Sakurachi ("Kirschblütensee")

Im Südviertel haben sich im Laufe der Jahre allerlei Händler, Verkäufer und andere Menschen angesiedelt, die für ein funktionierendes Shinobileben unablässig sind. Hier können unter anderem Ningu erworben oder repariert werden, Vorräte wieder aufgefüllt und Kleidung genäht werden lassen.



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Das ist die Beschreibung des Ortes

Dieser See wurde zu Ehren der herausragenden Kunoichi Haruno Sakura benannt. Er liegt direkt am Chiyu no Kōen ("Park der Heilung") und damit ebenso in der direkten Nähe zum Asatsuyu Byōsha ("Morgentaukrankenhaus"). Dieser See ist aufgrund seiner Natürlichkeit sehr beliebt und ist frei befahrbar. Zudem ist das Angeln im gewissen Umfang erlaubt, sowohl aus einem Boot, als auch vom Ufer aus. Aus Rücksicht auf andere Menschen, besonders auf Patienten des Krankenhauses, die sich gerne auch in der Nähe des Sees aufhalten, sollte von Trainingseinheiten in direkter Nähe zum Ufer abgesehen werden.

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[Time Skip – cf:Uzu no Kuni – Umland - Zenpō no Taki ("Wasserfall des Meditations-Trainings")]

Am gestrigen Tag wurde das Training vorzeitig beendet, da sich einer seiner Kameraden verletzt hatte. Dies führte dazu, dass sie diesen ins Krankenhaus bringen mussten. Im großen und ganzen war der gestrige Tag nichts besonderes, in den Augen des Kato. Immerhin hatte er nur kurz zeigen können, was er konnte und er empfand dies als ganz okay. Er wusste, dass er besser werden konnte, wenn er genug gefordert werden würde. Der Rat hatte ihn schon einen Sensei dafür bereit gestellt, sodass er diesen alsbald aufsuchen wollte, um mit ihr zu trainieren, wie sie es davor schon getan hatten. Immerhin wollte er seine Leistung heraufschrauben, damit er alsbald stärker wurde. Doch heute stand was ganz anderes an. Kisuke wurde zu einem Einzeltraining von seinem Sensei eingeladen. Was dieser allerdings vor hatte, wusste er nicht, denn er konnte in den Kopf des Rothaarigen nicht blicken. Was er aber konnte war, zu dem Kirschblütensee zu joggen, damit er genügend aufgewärmt war. Gesagt getan, er machte sich auf den Weg und brauchte doch etwas länger, da er sich einmal verlaufen hatte, was ganz klar Pech war. Aber dennoch konnte er die Zeit fast wieder gut machen. Nur einen Augenblick würde er deswegen zu spät kommen.

Seine Füße trugen ihn so schnell, wie es ihm möglich war und vor allem bewegte er sich relativ flott, auch wenn er wieder seine Gewichte an seinen Körper trug. Er konnte in der Ferne schon sein Ziel erkennen und machte deswegen einen Endspurt. Immerhin wollte er nicht viel zu spät kommen. Auch wenn er eine gute Ausrede parat hatte, die sogar richtig war, wenn man sie überprüfen würde. Denn Kisuke hatte sich erkundigt, wie er am schnellsten hierher kommen konnte. Jetzt jedoch war dies nicht mehr wichtig denn er konnte den Jonin erblicken und kam sehr schnell auf diesen zu. Kurz vor ihm würde er die Bremse reinhauen, sodass er gut zwei Meter vor ihm zum stehen kam. Sein Atem ging schnell, aber dennoch konnte er noch eine Hand zum Gruß heben. Sobald sein Atem wieder etwas geregelter fing er an zu reden “Ohayo Ryusha-sensei, ich entschuldige mich für meine Verspätung, aber ich hatte mich verlaufen“
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Reden ♠|♠ Denken
Kisuke himself


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Kapitel 2.2 Gedanken, die Aufmerksamkeit erfordern



CF ~ Asatsuyu Byōsha ("Morgentaukrankenhaus")

Der Weg bis zu dem Ort, an dem sich das Team eigentlich hätte einfinden sollen war nicht weit vom Krankenhaus entfernt, weswegen der Uchiha dachte ihn schnell und einfach erreichen zu können. Der Umstand, dass er nicht gesehen werden wollte, machte es allerdings um einiges Umständlicher. Würde ihn eine Krankenschwester sehen würde sie ihn wohl einfangen und zurückschleifen, so stellte er sich das jedenfalls vor. Natürlich in einem weissen Schwesternkleidchen und hohen weissen Lederstiefeln und einer Peitsche, so wie in den Heftchen, die er versehentlich bei einem Clanmitglied im Nachttisch entdeckt hatte. Natürlich hatte er sich das angesehen, immerhin hatte er überprüfen müssen ob das nicht das war, was er dort eigentlich zu finden gehofft hatte.
Der Blick des jungen Genin verlor sein Ziel und beinahe schien es so, als würde er seine Augen nicht mehr nutzen, selbst wenn sie geöffnet waren. Satoru widmete seine Aufmerksamkeit den Bilder in seinem Kopf, die sich laufend bewegten und veränderten, bis ihn etwas in seinem Trott unterbrach. Mit seinem Fuss hatte er eine leichte Senke im Boden erwischt. Dies kam so überraschend, dass sich der Junge dazu gezwungen sah den Halt zu verlieren und dem Boden seine Wange zu einem Kuss darzubieten. Für einen kurzen Moment wurde die Welt um ihn herum schwarz. Er hatte seine Augen zusammengekniffen und unterdrückte den Schmerz, den ihn ereilt hatte, als die Welt und vor allem die Schwerkraft ihn auf die Erde gedrückt hatten. Kurz darauf erholte er sich aber wieder und erhob sich rasch. Niemand war zu sehen und der Junge stiess einen Seufzer der Erleichterung aus. Es hatte wohl einen Vorteil, dass er so unachtsam gewesen war. Wenn ihm das erst später passiert wäre, dann hätte es der Taijutsuka seines Teams bestimmt mitbekommen und sich über den Mangel an Balance lustig gemacht. Normalerweise hätte sich der Uchiha auch fangen können, doch dieser Kopfschlag beeinträchtigte ihn wohl doch noch ein ganz kleines Bisschen. Vielleicht wollte er sich aber auch einfach nicht eingestehen, dass er sich tatsächlich ohne irgendwelche Einschränkungen auf die Schnauze gelegt hatte.
Eine Weile verbrachte er noch mit Laufen, nachdem er es so eilig gehabt hatte vom Krankenhaus wegzukommen, nahm er sich nun umso mehr Zeit um sein Ziel zu erreichen. Fall sein Sensei fragen würde musste er noch irgendeine gute Antwort bereit habe, damit er nicht gleich wieder zurückgeschickt wurde. Das wäre irgendwie doof, vor allem, weil es dort so schrecklich langweilig war. Die einzige Beschäftigung die er hatte war sich mit den Schwestern zu unterhalten, die ab und an mal reinschauten. Ansonsten war er alleine in dem Zimmer und hatte nichts zu tun und dabei fühlte er sich doch gar nicht schlecht oder so.
Satoru unterbrach seine Gedankengänge als sein Sensei in sein Blickfeld trat und auch seinen Teampartner erkannte er in einer nicht all zu grossen Distanz von diesem. Wohl würden auch sie ihn bald bemerken, er jedenfalls lief weiter auf sie zu und lief seinen Blick auf ihnen liegen.
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Kapitel 1: Auftritt des Kanshu no Sabaku


Teil 22: Plötzliche Genesung!



Ryūsha Ninigi stand schon ein paar Minuten an dem vereinbarten Treffpunkt welchen der Jounin sich mit seinem Schüler Katō Kisuke ausgemacht hatte. Die Kürbisflasche ruhte neben dem rot haarigen Mann welcher seine linke Hand auf dem Korken abgelegt hatte und auf den See und in die Ferne blickte. Naja, zumindest soweit er in diesem Nebel eben sehen konnte. Er beobachtete wie kleine Welle mit der Wasseroberfläche spielten und wie hier und da ein Fisch vorbei schwamm, ansonsten genoss er die Stille des Ortes. Doch musste der Rotschopf nicht lange warten bis Kisuke eintraf, dieser entschuldigte sich für sein zu spät kommen und gab zu sich verlaufen zu haben. Ninigi wandte sich seinem Schüler zu, lächelte freundlich und sagte: „Das macht nichts, in diesem Nebel hatte ich sowieso das Gefühl das die Zeit darin keine Rolle zu spielen scheint, irgendwie wirkt alles so verlangsamt findest du nicht auch?“ Der Jounin sah noch einmal auf den See, und in den Nebel hinein. Ein Blatt viel von dem Baum neben welchem er stand, ein Kirschbaum und schwebte langsam auf den See zu seinen Füßen zu. Alle Geräusche wurden gedämpft und das Sichtfeld war eingeschränkt. Ninigi erwartete auf seine Frage keine Antwort sondern kam sofort zum eigentlichen: „Falls es dich interessiert Satoru, so versicherten mir die Ärzte heute morgen, geht es soweit gut er wird sicher bald entlassen. Wo wir auch gleich auf das Training zu sprechen kommen. Dieses musste gestern leider vorzeitig beendet werden, doch ich konnte mir zumindest einen kleinen Eindruck verschaffen und so für heute einen Plan entwerfen mit was wir anfangen werden, doch zunächst …“, Ninigi unterbrach seine Worte und wandte erneut seinen Blick auf eine Person die sich soeben nährte. Überrascht bei dem Anblick Satorus zog er skeptisch eine Augenbraue hoch und begrüßte den jungen Uchiha als dieser die Gruppe erreicht hatte: „Satoru, dies ist ja eine Überraschung, doch solltest du nicht noch im Krankenhaus sein und dich im Bett liegend ausruhen?“ Ninigi war gespannt was sein Schüler für eine Erklärung parat hatte.
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Kapitel 2.3 Um eine kleine Ausrede nicht verlegen



Vielleicht hätte er doch besser um Erlaubnis fragen sollen, immerhin wusste die Schwester wo sie trainierten und würde ihn wohl suchen, wenn sie bemerkte, dass er weg war. Sie hatte aber keinen Grund es so bald zu bemerken. Der Arzt würde ja ohnehin erst in ein paar Stunden eintreffen und bis dahin würde er vielleicht sogar schon wieder zurück sein. Er lief also selbstsicher auf seinen Sensei zu, ohne sich dabei etwas anmerken zu lassen, so etwas konnte der junge Genin schon ziemlich gut. Er liess sich von Ninigi ansprechen, denn er wollte nicht mit der Tür ins Haus fallen. Das wäre vielleicht doch etwas auffällig. Irgendwie musste er es schaffen nicht zurück ins Krankenhaus geschickt zu werden. Er hatte wirklich keine Lust wegen so einer kleinen Verletzung am Kopf das Training sausen zu lassen. Ganz im Gegensatz scheinbar zu ihrer Quotenfrau im Team. Es gab nicht so viele weibliche Shinobi, es sollte aber schon in jedem Team einer vorhanden sein, der brauchte schliesslich ein Handicap, oder wie man das auch immer bezeichnen wollte. Wobei ein reiner Taijutsuka auch nicht wirklich das Glück am Ende des Regenbogens war. Satoru machte sich nicht viel aus seinen Gedanken, er dachte schliesslich nur, dennoch war es wohl ein bisschen überheblich. Wobei ein Uchiha ohne Sharingan auch nicht wirklich das Wahre war. Er passte also perfekt zu dieser Truppe. Bei diesem Gedanke seufzte er leicht und lief weiter. Er steckte seine Hände in die Hosentaschen und drosselte sein Tempo etwas. Sein Enthusiasmus war erfolgreich ausgetrieben worden und zurück blieb der kleine Uchiha, der versuchte taff zu wirken, selbst wenn dieser Versuch eines Zwölfjährigen mehr als lächerlich war.
Er schritt jedenfalls auf seinen Sensei und seinen Teampartner zu, als dieser ihn auch bereits fragte ob er sich nicht eigentlich ausruhen sollte. Leicht zögerte er bevor er aufsah und zu grinsen begann: "Die Schwester meinte, dass ich gehen könne, nur muss ich später noch zur Nachkontrolle vorbeischauen. Ausserdem soll ich zurückgehen, wenn mir schwindlig wird." Diese Erklärung klang so wunderbar unschuldigen, dass er sich glatt für ein kleines Mädchen hatte halten können. Natürlich war ihm dieser Gedanke zuwider, aber es hörte schliesslich niemand. Das war der Nachteil, wenn man ein kleiner Junge war, es nahm einem niemand wirklich ernst und irgendwie hatte er diese Ansicht übernommen, selbst wenn es eigentlich seltsam war so zu denken. Er stand wohl zu oft im Kontakt zu Leuten, die keine Ahnung hatten, dass er eines Tages für ihren Schutz zuständig war. "Ich will auf jeden Fall beim Training mitmachen!", erklärte er dann aber fest entschlossen. Wenn er schon abgehauen war, dann doch aus einem plausiblen Grund.
Zuletzt geändert von Uchiha Satoru am 20. Sep 2014, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Kapitel 1: Auftritt des Kanshu no Sabaku


Teil 23: Die Wichtigkeit der Chakrakontrolle



Ninigi hatte sich mit Kisuke am Kirschblütensee getroffen um mit seinem jungen Schüler zu trainieren. Im Glauben das keiner der anderen Genin mehr dazustoßen würde, da Inoue erkältet war und Satoru im Krankenhaus lag aufgrund einer Verletzung vom vorangegangenen Training, wollte der Rotschopf seinem einzig verbliebenen Schüler gerade offenbaren was für eine Art Training anstand. Doch genau in diesem Moment tauchte plötzlich Satoru im Nebel auf und gesellte sich zu seinem Team. Ninigi forderte natürlich sofort eine Erklärung, schließlich sollte der junge Uchiha noch im Krankenhaus sein und sich im Bett ausruhen. Etwas zögerlich bekam der junge Jounin seine geforderte Erklärung, doch musste Ninigi seinen Schüler erst einmal genau mustern. Er wusste nicht ob er dem Uchiha glauben sollte oder nicht, doch bei dem was er als nächstes vorhatte sollte das Verletzungsrisiko nicht sonderlich hoch sein. Daher entschied er sich Satoru vorerst da zu behalten, zudem wirkte der Uchiha sehr entschlossen am Training teilzunehmen. „Nun gut, doch sobald dir schwindlig wird, oder ich die ersten Zeichen von Schwäche erkenne, schick ich dich zurück.“ Der Rotschopf atmete kurz tief durch und fuhr dann an die Gruppe gewandt fort: „So wo war ich, wie ich es bereits Kisuke gesagt habe konnte ich mir einen ersten Eindruck eurer Fähigkeiten machen, doch in dem kurzen Gefecht konnte ich natürlich nicht alles in Erfahrung bringen was ich gern wissen möchte. Als erstes werden wir daher ein kleinen Test hinsichtlich eurer Chakrakontrolle durchführen, ich möchte sehen wie gut diese ist und falls nötig sie schnellst möglich verbessern.“, sprach Ninigi und richtete die folgenden Worte gezielt an Kisuke: „Denn auch ein Taijutsuka kann von einer guten Kontrolle seines Chakras profitieren, ich habe im Kampf sowohl gegen als auch Seite an Seite mit Ninjas gekämpft die die Kraft ihrer Schläge durch Chakra um ein vielfaches verstärken konnten und so Dinge bewerkstelligen, die weit über ihre körperlichen Möglichkeiten lagen.“ Ninigi atmete nochmals kurz durch um dann erneut zum sprechen anzusetzen: „Zudem bietet eine gute Chakrakontrolle auch die Möglichkeit mit seinem Chakra besser und damit sparsamer umzugehen, sich und andere aus Genjutsus zu befreien oder über Wasser zulaufen. Und genau letzteres ist das Ziel ich möchte euer Chakra soweit schulen das ihr über Wasser laufen könnt. Doch dazu müssen wir erst einmal wissen wie gut eure Kontrolle überhaupt ist und dafür bitte ich euch, euer Chakra in eure Füßen zu konzentrieren und damit diesen Baum hier zu erklimmen.“ Ninigi deutete auf den Baum in seinem Rücken und fügte noch an: „Sobald ihr bereit seid, fangt an.“
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Kapitel 2.4 Nicht schon wieder Baumlaufen..



Die Worte seines Senseis erinnerten ihn ein bisschen an seine Mutter, die zwar kein Temperament besass, dafür eine Durchschlagskraft vor der sogar ihr Mann einen gewissen Respekt hatte. Sie nutze auch Chakra um ihre Schläge zu verstärken, so viel wusste der junge Genin. Wie es aber funktionierte, dass eine so zierliche Person wie sie so eine Kraft aufbringen konnte, wollte ihm nicht in den Kopf. Es widersprach einfach seiner Logik, wobei es eine Vielzahl an Jutsus gab, die diesen Effekt bei dem unerfahrenen Genin hervorriefen. Zunächst war der Junge ziemlich motiviert gewesen, er war ja auch nur für diese Trainingseinheit auf dem Krankenhaus geflohen, doch je länger er den Worten seines Senseis lauschte, desto mehr erinnerte ihn das Ganze an die Trainingsstunden mit seinem Vater. Natürlich war das so, denn immerhin hatte dieser ihm oft genug gesagt, dass er bereits Dinge konnte, die man erst im Rang eines Genin erlernte. Einmal abgesehen von seinem Element, über das selbst ein Genin nicht einfach so neben bei verfügte, beherrschte der Uchiha den Baumlauf und das schon beinahe im Schlaf. Einmal hatte er sogar kopfüber mit seinem Vater kämpfen müssen, wobei er immer wieder den Halt verloren hatte. Das Problem dabei war ganz einfach, dass man immer auf dem Boden zu bleiben hatte und man sich ausserdem immer auf sein Chakra konzentrieren musste. Das war eine äusserst umständliche Kampfweise, die Satoru niemals freiwillig als Rahmenbedingung für einen Kampf wählen würde.
Jedenfalls wollte er trotz einer geteilten Meinung zu diesem Training sein Können unter Beweis stellen. Wenn es ihm gelang Ninigi zu beeindrucken, dann brachte dieser ihm vielleicht etwas bei, was dem ihm später von nutzen sein konnte. So würde er sich dem ersten Lernauftrag seines Senseis beugen und den Baumlauf vorbereiten. Er musste sich allerdings erst einmal im Nebel orientieren, damit er überhaupt wusste, wo ein Baum war an dem er empor laufen konnte.
Schliesslich hatte er ein Ziel ausgemacht und sammelte Chakra an seinen Fusssohlen. Eigentlich müsste man meinen, dass das ein mehr oder minder lächerliches Unterfangen war, aber dennoch funktionierte es. Der Uchiha begab sich in eine Starthaltung und rannte dann auf den Baum zu, den er sich erwählt hatte. Wenn das alles wäre was er tun müsste um ein grosser Shinobi zu werden, dann hätte sich Satoru sicherlich einen anderen Weg erwählt.
Als er beim Baum angekommen war sprang er ab und versuchte sein Tempo zu halten, jedoch musste er beim Rennen nun beachten, dass er nicht den Halt verlor. Auf einem Ast des Kirschblütenbaumes liess er sich schliesslich nieder und schrie dann nach unten: "War das jetzt so in Ordnung?!" Vielleicht durfte er sogar umgehend mit dem Wasserlauf beginnen, nachdem er den Baumlauf auf diese souveräne Art und Weise demonstriert hatte.

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Kapitel 1: Auftritt des Kanshu no Sabaku


Teil 24: Vom Baumlauf zum Wasserlauf



Ninigi hatte die Aufgabe des heutigen Unterrichts definiert und mit einem längeren Monolog auf die Wichtigkeit der Chakrakontrolle hingewiesen. Das beide bereits Grundlagen im Umgang mit Chakra besaßen wusste der Rotschopf doch wollte er nun sehen wie gut diese waren und wo noch nachhole bedarf bestand. So mussten seine Schüler nun als erstes einen Baum erklimmen und das nur mit Hilfe von Chakra welches sie an ihren Füßen konzentrieren sollten. Satoru meisterte die Aufgabe ohne Probleme, wie nicht anders zu erwarten. Souverän fand er die richtige Konzentration an Chakra und rannte den Baum hinauf. „Gut ich habe gesehen was ich sehen wollte, du kannst wieder runter kommen.“ Sobald der junge Uchiha wieder bei seinem Sensei stehen würde, würde Ninigi fortsetzen: „Bei dir können wir gleich zu zweiten Aufgabe übergehen, das stehen, beziehungsweise laufen auf dem Wasser, ich glaube dies sollte nicht das größte Problem für dich darstellen. Aber nimm es nicht zu leicht sonst landest du schneller im Wasser als dir lieb ist.“ Der Jounin ging ein paar Schritte auf das Wasser zu und konzentrierte beiläufig Chakra in seinen Fußsolen so das er ohne anzuhalten über die Wasseroberfläche ging, bis er zwei Meter vom Ufer entfernt stehen blieb und sich erneut an Satoru wandte. „Anders als beim Baumlauf hat man nun keine feste Oberfläche unter seinen Füßen sondern das sich ständig wandelnde Wasser. Zum einen bedarf es etwas mehr Chakra und zum andern einer genaueren Konzentration. Denn so wie die Wasseroberfläche ständig im Wandel ist so muss es auch das Chakra in deinen Füßen sein. Du musst es anpassen und immer wieder entsprechend der Veränderung des Untergrundes regulieren sonst gerätst du aus dem Gleichgewicht und landest im Wasser.“ Ninigi sah sich noch einmal um und fügte dann an: „Dann versuch mal dein Bestest für den Anfang nur stehen und langsame Bewegungen, laufen, sprinten, springen und Kämpfen kommt dann später.“ Mit einem grinsen im Gesicht würde Ninigi auf den versuch von Satoru warten.

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Kapitel 2.5 Wers nicht kann wird eben nass



Diese blöde Baumübung hatte Satoru also bestanden, das war aber auch eine wirklich lästige Übung. Wenn der Kampf gestern nicht so schnell vorbei gewesen wäre, dann hätte er sicherlich noch mehr von seinen Fähigkeiten zeigen können und sich damit diesen Test hier erspart. Vermutlich hätte er es mit der Hilfe seiner beiden Teampartner sogar geschafft diese blöde Kürbisflasche zu berühren, zumindest, wenn Ninigi sie nicht einfach hätte verschwinden lassen können. Kisuke hatte es ja ohnehin beinahe geschafft. Satoru musste dem Taijutsuka lassen, dass er schnell war, sowohl im Kopf als auch im Körper. Das wäre bei dem Uchiha sicherlich auch der Fall, wenn er nicht dauern mit diesen Trainingsgewichten herumlaufen müsste. Gut, mit der Zeit bemerkte man sie kaum mehr, man gewöhnte sich ein Stückweit daran, aber es war trotzdem ziemlich nervig, weil man einfach nicht die gleiche Leistung erbringen konnte. Sein Vater bestand aber darauf, dass er sie trug und vermutlich würde er irgendwann tatsächlich einen Nutzen darin sehen und wenn es nur jener war, dass er die Gewichte irgendwann als Briefbeschwerer nutzen konnte, wenn er zufälligerweise einen brauchte. Nun jedoch erhielt er kaum Briefe, als trug er sie eben noch mit sich herum.
Jedenfalls liess sich der Uchiha elegant vom Baum herab um an dessen Wurzel auf seinen Füssen zu landen und sich langsam auf seinen Sensei zuzubewegen. Dann folgte tatsächlich etwas, was ganz interessant aussah. Ninigi trat an den See heran und lief dann tatsächlich über das Wasser. Sein Vater hatte das auch schon mal gemacht und er hatte ihn als Angeber beschimpft, weil er es seinem Sohn noch nicht hatte beibringen wollen. Dazu musste gesagt sein, dass er da noch nicht einmal das Baumlaufen wirklich beherrscht hatte.
So wie dies allerdings bei dem Ryūsha aussah konnte das nicht viel schwieriger sein als der Baumlauf. Der Uchiha atmete kurz durch und versuchte sich die Worte seines Senseis durch den Kopf gehen zu lassen. Irgendwie konnte er sich das nicht wirklich vorstellen. Wie sollte er denn sein Chakra an die Bewegung des Wassers anpassen können. Wo ergab das denn Sinn? Leicht schüttelte er seinen Kopf und lief zum Ufer hin, wo er sich kurz konzentrierte um das Charka in seinen Füssen zu sammeln, sowie er es auch tat, wenn er versuchte einen Baum hoch zu laufen. Der erste Schritt gelang ihm gut. Tatsächlich drang der Fuss, den er auf das Wasser gesetzt hatte nicht einfach durch die Oberfläche, so wie sie es normalerweise tun würde sondern fand darauf einen festen Halt, auf dem sich Satoru zu stehen traute. Sein zweiter Fuss folgte dem ersten und beinahe sah es so aus als stünde er auf einem Holzboden und wollte verhindern, dass die Dielen knarrten. Tatsächlich liess er äusserte Vorsicht walten, das hatte einen guten Grund, es war neblig und kalt und das Wetter wurde sicherlich nicht angenehmer, wenn man dazu auch noch ein unfreiwilliges Bad im See nahm. Eigentlich ging es ganz gut, jedenfalls zu Beginn. Beim fünften Schritt aber merkte er, dass der Fuss, der sein Gewicht nun trug nun doch unterging. Das Wasser war nicht besonders tief, jedoch verlor der junge Genin das Gleichgewicht und landete so im Wasser. Sein einziger Trost war das Wasser, welches durch seinen Sturz verdrängt wurde und in die Höhe geschleudert wurde. Etwas davon traf seinen Sensei, so konnte wurde dieser wenigstens gleich bestraft, falls er sich über seinen Sturz lustig machen wollte. Satoru gab ein angewidertes Schauben von sich und hob seine Arme, die ebenfalls etwas von dem Wasser abbekommen hatten. Da es mit Sicherheit nicht besser wurde, wenn er weiterhin in der Nässe sass erhob er sich ziemlich rasch wieder. "Das Wasser hat sich doch gar nicht bewegt", beschwerte er sich.

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