Sakurachi ("Kirschblütensee")

Im Südviertel haben sich im Laufe der Jahre allerlei Händler, Verkäufer und andere Menschen angesiedelt, die für ein funktionierendes Shinobileben unablässig sind. Hier können unter anderem Ningu erworben oder repariert werden, Vorräte wieder aufgefüllt und Kleidung genäht werden lassen.



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Das ist die Beschreibung des Ortes

Dieser See wurde zu Ehren der herausragenden Kunoichi Haruno Sakura benannt. Er liegt direkt am Chiyu no Kōen ("Park der Heilung") und damit ebenso in der direkten Nähe zum Asatsuyu Byōsha ("Morgentaukrankenhaus"). Dieser See ist aufgrund seiner Natürlichkeit sehr beliebt und ist frei befahrbar. Zudem ist das Angeln im gewissen Umfang erlaubt, sowohl aus einem Boot, als auch vom Ufer aus. Aus Rücksicht auf andere Menschen, besonders auf Patienten des Krankenhauses, die sich gerne auch in der Nähe des Sees aufhalten, sollte von Trainingseinheiten in direkter Nähe zum Ufer abgesehen werden.

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("Angeln vom Boot und aus der Hand")





Seine Frau konnte ihn kaum noch verwundern, bei alledem was er schon mit ihr erlebt hatte. Dennoch war es keinesfalls so, dass sich ein gewisser Alltag oder eine Routine bei ihnen eingeschlichen hatte. Wär er die letzten zehn Jahre zu Hause gewesen wäre das sicher etwas anderes, doch so war ihre Beziehung noch so lebendig wie am ersten Tag. Wobei dieser ein doch recht hohes Maß war, besonders was den Genuß alkoholischer Getränke anging. Doch mit der Zeit hatten sie sich zu einem echten Team auf zwischenmenschlicher und arbeitstechnischer Sicht entwickelt. Konarama respektierte sie nicht nur als Kunoich mit unbestritten herausragenden Fähigkeiten, sondern auch und insbesondere als Ehefrau. So konnte er sich schlicht niemand anderen für sich vorstellen. Sie hatte sich bei ihm eingehakt, als sie daraufhin gemeinsam zum See im Park der Heilung gingen. Dort wollte er noch einen Fisch fangen und sie ihn dabei scheinbar begleiten, da sie, nach eigener Aussage, nichts mehr vorhatte. Konarama hingegen hatte die Absicht nach Abschluss des Fanges noch ein wenig zu trainieren, würde aber auch diese Beschäftigung schon als eine kleine Art des Trainings ansehen. Wenn sie beim See angekommen waren, würde er sich eines der Boote, von denen Konarama eines selbst gebaut hatte, aneignen, dessen Tau lösen und sich dann mit seiner Frau hineinsetzen, falls diese mit auf den See hinausfahren wollen würde. Die Ruder würde er bedienen und so wären sie in kürzester Zeit mitten auf dem See, weshalb sie nun nicht mehr wirklich zu sehen waren. Kurz blickte sich der Senju unaufällig um, doch es war wirklich niemand in ihrer Nähe. So formte er die Zeichen Tora, Uma, Tora und Mi, woraufhin ein langer Holzstab, der an seiner Spitze einem Dreizack ähnelte, aus dem Zeigefinger seiner rechten Hand hervorwuchs. Da dies für ihn ein normaler Vorgang war und auch Ai sicher nicht überrascht war, würde er sich nun ans Werk machen, doch damit seine Sachen nicht unnötigerweise nass wurden, entkleidete er seinen Oberkörper vollständig und legte seine Sachen gut sortiert – dies hatte ihm Ai schon früh eingebläut – zur Seite. Dann stellte er sich an den Bug des Bootes, mit einem Fuß auf dessen Rand und hatte den hölzernen Dreizack in der Hand. Sein Blick glitt über die Wasseroberfläche. Es war anfangs kaum etwas zu sehen, denn noch schien die Vorsicht der Neugierde zu überwiegen. Doch Konarama wusste, dass besonders die großen und mittelgroßen Fische ein Boot anziehend fanden und so nicht lange auf sich warten lassen würden. Wie jedem anderen Wesen würde einem von ihnen die Neugierde am heutigen Tag wohl oder übel zum Verhängnis werden – so zumindest die Hoffnung und das Kalkül des Jōnin. Auf dem See herrschte ein leichter Wind, sodass die Haare des Mannes und natürlich auch das seiner Frau sanft umspielt wurden, doch da er stand, ergriff dieser sein Haupthaar deutlich spürbar und pfiff ihm frech um die Ohren. Dies alles, sowie die Anwesenheit seiner Frau konnten ihn jedoch nicht aus der Ruhe bringen während er sich auf den einen, entscheidenden Stoß vorbereitete – denn sein Ziel hatte er schon ausgemacht.


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CF: Ussōtoshita Renshūchi ("Dichtbelaubter Trainingsplatz")
Ai war froh, das sie trotz der vielen dinge, die sie nun auf ihre Schultern bekommen haben, noch zeit miteinander verbrachten. Immerhin ist ihr Mann ein sehr Berüchtigter, gefragter Mann. Es ist schon fast seine pflicht, auf kleinigkeiten zu reagieren und sie deshalb los zu werden. Er war nun mal sehr gebraucht. Sie selbst hingegen, hat keine große leistung gebracht, so wie Konarama. Dieser ist immerhin einer der Höchsten Hiijobu, ein Senju, Fuuin Meister und und und... Sie hingegen ist eine Frau, die eine erbin des Mei ist und das Futton erlernte, doch an können und Wissen würde sie nicht an ihn herankommen. Deshalb fragen sich auch viele leute, wieso dieser Mann eine recht unbekannte Frau geheiratet hat. Natürlich, sie hatte da ihren Sexappeal, doch das ist eher eine Schmutzige art und Weise, einen Mann für sich zu gewinnen. Die Gedanken beiseite geschoben, war sie an ihren Kräftigen Mann geklammert und ging ruhig neben ihn, während die beiden dies und das beredeten. Lange dauerte es auch nicht mehr, als sie an den Park der Heilung ankamen, gingen sie zu einen Boot an den See und auch sie setzte sich in den Boot an den einen Ende. In einer Yokozuwari Position, saß sie da, beide Beine in eine Richtung neben ihr angewinkelt, blickte sie in die wieten. Mit einer Hand stütze sie sich noch vom Bootboden leicht ab, während ihre andere Hand ruhig auf ihren Schoss lag. Eine Tolle atmosphäre die erschaffen wurde. Die Sonne war schon langsam auf den Weg sich zu verstecken und ein Orangener Ton machte sich über das Dorf breit, während er das Boot in die Weite hinausruderte. Wie in diesen Liebesgeschichten, die sie mal Gelesen hatte. So herrschte eine angenehme stille, bis sie weit genug entfernt vom Land waren, fing er an ein Jutsu zu bilden und schon hatte er einen Dreizack in der hand... aus Holz. Dazu machte er sich von der Kleidung auf seinen Oberkörper und setzte die große Kunst der Ordnung ein, die sie ihn eingeprü... beigebracht hatte. Ob sie ihn nicht zu sehr verändert hatte? Nein... trotz der dinge war er immer noch Faul. Mit einen zufriedenen Lächeln schaute sie ihn zu und lachte leicht. "Du brauchst mich nicht mehr mit deinen Adonis Körper beeindrucken. Und auch wenn es vielleicht Lächerlich aussehen könnte, bleibst du mein Mann." meinte sie mit einen Amüsierten lächeln und schob sich mit einen Finger ein paar Haarsträhnen hinter ein Ohr. Dennoch war sie gespannt, ob er weiter Kleidungsstücke noch loswerden wird, oder wie er nun vorhat, Fische auf zu spießen, ohne groß nass zu werden.


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Immer dieselbe leidige Aufgabe



Mit einem leisen Plopp erschien auf dem kleinen Boot, auf welchem es sich Senju Ai und ihr Ehemann Senju Konarama gemütlich gemacht hatten, ein dünner, junger Mann. Er war ein Chuunin, Mitte Zwanzig doch sah er dank seiner starken Augenringe und eingefallenen Wangen um einiges älter aus. Viele würden Nobu, so der Name des jungen Mannes, etwas mehr Schlaf empfehlen, doch im Dienste des Rates kam man nie zu sonderlich viel Schlaf. Ständig wurde er von einem Mitglied mit wichtigen Unterlagen umher geschickt, um diese irgendwo abzuliefern. Oder er musste wichtige Gäste des Dorfes in Empfang nehmen und zum Rat geleiten, Mitteilungen überreichen oder, so wie heute, einem Sensei eine Mission überbringen. Das Boot wackelte durch die plötzliche Gewichtszunahme noch, als der braunhaarige Chuunin sich räusperte. Sicher hätten beide auch ohne das Räuspern seine Anwesenheit bemerkt aber sicher war sicher und es war eine Dumme Angewohnheit von Nobu, die sich mit den Jahren im Dienst des Rates eingeschlichen hatten. Er musste sich nicht vorstellen, warum auch, fast jeder kannte den jungen Chuunin der den ganzen lieben langen Tag nichts anderes machte als Bote zu spielen. „Senju Ai, es freut mich sie zu sehen,“, durch ein weiteres Räuspern unterbrach Nobu seine Rede kurz, verbeugte sich und fortfuhr: „und auch Sie Sensei Konarama. Ich entschuldige mich vielmals, falls ich sie gestört habe, aber sie wissen ja, die Belange des Rates sind wichtiger als alles andere.“ Wieder folgte ein Räuspern, ja es war wahrlich eine schlechte Angewohnheit, des Chuunin, die er sich da über die Jahre angeeignet hatte. „Und um sie nicht länger als nötig zu behelligen, komme ich auch gleich zur Sache.“ Nobu räusperte ein weitere mal und griff in seine Chuuninweste um eine Schriftrolle heraus zu holen. Diese hielt er Konarama entgegen und sprach nach einem weiteren räuspern weiter: „Ich wurde geschickt um ihnen, ihre nächste Mission zu überreichen. Sie werden in drei Tagen starten, doch das ist nicht alles.“ Und schon wieder ein räuspern: „An ihrem Team wird auch eine kleine Veränderung vorgenommen. Der Genin mit dem Namen Uzumaki Kūsōka wird durch die Kunoichi Uzumaki Yuiko ersetzt. Dies ist eine Entscheidung des Rates, falls Sie also Einwände haben, würde ich Sie bitte diese persönlich an den Rat zu tragen.“, wieder ein räuspern. Nach dem Konarama die Schriftrolle übernommen hatte würde Nobu noch anfügen, natürlich nicht ohne ein weiteres Räuspern erklingen zu lassen: „So dann wünsche ich ihnen noch einen angenehmen Tag, die Pflicht ruft, sie wissen ja.“ Nach einem letzten Räuspern und einem leisen Plopp zog der Chuunin dank des Shunshin no Jutsu, wohl das Jutsu welches Nobu am besten beherrschte, von dannen.



geschrieben von Pepe aka. Senju Yuuma


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Kapitel 3:Das erste Team


Teil 36: Sensei gesucht!



[cf: Asatsuyu no Sato – Südviertel - Chiyu no Kōen]

Dank des Wasserlaufes, eine an diesem Tag sehr häufig gebrauchte Technik, machte sich Yuuma auf den Weg über den See zu dem kleinen Boot welches schnell über das Wasser dahinglitt. Er hatte einen Entschluss gefasst, er wollte Inshōnin werden und der ehrgeizige Nidaime Erbe wollte keine Sekunde damit verschwenden zu warten. Er wollte den Anfang, den Grundstein am besten sofort legen und dieser Grundstein bestand nun einmal darin sich einen Sensei zu suchen. Glücklicherweise, oder vielleicht war es auch eine Fügung des Schicksals, befand sich Senju Ai in unmittelbarer nähe. Doch war Das Boot viel schneller unterwegs als Yuuma zu Fuß, so das der Weg sich ziemlich in die Länge zog. Der Senju Erbe wollte schon anfangen zu rennen doch dann sah er, wie auf dem Boot eine weitere Person erschien. Yuuma konnte durch die Entfernung nicht ausmachen wer es war, doch sein Aufenthalt war nur von kurzer Dauer. Doch wollte der blauhaarige Junge das Gespräch nicht stören also ließ er sich Zeit. Erst als der Fremde wieder verschwunden war beschleunigte Yuuma seine Schritte erneut. Jedes mal wenn er einen Fuß auf die Oberfläche des Wassers setzte löste dies kleine Wellen aus die sich kreisförmig nach außen bewegten. Doch durch Yuumas guter Chakrakontrolle und seinem Verständnis für die Eigenheiten des Wassers, fielen diese Wellen viel kleiner aus als bei ungeübte oder unkonzentrierte Shinobi. Yuuma wusste das er nicht gegen sondern mit dem Wasser arbeiten musste um möglichst Kraftsparend darauf laufen zu können.
Nach einiger Zeit würde er das Boot eingeholt haben, da es sich nicht mehr vom Fleck bewegt hatte. Sicher hatten die beiden Insassen den Jungen schon bemerkt, schließlich waren es erfahrende Jounin, als er an einer Seite an das schwimmende Gefährt herantrat. Yuuma verbeugte sich, zuerst vor Ai und anschließend vor Konarama und sagte in einem sehr freundlichen Ton mit bewusst gewählten Worten: „Guten Tag Sensei Ai, Senju Konarama, ich hoffe ich Störe nicht und wenn, dann möchte ich mein Anliegen schnell erörtern um nicht länger als nötig verweilen zu müssen.“ Yuuma ordnete seine Gedanken nochmals und würde dann weiter sprechen: „Ich habe den Entschluss gefasst ein Inshōnin zu werden, ich glaube die Siegelkünste würden meine Fähigkeiten bereichern und mir neue Wege eröffnen. Daher wollt ich sie, Sensei Ai, fragen ob sie mich bei dieser Entscheidung unterstützen können? Womöglich sind sie selber ein Inshōnin und können mir Unterricht erteilen oder sie kennen einen Inshōnin der sich meiner annehmen könnte?“ Nun würde Yuuma geduldig auf eine Antwort warten und auf das beste für sich hoffen. Ob die beiden negativ auf seine Erscheinung reagieren würden? Aber selbst wenn, wäre es dem Jungen egal, es ging hier um seine Zukunft und die war dem blauhaarigen Genin heilig.

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("auf dem See")



Nachdem das Training mit seinen Schülern fürs erste vorbei gewesen war, konnte er sich ganz und gar seiner Frau, die ihn gesucht hatte, widmen, denn sie schien sich ebenso nach ihm zu sehnen, wie er sich nach ihr. Es war wohl auch nicht verwunderlich, dass sie nach der Dekade der Abstinenz gerade in der ersten Zeit einen zweiten Frühling durchlebten. Nach Konarama konnte dies auch so bleiben, selbst wenn sie ihn gerne maßregelte und ihm zuweilen Feuer unterm Hintern machte. Doch vermutlich brauchte ein Mann wie er dies auch, ansonsten würde er wohl wirklich raste und rosten und das tat niemandem gut, egal wie groß seine Veranlagungen waren und wie weit er es schon gebracht hatte. So sprachen sie noch über einige Dinge, die ihnen entweder schon einige Zeit auf der Seele gelegen hatten oder auch aktuelles, wie zum Beispiel die Entführung der jungen Kawai Saeko. Da er ihr aber noch etwas versprochen hatte, begab er sich in ihrer Begleitung auf den Kirschblütensee und wollte noch einen besonder großen und schmackhaften Fisch für sie fangen, damit sie zum Abendessen einen frischen Fang zubereiten konnten. Aus diesem Grund hatte sich Konarama auch all seiner Oberkörperbekleidung entledigt und diese fein säuberlich gestapelt, ehe er dank seines Mokuton einen ordentlichen Dreizack erschaffen hatte und sich dann daran machte, das Wasser zu beobachten, um einen der geeigneten Fische zu erspähen. Bei den Worten seiner Frau huschte ihm ein nassforsches Grinsen übers Gesicht. "Das ist mir klar, aber du weißt garnicht, wie anziehend es auf die Bewohner von Gewässern wirkt. Schlimm wird es erst, wenn dir ein großer Weißer am Arm knabbert, haha", scherzte er über einen der gefährlichsten Jäger der Meere. Doch dann kehrte wieder Ruhe bei ihm ein, auch wenn ein sanftes Lächeln nicht mehr von seinen Lippen zu bannen war. Doch lange sollte diese Ruhe nicht währen, denn noch bevor mit einem Plopp! sie nun zu dritt auf dem Boot ware, konnte der Senju schon spüren, dass sich ihnen jemand näherte. Da dieser jemand auch seine Aura nicht zu unterdrücken suchte, drehte er sich nicht um, sondern sah weiter bugwärts auf den See heraus. Andernfalls hätte er wahrscheinlich in Windeseile seinen Fuß ausgefahren und den unliebsamen Gast erst einmal prompt vom Boot gekickt, doch so hielt er sich zurück. Es war nicht ganz klar, ob er dem Chūnin namens Nobu nun seine Aufmerksamkeit schenkte oder nicht, denn er würdigte ihm keines Blickes, sondern blieb konzentriert bei der Sache. Nicht wirklich ungewöhnlich für Menschen, die ihn kannten, besonders für seine Amtskollegen bei den Hijōbu. Dennoch konnte es durchaus unfreundlich anmuten, gerade für Leute, die ihn zum ersten Mal trafen. Doch da sich Nobu und er durch den Rat schon ein paar Mal getroffen hatten, dürfte Nobu dieser Wesenszug nicht sonderlich übel aufstoßen. Immernoch mit diesem Lächeln auf den Lippen, verzog Konarama keine Miene, als der junge Mann sprach und sich erklärte. Da er so oder so keine hilfreichen Antworten für ihn bereithielt, würde er auch nicht bei ihm nachhaken, besah sich aber auch die Schriftrolle nicht, die scheinbar nähere Instruktionen zu seiner Mission enthielt. Zwar saß Ai hinter ihm, doch selbst als Nobu wieder im wahrsten Sinne des Wortes abgedampft war, drehte er sich nicht zu ihr um und sprach auch kein Wort. Sie würde sich hüten, in die Rolle zu blicken, schließlich wusste sie als Kunoichi sehr wohl um den Wert von Informationen. Dennoch dachte der Senju zu keiner Sekunde daran, dass seine Frau etwas ähnliches auch nur im Sinn haben könnte. Dass sie aber noch immer nicht, oder erneut nicht, alleine waren, würde wohl auch die angeheiratete Senju bemerkt haben. Eine schwächere Aura als die zuvor, näherte sich ihnen und kam seitlich auf sie zu. Wieder hätte er besagte Person aus den Augenwinkeln zumindest wahrnehmen können, tat dies jedoch nicht. Den Dreizack bereithaltend, stand er nach wie vor am Bug des Bootes und war bereit bei passender Gelegenheit zuzuschlagen. Kaum eine Faser seines Körpers bewegte sich unnötig, nur seine Brust hob und senkte sich leicht. Erneut schien es so, als hätte der Hüne die Worte nicht vernommen und war voll und ganz mit sich und dem Fangen des Fisches beschäftigt. Natürlich war die Ankunft eines erneuten Störenfrieds da nicht wirklich hilfreich und ihm dämmerte es, dass, wenn der Junge ernst machte, ihm nicht mehr viel Zeit für einen guten Wurf blieb. Wenn es noch dunkler wurde, würde er keine Gelegenheit mehr bekommen, wenn der Junge noch mehr Unruhe in den See brachte, würden die Fische verschwinden und wenn er das lernen wollte, was er angesprochen hatte, wäre Ai die wohl ungeeigneste Sensei der Welt. Noch bevor Ai auf die Anfrage des Verwandten irgendetwas hätte antworten können, ließ Konarama urplötzlich seinen rechten Führarm hinterschnellen und warf mit voller Wucht den Dreizack in das Wasser, dessen Oberfläche daraufhin regelrecht zerbarstete und in einer großen Fontäne aufstieg. Da er mit einem Fuß schon auf der Reling gestanden hatte, folgte er dem Wurfspeer dank des Shunshin no Jutsu mit voller Geschwindigkeit. So waren er und der Speer erst einmal für eine Weile unter Wasser verschwunden, was Ai und ihrem Schüler genügen Zeit einräumen würde, sich miteinander zu unterhalten.


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Senju Ai

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Störenfriede



Es war eine recht Romantische und Angenehme Zeit, die sie Verbrachten, in der Zeit, die sie für sich nun hatten und nun auf den See mit einen Boot schwammen, damit ihr Mann mit einen Dreizack Fische Fangen ging. Auf seine Antwort, musste sie nur auflachen. "Du scherzkeks." meinte sie nur abwedelnd und schaute ihn gespannt zu, wie er nun das Anstellen wollte. Doch viel ruhe blieb den Beiden nicht mehr, als Plötzlich ein Plopp machte und jemand auf den Boot Stand. Ai schreckte leicht auf und griff nach den Bootrahmen, das nun leicht hin und her wippte und die Frau schaute Entgeistert den Jungen Mann auf, der unverblühmt einfachso aufgetaucht ist. Sie war einfach nicht darauf vorbereitet, das jemand wirklich hierher kommt und so auftaucht. Wirklich? Hat der Junge kein Schamgefühl? Einfach so auf zu platzen? Hätte sie darauf sich konzentriert, darauf das eine Präsenz näher kam, würde sie nicht so reagieren, denn wer erwartet denn so etwas? Etwas Grimmig schaute sie ihn an als er Sprach, ehe sie sich dann wieder entspannte und sich zurück legte und ihre verspannung ausatmete. Schlussendlich hatte es doch nichts mit ihr zu tun, sondern nur mit ihren Mann, der sich aber kaum regte. Dennoch nahm er die Missionsrolle an und Ai seufzte nur noch, als er dann endlich ging. "Grundgültiger..." jammerte sie nur und legte sich leicht wehleidig eine Hand auf eine Wange ehe schon der Nächste ankam. Diesen konnte sie aber einfach aufspüren, da sie recht gewarnt wurde mit der Aktion von den vorherigen und Ai schaute dann über die Schulter und ihr Mundwinkel zog sich ruckartig nach unten. Es ist ja nicht so, als würde es ihr was ausmachen... aber wieso kommen auf einmal einer nach den anderen hier an und stören die beiden? Die Frau setzte aber ein lächeln wieder auf, als er näher kam und sah zu den Jungen Senju, der wohl auch ein Anliegen hatte, jedoch wohl an sie. So begrüßte er die Zwei vornehm und Ai nickte ihn zu mit einen Lächeln. "Welch Überraschung. Natürlich ist es kein Problem. Wo drückt der Schuh?" fragte die Frau und hörte ihn zu. Konarama jedoch sprang ins Wasser und war nun auf und davon einen Fetten Fisch zu fangen. Ai blickte kurz zu der Stelle wo ihr Mann untergetaucht ist, ehe sie dann zu Yuuma schaute. Er wollte die Siegelkunst lernen? Ihr blick wurde dabei leicht bedrückt. "Ich muss dich leider Entäuschen, doch ich habe nie wirklich Fuuin geübt. Es war nie wirklich ein Teil meiner Karriere und ich kam nicht dazu, es zu Lernen. Doch wenn du es Unbedingt lernen willst, würde ich dir ein gutes Wort einlegen bei einen Lehrer, der dessen mächtig ist und dir diese Kunst beibringen kann. Außer du hast die Geduld bis ich selbst die Siegelkunst gelernt habe, aber bis dahin wärst du schon ein Talentierter Chuunin." meinte sie mit einen lachen und dachte kurz nach. "Vielleicht schaffe ich sogar meinen Mann zu überreden, dich Privat darin zu unterrichten, doch ich kann nichts versprechen." schlug sie vor mit einen Lächeln. Wären die dinge nun anders, wenn sie die Kunst des Medics und Fuuin´s gelernt hätte? Sie hätte selbst mehr Potenzial... doch sie wüsste selbst nicht, wie sie das in ihren Zeitplan einbauen konnte. Immerhin war sie ständig unterwegs zu ihren früheren Zeiten, dann Traf sie Konarama und wurde Schwanger. Und das war der Punkt, an dem eine große Kluft in ihrer weiterbildung entstand. Doch sie hat es nun mal in Kauf genommen, nicht so Talentiert zu sein wie so manch andere, die Meister in Fuuin und Medic sind und dabei auf den anderen gebieten gut sind. "Oder hast du da jemanden schon im Kopf, von den du Lernen möchtest?" fragte sie sicherheitshalber und hatte wieder ihr warmes Lächeln auf den Lippen. Sie fragte sich jedoch auch noch, wie Lange Konarama nun schon unter Wasser ist? Er lies sich gut zeit... Doch es muss ihn ja gut gehen, immerhin ist er ihr Ehemann, er muss was drauf haben.


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Kapitel 3:Das erste Team


Teil 37: Die Suche geht weiter



Yuuma hatte sich über das Wasser laufend auf den Weg zu seinem Sensei gemacht. Ai saß mit ihrem Mann im Boot als der blauhaarige Junge dort ankam, zumindest saß die Kunoichi. Der hochgewachsene Senju hingegen stand mit Oberkörper frei und mit einem Holzspeer bewaffnet am Rand und beobachtete die Wasseroberfläche. Yuuma war einen Moment von diesem Anblick irritiert, fragte sich was sein Verwandter versuchte, kam dann aber schnell zur Sache. Denn er hatte Ai nicht ohne Grund auf dem See aufgesucht. Er wollte Fuinjutsu´s lernen und hoffte das sie ihn dabei weiter helfen konnte. So legte der junge Genin ihr sein anliegen dar, doch bevor Sensei Ai antworten konnte warf Konarama seinen Speer ins Wasser und sprang selber hinterher. „Möchte er einen Fisch fangen?“ überlegte Yuuma, „Man könnte doch auch welche auf dem Markt kaufen?!“, doch unterbrach Ai´s Antwort seinen Gedankengang. Leider stellte sich heraus, das sie selber keine Inshōnin war, doch würde sie ihm helfen einen geeigneten Lehrer zu finden. „Nein ich denke an keinen speziellen, ich bin noch nicht so lang in Asatsuyugakure daher kenne ich kaum einen der höherrangigen Shinobi und weiß nicht welcher ein Inshōnin ist. Daher würde ich mich freuen, wenn sie nach einen Lehrer Ausschau halten. Denn ich möchte diese Kunst schon sehr gern erlernen.“ Yuuma kannte bisher gerade mal eine handvoll Shinobi im Dorf und die meisten nicht besonders gut. Zudem war ein Großteil derer selber Genin und wohl kaum als Lehrmeister geeignet. Er hätte es also ohne die Hilfe von Ai schwer, daher war er froh das sie ihn behilflich sein wollte. Das bremste zwar vorerst seinen Tatendrang aus, denn dem Jungen wäre es beinah am liebsten gewesen sofort mit dem Training zu beginnen, aber zumindest bestand noch Hoffnung. Yuuma ließ seinen Blick noch mal über den See schweifen, wann Konarama wohl wieder auftauchen würde?

[tbc:Asatsuyu no Sato - Südviertel - Nandaimon]

[out: auf Grund des Zeitmangels etwas kürzer, sorry]
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("Auftauchen und Verschwinden")



Endlose Stille. Nachdem er so geräuschvoll eingetaucht war und den Dreizack in seine Beute gejagt hatte, war es sehr still geworden. Hier unter Wasser hörte kaum noch etwas, doch er konnte seinen Dreizack spüren. Es war als würde er von ihm gerufen werden, als er zielstrebig auf den nach unten treibenden Fisch zuschwamm und dabei praktisch nichts sehen konnte. Es verging einige Zeit an der Oberfläche, in welcher Ai und Yuuma miteinander sprachen. Konarama hatte jedes Wort, welches der Genin vor seinem Abtauchen gesagt hatte, selbstredend mitbekommen und hatte während des Tauchgangs auch darüber nachgedacht, ob er nicht dieser Lehrer sein sollte. Lange brauchte der Jōnin nicht überlegen und so griff er sich den Fisch, der noch immer ein wenig zappelte und machte sich wieder auf den Weg nach oben. Das glasklare Wasser tat gut auf der Haut, auch wenn es nicht sonderlich warm war. Ohne groß Aufsehen zu erregen, kletterte der Hüne von einem Mann an der Wasserfläche angekommen auf eben jene, indem er dazu Chakra in die entsprechenden Körperregionen leitete und dann schließlich mittels des Suimen Hokō auf eben jener stand. Der Fisch hatte mittlerweile aufgehört zu zappeln und zarte, blutige Rinnsale suchten ihren Weg über die schuppige Haut des Tieres. Er stand in Yuumas Rücken und scheinbar hatte er ihn noch nicht bemerkt. So ging er, so leise wie möglich, von hinten auf den Jungen zu und legte ihm im Vorbeigehen eine Hand auf die Schulter. "Falls es meiner Frau genehm ist, werde ich noch den Fisch nach Hause bringen und dann kann ich mich dir widmen. Wieso kommst du nicht einfach mit zu uns? Du warst noch gar nicht in unserem Anwesen oder? Du bist bei uns jederzeit herzlich willkommen Yuuma-kun, nur damit du das weißt." Den Fisch hatte er derweil auf das Boot gehievt und würde sich dann, falls nichts dagegen sprach, wieder hineinsetzen und zurückrudern. "Aber sei bitte so freundlich und schenke meiner Teuersten und mir noch ein paar ungestörte Minuten. Du kannst schon einmal vorgehen und wir kommen in Kürze dann nach." Mit einem freundlichen, aber bestimmenden Lächeln würde er dann warten, bis sich Yuuma von ihnen entfernt hätte. Dann würde er zu seiner Lebensliebe herübersehen und ihr einen jugendlich verliebten Blick schenken. Da er vollkommen nass war, wollte er sie nicht umarmen, aber einen Kuss würde er ihr noch schenken, ehe er sich daran setzen würde, sie zum Ufer zurück zu bringen. Die Kleidung hätte Ai, in all ihrer Umsicht, wohl erstmal an sich genommen, damit sie durch ihn und den Fisch nicht nass wurde. So hätten sie, am Ufer angekommen, noch einen Moment für sich gehabt, den mit Sanftmut und Zärtlichkeit genossen, ehe sie sich zurück zu ihrem Anwesen begeben würden. Da der Genin zu Fuß wohl um einiges schneller gewesen wäre, würde er wohl ein wenig warten müssen, aber es würde sich lohnen. Den Rest des Abends nahm Konarama sich die Zeit und führte Yuuma in gewisse Feinheiten der Kaligraphie und Siegelkünste ein. Er zeigte ihm die grundlegendsten Züge, meinte aber zugleich, dass sie sehr viel Arbeit vor sich hätten. Außerdem erkundigte er sich darüber, ob sein Verwandter im Besitz von Utensilien wären, die es ihm ermöglichten auch unterwegs zu zeichnen. Andernfalls hätte er diese Dinge noch besorgen müssen, aber für den Anfang würde er von Konarama einige Pinsel, die er nicht mehr brauchte, und etwas Papier zum Üben erhalten. Eigentlich hatte er noch selbst etwas trainieren wollen, doch das würde er in den nächsten Tage nachholen, ihm war die Verpflichtung zu lehren eine mindestens ebenso große, wie die, sich selbst zu verbessern.




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Senju Ai

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So wurde es entschieden



Wie es schien, wurde alles in den nächsten paar Momenten gelöst. Während ihr Mann noch Fischen war, unterhielten sich Ai und der junge Senju über seine Ausbildung, und bei der frage, ob er schon einen Sensei im Sinn hätte, musste sie zustimmen, das sie sich auch erst jetzt daran, erinerte, das er erst seit kurzem im Dorf ist. Sobald er sein Anliegen geschildert hatte, nickte sie etwas nachdenklich und dachte an alternativ Jounin, die ihn die Siegelkunst beibrigen könnten. Doch plötzlich tauchte Konarama hinter den Jungen auf und legte ihn eine Hand auf die Schulter. Ai lächelte leicht amüsiert. Das war fies in mancher ansicht. Doch er schien einiges des Gespräches mitbekommen zu haben. Das erleichterte ihr so einige dinge. Zwar machte sie ihn ein Prima angebot, doch damit ging auch ihr Abend so recht flöten, das sie sich so sehr geplannt hatten. "So ist es entschieden. Ist das nicht ausgezeichnet? Den besten Lehrer den man hier bekommen kann." schmeichelte sie etwas ihre Ehemann mit einen Schmunzeln. Sobald dann die beiden wieder alleine gelassen wurden, sah sie dann den Fisch, der recht groß und tot war. Sie war recht verwundert darüber, das er so etwas über´s Herz bringen konnte. Ein Lebewesen zu töten. Sonst ist sie ja die Kalte Mordmaschine, die nen Huhn mit einen Lächeln den Kopf umdrehen konnte und ihn würde dabei etwas im Inneren zerfallen. Doch sie sprach ihn deswegen nun nicht an, sondern genoss die Zeit nun, die sie noch übrig hatten, ehe er sich den kleinen Senju zuwenden wird. Ai nahm die Kleidung und den Kuss von ihn an sich, damit diese nicht in den Wasser untergehen würde, das er mit aufs Boot nahm und schlussendlich waren sie am Ufer und gingen richtung Anwesen zurück. Die etwas zeit verbrachten sie mit etwas Lovey-Dovey, ehe sie ankamen. Während er sich dann um den kleinen Lehrling kümmerte, kümmerte sie sich um das Abendessen, während sie ab und zu zuschaute, wie ihr Mann den Jungen die Siegelkunst beibrachte. Vielleicht sollte sie das auch noch lernen? Ist das nicht etwas Spät? Der Anfang wäre sicherlich nicht Schwer. Sie hat schon oft genug gesehen, wie so etwas gemacht wird, doch selbst diese Kunst auszuüben tat sie nie.

TBC: Timeskip

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