Kumogakure no Shimon ("Stadttor von Kumogakure")

Kumogakure no Sato ist eines der fünf großen Dörfer. Das Dorf hatte immer gewisse Spannungen mit Konohagakure no Sato und zettelte merhfach Kriege mit diesen an, dennoch waren sie das einzige Dorf, welches zu Zeiten des 4. Shinobi Weltkrieges keine Nukenin hervorbrachte, die Mitglied von Akatsuki wurden. Dies war einer der Gründe, weswegen dieses Dorf auch den Anführer der Shinobi Allianz gestellt hatte. Heute gehört es noch immer zu den Dörfern mit der größten militärischen Macht und setzt ihre Truppen gezielt gegen neue Kräfte ein, welche den Frieden stören könnte.



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Das ist die Beschreibung des Ortes

Kumogakure no Sato war seit jeher ein vorsichtiges Dorf. Die gesammte Struktur des Dorfes baut auf Bürcken und Bergen auf, so dass bei einer Invasion nur in kurzen Etappen gekämpft werden kann, was für die starken einzelnen Shinobi, welche dieses Dorf hervor gebracht hat, natürlich perfekt geeignet ist. Dieses Grundprinzip wird auch bei ihrem Eingangstor wieder erkennt, denn anders als andere Dörfer besitzt Kumogakure nur eines davon. Es ist die zentrale Anlaufstelle für alle Personen die das Dorf betreten wollen und stehts mit starken Kontrollen versehen. Bereits hinter dem Tor kann man die Gebäude Kumogakures in den Himmel ragen sehen und im Zentrum von ihnen sieht man auch die Residenz des Raikagen.

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Die Reise beginnt


Kaigishitsu no Kyōgin ("Besprechungszimmer des Rates")
Etwa 8 Tage lang war es nun her, dass er Asatsuyugakure wieder verlassen hatte. Er hätte gerne noch dringliche Gespräche mit seinem guten Freund Konarama erledigt, doch das Schicksal schien nicht zu wollen, dass diese beiden Personen sich trafen. Tadashi hatte einen speziellen Auftrag vom Rat erhalten. Er sollte eine Gruppierung erstellen, welche endlich für Asatsuyu die Initiative gegen den Boshoku ergriff, welche seit einiger Zeit Chaos stifteten. Er selbst wusste, dass die Organisation bereits seit über 10 Jahren aktiv war, doch hatten sie sich bisher nie so öffentlich gezeigt und vor allem nie so nah an Asatsuyugakure, wie bei dem Angriff von Kitakaze. An dieser Stelle musste selbst der Rat einsehen, dass gehandelt werden musste. Er hatte keine wirklichen Anhaltspunkte, wo er mit der Suche beginnen konnte, doch er hatte einen Namen von Kisho erhalten. Moriban, dies war der Name eines Anbu aus Kumogakure. Für Tadashi war er gleich aus zwei Gründen interessant. Er schien gefährlich genug zu sein, dass Kisho vor ihm warnte, was ihm wohl eine gewisse Stärke verlieh. Auch riet ihm selbiges Ratsmitglied davon ab ihn aufzusuchen, was natürlich direkt dafür sorgen würde, dass er Kisho für seine Vorlaute Art bestrafen würde. Er war nicht nachtragend, doch seiner Meinung nach, hatte Kisho dies verdient. Die letzten Tage seiner Reise hatte er sehr effektiv genutzt, auch wenn sie zu mehr als 60% auf dem Wasserweg stattfand. In der Hafenstadt Genkakusa, kam er an einem Stand vorbei, welcher einige interessante Dinge verkaufte, unter anderem auch Wasserballoons, was ihn erneut an einer seiner Schriftrollen erinnerte. Er besaß Aufzeichnungen über eine Technik, von der ihm Naruto selbst erzählte - das Rasengan. Er erinnerte sich daran, wie Naruto ihm davon berichtete, dass er mit eben solchen Wasserballoons damals lernte die Technik zu meistern und aus diesem Grund erwarb Tadashi sich mehrere Dutzend dieser Bälle, um die 5 Tage Seereise gut mit dem Training dieser Stufe zu überbrücken. Tadashi hatte bereits eine Meisterhafte Chakrakontrolle, weswegen er es nicht wie Naruto mit Kage Bunshin erlernte, doch selbst für ihn war diese Technik eine herausforderung. In den fünf Tagen, in denen er sich an den Wasserballons versuchte, war es ihm nicht gelungen, auch nur einen zum zerplatzen zu bringen. Einige bekamen zwar Rissen und zerflossen ihm förmlich in der Hand, doch er würde sich noch eine Weile mit diesem Training auseinander setzen. Am achten Tag nach Aufbruch von Asatsuyugakure kam endlich das Dorftor von Kumogakure in Sicht. Er hatte schon eine lange nicht mehr seinen Weg zu diesem Ort gefunden, doch alles war genau so, wie er es in Erinnerungen hatte. Wie in jedem anderen Dorf auch, wurde er am Stadttor erstmal sorgfältig kontrolliert. Er hatte kein Schreiben vom Rat mitgebracht, denn er ging nicht davon aus, dass er eines bräuchte. Die weiße Schärpe, welche er an seinem Gürtel trug, war im Regelfall kreditwürdig genug, damit man ihn trotzdem zu den Personen sprechen ließ, mit denen er sprechen wollte. Wenn es wirklich hart auf hart kam, so konnte er sich wenigstens noch immer als Sohn des Hokagen auszeichenen, was wenigstens bei einigen Leuten noch eine respektvoller Rang war. Während seiner Kontrolle am Tor, kam er jedoch relativ schnell zu dem Punkt, dass man ihn fragte, was ihn denn in dieses Dorf führte. "Nichts für ungut. Ich reise im direkt Auftrag des Rates von Asatsuyugakure no Sato, spezielle gesagt bin ich nur auf direkte Weisung von Hanzo Kisho hier. Ich müsste umgehend mit dem hiesigen Anbu Captain sprechen, dies ist von äußerster Dringlichkeit." Ein Chuunin maschierte augenblicklich davon und versicherte Tadashi, dass sobald wie möglich jemand herkommen würde, um sich seinem anliegen zu widmen. So wie Tadashi jedoch Anbu Captains kannte, würde dieser wohl nicht persönlich hier auftauchen und mit Pech seinen aufenthalt in diesem Dorf nur unnötig in die Länge ziehen. Tadashi würde sich jedoch an dieser Stelle an das Wachhäuschen am Tor lehnen und auf seinen neuen Ansprechpartner warten.
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Auftritt des Captain


???
Bei diesem Mann handelt es sich, wie unschwer zu erkennen um einen ANBU. Dem Respekt nach, der ihm entgegen gebracht wird auch nicht nur um irgendeinen, sondern einen relativ hochrangigen ANBU. Sein Auftreten strahlt Sicherheit und Stärke aus und seinem Tonfall ist zu entnehmen, dass er es gewöhnt ist Befehle zu erteilen. Seine Körperhaltung spricht von Stärke und Rückgrat und bereits wenn man ihm sieht merkt man, dass es sich um eine Respektsperson des Dorfes Kumogakure handelt. Unter seinem Mantel sind Ausbeulungen verschiedener Schwerter zu sehen, wobei von außen Typ und ähnliches nicht erkennbar sind.


Eine ganze Weile dauerte es, in der Tadashi warten musste, bis der Chuunin zurückkehrte. Im Schlepptau einen Mann mit langem Mantel und der typischen Maske der Schatteneinheit. Ganz offensichtlich handelte es sich hier um ein Mitglieder der Shunkō und sobald die anderen Wächter am Tor ihn sahen, verbeugten sie sich deutlich tiefer, als es der Respekt vor einer gewöhnlichen Person erforderte. Hierbei schien es sich tatsächlich bereits um den Captain der ANBU-Einheit zu handeln, der sich persönlich bequemt hatte zum Dorftor zu kommen und nun auf Tadashi zuschritt: Ihr seid Sarutobi Tadashi? Der Stimme nach zu urteilen war der Mann, der dort vor dem Jounin stand noch relativ jung und somit offensichtlich noch nicht lange im Amt. Selbst wenn Tadashi also den ANBU Captain gekannt haben sollte, dieser hier kannte ihn offensichtlich nicht und somit war wohl auch andersherum davon auszugehen: Ich habe gehört ihr seid von Hanzou Kisho hier her geschickt worden im Auftrag des Rates. Er klang ein wenig nachdenklich und es wirkte fast so als hätte er mit einem solchen Besuch im Moment nicht gerechnet, aber genau konnte man dies ohne sein Gesicht oder die dazugehörige Körpersprache natürlich nicht sehen: Bitte tragt euer Anliegen vor und fasst euch kurz, ich habe noch einige Dinge zu erledigen und nicht viel Zeit. Mit einer kurzen Bewegung der Hand, bedeutete er dem Sarutobi zu sprechen. Sein Tonfall hatte jedoch deutlich gemacht, dass er sich keinen langen Wortschwall anhören wollte. Er wollte ganz einfach nur wissen, was sein Gegenüber hier wollte und das Problem schnell lösen. Vermutlich schon allein deswegen, weil es nicht gerade die Regel war, dass man nach dem Captain der ANBU Einheit sprechen wollte. Normalerweise wollten die Menschen zum Kagen und diesem Herren, der jetzt gerade vor Tadashi stand war das offensichtlich nur ganz recht. Er war ein Kämpfer im Hintergrund und niemand der Probleme irgendwelcher Reisender löste. Lediglich die Tatsache, dass Tadashi Kisho erwähnt hatte, war wohl ausschlaggebend dafür gewesen, dass er selbst hier hergekommen war und nicht irgendeinen Vertreter geschickt hatte.

geschrieben von Nara Katsumi aka Paul


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Auf der Jagd nach Moriban


Tadashi lehnte gemütlich am Wachthaus am Tor von Kumogakure no Sato. Er hatte sich mit einer längeren Wartezeit bereits im vorraus abgefunden, denn den Anbu Captain persönlich zu sprechen war stets... schwierig. Er wusste dies aus seiner Heimat, denn er durch seinen Vater gesehen, wie oft dieser Personen im Dorf aktiv werden mussten und er wusste durch seinen Persönlichen Kontakt zum aktuellen Anbu Captain aus Konohagakure, dass es bei den Anbu viel zu verwalten gab, mehr als man auf den ersten Blick zu glauben vermochte. Daher nahm er sich erneut einen Wasserballoon in die Hand und begann mit Hilfe seines Chakras die Flüssigkeit im inneren wild rotieren zu lassen. Dennoch war sein Fokus nicht voll auf diese Tat gerichtet, weswegen er zwar blubberte, als würde das Wasser im inneren kochen, jedoch nicht Platze. Lediglich ein Riss bildete sich in der Haut und tränkte seine Hand in der inzwischen lauwarmen Flüssigkeit. Kurz darauf ertönte auch die Stimme eines Jungen Mannes, der ihn ansprach. Ein kurzer Blick auf die Person zeigte ihm auch schon, dass es sich um den Mann handelte, den er hier zu Treffen gedachte. Als dieser ihn aufforderte schnell zu handeln nickte er nur und hob zum Gruße die Hand. "Mir ist klar, dass ihr Beschäftigt seid, ich fasse mich daher so kurz wie Möglich. Ich bin auf der Suche nach einem Mann eurer Einheit." Er drückte sich von der Hand ab und blickte auf die Maske auf den Punkt, wo er die Augen vermutete, auch wenn diese natürlich von der Maske verdeckt waren, ohne dass sie die Sicht des Captains beeinträchtigen würden. "Ihr solltet wissen, um wen es sich handelt. Er wandelte einst unter dem Decknamen Moriban." Tadashi verschrenkte die Arme vor der Brust und wartete eine Reaktion ab. Er achtete dabei speziell auf die Körpersprache des Anbus und wollte sehen ob er auch nur minimal Anzeichen über die Person hinter der Maske gab, doch so wie der Mann wohl ausgebildet war, würde er sich wohl nichts Anmerken lassen, egal was Moriban für ein Mann war. Sollte er Tadashi fragen, was genau er mit diesem Mann vorhatte, so würde Tadashi jedoch abwinken. "Ich möchte in keinem Fall eure Authorität in Frage stellen, in diesem Dorf habt ihr das Hausrecht. Doch müsst ihr verstehen, dass ich euch die Hintergründe meiner Mission nicht berichten kann. Aber der Rat von Asatsuyugakure sowie die Hijobu halten diese Mission für notwendig um den Frieden zu schützen und der Mann den ich suche ist dafür von äußerster Wichtigkeit." Natürlich hätte er auch jeden anderen willigen Shinobi genommen, der würdig genug war gegen die Boshoku anzutreten. Und Tadashi hatte auch nicht wirklich gelogen. Für ihn war Moriban von äußerster Bedeutung, denn Kisho wollte ihn nicht dabei haben und genau deswegen wollte Tadashi ihn rekrutieren.
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Zweifel


???
Bei diesem Mann handelt es sich, wie unschwer zu erkennen um einen ANBU. Dem Respekt nach, der ihm entgegen gebracht wird auch nicht nur um irgendeinen, sondern einen relativ hochrangigen ANBU. Sein Auftreten strahlt Sicherheit und Stärke aus und seinem Tonfall ist zu entnehmen, dass er es gewöhnt ist Befehle zu erteilen. Seine Körperhaltung spricht von Stärke und Rückgrat und bereits wenn man ihm sieht merkt man, dass es sich um eine Respektsperson des Dorfes Kumogakure handelt. Unter seinem Mantel sind Ausbeulungen verschiedener Schwerter zu sehen, wobei von außen Typ und ähnliches nicht erkennbar sind.


Als Tadashi ankündigte sich kurz zu fassen, machte sich ein Lächeln auf den Lippen des Mannes breit. Es freute ihn, dass sein Gegenüber verstand was Sache war, zwar würde Tadashi diese Reaktion nicht sehen, aber dennoch war sie da, auch wenn sie sofort wieder verschwand als er weiterredete. Nach außen hin war dem Mann nichts anzumerken und vermutlich hätte er auch die Reaktion seiner Mimik unterdrücken können, aber das war gar nicht nötig, da die Maske jeglichen Blick auf seine Gesichtszüge verwehrte. Lediglich ein leichtes Senken des Kopfes ließ darauf schließen, dass er mitgekriegt hatte, was Tadashi gesagt hatte, was das allerdings bedeuten sollte konnte man bestenfalls erahnen. Einen Moment noch zögerte der ANBU Captain, bevor er die Frage stellte, von der er vermutete, dass Tadashi nur darauf wartete: Und was ist euer Vorhaben? Seine Stimme klang misstrauisch, wusste er doch, welche Bande Kisho und den Angesprochenen verbanden, immerhin war ersterer einst sein Lehrer und Vorgesetzter gewesen. Generell schienen die Worte des Sarutobi ihn auch nicht zu befriedigen. An der Bewegung seines Mantels war zu erkennen, dass er tief einatmete und sich dann aufrichtete und Tadashi ansah. Zwar lagen seine Augen im Schatten der Maske, aber den stechenden Blick der darunter Gestalt angenommen hatte war unübersehbar: Weder untersteht Kumogakure dem Rat, noch tut dies die ansässige ANBU Abteilung. Wenn ich einen meiner Männer mit euch auf eine Mission schicken soll, dann erklärt ihr mir besser im Detail worum es da geht. Andernfalls werde ich niemanden aus meiner Einheit zur Verfügung stellen, schon gar nicht einen Mann, den euch Kisho, von dem ihr, wie ihr sagt, geschickt worden seid, nie im Leben empfohlen hat. Versucht nicht mich für dumm zu verkaufen. Er machte einen Moment Pause und mittlerweile hatte sich eine leichte Wut in seine Stimme geschlichen. Sicherlich keine unbeabsichtigte Reaktion, womit man dies wohl als Einschüchterung verstehen konnte, oder vielleicht bezweckte er damit auch etwas völlig anderes, ohne einen Blick hinter die Maske war dies kaum möglich: Also rückt raus mit der Sprache und erzählt mir alles, andernfalls ist unser Gespräch an dieser Stelle beendet und ihr werden wohl oder übel unverrichteter Dinge gehen müssen und euch eure Verbündeten woanders suchen. Dieser letzte Teil war eindeutig ein Befehl und zwar einer von der Sorte, die keinen Widerspruch duldete. Auch wenn die Dörfer im Rat vereint waren hieß das nicht, dass der Rat eine Entscheidungsgewalt über die Dörfer und schon gar nicht über deren Spezialabteilung hatte.

geschrieben von Uchiha Takeru aka Paul


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Auseinandersetzung


Das Gespräch verlief zunächst sehr ruhig und wie es nicht anders zu erwarten war, bestand der Captain der Anbu Einheit schließlich auf eine etwas detalliertere Fassung der geplanten Mission. Untermalen wollte er dies mit einem einschüchternden Blick, doch diesem hielt Tadashi stand und erwiderte ihn sogar mit dem selben Ziel. Mit ruhiger und für die Situation unpassend sanfter Stimme begann Tadashi schließlich zu sprechen. "Zunächst einmal scheint ihr mir nicht zuzuhören, denn ich habe nie etwas davon erzählt, dass ich Moriban Aufgrund einer Empfehlung Kishos suche, oder? Zum anderen habt ihr natürlich recht. Ihr untersteht nicht dem Rat und auch nicht den Hijobu... doch seid ihr euch sicher, dass es dem Ansehen von Kumogakure gut tut, dem Rat bei seiner Anfrage die kalte Schulter zu zeigen? In Zeiten des Friedens und der Shinobi Allianz sollte man eigentlich erwarten können, dass der wohl deutlich vertrauenswürdigsten Organisation", bei diesen Worten tippte er auf seine Schärpe, "Unterstützung angeboten wird." Er bewegte sich auf dünnem Eis, doch war dieses Gespräch mehr Mittel zum Zweck als eine Notwendigkeit für ihn. Er hatte sich bereits einige Informationen über sein Ziel beschaffen können, auch wenn sie natürlich sehr wage waren, doch würde er ihn wohl auch ohne Zustimmung des Anbu Captains überzeugen können seiner Gruppe beizutreten. "Ich benötige keine Zustimmung von Kisho um ein Mitglied zu Rekrutieren, da ich frei befugt bin die Mitglieder dieser Einheit selbst auszuwählen. Ich wählte Moriban Aufgrund seiner Fähigkeiten, denn selbst das bisschen an Information, was man über ihn finden konnte war... erstaunlich." Dennoch entschied Tadashi sich dem Anbu Captain einen Knochen zuzuwerfen, denn er wollte ihn nicht komplett zur weißglut treiben. "Ich sagte bereits, ich kann euch die Details dieser Mission nicht anvertrauen - gerade jemand in eurer Position sollte verstehen können, wie wichtig Geheimhaltung ist. Doch arbeite ich im Moment gegen einen gemeinsamen Feind - die Boshoku. Ich hoffe ihr könnt nun verstehen, wieso ich nicht mehr dazu sagen kann und werde." Auf die letzte Anmerkung des Captains gab Tadashi nur ein müdes Lächeln von sich. "Ich denke nicht, dass ich ein großes Geheimnis für euch bin, aber dennoch solltet ihr Wissen, dass Informationsbeschaffung mein Spezialgebiet ist. Sieht diese Unterhaltung als rein formell an, denn ich würde nur ungern ein Mitglied eurer Einheit rekrutieren, ohne euren Segen zu haben. Denkt aber nicht, dass es mir nicht gelingen würde besagte Person eigenhändig ausfindig zu machen. Auch ein Anbu versteckt sich nicht zwangsläufig besser als die Boshoku selbst - vor allem, wenn er es nicht aktiv versucht." Dieser Teil war wiederum eine pure Provokation, denn er sagte dem Captain ganz offen, dass ihn die Meinung des Mannes nicht interessierte und er keines Falls um eine Erlaubnis fragte Moriban zu rekrutieren - lediglich um dessen Aufenthaltsort um sich eine Monatelange suche zu ersparen. "Und ihr solltet ebenfalls nicht vergessen. Meine Einheit untersteht lediglich unserem Anführer, der von Uzumaki Naruto selbst ausgewählt wurde. Wieso glaubt ihr also, ihr könntet einem von uns einen Befehl erteilen?" Was für die Anbu galt, galt nunmal ebenfalls für die Hijobu und der Mann hatte keine Entscheidungsgewalt über ihn. Es war eigentlich niemals schlau, die Authiorität des Anbu Captains eines Dorfes in Frage zu stellen, doch Tadashi konnte sich dies durchaus leisten. Seine Herkunft, sein Rang und seine aktuelle Mission banden dem Anbu die Hände und er könnte nichts gegen Tadashi in die Wege leiten ohne das Ansehen Kumogakures durch den Schmutz zu ziehen - oder vielleicht sogar eine Unruhe des Friedens herbeizurufen.
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Machtkampf?


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Der ANBU Captain unterbrach den Hijobu nicht, auch wenn er es gerne getan hätte, hörte er sich in Ruhe an, was der andere zu sagen hatte und antwortete erst als sein Gegenüber eine Pause machte: Das ihr von Kisho geschickt seid und da ihr von Moriban wisst bin ich davon ausgegangen, dass er euch geschickt. Dennoch solltet ihr vorsichtig sein, Sarutobi-San Der erste Teil des Satzes war sanfter, während der zweite wieder die gewöhnliche Schärfe anschlug die davon zeugte, dass der ANBU Captain nach wie vor nicht begeistert war: Nicht einmal ein Hijobu hat das Recht frei die Shinobi anderer Dörfer zu rekrutieren, solltet ihr Moriban ohne meine Zustimmung mitnehmen muss ich ihn als Deserteur sehen und euch als Feind meines Dorfes. Scharfe Worte, aber dennoch, Tadashi mochte ein Hijobu sein und er war nicht in der Lage ihm Befehle zu erteilen, aber genau so wenig standen die Hijobu außerhalb jeglichen Rechts, auch für sie bedeutete Unterstützung anzufordern, dass sie dafür die Zustimmung brauchten und um diese Unterstützung zu gewähren musste der ANBU Captain eine Mission rausgeben, ohne jedoch dessen genauen Inhalt zu kennen konnte er das nicht und es wäre weiterhin grob fahrlässig gewesen dafür einen seiner Männer loszuschicken, selbst dann wenn es um die Boshoku ging: Ihr habt natürlich recht, Moriban ist ein beeindruckender Mann und auch eurer Organisation möchte ich nicht vorwerfen irgendwelche nicht mit den Zielen des Friedens zu vereinbarenden Machenschaften zu verfolgen. Weiterhin ist auch der Kampf gegen die Boshoku ein Anliegen der ANBU Einheit Kumogakures. Ich kann verstehen, dass ihr mir die Informationen der Hijobu Einheit nicht einfach geben könnt, genau so wenig wie euch Informationen meiner Einheit ohne triftigen Grund anvertrauen würde, aber ihr sagtet ihr seid vom Rat geschickt und ersucht in seinem Namen um Unterstützung. Ich wiederhole es jetzt ein letztes mal, ihr sagt mir, was der Inhalt eurer Mission ist und aufgrund welcher Informationen der Rat eine solche Entscheidung gefällt hat und ich werde entscheiden ob ich Moriban dafür frei gebe. Andernfalls kann ich euch nur ein Zimmer in dieser Stadt anbieten und werde mir die entsprechenden Informationen von Kisho holen. Ich will euch nicht im Wege stehen, aber ich kann ein Unterstützungsgesuch nicht nur auf Basis von Vertrauen in einen Mann den ich nicht einmal kenne annehmen. Auch nicht wenn er den Hijobu angehört. Überlegt euch was euch lieber ist, aber versucht nicht Moriban ohne Erlaubnis mitzunehmen. Er untersteht nach wie vor dem Kommando des Kagen und meinem eigenen und nicht dem Rat. Mittlerweile hatte seine Stimme an Schärfe verloren, stattdessen hatte sich ein gelangweilter Unterton eingeschlichen. Ihm war es mittlerweile völlig egal, wie sich Tadashi entschied, ihm war beides Recht, aber er hatte ausreichend seinen Standpunkt erklärt und würde nicht noch weiter darüber diskutieren. Entweder Tadashi beugte sich oder er ließ es bleiben, aber im letzten Fall würde er wohl auf die Hilfe Moribans verzichten müssen. Vertrauenswürdige Einheit hin oder her.

geschrieben von Uchiha Takeru aka Paul


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Tadashi hörte dem Mann erneut zu, doch dieser konnte oder wollte nicht verstehen, dass man Missionen dieser Art nicht Preisgab. Gerade, da es in jedem Dorf Lücken gab, welche Informationen in die falschen Hände spielen konnte. Gerade von einem Anbu Captain hätte Tadashi dieses Wissen erwartet, doch war dieser wohl nicht nicht lange genug auf dem Posten um solche Grundlagen zu verstehen. Mit der erneuten Aufforderung der genauem Umstände sah Tadashi den Anbu Captain fast spöttisch an. "Ihr wollt mir sagen in 10 Tagen war eure Einheit nicht in der Lage herauszufinden, dass es einen Angriff der Boshoku direkt vor den Toren Asatsuyugakures gegeben hat? Ein Mitglieder der Organisation überfiel eine Gruppe bestehend aus 2 Chuunin und 3 Genin direkt an der Küste des Landes und nur eine Person überlebte diesen Angriff. Ich ging eigentlich davon aus, dass ihr von solch gravierenden Umständen gehört hättet, schließlich sind gerade für sowas Informanten da, oder?" Erneut schüttelte Tadashi den Kopf und überlegte wie er, möglichst vage, die Situation beschreiben kann ohne wertvolle Informationen preiszugeben. "Wir haben eine direkte Spur zu einem möglichen Stützpunkt der Boshoku und wir müssen handeln um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Dafür können wir jedoch nur fähige Shinobi gebrauchen, weswegen meine Reise mich zuerst zu diesem Dorf führte... seht es als kompliment an, dass ich eurem Dorf Aufgrund seiner Vergangenheit das meiste Vertrauen schenke, schließlich gab es nie einen Shinobi dieses Reiches in den Reihen von Akatsuki." Tadashi drehte sich an dieser Stelle weg und maschierte langsam in Richtung des Tores davon. "Wir können nicht länger zusehen wie die Boshoku im Schatten agieren, nicht wenn es das Blut der Jugend kostet. Gebt mir seine Position oder lasst es bleiben. Ich habe keine Zeit hier im Dorf herum zu sitzen, wenn wir nun endlich die Chance haben den Boshoku zuvor zu kommen." Dafür das der Anbu Captain so darauf bedacht war, dass keine Zeit verschwendet war, war er eben darin ausgezeichnet. Sollte er ihm noch eine Position geben oder etwas zu sagen haben, so würde Tadashi wohl noch stehen bleiben und sich dem Mann gegebenenfalls zuwenden, wenn nicht, so würde er das Dorf verlassen und sich selbst auf die Suche nach seiner Zielperson machen. Er wusste, dass er das richtige Tat und er Tat es zum wohle der Shinobi Allianz. Zudem würde er im Falle der Verweigerung der Hilfe des Anbu Captains schon eine Möglichkeit finden, um diesen in schlechteres Licht zurücken und so Anschuldigungen an ihn abweisen zu können. Denn spätestens mit der aktuellen Informationslage über den möglichen Stützpunkt der Boshoku könnte man eine Verweigerung von Hilfe schnell als ein Zeichen von Unterstüzung gegenüber des gejagden sehen und mit den richtigen Kontakten und einige Gerüchten könnte man so durchaus ein schlechtes Licht auf den Mann werfen mit dem er soeben gesprochen hatte.
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