiner Familie wohnte. Eigentlich könnte man denken, dass vor seiner ersten A-Rang Mission etwas mehr Nervosität angebracht wäre, aber darüber machte sich der Chuunin keine Sorgen. Gelassen und etwas zu früh kam er am Tor an, wo schon zwei andere Jungen und ein Mädchen warteten. Sie alle waren etwa in seinem Alter, vielleicht etwas jünger, aber dieser Eindruck konnte täuschen, schließlich sah er selbst eher etwas älter aus, als er es wirklich war. Mit einem kurzen Kopfnicken begrüßte er die Drei, die sich untereinander wohl schon kannten, vielleicht waren sie ein ehemaliges Team. Über so eine Geschichte wollte Yasuo sich jedoch nicht den Kopf zerbrechen, schließlich ging es hier einzig und allein um die erfolgreiche Erfüllung einer Mission. Ihre Aufgabe bestand darin, mit einer zehnköpfigen Gruppe aus Chuunin ein Krisengebiet an der Grenze zum Land des Regens abzusichern. Warum keine Ninja aus Amegakure gesandt wurden war ihm schleierhaft, aber es gab sicher einen triftigen Grund dafür. Nach einer kurzen Wartezeit hatte sich die Gruppe versammelt, und sie machten sich auf den Weg. Im Laufschritt durchquerten sie einige Wälder und zwei Flüsse, und währenddessen wurde ziemlich viel geredet. Der Raidon beteiligte sich nicht an den Gesprächen, denn er kannte niemanden und hatte heute Morgen auch nicht wirklich Lust, irgendjemanden kennen zu lernen. Als sie nach vier Stunden eine Rast einlegten schnappte er einen Satz auf, der ihn aufhorchen ließ: „….habe ich gehört, dass er bei seiner Chuuninprüfung jemanden ermordet hat. Nur zum Spaß! Ich glaube nicht, dass so jemand Shinobi sein sollte..“ In diesem Stil ging es noch einige Zeit weiter, bis es ihm zu bunt wurde und er sich vor dem Gerüchtekoch aufbaute. „Ich persönlich glaube nicht dass jemand Shinobi sein sollte, der alles glaubt was man ihm erzählt und es dann auch noch ausschmückt. Ja, ich habe bei meiner Prüfung jemanden schwer verletzt, aber getötet habe ich ihn nicht, schon gar nicht zum Spaß. Allerdings, wenn ich mir dich so ansehe bekomme ich Lust dieses Versäumnis nachzuholen!“ Mit einem Mal war es totenstill geworden, und wenn kein Laub auf dem Boden gelegen hätte, hätte man ein Senbon fallen gehört. Langsam drehte Yasuo sich um bis er aller anderen gut im Blick hatte. „Das gilt übrigens auch für euch, wenn ich mir noch einmal so einen Mist anhören muss, werdet ihr es bereuen, habt ihr mich verstanden? Und jetzt weiter, diese Verbrecherbanden zerschlagen sich nicht von selbst!“ Damit sprang er in die Äste und rannte weiter auf ihr Ziel zu, in dem sicheren Wissen dass niemand es mehr wagen würde etwas zu sagen das nicht direkt mit der Mission zu tun hatte. Die weitere Reise verlief wie zu erwarten in gedrückter Stimmung und schweigend, was der Laufgeschwindigkeit so sehr zugute kam dass sie nach zehn Stunden Lauf ihr Ziel schon fast erreicht hatte. In der Nacht wurden Wachen aufgestellt, seine Schicht begann gegen zehn und endete um zwölf Uhr. Während er auf war traute sich niemand auch nur ein Auge zu zumachen, vermutlich aus Angst dass er seine Drohung wahr machen könnte. So kam es, dass er selbst der einzige war der am nächsten Morgen gut ausgeschlafen loslief. Am frühen Vormittag erreichten sie eine Anhöhe, von der aus man das betroffene Gebiet gut überblicken konnte. Noch einmal wurden alle Waffen durchgesehen, eine Strategie besprochen und geschlafen, damit am Abend alle kampfbereit waren. Die Regeln waren klar: Nur im Ernstfall Geiseln nehmen, schnell und ohne Aufmerksamkeit zu erregen handeln, feindliche Shinobi sofort töten, bevor sie größeren Schaden anrichten konnten. Bei Anbruch der Nacht hatten sie das Lager der Verbrecher ausfindig gemacht, was schon fast zu leicht war, als ob sich die Gauner gar nicht erst die Mühe gemacht hätten, sich zu verstecken. Das deutete entweder auf gewaltige Truppenstärke und Kampfkraft hin, oder auf schiere Dummheit. Einer der Späher gab das Zeichen zum Angriff, und wie der Blitz lagen die ersten Verwundeten am Boden. Yasuo schlug schnell zu, verletzte meist Gliedmaßen um zu verhindern, dass schon Getroffen wieder ins Kampfgeschehen eingriffen. Es gab kaum Shinobi, und die die da waren leisteten kaum Wiederstand, als ob sie getötet werden wollten. Alles verlief glatt, und im Morgengrauen hatten sie beinahe alle Feinde erledigt oder vertrieben. Im nächsten Moment schlug ein Feuerball neben dem Raidon ein, ein weiterer traf einen seiner Kameraden, viele andere gingen in weitem Umkreis nieder und fingen die Truppe in einem Feuerring ein. „Verdammt, ich wusste doch dass das zu leicht geht. Also komm schon, zeig dich du feiger Hund. Wenn du dich erst jetzt zeigst, dann musst du ja wirklich erbärmlich schwach sein!“, brüllte Yasuo in die Flammen. „Bist du komplett irre? Der Kerl könnte uns rösten, wir sind hier wie auf dem Silbertablett präsentiert!“, schnauzte ihn der Ninja vom Vortag an, doch darauf bekam er nur ein müdes Lachen zurück. Dann wurde er am Arm gepackt und nahe an den Blauhaarigen heran gezogen. „Hör zu, du Trottel. Glaubst du das weiß ich nicht? Glaubst du ich könnte dieses lächerliche Lagerfeuer nicht löschen? Der Sinn der Sache ist, den Boss dieser Banditen in den Nahkampf zu zwingen, damit wir ihn töten können. Ich kann ihn zwar auch aus der Ferne treffen, aber dazu muss ich wissen wo er ist. Also fangt gefälligst an ihn zu provozieren, sonst grillt der uns wirklich auf kleiner Flamme!“, zischte dieser ihm ins Ohr. Wütend stieß er den nun erleuchteten Ninja von sich und fuhr fort, den mysteriösen Bandenboss sowie seine Nachkommen auf hunderte von Jahren zu verfluchen und sich lauthals über seine lächerlichen Techniken lustig zu machen. Innerhalb weniger Sekunden hatte sich dieser Plan in der Gruppe herumgesprochen, und die folgende Schimpftirade hätte jeden Priester in den Selbstmord getrieben. Als nach zehn Minuten außer weiteren Feuerbällen, die zwei weitere Gruppenmitglieder einäscherten, immer noch keine Reaktion kam, wurde es Yasuo einfach zu viel. Blitzschnell formte er die Fingerzeichen Tatsu, Ushi, U und hielt anschließend das einhändige Tora um mittels des Suiton: Mizurappa den Flammenring und die kleineren Feuer innerhalb des Rings zu löschen. Das sich ihnen bietende Bild ließ einen Schreck durch ihre Glieder fahren: dort, wo noch vor kurzem Leichen und verletzte nebeneinander gelegen hatten, standen nun etwa fünfzig Männer mit Schwertern, Schwertlanzen und dergleichen, sowie ein einziger Mann der in einen schwarzen, von roten Wolken geschmückten Mantel dastand. Erst dachte der junge Raidon, dass einer der legendären Akatsuki vor ihnen Stand, doch das war schlicht unmöglich. Alle Mitglieder dieser Organisation waren vor Jahren getötet worden, und noch etwas war anders. Der Mantel dieses Individuums zeigt leicht Unterschiede zu den bekannten Mänteln aus Amegakure. Hier waren am unteren Rand Fransen zu sehen, und auch farblich gab es Abweichungen. Das Gesicht des Mannes war nicht zu sehen, doch es war mehr als klar dass er der Verursacher des Infernos war, dass sie drei ihrer Männer gekostet hatte. Wutentbrannt starrte Yasuo ihn an, alles an ihm machte deutlich dass er diesen Mann am liebsten sofort getötet hätte, und dieser schien das auch zu erkennen. „Hasst du mich? Das ist gut. Nähre deinen Hass, lass ihn wachsen und dich stärken. Wenn du glaubst, du seist jetzt schon stark genug um mich zu töten, dann versuche es. Es wäre aber ein Schande, dein Leben so wegzuwerfen, denn du hast großes Potential. Ich werde dich testen, dich und deine Ansammlung von Halbstarken. Angriff., sprach er laut und mit klarer Stimme. Dieser letzte Befehl zeigte, dass seine Männer ihm bedingungslos gehorchten, denn ohne eine Frage gingen sie zum Angriff über. Schon die ersten Schläge zeigten, dass sie nicht besonders gute Shinobi waren, höchstens auf dem Niveau eines Genin. Doch ihre zahlenmäßige Überlegenheit spielte ihnen in die Karten, sodass schnell vier weitere der Kumonin tot am Boden lagen. Die anderen kämpften wie Berserker, mähten durch die Reihen und töteten mit höchster Präzision etwa die Hälfte der verbleibenden Gegner. Yasuo selbst war schon bald mit Blut getränkt, er hatte gerade den Schädel eines Gegners gespalten und stand nun zwanzig Meter vor dem Anführer der Truppe. Ein weiteres Mal sprühten seine Augen vor Zorn, bevor er Chakra vor seinem Mund sammelte, es mit Seishitsuhenka in Raitonchakra umwandelte und einen gebündelten Strahl direkt auf seinen Gegner schoss. Dieser blieb gelassen stehen, jede Sekunde würde ihn der Strahl durchboren, bis er einfach verschwand und direkt hinter Yasuo auftauchte. Der versuchte sofort ihm sein Schwert in die Brust zu rammen, aber er war zu langsam, sodass er nur mehr spürte, wie sich ein Kunai zwischen seine Rippen bohrte. Als er in seine Hand hustete, sah er dass sich sein Speichel mit Blut vermischt hatte. „Auf Wiedersehen, mein Freund. Denn wir werden uns wieder sehen. Ich hoffe, du bist bis dahin stärker geworden. Sonst werde ich dich töten.“ Vor Schmerz keuchend fiel der Chuunin auf die Knie, und es vergingen lange Minuten, bis er wieder aufstehen konnte. Eine Hand auf der Seite, drehte er sich um, just in dem Moment, als der nächste seine Mitstreiter getötet wurde. Trotz seiner Verletzung kochte ein letztes Mal seine Wut hoch, und er schrie so laut er konnte: „Springt!!!“ Anschließend hielt er das einhändige Tora für das Baku Suishoha und spie eine gewaltige Menge an Wasser aus, die ausreichte um die kleine Senke, in der der Kampf stattgefunden hatte völlig mit Wasser auffüllte. Die Gegner, die nicht schnell genug reagierten wurden mitgerissen und ertranken in den Wassermassen. Diejenigen, die sich an die Oberfläche retten konnten wurden gnadenlos von den drei letzten Überlebenden niedergemacht, da Yasuo selbst mittlerweile in Ohnmacht gefallen war.
Der Weg zurück ins Dorf war fast schlimmer als der Kampf am Vortag. Von zehn Chuunin hatten nur vier überlebt, die anderen lagen noch verkohlt oder verstümmelt neben vielen Leichen der Banditen. Für anständige Begräbnisse war keine Zeit geblieben, denn es war anzunehmen dass in der Nähe noch weitere Verbrechergruppen ihr Unwesen trieben und in ihrem jetzigen Zustand, mit einem Verletzten und drei erschöpften Ninja wären sie wohl leichte Beute geworden. Zurück im Dorf wurden sie über die Geschehnisse genauestens befragt, doch keiner konnte sich einen Reim aus den Ereignissen machen, nicht einmal der Dorfrat. So wurde die Mission als erfüllt behandelt und die Sache vertuscht, doch in den Gedanken der Überlebenden würde sie noch lange Zeit eingebrannt bleiben.

Umzug


„Hey, Shinichi, willst du was ziemlich Gutes hören?“ Seit der eher missglückten Mission war ein Jahr vergangen. Die Stichwunde war nur mehr eine dünne Narbe auf seinem Rücken, aber die Erinnerung war noch frisch. Bis jetzt hatte Yasuo es allerdings geschafft sie erfolgreich zu verdrängen. [kuriokaminari] „Wenn es etwas Gutes ist, dann nur immer raus damit![/kuroikaminari], war die zu erwartende Antwort. „Gut, dann halt dich fest. Wir beide werden umziehen, und zwar nach Asatsuyugakure. Du weißt schon, dieses Dorf im Reich der Strudel. Eigentlich wurde nur ich dorthin verlegt, aber ich hab es mit dem Rat abgesprochen. Hat ziemlich gedauert, aber sie haben zugestimmt. Glückwunsch, du wirst in Uzu no Kuni zum Chuunin werden. Also pack deine Sachen wir reisen Morgen ab.“ Im nächsten Moment schloss er die Tür zu und ging wieder hinunter ins Wohnzimmer, zu Riuji und Ami. „Wie hat er es aufgenommen?“, fragte Ami sofort. Riuji schaute nur fragend drein. „Nun, ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaube dass er mitkommt. Entschuldigt mich jetzt bitte, ich muss packen.“ „Warte kurz, Yasuo. Wir haben etwas, dass wir dir geben möchten.“ Damit reichte er seinem Stiefsohn einen Umschlag, der genug Geld enthielt um ein Haus zu kaufen, wofür er auch gedacht war. Mit einem kurzen Blick bestätigte er seine Entscheidung und entließ den Jungen. Am nächsten Morgen brachen beide schon im Morgengrauen auf, in Richtung ihrer neuen Heimat.

Beitrag 13. Mai 2014, 12:42

Beiträge: 42
Erfahrung: 600,00
Geschlecht: männlich

Liste der Künste


Wissensbereiche



Grundlegend: x1

Fortgeschritten: x2

Meisterhaft: x0

Name: Fūinjutsu ("Versiegelungstechniken")
Niveau: grundlegend
Voraussetzung: Ninjutsu 3, Chakrakontrolle 3
Wissen: Das grundlegende Wissen über Fūinjutsu beschreibt den Einstieg in die Siegelkünste. Ein Shinobi, der dieses Wissen besitzt, kann bereits einfache Techniken wie das versiegeln in eine Schriftrolle erlernen und sich auf diesem Wissen langsam weiterbilden. Dieser Wissensbereich erlaubt es Fūinjutsu bis zum C-Rang zu erlernen. Auch erhalten sie das Recht sich als Inshōkozō zu bezeichnen.

Name: Fūinjutsu ("Versiegelungstechniken")
Niveau: fortgeschritten
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Chakrakontrolle 4
Wissen: Fortgeschrittene Fūinjutsu, auch Inshōnin genannt, haben bereits ein größeres Wissen über Fūinjutsu, da man ihre grundlegende Ausbildung als abgeschlossen bezeichnen kann. Sie können Fūinjutsu bis zum A-Rang erlernen und sind nun ebenfalls dazu befugt sich eine Spezialisierung anzueignen. Die Unterweisung im Bereich der normalen Fūinjutsu durch einen Shishō ist beendet. Die Fortbildung in diesem Bereich muss der Inshōnin selbst erreichen.


Name: Jikūkan Ninjutsu ("Zwischen Raum und Zeit-Techniken")
Niveau: fortgeschritten
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Chakrakontrolle 4
Wissen: Das Gebiet der Jikūkan Ninjutsu ist das wohl mit Abstand mächtigste Gebiet der Fūin. Allerdings ist es folglich auch genauso schwer dies zu meistern. Dies liegt vor allem daran, dass es kaum eine bekannte Technik gibt, welche ein Inshōnin lernen könnte. Die meisten Techniken sind verschollen, weswegen oftmals ein extremes Studium von nöten ist, diesen Pfad zu meistern. Die jenigen, die jedoch dieses Wissen erlangen, sind dazu in der Lage Jikūkan Ninjutsu bis zum B-Rang anzuwenden - es sei allerdings zu sagen, dass selten ein Shinobi vor dem Jōnin-Rang diese Fähigkeiten, aufgrund ihrer hohen Komplexität, erlernt.


Techniken



Ranglos:5/X

E-Rang:7/30

D-Rang:10/20

C-Rang:14/15 + 1

B-Rang:2/3 + 2


Tai- und Kenjutsu


Kampfstile



Ranglos



Name: Kumo Ryū (Kumo-Stil)
Art: Kenjutsu
Element: unterschiedlich
Voraussetzung: Schwert, Taijutsu 2, Kumogakure
Beschreibung: Der Kumo Ryū ist ein Kampfstil der, wie der Name bereits andeutet, aus Kumogakure stammt. Die Techniken des Kampfstils zeichnen sich dabei vor allem durch sehr langgezogene und zugleich bogenförmige Bewegungen aus, die häufig mindestens einen Halbkreis beschreiben. Da einige Techniken dieses Stils mit zwei Händen ausgeführt werden, empfiehlt es sich ein Schwert mit etwas längerem Griff zu wählen.

    Meisterungsgrad 1: Erfahrene Nutzer können diesen Stil auch mit zwei Schwertern ausführen. Dies geschieht entweder in Form von Erweiterungen der einhändigen Techniken, oder eigenen Techniken, die auf 2 Schwerter ausgelegt sind. erfordert 2 Schwerter und Taijutsu 3


Name: Rakanken („Arhat-Faust“)
Art: Taijutsu
Element: -
Voraussetzung: Taijutsu 2, Körperkraft 4
Beschreibung: Beim Rakanken handelt es sich um einen rein kraftbasierten, geradlinigen Kampfstil. Es werden kurze Bewegungen genutzt, bei denen der gesamte Körper eingesetzt wird um möglichst viel Kraft zu erzeugen, die Bewegungen erfolgen dabei immer in einer geraden Linie nach vorne, oben oder unten.


Grundstellungen


Name: Kihon Shisei: Kumo Ryū
Art: Kenjutsu
Rang: E-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: speziell
Voraussetzung: Kumo Ryū
Anwendung: Die Grundstellung dieses Schwerkampfstils zeugt davon, dass es sich um einen sehr offensiven Kampfstil handelt. Der Anwender steht leicht nach vorne geneigt und das der Schwerthand gegenüber liegende Bein ist leicht nach vorne versetzt, sodass bei einem Rechtshänder die linke Schulter nach vorne zeigt. Die Arme hängen locker nach unten und das Schwert zeigt mit der Spitze nach außen. Dies ermöglicht sehr schnelles Angreifen, macht aber auch das Parieren langsamer.


    Meisterungsgrad: Beherrscht der Anwender den 1. Meisterungsgrad des Kampfstils, so erlernt er automatisch zusätzlich den Meisterungsgrad der Grundstellung. Diese verändert sich aufgrund der Nutzung von 2 Schwertern leicht. Wie auch mit einem Schwert sind die Waffen nicht gehoben, sondern zeigen nach unten, sind dieses Mal jedoch leicht nach vorn gerichtet. Auch die Beinhaltung ist nun parallel um der Verwendung zweier Waffen Rechnung zu tragen.

Name: Kihon Shisei: Rakanken („Grundstellung: Arhat Faust“)
Art: Taijutsu
Rang: E-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: speziell
Voraussetzung: Rakanken
Anwendung: Die Grundstellung des Rakanken ist für einen Kampfstil relativ einfach. Der Anwender steht leicht breitbeinig mit dem Schwerpunkt nach unten verlagert um einen festen Stand zu haben. Der Oberkörper ist leicht nach vorne gerichtet und die Arme befinden sich an der Seite des Körpers. Die Ellenbogen sind im 90° Winkel nach vorne gerichtet und die Handflächen nach vorne geöffnet.


Techniken



E-Rang



Name: Yosakugiri („Yosaku's Ende“)
Art: Kenjutsu
Rang: E-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 1, Waffe
Anwendung: Beim Yosakugiri handelt es sich um eine Technik, bei welcher der Anwender einen seitlichen Schlag mit einer Waffe ausführt. Gerade beim Training mit Waffen wird diese Kunst zur Verminderung von schweren Verletzungen angewandt.

D-Rang



Name: Kumo Ryū Omotegiri („Kumo-Stil Frontalschnitt“)
Art: Kenjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 2, Schwert, Kumo Ryū
Anwendung: Für dieses Jutsu führt der Anwender einen Schlag nach schräg vorne aus. Die Ausführung dieses Schlages beginnt über der der Schwerthand gegenüberliegenden Schulter und endet in der Position der Grundhaltung, sodass ein 180° Bogen mit dem Schwert ausgeführt wird.


Name: Kumo Ryū Guraido („Kumo-Stil Gleiten“)
Art: Kenjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 2, Schwert, Kumo Ryū
Anwendung: Eine der wenigen Defensiven Techniken des Kumo Kampfstils, bei dem die Kraft des gegnerischen Angriffes genutzt wird um dessen Schwert für kurze Zeit außer Gefecht zu setzen und so die feindliche Deckung zu öffnen. Dabei wird aus einer bogenförmigen Bewegung von oben auf das Schwert eines angreifenden Gegners geschlagen und dieses nach unten geführt. Der Anwender allerdings löst sein Schwert auf halber Höhe und während die Waffe des Gegners nun noch von der Wucht nach unten gezogen wird, kann der Anwender bereits den nun nicht mehr gedeckten Feind attackieren.


Name: Kumo Ryū Rasen („Kumo-Stil Spirale“)
Art: Kenjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 2, Schwert, Kumo Ryū
Anwendung: Diese Technik des Kumo Ryū ist eine Technik bei der man erst einmal einen gewissen Anlauf nehmen muss um die volle Durchschlagskraft zu entfalten, dann springt der Anwender kurz vor dem Gegner ab und vollführt einen kompletten Rundumschlag, womit zum einen eine große Menge Kraft gegen den Feind gerichtet wird, zum anderen aber auch, wenn die Situation dies hergibt, mehrere Objekte/Personen auf einmal angegriffen werden können.


Name: Kumo Ryū Mikazukigiri („Kumo-Stil Mondsichelschnitt“)
Art: Kenjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 2, Schwert, Kumo Ryū
Anwendung: Eine relativ einfache und grundlegende Technik des Kumo Ryū. Der Anwender führt kurz vor seinem Körper einen seitlichen 180° Schlag aus. Dieser kann entweder leicht nach oben, leicht nach unten, oder direkt nach vorne gerichtet sein und der Oberkörper wird dabei leicht gedreht um mehr Kraft aufzubauen.

C-Rang



Name: Kumo Ryū Hajō Kōgeki („Kumo-Stil Angriffswelle“)
Art: Kenjutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 2, 2 Schwerter, Kumo Ryū (1. Meisterungsgrad)
Anwendung: Gewissermaßen eine Weiterentwicklung des Omotegiri. Hierbei werden zwei Schläge ausgeführt, die identisch zu jener des Omotegiri sind. Beide Schwerter werden in einer Bogenförmigen Bewegung von oben nach unten geführt und wobei sich etwa in der Mitte die Wege der beiden Schwerter in kurzem Zeitabstand kreuzen. Am Ende dieser Technik steht der Anwender wieder in der Grundstellung.


Name: Hōshō („Vernichtende Handfläche“)
Art: Taijutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 2, Rakanken, Körperkraft 4
Anwendung: Bei dieser Technik des Rakanken holt der Anwender mit einem Arm auf und schlägt dann mit der geraden Handfläche und voller Kraft zu. Dabei wird ebenfalls die Schulter leicht mit nach vorne gezogen, sodass aus dem gesamten Körper die Kraft gezogen werden kann.


Name: Shōgeki Shō („Impulshandfläche“)
Art: Taijutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 2, Rakanken, Körperkraft 4
Anwendung: Eine dem Hōshō nicht ganz unähnliche Technik. Auch hierbei wird mit der geraden Handfläche zugeschlagen, allerdings nicht nach vorne, sondern nach oben um so einen Gegner in die Luft zu befördern. Im Moment des Schlages wird dabei der Gegner mit dem gesamten Körper nach oben gedrückt.


Name: Asshō ("Zerdrückende Handfläche")
Art: Taijutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 2, Rakanken, Körperkraft 4
Anwendung: Eine Technik, die ähnlich wie ein großer Teil der Rakankentechniken mit der geraden Handfläche ausgeführt wird. Hierbei wird der Schlag nach unten gerichtet um einen bereits am Boden liegenden Gegner in die Erde zu schlagen. Beim Schlag setzt der Anwender den Schwerpunkt seines Körpers so, dass sein gesamtes Gewicht auf dem zuschlagenden Arm lastet um den maximalen Effekt zu erzielen.


Name: Shōshitsu („Aufsteigendes Knie“)
Art: Taijutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 2, Rakanken, Körperkraft 4
Anwendung: Diese Technik zählt zu den wenigen Rakankentechniken, die mit den Beinen ausgeführt werden. Der Gegner zieht hierbei das Knie gerade und mit voller Wucht nach oben um einen vorzugsweise gerade selbst angreifenden Gegner zu treffen und leicht in die Luft zu befördern. Um die maximale Kraft zu erreichen wird hierbei außerdem die Hüfte leicht nach vorne gezogen, da so die Kraft wieder aus dem ganezn Körper gewonnen werden kann.


Name: Gangeki („Felsangriff“)
Art: Taijutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 2, Rakanken, Körperkraft 4
Anwendung: Die Ausführung dieser Technik ist dem Hōshō nahezu identisch Auch hier wird mit dem Arm von leicht hinter der Schulter gerade zugeschlagen und beim Schlag die Schulter mit nach vorne gezogen. Allerdings wird hierbei nicht mit der Handfläche, sondern mit der Faust zugeschlagen.


Genjutsu



D-Rang



Name: Magen: Narakumi no Jutsu ("Dämonenillusion: Technik der Höllendarstellung")
Art: Genjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Fingerzeichen: Ne
Chakraverbrauch: Mittel [pro Post]
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Genjutsu 1
Anwendung: Diese Technik erzeugt eine Illusion im Kopf des Anwenders, welchen ihn seine schlimmsten Ängste durchleben lässt. Wenn man nicht dazu in der Lage ist das nun gesehene zu verarbeiten muss man damit rechnen ihn Ohnmacht zu fallen.


Name: Kasumi Jūsha no Jutsu ("Technik der Nebeldiener")
Art:Genjutsu
Rang: D-Rang
Element:-
Fingerzeichen: entgegengesetztes I
Chakraverbrauch: Gering [pro Bunshin und Post]
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Genjutsu 1
Anwendung: Der Anwender fängt den Gegner in einer Illusion, indem er Bunshin erschafft, welche sich nach einem Angriff wider zusammen setzen. Während dessen kann der Anwender geschickte Angriffe aus einer Deckung ausführen und dem Opfer vorgaukeln, dass er mit realen Bunshin kämpfen muss.


Name: Hana no Bunshin ("Körperteilung der Blumen")
Art: Genjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Fingerzeichen: Tora, Tora, Uma, Ushi, Mi
Chakraverbrauch: Gering [pro Bunshin und Post]
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Genjutsu 1
Anwendung: Nach dem Wirken dieses Jutsus zerfällt der Anwender beim nächsten Angriff des Opfers in kleine Blüten. Diese Ablenkung kann der Anwender nutzen um sich für einen Angriff zu verstecken oder zu flüchten. Sollte diese Technik durchschaut werden, kann das Opfer den Fluchtweg verfolgen, sollte es nicht durchschaut werden, kann der Gegner den Anwender ohne eine besondere Fähigkeit nicht aufspüren.


Ninjutsu



Ranglos



Name: Kai ("Auflösen")
Art: Ninjutsu
Rang: -
Element: -
Fingerzeichen: Tora
Chakraverbrauch: Variabel
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Genjutsuwissen, Chakrakontrolle
Anwendung: Mit Hilfe des Kai unterbricht der Anwender, nach dem Formen des Fingerzeichens, den eigenen Chakrafluss, weswegen Genjutsu aufgelöst werden können, sofern sie vorher erkannt wurden. Die Chakrakosten hängen dabei vom angewandten Genjutsu ab, da sie den Initialkosten des Genjutsu entsprechen, das aufgelöst werden soll [Chakrakosten ohne "Kosten pro Runde"]. Auch benötigt man die entsprechenden Werte im Bereich der Chakrakontrolle. Um ein Genjutsu des D-Ranges aufzulösen wird eine Chakrakontrolle von 2 benötigt. Für ein C-Rang Genjutsu 3, 4 für B-Rang und 5 für A-Rang. S-Rang Genjutsu sind im Regelfall nicht auflösbar, da sie zu mächtig sind. Zudem können auf diese Art und Weise nur Genjutsu aufgelöst werden, die nicht durch Dōjutsu oder Medien wie Schall gewirkt werden. Es sei noch zu bemerken, dass das Erkennen von Genjutsu durch die Kreativität des Genjutsukas erschwert wird. Ein kreativer Genjutsuka lässt seine Illusionen so real wirken, dass es nur schwer ist, sie zu durchschauen. Übersteigt die Kreativität des Anwenders das Genjutsuwissen des Opfers, so wird das Erkennen von Genjutsu um zwei Stufen erschwert. Sind beide Werte gleich, so ist die Erkennung von Genjutsu um eine Stufe erschwert. Sollte die Kreativität unterliegen, so gibt es keinen Malus auf die Erkennung.


Name: Ki Nobori no Shugyō ("Studium des Baumlaufs")
Art: Trainingsart
Rang: -
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: Sehr gering
Reichweite: Selbst
Voraussetzung: Chakrakontrolle 1, bei Rollenspielstart nur für erfahrene Genin oder Shinobi höheren Ranges
Anwendung: Dies ist eine Trainigsform, um die Chakrakontrolle zu erlernen. Hierbei muss der Trainierende zunächst sein Chakra in den Fußsohlen konzentrieren und anschließend senkrecht an einem Baum hochrennen. Wenn er nicht mehr weiter kommt, ritzt er mit einem Kunai eine Kerbe in das Holz um zu markieren, wie weit er es maximal geschafft hat. Dann wiederholt er diesen Vorgang so lange, bis er ohne Probleme am Baum hochlaufen kann. Wenn er jedoch zu wenig Chakra benutzt, bleibt er nicht am Baum haften, bei zu viel Chakra bricht das Holz und der Trainierende wird vom Baum weggestoßen. Durch dieses Training ist man in der Lage, sich auf für normale Menschen unbegehbaren Oberflächen zu bewegen. Eine anspruchsvollere Version dieser Trainigsart ist das Suimen Hokō no Gyō.


Name: Suimen Hokō no Gyō ("Training des Wasserlaufs")
Art: Trainingsart
Rang: -
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: Gering
Reichweite: Selbst
Voraussetzung: Chakrakontrolle 2, bei Rollenspielstart nur für erfahrene Genin oder Shinobi höheren Ranges
Anwendung: Diese Trainingsmethode dient dazu, eine bessere Kontrolle über sein Chakra zu erlangen. Hierbei muss konstant Chakra in die Fußsohlen geleitet werden, um so auf Wasser laufen zu können. Anders als bei Ki Nobori no Shugyō muss hier das Chakra ständig angepasst werden, da die Oberfläche uneben und ständig in Bewegung ist. Diese Art der Chakraanwendung kann auch dazu benutzt werden, um über Wasser zu laufen und sogar drauf zu sitzen. Ein ständiges Traning sorgt dafür, dass der Shinobi nach einiger Zeit nicht mehr bemerkt, dass er auf Wasser steht und das Chakra nicht mehr ständig kontrollieren muss.

E-Rang



Name: Ayatsuito no Jutsu ("Technik der Schnurhandhabung")
Art: Ninjutsu
Rang: E-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Nah-Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 1; Drahtseile
Anwendung: Der Anwender ist in der Lage mit Drahtseilen umzugehen und diese im Kampf zu nutzen. Zum einen können damit Feinde gefesselt werden, zum anderen kann sich damit der Anwender schneller in der Umgebung fortbewegen, da sich die Drahtseile als normale Seile verwenden lassen.


Name: Bunshin no Jutsu ("Technik der Körperteilung")
Art: Ninjutsu
Rang: E-Rang
Element: -
Fingerzeichen: Tora, I, Ushi, Inu oder Hitsuji, Mi, Ne, Ushi, Tora
Chakraverbrauch: Sehr Gering
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Ninjutsu 1
Anwendung: Beim Bunshin no Jutsu lässt der Anwender nach dem Formen der Fingerzeichen Doppelgänger seiner selbst entstehen. Die entstehenden Doppelgänger haben keine Substanz und können daher keinen Schaden anrichten und hinterlassen keine Fußspuren. Bei einer Berührung verpuffen diese sofort. Es ist ein Jutsu, welches daher nur zur Ablenkung dient.


Name: Henge no Jutsu ("Technik der Verwandlung")
Art: Ninjutsu
Rang: E-Rang
Element: -
Fingerzeichen: Uma, Inu, I, U, Hitsuji
Chakraverbrauch: Sehr Gering
Reichweite: Selbst
Voraussetzung: Ninjutsu 1
Anwendung: Nach dem Formen der Fingerzeichen verwandelt sich der Anwender äußerlich in eine andere Person, welche er schonmal gesehen hat. Auch die Stimme passt sich dieser Person an. Das Chakra und die Fähigkeiten des Anwenders bleiben jedoch die eigenen. Auch ist es möglich sich in einen Gegenstand zu verwandeln, der muss aber mindestens die Größe eines Shuriken besitzen und sollte die eines hochgewachsenen Mannes nicht übertreffen. Bei einem Treffer im Kampf und durch andere äußerliche Einflüsse [Barrieren etc.] löst sich die Verwandlung auf.


Name: Kibakufuda: Kassei ("Zündungszettel: Aktivierung")
Art: Ninjutsu
Rang: E-Rang
Element: -
Fingerzeichen: Verschiedene
Chakraverbrauch: Sehr Gering [pro Kibakufuda]
Reichweite: Nah-Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 1; gesetztes Kibakufuda
Anwendung: Für diese Technik wird ein Kibakufuda, welches vorher platziert werden muss, durch einen Chakraimpuls zum explodieren gebracht. Es ist eine Grundtechnik die eigentlich jeder Shinobi in der Akademie erlernt.

D-Rang



Name: Kage Shuriken no Jutsu ("Technik des Schatten-Shuriken")
Art: Ninjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: -
Reichweite: Mittel-Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 1, Wurfwaffen
Anwendung: Der Anwender wirft bei dieser Technik zwei Wurfwaffen, wobei die zweite Waffe sich im Schatten der ersten bewegt um den Gegner so zu täuschen, wodurch es fast unmöglich ist der zweiten Waffe auszuweichen.


Name: Shunshin no Jutsu ("Technik des Körperflimmerns")
Art: Ninjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Fingerzeichen: Inu, Ushi, Tori, I, Tora [einhändig]
Chakraverbrauch: Gering
Reichweite: Nah-Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 1
Anwendung: Diese Kunst erlaubt es, dass sich ein Shinobi durch Chakra mit seiner maximalen Geschwindigkeit fortbewegen kann. Es ist folglich kein Geschwindigkeits-Boost sondern eine Beschleunigung auf die Geschwindigkeit, welche man eh besitzt, sofern man sich entsprechend anstrengt.
Meisterungsgrad 1: Einhändiges Tora
Meisterungsgrad 2: Keine Fingerzeichen
Meisterungsgrad 3: Verkürzung der Intervalle zwischen mehreren Anwendungen des Shunshin no Jutsu - erlaubt das Anwenden des Raishin no Shinkon


Name: Ninpō: Kirigakure no Jutsu ("Ninjamethode: Technik des Nebelversteckens" )
Art: Ninjutsu
Rang: D-Rang
Element: Suiton
Fingerzeichen: Tora [einhändig], anderer Arm nach oben gestreckt
Chakraverbrauch: Mittel
Reichweite: Nah - Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 3
Anwendung: Bei dieser Kunst lässt der Anwender durch die Seishitsuhenka Suiton einen sehr dichten Wassernebel entstehen, welcher mit dem bloßen Auge nicht zu durchblicken ist. Dies kann sehr nützlich sein wenn der Shinobi sich zum Beispiel verstecken will und den Gegner überraschend angreifen möchte. Man kann sich, sollte das Jutsu effizient wirken, nur noch durch den Gehör-, oder eventuell den Geruchssinn zurechtfinden, da der Nebel so stark werden kann, dass auch der Anwender nicht hindurchzusehen vermag. Auch das Sharingan ist machtlos gegen diesen Nebel.

C-Rang



Name: Mizu Bunshin no Jutsu ("Technik der Wasserkörperteilung")
Art: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Suiton
Fingerzeichen: Tora [einhändig]
Chakraverbrauch: X/Anzahl der Mizu Bunshin
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Ninjutsu 3
Anwendung: Dieses Jutsu ist wie das Kage Bunshin no Jutsu eine Technik, mit der man einen echten Doppelgänger von sich selbst erschafft, der selbstständig denken und handeln kann. Ein Mizu Bunshin kann, wie sein Pendant aus Konohagakure, alle Techniken des Originals anwenden. Dieser Doppelgänger löst sich jedoch schon nach einem ernsthaften Treffer wieder in Wasser auf. Genau wie beim Kage Bunshin no Jutsu, werden Informationen oder andere Eindrücke wie Trainingsfortschritte auf den Anwender übertragen, wenn sich der Mizu Bunshin wieder auflöst. Diese Auflösung kann auch durch den Anwender selbst geschehen, dazu muss er nur zum besagten Bunshin blicken und einen kurzen Chakraimpuls freisetzen.


Name: Suiton: Suishōha ("Wasserfreisetzung: Wasserschockwelle")
Art: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Suiton
Fingerzeichen: nebeneinander gehaltene Hände [Arme ausgestreckt, Daumen berühren sich], danach werden die Hände vor der Brust aufeinander gelegt
Chakraverbrauch: Mittel
Reichweite: Nah - Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 3
Anwendung: Bei dieser Kunst erschafft der Anwender eine Wassermenge, die ohne Mühe den Raum eines großen Wohnzimmers bis zur Decke auszufüllen vermag. Solange der Anwender das Wasser erschafft, muss er nach dem Formen der Fingerzeichen seine Hände übereinander gekreuzt, horizontal von seinem Körper weg strecken. Bei der Entstehung kann der Anwender die große Wasserschockwelle in Richtung des Gegner erschaffen, um ihn so wegzuspülen. Schürfungen und Prellungen wären dabei die Folge, zudem muss der Getroffene Acht geben, nicht zu ertrinken. Dieses Wasser dient in der Folge jedoch primär als Grundlage für weitere Suiton-Techniken.


Name: Suiton: Hahonryū ("Wasserfreisetzung: Zerstörerischer reißender Strom")
Art: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Suiton
Fingerzeichen: I, Inu, Hitsuji
Chakraverbrauch: Mittel
Reichweite: Nah - Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 3
Anwendung:Bei dieser Kunst erzeugt der Anwender eine Strömung aus Wasser in seiner Hand, die den Gegner hin wegspült. Schürfungen und Prellungen wären dabei die Folge eines Treffers.


Name: Suiton: Mizurappa ("Wasserfreisetzung: Wilde Wasserwelle")
Art: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Suiton
Fingerzeichen: Tatsu, Ushi, U, einhändiges Tora
Chakraverbrauch: Mittel
Reichweite: Nah - Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 3
Anwendung: Dies ist ein Suitonjutsu, bei dem der Anwender einen Wasserstrahl aus seinem Mund speit, nachdem er zuvor die benötigten Fingerzeichen geformt hat. Aufgrund der einfachen Handhabung gehört dieses Jutsu zu den Standard-Suitonjutsu.


Name: Suiton: Rekkū Suigeki ("Wasserfreisetzung: Kalter Himmel Wasserschlag")
Art: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Suiton
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: Mittel
Reichweite: Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Keitaihenka
Anwendung: Dies ist ein Suitonjutsu, bei dem der Anwender aus dem Mund Speere aus Wasser auf den Gegner schießen lässt. Bei einem Treffer haben sie dieselben Auswirkungen wie ein echter Speer, sie verfließen danach jedoch wieder zu normalen Wasser.


Name: Suiton: Teppōdama ("Wasserfreisetzung: Eiserner Kanonenball")
Art: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Suiton
Fingerzeichen: Tora
Chakraverbrauch: Mittel
Reichweite: Nah - Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 3
Anwendung: Dies ist ein Suiton-Jutsu, bei dem der Anwender Chakra im Mund schmiedet, es in Wasser umwandelt und in Form von Kugeln auf den Gegner schießt. Dieses Suiton-Jutsu benötigt daher keine Wasserquelle in der Umgebung.


Name: Raigen Raikōchū („Blitzillusion Blitzlichtpfeiler“)
Rang: C-Rang
Art: Ninjutsu
Element: Raiton
Fingerzeichen: Hitsuji, Uma, Mi, Tora
Chakraverbrauch: Mittel [pro Post]
Reichweite: Nah-Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 3
Beschreibung: Dies ist eine Technik, bei der der Anwender hinter sich ein strahlend grelles Licht erzeugt, welches die ganze Umgebung erhellt und den Gegner blendet. Nun kann der Nutzer selbst diesen Effekt für anschließende Überraschungsangriffe ausnutzen.


Name: Raiton: Rakurai ("Blitzfreisetzung: Blitzschlag")
Rang: C-Rang
Art: Ninjutsu
Element: Raiton
Fingerzeichen: Ushi, U, Uma, Tatsu, Tori
Chakraverbrauch: Mittel [pro Post]
Reichweite: Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 3
Beschreibung: Nach dem Formen der benötigten Fingerzeichen streckt der Gegner seinen Arm oder besser gesagt seine Hand in die Richtung des Gegners aus. Aus den Fingerkuppen des Anwenders schießen dann einzelne Blitze hervor, die den Gegner bei einem Treffer schocken und leichte Lähmungserscheiungen an den Trefferstellen hervorrufen können.

B-Rang



Name: Suiton: Baku Suishōha ("Wasserfreisetzung: Ausbrechende Wasserschockwelle")
Art: Ninjutsu
Rang: B-Rang
Element: Suiton
Fingerzeichen: Tora [einhändig]
Chakraverbrauch: Hoch
Reichweite: Nah - Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 3, Suiton: Suishōha
Anwendung: Dies ist ein Jutsu, bei dem der Anwender, nachdem er das benötigte Fingerzeichen geformt hat, eine riesige Menge Wasser speit, wodurch die gesamte Umgebung überflutet werden kann [Wassermenge entspricht einem See]. Bei der Entstehung kann der Anwender die große Wasserschockwelle in Richtung des Gegner speien, um ihn so wegzuspülen. Schürfungen und Prellungen wären dabei die Folge, zudem muss der Getroffene Acht geben, nicht zu ertrinken. Dieses Wasser dient in der Folge jedoch primär als Grundlage für weitere Suiton-Techniken.


Name: Raiton: Gian („Blitzfreisetzung: Falsche Dunkelheit“)
Rang: B-Rang
Art: Ninjutsu
Element: Raiton
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: Hoch
Reichweite: Nah-Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 3
Beschreibung: Diese Kunst ist für ihren Rang sehr zerstörerisch und weithin gefürchtet. Es handelt sich um eine Technik, bei welcher der Anwender zuerst Chakra vor seinem Mund sammelt, welches er in elektrische Energie umwandelt und anschließend in Form eines großen Blitzes auf den Gegner schießt.



Fuinjutsu



C-Rang



Name: Shīru no Jutsu ("Technik der Siegel")
Art: Fūin
Rang: C-Rang
Element: -
Fingerzeichen: -
Chakraverbrauch: Variabel
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Ninjutsu 3, Chakrakontrolle 3, grundlegendes Wissen über Fūinjutsu, Schriftrolle
Anwendung: Diese Kunst, ist die Technik, auf der alle Fūinjutsu aufbauen. Ein Shinobi, welcher eine Ausbildung zum Inshōnin beginnt, lernt zuerst diese Technik als Grundstein seines Wissens. Es ist bei Anwendung möglich, ein Siegel zu erschaffen und somit nicht lebende Materie in einer Schriftrolle zu versiegeln. Je nach Anwendungsgebiet, erhält es unterschiedliche Namen. So wird das Siegel bei Waffen Tobidogu genannt, bei Alltagsgegenständen Benrisa, was allerdings nur den Zweck der schnellen Erkennung von gewünschten Objekten gilt. Je nach Größe des Objektes wird ein anderer Chakraverbrauch benötigt, sowie ein entsprechender Platz auf einer Schriftrolle. In einer Schriftrolle können beispielsweise bis zu 50 Kunai oder Shuriken, 10 große Wasserflaschen oder eine Leiche eines ausgewachsenen Mannes versiegelt werden. Für größere Objekte werden besondere Schriftrollen benötigt. Für das Entsiegeln dieser Techniken muss lediglich Chakra in das Siegel geleitet werden, weswegen dazu keine besondere Ausbildung von Nöten ist. Es muss jedoch beachtet werden, dass erfahrene Inshōnin diese Technik mit Schutzmaßnahmen verbinden können.

B-Rang



Name: Fūsei Hōin ("Siegelmethode zur Energieversiegelung")
Art: Fūin
Rang: B-Rang
Element: -
Fingerzeichen: Ne, Tori, Tora
Chakraverbrauch: Variabel
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Chakrakontrolle 4, fortgeschrittenes Wissen über Fūinjutsu, Schriftrolle, Zeit
Anwendung: Zum Anwenden dieser Technik benötigt der Anwender zunächst einmal Zeit. Es muss je nach Situation eine Schriftrolle angefertigt werden, welche das zu versiegelnde Element beschreibt. Ist dies geschehen, kann der Anwender nun die benötigten Fingerzeichen formen, woraufhin sich Chakra aus der Schriftrolle löst, um das gewünschte Objekt legt und dieses mitsamt dem Chakra in der Schriftrolle versiegelt. Auch dieses Prozess dauert eine Weile, weswegen flüchtige Elemente nur schwer verschlossen werden können. Den größten Effekt erzielt es gegen die Elemente Doton, Suiton und Katon. Fūton und Raiton sind nahezu unmöglich zu versiegeln. Die Chakramenge, welche zur Versiegelung benötigt wird entspricht der Chakramenge, welche zum erstellen des Elementes benötigt wurde.

Selbsterfunden
Name: Jikūkan Fūin: Bakuhatsu (“ Raum-Zeit-Siegel: Explosion“)
Art: Jikūkan Ninjutsu
Rang:B-Rang
Element: -
Fingerzeichen:Tora, Ushi, I, Saru, Tatsu
Chakraverbrauch: Gering pro Kibakufuda [Sehr gering pro weiterem Post]
Reichweite: Nah-Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Chakrakontrolle 4, fortgeschrittenes Wissen über Jikūkan Ninjutsu, Kibakufuda: Kassei, spezielle Kibakufuda, spezielle Kunai/Shuriken
Anwendung: Diese Technik benötigt eine gewisse Vorbereitungszeit um sowohl die Kibakufuda als auch die Kunai oder Shuriken mit dem erforderlichen Siegel zu präparieren. In einer Kampfsituation kann man die versiegelten Waffen werfen und die Technik auslösen, wodurch die Kibakufuda auf der Waffe erscheinen und sofort detonieren. Aufgrund dieser Eigenschaft eignet sich dieses Jutsu hervorragend für Fallen und Hinterhalte. Ein Inshonin der eine präparierte Waffe in die Hände bekommt, kann diese Technik jedoch auflösen und wird durch die Explosionen nicht mehr zu überraschen sein.

Beitrag 13. Mai 2014, 12:42

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Erfahrung: 600,00
Geschlecht: männlich

Kuchiyose







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