Shichi no Honsha - Ikkai ("Erdgeschoss")



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Das ist die Beschreibung des Ortes


Im Erdgeschoss des Shichi no Honsha befindet sich ein etwas längerer Eingangsbereich, in dem zuvorderst strenge Einlasskontrollen stattfinden. Jeder, der diese Gebäudekomplex betreten oder verlassen will, wird gemustert und muss eine genauere Überprüfung über sich ergehen lassen. Das Betreten des Gebäudes über ein Dach oder ähnliches ist strengstens verboten. In der Regel werden jedoch alle Personen, die in das Gebäude zu gehen wünsche, auch hinein gelassen. Dennoch scheinen immerzu wachsame Augen auf den Besuchern des Ratsgebäudes zu liegen. Wer den langen Eingangsbereich hinter sich gelassen hat, gelangt in einen runden Saal, der in einen halbrunden Tisch mündet, hinter dem sieben Stühle positioniert sind - je einen für die sieben Ratsmitglieder. Die Anordnung ist an die historische Versammlung der fünf Kage, dem Gokage Kaidan, kurz vor dem Ausbruch des Vierten Shinobiweltkriegs angelehnt. Aus diesem Grund wird der Raum auch gerne Nanashishin no Kaidan Hiroma ("Konferenzsaal der sieben Abgesandten") genannt. Hinter den Sitzen der einzelnen Shichi no Kyōgin sind Flaggen mit den jeweiligen Landeszeichen zu sehen. Von links nach rechts ergibt sich folgende Sitzposition:


Antworten Seite 8 von 11:

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Ein unpassender Moment



Noch während Terai Ichigos Vorstellung zuhörte, wusste er dass etwas Unangenehmes passieren würde. Dies wurde durch den freundlich gemeinten Klaps direkt auf die Brust bewahrheitet, doch eben durch diese Vorahnung hatte der Junge sich besser im Griff als zuvor und ließ nur ein kurzes Husten vernehmen, das auch ohne weiteres durch den Schlag ausgelöst worden hätte sein können. Die Frau, die sich nun endgültig als Ratsmitglied erkennen ließ, grüßte sehr höflich und gab zu verstehen, dass die drei ihr folgen sollten. Natürlich taten sie das, und dabei bemerkte der Kirinin wieder diesen forschenden Blick von Yuiko. Es wäre möglich gewesen, von ihrem Platz aus die schmerzlichen Gesichtsausdrücke zu sehen, daher legte Terai ab sofort besonderen Wert darauf, sich die Verletzung nicht mehr anmerken zu lassen. Eine schwierige Aufgabe, bedachte man die Tatsache dass durch den Schlag des Hatake offenbar ein weiterer Teil der Fleischwunde wieder aufgebrochen war. Dadurch hatte sich der Blutfluss verstärkt, sodass nun der ganze Verband auf der Vorderseite durchweicht war. Im Büro der Frau angekommen, ihren Namen hatte der Genin nebenbei aus ihrem Gespräch mit Yuiko herausgehört, gab sie ihm einige Papiere die er ausfüllen sollte. Überwiegend Nebensächlichkeiten, nur die Frage nach dem Grund seiner Anwesenheit ließ ihn kurz zögern. Nach kurzer Überlegung füllte er ein kurzes „persönliche Gründe“ ein. Als der Papierkram erledigt war, wies sie auch ihn noch einmal darauf hin, dass sich sein Sensei bei ihm melden würde, sollte er in ein Team eingeteilt werden. Abschließend verabschiedeten sich die Genin wieder ihrem Range angemessen und verließen das Ratsgebäude. Draußen verabschiedete sich die Uzumaki erst, nur um sich nach kaum drei Metern umzudrehen und Terai streng anzusehen, wobei ihr ein paar Haare ins Gesicht fielen. Der Pferdeschwanz hat sich also doch nichts gebracht!, ging es dem Minakura noch durch den Kopf, dann zogen die Worte des Mädchens seine Aufmerksamkeit auf sich. Sie meinte, ob er sie für dumm hielt und tippte bei diesen Worten noch einmal direkt auf den nun schon fast unsichtbaren Fleck auf seinem Pullover. Ihre Bestimmtheit, ihn mit Ichigos Hilfe ins Krankenhaus zu verfrachten entlockte ihm dennoch nur ein müdes Grinsen. Dann fing er selbst an zu sprechen, während er seine Tasche von der Schulter lupfte und ihr einige Mullbinden, etwas Jod und eine Paste aus Schafgarbe und Spitzwegerich entnahm. Nun, ich hatte bis jetzt keinen Grund, deine Intelligenz anzuzweifeln. Aber wenn du glaubst dass ich für einen solchen Fall nicht vorgesorgt hätte zwingst du mich beinahe dazu! Könntet ihr mir kurz etwas Sichtschutz geben?, und mit diesen Worten zog er sich seinen Pullover und sein schwarzes Unterhemd über den Kopf. Danach entfernte er mit geübten Griffen erst die Klammer, die den Verband zusammenhielt und nahm selbigen dann ab. Das Verbandstuch rollte er wieder auf und verpackte es in die Tasche, erst dann nahm er die Wunde in Augenschein. Bei deren Anblick pfiff er leise durch die Zähne: ein Drittel der Wunde nässte, und am oberen Rand hatte sich eine Kruste aus Eiter, Blut und Wundflüssigkeit gebildet. Seufzend fing der Schwarzschopf an, die Problemzone zu versorgen. Erst schnappte er sich eine Mullbinde, zog aus den Untiefen seines Gepäcks eine Wasserflasche und säuberte damit gründlichst den Wundrand. Stirnrunzelnd betrachtete er, wie sich über der entfernten Kruste ein kleiner Bluterguss bildete, den er seufzend zur Kenntnis nahm. Vorsichtig trug Terai über der vereiterten Stelle Jod auf und biss die Zähne zusammen ob des brennenden Schmerzes. Abschließend strich er noch die Kräutersalbe auf und verband alles mit einem Gazestreifen und einer Mullbinde. Nachdem seine Ausrüstung wieder gepackt war und er sich angezogen hatte, schnappte er seine Tasche und blickte seine Begleiter an. Können wir? Der gesamte Vorgang hatte kaum drei Minuten gedauert.

Hatake Ichigo

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"Jūjunde"
("Folgsam sein")



"Nachdem der Genin sich forgestellt hatte verblieb der Blick noch einige weile auf deR älteren Frau die vor ihn stand, und auch nach dem Schlag nach der Wunde des zu seiner Seite stehenden wendete er sich nicht ab, auch nicht als dieser ein lautes Husten von sich gab ruhte der blick noch immer in möglichst freundlichem gehabe auf der Szenerie die sich vor ihn erstreckte. Der Genin versunk in Gedanken, denn scheinbar redete sie mit den Beiden, die Worte der Kunnoichi.. wenn sie überhaupt eine war drangen nur wie durch Watte zu seinen Ohren, erst das freundliche »Kommt mit.« zog den Hatake aus seiner kleinen Traumwelt herraus, der nickte als sie Kehr machte und war im Innbegriff der Dame zu folgen, es hatte schon einige Vorteile hinter einer Frau zu laufen, zwar waren diese Vorteile eher perverser Natur, aber immerhin! Der Blick des Hatake blieb jedoch nicht lange auf dem Hinterteil der Frau verweilen, ihn beschlich das Gefühl das Terai oder Yui seine Blicke bemerken könnten oder es schon hatten. Langsam näherte sich die Gruppe einer Tür welche Midoriko öffnete und eine art Büro freigab, die Gruppe trat ein, Yui bedankte sich und die Frau fuhr fort. »Ich kann euch nicht sagen ob ihr bereits eingeteilt seid. Zum einen weil ich es nicht weiß zum anderen aber auch, weil es den Sensei obliegt euch mitzuteilen, dass ihr euch in ihrem Team befindet. Wir Ratsmitglieder greifen da nichts vor. Die für euch verantwortlichen werden sich also recht bald melden.« meinte sie als Beantwortung der Frage gen der Rothaarigen, sicherlich war das ernüchternd aber Ichigo nickte nur still ab. Dann wandte sie sich einigen Papieren zu die sicher in einer schublade verstaut waren »Hier, Terai-kun, das musst du ausfüllen. Anschließend wirst du mit in ein Team verteilt. Für dich gilt das selbe, wie für die beiden. Dein Sensei wird sich bei dir melden.« meinte sie nach der Übergabe jener. Yui verabschiedete sich, Ichigo tat es dem Mädchen gleich das etwas größer war als er und auch Terai machte den Abgang zusammen mit der Gruppe, der Ichigo wäre gerne noch etwas geblieben, doch Yui blickte skeptisch gen Terai und kurz bevor Ichigo fragen wollte ob sie etwas hätte setzte sie zum Satz an. color=firebrick]„Glaubst du, ich bin blind?“[/color] meinte sie und wollte den Fleck auf Terai's Shirt betatschen „Du wirst dir das wohl lieber nochmal ansehen lassen. Scheint so als würdest du die erste Nacht im Krankenhaus verbringen mein lieber.“ Krankenhaus ? Tatsächlich, der Fleck auf Terais Shirt war noch immer nicht ganz getrocknet, eher färbte er sich langsam druch gerinnung bräunlich, zumindest am Rand, es war also Blut. Schon wieder wolte er zum Satz ansetzen Doch Yui redete schonwieder los. „Wir bringen dich hin, oder Ichi-kun?“ meinte sie an an den Hellhaarigen wenden .. Ichi-kun !? „Ichi-Kun ?" meinte er leicht verwirrt, brachte dann jedoch noch den Mut auf zu fragen „Sag mal Yui" setzte er an „Was wäre wenn du gerade mitten in die Wunde von Terai gefasst hättest als du den Fleck begrabscht hast ?" fragte er nun mit einem Ton der beinahe gehässig klang, doch Terai mischte sich nun ein Nun, ich hatte bis jetzt keinen Grund, deine Intelligenz anzuzweifeln. Aber wenn du glaubst dass ich für einen solchen Fall nicht vorgesorgt hätte zwingst du mich beinahe dazu! Könntet ihr mir kurz etwas Sichtschutz geben?, und mit diesen Worten zog er sich seinen Pullover und sein schwarzes Unterhemd über den Kopf. „Bist du verrückt geworden ? Wenn so etwas aufreißt muss man das sicherlich nähen.. glaube ich zumindest, außerdem bist du kein Iryonin und was ist wenn du dich jetzt verbindest und der Verband dreckig war, Hm ?" meinte der Hatake die Arme verschränkend, der Schwarzhaarige gehörte in ein Krankenhaus und sollte sich behandeln lassen, nicht meinen er könne alles selber in den Griff bekommen, das war in seinen Augen einfach nur leichtsinnig und für ihn beinahe schon Fahrlässig. Jedoch ließ er den jetzt-beinahe-Shinobi gewähren, und nach einigen Minuten war er auch schon Fertig. „Du gehst jetzt mit uns zum Krankenhaus" meint er nachdem das Werk des Verletzten vollendet war. Mit beinahe schon entnervtem Blick sah er zu Yuiko „Nicht wahr Yui-San ?""


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Die Entscheidung liegt nicht bei mir



Yuiko war nicht auf den Kopf gefallen, obwohl sie es dennoch recht spät bemerkt hatte. Nachdem Terai das was ihn anbelangte soweit geregelt hatte, schritt die Uzumaki voran in Richtung Ausgang. Draußen angekommen wartete sie bloß auf die beiden anderen Jungs, und sobald auch Terai das Gebäude hinter sich gelassen hatte stemmte sie die Hände streng in die Hüfte und musterte den Minakura. Trotz ihrer Standpauke und der Berührung seine Wunde, grinste er aber das lenkte ganz und gar nicht von der Tatsache ab das er verletzt und recht erschöpft war. Sie bezog auch den Hatake mit hinein, und zwar wollte sie den Genin mit deiner Verletzung ins Krankenhaus bringen, damit sich das jemand ansehen konnte. Der Grauhaarige mischte sich schließlich dadurch mit ein, und fragte was wäre wenn sie seine Wunde berührt hätte. „Naja.. vielleicht wäre er zusammengebrochen und wir müssten ihn tragen! Aber, das ist ja nicht passiert.“ Nun begann auch Terai zu sprechen, und sprach auch davon dass er vorgesorgt hatte. Dann wollte er plötzlich Sichtschutz und zog seinen Pullover und sein Unterhemd aus. Für einen Moment musterte sie den Minakura, und erkannte dass er dennoch etwas mager war. Seine Kleidung zuvor hatte dies gut versteckt. „Hmpf!“ Die junge Uzumaki drehte sich um, und stellte sich neben den Hatake damit niemand einen Blick erhaschen konnte. „Du kannst froh sein, dass ich so gütig bin!“ Meckerte sie wieder. Aber auch der Hatake ließ sich nichts nehmen, er war sichtlich der Meinung dass er sich behandeln lassen sollte. Und sprach auch davon dass sie nun zum Krankenhaus gehen werden als der Minakura fertig wurde. Der Blick des Hatake war scheinbar etwas genervt, er suchte ebenso nach ihrer Meinung. „Nun, Terai sollte wissen was gut für ihn ist. Ich wäre dafür dass wir gehen, aber letztendlich will ich niemanden dahinzerren.“ Ihr Blick wanderte wieder zu dem schwarzhaarigen Genin. „Ich gehe mit euch, egal wie du dich nun entscheidest.“ Das war ihr letztes Wort. „Aber zieh dir wieder was darüber…“ Fügte sie noch hinzu, während sie nochmals seinen Oberkörper und dessen Verband musterte.



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Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage..


Terai war schon lange nicht mehr in so einer Situation gewesen. Ehrlich gesagt war er noch nie in etwas irgendwie Vergleichbares verwickelt gewesen. Jeder normale Mensch hätte sich mit einer eiternden, aufgeplatzten Wunde von Yuiko und Ichigo ins Krankenhaus verfrachten lassen. Nicht so der schwarzhaarige Genin. Er nutzte die schon fast vollständige Dunkelheit aus, um sich seines Pullovers und des darunter liegenden Shirts zu entledigen. Anschließend reinigte und verband er seine Brust mit einem festen Salbenverband. Yuiko indes war offensichtlich nicht eben begeistert von seiner Herangehensweise an die Sache. Sie meinte, er solle trotzdem ins Krankenhaus gehen, es liege jedoch nicht bei ihr, dies zu entscheiden. Außerdem stellte sie fest, dass sie die beiden Jungen begleiten würde, egal wie er sich entscheiden würde. Als Terai gerade im Begriff war, sich wieder anzuziehen, sprach Yuiko ihn darauf an. Wahrscheinlich wollte sie nicht, dass er sich erkältete, was lächerlich war angesichts der Wunde, doch ihre Fürsorglichkeit ließ ihn erneut grinsen. Trotzdem war es in seinen Augen nun Zeit für eine kleine Erklärung, auch hinsichtlich Ichigos Zweifel an seiner Selbstbehandlung. Langsam fing er an, einige Schritte vom Rathaus weg zu machen, während er anfing zu sprechen: Ich schätze, es ist Zeit euch noch eine Information über mich zu geben. Wenn ihr glaubt, ich hätte mich leichtsinnig verhalten, muss ich euch leider enttäuschen. Denn ich bin, er riss einen Senbon aus seiner Tasche und rammte ihn Ichigo in den Arm, zog ihn blitzschnell heraus und fokussierte sein Chakra in seine Handflächen, wo sich augenblicklich eine grüne Chakraschicht bildete. Der Stich schloss sich sofort und ohne die geringsten Komplikationen, wobei Terai ein Stein vom Herzen fiel,wie ihr gesehen habt, ein Iryonin in Ausbildung. Verzeih mir die etwas ungewöhnliche Methode, Ichigo-san, aber eine praktische Vorführung schien mir am überzeugendsten. Ich hoffe, das konnte euch klar machen, dass ich mein Fach durchaus verstehe. Können wir jetzt weitergehen? Äußerlich wirkte seine Körpersprache völlig ruhig und gelassen, doch sein Herz klopfte wie verrückt. Was hab ich mir nur dabei gedacht? Ich habe noch nie einen Menschen versorgt, das hätte eben ziemlich in die Hose gehen können! Andererseits kann ich mir jetzt sicher sein, dass ich die Grundlagen des Iryoninjutsu beherrsche. Das nächste Mal suche ich mir aber eine andere Testperson. Oder zumindest eine andere Gelegenheit. Nach diesem Monolog drehte der Kirinin sich um und wartete auf eine Reaktion auf seine Erklärung sowie darauf, dass sie endlich ihren Weg zum Mietshaus fortsetzen würden, damit er endlich seine Sachen verstauen und eine Mütze Schlaf bekommen könnte.



TBC:Kyōdō Jūtaku ("Appartmenthaus") für Yuiko, Ichigo und Terai
edit: töbi wollte direkt im miethaus posten. man ist ja hilfsbereit (im Internet).


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Ankunft..
Nach Timeskip



CF: Uradōri Yukitamari ("Schneewehengasse")

Für die junge Yuki war die Reise ziemlich anstrengend, und das lag nicht daran das der Weg so viele Tage gedauert hatte im Gegenteil es lag nur an Akumas Persönlichkeit. Seine Arroganz, erst bei dieser Reise hatte sie gemerkt das dieser Mann der erste ist, denn sie überhaupt nicht leiden konnte. Auch wenn sie in gewisser weise Dankbar sein sollte, aber ihr verbieten auf ihrer Okarina zu spielen, da verging ihr jeder Dank. Die Reise verlief jedoch Problemlos, abgesehen davon das Akuma andere und auch sie nicht gerade höflich behandelte. Sie hoffte er würde einfach zurück nach Yukigakure gehen, damit sie ihn vorerst nicht mehr ertragen musste. Sie hatte mehrmals versucht sich ihm freundlich anzunähern, und ihn kennenzulernen aber jedes Mal bekam sie nur die Kalte Schulter zusehen und ein unhöfliches Kommentar. Umso Glücklicher war die junge Yuki als sie schon von weitem den Berg sah. Nachdem sie sich steile Berge herunter wagten, und ebenso wieder Bergauf war sie froh das Tor erreicht zu haben. Dort wurden sie bereits erwartet und durch das Dorf zum Rat gebracht. Fasziniert blickte sich die junge Yuki um, das Dorf war wirklich wunderschön, nirgendwo lag Schnee und bedeckte wie bei ihr in Yuki den Boden und die Dächer. Es war nicht mehr Kalt, sondern eher noch etwas zu warm für die Kunoichi die doch ganz andere Temperaturen gewöhnt war. Schnell hatte sie sich auch ihrem noch etwas dünneren Jacke entledigt und hatte nur einen kurzen Rock und ein T-Shirt. Es war deutlich luftiger als sie es gewöhnt war, aber dennoch mochte sie die wärme des Dorfes. Beim Rat angekommen wurde sie gleich Empfangen, und dementsprechend auch aufgeklärt. Sie würde eine Schülerin Namens Matomari Sugenai bekommen, welche sich jedoch momentan noch auf einer Mission befand. Weswegen sich die junge Yuki nun zuerst einmal ausruhen konnte. Naomi wusste das es hier Familienmitglieder gab die scheinbar auch ein eigenes Anwesen besaßen. Doch wusste sie nicht so recht, ob sie schon direkt in ein volles Haus einziehen wollte. Sie hätte viel lieber ein eigenes kleines Reich, was jedoch nicht nur aus einem Zimmer bestand. Aber darüber konnte sie sich auch später noch Gedanken machen, weswegen sie sich nachdem sie sich beim Rat gemeldet hatte wieder vor die Türe ging. Wahrscheinlich würde sie sich noch etwas umsehen, sie sollte sich schließlich auskennen sobald sie ihre Schülerin hatte. Aber sich alleine in dem Dorf zurecht zu finden, würde wohl doch etwas schwer werden...


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Yukitamari
("Schneewehe")



Die letzten Tage waren relativ schnell vergangen, fast wie im Fluge. Zum einen lag diese Empfindung wohl darin begründet, dass etwas weniger Arbeit als zuvor auf den Mann aus Amegakure zugekommen war und zum anderen sicher auch an der Zeit, die er mit seinem Sohn Enoki hatte verbringen können. Dabei waren sie sehr produktiv gewesen und neben einem interessanten Ninjutsu, hatte er ihm auch abschließend eine Siegelkunst beigebracht, worauf der Genin schon einige Zeit hingearbeitet hatte. Das Training am Ninjutsu war zwar noch nicht gänzlich abgeschlossen, aber Engetsu hatte ihm alles Notwendige mit auf den Weg gegeben um die Kunst notfalls auch alleine zu vollenden. Dass sein Sohn dazu fähig wäre, gestand der Weißschopf ihm ohne Zweifel zu. Am Morgen hatte er noch, unbemerkt von allen Betroffenen, am Nandaimon dem Aufbruch der Teams zugesehen, denn es ging für einige von ihnen außerhalb Uzu no Kunis. Über die Mission seines Sohnes war er bestens informiert und hatte keinen Grund zur Besorgnis, die einem Vater sicher innewohnte, wann immer sein Kind in die Welt hinauszog. Doch sein Junge war kein kleines Kind mehr, auch wenn er sich größte Mühe gab zuweilen noch immer so zu wirken. So zog es ihn, nachdem die weißen Haare den langen Pfad der Tugend hinab nicht mehr zu sehen waren, wieder zu seiner Arbeit zurück ins Shichi no Honsha. Dort wartete einiges an Papierkram auf ihn, so musste er auch weitere Missionen einordnen und später würde noch eine Personalüberprüfung anstehen. Denn im Dorf wurde eine schon mehrmals angeforderte Person erwartet, als Unterstützung für das Dorf. Eine allgemeine Akte über besagte Person lag auf dem Schreibtisch des Mannes und gerade als er sie zu lesen begann und sich einen Moment lang am Bild der schönen, jungen Frau verfangen hatte, klopfte es bei ihm an der Bürotür. "Ojama shimatsu, Namikaze-dono. Die junge Frau ist eingetroffen und wartet vor dem Ratsgebäude auf sie." Mit erhobenem Blick sah der Jōnin aus Amegakure zu dem älteren Mann, der geklopft hatte und ohne zu fragen eingetreten war. Nickend gab Engetsu ihm zu verstehen, dass er sich gleich auf den Weg machen würde. Die Personalien waren nun klar, nur über den Stand ihrer Ausbildung und Stärke schien es keine neueren Informationen zu geben. Als er sich erhob, knarzte der Stuhl mit den Beinen auf dem Holzboden, was sich aber nicht ändern ließ, wenn er denn den Raum verlassen wollte. Es dauerte nur wenige Augenblicke, da stand er schon vor dem hoch hinaufragenden Gebäude und blickte sich kurz um. Sie war noch hier, was ihm die Suche nach ihr ersparte. "Omatase shimashita, Naomi-san. Watashi wa Namikaze Engetsu-desu. Ich bin beauftragt worden, euch offiziell im Namen des Dorfes zu begrüßen und euch bei Fragen zur Seite zu stehen. Überdies biete ich mich als Führer an, solltet ihr euch noch nicht, oder nicht mehr gut genug im Dorf auskennen." Ihre Antwort abwartend, sah er mit milder, aber etwas unnahbarer Miene zu ihr hinüber, denn er musste neben der reinen Einführung der jungen Frau noch eine Art Statustest mit ihr durchführen, von dem er ihr jetzt zu diesem Zeitpunkt aber noch nichts sagen würde. Wenn sie ihm folgte, würde er sie zuerst einmal zurück auf die Straße führen, die sie vermutlich hierher gebracht hatte – die hochrote Allee.




Namikaze Engetsu – gespielt von Tobi aka. Namikaze Enoki


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Schön und friedlich



Ihr Cousin Reikon, hatte das Dorf Asatsuyugakure ganz anders beschrieben. Er nannte es Drecksloch, mit der Sauna hatte er auch nicht ganz Unrecht. Es war zwar sehr warm, aber das lag auch größtenteils daran das die junge Naomi einfach an andere Temperaturen gewöhnt war. Und dennoch würde sie es niemals als Drecksloch bezeichnen, vermutlich würde ihr ein solches sowieso Wort niemals über die Lippen kommen. Sie würde selbst Akuma nicht als Dreck bezeichnen, obwohl sie ihn nicht sonderlich gut leiden konnte. Wobei er sicherlich auch irgendwo tief im inneren Vergraben seine Guten Seiten besitzt, nur wollte sich Naomi bisher nicht wagen diese herauszulocken. Aber nun würden sich die beiden sowieso wieder trennen, was er noch in Asatsuyu zu erledigen hatte wusste sie nicht oder ob er überhaupt noch in diesem Dorf blieb. Nachdem Naomi schließlich beim Rat war und sich vorgestellt hatte und scheinbar auch erwartet wurde, ging alles relativ schnell. Es wurden kurz einige formelle Dinge durchgegangen und anschließend konnte das junge Mädchen gehen und sich im Dorf umsehen oder zu ihrer Familie.

Langsam schritt sie aus dem Ratsgebäude und wurde gleich von dem hellen Licht der Sonne geblendet welches warm auf ihrer Haut brannte. Es war ein ungewohntes Gefühl, aber dennoch fühlte sie sich nicht unwohl. Es tat gut so weit von ihrer Heimat entfernt zu sein, alles dort erinnerte sie an ihren Vater und sie hatte das Gefühl hier vielleicht ihre große Trauer überwinden zu können auch wenn es ihr bisher noch ziemlich schwer viel. Mit dem Rucksack auf dem Rücken und der Jacke in ihrem Arm blickte sie sich um, noch wusste sie nicht recht ob sie alleine durch das Dorf wandern sollte. Doch schien sie sich darum nicht mehr groß Gedanken machen müssen, als sie eine Stimme hinter sich vernahm und sich umdrehte. Vor ihr stand ein großgewachsener Mann, mit schneeweißem leicht zerzaustem Haar. Aber nicht nur seine Haare waren weiß, auch der Großteil seiner Kleidung. Aufmerksam hörte sie dem Mann zu, und musterte ihn mit einem leichten lächeln. Er erinnerte sie leicht an ihren Vater, welcher ebenso mit schönem schneeweißem Haar gesegnet war, welches jedoch um einiges länger gewesen war als von dem fremden vor ihr. Er stellte sich als Namikaze Engetsu vor. Er wurde beauftragt sich im Namen des Dorfes um das Mädchen bei ihrer Ankunft herumzuführen und ihr bei Fragen zur Seite zustehen. „Es ist mir eine Ehre, Engetsu-sama. Und es ist überaus freundlich, mich so Willkommen zu heißen und mir zu Helfen mich hier zurechtzufinden. Wie ihr vielleicht bereits wisst, mein Name ist Yuki Naomi.“ Sprach sie in einem freundlichen, sanften Ton und verneigte sich vor dem älteren. „Ich hatte bisher noch nicht die Zeit mich im Dorf Zurecht zu finden, deshalb wäre ich für eine Führung sehr dankbar.“ Ihre roten Augen wandten sich bei dem Gespräch nicht von dem Namikaze ab, ihre Lippen zierten ein aufrichtiges lächeln. „Ich würde gerne meine Bewunderung für dieses Dorf aussprechen, es scheint alles so schön und friedlich zu sein. Und es ist ein großer Unterschied zu meiner Heimat, was das Klima angeht.“ Fing sie an, als sie ihm schließlich folgen würde um sich durch das Dorf führen zulassen.

TBC: Akenamikidōri ("Hochrote Allee")


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Mission Chiisana Ninmu
Goro Ubai ("Donnernder Streit")




Cf: En'yō ("Weltenmeer") - Umland

Tief einatmend trat Natsuki hinein in das Gebäude. Sie hatte sich auf den Weg gemacht vom Hafen zurück in das Dorf, nach dem ein Mann ihre Teamkameraden auf dem Schiff umgebracht hatte. Wenn sie so über den Man nach dachte war er ihr völlig Unbekannt gewesen. Unter der Kleidung hatte seine Statur auch kaum erkennen können, aber Kitakaze war in etwa so groß wie sie. Er hatte lila Haare, einen Kopfschutz und diese Kleidung, der lange Mantel. Der Kopfschutz sah ähnlich aus wie der vom zweiten Hokage, sie kannte das Bild von diesem. Sein Dorfzeichen hatte er ebenso darauf getragen und diese Punkte standen wenn sie sich nicht irrte für das Dorf Yukigakure. Aber an einen Strich in der Mitte konnte sie sich gar nicht erinnern. War das Symbol geändert worden? Die einzigen die so etwas getan hatten waren doch diese Gruppe damals, sie kam nicht auf den Namen. Aber auch sie trugen diese Wolken auf ihren Mantel, das ganze war sehr verworren. Sie wandte sich an eine Person. ''Ich heiße Sarutobi Natsuki ich komme gerade von einer Mission zurück, ich wünsche den Rat zu sprechen. Wir wurden Unterwegs überrumpelt von einem mir unbekannten Shinobi, dieser tötete von uns fünf Leuten, drei Stück. Ich bezweifle das es sich um einen Dorf Shinobi handelte.'' Sie kramte mit ihrer Hand aus der Tasche, die Missionsrolle die sie ihrem Gegenüber reichte. Es war recht dringend das sie mit dem Rat sprechen wollte, aber sie hatte ganz ruhig gesprochen. Natsuki war wohl noch ganz im Schock, den sie wirkte weder aufgewühlt noch anderweitig seltsam. Sie war ganz ruhig und hatte wohl alles von sich abperlen lassen als sie vorhin noch auf dem Schiff gemerkt hatte das sie ihre Gefühle nun niederkämpfen musste. Jetzt erst einmal musste sie die Sache klären danach konnte sie sich gehen lassen. ''Ich habe die Leichnam der anderen draußen auf einem Wagen gepackt um sie hier her zurück transportieren zu können, vielleicht sollte sich jemand darum kümmern. Die Familien müssen benachrichtigt werden und sie müssen auch bestattet werden, eben all so was.'' Sie verneigte sich vor denjenigen um auch zu zeigen das, das Gespräch nun zu Ende war und das er los gehen konnte um jemanden aus dem Rat zu holen. Es wäre ja auch im Sinne der sieben das man diese Sache besprach und wie bei dem Kaguya hatte sie auch hier ein ungutes Gefühl. Und noch etwas beschäftigte Natsuki sehr, wenn der Matrose nicht herunter gefallen wäre, hätte sie nicht unter Deck gehen müssen. Das hatte ihr eindeutig das leben gerettet, wäre es anders gewesen wäre sie nun ebenso tot. Also fragte sie sich schon ob sie über das Unglück andere erleichtert sein sollte oder nicht. War es nur ein Zufall gewesen? Oder hatte er gesehen das sich jemand auf den Schiff zu bewegte und war deswegen ausgerutscht. Das konnte doch ebenso sein, von dort oben hatte man eine gute Aussicht. Hätten sie gewusst das sie Verfolgt wurden, hätte sie und Kanan auch nicht so ein Schiff genommen. Was nur los, das der eine Fische stahl und der andere Shinobi umbrachte. Sie verstand es nicht, sie verstand es einfach nicht. Was ging da draußen nur vor sich, waren sie nicht im Frieden mit allen Ländern? Natürlich schwarze Schafe gibt es über all aber was hat der Mann davon Kinder umzubringen. Und insgeheim fragte sie sich nun doch, warum er sie nicht auch getötet hatte.
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"Das Wasser nimmt die Form des eckigen oder runden Gefäßes an, der Mensch den Charakter guter oder schlechter Freunde."
ZA


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Chikushō dō
("unverzeihlich bestialische Tat")





Das Training war zwar gerade zu Ende gegangen, doch alleine die plötzliche, überaus hektisch wirkende Ankunft seiner Vetrauten im Rat, ließ auf nichts Gutes schließen. Noch unterwegs eröffnete sie ihm, was seine angeheiratete Verwandte, Sarutobi Natsuki, widerfahren war. Sorgenfalten die sich tief in die Stirn des Mannes gruben, machten sich bei ihm breit. Es war unübersehbar, dass sein Tag, der recht harmonisch und gut angefangen war, eine bittere Wendung genommen hatte. Nur zwei Überlebende? Wie kann das nur sein? Wieso sollte jemand diese unschuldigen Seelen angreifen und töten? Wer steckt dahinter? Besonders die letzte Frage schwirrte ihm im Kopf herum, auch dann noch, als Momoko zusammen mit ihm im Erdgeschoss des Ratsgebäudes angekommen waren. Schnell gingen sie hinein und da sah er sie – Natsuki. "Natsuki-san! NATSUKI-SAN!", rief er ihr entgegen und würde sie, falls sie sich zu ihm umdrehte, in den Arm schließen und einen Moment an sich drücken. "Es tut mir so leid." Mehr konnte er in diesem Moment einfach nicht sagen, zudem er sie nicht vollquatschen wollte. Sein Gesicht drückte tiefe Betroffenheit und Schmerz aus, den er alleine bei der Vorstellung dabei empfand, wie sie sich fühlen musste. Nicht nur hatte sie den Tod ihrer Gefährten mit ansehen müssen, sondern sie auch noch eigenhändig nach Hause gebracht – das war die Tat einer wahren Sarutobi. Wenn sie reden wollte, würde er ihr zuhören und sich so viel Zeit wie nur möglich nehmen. Alles was er heute noch vorgehabt hatte, würde er streichen, bei der hellen Aufregung, die hier gerade herrschte, war sowieso nichts anderes zu erwarten gewesen. Irgendwann hörten sie dann beide jedoch eine Stimme. "Engetsu-dono, ihr seid auch hier? Dann kommt, beide, wir werden sogleich eine Sondersitzung abhalten und würden euch gerne anhören." Hanzou Kisho war zu ihnen getreten, denn er war natürlich, wie die anderen Ratsmitglieder auch, sofort informiert worden und hatte sich aus der Besprechung mit dem anderen Sarutobi zurückgezogen, um zu sehen, wie es um die Überlebende bestellt war. Dann würde sich das Ratsmitglied aus Kaminari no Kuni wieder abwenden und die Tür aufhalten, sodass sie in den ersten Stock zu dem kleinen Besprechungsraum gelangen konnten. Würde die Sarutobi Hilfe brauchen, würde Engetsu sie stützen. Bis sie den Raum erreicht hätten, würde er nicht von ihrer Seite weichen. Niemand konnte sich wohl gerade in ihre Lage versetzen und so geleitete er sie nur schweigsam in den Besprechungsraum des Rates. Dort angekommen würde er seine wohl zukünfitgen Kollegen kaum beachten, nur ein kurzes, allgemeines Nicken, nachdem er und Natsuki angehalten hatte, wäre von ihm zu vernehmen. Ein ebenfalls eher kurzer Blick gleitete zu Tadashi herüber, doch seine Gedanken waren bei der jungen Dame, die nun im Zentrum des Interesses stand.




Namikaze Engetsu – gespielt von Tobi aka. Namikaze Enoki


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Mission Chiisana Ninmu
Goro Ubai ("Donnernder Streit")




Dieser Ort war sehr still, man sollte sich benehmen. Vielleicht war sie deswegen so verwundert ihren Namen zu hören und das in einer viel zu lauten Lautstärke. Überrascht drehte sie sich um nur um zu gleich nichts sehen zu können, den jemand drückte sie an dessen Brust. Der Stimme nach zu Urteilen musste es ihr Onkel sein. ''Engetsu-san.'' Erwiderte sie ruhig, allerdings nicht die Umarmung. Es tat ihm leid, sie fragte sich was aber anstatt zu fragen nickte sie nur. Ja Leid tat es ihr auch. Sie starrte ihren Onkel an ohne etwas zu sagen, sie wollte die Geschichte jetzt nicht durchkauen nur um sie später noch einmal erzählen zu müssen. Es dauerte nicht lange bis noch jemand erschien, es war Kisho dieser begrüßte Engetsu und forderte beide auf ihm zu folgen. Den sie würden nun eine Sondersitzung halten um diese Sache zu besprechen. Sie senkte den Blick gen Boden und folgte Engetsu und Kisho. Sie brauchte keine Stütze den sie war nicht Verletzt körperlich gesehen, ihr Stolz war es schon.
Wie soll ich die ganze Sache erklären, was wird der Rat dazu sagen. Ich will wissen was los ist. Sie sind mir ein paar Antworten schuldig, welchen Grund gibt es in Friedlichen Zeiten so etwas zu tun. Oder denke ich zu kompliziert über diese Sache nach, steckt dahinter etwas ganz anderes? Ich versteh es einfach nicht. Will es nur noch hinter mich bringen. Mit ihren Fingern strich sich Natsuki durch die Haare. Sie blickte an sich hinunter, sie hatte hier und da Blutflecken abbekommen als sie die Leichen eingewickelt hatte, sie hatte aber keine Verletzung davon getragen. Von was auch sie hatte nicht einmal einen Finger gerührt.
Gut dazu gab es auch keine Gelegenheit und wenn sie dem Mann gefolgt wäre hätte er sie auch umgebracht, noch dazu war dieser Verschwunden es wäre schwer gewesen ihn wieder zu finden. Noch dazu hätten wohl die anderen Passagiere ihr leben wohl auch lassen müssen. Andererseits hat er außer dem ersten Mad nur die Shinobis auf dem Schiff getötet. Sie erkannte man ja auch unter den Zivilisten sie mussten den Mann schließlich bemerkt haben und wollten sich wohl wehren. Wenigstens war Ichigo nichts passiert. Als sie in den Raum kam nickte Engetsu nun allen, während Natsuki sich kurz verbeugte vor allen, das Nicken stand ihr nicht zu den man sollte den anderen schon etwas Respekt entgegen bringen. Was für ein Tag, sie hoffte inständig das es nicht lange dauern würde, den sie wollte einfach nur noch raus hier. Weg hier, irgendwohin und sich am besten in irgend einer Ecke verstecken. Vielleicht träumte sie auch noch auf dem Schiff und nichts war passiert, aber so Naiv war selbst sie nicht.

Tbc: Kaigishitsu no Kyōgin ("Besprechungszimmer des Rates") - Westviertel
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"Das Wasser nimmt die Form des eckigen oder runden Gefäßes an, der Mensch den Charakter guter oder schlechter Freunde."
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