Shichi no Honsha - Ikkai ("Erdgeschoss")



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Das ist die Beschreibung des Ortes


Im Erdgeschoss des Shichi no Honsha befindet sich ein etwas längerer Eingangsbereich, in dem zuvorderst strenge Einlasskontrollen stattfinden. Jeder, der diese Gebäudekomplex betreten oder verlassen will, wird gemustert und muss eine genauere Überprüfung über sich ergehen lassen. Das Betreten des Gebäudes über ein Dach oder ähnliches ist strengstens verboten. In der Regel werden jedoch alle Personen, die in das Gebäude zu gehen wünsche, auch hinein gelassen. Dennoch scheinen immerzu wachsame Augen auf den Besuchern des Ratsgebäudes zu liegen. Wer den langen Eingangsbereich hinter sich gelassen hat, gelangt in einen runden Saal, der in einen halbrunden Tisch mündet, hinter dem sieben Stühle positioniert sind - je einen für die sieben Ratsmitglieder. Die Anordnung ist an die historische Versammlung der fünf Kage, dem Gokage Kaidan, kurz vor dem Ausbruch des Vierten Shinobiweltkriegs angelehnt. Aus diesem Grund wird der Raum auch gerne Nanashishin no Kaidan Hiroma ("Konferenzsaal der sieben Abgesandten") genannt. Hinter den Sitzen der einzelnen Shichi no Kyōgin sind Flaggen mit den jeweiligen Landeszeichen zu sehen. Von links nach rechts ergibt sich folgende Sitzposition:


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Hōsuiki
("Regenzeit")



Auf dem Weg zum höchsten Gebäude der Stadt, dem Shichi no Honsha, begann es doch tatsächlich zu regnen. Der Namikaze, aus einem Reich stammend, welches dieses Wetter schon im Namen trug, störte dies nicht wirklich, sondern zeichnete ihm stattdessen ein Lächeln auf das Gesicht. Es erinnerte ihn an seine Heimat und ließ das manchmal aufkeimende Heimweh für einen Moment wieder aufbrechen. Natürlich war es zu Hause am schönsten, doch auch dieses Dorf auf dem so umtriebigen Eiland hatte einiges zu bieten. Beseelt von den Erinnerungen an Amegakure, legte Enoki noch einen Zahn zu und rannte über die nun immer nasser werdende Straße dem großen roten Turm entgegen. Da er zuvor noch die Stufen einiger Treppen nehmen musste, war er ein wenig außer Puste, als er am Fuße des hoch in den Himmel ragenden Gebäudes ankam. Sein Blick wandte sich kurz gen Himmel, während er versuchte das Ende des Turmes zu erahnen. Bei dem nunmehr schlechten Wetter, war dies aber nicht allzu einfach. Solch hohe Gebäude gab es in seinem Heimatdorf zuhaufe, doch auch ihre Spitzen konnten bei schlechtem Wetter eher erahnt, denn wirklich betrachtet werden. Als seine Schritte ihn durch vereinzelte Pfützen führten, machte er sich nicht viel daraus, dass seine Kleidung nicht nur nass, sondern auch etwas dreckig wurde. Für ihn persönlich stellte das kein allzu großes Drama dar, hatte er doch mehr als genug Ersatzkleidung zuhause. Nachdem er die letzten Stufen zum Eingangsbereich des Ratsgebäudes erklommen hatte, sah er sich mehrere Menschen entgegen, von denen sich einer scheinbar sofort auf ihn fixierte. Wie es üblich war, wurde er nicht nur eingehend geprüft, was seine Personalien anging, es wurde auch ein expliziter Grund eingefordert, wieso er gerade jetzt in das Ratsgebäude musste. Es schien geradezu so, als würde eine deutlich angespanntere Lage vorherrschen als sonst. "Oh, es ist auch nicht sehr viel, ich wollte bloß diesen kurzen Missionsbericht abliefern", entgegenete Enoki der Wache und wollte ihm den Missionsbericht aushändigen, als er jedoch gesagt bekam, dass die Wache kein Laufbursche sei. Nickend und sich kurz aber mit gerümpfter Nase entschuldigend trat der Namikaze dann ins Trockene und würde zielgerichtet in Richtung des Raumes gehen, in dem die Kyōgin no Shichi für gewöhnlich einen Teil ihrer Dienstzeit verbrachten. Wenn sie einmal nicht persönlich anzutreffen waren, so meist zumindest einer ihrer Sekretäre. So war es auch in diesem Fall. Eine Mitarbeiterin von Hanzou Kisho war zugegen, sodass der junge Genin ihr pflichtbewusst den Missionsbericht übergab. "Konbawa! Watashi wa Namikaze Enoki-desu! Dies ist der Missionsbericht, für die von Hanzou-sama übertragene und erfolgreich abgeschlossene Mission." Während er dies der minder begeisterten Person schilderte, grinste und strahlte er dabei über beide Ohren. Denn wie üblich würde es auch dieses Mal ein gewisses Honorar geben – wie viel wusste er zwar gerade nicht, aber es war eigentlich egal. Alleine, dass seine Arbeit auf irgendeine Art und Weise gewährtschätzt oder zumindest anerkannt wurde, war schon ein Lohn für den sooft Gescholtenen. Die kleine Makimono mit dem Bericht überreichend, wartete Enoki ab, ob es vielleicht noch spezifischere Fragen der Mission bezüglich gab, ansonsten würde er brav, aber etwas ungeduldig von einem Fuß auf den anderen federnd, sein Honorar entgegen nehmen wollen. Als die Sekräterin, die seine Eile erkannte, ihn zuvorderst lobte, wobei dies eher wie eine Gewohnheit, denn wie eine Aufrichtigkeit klang, händigte sie ihm danach sein wohlverdientes Honorar von 5000 Ryō. Dies sollte für die nächste Woche auf jeden Fall für ihn reichen. Nachdem er sich bedankt hatte, verneigte er sich höflich und tief vor der Dame, die ihn mit einer einfachen Handbewegung und einem knappen Wort verabschiedete. Danach widmete sie sich wieder ihren Dokumenten, woraufhin Enoki den Raum verließ und in die Eingangshalle trat.


"reden" | denken | "NPC"
Battletheme
Bild
"No! No! No! It's not an offence, it's a description of you!"

Kurenai Mira

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Yūeki o kensaku
("Suche nach Hilfe")


Mira & Enoki



Cf: Nandaimon ("südliches Haupttor")
Seit gut einer Stunde war Mira durch die Gegend geirrt. Zuerst hatte sie ihm Südviertel gesucht, da sie um diese Zeit dort viele Chūnin und Jōnin vermutete um zu essen. Schließlich war es auch schon früher Abend, wo es üblich war sich ein wenig Nahrung zu Gemüte zu führen. Letztendlich war sie aber nicht wirklich fündig geworden, denn entweder hatte man sie weggeschickt oder die Shinobi waren bereits nicht mehr wirklich Aufnahmefähig, hatten sie bereits zu viel Alkohol intus. So beschloss sie schließlich zum Shichi no Honsha ("Sitz der Sieben") zu gehen, wo sie - wenn keine Chūnin oder Jōnin - zumindest ein Kyōgin no Shichi ("Ratsmitglied"). Hier würde ihr sicherlich schon jemand weiter helfen. So betrat sie das große Gebäude das im Westviertel lag und die meisten anderen Gebäude überragte. Sie eilte mit zügigen Schritten durch die Stadt um den Senju nicht ewig alleine am Tor warten zu lassen. Sie wusste selbst nicht ob der Nara ebenfalls nach Hilfe suchte oder ob er zum Krankenhaus gegangen war. Es war ihr auch nicht wirklich wichtig, ob er mithalf oder nicht - doch zumindest den Hijobū wollte sie nicht wurzeln schlagen lassen. Ein kurzes Schmunzeln huschte über das Gesicht der Kurenai als ihr einfiel, das der Senju Ichizoku das Mokuton beherrschte. So kam sie kurz zum stehen um sich zu orientieren. Schließlich erkannte sie jemanden der auch schon ein wenig größer war.
»Oi. Anata!« rief sie dem weißhaarigen Kerl zu und ging von hinten auf ihn zu. Überrascht runzelte sie die Stirn als sie den Genin erkannte, den sie aus Amegakure kannte. »Ach. Anata wa soredearu.« meinte sie und stemmte ihre Rechte in die Hüfte und kam zum stehen. »Hast du zufällig einige Jōnin oder Chūnin gesehen? Am Tor werden dringen welche benötigt.« sprach sie ihn an. Ihre Stimme war zwar nicht nervös oder aufgeregt, doch sprach sie ein wenig schneller um deutlich zu machen, dass sie in Eile war.


Senju Ai

Erfahrung: Gesperrt

Der erste auf der Liste



CF:Kogane no Dango ("Zum goldenen Dango")
Eine weile verging, als die Große Rothaarige Frau, endlich am Shichi no Honsha ankam. Hätte sie ihren Tiger, wäre sie bestimmt schneller da. Sie ging als erstes in den großen Gebäude, da sie das anliegen und vorschlag hat, und wohl eher angehört wird, als eine neue Jounin, die zum ersten mal einen Team bekam. Mit ruhigen schritt, trat sie durch den eingang und schaute sich erstmal um. "Keine Sorge, Kagura-chan, das lässt sich einfach regeln..." meinte sie und fügte sich im Kopf zu:"hoffe ich mal..." Sie hatte nunmal kein Teammitgliedaustausch gehabt. Denn nie kam es zu so einer Situation. Als sie dann da war, hörte sie eine Genin, und neben den Mädchen einen Jungen, der ihr bekannt vorkam. Sie holte ein steckbrief heraus und bestätigte, das es Namikaze Enoki sei. Sie kannte sonst niemanden, der so aussah, bis jetzt. Das Mädchen jedoch kannte sie nicht, aber sie schien wohl ein anliegen zu haben, wofür sie Jounin und Chuunin bräuchte. Zufälligerweise war sie eine Jounin, so wie die Kagura, die sie begleitete. Sie verbrauchte keinen moment, und ging auf die zwei Genin zu und lächelte. "Konban wa. Namikaze Enoki?" fragte sie direkt, mit einen warmen lächeln. Die frage hätte sie sich eigentlich sparen können, doch es war nun mal der anfang, von den weiteren, was sie den Jungen zu verkünden hatte. "Herzlichen glückwunsch, Ab heute, bist du ein mitglied in meinen Geninteam. Watashi wa Senju Ai da." stellte sie sich vor und gratulierte ihn. Das ging wohl etwas schnell, doch es war das nötigste. Soweit sie wusste, hatten es jugendliche nun mal nicht gerne, wenn man ihnen eine Lange rede stellte. Ein guter ersteindruck muss her. So musterte sie ihn erst einmal und machte sich ihren eigenen eindruck. Dann sah sie zu den Mädchen und lächelte leicht verzeihend."Gomen, Ojou-san. Ich bin gerade beschäftigt, doch was ist am Tor vorgefallen... vielleicht kann ich heute noch zeit finden" erzählte sie und verschränkte die Arme unter der eigenen Brust. Was kann schon so schlimmes da passiert sein? Doch sie fragte aus reiner Höfflichkeit, damit es nicht so herkam, als würde sie es gar nicht interressieren. Ai wartete noch auf Kagura. Solange hörte sie sich an, was die beiden zu sagen haben und wie der Namikaze reagierte, das er nun die Senju als Teamleiterin hatte.

Kuhōin Kagura

Erfahrung: Gesperrt

Konbō
("inständige Bitte")


Kagura & Ai & Mira & Enoki



Cf: Kogane no Dango ("Zum goldenen Dango")
Kagura war zwar noch nicht betrunken und auch noch recht aufnahmefähig doch war auch sie nicht mehr ganz nüchtern. Immerhin hatte sie gut zwei Flaschen Sake im Tee. Dennoch lief sie noch erstaunlich gut gerade aus und auch ihre Körperhaltung war recht ansehnlich. Gemeinsam mit Ai war sie zum Hauptsitz der Ratsmitglieder gegangen, nachdem sie sich einige Dangos gegönnt hatten. Ai schien hier direkt das erste ihrer Teammitglieder getroffen zu haben, zumindest ging sie auf zwei Genin zu. Kagura hingegen verschwand hinter einigen Türen und sprach mit einer Sekräterin von Hanzou Kisho, mit der wohl auch der Genin vorhin gesprochen hatte - doch davon wusste die Kuhōin nichts. Die Frau ließ sich nicht auf ein tatsächliches Gespräch ein, sagte aber das sie Kaguras Anliegen weiterleiten würde und die Sunanin eine Rückmeldung kriegen würde.
Ein wenig froh darüber, ihrem Ärger etwas Luft machen zu können kehrte Kagura schließlich zu Ai zurück die noch immer mit den Genin redete. Von weitem hörte sie bereits die Worte der drei Anwesenden. Also stieß sie ohne ein Wort dazu und lauschte.
»Dō shita no?« fragte die Frau mit den zwei Glöckchen in den Haaren und verschrenkte - ähnlich wie Ai - die Arme vor der Brust. »Ich bin fertig. Lass uns zum Tor gehen.« meinte Kagura schließlich, nachdem die schwarzhaarige Genin erzählt hatte, was vorgefallen war.

Cf: Nandaimon ("südliches Haupttor")

Zuletzt geändert von Kuhōin Kagura am 31. Jul 2013, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.

Kyuzakaze Naoki

Erfahrung: Gesperrt

Sekushon Hachi
(„Achter Abschnitt“)



Von Rüge zur Tat



cf: Kogane no Dango

Sein Abschied vom Kogane no Dango war wahrscheinlich doch etwas überstürzt gewesen, doch das mochte wohl davon kommen, dass der rothaarige Kyuzakaze heute ein wenig durch den Wind war. Auch wenn er sich selbst irgendwie eingeredet hatte, dass das Ereignis vergessen war, so lag es ihm trotzdem immer noch im Magen und außerdem ärgerte es ihn, dass er jetzt nur noch mehr Probleme hatte. Ā otoko! Warum kann ich mich nicht mal zusammen reißen, so krieg ich doch nur immer diese ganzen Probleme, die ich eigentlich vermeiden will, aber mein Temperament muss mir ja jedes Mal aufs neue im Weg stehn, ging es dem Chūnin wütend durch den Kopf, der in gewisser Weise mit sich selbst schimpfte. In dem ganzen Wirbel hatte er nämlich auch jenen Tag mit dem darauffolgenden verwechselt, aber es wäre ja auch nicht so, als dass er nicht wüsste, was er tun könnte, da der Vorfall von vorhin ja ohnehin einige Folgen hatte und eine davon war, beim Kyōgin no Shichi vorbeizuschauen und sich vor ihnen zu rechtfertigen, weswegen er sich auf den Weg zum Shichi no Honsha gemacht hatte, welches sich mitten im Westviertel befand, das eigentlich hauptsächlich als Wohnviertel diente. Als er durch den Eingang ins Erdgeschoss schritt, ergaben sich ihm einige bekannte Gesichter. Einmal war da der weißhaarige Junge, der Grund für die ganzen Probleme, die sich heute ergeben hatten. Ā, kamiyo! Kono supināmasen futatabi!, ging es dem Rotschopf durch den Kopf, während ihn eine andere Tatsache überraschte. Die Anwesenheit von Senju Ai und seiner Tante Kagura. Hatte er doch vorhin erst mit ihnen zusammen im Kogane no Dango gespeist und er vor ihnen das Restaurant verlassen, wieso waren sie also vor ihm hier eingetroffen? Gut, Naoki hatte sich ziemlich viel Zeit gelassen, aber trotzdem, theoretisch hätten sie ihn doch auf ihrem Weg treffen müssen, oder hatten sie einen anderen Weg genommen? Schlussendlich schoss ihm nur folgender, berechtigter Gedanke durch den Kopf: Watashi wa yaku so no yōna nansensu no nochi ni jissai ni dō omou ka?! Währenddessen bekam er mit, das am südlichen Haupttor etwas vorgefallen sein soll und dort sowohl Jōnin als auch Chūnin gebraucht wurden. Da der Kyzakaze in jenem Moment jede mögliche Ablenkung gebrauchen konnte, dachte er sich: Ja, warum eigentlich nicht. Im Moment kann mir eh nur alles recht sein, Hauptsache keine nervende Unterredung mit den Sieben. Vielleicht komm ich da ja auf andere Gedanken und bekomm den Kopf nen bissl frei. Sein Aufenthalt im Ratsgebäude war dementsprechend kein langer und er machte sich auch schon wieder auf den Weg zum Nandaimon.


Tbc: Nandaimon



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Erfahrung: 5.110,00
Geschlecht: nicht angegeben

Punkteverteilung



OT: Für den erfolgreichen Abschluss der Mission "Giseisha Kyūsai" erhält Namikaze Enoki 50 Erfahrungspunkte.


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Erfahrung: 1.320,00
Geschlecht: männlich

Tana kara botamochi
("unverhofftes Glück")



Endlich! Er hatte es endlich geschafft mal wieder eine Mission zu seiner und der vollsten Zufriedenheit anderer zu Ende zu bringen. Zudem war er noch ganz alleine daran beteiligt gewesen. Sichtlich stolz hatte er das Honorar entgegen genommen und sich dann wieder dem Ausgang des runden Raumes zugewandt. Da ihn niemand aufhielt, verließ er diesen auch recht zügig wieder, ohne weitere Besonderheiten. Es dauerte jedoch nicht lange, bis er wieder in weitreichender Gesellschaft weilen sollte. Um genau zu sein hatte er nur wenige Schritte aus dem Raum getan, als ihm schon eine ihm bekannte Stimme begegnete. "Mira-chan?", fragte er, mehr sich selbst, als jemand anderen, während er sich in ihre Richtung umdrehte. Da er nur kurz rückwärts gegangen war, um noch einmal die imposante Tür zu begutachten, drehte er sich in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war und erkannte tatsächlich die Genin aus seinem Heimatdorf. "Ōi, Mira-chan! Was treibt dich denn hierher? Sag nicht, dass ihr eure Mission auch schon abgeschlossen habt!", beinahe ungläubig blickte er zu ihr, denn wen seine Vermutung stimmen würde, so wäre es verdammt traurig. Ihre Aufgabe war wohl deutlich wichtiger gewesen und dennoch war er nicht pünktlich, oder zumindest eher fertig geworden als sie. Würde sie ihm bestätigen, dass es wirklich das Ende ihrer Mission bedeutet hätte, wäre er wahrscheinlich im ersten Moment geknickt und würde seinen Kopf für einen kurzen Moment hängen lassen. "Nani? Du kommst zum Shichi no Honsha und fragst mich nach Chūnin oder Jōnin? Mach die Augen auf! Hier laufen überall Shinobi dieser Ränger umher", merkte er mit einem herzlichen Lachen an, da er diese Frag doch als recht einfältig befand. Den Grund dafür kannte er schließlich nicht, sonst hätte er wohl anders geantwortet. Plötzlich erschienen noch zwei weitere Personen auf der Bildfläche, nämlich zwei gestandene Frauen. Beide waren recht gut bestückt, und Enoki lief leicht rot an, vor allem, als er bemerkte, dass die größere von beiden, direkt auf ihn zuhielt. "H-Hai! Watashi wa, Namikaze Enoki to iu mono desu!" Sein Anfang war etwas holprig, da er sich kaum vom Anblick des prallen Vorbaus der Frau lösen konnte. Die warmherzigen Worte, sowie das dazugehörige Lächeln ließ nur noch mehr Blut in den Kopf des Genin schießen. Als sie ihm dann eröffnete, dass sie von nunan sein Sensei wäre, kippte er, mit einem Blutstrahl, der ihm aus den Nasenlöchern schoss, nach hinten über. "Atatatatatttaaa...", klagte er, ehe die Klage in ein stetig leiser werdendes Röcheln überging. Es dauerte jedoch nicht lange, da hatte er sich schon wieder gefangen. "Anō chotto! Wieso werde ich wieder einem Team mit weiblichem Sensei zugeteilt, Kyonyū-sama?! Wollt ihr, dass ich erneut scheitere! Ich kann doch auch nichts für meine Midara! Frauen sind für mich nunmal einfach liebenswert!", beinahe schon klagend kamen die Worte aus seinem Mund, denn ihm schwamte Übles. Seine Erfahrungen mit seinen beiden vorangegangenen Teams waren nicht die besten und zweimal war er bereits aus einem Team geworfen worde. Jedes Mal aus demselben Grund – seine Lüsternheit. Es schien gerade so, als würde er kaum zu beruhigen sein, da nach der Freude über die Mission und eigentlich auch die Freude über seinen neuen Sensei mit den großen Brüste, sich die Verzweiflung mischte, dass er nur noch diese eine letzte Chance in einem Team haben würde. Das Raufen seiner Haare und die zusammengezogenen Augenlider komplettierten das Bild der Verzweiflung perfekt. Aufgrund seines Zustandes, bekam er überhaupt nicht mit, dass die Begleitung der Senju wieder zu ihnen stieß und an anderer Stelle sein vorheriger Widersacher, der übergeschnappte Chūnin auch kurz in der Nähe gewesen war.


"reden" | denken | "NPC"
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Kurenai Mira

Erfahrung: Gesperrt

Kekkon
("Blutspur")


Mira & Enoki & Ai & Kagura & Naoki



Innerlich war Mira schon ein wenig überrascht das Enoki sie nur an der Stimme erkannt hatte, waren die beiden sich in ihrer alten Heimat doch eher stets aus dem Weg gegangen. Er wandte sich zu ihr um, gab auf ihre Frage hin aber nur eine patzige Antwort, weshalb Mira für einen Moment das Gesicht verzog. Mit einem Wedeln ihrer Hand tat sie seine Worte beiseite und meinte: »Lass das, es ist wichtig.« doch bevor sie weiter reden konnte sprach eine großgewachsene, vollbusige Frau sie an mit unglaublich langen, roten Haaren. Während diese sich Enoki erklärte schwieg Mira und blickte zwischen den beiden hin und her. Das hier führt zu nix. Aber die Frau ist ein Jōnin, ich sollte sie vielleicht fragen. dachte sie während Enoki und Ai sich unterhielten und wurde von einer Blutfontäne spontan aus ihren Gedanken gerissen. Sie machte einen Satz zur Seite um nichts davon abzubekommen und verpasste Enoki einen nicht sonderlich festen, aber gut gezielten Faustschlag auf den Hinterkopf. »Sokonuke no baka, Enoki! Es sind nur Brüste.« meinte sie mit Flüsterton, so das Ai es - hoffentlich - nicht verstehen konnte.
Schließlich stieß eine weitere Frau zu ihnen, die wohl ebenfalls Jōnin zu sein schien. Beide Frauen fragte nach was am Tor vorgefallen war, und so schilderte Mira was passiert war. »Nara Katsumi-kun, Yuki Chiruno-san und meine Wenigkeit - Kurenai Mira - wurden zur Wache am Nandaimon eingeteilt. Ein Teppichhändler wollte das Dorf verlassen und hatte auf seinem Karren ein Mädchen namens Kaiwa Saeko versteckt, die er offensichtlich entführen wollte. Glücklicherweise konnte der Hijōbu, Senju Konarama-sama das schlimmste abwenden. Er schickt mich nun um Unterstützung zu holen.« erklärte sie sehr förmlich.
Kaum hatte Mira geendet verschwanden die beiden Frauen. Auch ein Chūnin machte sich mit ihnen auf den Weg, doch dieser hatte sich weder am Gespräch beteiligt noch vorgestellt, weshalb die Kurenai nicht weiter auf ihn einging. Schließlich wandte Mira sich Enoki zu um auf seine vorherige Frage zurück zu kehren. »Hijōbu-sama hat unsere Mission frühzeitig als beendet erklärt und selbst die Wache übernommen. Du hast ja gehört was passiert ist.« erklärte Mira, der dabei noch etwas einfiel. »Da fällt mir ein das ich Chiruno-chan noch finden muss. Weißt du wo sie ist? Ihr seid doch gut befreundet! Sie muss den Missionsbereicht verfassen.«



Senju Ai

Erfahrung: Gesperrt

Problemkind Nr.1



Die Große Frau war leicht überrascht. Ging es nun so einfach? Kagura ging alleine zur Sekräterin und regelte es und Ai unterhielt sich mit den Kindern. Ihr entging aber nicht, wie Nervös sich der Weishaarige Genin sich verhielt. Er war wie ein Unbeholfener kleiner Junge, der etwas sah, das ihn gefiel. Sie erinerte sich, da war eine kleine anmerkung im Steckbrief. Er wurde ja aus einigen Teams herausgeschmissen, und das nur, weil er sich bei gut gebauten Frauen nicht kontrollieren könnte. Ai hielt ihren Fächer in der einen Hand, während sie aber noch ihre Arme unter ihrer Brüste verschränkt hatte und hörte ihn zu, bis ihr ein Lachen entfuhr. Es war ein herzhaftes lachen und sie brauchte einen Moment, bis sie amüsiert aufhörte und die Augen zu hatte."Yare yare, Enoki... keine Sorge. Du wirst keine Chance haben, raus zu fliegen, wenn du ständig auf Missionen gehst und Trainieren musst. Das wird mein Viertes team, mein lieber..." sprach sie und blickte ihn dann an, und das lächeln war nicht mehr so freundlich, wie es mal war. Nein, jetzt schien eine Aura um sie zu entstehen und ihr Lächeln wirkte wie das eines Oni. Ihr gefiel es garnicht, wie er sie nannte. "Ich werde es schon dir abgewöhnen. Und wenn du mich nochmal so nennst, schreit es nach Probleme für dich. Doch keine Sorge, du kommst nicht aus den Team, solange du kein Chuunin wirst." drohte sie ihn schon fast, doch ihre Stimme wirkte noch "Freundlich". Ai seufzte nach der rede kurz durch und schaute zu der Schwarzhaarigen. Kurenai Mira, huh? Saeko wurde das opfer einer Entführung? Dabei hat sie diese nun mit Ayakura ausgetauscht. Leicht besorgt schwenkte sie den Fächer auf und ab, welcher noch zugeklappt war. Aber etwas gutes hatte die sache. "Ah, mein geliebter Nichtsnutz hat das geregelt? Ein grund mehr für mich, zum Tor zu gehen." meinte sie und lächelte wieder warm. Kagura verschwand dann sofort zum Tor, und Ai war leicht überrascht, das sie so schnell losging. Die Frau selbst blieb noch einen Moment und nickte dann Mira zu. "Danke dir, Mira-chan. Du kannst nun weitermachen, was immer du machen wolltest. Mehr als drei Jounin wird das Tor nicht brauchen... und du..." schaute sie zu den Jungen, der noch etwas Blut unter der Nase hatte. Dabei sah Ai nicht wirklich amüsiert aus. "Du kommst mit. Ich muss noch Kyuzukaze Ayakura aufsuchen und Senju Yuuma. Wenn wir komplett sind, können wir direkt loslegen." erklärte sie und schaute den Jungen ernst an. Sie hoffte, er machte nicht alzusehr probleme, als nur seine begierde nach Nackter Haut. Sofort nachdem sie fertig war, drehte sie sich um, und ging los zum Tor. Dabei erwartete sie, das der Weishaarige ihr Folgte, ohne wiederrede. Sie freute sich aber schon, ihren Ehemann wiederzusehen. Was er wohl getrieben hatte?

TBC: Nandaimon ("südliches Haupttor")

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