Sakurachi ("Kirschblütensee")

Im Südviertel haben sich im Laufe der Jahre allerlei Händler, Verkäufer und andere Menschen angesiedelt, die für ein funktionierendes Shinobileben unablässig sind. Hier können unter anderem Ningu erworben oder repariert werden, Vorräte wieder aufgefüllt und Kleidung genäht werden lassen.



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Das ist die Beschreibung des Ortes

Dieser See wurde zu Ehren der herausragenden Kunoichi Haruno Sakura benannt. Er liegt direkt am Chiyu no Kōen ("Park der Heilung") und damit ebenso in der direkten Nähe zum Asatsuyu Byōsha ("Morgentaukrankenhaus"). Dieser See ist aufgrund seiner Natürlichkeit sehr beliebt und ist frei befahrbar. Zudem ist das Angeln im gewissen Umfang erlaubt, sowohl aus einem Boot, als auch vom Ufer aus. Aus Rücksicht auf andere Menschen, besonders auf Patienten des Krankenhauses, die sich gerne auch in der Nähe des Sees aufhalten, sollte von Trainingseinheiten in direkter Nähe zum Ufer abgesehen werden.

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Kapitel 4:Neue Mission und der Weg zum Inshōkozō


Teil 39: Selbststudium



[cf:Asatsuyu no Sato – Westviertel - Senju no Goryōchi ("prachtvolles Anwesen der Senju")]

Senju Yuuma hatte seinen Unterricht bei Sensei Konarama vorerst beendet, nachdem er ohne Aufsicht nochmals das Shīru no Jutsu, aber diesmal mit Erfolg, probiert hatte. Zwar hätte Yuuma den Garten weiter nutzen können und sich auch im Haus der Senju aufhalten dürfen, aber es war ihm unangenehm in einem fremden Haus, auch wenn es zum Clan gehörte, herum zu spazieren als wäre es sein zu Hause. Daher verabschiedete Yuuma sich als er nochmals Konarama traf. Er mochte den hochgewachsenen Senju und sah seine Ausbildung bei ihm in guten Händen. So nach und nach hatte er auch das beklemmende Gefühl verloren welches Yuuma normalerweise in der Gegenwart anderer Senju hatte. Er war lockerer geworden und Konarama hatte sich als verständnisvoller und lebensfroher Lehrmeister und auch irgendwie Freund offenbart. Natürlich konnte man nicht von einer richtigen Freundschaft sprechen, der Alters und Rang unterschied war einfach zu groß aber sie waren, soweit Yuuma es beurteilen konnte, ehrlich und freundlich zu einander und behandelten sich gegenseitig mit Respekt. Und gerade letzteres war keine Selbstverständlichkeit, in den meisten fällen behandelten die jüngeren schon ihre Vorgesetzten mit Respekt, allein schon weil es ihr Rang verlangte, aber umgekehrt hatte Yuuma es nicht sehr häufig erlebt. Aber Konarama war auch nicht zu sehr der Freund, eine gewisse und nötige Distanz wurde bewahrt so das zum einen die Autorität des älteren Senju niemals in Frage gestellt wurde und er seinem Schüler auf seine zwar sehr Freundliche aber dennoch Bestimmende Art unterrichten konnte.
Als Yuuma das Anwesen verlassen hatte schlenderte er zunächst ziellos im Westviertel herum, er überlegte wo er nun seine Ruhe haben könnte um die neu erlernte Technik weiter üben zu können. Irgendwann verspürte der blauhaarige Genin den drang sich in der Nähe eines Gewässers aufhalten zu wollen und so zog es ihn ins Südviertel. Dort bog Yuuma auf eine weitreichende Grünanlage, dem Park der Heilung und da dieser direkt am Morgentaukrankenhaus zu finden war, war es nicht verwunderlich das hier und da ein paar Patienten umher liefen. Aber auch normale Passanten frönten der Parkluft und ein paar Pärchen waren auch zu beobachten. Doch für all das interessierte sich Yuuma nicht, er ging weiter bis er den Kirschblütensee erreicht hatte, suchte sich eine etwas abgelegene Uferböschung und ließ sich dort im Schatten eines großen Baumes nieder. Zunächst lehnte Yuuma sich entspannt an den Baum und blickte auf den See hinaus. Es war ein schöner Tag, die Sonne schien und hier und da zogen ein paar vereinzelte Wolken vorüber. Da Yuuma sich eine eher wenig frequentierte Stelle gesucht hatte, war die Ruhe die herrschte sehr erleichternd und da neben ihm direkt am Ufer Hohes Gras wuchs und in seinem Rücken der Baum stand war er auch nicht so leicht zu erkennen. Nachdem der Nidaime Erbe seine Seele, wie man so schön sagt, eine weile einfach baumeln ließ kam der Tatendrang zurück. So holte Yuuma die Schriftrolle mit dem versiegelten Stirnband und löste das Siegel durch kurzes einleiten von Chakra. In aller Ruhe betrachtete der junge Genin das aufgezeichnete Siegel und versuchte sich jede Feinheit einzuprägen, an vielen Stellen war die Zeichnung um ein vielfaches präziser als Yuumas Siegel. Als das Siegel ausreichend studiert war, nahm er sich erneut eine Schriftrolle zur Hand, dazu Pinsel und tuschte und zeichnete selber das Siegel nochmals. Diesmal achtete er auf jede Kleinigkeit, so das sein Werk am Ende deutlich besser war als sein erster Versuch. „Damit sollte das versiegeln besser klappen.“, überlegte Yuuma und nahm das Stirnband und platzierte es mittig im Kreis welche die Schriftzeichen formten. Dann wurde es Zeit das Shīru no Jutsu ein weiteres mal anzuwenden. Durch gleichmäßiges einleiten von Chakra durch beide Hände in das Siegel wurde es aktiv und versiegelte das Band. Einen Moment wartete Yuuma ab, begutachtete das Siegel, doch es schien zu halten. So machte Yuuma sich daran die nötigen Zeichen noch ein paar weitere male auf die Schriftrolle zu zeichnen, eines nach dem anderen und bei jedem versuchte er sich weiter zu verbessern. Als er zufrieden mit seinen Zeichenübungen war wurden einige Shuriken und Kunai aus seinen Taschen gewühlt und eines nach dem anderen in der Schriftrolle versiegelt. „Klappt ja schon ganz gut!“ mit dieser Feststellung packte er seine Sachen wieder weg als er ein knurren seines Magens gefolgt von einem inneren leere Gefühl vernahm. Vor lauter Training hatte er ganz vergessen etwas zu essen, doch das wollte Yuuma nun ändern daher brach er erneut auf und verließ diesen Ort der Ruhe.

[tbc:Uzu no Kuni - Umland - Uzumakigawa ("Fluss Uzumaki") [Time Skip]]

BildCharakter / Jutsuliste / Clan

"Gesprochene Wort" / "Gedanken" / "Innere Stimme/Hi no Ishi"

ZA: Ryūsha Ninigi



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Onkō na Kyokuchō
(„sanfte Melodie“)





Die Yukierbin schlenderte mit einem großen Schirm durch die Straßen von Asatsuyugakure no Sato, vieles ging ihr momentan durch den Kopf. Ob Rinnosuke vielleicht sauer auf sie sein könnte, weil sie das Treffen verschieben musste? Aber Mugetsu hatte das Team nun mal hergebeten und da wäre sie sicherlich die letzte welche sich Querstellen würde. Zu ihrem Glück wusste sie bereits, wer mit in diesem Chuunin Team sein würde, nämlich Sarutobi Natsuki und Raidon Yasuo. Mit beiden verstand sich die Yuki eigentlich ziemlich gut, und vor allem hatte es einen Vorteil mit dem Raidon im Team zu sein so konnte sie wie Engetsu sie drum gebeten hatte auf ihn Acht geben. So viel es ihr deutlich leichter, als ihm nachzustellen, was auch noch ziemlich merkwürdig gewesen wäre. Nun interessierte sie sich aber, welcher Typ Mensch dieser Uchiha Mugetsu war. Sie hoffte sie würde mit ihm auskommen, wobei es selten Menschen gab mit denen sie mal nicht auskam. Aber das würde sich schon noch zeigen, sie war gespannt darauf wie die drei gemeinsam miteinander auskommen würden, wobei sie dahingehend keine Probleme sah. Schon bald kam sie am besagten Kirschblütensee an, sie war im letzten Monat des Öfteren hier gewesen, da das Krankenhaus direkt in der Nähe lag und sie dort ja auch aufhielt. Sie näherte sich dem Ufer und ging leicht in die Knie um ihre Hand einmal durch das kühle Nass gleiten zu lassen. Sie war früh genug da und war allen Anschein wohl die erste, was ihr auch zugute kam. So hatte Naomi noch einen Moment für sich alleine und würde diesen auch nutzen. Sie legte ihre Tasche auf den mit Gras bedeckten Boden und setzte sich auf diesen um nicht nass zu werden. Sie öffnete die Tasche und kramte ihre Okarina, welche sich wie immer in ihrer ganz eigenen Schutzhülle befand heraus. Der Traum plagte sie noch, weswegen sie sich dazu entschied auf ihrer Kugelflöte zu spielen um sich abzulenken. Das Geschenk ihrer Mutter hatte etwas Beruhigendes an sich, weswegen die Yuki sehr gerne auf dieser spielte. Ob es die anderen nun Mitbekommen würden, welche sicherlich schon bald hier eintreffen würden bedachte sie dabei nicht. Es spielte für sie auch keine Rolle, es war immerhin besser als Stumm im Gras zu hocken oder mit dem Training die Menschen in ihrer Umgebung zu stören. Da spielte Naomi lieber ein paar sanfte und harmonische Melodien, in welche sie meist all ihre Gefühle steckte. Naomi setzte die Okarina an und schloss die Augen, in der nächsten Sekunde waren bereits die schönen Klänge zuhören welche sich auch gleich auf ihre Umgebung hin ausbreiteten, wobei der Regen dafür sorgte das ihre Klänge nicht weit kommen würden. Ihren Schirm hatte sie über sich platziert, damit sie nicht nass wurde.
Zuletzt geändert von Miyuki am 9. Mai 2014, 21:50, insgesamt 1-mal geändert.


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Teammeeting


Der heutige Morgen war wunderbar verlaufen. Nach dem Aufwachen hatte Yasuo die Augen geschlossen lassen und kurz geschnuppert, ob Engetsu in seinem Zimmer war. Nach diesem Test hatte er ein Auge millimeterweise geöffnet und den ganzen Raum abgesucht. Erst nach dieser Kontrolle hatte er die Decke zurückgeschlagen und war aufgestanden, mit dem Gefühl, irgendetwas vergessen zu haben. Das Gefühl hielt an, bis er die Tür öffnete und ein leises Klicken hörte, und in diesem Moment fiel ihm ein, warum er den ganzen Monat lang erst seinen Schuh gegen die Tür geworfen hatte: Nach Engetsus erstem morgendlichen Besuch hatte der Raidon ein Sicherheitssystem installiert, dass auslöste wenn die Tür geöffnet wurde und in diesem Moment eine Bratpfanne in die Öffnung donnerte. In einem Sekundenbruchteil riss er die Tür zu, stieß sich am Türblatt ab und beförderte sich unsanft aus der Gefahrenzone, und das keine Sekunde zu früh. Schon im Flug hörte er das Geräusch, das ertönte, wenn Metall stark eingedellt wurde. Müde und schlecht gelaunt montierte er die Pfanne ab und warf sie aufs Bett, reparieren konnte man das Ding auch später. Auf der Fußmatte hatte sich ein Brief befunden, mit der Anweisung sich Punkt acht Uhr an einem See etwas abseits des Dorfes einzufinden. Obwohl die Sonne gerade erst aufgegangen war, machte sich Yasuo auf den Weg zum Treffpunkt, wobei er den prasselnden Regen geflissentlich ignorierte. Wie zu erwarten war er der Erste am See und legte sich sofort auf einen Baum, von dem aus er die ganze Umgebung im Blick hatte, selbst aber Großteils unentdeckt blieb. Mehrere Stunden lang döste er auf seinem Ast vor sich hin, während seine Kleidung immer nasser wurde, bis sich endlich etwas tat. Naomi war angekommen, und sie war klug genug gewesen sich gegen den Regen zu schützen. Anstatt irgendjemanden, der zufällig bei diesem grässlichen Wetter draußen war, möglicherweise zu stören, setzte sie sich hin und spielte auf ihrer Okarina, welche der blauhaarige Chūnin im vergangenen Monat schon zu sehen bekommen hatte. Trotz der ständigen Überwachung und Überprüfung durch Namikaze Engetsu, welcher im täglich auf Schritt und Tritt gefolgt war, hatte es noch einige Kämpfe zwischen Naomi und ihm selbst gegeben, die noch mehr auf Messers Schneide gestanden hatten als ihr erstes Gefecht. Eine wirkliche Unterhaltung hatte sich aber nie gebildet. Nun fehlte noch die dritte im Bunde, Sarutobi Natsuki, und insgeheim fragte sich der Raidon, ob dieses Team die Strafe für seine Taten war. Die letzten vier Wochen hatte er Seite an Seite mit zwei Mädchen Wache schieben und kleine Gören unterrichten dürfen und sich dabei nicht selten zum Deppen gemacht. Nun allerdings schwang er sich vom Baum, landete mit einem dumpfen, schmatzenden Geräusch im durchnässten Gras und stapfte auf seine Kameradin zu. Dort vollführte er die schon zur Gewohnheit gewordene Begrüßung: er nickte ihr zu und wartete auch keine Reaktion ab, bis er sich wieder umdrehte. So warteten die Beiden, sie im Sitzen, er im Stehen, wobei zwischen ihren Köpfen über ein Meter unterschied herrschte. Ein Blick auf die kaum zu sehende Sonne bestätigte Yasuos Annahme, dass es bald acht Uhr war, und Unpünktlichkeit erwartete er weder von Natsuki noch von ihrem neuen Sensei.


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Cf: Timeskip ~ Kumanonada ("See von Kumano") - Uzu no Kuni Umland

Zusammen mit Konarama hatte sie trainiert und die beiden hatten ausgemacht das sie dies des öfteren machen würden. Die Wochen verflogen nur so, sie wurde in ein Team gesteckt mit zwei weiteren Chuunin und kam sich vor wie das fünfte Rad am Wagen. Dafür zeigte ihr Onkel einen weiteren Weg in ihrem Leben den sie beschreiten konnte, als Iryounin musste sie sich zurück halten bei kämpfen. Was aber nicht heißen sollte das sie Schutzlos sein musste, also versuchte sie sich schon seid einigen Tagen an einer neuen Technik. Zusammen mit den anderen beiden Übernahm sie einige Missionen, Torwachenposten und andere Dinge eben. Mit Enoki hatte sie sich einige mal getroffen, Yuuma war sie etwas aus dem Weg gegangen wie sie Feige wie sie war sich eingestehen musste. Auch um das Apartment hatte sie einen Bogen gemacht wegen Takeshi, dem sie seid ihrer letzten Begegnung schlicht weg aus dem Weg gegangen war. Allgemein war sie den letzten Monat sehr zurück gezogen gewesen, dafür hatte ihre Familie mehr von ihr gehabt. Auch ihr Bruder hatte sie wieder öfters sehen können und die gemeinsame Zeit war Balsam für ihre Seele in letzter Zeit gewesen. So hatte sie zu ihrer früheren Unbeschwertheit zurück gefunden, Stück für Stück. Heute war sie Unterwegs zum See, der Sensei des Teams Mugetsu hatte sie alle dort hin bestellt. Sie konnte diesen also endlich mal kennen lernen, immerhin der Name sagte Natsuki das er aus Konoha stammte. In einem Briefwechsel mit ihrer Mutter hatte diese ihr das auch bestätigt aber mehr sagen konnte die ältere Sarutobi ihrer Tochter auch nicht. Dafür hatte diese mehrere Informationen zu Konarama gehabt. Es regnete wie aus Eimern und sie hatte auf den Mantel heute verzichtet und stattdessen die Grüne Jacke mit den langen Ärmeln angezogen, die wenigstens Wasserdicht war. Zugeknöpft und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen lief sie die glitschigen Straßen hinab. Sie musste sich beeilen da sie etwas spät dran war deswegen erleichterte sie sich dasn Laufen über die Dächer, schlussendlich musste sie irgendwann abspringen und über die Bäume hinweg sich bewegen, als der See näher rückte sprang sie auf dessen Oberfläche und rutschte so die letzten paar Meter über das Ufer zu den anderen beiden die schon da waren. Immerhin, war sie vor dem Sensei hier. Naomi hatte sie ja bereits gekannt, die hingegen kannte Yasou wohl schon und deswegen kam sie sich etwas vor wie das dritte Rad am Wagen. ''Guten Morgen!'' Grüßte sie dennoch freundlich die beiden. Es machte ihr nichts aus das die beiden gut mit einander auskamen oder sich kannten, sie ließ sich von so etwas nicht betrüben.

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"Das Wasser nimmt die Form des eckigen oder runden Gefäßes an, der Mensch den Charakter guter oder schlechter Freunde."
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Der wahre Einstiegspost



Es war ein relativ angenehmer Monat für Mugetsu, denn er selbst hatte in der Zeit nicht viel tun müssen. Er schloss seine Mission am Rat ab und war endlich froh diese erbärmlichen Ausreden für Shinobis los zu sein. Zwei von ihnen waren für ihr Alter ganz ok, aber natürlich kein Vergleich zu ihm, denn in ihrem Alter war er bereits Anbu. Folglich hatte er mehr Hoffnung in dieses ihm nun zugeilte Team, ein Team aus Chuunin. Im letzten Monat hatte er sie mit banalen Aufgaben beschäftigt, während er sie selber beschattet hatte. Mugetsu war gerne vorbereitet, sei es nun auf einer Mission als Anbu oder aber bei der Begegnung seiner neun Schützlinge, er wollte sich vorerst genau informieren. Und es hatte sich gelohnt. Am einfachsten erhielt er seine Informationen über die Sarutobi. Sie war... simpel. Zu simpel für seinen Geschmack. Sie hatte viel Zeit im Krankenhaus verbracht und auch mit dem Sohn Engetsus unternahm sie einiges. Sehr zu seinem Ärgernis war auch Engetsu selbst des öfteren bei ihr und auch wenn Mugetsu ein fähiger Anbu war, traute er dem Shinobi aus Amegakure durchaus zu ihn bemerkt zu haben. Der Mann hatte einen wachen Geist, was ihn in den Augen des Uchihas, Aufgrund seiner Hintergründe, immer sehr unsympathisch machte. Es störte ihm vor allem, dass gerade ein Mitglied dieser Einheit dieses mal den Ratsposten in Asatsuyugakure füllte. Doch er würde auch dafür eine Lösung finden. Natsuki fand er alles in allem sehr langweilig. Sein nächstes Ziel war Naomi. Sie war für ihn sehr amüsant, denn sie schien auf Anweisung Engetsus ein Auge auf das dritte Mitglied im Bunde, Raidon Yasuo, zu haben. Auch über sie gab es nicht viel zu sagen und ihn überraschte nichts, was er feststellte, denn ihre Fähigkeiten waren auf dem ihm gegebenen Papieren sehr gut abgebildet. Yasuo selber stellte sich jedoch als ein Problem heraus, denn Mugetsu war nicht der einzige, der den Chuunin verfolgte. Engetsu schien es ebenso auf diesen Shinobi abgesehen zu haben, denn oft verfolgte er den Jungen, warum auch immer. Da Mugetsu ihn sah, ging er ebenfalls davon aus, dass er Engetsu aufgefallen war, doch garantieren konnte er es nicht, schließlich hatte er einem um längen bessere Ausbildung im Beschatten anderer Menschen erhalten und es war eine der Fähigkeiten, für die er bekannt war. In jedemfall konnte er eines mit Gewissheit sagen. Keiner der Chuunin hatte ihn bemerkt und es gefiel ihm einerseits, da es ihm erneut zeigte, wie großartig er selbst war, zum anderen missfiel es ihm auch, denn hätten sie ihn entdeckt, hätten sie wenigsten potential gehabt. Wenige Minuten vor 8 Uhr traf schließlich der Uchiha am Kirschblütensee ein, an dem sich schon die drei Chuunin versammelt hatten und sich alle um ihre eigenen angelegenheiten kümmerten. Der Uchiha war in seiner langen Akatsuki-Tracht unterwegs und auch seinen Fukāmigasa hatte er tief in das Gesicht gezogen, so das zwischen seinem hohen Kragen und den Anfang des Hutes nur ein kleiner spalt für seine eigenen Augen war. Es regnete sehr stark und der Regen prasselte auf den Strohhut des Mannes, doch es störte ihn kaum. Er hatte viel Zeit in Amegakure verbracht und Regen störte ihn nicht nur nicht mehr, er lernte sogar ihn zu genießen. Mit gemächlichem Schritt, schritt er auf die Gruppe von Chuunin zu und kam nach einige Momenten auch in eine Reichweite, in der er trotz des Regens gut Hörbare Geräusche am Boden hinterließ, welche durch das Treten in den langsam matschiger werdenen Boden entstanden. Ob sie ihn ansprechen würden oder nicht war ihm egal, der wichtigste Schritt war nun erstmal aus dem Matsch heraus zu kommen, weswegen er schlicht und ergreifen an den Chuunin vorbei auf die Wasserfläche gehen würde. Er hatte seine Hände vor der Brust verschränkt, weswegen die Ärmel ihm nur schlaff am Körper herab hingen, was wohl bei dem Wetter auch aufallen würde, wobei es eher so wirkte, als hätte er keine Arme. Wenn er einige Meter aus Wasser hinausgegangen wäre, würde er schließlich stehen bleiben und mit bestimmten Tonfall die Gruppe ansprechen. "Braucht ihr eine extra Einladung oder kommt ihr nun mit?" Dannach würde erweiter auf das Wasser hinaus gehen, bis er in der Mitte des Sees angekommen wäre. An dieser Stelle würde er sich umdrehen und sich den 3 Anwesenden zuwenden, welche hoffentlich die nötige Intelligenz besaßen ihm zu folgen. "Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, ich hoffe es zumindest, bin ich Uchiha Mugetsu." Er würde kurz den Blickkontakt zu alle drei Chuunin Aufbauen, während dessen diese seine Mitternachtsblauen Augen betrachten durften. "Bevor ihr euch vorstellt, werde ich euch einige Grundregeln erklären. Ich werde mich auch einfach fassen, damit selbst euer Freund der Bratpfannenheld es versteht." Er spielte dabei auf Yasuos grandiose Falle an, die er gegen Engetsu gebaut hatte. Er hatte ihn dabei beobachtet und sich gefragt, wie dumm der Junge war, dass er glaubte, dass dies Wirkung gegen einen Shinobi wie Engetsu zeigen würde. "Ihr solltet nicht auf die Idee kommen dieses Zusammenführung falsch zu interpretieren. Ich bin nicht euer Sensei oder ein wunderbarer Lehrmeister. Ich bin euer Herr und Meister. Wenn ihr also etwas sagen möchtet und mich dabei ansprecht, werdet ihr mich als Mugetsu-sama betiteln. Und nur um es selbst für die von euch begreiflich zu machen, die sowieso schwer von Begriff sind: Ich dulde keine Respektlosigkeiten und keinen Widerspruch. Wenn ich euch einen Befehl erteile ist dieser absolut. Merkt euch das." Mit diesen Worten würde er etwas aufsehen, wodurch der Spalt zwischen seinem Kragen und dem Hut etwas breiter wurde und neben seinen Augen auch sein Gesicht gut erkennbar sein würde. Der Regen prasselte um sie herum auf die Wasseroberfläche und es würde die drei Chuunin dazu zwingen laut und deutlich zu sprechen. Er würde jedem nun die Gelegenheit geben sich vorzustellen, ehe er weiter Unterhaltungen und Fragen mit einer Handbewegung unterdrücken würde. Unter seiner Robe würde er die Zeige und Mittelfinger kreuzen und für die Chuunin würden wie aus dem nichts zwei weitere Mugetsus entstehen. Während das Orignal vor Naomi stehen bleiben würde, würde ein Doppelgänger an Yasuo vorbei gehen, der andere an Natsuki, mit der klaren Aufforderung diesen zu Folgen, auch wenn es natrülich keiner der Mugetsus laut aussprechen würde. Während Mugetsu jeden der drei Chuunin an einen anderen Ort brachte, Naomi und er selbst wurden auf dem Wasser stehen bleiben, beobachtete das Orginal den Himmel, wordurch ihm einige Regentropfen ins Gesicht fielen. Er würde eine Minute schweigend stehen bleiben und dannach gegebenenfalls auf Fragen antworten, sollte die drei Chuunin dem jeweiligen Mugetsu eine interessante stellen können. Wenn nicht, würde er ihnen allen die selbe Frage stellen. ""Warum bist du ein Shinobi geworden?" Bei jedem zählte die Frage auf etwas anderes ab, je nachdem welche Informationen er über sie in Erfahrung bringen würde, doch sollte diese Frage für alle drei eine besondere Relevanz haben.



geschrieben von Damian aka Tachibana Mina
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Rippa na Riyū
(„gute Gründe“)



Es war wirklich ein mieses Wetter, wobei sie nichts dagegen hatte wenn sie heute nass werden würde. Während die Yuki auf ihrer Okarina spielte hatte sie den Raidon gar nicht bemerkt. Er war scheinbar noch früher am Treffpunkt gewesen als sie selber, aber das bemerkte die Yuki erst als sie ein seltsames lautes platschen hinter sich vernahm und sich umdrehte. Der blauhaarige Chuunin hatte sich auf dem Baum aufgehalten, und war dementsprechend auch durchnässt. Er schritt auf sie zu und begrüßte sie mit seinem gewohnten Nicken. „Guten Morgen, Yasuo-san.“ Sie richtete sich auf und hielt ihm den Schirm leicht hin. „Du bist völlig durchnässt. Nicht das du dir noch eine Erkältung einfängst.“ Naomi sorgte sich ständig um den blauhaarigen Raidon, er war stehst ruhig wenn sie beieinander waren und sprach auch sehr selten mit ihr, aber dennoch mochte die Yuki ihn und nun gehörte er ja sogar zum Team. Er drehte sich dann wieder um, weswegen die Yuki leicht lächelte. Naomi war es von ihm gewohnt, andere hätten sicherlich daraus schließen können das Yasuo das Mädchen nicht mochte, aber die rosahaarige Kunoichi wusste, dass es nun mal seine Art war. Bei den Trainingskämpfen sah das ganze schonwieder anders aus, vermutlich war er ihr gegenüber, wenn es nicht gerade um einen Trainingskampf ging einfach sehr zurückhaltend. Naomi akzeptierte diese Eigenschaft an ihm und drängte sich dem Raidon auch nicht auf, natürlich richtete sie des Öfteren ihre Worte an ihn und bekam auch das ein oder andere Mal eine knappe Antwort. Auch die hübsche Sarutobi kam schließlich an und wünschte den beiden einen guten Morgen. Auf den Lippen der Yuki bildete sich wieder ein freundliches lächeln, und sie hob ihre freie Hand zur Begrüßung. „Guten Morgen, Natsuki-san!“ Erwiderte sie freundlich. „Wie geht es euch beiden, gut geschlafen?“ Fragte die Yuki einfach lächelnd in die Runde hinein um ein kleines Gespräch aufzubauen. Ob die beiden sich diesem anschließend, würde sich wohl zeigen. Wobei sie glaubte das Yasuo sich auch hier wieder eher zurückhielt. Der Blick der Yuki wanderte schließlich umher, schon bald müsste Mugtesu auftauchen. Sie war gespannt wie er sich Verhalten würde und ob er freundlich war. Schlißlich erkannte sie eine schwarze Gestalt aus der Ferne, welche in die Richtung der drei lief. Er trug einen langen Mantel, welcher ihr sehrwohl bekannt vorkam und einen Strohhut welcher tief in sein Gesicht gezogen war. Nur seine Augen waren zu erkennen, ob dies Uchiha Mugetsu war? Naomi zweifelte nicht daran. Sie beobachtete wie er an den dreien vorbeischritt und auf die Wasseroberfläche trat und sich wenige Meter danach zu der Gruppe umdrehte. Sein Ton war bestimmt und hatte einen hauch von strenge in seiner Stimme. Bisher hatte sie damit aber kein Problem, weswegen sie den Schirm beiseite zog und sich ihre Kapuze der Jacke über ihre rosafarbenen Haare legte. Ihr roter Schal hing ein Stück hinunter ihren schwarzen Mantel. Dieser war glücklicherweise auch Wasserdicht, weswegen es die dennoch vor dem Regen schützte. Dann ließ sie auch nicht lange auf sich warten und schritt auf die Wasseroberfläche um dem Uchiha zu folgen. In der Mitte des Sees blieben sie stehen, während er sich den dreien wieder zuwandte. Er stellte sich vor, unterließ jedoch dabei nicht den bestimmten Tonfall und einen hauch von Arroganz. Bisher störte sich die Yuki nicht daran, bisher machte er wenigstens einen besseren Eindruck als es Akuma vor einem Monat getan hatte. Nun wollte Mugetsu den dreien erst einmal die Grundregeln nennen und sprach dann von einem Bradpfannenheld. Verwirrt wanderte ihr blick zu dem blauhaarige Shinobi, meinte er damit wohl Yasuo? Naomi wandte ihren Blick wieder zu dem schwarzhaarigen welcher ihnen nun Erklärte, dass er kein Sensei oder ein Lehrmeister sein würde, sondern nur der Herr und Meister. Eines war für die junge Yuki klar, es würde sicherlich nicht einfach werden und Yasuo machte ihr dabei besonders sorgen. Wie würde Natsuki auf diese Ansprache reagieren? Würde sie sich dem Worten fügen? Naomi wusste wie sie reagieren sollte, denn sie ignorierte sein Verhalten und fügte sich seinen Worten wie man es wohl von ihr Erwarten würde. Sie hoffte bloß, dass die anderen beiden sich nicht widersetzen würden. Nun sollten sich die Chuunin Vorstellen, und wenn niemand den Anfang machen würde so würde sie einen Schritt nach vorne machen und sich verneigen. Das Wetter erlaubte es nicht zu Nuscheln, weswegen sie so oder so deutlicher Sprechen musste. „Es freut mich Sie kennenzulernen, Mugetsu-sama. Mein Name ist Yuki Naomi ich bin 16 Jahre, und gehöre zu dem Yuki Ichizoku.“ Ob wirklich mehr von Bedeutung wäre? Er musste sich ohnehin über die einzelnen Personen informiert haben. „Wie ihnen sicherlich bekannt ist bin ich Iryonin, und beherrsche das Suiton und das Futon. Daher liegen meine Stärken im Ninjutsu und im Genjutsu, während Taijutsu eher zu meinen Schwächen gehört.“ Sicherlich wollte er nicht hören, was sie sich als Ziel vorgenommen hatten oder ihre Hobbies waren, wenn er dass nicht sowieso schon wusste. Sie überlegte auch, ob es nicht genug gewesen wäre einfach den Namen zu nennen, aber das spielte jetzt keine Rolle mehr. Sie hatte sich Vorgestellt und nicht um den heißen Brei herum geredet. Sollte sich jeder in der Gruppe Vorgestellt haben so würden im nächsten Moment zwei Bunshin von Engetsu neben ihm auftauchen. Mugetsu selber blieb vor Naomi stehen, während eine Ebenbilder zu den beiden anderen Chuunin ging. Der Blick der Yuki wanderte kurz mit einem aufmunternden lächeln zu Natsuki und zu Yasuo. Sie hoffte die beiden würden mit Mugetsu klar kommen. Er führte die beiden anderen weg von Naomi und dem Original. Mugetsu beobachtete den Himmel, während zwischen ihnen eine gewisse Stille lag. Naomi vernahm nur noch da plätschern der Regentropfen welche auf den See aufkamen. „Mugetsu-sama? Erlaubt mir eine Frage zu Stellen. Gibt’s es einen bestimmten Grund, wieso sie den Sakurachi als Treffpunkt ausgesucht haben?“ Es Interessierte sie wirklich, und bei dem Wetter wäre es auch kein Problem die Fähigkeiten der drei selbst zu testen, da nicht viele Unterwegs waren welche sich gestört fühlen könnten. Dann stellte er ihr eine Frage, bei welcher sie zögerte. Warum war sie eine Kunoichi geworden? Es liegt in der Familie. Schoss es ihr durch den Kopf. Aber das war nicht der wahre Grund. „Ich möchte die Stärke erlangen, Menschen die ich liebe, Menschen aus den verschiedenen Dörfern aus eigener Kraft zu schützen. Und ihnen als Iryonin helfen.“ Begann sie während auch sie nun in den regnerischen Himmel schaute. „Iryonin wurde ich durch meine Mutter… sie starb an einer Krankheit. Solche Krankheiten und Verletzungen, das möchte ich in Zukunft bekämpfen um zu helfen. Deshalb wurde ich Kunoichi, deshalb schlug ich diesen Weg ein.“ Versuchte sie ihm zu verdeutlichen, weswegen sie auch ihre Ausbildung erwähnte da diese auch zu einem Großteil dazu beigetragen hatte. Sie hatte den Weg aber auch für sich selbst eingeschlagen, um sich zu behaupten, um ihre Schwächen zu vertreiben. Würde sich der Uchiha mit dieser Antwort zufrieden geben?


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Herr und Meister?


Nachdem auch Naomi am See angekommen war, entschied sich Yasuo, seinen Platz auf dem Baum zu verlassen und sprang zu Boden. Mit wenigen Schritten war er neben ihr angekommen und nickte ihr zu, wie er es immer tat, dann drehte er sich weg und wartete. Ihre Begrüßung und ihr Angebot ließ er unbeachtet, immerhin war er selbst blöd genug gewesen, sich nicht gegen das Wetter zu schützen. Nach weiterer Wartezeit, die diesmal bedeutend kürzer ausfiel, tauchte auch Natsuki auf. Soweit Yasuo wusste, war sie die jüngste im Team, doch sie hätte auch die älteste sein können, es wäre nicht aufgefallen mit ihm nebenbei, der sie um mehrere Zentimeter überragte. Auch auf ihren Gruß antwortete er mit einem Nicken, und auf Naomis Frage kam ein schlecht gelauntes Brummen zurück. Wenn ihr Sensei jetzt auch noch ein Idiot war, dann konnte er sich gleich einsargen und ins Meer schmeißen lassen. Vielmehr richtete er seine Augen auf die schwarze Gestalt, die langsam näher kam, bis sichtbar wurde, welchen Mantel sie trug, und bei diesem Anblick knurrte Yasuo leise. Das letzte Mal, als er diese Kleidung gesehen hatte, war er fast getötet worden, und die Narbe war noch gut sichtbar. Noch dazu wurde ihm beim ersten Blick auf Mugetsu, denn wer sollte es sonst sein, eine Sache überdeutlich klar: Dieser Mann betrachtete die Welt um sich herum lediglich als etwas, das mehr oder weniger seiner Belustigung diente. Seine ganze Haltung und seine Art sich zu bewegen verdeutlichten dies bis ins kleinste Detail. Ohne Gruß ging er an ihnen vorbei, wobei Yasuo auffiel, dass er selbst bei weitem das größte Teammitglied war, und begab sich ein paar Schritte aufs Wasser. Dort blieb der Kerl stehen und forderte sie mit diesem Tonfall auf, mit dem man einen Hund nach draußen scheuchte, und beinahe bereute der Raidon es jetzt, sein Chokutō mitgenommen zu haben, denn wenn der so weiter machte, würde er sich sehr beherrschen müssen um ihm nicht die Leber aus dem Leib zu prügeln. Schweigend folgte er seinem neuen Teamleiter bis auf die Mitte des Sees, dort blieben sie stehen. Was danach kam, ließ den vom Blauhaarigen befürchteten Fall schon eintreten: Eine Ansprache, die vor Selbstüberschätzung und Arroganz nur so triefte und auch mit kleinen Seitenhieben nicht sparte. Speziell beim Wort "Bratpfannenheld" knirschte er mit den Zähnen, beherrschte sich aber noch, denn mehr als die Beleidigung sprach daraus eine andere Tatsache, nämlich die dass er und vermutlich auch Naomi und Natsuki von diesem aufgeblasenen Sack heißer Luft beschattet worden waren. Nun war es Zeit, sich vorzustellen, und Naomi fing auch sofort an. Als nächstes war Yasuo dran, welcher sich ruckartig verbeugte und sagte:"Raidon Yasuo. Ich bin mir sicher, ihr kennt meine Fähigkeiten sowie mich selbst bereits. Aber dennoch, ich beherrsche Raiton und Suiton sowie einige Fūin-Techniken, und ich stamme von der rechten Hand des Yondaime Raikage, Darui, ab." Anschließend würde er zurücktreten und darauf warten, dass Natsuki ihre Runde abschloss. Nachdem sie geendet hatte, erschienen neben Mugetsu zwei Doppelgänger, welche ohne ein Wort an Yasuo und Natsuki vorbeigingen, mit der unausgesprochenen Herausforderung, ihnen zu folgen. Herr und Meister, da kriech ich ja vorher vor Mika zu Kreuze! Vor ihr kann ich wenigstens noch Respekt haben., dachte er, während er dem Bunshin folgte. Nachdem sie einige Schritte an Land gegangen waren und sich unter einigen Bäumen befanden, blieb der falsche Mugetsu abrupt stehen und wandte sich dem Raidon zu. Die folgende Frage erwischte diese auf dem falschen Fuß, und er runzelte die Stirn. Warum war er eigentlich Shinobi geworden? Einen wirklichen Grund gab es nicht, aber nach einer etwas zu langen Pause fiel ihm doch etwas ein."Ursprünglich, weil ich so sein wollte wie mein Vorfahre. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Ich habe in meiner Laufbahn einen Menschen getroffen, der mir gezeigt hat, dass ein Vorbild nicht reicht. Und ich werde diesen Menschen finden und ihm die Gedärme ausreißen, dafür was er getan haben!" Den wahren Grund, warum er diese spezielle Person töten wollte, sagte er bewusst nicht, das ging weder diesen "Herrn und Meister" noch sonst jemanden außer ihm etwas an. Mit verschränkten Armen wartete er auf die Reaktion des Bunshin, wenn denn überhaupt eine kommen sollte.


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Nach dem sie angekommen war, war sie eigentlich froh nicht zu spät gekommen zu sein. Das machte einfach keinen guten Eindruck beim ersten Treffen nicht vor dem Sensei hier zu sein, die anderen beiden waren allerdings schon da. Das Wetter tobte sich an diesem Morgen so richtig aus und gab alles um die ganze Umgebung zu überschwemmen. Ihr Augen die unter der Kapuze aufleuchteten richteten sich auf Yasou der ohne einen Schutz da stand. Sie fragte sich schon ob er nichts dabei hatte oder dem Wetter einfach trotzen wollte, so etwas gab es ja auch. Aber dann wanderte ihr Blick zu Naomi die gerade ihren Gruß erwiderte und sie fragte ob sie den gut geschlafen habe. ''Ja das habe ich vielen Dank, ich hoffe du auch. Vielleicht hätte ich früher ins Bett gehen sollen aber ich war so neugierig auf unser treffen mit Uchiha Mugetsu das ich mit meinem Bruder die halbe Nacht darüber gesprochen habe.'' Sie teilten sich ein nach wie vor immer noch ein Zimmer und so konnte sie sich Abends noch wunderbar mit ihm Unterhalten. Anders wäre es für die Zwillinge auch ein seltsames Gefühl nicht ohne den anderen zu sein. Es dauerte nicht lange bis sie merkte das da jemand auf sie zu kam, eine Gestalt, in einem langen schwarzen Mantel mit roten Wolken. Es war so als hätte jemand einen Stecker gezogen, die Wolken lösten einen Schockzustand bei ihr aus. Natsuki spürte wie ihr Herzschlag sich beschleunigte und auch ihre Atmung wurde schnappartig, alle Farbe wich aus ihrem Gesicht, erst auf dem zweiten Blick erkannte sie das es nicht wie Gedacht Kitakaze war sondern die Kleidung der Amegakure Shinobi. Auch wenn Mugetsu nicht aus diesem Dorf stammte trug er die Kleidung und sie fragte sich wieso. Wortlos ging er an allen dreien vorbei auf das Wasser hinauf, die Aufforderung ihm zu folgen war Barsch und als letzte der dreien setzte sie sich in Bewegung. Sie musste erst mal aufatmen und sich beruhigen ehe sie bei den anderen ankam. Die Ansprache war wie seine Aufforderung viel zu Übertrieben, sie waren keine Genin mehr das wusste auch Natsuki. Da passte man auf seine Schützlinge auf das ihnen nichts passierte. Als Chuunin waren sie weit aus erfahrener und brauchten dies nicht mehr, aber ihn als Herr und Meister anzusehen war dann doch etwas zu Überheblich, oder nicht? Aber sie erwiderte darauf nichts, ihn zu gleich zu verstimmen war keine gute Idee. Wie Ichigo so dachte zu mindestens die Sarutobi würde er schon irgendwann auftauen. Sie hatte damit kein kein Problem das er so streng war, war sie dies doch gewohnt. Sie sollten sich erst einmal Vorstellen und die Art und Weise wie er bei einem Wort Yasou anstarrte gab ihr ein seltsames Gefühl, er hatte sie wohl beobachtet. Den Yasou schien irgend etwas angestellt zu haben mit Bratpfannen weswegen er diesen Spitznamen bekommen hatte. Sie dachte darüber nach während die anderen Vorstellten ob ihr in dem Monat etwas aufgefallen war. Als sie dann an der Reihe war verneigte sie sich erst einmal. Lohnte es ich überhaupt noch alles Preis zu geben wenn er eh schon wusste wer sie war? ''Guten Morgen Mugetsu-sama, ich Sarutobi Natsuki.'' Sie wog ab mehr zu sagen, er wusste ja alles und dennoch wollte er das sie sich Vorstellten, also würde er so tun als hätte er sie nicht beobachtet. ''Ich stamme aus Konoha vom Sarutobi Ichizoku ab und bin eine Iryounin, meine Stärken sind das Ninjutsu und Taijutsu.'' Damit sollte sie fertig sein und schon entstanden zwei Doppelgänger ihres Meisters. Die Erschaffung dieser kamen ihr Bekannt vor, sie vermutete das es sich um Kagebunshin handelte, da sie selbst diese Technik beherrschte kannte sie sich da aus. Einer von den beiden war derjenige dem sie wohl folgen sollte. Sie schmunzelte den anderen etwas zu ehe sie dem Mugetsu hinter her lief, irgendwann blieb er stehen und stellte die Frage warum sie ein Shinobi geworden war. Wieso wollte das jeder wissen? Auch Takeshi hatte so etwas ähnliches in den Raum geworfen, warum war es so wichtig zu wissen was man tat so lange man es gerne tat? Welchen Grund hatte sie, sie ist in eine Shinobi Familie geboren worden, welchen Weg hätte sie sonst gehen sollen? Sie konnte ein Shinobi sein also war sie auch einer, sie konnte Chakraschmieden Jutsus einsetzen und arbeiten. Welche Gründe sollte es den sonst geben ein Shinobi zu werden, sie war gerne eine Kunoichi. Sie Dinge tun die kein anderer Tat, sie half dem Land oder dem Dorf in dem sie Missionen annahm, konnte durch ihre Jutsus Menschenleben retten, jeden Tag Einstückchen mehr über sich hinaus wachsen. Sie starrte schweigend den Mann vor sich an, da war doch nicht das was er hören wollte? Sollte sie ihm Antworten das sie nur ein Shinobi geworden war um vom ihm etwas zu lernen? Aber das war dann doch zu viel des Guten. ''Ich bin ein Shinobi geworden, weil ich es kann.'' Das war das erste was sie zu ihm sagte, weil sie es kann. Man kann nicht einfach einer werden, wenn man das Chakra nicht schmieden kann um Techniken einzusetzen und einem das Talent fehlt selbst Taijutsutechniken einzusetzen wie soll man sonst einer werden? ''Es ist mir Vorgeschrieben worden, ich wurde in eine Shinobi Familie geboren, welchen anderen Weg sollte ich gehen? Ich hätte sicher Ablehnen können, aber ich bin eine Kunoichi geworden, weil ich es so wollte. Meine Fähigkeiten erlauben es mir eine zu sein, ich bin stolz darauf, auf das was ich bin.'' Sie war sich sicher, das es nicht das war, was er hören wollte. ''Ich habe so die Möglichkeit von ihnen Mugetsu-sama zu lernen, meine eigenen Fähigkeiten zu verbessern ich schätze mich wohl glücklich.'' Natürlich war er nicht er einzige von dem sie lernte, aber eine weitere gute Möglichkeit dazu.

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"Das Wasser nimmt die Form des eckigen oder runden Gefäßes an, der Mensch den Charakter guter oder schlechter Freunde."
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"Ich möchte ein Spiel spielen!"


Mit den kalten, dunklen Augen beobachtete er die drei Personen vor sich, verzog jedoch bei nichts was sie taten das Gesicht. Es war mehr, als würde er versuchen zu erkennen, was sie ihm an dieser Stelle nicht sagen. Seine Frage war eigentlich ein simpler Trick, denn zum einen konnte er testen, ob jemand ihn belügen wollte, zum anderen machte er es ihnen aber auch nicht schwer zu erkennen, dass er bereits alles nötige über sie wusste. Dennoch ließen sich die drei scheinbar von seiner Aussage einschüchtern und keiner wagte es sich ihm zu widersetzen. Stattdessen redeten sie ihn mit Dingen voll, die er bereits wusste, was für ihn sogar ein wenig enttäuschend war. Er würde ihnen wohl erst beibringen müssen einen eigenen Kopf zu entwickeln, denn nur der, der selber denkt und eigene Entscheidungen trifft wird letzten Endes ein guter Shinobi sein. Doch an dieser Stelle gab es erstmal in jedem Fall etwas wichtigeres zutun. Zumindest zwei der drei Chuunin hatten beunruhigende Hintergründe und Mugetsu hatte vor hier etwas im Keim zu ersticken oder ihnen ihre Fehler genauer vor Augen zu führen, weswegen er sie allerdins erstmal aufteilte. Er war vielleicht nicht der freundlichste Mensch, aber die Dinge, die er mit den jeweiligen Personen besprechen wollte, gingen lediglich diese Personen etwas an... für den Moment zumindest. Daher teilte sich die Gruppe auf und verteilte sich an die gegenüber liegenden Ufer des Sees. Sie waren zwar noch in Sichtweite, doch war er sich sicher, dass er die Chuunin genug ablenken konnte, dass sie nicht die Zeit hatten sich um die anderen beiden zu kümmern.

Das Original und Naomi


Mugetsu selbst verweilte am selben Fleck und beobachtete den Himmel, während seine Doppelgänger zwei der Chuunin davon führte. Naomi stellte ihm eine Frage, welche zwar nicht belanglos war, welche er aber an dieser Stelle nicht beantworten würde. Stattdessen stellte er ihr nach etwa einer Minute eine Frage, welche sie ihm hingegen zu beantworten hatte. Nachdem sie geendet hatte nickte er. Er hatte bei ihr etwas in dieser Art erwartet, denn von den drei Chuunin, welche er nun anleitete, schien sie tatsächlich das normalste Mädchen zu sein. "Der Grund, warum ich diesen Ort ausgesucht habe, war relativ simpel. Ich will wissen wozu ihr in der Lage seid. Und dieser See lässt sich nicht so leicht zerstören, wie ein Trainingsfeld." Naomi sollte nach dieser Antwort klar werden, dass er nicht wollen würde, dass sich jemand hier zurückhielt. "Aber das ist noch nicht von belangen." Er jetzt kehrte er zu ihren Anmerkungen zurück und der Art wie sie seine Frage beantwortet hat. "Deine Antwort besagt nicht, warum du eine Kunoichi wurdest. Wenn du lediglich etwas gegen Krankheiten tun wolltest, währest du wohl besser dran gewesen, eine Iryohan zu werden." Sein Blick würde diesemal direkt in ihr Gesicht fallen und sich auf ihre Augen fokussieren. Da er sein Sharingan nicht nutzte, hatte sie keine Notwendigkeit den Blick abzuwenden, dennoch interessierte es ihn, ob sie es tun wurde. "Warum also das Risiko eingehen zu sterben? Es gibt eine Unmenge an Verbrechern auf dieser Welt denen du noch im Laufe deiner Karriere begegnen wirst. Wenn du wirklich helfen willst, hast du also zwei Möglichkeiten. Du tust das, worin du gut bist, oder du beweist mir, dass ich mich geirrt habe und du tatsächlich in der Welt dadraußen überleben kannst." Seine Fragestellung hatte sich nun also etwas geändert. "Warum denkst du, dass du das Zeug dazu hast, zu überleben? Zeige es mir!" Mit diesen Worten würde er seine Arme wieder durch die nassen Ärmel schieben und, wie Naomi es wohl von Engetsu gesehen hatte, dass Tairitsu no In formen. Sie würde wissen, was dies zu bedeuten hatte. Mugetsu war sich durchaus darüber Bewusst, dass sie auf diesem Gebiet einen Umgebungsvorteil hatte, doch Naomi sollte erkennen, dass er ihr diesen gewährte, denn wie sie richtig erkannte - er wusste, welche Elemente sie beherrschte.

Bunshin No. 1 und Yasuo


Der ersten Bunshin führte Yasuo davon, bis die beiden Shinobi an der Küste angekommen waren, an der sie vorhin den See betreten hatten. Mugetsu blieb jedoch auf dem Wasser stehen und drehte sich zu Yasuo. Mit ruhiger, aber immernoch befehlsgewohnter Stimme, sprach er auf den Chuunin ein, nachdem dieser seine Frage beantwortet hatte. "Deine Einhaltung von Regeln ist mangelhaft. Der respektvolle Umgang mit dir übergeordneten Personen ist nahe zu nicht existent und dein Verhalten hier im Dorf ist inakzeptabel." Auch dieser Bunshin würde die Arme wieder in die Ärmel seines Mantels begeben. "Du lebst für dich selbst, willst dich nicht an Regeln halten. Ist dir eigentlich klar, was aus Shinobis wird, welche sich Verhalten wie du?" Er würde ihm einen Moment geben zu antworten. Sollte er nicht selbst auf die Antwort kommen, würde er ihm diese Frage beantworten. "Nukenin. Und weißt du, was wir mit Nukenin machen? Wir jagen und töten sie." Auch ihm würde er ins Gesicht blicken und seine Reaktion erforschen, ihn aber nicht zum antworten kommen lassen. "Wir werden jetzt ein Spiel spielen. Wir wollen es ja auf deinem Niveau halten." Mit einer lässigen Handbewegung deutet er auf die Umgebung. "Du scheinst das Leben als Nukenin ja zu schätzen, weswegen ich dir nun die Möglichkeit dazu gebe. Ich werde dir all die tollen Fazetten des Lebens als Nukenin zeigen und dich jagen. Du hast fünf Minuten Vorsprung." Sollte Yasuo tatsächlich diesen Wandel machen, das Potential besaß er, sollte er sich darüber im klaren sein, dass ein Leben eines Nukenin nicht so frei ist, wie er es sich vielleicht vorstellte. Dieses Training sollte dem Shinobi abschrecken, indem er erlebt, wie es ist, von einem Anbu gejagd zu werden. Und wer weiß, vielleicht würde es ja sogar ein wenig Vernünft in den Chuunin hinein prügeln.

Bunshin No. 2 und Natsuki


Am gegenüberliegenden Ufer von Yasuo würde sich der zweite Bunshin zusammen mit Natsuiki einfinden. Auch dieses Mädchen erhielt die selbe Frage und beantwortete sie mit Pflichtgefühl. Ihr versuch am Ende ihm zu schmeicheln würde Mugetsu jedoch kalt lassen. Wenn man ihm ein kompliment machen sollte, dann wohl nicht mit solch geringen Aussagen. Anders als er es mit den anderen beiden Tat, würde er an dieser Stelle jedoch noch nicht viel reden. Stattdessen öffnete sich sein Mantel ein Stück breit und er zog ein braunes Buch aus diesem hervor. Es handelte sich um sein Tehaisho, welches er Natsuki überreichen würde. Sobald sie es genommen hatte, würde das Gespräch erst beginnen. "Schlag Seite 73 auf." Er beobachtete ihr Gesicht genau, denn er hatte aus den vorherigen Akten über sie die Beschreibung des Mannes übernehmen können. Mugetsu hatte sein Fahndungsschreiben in und Auswendig gelernt, zumindest die Beschreibungstexte der Personen und die Seite, auf der sie zu finden war und nach der in ihrem Missionsbericht beschriebenen Person, würde das Mädchen nun in das Bild des Nukenins Kaguya Tatsumaru blicken. Sie würde sich wohl problemlos an diesen Mann erinnern. "Guck ihn dir genau an. Sein Rang, sein Kopfgeld. Er ist ein kleiner Fisch und dennoch habt ihr beide euch von ihm überwältigen lassen." Er wusste, dass sie unvorbereitet getroffen waren und als Anbu machte er ihr keinen Vorwurf darüber, schließlich war nicht jeder auf diesem Gebiet so bewandert wie er selbst. Dennoch war es für dieses Training notwendig, dass er ihr Vorwürfe machte. "Es ist deine Pflicht Shinobi geworden zu sein? Du hast die Fähigkeiten dazu? Bring mich nicht zum lachen. Du bist unfähig und hast maximal Glück noch hier zu sein." Erneut testete er ihre Reaktion. Er hatte vor sie zu provozieren, denn als Shinobi seines eigenen Dorfes hatte er ein gewisses Interesse an ihr. Er selbst hat sich seinem Dorf und den Shinobi dieses Dorfes verschrieben und solange es in seiner Macht stand, würde er diese nicht in den Tod laufen lassen. Und bei jemandem, der das Unglück so stark anzog wie Natsuki gab es auch hier nur zwei Möglichkeiten. Sie müsste stärker werden oder das Leben als Shinobi aufgeben. Und wenn er sie richtig eingeschätzt hatte, würde sie sich wohl für das erste entscheiden.

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Taiketsu
(„Konfrontation“)



Die Reaktion des Raidon war wie erwartet, er beachtete ihre Worte nicht. Obwohl sie es sich bereits Gedacht hatte, entglitt ihr ein kaum merkliches enttäuschtes seufzen. Sie akzeptierte ihn zwar, aber dennoch würde sie sich sichtlich gerne mit dem blauhaarigen Chuunin unterhalten. Schließlich kam auch gleich Natsuki, welche die beide freundlich begrüßte. Natürlich erwiderte die Yuki ihre Begrüßung und erkundigte sich, wie sie denn geschlafen hatte. Raidon brummte daraufhin nur schlecht gelaunt und auf den Lippen der rosahaarige breitete sich ein leichtes schmunzeln auf. Die Sarutobi hatte schon deutlich mehr zu Erzählen, und scheinbar war sie wirklich aufgeregt was das Treffen mit Uchiha Mugetsu anbelangte. Sie schien die halbe Nacht ihren Bruder nicht schlafen gelassen zu haben, weil sie neugierig war. Naomi lachte daraufhin und lächelte der Sarutobi freundlich zu. Scheinbar hatte sie eine recht aufregende Nacht hinter sich, die Yuki selbst bestätigte natürlich, dass sie gut geschlafen hatte. Schon bald tauchte auch der Uchiha auf und für einen Moment erhaschte jedoch die braunhaarige Sarutobi ihre Aufmerksamkeit. Sie schien plötzlich wie ausgewechselt, beinahe geschockt. Doch entspannte sie sich relativ schnell wieder, was dafür sorgte das ihr Blick wieder zu dem Mann mit dem Strohhut glitt, welcher ohne ein weiteres Wort ging er an den dreien vorbei und blieb ein Stück weit auf dem See stehen. Die drei folgten ihm nach einem bestimmten Tonfall in die Mitte des Sees wo er ihnen die Regeln erklärte und wie sie ihn anzusprechen hatten. Sie sollten sich der Reihe nach Vorstellen, dabei machte die Yuki den Anfang. Yasuo war der nächste gefolgt von Natsuki. Mugetsu erschuf dann zwei Doppelgänger und trennte die drei voneinander. Für einen kurzen Moment schaute sie den beiden etwas besorgt nach, wandte sich aber auch gleich wieder dem Uchiha zu um ihm eine Frage zu stellen. Doch bekam sie vorerst keine Antwort, sondern nur eine weitere Frage gestellt. Sie antwortete ihm, und nannte ihm den Grund welchen wohl die meisten Shinobi hatten. Sie wollten die Menschen schützen welche sie liebten. Aber sie erwähnte auch ihre Iryonin-Ausbildung, da es für sie einfach ein wichtiger Bestandteil geworden war welcher ebenso Grund für ihre Entscheidung war. Dann bekam sie eine Antwort auf ihre Frage, denn scheinbar wollte er den See als Trainingsfeld nutzen. Also konnte sie sich innerlich schon darauf gefasst machen, dass er sie vermutlich testete. Wobei es ohnehin wahrscheinlich soweit gekommen wäre. Scheinbar hatte ihre Antwort ihn jedoch nicht Zufrieden gestellt. Und meinte, wenn sie Krankheiten heilen wollte besser eine Iryohan zu werden. Dabei schaute er ihr direkt ins Gesicht, sie versuchte sich erst Garnichts verunsichern zu lassen. Als Iryohan konnte sie die Menschen nicht schützen, nicht so wie sie es wollte. Die Yuki hielt seinem Blick stand, das lächeln auf ihren Lippen war jedoch nicht zu erkennen. Sie nahm die ganze Situation ziemlich ernst, ließ sich aber nicht von seinen Worten beirren. Dann redete er weiter, sprach von den Verbrechern welchen sie noch begegnen würde und wieso sie das Risiko eingehen wollte zu sterben. In dem Moment wandte sie ihren Blick ab, sie war froh, dass die anderen beiden in diesem Moment nicht anwesend waren. Denn für einen kurzen Moment hatte sie das Gesicht ihres Vaters vor Augen. Doch schnell fasste sie sich wieder und schaute direkt in die Augen des älteren Shinobis. Er gab ihr zwei Möglichkeiten, sie entschied sich jedoch dafür es ihm zu beweisen. Denn sie würde Kämpfen, auch wenn es ihr schwer fallen würde. Sie vernahm seine herausfordernden Worte und beobachtete wie er seine Arme wieder durch die nassen Ärmel schob um ein ihr bekanntes Zeichen zu formen, dass Tairitsu no In, das Zeichen der Konfrontation. Auf dem See hatte sie einen Vorteil, aber Mugetsu wusste von ihren Fähigkeiten, er was sich dessen vollkommen bewusst. Sie atmete einmal tief durch, und formte dann ebenso wie der Uchiha das Zeichen der Konfrontation. Es würde schwer werden gegen ihn anzukommen, aber das war auch nicht Sinn dieses Tests. Sie musste überleben? Sich behaupten? Naomi war trotz ihres Umgebungsvorteiles im Nachteil, denn im Gegensatz zu ihm wusste die Yuki nichts von den Fähigkeiten ihres Gegenübers. Sie zögerte jedoch nicht lange und legte ihre beiden Handflächen auf die Wasseroberfläche, sie erschuf einen Aufwärtsstorm welche sie zu Beginn sicherlich von Angriffen von vorne etwas Schutz gewährte. Sie nutzt, dass Suiton: Amesuikōha und ließ Wasserhaie entstehen welche auf Mugetsu hinabregnen würden. Sie war sich nicht sicher, ob ihre Technik Erfolg hätte deshalb war sie auf der Hut und würde auch nicht sehrlange auf derselben Stelle verweilen, noch ein ganzes Stück wich sie zurück um weitere Fingerzeichen zu formen und um den Uchiha zu fixieren um anschließend zwei Bunshin zu erschaffen. Der eine sorgte für den Schutz von Naomi und der andere formte erneut Fingerzeichen für das Fūton: Daitoppa um dem Uchiha einen großen Windstoß entgegenzusetzen.



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