Nandaimon ("südliches Haupttor")

Im Südviertel haben sich im Laufe der Jahre allerlei Händler, Verkäufer und andere Menschen angesiedelt, die für ein funktionierendes Shinobileben unablässig sind. Hier können unter anderem Ningu erworben oder repariert werden, Vorräte wieder aufgefüllt und Kleidung genäht werden lassen.



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Das ist die Beschreibung des Ortes

Wer den anstrengenden Aufstieg zum Dorf absolviert hat, sieht sich einem Tor entgegen, das eher an das Torhaus einer Festung erinnert, deren Mauern fehlen. Denn das offene Dorf besitz keine klassischen Mauern, sondern blickt auf den Schutz des ihn umgebenden Gebirges. Dennoch muss jeder, der das Dorf betritt oder verlässt, sich an diesem Tor an- beziehungsweise abmelden. Zudem sollte nicht versucht werden die Stadt auf einem anderen Weg zu betreten, da dies drakonische Strafen nach sie ziehen kann.

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Wache halten


Katsumi wusste noch nicht so wirklich was er von dieser ganzen Aktion halten sollte. Er saß oben auf einem Tor und durfte Bescheid sagen sobald sich jemand näherte. Wahrlich eine ruhmreiche Aufgabe befand der Nara. Noch dazu hatte er eine Labbertasche dabei die die Leute empfangen sollte und am liebsten hätte er die Leute schon aus der Ferne gewarnt, dass sie lieber später wieder kommen sollten, aber das war wohl schlecht möglich. Er würde sich also in sein Schicksal fügen müssen und die ganze Aktion so hinnehmen wie sie war. Als er die Stimme Miras von der Seite wahrnahm, drehte er sich kurz um und musste bei den Worten der Genin ein klein wenig Grinsen. Wenigstens war er nicht der einzige mit diesen Gedanken: Wechseln wir uns damit immer ab., meinte er nur, bevor er seinen Blick wieder in die Ferne wandte. Nicht, dass er irgendwie verschlossen war, oder nicht mit anderen reden wollte. Vielmehr ging ihm das hier alles auf die Nerven und er hatte nicht wirklich Lust auf seine erste Mission, was ihm auch die Lust daran nahm sich mit den anderen zu unterhalten. Vielleicht würde es ja später noch zu einem Gespräch kommen.
Etwas später kam es jedoch erst einmal tatsächlich zu einem Ereignis in der Ferne näherte sich ein Zivilist und beim Anblick des Schwertes hob der Nara eine Augenbraue. Er hatte zwar nicht wirklich Ahnung davon wie das mit den Leuten war die hier ein- und ausgingen aber die wenigsten Zivilisten hatten ein Schwert dabei. Natürlich konnte man davon ausgehen, dass er sich gegen Räuber verteidigte, aber das er sein Schwert dafür gut genug gebrauchen konnte bezweifelte der Nara im Stillen. Stattdessen zuckte er nur mit den Schultern als Mira meinte sie würde diesen übernehmen und Chiruno unten am Tor unterstützen. Kurz blickte Katsumi runter und beobachtete die wartende Blauhaarige. Er verzichtete darauf ihr mit zu teilen, dass jemand kam. Entweder sie würde das selber schon bemerkt haben oder Mira, die gerade ihren Posten verließ und sich im kleinen Wachhäuschen zu schaffen machte würde es ihr früh genug mitteilen. Stattdessen wandte er seinen Blick wieder nach vorne und beobachtete den Mann, der dort näher kam. Er wirkte nicht besonders auffällig und auch wohlhabend schien er nicht zu sein. Selbst wenn ihn unterwegs ein Räuber angegriffen hätte, hätte der wohl nicht viel dabei verdient und das man ihm das sofort ansah war wohl ein besserer Schutz als das Schwert das er bei sich trug.
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Yuki Chiruno

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Die erste Hürde



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Während Chiruno sich die Liste anschaute, lächelte sie leicht unsicher, wobei sie sich jedoch etwas Mut machte. Das kann ja nicht so schwer sein. Name, Nummer, Erlaubnis und Grund. Sie bemerkte nicht, das Kuro sehr nah ist, während sie versuchte die Liste zu studieren. Kurz atmete sie ein, und aus, ehe dann wieder ihr Selbstsicheres Grinsen auf den Lippen herbeizauberte. Schon konnte sie die erste Person erkennen in der Ferne. Ein leichtes Schlucken brachte sie noch hin, ehe sie dann vom Stand wegging in die Mitte des Tores. Den Wisch fest in der Hand, wartete sie auf den anreißenden, der langsam den Tor sich näherte. Du schaffst es, Maru-Kyu, spornte sie sich an in gedanken und wartete auf den Herren. Zwar zitterten leicht ihre Beine, aber das bekam sie auch wieder in Griff. Kurz darauf konnte sie erkennen, das es ein wohl einfacher Mann ist mit einer Klinge am Gürtel. Sie brauchte einen Moment zum nachdenken. Waffen? Darf man diese eigentlich einfach so in das Dorf mit ein tragen? Wie wird das nun geregelt?
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Chiruno war sich Unsicher und entschied sich einfach, darauf ein zu gehen. Dann, als der Mann nun am Tor stand, lächelte sie freundlich und fang an zu sprechen, wobei der Anfang leicht stolperig war. "O-ohaio M-Mister! Wenn sie hier Passieren wollen, bräuchte ich ihren Namen, ihre Erlaubnis, Eure ID und den Grund." ratterte sie ab und wirkte leicht steif dabei und hoffte, das war so richtig. Was noch? Achja... "Und ich muss sie hinweisen, das Waffen nur mit erlaubniss so Offen getragen werden dürfen in Asatsuyu no Sato." fügte die kleine Blauhaarige hinzu, und wirkte nun etwas sicherer, während sie lächelte. So war doch die Regel oder? Sie wusste es nicht direkt, da sie nie auf so was angewiesen wurde, doch sie flunkerte etwas dabei, da es ja wohl auch nicht so Unlogisch wäre. Chiruno fand, sie machte sich gut, dafür das sie das nun zum ersten mal machte. Vielleicht war sie ein naturtalent? Nein lieber nicht. Sie will reisen und die Welt erkunden und dabei sehr viel Stärker werden. So richtete sich dann Chiruno den Aktenbrett vor sich mit der Liste und wartete auf die Daten ab von den Mann. Dabei lächelte sie stets freundlich. Natürlich musste sie die Ganze zeit nach oben schauen, da sie zu 99% kleiner ist, als die einreißenden. Immerhin gehen kinder ja selten alleine aus den Dorf, soweit sie wusste.


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Nyūjō
("Einlass")



Während er sich dem Dorftor näherte, schien er leicht in Gedanken verhangen zu sein. Gedanken an seine Familie, seine Schwester, die schon geheiratet hatte und ein Kind erwartete und natürlich an die vor ihm liegende Aufgabe. Während er sich Asatsuyu no Sato näherte, klarte sein Blick allmählich auf und er blieb erst einmal stehen, um den Anblick zu genießen. Ein so großes Dorftor hatte er noch nicht gesehen, kam er doch aus einer eher bescheideneren Gegend. Dies konnte wohl auch an seiner Erscheinung abgeleitet werden, da er eher einfach und leicht gekleidet war. Lediglich sein Schwert, welches eher zur Zierde oder Abschreckung an seinem Gürtel baumelte, schien etwas von Wert zu sein. Als er dann seine Schritte wieder aufnahm, wollte er gerade durchs Dorftor spazieren, als ihn ein blauhaariges kleines Mädchen ansprach. Seine Augenbrauen zogen sich einige Zentimeter hoch, da er etwas erstaunt war von ihrer Erscheinung. So ließ er sie dann auch in Ruhe sprechen, da er nicht gleich unhöflich auffallen wollte. Ihm war von seinem neuen Arbeitgeber zwar gesagt worden, dass in einem Shinobidorf Wachen an dessen Mauern postiert waren, da es dort ein gewisses Sicherheitsbedürfnis gab. Das diese Wachen aber so jung und augenscheinlich auch unerfahren waren, war ihm nicht klar gewesen. "Haisai, Ojō-san. Entschuldige meine vorhin zum Vorschein gekommende Verblüffung, aber ich hatte nicht mit einer so jungen Wache am Tor gerechnet. Mein Name ist Nadara Tatsumaru und ich komme aus einem kleinen Dorf aus Kirigakure. Ich weiß es klingt vielleicht seltsam, aber in Mizu no Kuni fand ich keine Arbeit, als einfacher Tagelöhner da meine Familie kein Geld für eine ausreichende Ausbildung für mich hatte." Es war ihm anzusehen, dass er diesen Schicksalszug schon seit langem erduldete, sich seiner aber nicht schämte. Dennoch lag Wahrhaftigkeit in seinem Worte und seinen Augen. "Naja", fuhr er dann fort, "aber durch eine glückliche Fügung habe ich dann doch Arbeit gefunden, über einen Reishändler, der auch nach Mizu no Kuni liefert. Sein Name ist Otomo Shinichi, ihr kennt ihn vielleicht sogar." Seine Antwort auf ihre Frage war von einem Lächeln begleitet, während er aus seiner Tasche das Schriftstück mitsamt seinem vom Dorfrat und seinem Arbeitgeber unterschriebenen Arbeitsvertrag enthielt. Seine Identifikationsnummer lautete 003336-264851. Zudem war auch nocht die Erlaubnis vorhanden, ein Schiff von Mizu no Kuni nach Uzu no Kuni zu betreten, ohne dafür ein Endgeld entrichten zu müssen. Dies sollte seiner Glaubwürdigkeit genüge tun, um die Wachen davon zu überzeugen, dass er ein aufrechter und ehrlicher Tagelöhner war, der für die nächsten Wochen oder gar Monate hier ein kärgliches, aber ehrliches Zubrot verdienen wollte. Angesprochen auf sein Schwert, musste der Mann kurz, aber herzhaft lachen. "Ahahaha, lasst euch davon nicht verschrecken junge Frau, würde ich zu diesem alten Stück Eisen greifen, täte ich mir sicher selbst mehr weh als jedem anderen hier, ahaha!" Sein Lachen war, so wie oft, ansteckend und wenn er nicht gerade mit vollkommen verbitterten Personen konfrontiert war, konnte er darauf bauen, dass sein Lachen auf Resonanz traf.




geschrieben von Tobi aka. Namikaze Enoki

Kurenai Mira

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Saigishin
("Misstrauen")


Mira & Chiruno & Katsumi



Wie mit Katsumi abgesprochen übernahm Mira diesmal die Aufsicht, damit Chiruno auch keine Fehler machte. Wahrscheinlich meinte keiner von beiden es Chiruno gegenüber böse oder hatten ein Problem mit ihr - jeder war schließlich, wie er einfach war - doch legten sowohl Mira als auch Katsumi scheinbar viel Wert darauf, dass die Mission ein voller Erfolg wird und keine Missgeschicke hier am Tor geschehen würden. Doch scheinbar hatte Chiruno bisher alles richtig gemacht, zumindest hatte Mira von den Formalien her nichts einzuwenden. So ließ sie den Mann passieren, auch wenn sie irgendwie ein unbehagliches Gefühl im Magen hatte. Doch höchstwahrscheinlich war das nur das allgemeine Misstrauen das Mira Fremden gegenüber an den Tag legte. So beließ sie es dabei und kehrte zurück auf den Posten, auf dem sie mit Katsumi saß. »Schien in Ordnung zu sein.« teilte sie dem Nara mit und nahm wieder Platz auf dem Aussichtsturm. Sie saß wieder ruhig da, den Blick auf den waldigen Bereich vor ihnen gerichtet. Die Augenbrauen leicht gerunzelt, mit scheinbar hoher Konzentration. Zwar war ihr der Nara wesentlich sympathischer mit seiner ruhigen und besonnenen Art, dafür viel es Mira aber auch um so schwerer ein Gespräch anzufangen. Aber das stellte sich als gar kein Problem heraus, immerhin konnte Mira tagelang ohne ein Wort zu sagen verbringen ohne darunter zu leiden. Und so genoss sie die Stille die hin und wieder mal von einem kleinen Vogelzwitschern unterbrochen wurde oder vom Rauschen der Bäume, dass der Wind herüber trug. Man konnte wohl davon sprechen, dass die schwarzhaarige Kunoichi den Moment genoss.


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Der Nara betrachtete die ganze Szenerie von seinem Aussichtsposten auf der Mauer, oder besser gesagt er hörte sich an was unten gesprochen wurde, während er weiter in die Ferne blickte, immerhin musste ja einer mitkriegen, wenn sich noch jemand näherte und da Mira gerade unten war um zu überprüfen ob Chiruno auch alles richtig machte, was soweit es Katsumi mitbekam der Fall war, war er der einzige der noch den Platz vor dem Tor im Auge hatte, aber letztlich rechnete er auch nicht so richtig damit, dass jemand kam, der auch nur halbwegs von Interesse war, weswegen sein Hauptaugenmerk doch auf den Mann unten am Tor gerichtet war, der nun begann seine Geschichte zu erzählen. Er hatte zumindest mit seinem Vermutungen Recht gehabt. Der Mann war eher ärmlich und schien hier nur für seine Familie sorgen zu wollen. Auch das Schwert konnte er, so sagte er selbst zumindest, nicht wirklich führen. Katsumi glaubte ihm das aufs Wort, aber er wusste auch, dass man sich verstellen konnte, weshalb er nach Anzeichen suchte, die seine Aussage bezüglich des Schwertes irgendwie bestätigten. Da der Mann es aber gerade nicht zog und ein wenig damit rum wedelte fand er keine solche und hatte auch schon kurze Zeit später das Interesse daran verloren. Der Mann war eben ein einfacher Gelegenheitsarbeiter aus ärmlichen Verhältnissen der hier in Asatsuyugakure Arbeit gefunden hatte. Was sollte schon mehr dahinter stecken. Kaum hatte er diesen Gedanken zu Ende gedacht war seine Aufmerksamkeit auch schon wieder in die Ferne gerichtete und kaum noch auf den Mann. Nur als Mira sich wieder aufs Tor begab wendete er seinen Blick noch einmal von dem zu beobachtenden Gebiet ab: Obwohl ich nicht verstehe warum er ein Schwert mit nimmt wenn er es ohnehin nicht verwenden kann. Räuber hat so etwas noch nie abgeschreckt. Seine Stimme machte deutlich das ihn dies nicht davon abgehalten hätte den Mann durch zu lassen, sondern sich lediglich darauf bezog, dass er an Stelle des Mannes keine Waffe mit sich herumtragen würde. Während er das sagte zuckte er kurz mit den Schultern und schenkte dann seine volle Aufmerksamkeit wieder dem Gebiet vor sich.
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Yuki Chiruno

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Chiruno does her Job



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Nani? Hat er sie etwa Ojō-san genannt? Das Schmeichelte sie wirklich sehr und sie wurde leicht rot, während sie ihn leicht verwundert anschaute. Das hatte einen Schönen Klang, fand sie. Als wäre sie... eine Wichtige Persönlichkeit. Ihr gefiel das, sehr sogar. Soso, ein Tageslöhner. Chiruno legte Daumen und Zeigefinger an ihren Kinn und nickte nachdenklich zu. Otomo Shinichi... Sie drehte ihren Kopf erstmal nach rechts, dann nach Links, bis ihr der Name einfällt. "Ah, der Alte Geizkragen. Will immer den Gleichen Preis für den Reis." meinte sie leicht lachend und grinste dann. Dann fing sie an den Namen auf den Zettel zu schreiben und schon stand sie vor ihren ersten Problem. Wie schrieb man das? Chiruno schluckte und griff dann in ihre Tasche, wo sie ein kleines Notizbuch heraus holte. Von außen, sah es ziemlich Professionel aus, doch im grunde war es nur ein Kindermerkbuch. Darunter befanden sich auch die Schreibweisen von Namen, die sie sich selten merken konnte. So schrieb sie den Namen auf, was am ende nicht genau der Name war, das es eigentlich sein sollte, aber mit etwas raterei würde man darauf kommen. Na wenigstens konnte sie Nummern schreiben. So schaute sie auf die Papiere und nickte dann, auch wenn sie nun nicht wusste, ob die echt sind oder nicht. Es dauerte einen Moment, bis sie alles nötige aufgeschrieben hatte und der Grund war: Job beim Otomo Shinichi gefunden.
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So, das sollte alles sein. Doch mit eine Blick auf das, was sie geschrieben hatte, zweifelte sie leicht, ob das Lesbar sei. Egal, dachte sie sich und grinste dann wieder. Junge Frau... wieder wurde sie verlegen und lachte leicht mit."Uuh, Cool. Das will ich mal sehen. Viel glück bei der Arbeit!" rief sie dann, als sie ihn durchlies und winkte ihn hinterher. Dann griff sie mit beiden Händen den Block fest und atmete zufrieden auf. Great Work, Chiruno! dachte sie sich selbst und schaute wieder stolz in die Ferne, ehe sie sich wieder den Eingang zu drehte. Wieder verfiel sie in Tagträumerei und stellte sich vor, wie auf einmal Nukenin das Tor angreifen würden und sie diese alle mit Obercoolen Moves besiegen würde. Mit einen Grinsen kicherte sie vor sich hin, und es hörte sich an, als würde sie an etwas Perverses denken.


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Jizai
("Problemlosigkeit")



Sein etwas tappsiger Auftritt und die für ihn unbekannte Situation in Asatsuyugakure waren glücklicherweise so gut wie folgenlos geblieben. Nachdem er sich und sein Anliegen erkärt hatte, waren nur noch die Echtheit seiner Unterlagen und der Umstand seines Schwertes zu klären gewesen. Ersteres konnte er mit Leichtigkeit absolvieren, da seine Dokumente einwandfrei waren. Zumindest hätte ihn jeglicher Zweifel an ihnen sehr überrascht und in wahre Erkärungsnot gebracht, denn Tatsumaru war in solchen Dingen sehr ungeschickt. Zu seinem Glück hatte die diensthabende Frau, wobei sie eher einem Mädchen glich, keinerlei Einwände und ließ ihn passieren, nachdem sie ihn noch viel Glück gewünscht hatte. "Dōmo arigatō, Ojō-san. Wir sehen uns sicher, dann spendiere ich dir einen Sack Reis! Ahaha", sagte er dann noch augenzwinkernd, wohl in dem Bewusstsein, dass er nicht erwartete, sie nochmals zu sehen. Mit seinem Schwert am Gütel ging er dann seines Weges, wobei er sich in nicht einmal drei Minuten hilflos verlaufen haben sollte. Davon würden die Torwachen jedoch wohl eher weniger erfahren, denn zu dem Zeitpunkt wäre er schon beinahe auf eine schlafende Katze getreten, war einem herabfallenden Dachziegel nur um Haaresbreite ausgewichen und war Opfer einer Verwechslung geworden, die ihm nicht nur ein blaues Auge, sondern auch ein Versöhnungsessen bei einem scheinbar recht berühmten Ramenstand einbrachte. Die ersten Eindrücke des Nadara Tatsumaru von Asatsuyugakure no Sato waren also sehr unterschiedlicher Natur. Eins schien zumindest von Anfang an klar zu sein – langweilig würde es an diesem Ort wohl so schnell nicht werden.




geschrieben von Tobi aka. Namikaze Enoki

Kurenai Mira

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Korobine
("Dösen")


Mira & Katsumi & Chiruno



Inzwischen war einiges an Zeit vergangen, seitdem Mira unten am Tor gewesen war um sicher zu stellen, dass die Yuki alles richtig machte. Seitdem sie wieder da war hatte sie kein Wort mit dem Nara gewechselt, der genau so still war wie sie selbst auch. Das machte ihn durchaus sympathisch, denn so war Mira ebenfalls nicht dazu gezwungen den Mund auf zu machen. Wie zuvor saß sie dort im Schneidersitz, den Blick auf das dichte Grün gerichtet und das sich der Pfad vom Tor schlängelte.
»Sieh mal.« meinte die schwarzhaarige Kunoichi recht knapp, als ein Rotmilan direkt an ihnen vorbei segelte. Diese Raubvögel waren unglaublich anmutig, fand Mira. Majestätisch zogen sie über den Himmel, konnten die unsichtbaren Wege in der Luft perfekt deuten und so ohne großen Kraftaufwand durch die Luft segeln. Ohne einen Flügelschlag kamen sie mehrere hunderte Meter weit. Fliegen muss wunderbar sein. dachte die Kurenai im Stillen und sah dem Vogel hinterher wie er zu einem kleinen Punkt am Horizont wurde.
Sie hatte sich aufgerichtet um den Vogel besser sehen zu können, doch nun setzte sie sich wieder auf ihren alten Platz zurück und lehnte sich gegen die hölzerne Balustrade. Für einen Moment schloss sie die Augen und versuchte sich das Gefühl des Fliegens vor zu stellen. Der Gedanke gefiel ihr und so blieb sie einige Zeit dort sitzen. Zwar erledigte sie ihre Aufgaben eigentlich sehr gewissenhaft, doch Katsumi war noch da der wohl ebenfalls ein Auge auf herankommende oder gehende Besucher haben würde, weshalb sie sich sicher war das es für einen Moment der Tagträumerei wohl in Ordnung gehen würde.


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Die Gedanken schweifen lassen


Fast wäre Katsumi aufgeschreckt als Mira plötzlich mit ihm sprach. Nicht, dass er etwas dagegen hatte wenn Menschen mit ihm sprachen, aber es war bereits seit einiger Zeit still gewesen und nun plötzlich doch die Stimme der schwarzhaarigen Kunoichi zu hören war etwas überraschend für den jungen Nara. Als er dem Blick Miras folgte sah er einen Rotmilan, der an ihnen vorüber zog. Genau wie das Mädchen sah auch Katsumi dem Vogel nach der einfach nur dahin segelte ohne sich großartig anstrengen zu müssen. Bis der Vogel am Horizont verschwunden war sagte er nichts, erst dann wandte er sich dem Mädchen zu: Ein königliches Tier, nicht wahr? Es war mehr eine rhetorische Frage, aber Katsumi hatte das Gefühl, dass er irgendwas dazu sagen musste, wenn er auch nicht so recht wusste was. Er hatte selten mit Menschen zu tun die eben so wenig redeten wie er selbst.
Da sich die schwarzhaarige mittlerweile hingesetzt hatte und somit, wie unschwer zu erkennen, nicht mehr den Bereich vor dem Tor beobachtete, machte Katsumi sich wieder daran zu beobachten ob jemand kam und das Dorf betreten wollte. Dabei dachte er an Saeko, der er vorhin noch begegnet war. Irgendwie hatte er gehofft, dass sie her kam und ihn hier auf irgendeine Weise beschäftigte. Die Mission war aus seiner Sicht mittlerweile recht langweilig und eigentlich hatte er auch nicht so recht Lust weiter auf die Ablösung zu warten. Am liebsten wäre er einfach gegangen. Ob alle Missionen so langweilig waren? Dann würde er lieber warten bis er auch schwerere Missionen machen durfte, bevor er stundenlang an den Toren verbrachte und einfach nichts tat außer in die Ferne zu starren. Klar es war gut möglich, dass irgendwann, irgendwas passieren würde, aber er zweifelte mittlerweile daran das dies der Fall sein würde während er hier war.
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Yuki Chiruno

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A job well done



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Sie war froh, das sie ohne probleme nun ihre erste Person durch das Tor schicken durfte. Es hatte einen tollen geschmack, etwas richtig gemacht zu haben. So schaute sie ihn hinterher und wurde wieder verlegen, als er sie wieder Ojō-san nannte. Ein zufriedenes Kichern ertönte von ihr und sie winkte ihn dann zufrieden hinterher. "Das hoffe ich doch, hahaha!" kam es von ihr und sie grinste weiterhin und dann wurde es wieder still. Es dauerte einen moment, bis sie sich wieder in richtung Eingang drehte. Mit einen erleichterten Seufzern schaute sie in die Ferne und hoffte, schon jemanden zu sehen, der auch durch das Tor wollte. Doch nichts war.
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Eine Zeit lang war nun vergangen und Chiruno hatte schon ein leicht besorgtes Gesicht aufgesetzt. Irgendwie war es nicht wirklich das, was sie sich vorgestellt hatte. Auch ist es ein gesichtsausdruck, das nur ihre Eltern mal gesehen haben. Denn immer, wenn sie in jemand anderes nähe ist, würde sie Lächeln und sich Mut machen. Denn was ist schon eine Chiruno, die nicht lächelt? "atai wa saikyou da, atai wa saikyou da, atai wa saikyou da" wiederholte sie in ihren Kopf und versuchte etwas zu finden, das sie unterhaltet. Da fiel ihr etwas ein. Schnell kramte sie in ihrer Pochi herum, und holte ein Tetrapack Milch heraus, extra für Kinder. Sie wollte immerhin groß und stark werden. Auch wollte sie ihren Wachstum in ihren Brustbereich verbessern. Sie nahm den zugepackten Strohhalm ab und stoch es durch den vorgegebenen Feld, woraus sie dann ihre Milch heraus saugte. Ob man es glaubte oder nicht, sie sah sehr Motiviert dabei aus. Immerhin will sie ihr bestes geben bei allem.
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Doch ihre Motivation hielt nicht lang und sie saß schon auf den Stuhl des Postens und wirkte schon fast Müde. Immerhin passierte eine weile nichts und ihr wurde langweilig. Bevor ihr aber noch komplett die Augen zu fielen, zwang sie sich auf zu wachen und wieder zu stehen. Nein, sie durfte nicht schlafen. Sie muss ihren Job machen. Deshalb versuchte sie nun etwas Aktivität zu machen. Sie dachte sich, sie besuche mal Kuro und deshalb fing sie an Chakra in ihre Füße zu leiten und lief die Mauer hoch, wobei sie bei der hälfte aus der Konzentration fiel und fast herunterfiel. Sie konnte sich aber noch aus Reaktion an einen stein festhalten und versuchte es nochmal nach oben. Angekommen, schaute sie Kuro an und dann in die Ferne. "Eine Aufregende Mission, nicht wahr?" was für eine Lüge. Selbst Chiruno fand, das man sich nicht mehr langweilen kann, wenn mal nicht mal was passiert. Fäuste in die Hüften gestemmt und blick nach vorne gerichtet, suchte sie nach einreiser. Aber es regte sich nichts. Fast entfloh ihr ein Seufzer, welchen sie aber aufhalten konnte. Sie darf ihr Team nicht de-Motivieren. Sie sah sich als die, die ihre Leute zum Kampf Motiviert. Aber die zwei schienen kaum lust zu haben. Irgendwie kann sie es auch nicht verübeln. So stand sie erst einmal da und suchte die gegend nach Einreiser nach und wenn sie doch jemanden sehen würde, würde sie sofort von den Tor springen und auf die Person warten.


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