Kaigishitsu no Kyōgin ("Besprechungszimmer des Rates")



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Das ist die Beschreibung des Ortes


Dies ist einer der kleineren Besprechungsräume des Rates. In diesem Raum unterhält sich der Rat im Regelfall ungestört mit einzelnen Personen und eine Unterbrechung eines solchen Gespräches ist nur im Notfall erlaubt, da sonst geheime Informationen in die falschen Hände geraten könnten. Zur Sicherheit sind Räume wie dieser mit speziellen Barrieren geschützt, welche vor allem Geräusche von innen nicht nach außen dringen lassen und so das belauschen stark erschwert. Niemand hat die Erlaubnis diese Räume zu betreten, sofern er nicht von einem Mitglied der Shichi no Kyōgin dazu aufgefordert wird. Unerlaubtes Betreten zieht im Regelfall eine Stafe nach sich.

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Entscheidungsprobleme



Tag ein, Tag aus diskutierten sie nun schon. Es schien in der Tat so, dass die Entdeckung die der Jōnin gemacht hatte von größerer Bedeutung waren, denn die fünf Mitglieder des Rates, die hier in diesem Raum die großen Reiche vertraten waren sich unschlüßig. Man musste zugeben, für den Rat war es im Moment eine Schlimme Zeit, denn es war mal wieder der Wechsel der Legislaturperiode der kleinen Reiche, weswegen der Rat schlicht und ergreifend Unterbesetzt war. Gerüchte gingen zwar um, welche besagten das bereits ein weiteres, potenzielles Mitglied im Dorf war, doch darauf konnte man sich im Moment nicht verlassen. Der Sarutobi saß dem Rat gegenüber und stüzte sein Kinn auf die Faust, da ihm das gerede über mögliche Konsequenzen langsam auf die Nerven ging. Die Diskussion ging dabei um nichts geringeres als die Boshoku, welche schon länger als befürchtet aktiv waren. Sie traten in den letzten Jahren vereinzelnt an die Öffentlichkeit und verursacht an verschiedenen Stellen Chaos und Zerstörung. Schlimmer war allerdings die Anzahl der Verbrechen, die man mit ihnen zwar assoziierte, aber die man ihnen nicht eindeutig zuschreiben konnte. Alles in allem scheint die Organisation aber schon seit über zehn Jahren als solche aktiv zu sein, was ihre Motive eindeutig verschleierte. Der Sarutobi selbst hatte zwar selbst die letzten sieben Jahre nach ihnen gesucht, aber die Organisation war nur schwer zu fassen und er war sich sicher, dass sie inzwischen über ihn mehr wussten, als er über sie. Dennoch war er in der Lage einige wichtige Informationen zu beschaffen, welche er auch beinahe mit seinem Leben bezahlte. Doch er schaffte es wieder in dieses Dorf zurück zu kehren und nun, anstatt endlich Taten gegen die Organisation sprechen zu lassen, schien es so, als würde der Rat darauf hoffen, dass die pure Diskussion über eine mögliche Handlung die Boshoku in ihren Plänen aufhalten könnte. "Ich möchte euch ja nur ungern, erneut, unterbrechen. Aber während wir hier schon seid zwei Tagen diskutieren arbeiten die Boshoku weiter an ihren Plänen. Ihr sagtet ihr habt die Information bezüglich des Bijū weitergeleitet, also bleibt uns nur die zweite Spur zu verfolgen." Er hatte in seinen Nachforschungen feststellen können, dass die Boshoku eng mit einer Kopfgeldjäger Organisation zusammenarbeitete. Sollten sie einmal nicht mit ihrer Aufträgen hinterher kommen, halfen die Mitglieder der Organisation für ein entsprechendes Entgelt um so ihre eigene Organisation zu finanzieren. Tadashi strich sich durch die Haare und schüttelte dann den Kopf. "Natürlich wäre es am besten, wenn wir direkt ihren Anführer schnappen könnten, doch in denke das ein einzelnes Mitglied schon ausreichend ist um an Informationen zu kommen. Wir wissen nicht wo genau der Standort des Kopfgeldjäger Austauschpunktes ist, doch ich denke mit etwas Zeit und einer entsprechenden Gruppe von Shinobi sollte es ein leichtes sein ihn zu finden und dort den Mitgliedern der Organisation aufzulauern." Und da lag der Hase im Pfeffer. Aktuell waren nicht viele Shinobi in diesem Dorf und selbst, wenn das entsprechende Reich, Kawa no Kuni, nicht in der Lage war dieses Vorhaben zu untersützten, waren doch zumindest die Beziehungen des Rates zu Ame no Kuni, Hi no Kuni und Kaze no Kuni so gut, dass man auf die Unterstützung der Anbu des jeweiligen Dorfes hoffen konnte, schließlich war dies ein Problem für die gesammte Ninja Welt und nicht nur für Asatsuyugakure. "Da ihr mich nun von meinem Genin-Team entbunden habt, werde ich mich gerne einer Gruppe anschließen oder sie sogar Leiten, die sich um die Ergreifung eines dieser Shinobi kümmert. Wenn ihr dies nicht als Möglichkeit seht, so lasst mich wenigstens in die Dörfer der angreznden Reiche gehen und dort Unterstützung anfordern. Ich denke vor allem in Konohagakure sollten wir mit diesem Vorhaben Erfolg haben." Er hatte kein gutes Verhältnis zu seinem Vater, doch würde es wohl einiges an Spannungen lösen, wenn dies der Grund für seinen Besuch im Dorf war. Zudem kannte er einige Mitglieder der Anbu persönlich und auch diese könnten bei ihrem Captain und über diesen beim Kagen ein gutes Wort für das Vorhaben einlegen. Aktuell ist es einfach nur wichtig soviel Unterstützung zu sammeln wie möglich, denn bisher kannte Tadashi niemanden, der alleine so stark war wie dieser Gruppe. Sie machten ihrer Vorbild, den Akatsuki, alle Ehre, zumindest der eine, der ihm seine neues Wunde verpasst hatte. Bei diesem Gedanken rieb sich Tadashi unbewusst die Brust mit der frisch verheilten Wunde. Wie immer richtite er seine Worte vor allem an die Mitglieder aus Kumogakure und Iwagakure, da die anderen drei Mitglieder sich lieber zurück lehnten und diesen beiden das Sprechen überließen, zumindest gegenüber dem Sarutobi. Ob es daran lag, dass er mit den beiden bisher am meisten zutun hatte wusste er nicht, aber besonders das Mitglied Konohas schien den direkten Kontakt mit ihm zu meiden.
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Mission Chiisana Ninmu
Goro Ubai ("Donnernder Streit")




Cf:Shichi no Honsha - Ikkai ("Erdgeschoss") - Westviertel

Sie betrat zusammen mit Engetsu den Raum, dieser hatte sechs Stühle auf denen fünf Leute saßen als sie eintrat. Jedoch erhob sich ein Mann mit roten Haaren den Natsuki schon einmal getroffen hatte. Es war damals gewesen als sie mit Yuuma hier gewesen war, das war nun schon fast eine Woche wieder her gewesen. Er hatte sich aufgerichtet und lehnte sich zusammen mit Engetsu gegen die Wand. Während sie wohl auf den neu gewonnen Stuhl platz nehmen sollte, was Natsuki auch so gleich tat. Im Vorbei gehen betrachtete sie etwas neugierig den Mann mit den roten Haaren der schon beim ersten Mal ihr so Vertraut vorgekommen war, doch noch immer tappte die Chuunin im Dunkeln,. Sie hatte auch wahrlich andere Dinge im Kopf als ihn. Als sich die zierliche Gestalt niedersetzte und in die Gesichter des Rates blickte wurde es auf einmal sehr still, sie wollte ja gerne erzählen aber sie wusste gar nicht wo sie anfangen sollte. Also nahm Natsuki erst einmal die Schriftrolle zur Hand und legte sie auf den Tisch vor sich hin. ''Matomari Kanan, Matomari Sugenai, Kurenai Mira, Hatake Ichigo und meine Wenigkeit Sarutobi Natsuki sind heute Morgen zu dieser Mission aufgebrochen. Wir nahmen uns am Hafen ein Schiff und wollten auf das Festland hinüber segeln, die Fahrt verlief beim Auslaufen sehr ruhig. Ich döste einige Zeit vor mich hin Unterhielt mich mit meinen Kameraden.'' Sie hatte nun beschlossenen von Anfang an zu Berichten, bevor sie nur unverständliches Zeug redete. Und wie sie sich da reden hörte kam ihr das ganze so vor als wäre es nie wirklich passiert, als wäre das nur eine grausame Geschichte. ''Alles fing damit an das ein Matrose von einem Mast hinunter fiel, er hatte sich stark verletzt und als Iryounin kam ich diesem zur Hilfe, noch am Deck versorgte ich seine Wunden und einige Männer schafften ihn auf meine Anweisung unter Deck nach dem ich fertig war. Da Ichigo mir anvertraut wurde und ich ihn ausbilden sollte nahm ich diesen ebenso unter Deck mit. Ich wollte mir den Erste Hilfe Schrank ansehen. Während dessen kam der Erste Maat auf mich zu und während wir uns unterhielten, ging ein Ruck durch das Schiff. Alles flog auf einmal durch den Raum, das Schiff hatte gestoppt und Wasser stieg hinein.'' Wie in Trance erzählte Natsuki vor sich hin, sie wollte an die Einzelnen Szenen nicht noch einmal erinnert werden, es schmerzte zu sehr in ihrem Inneren aber die Chuunin riss sich zusammen. So weit es ging, den sie Sprach von Anfang an mit fester Stimme. Sie war die Ruhe selbst auch wenn es in ihrem inneren nun anfing zu brodeln, der Schock schien noch nicht ganz verdaut zu sein,aber da sie nun davon Berichtet schien sie langsam zu realisieren das es wirklich geschehen war. ''Der erste Maat befahl mir nach dem verletzten Mann zu sehen, ich hätte es auch ohne seine Anweisung getan. Ichigo der beim stoppen des Schiffes bewusstlos geworden war, schlug ich mit ein paar Ohrfeigen wieder zu Bewusstsein, er sollte mir ja helfen sich um den Mann zu kümmern. Ich wollte unter Deck noch nach sehen ob Menschen Hilfe brauchten, viel Holz vom Schiff war ja zerstört und das Wasser das rein floss, die Gegenstände die Umgefallen waren, nun ja ich fand einige Leichen. Als ich aber dann doch auf Überlebende traf befahl ich ihnen den Verletzten nach oben zu bringen, ich machte mich dann selbst auf den Weg. Und dann spürte ich es auf einmal.'' Sie stoppte kurz um sich zusammen, das was sie in diesem Moment gefühlt hatte war ihr nicht Fremd und doch nicht das gleiche, was sie anfangs angenommen hatte. Ihr Sensei hatte so eine Fähigkeit, aber es war nicht die gleiche gewesen, da war sie sich sicher. Ähnlich, von der Auswirkung her. ''Ich spürte eine starke Präsenz, ähnlich wie die der Senju's. Aber sie war ganz anders, ich fühlte zwar auch eine Übermacht und Unterlegenheit aber da war noch mehr, es war sehr ängstigend. Ich wollte nach oben an Deck gehen um nach zu sehen ob es dort auch Verletzte gab, Sugenai war zwar auch eine Iryounin aber vielleicht wäre sie zu überfordert gewesen mit der Situation und an der Treppe sah ich ihn dann.'' Jetzt musste sie sich konzentrieren um Kitakaze genau zu beschreiben. Sie dachte zwar ungern noch einmal zurück wie genau sah der Mann aus. ''Ich sah einen Mann, ungefähr Mitte zwanzig, mit lila Haare. Er hatte einen schwarz-roten Mantel an, auf diesen waren deutlich Wolken abgebildet, sie waren Schwarz und ähnlich denen wie die Amegakure Shinobi sie tragen. Darunter war ein weißer ähnlicher Rock der weit gefächert war, auf seinem Kopf trug er eine Haube mit einem Dorf Symbol von Yukigakure, das allerdings einen tiefen Kratzer quer darüber hatte. Dieser Mann hatte Kanan, Sugenai und Mira getötet, noch dazu etliche andere Passagiere. Ich war völlig Fassungslos und noch bevor ich überhaupt reagieren konnte war er auch schon wieder von Board und verschwunden. Allerdings habe ich gesehen das, das Schiff von einer Eisschicht umgeben war, weswegen es auch gesunken ist. Ich habe den Leichnam meiner Kameraden eingewickelt und die übrigen Passagiere sicher an Land gebracht. Hatake Ichigo und ich sind die einzigen Überlebenden, er ist allerdings Bewusstlos und braucht wohl medizinische Versorgung.'' Das war eigentlich das Ende ihrer Geschichte und während sie beim reden jedem immer wieder ins Gesicht gesehen hatte senkte Natsuki nun den Kopf. ''Ich wünschte ich hätte mehr tun können, aber die anderen hatten keine Chance gehabt gegen den Yukishinobi und ich will mir nichts vor machen auch ich hätte gegen ihn verloren.'' Sie hatte es leise vor sich hin gemurmelt, weil sie überlebt hatte konnte sie den Rat nun warnen und dennoch bleib ein bitterer Nachgeschmack. Was würde der Rat dazu nun sagen, sollte sie noch etwas hinzufügen? Sie war auch Leiterin dieser Mission gewesen. Doch zu erst einmal schwieg sie nur und wartete ungeduldig auf ein Urteil.
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"Dakara itta desho..."
("Ich habs euch doch gesagt...")


Die Unterhaltung mit dem Rat wurde je unterbrochen, noch während Tadashi Vorschlug wie sie weitere Schritte endlich umsetzen konnten. Eine Frau kam herein und redete kurz mit Kisho, woraufhin dieser das Besprechungszimmer verließ. Wenige Minuten später begleitete er ein junges Mädchen, Tadashi hatte sie irgendwo schonmal gesehen, und Engetsu, wie sich herausstellte Tadashis Reisegefährte aus Genkakusa, in den Raum. Wie es sich gehört erhob sich Tadashi, nickte Engetsu, welcher sichtlich besorgt wirkte, kurz zu und näherte sich dann zusammen mit diesem einer Wand an die sie sich lehnten, von der aus sie den Raum gut überblicken konnte. Nachdem auch Kisho sich wieder setzte ruhten alle Augen gespannt auf Natsuki, welche ein Missionsschreiben vor sich auf den Tisch legte und dann langsam zu erzählen begann was sie hier her führte. Der Anfang ihrer Geschichte klange nach einer normalen Mission und Tadashi überlegte fieberhaft, was passiert sein konnte, das man ihr eine Audienz mit dem Rat gewährte, doch mit jedem Wort das sie sprach wurde die Geschichte klarer. Als sie von einer mächtigen Präsenz gleich der der Senju sprach wanderten Tadashis Gedanken kurzzeitig zu Konarama, damit er sich das Gefühl wieder einprägen konnte, ehe sie zu einem Zwischenfall in der näheren Vergangenheit abschweiften. Bei dem Gedanken an die letzte Begegnung mit einem gewissen Mann bekam er sogleich ein flaues Gefühl im Magen. Es war nicht so, als hätte er Angst vor ihm gehabt, er nahm die Präsenz des Mannes relativ gelassen und er war sich sicher, dass die seines Freundes seiner Zeit schlimmer war, doch wenn sich seine Vermutung bestätigte, dann hatte Natsuki Glück das sie noch unter den lebenden weilte. Wenige Sekunden später ballte Tadashi die Fäuste, als sie mit der Beschreibung der Person began. Er kannte den Mann sehr gut, denn er hatte die letzten Wochen damit verbracht ihm zu entkommen und selbst ohne das Natsuki ihre Erzählung forsetzte war sich Tadashi sicher, dass es Tote gegeben hat. Er behielt jedoch die Fassung bis Natsuki ihren Bericht beendete, ehe er in die Gesichter des Rates sah, sein Blick getränkt von Verachtung. Danach würde er es sich nicht nehmen lassen zuerst das Wort zu ergreifen und langsam zu Natsuki zu gehen und dem Mitglied seines eigenen Clans die Hand auf die Schulter zu legen. "Es sind oft die guten Menschen, denen schreckliches widerfährt. Du kannst von Glück reden, dass du noch unter uns weilst und du solltest stolz darauf sein, wie du reagiert hast." Er hatte bereits fünf Mitgliedern des Rates die gesammte Geschichte erzählt, doch da weder Natsuki noch Engetsu etwas mit der Person anfangen können würden, würde er erneut etwas weiter ausholen. "Der Mann der dich und deine Gruppe attackiert hatte ist als Samui Kitakaze bekannt. Er ist ein Nukenin des höchsten Ranges und Mitglied der Organisation der Boshoku. Einen Angriff von ihm zu überleben ist wahres Glück, denn er neigt dazu alles zu töten was ihm in den Weg kommt und..." bei diesen Worten öffnete er seinen Reisemantel und offenbarte die relativ große Narbe auf seiner Brust, "... ich spreche da aus Erfahrung." Er würde danach den Mantel wieder schließen und sich erneut direkt an Natsuki wenden. "Du hast alles getan, was in deiner Macht steht und gegen einen solchen Gegner hast du dir nun wirklich nichts zu schulden kommen lassen..." nun war es jedoch an der Zeit andere Geschütze auf zu fahren und so richtete er seine nächsten Worte direkt an den Rat. "... ihr hingegen habt dies nicht. Ihr wusstet, dass die Boshoku aktiv sind. Ihr wusstet durch mich, dass Kitakaze sich in unmittelbarer Nähe aufhält und ihr wusstet, dass er gefährlich ist. Dennoch habt ihr euch dazu entschieden euren Wissensvorteil zu verschwenden und nichts zu tun." Sein Blick war wieder gefüllt von Verachtung. Er konnte nichts beweisen, aber er war sich sicher, hätten sie der Situation entsprechend reagiert, so hätten sie nicht mit einem S-Rang Nukenin in der Nähe eine Gruppe aus Chuunin und Genin alleine entsandt. Kein Mitglied dieser Gruppe war auch nur Ansatzweise fähig sich gegen einen Shinobi dieses Ausmaßes zu verteidigen. "Das Blut der heute gefallenen klebt an euren Händen." Es war traurig, dass erst ein Unglück passieren musste, doch vielleicht würde dies endlich die Augen des Rates öffnen und sie dazu animieren zu handeln. Seine eigene Priorität war es nun den Rat in diese Richtung zu überzeugen, denn nachdem nun Shinobi dieses Dorfes in unmittelbarer Nähe zum Dorf ermordet wurden, würde selbst der Rat nicht länger zögern können. Es musste nun langsam aber sicher gehandelt werden.
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Isogawa maware
("Eile mit Weile")





Nach der Schilderung Momokos, einer von Engetsus Sekretärinnen, hatte sich ein grauenhaftes Massaker an Bord des Schiffes abgespielt, auf welchem Natsuki und ihre Begleiter den Ozean zu überqueren suchten. Nun, nachdem Kisho sie in den kleinen Besprechungsraum des Rates gebracht hatte, den der Namikaze schon kannte, eröffneten sich neue Erkenntnisse. Zusammen mit Tadashi, der ihn zuvor ebenfalls stumm begrüßt hatte, lehnte er an einer Wand des Raumes und hörte mucksmäuschenstill den Ausführungen seiner angeheirateten Verwandten zu. Sein Blick flog dabei auch kurz über die Mienen der Ratsmitglieder, die anwensend waren. Engetsus Mienenspiel war düster, denn mit jedem weiteren Satz, den Natsuki von sich gab, wurde das Geschilderte um so schlimmer. Boshoku. Ohne jeden Zweifel. Es war keine Diskussion nötig, um die Täter zu ermitteln. Als die Sarutobi ihre Informationen pflichtschuldig kundgetan hatte, ging Tadashi von der Wand aus zu seiner Verwandten und tat das, was der Weißschopf zu tun gedacht hatte – er legte der jungen Frau die Hand auf die Schulter, um ihr Nähe und Anteilnahme zu signalisieren. Sein Blick ruhte für einen Moment auf dem Gliedmaß des noch immer bandagierten Mannes, ehe er ihn von der Seite aus musterte und ihm aufmerksam zuhörte. Die Arme vor der Brust verschränkt, fokussierte er danach den Kopf des Bartträgers und besah sich kurz aus der Ferne die Narbe, als dieser sie offenbarte. Als Tadashi danach den Rat offensiv anging befand sich der Mann in einem Zwiespalt. Auf der einen Seite hatte teilte er die Auffassung des erfahrenen Shinobi, auf der anderen Seite, war er de facto ebenfalls ein Mitglied im Rat. So trat er, nachdem niemand seiner Kolleginnen und Kollegen etwas zu sagen hatte, von der Wand hervor und stellte sich so, dass er seitlich zum Rat und frontal zu der Seite der beiden Sarutobi stand. Zuerst sah er zu Natsuki hinüber. "Arigatō, Natsuki-san. In diesem Moment spreche ich weder für den Rat noch für mein Land. Ich bin überglücklich, dass du es geschafft hast. Doch die Bitterkeit, über den Verlust dieser vielen Menschenleben, ist groß. Du hast getan, was dir unter diesen Umständen möglich war, davon bin ich überzeugt." Dann ließ er seinen Blick zu dem älteren der beiden schweifen. "Es ist nicht so, als wärest du der einzige gewesen, der in letzter Zeit die Bekanntschaft mit dieser Organisation gehabt hätte. Sie war vor einigen Wochen in meiner Heimat aktiv, weshalb ich auch hierher gesandt wurde, um dem Rat Bericht zu erstatten." Kurz sah er in die Runde zu seinen Kollegen, schloss daraufhin für einen Moment die Augen und atmete in Ruhe durch. "Die Lage ist prekär, vielleicht sollten wir überlegen, die Missionsstrukturen zu verändern und unsere Sicherheitsvorkehrungen umgehend zu verbessern. Es war ein Fehler die Gruppe um Natsuki ohne einen Jōnin zu entsenden. Doch ihr selbst wisst auch Tadashi-dono, dass wir nicht unbeschränkt viele dieser hochtalentierten Shinobi zur Verfügung haben. Nicht jede Mission kann durch sie abgesichert werden." Natürlich waren auch die Mittel und Wege der Boshoku beschränkt. Doch es gab noch ein anderes Problem. "Es entspricht jedoch auch der Tatsache, dass unsere Informationen über diese Gruppe viel zu dürftig sind. Ich plädiere dafür, dass wir mindestens ein Team hochspezialisierter und fähiger Shinobi entsenden, oder einzelne, wobei das Risiko des Verlustes einzelner Shinobi überaus hoch wäre." Sein Blick war letztlich auf Tadashi und kurz auf seine Brust gewandert, die zwar verdeckt war, doch noch immer die Narbe unter dem Mantel zierte. Auch er hatte schon einen hohen Preis dafür bezahlt, dass er alleine auf einen der Boshoku getroffen war.


Namikaze Engetsu – gespielt von Tobi aka. Namikaze Enoki


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Ratssitzung / Thema: Boshoku



Kyōgin no Shichi / Jōnin - Hōzuki Keisuketsu | 47 Jahre | lebend
Keisuketsu trägt wie immer seinen grauen Mantel und seine dunkelgrünen Anzug darunter. Er wirkt nach außen recht Freundlich für manche beinah väterlich und ist mit seinen 10 Jahren die er für den Rat arbeitet eines der ältesten Mitglieder. Er weiß genau wann es klug ist zu sprechen und wann wenige Worte zu mehr Erfolg führen. Was er nicht leiden kann ist Respektlosigkeit ihm und Kirigakure gegenüber denn er liebt seinen Heimat und ist sehr traditionsbewusst. Er ist sehr wachsam auch wenn er abgelenkt oder gelangweilt wirkt und ist stets gut informiert. Für mehr Informationen Klick


Keisuketsu hörte sich das anliegen des Sarutobi in aller Ruhe an, auch wenn seine Art wie er es wagte mit dem Rat zu sprechen alles andere als angebracht war. Zurück gelehnt und mit den Armen vor der Brust verschränkt beobachtete er dessen Auftritt. „Er schient es ja sehr zu genießen über sich selber zu sprechen.“, dachte der Hōzuki und langweilte sich. Das Gerede über die Boshoku besonders in den letzten Tagen nervte das Ratsmitglied aus Kirigakure. Er selber für seinen Teil hatte schon Schritte eingeleitet. Informationen an Kirigakure gesandt und in diesen den dortigen Reisuikai Captain befohlen die Wachposten zu verstärken und seinem Vater dem Mizukage empfohlen mehr Spione in das Land zu entsenden um über mögliche Bewegungen der Boshoku im bilde zu sein. Und auch hier in Asatsuyugakure hatte er seine Leute die ihn täglich mit neuen Informationen versorgten, sie waren sein Ohr in die Welt und er hörte damit sehr viel. Informationen war das wichtigste. Doch nun hieß es den Rat ein wenig zu lenken in eine Richtung die ihm zu gute kommen würde. Doch zuvor kam ungewöhnlich hektisches treiben in den Rat. Eine Frau trat ein ging zu Hanzou Kisho dem Ratsmitglied aus Kumogakure und beide verließen den Raum. Damit geriet die gesamte Sitzung ins stocken und Keisuketsu entschied sich abzuwarten welche Neuigkeiten es gab bevor er beginnen würde seinen Plan in die Tat umzusetzen. Wenig später kehrte auch Kisho zurück in den Rat im Schlepptau hatte er ein junges Mädchen namens Sarutobi Natsuki und Namikaze Engetsu dem beinah schon Ratsmitglied für eines der Kleinreiche. Das Mädchen setzte sich auf den Platz wo wenige Sekunden zuvor noch Tadashi gesessen hatte, dieser lehnte sich an die Wand und Engetsu gesellte sich zu ihm. Was das Mädchen zu erzählen hatte erschreckte den älteren Mann aus Kirigakure. So gab es wohl einen Überfall auf ein Schiff bei dem zahlreiche Zivilisten starben und auch drei Shinobi, ausgeführt wurde das verbrechen wohl von einem Boshoku namens Kitakaze. „Samui Kitakaze mhmmm.“, flüsterte der Hōzuki beinah unhörbar. Als erstes, wie war es auch anders zu erwarten, meldete sich Sarutobi Tadashi erneut zu Wort, tröstete seine Verwandte und brachte erneut Vorwürfe gegenüber den Rat an. Engetsu der danach sprach wählte klügere Worte um mit dem Rat zu sprechen, sicherlich weil er sich bewusst war, das er mehr oder weniger zu ihnen gehörte.
Keisuketsu begab sich in eine aufrechte Position und legte seine Arme vor sich auf den Tisch ab und verschränkte seine Finger. „Matomari Kanan und seine Schwester Sugenai, ich werde persönlich dafür sorge tragen das ihre Leichen Kirigakure und damit ihren Verwandten zugeführt werden. Sie sollen ihre letzte Ruhe in dem Dorf erhalten in welchem sie geboren wurden.“ Eine kurze Pause entstand in der Keisuketsu seine nächsten Worte zurecht legte: „Ob ein einzelner Jōnin dieses Schlamassel hätte abwenden können mag ich zu bezweifeln, denn wie ihr, Namikaze Engetsu richtig festgestellt habt sind unsere Informationen über diese Organisation mehr als dürftig. Schon wir kennen den Namen dieses Monsters, und es ist schlimm zu wissen das er innerhalb so weniger Tage gleich zweimal hier sein Unwesen getrieben hat. Die Boshoku scheinen mutiger zu werden und das liegt sicherlich nicht daran, das sie sich selber überschätzen. Wenn sich jemand wie dieser Samui Kitakaze auf Geheiß der Boshoku bis vor unseren Mauern wagt, dann nicht weil er glaubt hier zu sterben, sondern weil er sich uns überlegen sieht und das vielleicht mit recht. Die Boshoku sind in den letzten Jahren gewachsen und sie in die Finger zu bekommen, allein nur einen Hinweis auf ihre Absichten zu bekommen gestaltet sich mehr als nur schwer. Wir in Kirigakure versuchten immer wieder ihnen auf die schliche zu kommen … leider mit wenig Erfolg.“, Keisuketsu machte eine kurze Pause und dachte an eine Tragödie die sich in seinem eignen Clan abgespielt hatte. „Und die Informationen die wir hier nun neu erhalten haben Sarutobi Tadashi, sagen uns nichts über eventuelle Bewegungen der Organisation, über ihre Verstecke und auch kaum etwas über ihre Möglichkeiten. Ihr habt vielleicht euer Leben riskiert aber für was? Für eine zu groß geratene Narbe quer über eurer Brust die ihr hier versucht als Mittel gegen den Rat einzusetzen. Denk lieber daran wie viele Jahre wir den Frieden schon wahren und das nicht indem wir auf Geheiß eines Hitzkopfes aus Hi no Kuni hin uns in unbekannte Gewässer stürzen. Nein die nächsten Schritte müssen wohlüberlegt sein. Zuerst einmal sollten wir Informationen an die Dörfer weiter leiten, die Sicherheitsmaßnamen sollten verschärft werden, das selbe gilt für Asatsuyugakure. Niemand darf auch nur in die Nähe der Insel kommen ohne das wir davon erfahren. Und richtig wir können nicht zu jeder Mission einen Jounin mitschicken, das würde unsere Kapazitäten überschreiten und doch müssen wir weiterhin Missionen verteilen, sonst ist das finanzielle Ende dieses Dorfes, welches nur durch die Missionen lebt, schon Unterschrieben.“ Keisuketsu führte seine linke Hand an sein Kinn und strich sich einen Moment Gedanken verloren über seinen Bart. „Informationen sammeln und beschaffen sollte weiterhin unsere höchste Priorität sein, das habt ihr gut erkannt Engetsu und da Sarutobi Tasashi sich schon Freiwillig gemeldet hat, sollten wir ihn vielleicht auch genau damit Beauftragen und natürlich nicht allein. Eine Spezialeinheit ist wohl tatsächlich die beste Lösung und da ihr schon Erfahrung mit den Boshoku habt wie wäre es wenn ihr genau eine solche Gruppe anführt? Was sagt ihr dazu, fühlt ihr euch einer solchen Aufgabe gewachsen? Glaubt ihr euch fähig in das Herz der Boshoku vorzustoßen und uns Informationen zu beschaffen mit denen wir diese Organisation zerschlagen können, bevor sie größeren Schaden anrichten können?“ Keisuketsu sah Tadashi herausfordernd an, dieser konnte nicht mehr ablehnen nicht nach seinem Auftritt im Rat. Dann fiel dem Ratsmitglied auf das Natsuki noch immer im Raum auf dem Stuhl saß: „Junges Mädchen du bist hiermit entlassen danke.“ Dann sprach Keisuketsu, sobald Natsuki den Raum verlassen hätte ein weiteres sehr ernstes Thema an: „Doch bevor ihr euch dazu aufmacht Tadashi, in eurem Bericht spracht ihr von Verrätern, was hat es damit auf sich?“

geschrieben von pepe aka Senju Yuuma


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Mission Chiisana Ninmu
Goro Ubai ("Donnernder Streit")




Wie machte sie das nur. Sie saß da, gefasst und konnte noch ihre klaren Gedanken empfangen, sie hatte sogar gesprochen. Aber wie war das möglich in ihrem innersten Schrie alles danach zu weinen, zu schreien oder sich wenigstens in eine Ecke zu verkriechen. Sie konnte ihren Zustand gar nicht in Worte fassen und dennoch saß sie erhobenen Hauptes auf dem Stuhl, zwar starrte sie momentan ins leere, aber sie war wirklich geistig noch zurechnungsfähig. Dumpf kamen die Geräusche von Schritten auf sie zu und als eine Hand sie an der Schulter berührte, zuckte sie heftig zusammen. Den für einen Moment hatte sie den Mann auf dem Schiff erwartet, der es sich wohl anders überlegt hatte und sie nun holen gekommen war. Doch stattdessen war es der rot haarige Mann. Und während Natsuki ihn von ihrer Sitzenden Position ansehen konnte, viel ihr aus diesem Blickwinkel endlich auf woher ihr der Mann so bekannt vor kam. Das Gesicht war ihr zu Hause in Konoha vertraut gewesen, das freundliche Gesicht des alten Mannes und Hokage des Dorfes. Sie sah die gleichen Gesichtszüge in dem Mann da neben sich wieder. Das waren aber alles unwichtige Nebenmomente die sie am Rande mit bekam. Den Tadashi sprach Natsuki Trost zu, sie sollte von Glück reden können weil sie es überlebt hatte. Zufälle hatten das Möglich gemacht, oder nicht? Der Mann der sie angegriffen hatte war Samui Kitakaze, der Name brannte sich in ihren Kopf. Seltsam, das ein solches Lebewesen wirklich einen Namen hatte bei dem man ihn rufen konnte. Es kam ihr so unwirklich vor. Es war nicht das erste mal das sie jemanden hatte sterben sehen, im Gegenteil als Iryounin war der Tod ein ständiger Begleiter. Es war viel mehr dieser Massenmord, dieses grundlose Abschlachten von Menschen was sie verstört hatte. Die eigene Unfähigkeit nicht reagieren zu können. Ein eiskalter Schauer lief ihr den Rücken hinab und ließ sie frösteln. Tadashi entblößte seine Brust, er hatte schon Kontakt mit Kitakaze gehabt. Eine riesige Narbe prangte auf seiner Brust und ließ Natsuki den Atem stocken, während sie ihn anstarrte. Sie kniff etwas die Augen zusammen, woher nahm sie nur die Kraft durch zu halten. Es wirkte fast so als würde das Mädchen sich von außen selbst betrachten und als hätte ihr Geist ihren Körper schon längst verlassen, so totenblass wie sie auf dem Stuhl saß. Wie ein Häufchen Elend, zwischen all diesen Leuten. Sie hatte laut dem älteren Sarutobi sich nichts zu schulden kommen lassen, den gegen solch einen Gegner hatte man keine Chance. So sah er das ganze. In innerstes war nicht bereit darauf eine Antwort zu geben. Nicht jetzt. Die nächsten Worte von ihm brachten Bewegung in Natsukis Glieder, sie erhob sich Ruckartig vor Entsetzen über das eben erfahrene. Erschrocken und entsetzt darüber, das der Rat wusste das diese Männer wie Kitakaze unterwegs waren und sie wohl jeder Zeit abfangen konnten hatte sie so erschreckt und wütend gemacht, das sie hatte aufstehen wollen. Aber da war sie zu einem zu schnell gewesen und zum anderen zu unvorsichtig. Statt aufrecht zu stehen, viel sie zusammen mit ihrem Stuhl nach hinten. Sie hatte zu viel Schwung und rollte sich am Boden ab ehe sie wieder auf die Beine kam. Fassungslos sah das Mädchen den Rat an, sie hatte schon den Mund offen um die Leute anzuschreien. Aber es kam gar kein Ton heraus, den trotz ihrer Lage hatte Natsuki nicht vergessen wer da am Tisch saß. Sie konnte nicht frei ihre Meinung die mit unschönen Wörtern geschmückt war nun laut verlauten lassen und den Rat damit sozusagen bloß stellen. Wie Tadashi eben, er konnte sich so etwas zwar ebenso wenig heraus nehmen aber er war um einige älter und erfahrener wie sie. Daraufhin schloss sie wieder den Mund und ballte ihre Hände zu Fäuste nur um noch einmal den Mund auf zu machen. Aber wieder kam nichts heraus. Die Bilder von den toten Körper ihrer Kameraden schossen ihr durch den Kopf und für einen Moment schloss die Sarutobi ihre Augen. Sie wollte es nicht sehen und als die Smaragd grünen Augen sich wieder öffneten versuchte sie ruhe zu bewahren. ''Verzeihung.'' Es war nur ein leises flüstern was da aus ihrem Mund heraus kam. Sie lief einige Schritte vorwärts richtete den Stuhl wieder auf, auf dem sie gesessen und der noch immer am Boden lag. ''Ich verabschiede mich.'' Sie verneigte sich vor dem Rat, nickte Engetsu noch einmal zu, er war ja ihr Onkel. Tadashi bekam nur einen Stumm Blick von ihr, er sollte sich im Krankenhaus behandeln lassen, einige Iryounin konnten auch Narben sicherlich behandeln lassen. Er hatte ihr den Namen des Mannes geliefert, das würde sie nicht vergessen. Auch nicht das der Rat nichts dagegen unternommen hatte, es musste erst immer tote geben damit man klüger wurde. Aber sie konnte ihm das nicht sagen, weder Tadashi noch dem Rest, sie war noch nicht so weit. Aber Bald würde sie es sein. Nach dem der Mann aus Mizu no Kuni sie raus schicken wollte und sie so oder so gehen wollte, führten ihre Füße sie zur Tür hinaus in den Gang. Von dort aus lief die Chuunin nach draußen, sie musst die toten noch im Krankenhaus abliefern, sie mussten gewaschen werden und für die Heimreise tauglich gemacht werden. Und sie selbst wollte sich in den schützenden Wänden dieses Gebäudes einfach nur noch verstecken.

Tbc: Asatsuyu Byōsha ("Morgentaukrankenhaus") - Südviertel
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Zur Tat schreiten



Tadashi bereute seine Worte nicht, denn alle waren ernst gemeint. Nachdem er geendet hatte ergriff zunächst Engetsu das Wort. Engetsu berichtete zunächst die Beweggründe Amegakures ihn nach Asatsuyu zu entsenden und es ergab Sinn, doch ließ er sich nicht umhin seine fachliche Meinung zum Thema der Missionsstruktur zu geben, als Engetsu dies Ansprach. "Das ist natürlich vollkommen korrekt, doch sollte ein Chunin mit einigen Genin nicht zwangsweise eine Mission im Ausland erhalten, bedenkt dies bei eurer zukünftigen Planung." Als nächstes ergriff das Ratsmitglied Kirigakures das Wort und Tadashi wusste sofort, dass er ihn nicht mochte. Es entging ihm jedoch auch nicht, dass dies auch bei dem Ratsmitglied seines Dorfes zuzutreffen schien. Shimura Kyosuke, so hieß der Mann, hob zum ersten mal den Blick da Keisuketsu zu sprechen began und seine Miene war nicht gerade freundlich gesinnt. Zunächst ging es nur um die Beerdigung der Gefallenen, an dieser Stelle für Tadashi wohl eine Aussage, welche vollkommen fehl am Platz war, gerade da der dritte Genin im Bunde von ihm nichtmal erwähnt wurde. Da dieser jedoch im nächsten Teil seiner Aussage direkt persönlich wurde, antworte Tadashi auch hier erneut, zumindest versuchte er es, denn Kyosuke Schnitt ihm direkt das Wort ab. "So ungern ich meine Kollegen zustimme, so hat er zumindest in dem Punkt Recht, dass eure Reaktion dem Rat gegenüber fehl am Platz ist, Sarutobi. Doch unterschätzt nicht die Fähigkeiten unserer Jounin, werter Keisuketsu. Zumindest drei der vier Jounin sind äußerst fähig und werden ihr Team wohl von jeglichem Schaden bewahren können. Natürlich alles Shinobi welche ihrer Wurzeln in Hi no Kuni haben." Seine Anmerkung bezog sich dabei auf Senju Konarama, Uchiha Mugetsu und natürlich Hatake Kenzo, auch wenn letzterer in Asatsuyu aufwuchs. Er machte es dabei relativ deutlich, dass er von der letzten Jounin, Senju Ai, kein besonders gutes Bild hatte und genoß den Gesichtsausdruck, den er dafür wohl von seinem Rivalen erhalten würde. "Dennoch hat Tadashi-san recht. Es wird Zeit für Handlungen, auch wenn die Informationen die uns ein Sarutobi bringen kann wohl immer nur ausreichend nie aber gut sein werden." Tadashi konnte dies nur mit einem Zornes Blick erwiedern, denn Keisuketsu began kurz darauf wieder zu sprechen. An dieser Stelle musste Tadashi sich ein Lachen verkneifen, denn es wirkte gerade so, als hätte das Ratsmitglied Kirigakures geschlafen, denn warum würde er ihn auffordern so eine Mission anzunehmen, wenn Tadashi sich bereits dafür gemeldet hat und sogar den Vorschlag selbst unterbreitete? "Selbstverständlich bin ich dazu bereit einer solchen Gruppe anzugehören oder sie sogar zu führen. Ich denke auch, dass ich einer der Shinobi bin der schon die meisten Kontakte mit dieser Organisation überlebt hat, also denke ich, dass ich dafür auch ausgezeichnet geeignet bin. Ich würde dabei allerdings darum bitten, dass ich die Shinobi die dieser Gruppe angehören selbst auswähle, sofern das für euch kein Problem ist, verehrte Ratsmitglieder." Natsuki wurde daraufhin entlassen und es kehrte einen Moment Stille im Raum ein, der kurz darauf von einem Ruf aus dem Eingangsbereich des Gebäudes unterbrochen wurde. Irgendwer versuchte sich unerlaubt zugang zum Ratsgebäude zu verschaffen, woraufhin sich Kyosuke erhob und seine Kollegen mit einer Handbewegung aufforderte sitzen zu bleiben. "Ich kümmere mich darum. Ich brauche keiner Diskussion über eine Gruppe bewohnen, welche von Anfang an zum scheitern verurteilt ist." Er mochte die Sarutobi nicht, und mit einem sehr deutlichen Seiteblick auf Tadashi machte er dies zu Geltung, ehe er das Besprechungszimmer verließ um draußen für Ordnung zu sorgen. Keisuketsu fragte daraufhin Tadashi etwas, über das dieser erstmal nachdenken musste. Er hatte einige Namen, doch war er sich nicht sicher, ob er sie hier im Rat aussprechen wollte, denn er wusste nicht, wem er trauen konnte. Daher entschied er sich diese Informationen vorerst zu klassifizieren und nur mit Ausgewählten Mitgliedern seiner Einheit zu teilen. "Mit allem Respekt, Keisuketsu-sama, diese Information gehören einzig und alleine Mitgliedern der Hijobu. Ich werde sie daher nur mit Mitgliedern dieser Gruppe teilen und sie werden euch zugänglich gemacht, sobald unsere Anführer das grüne Licht dafür geben. Man weiß schließlich gerade bei solchen Informationen nicht wem man trauen kann." Tadashi würde nun mit den Schultern zucken, wobei er sich seine innere Genugtuung, nämlich dem Mann eine rein zu würgen, nicht anmerken ließ. "Bevor ich mich allerdings um die Zusammenstellung der Gruppe kümmern werde, sollten wir einige andere Schritte in die Wege leiten, sofern das für Euch in Ordnung ist. Wie Natsukis Team verließen einige andere heute das Dorf. Solange die Gefahr besteht, dass die Boshoku auch andere Gruppen angreifen, selbst wenn die Teams mit Jounin Begleitung sicherer sein sollten, sollten wir dennoch einige Boten entsenden um die Teams zu informieren und die Jounin vor der Gefahr zu warnen. Ein wachsamer Geist kann sich leichter verteidigen als ein Ahnungsloser. Sofern es auf dem Weg liegt, könnte ich natürlich selbst einige der Gruppe benachrichtigen, während ich einige Mitglieder unserer Organisation aufsuche, denen man für die neue Gruppierung vertrauen kann." Er rechnete nicht hierbei auf Widerstand zu stoßen, denn so würde er gleich zwei Fliegen mit einmal erwischen. Selbst die Mitglieder des Rates müssten den Vorteil in dieser Handlung sehen.

geschrieben von Damian; genutzter Zusatz-NPC: Shimura Kyosuke
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Ratsversammlung



Kisho hatte sich in seinem Stuhl, der schon seit jeher Kumogakure zugeordnet war, etwas zurückgelehnt und sich nicht weiter in das Gespräch eingemischt. Stattdessen lauschte er mit zunehmendem Ärger den Ausführungen des Sarutobi, der dort vor ihnen stand. Vorerst sah er jedoch davon ab etwas dazu zu sagen, da gerade der Bericht des Mädchens durchaus besorgniserregend war und auch die anderen Ratsmitglieder bereits Partei für den Rat an sich ergriffen und auch wenn Kisho es wohl etwas schärfer formuliert hätte, so genügte ihm das in diesem Augenblick. Erst als sich Natsuki verabschiedete, verließ Kisho seine Position und richtete sich in seinem Stuhl etwas auf. Das Kyosuke sich des Problems annahm, dass offensichtlich gerade im Eingangsbereich bestand, quittierte er mit einem Nicken, auch wenn ihm die Einstellung des Konoha Rates nicht besonders gut gefiel. Er selbst ergriff jedoch erst das Wort, nachdem Tadashi ausgeredet hatte. Er sprach recht leise, aber eindringlich, wobei seiner Stimme kaum anzuhören war, dass ihn die gesamte Situation ärgerte: Sarutobi Tadashi, ihr seid ein Hijobu und habt uns allen große Dienste erwiesen, aber dennoch zügelt eure Worte. Es ist nicht eure Aufgabe dem Rat Fehlentscheidungen vorzuwerfen oder über jene zu richten. Zudem solltet ihr euch nicht anmaßen über die Vertrauenswürdigkeit dieses Rates zu urteilen. Die Kage haben ihrer Meinung nach vertrauenswürdige Personen entsandt um den Frieden dieses Dorfes zu wahren und es liegt bei weitem nicht in eurer Befugnis eine solche Entscheidung anzuzweifeln. Das ihr diese Informationen nicht weitergeben dürft ist uns bekannt, aber ihr solltet dennoch auf eure Wortwahl achten. Im Gegensatz zu seiner Stimme, sprach der Blick des Kumo Ratsmitgliedes wohl Bände, während er Tadashi ansah und auch wenn er auf den ersten Blick recht ruhig, ja fast gelangweilt wirkte, so drückten seine Augen doch einen Ärger aus, der mit Worten nur schwer zu beschreiben war.
Einen kurzen Moment später entspannte sich dies jedoch, denn er verurteilte keineswegs was der Jounin sagte, nur die Art und Weise, wie er es sagte war nicht unbedingt nach dem Geschmack des Kumo Ratsmitglieds. Daher fuhr er nun wieder mit normal lauter Stimme und eher ernstem Blick fort: Dennoch muss ich euch zustimmen, dass Fehler gemacht wurden, Fehler, die vielleicht noch weitreichender sind als ihr sie hier darstellt und vor allem Fehler, die bereits weitreichenden Konsequenzen hatten, dessen müssen wir uns alle bewusst werden. Die Boshoku stellen offensichtlich eine weitaus größere Gefahr dar als bisher angenommen. Er seufzte kurz und sah dann hinüber zu seinem neuen Kollegen aus Amegakure: Wie Engetsu-San jedoch schon angemerkt hat und auch ihr bereits betontet, fehlen uns Informationen. Diese Informationen könnten zum Teil auch zu den Fehleinschätzungen bei bisher getroffenen Entscheidungen geführt haben. Wenn ihr jetzt also mit einer Gruppe los zieht, dann macht euch bewusst, dass dies im Auftrag des Rates und nicht der Hijobu geschieht, das heißt sämtliche Informationen sind diesem Rat vorzutragen und es liegt dabei nicht in eurem Ermessen uns irgendwelche dieser Informationen vorzuenthalten. Kisho machte eine kurze Pause, die Tadashi die Zeit lassen würde etwas zu erwidern und würde dann auch erst auf solch eine Erwiderung antworten, bevor er fortfahren würde: Wenn ihr Leute sucht, dann geht nach Kumogakure und sprecht mit dem dortigen ANBU Captain, die Shinobi dort sind gut ausgebildet und haben Erfahrung mit solchen Missionen. Wenn ihr ihnen sagt, dass ihr von mir mit der Bitte um Unterstützung geschickt wurdet, dann wird man euch diesen Wunsch wohl gewähren. Lasst euch aber nicht Moriban mit auf den Weg geben. Dieser Mann ist eigensinnig und ein Risiko für eure Mission. Er lehnte sich wieder zurück, blickte aber noch kurz in die Runde der anderen Ratsmitglieder: Natürlich all das nur, wenn meine Kollegen dem zustimmen. Mit diesen Worten schien er endgültig fertig zu sein und setzte sich wieder gemütlich auf seinem Stuhl hin.

geschrieben von Paul aka Nara Katsumi
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Sekinin no Omosa
("Folgenschwere einer Verantworung")



Einige Momente verharrte der Namikaze, als er seiner Verwandten beim Verlassen des Raumes hinterher gesehen hatte. Danach war es unter anderem auch seine Stimme, die zu der Sache sprach und sowohl Dinge einräumte, als auch klarstellte. Mit Terrorismus und Separtismus war nicht einfach umzugehen, Vorbeuge war kaum möglich, nicht wenn eine sich derlei Dingen verschriebene Organisation derart starke Individuen aufweisen konnte. Verdruss oder gar Mutlosigkeit würde es in seinem Geiste jedoch zu keinem Zeitpunkt geben. Nach ihm erhob Vertreter Kirigakures sein Wort und fasste die Situation nicht nur aus der Sicht seines Dorfes zusammen, sondern rügte, ebenso wie wenig später Kisho, das Auftreten Tadashis. Beide Seiten, wenn es überhaupt nötig war, hier Konfliktlinien zu ziehen, hatten ihre Suppe auszulöffeln und waren nicht umbedingt immer taktvoll im Umgang miteinander gewesen. Als dann letztlich der Vertreter Hi no Kunis das Wort erhob stellte sich ein wenig Ernüchterung auf dem Gesicht des Jōnin ein, denn erneut konnte es der Shimura nicht unterlassen seinem Kollegen aufs Brot zu schmieren, wie überlegen in seinen Augen doch sein Dorf sei. Diese latenten Äußerungen waren auf Dauer ziemlich nervig, auch wenn es dem Namikaze als Vertreter der kleinen Reiche eher wenig anstach, so konnte er an den Reaktionen der anderen oftmals ablesen, dass sie nicht wirklich erfreut waren dies ständig zu hören. Das Thema wandte sich dann wieder dem Sarutobi zu und es nahm immer konkretere Formen an, dass er ein Team zusammenstellen würde, welches auf Informationsjagd gehen würde. Auf einmal erhob sich Kyosuke und verließ noch während des Gesprächs den Raum wobei der Groll, den er Tadashi entgegenbrachte, nicht zu übersehen war. Dieser Groll sollte sich wohl oder übel nicht mehr allzu lange nur auf Kyosuke beschränken, denn mit den Äußerungen, die der Sarutobi von sich gab, spuckte er dem Rat im übertragenen Sinne mitten ins Gesicht. Engetsu, der weiterhin in der Nähe des Mannes mit der Wunde an der Vorderseite seines Körpers stand, lauschte dessen Worten, ehe sich der schon langjährig tätige Abgesandte Kumogakures, Hanzō Kisho, erhob und das Wort ergriff. Das konnte noch ein ziemlich hitziges Wortgefecht werden, dachte sich der erfahrene Shinobi aus Amegakure, als er seinen Kollegen in spe reden hörte und war gespannt darauf, wie Tadashi reagieren würde. Er selbst hielt sich zurück, denn im Gegensatz zu den großen Reichen konnte er nur für Amegakure reden und sie hatte beileibe alle Hände voll zu tun mit ihren begrenzten Mitteln ihre Aufgaben zu erledigen. "Nun, da scheinbar Einigkeit über die Aufstellung einer Sondergruppe gefunden wurde, lasst mich euch zuerst meine besten Wünsche beim Gelingen dieser schweren Aufgabe ausdrücken, Tadashi-dono. Leider kann ich euch niemanden aus meiner Heimat empfehlen, nicht aus Ermangelung an entsprechenden Talenten, sondern weil ihr wenn überhaupt selbst mit dem Dorfoberhaupt reden müsstest." Da er seine Kollegen in aller Öffentlichkeit nicht Widerspruch leisten wollte, hielt er sich fürs erste mit der Frage, ob und welche Informationen weitergegeben werden, zurück. "Es ist euer gutes Recht, über die internen Belange der Hijōbu zu schweigen, doch wie Kisho-sama korrekt anmerkte, ist dies eine Mission zur Sammlung von Informationen über die Boshoku. Ihr solltet daher nicht nur den Rat, sondern auch die Dörfer informieren, besonders dann, wenn akute Gefahr droht. Und bitte, es handelt sich nicht um eine Finden und Vernichten Mission, seid bitte vorsichtig. Ihr habt euer Leben schon oft genug riskiert, daher werde ich euch wohl nicht sagen müssen, wie ihr vorgehen solltet." Kurz hielt er dann noch inne, ehe er zu seinem Platz, ganz links am Tischrund ging und einige Unterlagen durchsuchte. Kurze Zeit später würde er dann wieder aufsehen und, falls die Gelegenheit da war, noch etwas anfügen. "In Anbetracht der Umstände halte ich es für angemessen, dass ich meinen Vortrag zu den Vorkommnissen am Tor vor einiger Zeit, vorziehe, um Tadashi-dono ebenfalls darüber zu informieren. Der am Dorftor von Senju Konarama ergriffene Entführer ist ein Shinobi namens Asaga Miroku, soweit bekannt. Ich habe in den letzten Tagen im Einvernehmen des Rats einige Untersuchungen durchgeführt und bin dahinter gekommen, wo der Ring seinen Sitz hat – Ao Uo. Die Hafenstadt, scheint der Knotenpunkt zu sein, zudem ist mehrfach Fujisawa Yoshinas Name gefallen. Wir können mittlerweile sicher davon ausgehen, dass er dahinter steckt. Vielleicht könnte es sein, dass er mit derlei guten Kontakten nach Uzu no Kuni hinein bald kooperieren könnte und die Organisation so im schlimmsten Fall über einen Zugang zur Insel verfügt." Mit diesen Informationen könnte Tadashi weitere Untersuchungen anstellen und wenn nötig würde er noch präziser auf Einzelheiten eingehen. Vorerst jedoch war er fertig und setzte sich auf seinen Stuhl.


Namikaze Engetsu – gespielt von Tobi aka. Namikaze Enoki

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