Kōfu no Sato ("Dorf der Bergleute")

Das Landschaftsbild Tsuchi no Kunis ist gezeichnet von Felsen und Schluchten und schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass man hier mit Landwirtschaft nicht viel gewinnen kann. Dafür ist der Bergbau ein beliebtes Geschäft in diesem Reich, was dazu führt, dass viele der Berge bereits von Stollen durchzogen sind. Die größten Felsmassive zeichnen die Landesgrenze Tsuchi no Kunis, was die Ein- und Ausreise, sowie den Handel schwer macht. Allerdings dient dieser natürliche Wall im Kriegsfalle auch als ein Schutz. So beeindruckend die Felsmassive allerdings auch sind, so gefährlich können sie auch werden, wenn ein starker Sind aus Norden weht. Dann werden feine Steine von den Bergen gelöst und regnen auf das Land hernieder, was nicht nur unangenehm, sondern auch äußerst schmerzhaft sein kann.

Senju Ai

Erfahrung: Gesperrt

Fortschritt?



Ai unterhielt sich nicht viel, wenn sie in einer Mission Aktiv war. Zumindestens lies sie ihre Genin die Arbeit machen, die schon sich besser Aufführten, als wohl in ihrer Freizeit. Jedoch gingen der Frau die Sticheleien recht auf den Keks, und sie selbst nimmt sich vor, später ein Ernstes Wörtchen mit den kleinen Senju zu führen. Sie selbst beobachtete alles mit ihren Aufmerksamen Blick und Ohren. Bei den ganzen Aussagen, die sie von den zwei einwohner hörte, konnte sie sich einige dinge schon zusammenreimen. Aber was könnte bitteschön einen Brand in Minen auslösen? Vielleicht ist jemand auf Sulfur gestoßen und hat bei den Funken oder anderweitig etwas in Brand gesetzt und so fielen die Dominosteine? Möglich wäre es. Doch es kann auch was anderes sein. Aber eins wird klar sein, wenn sie fertig sind mit den Dorf, sollten sie sich am besten die Mine anschauen und den Grund vielleicht heraus finden, was jedoch auch schwierig wäre, da ja das meiste eingestürzt ist. Vielleicht könnte man aber mit einer Riesigen Wassermenge die Mine mal durchspülen, eine Möglichkeit wäre das schon. Noch leicht am grübeln, sah sie, wie Terai nun mit den Mann mitging, ehe sie selbst anschließend mit den Zwei genin tiefer in das Dorf gingen. Auch sie bereitete sich etwas vor, und bindete ein Handtuch so vor ihren Mund, das sie mit der Nase besser atmen konnte. Zwar hatte sie kein Atemgerät mit, wie Enoki, doch das war auch nicht nötig, da sie nicht direkt in Gebäude ging. Es wäre ziemlich Praktisch, wenn sie direkt in den Dorf einen großen Haufen an Wasser lagern könnte, um ihr Wassermassen- Gorgon ein zu setzen. Das würde ungemein helfen, die Trümmer zu bewegen. Doch sie könnte niemals diesen Dorf eine Überflutung zumuten in größe eines See´s. Doch darüber sollte sie sich nicht den Kopf zerbrechen. Wäre ja viel zu einfach. Doch konnte sie es versuchen. Während Yuuma und Enoki sich um das eine Haus kümmerten, dachte sie über einige Möglichkeiten nach, wie sie einiges Beschleunigen könnte. Sie könnte einen Regen erzeugen, doch selbst der Boden ist so heiß, ohne ihre recht Praktischen Schuhe, wären ihre Sohlen verbrannt. Und wenn der Regen erst einmal anfingt und auch noch andauert, wird eine Menge Dampf entstehen und das ist Ungünstig, besonders da die Hitze schon einige Tage andauert auf den Boden. Die Mine vielleicht selbst mit einer Flutwelle stopfen? Eine Explosion dadurch wäre nun unpassend und außerdem davor zu stehen würde sie nur Rösten. Mit einen inneren Seufzen, sah sie ein, das es wohl keinen großen, schnellen Weg geben wird, das Dorf ab zu kühlen. Bevor Enoki sich jedoch nun ins verderben Stürzte, kühlte sie ihn erst einmal ab, in dem sie das Selbe machte wie Yuuma, jedoch auf Enoki gerichtet und nicht so stark. "Geh nicht trocken ans Werk." warnte sie ihn, bevor sie ihn mit Suiton: Suishōha nass machte, ehe sie den Strahl ebenfalls mehr nach oben Richtete, damit es wie bei Yuuma auf das Haus fiel und sich verteilte. Dabei konzentrierte sie sich auch etwas mehr, so das der Strahl etwas stärker wurde. Sobald dies Erledigt war, blickte sie sich um, nach Potenziellen stellen, wo Opfer vergraben sein konnten unter den Trümmer oder hinter. Für einen Moment glaubte sie, etwas zu hören, verwechselte es jedoch mit den Zischen von Wasser auf den Heißen Boden. Im gedanken war sie auch gerade bei Terai, sich fragend, ob er sich gut stellte und ob sein Wissen reichte, den Verletzten zu helfen. Zu den Punkt bereute sie es selbst ein wenig, das sie nicht die Zeit fand, selbst Medic zu lernen.



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Alleingang


Das Dorf war schnell erreicht, und auch Enoki hatte sich zu ihnen auf den Weg gesellt. Er stellte, ähnlich wie Yuuma, einige Fragen an den alten Mann, welche dieser jedoch nur bedingt beantworten konnte. Ai hielt sich im Hintergrund und sagte kein Wort, dennoch schien sie von irgendetwas erregt zu sein, den Grund dafür konnte Terai nicht feststellen. Im Dorf herrschte eine gewaltige Hitze, jeder der sich hier ungeschützt aufhielt hatte mit Verbrennungen zu rechnen, sogar wenn diese Person nicht in Kontakt mit Feuer oder heißen Trümmern gekommen wäre. Der Dorfchef, Makoto, teilte ihre Aufgaben ein und wies den Iryonin an, ihm in das Lager der Dorfbewohner zu folgen. Bevor sie losgingen, drehte der Junge sich noch einmal zu seinem Team um und sagte: „Passt auf die heißen Teile auf. Es wäre ungünstig, wenn sich einer von euch verletzen sollte.“ Danach folgte er dem Hünen, der ihm schon einige Meter voraus war. Auf seine Frage nach Medizinern im Dorf nannte er seinen Bruder, der sich ein wenig mit Kräutern auskannte, was zumindest etwas war. Jener Bruder begrüßte Terai auch sofort und brachte ihn zu fünf Verwundeten, die allesamt schwere Wunden an den Körpern hatten. Mit einem Kopfnicken in Richtung des Mannes namens Yunas machte der Genin sich sofort an die Arbeit und untersuchte den kleineren der zwei Schwerstverletzten. Nach der ersten Beobachtung formte er die Tora und leitete Medizinchakra in seine Handflächen, um die Wunden zu schließen. Dieser Vorgang dauerte kaum fünf Minuten, allerdings war der Chakraverbrauch ziemlich hoch und die ersten Schweißtropfen bildeten sich auf der Stirn des Jungen. Nachdem der erste Verletzte behandelt und fähig war, sich wieder selbstständig auf den Beinen zu halten, wandte sich Terai an ihn und sagte: „Hör zu, mein Freund. Wenn du im Stande bist zu gehen, suche Yunas und sag ihm dass er jedem der Brandwunden hat viel Wasser geben soll. Wenn er fragt warum, sag ihm dass es ein Befehl ist!“ Mit diesen Worten reichte er dem Mann eine seiner Wasserflaschen damit dieser seinen Durst stillen konnte und wandte sich dem nächsten Verletzten zu. An der Ausführung seiner Anweisungen zweifelte er nicht, denn schließlich hatte er gar keine Zeit dazu. Die nächste halbe Stunde brachte er damit zu, die offenen Wunden der vier anderen Verletzten zu schließen und schickte sie nach ihrer Vorläufigen Genesung los um ihm eine Nadel, Faden, Schnaps und eine kleine Säge zu bringen. Den Blick des letzten Mannes, derjenige der einen Pfahl durch sein Knie gerammt hatte, mied Terai geflissentlich. Ihm war klar, was im Kopf seines Patienten vorging, und dass dieser soeben intensiv über die Bedeutung des Wortes „Amputation“ nachdachte. Als alle vier wieder da waren, wies der Ninja sie an, sich hin zu legen und gab ihnen zwei Wasserflaschen um ihren Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Nachdem dies geschehen war, wandte er sich dem letzten Verletzten zu, welcher ihn mit leichenblassem Gesicht anstarrte. Mit ruhiger Stimme sprach er ihn an: „Ich werde dir dein Bein nicht abnehmen, keine Sorge. Allerdings habe ich hier nicht die Mittel, um den Fremdkörper in deinem Bein chirurgisch zu entfernen, weshalb ich das Holz knapp über deinem Bein absägen werde und das letzte Stück durchschiebe. Danach werde ich den Knochen, falls er beschädigt ist, heilen und die Fleischwunde nähen. Dafür muss ich dich betäuben, weshalb ich möchte, dass du diese Flasche austrinkst ohne abzusetzen. Hier.“ Obwohl seine Stimme ganz gelassen klang, zitterte Terai innerlich vor Angst vor dem was ihm bevorstand. Noch nie hatte er das Chirurgenhandwerk gemocht oder verstanden, und die Ausführung desselben war ihm fremd. Nichtsdestotrotz stand er hier und war dabei, einem Verletzten einen Holzpflock aus dem Knie zu entfernen. Vermutlich wäre er noch länger in Gedanken versunken, hätte nicht ein leises Klingeln angedeutet dass die Flasche leer war. Sehr gut. Dann wollen wir mal., ging es ihm durch den Kopf, als er ein Kunai in die Hand nahm, den Patienten aufrichtete und ihm mit der Faust einen harten Schlag auf den Hinterkopf verpasste, der ihn ins Reich der Träume schickte. Die Blicke der Umstehenden und –liegenden ignorierte er dabei, es war vielleicht nicht die eleganteste Methode um jemanden zu narkotisieren, doch sie war schnell und zuverlässig. Mit leicht zitternden Fingern ergriff Terai die Säge und fing an mit schnellen und leichten Zügen das Holz zu durchschneiden. Dieser Vorgang dauerte etwa fünf Minuten, während denen ein konstanter, leichter Blutfluss aus der Wunde eingesetzt hatte. Der Genin atmete einmal tief durch, nun kam der bei weitem schwerste Teil der Operation. Er drehte das Bein des Mannes leicht zur Seite, legte seine Faust auf das stumpfe Ende und drückte einmal fest zu. Mit einem ekelerregenden, schmatzenden Geräusch löste sich der Pfahl aus dem Bein und fiel mit dumpfen Klang zu Boden. In wenigen Sekunden wurde der zuvor leicht Blutfluss zu einem breiten Strom, der sich zum Holz auf den Boden gesellte. Blitzschnell konzentrierte Terai ein weiteres Mal Medizinchakra in seinen Handflächen und hielt jeweils eine Hand auf beide Seiten des Knies. Schnell versiegte der Blutfluss, und zurück blieb eine leicht verdreckte Fleischwunde. Ab diesem Moment ging alles sehr einfach: Die Wunde wurde gesäubert und mit schnellen Stichen genäht noch bevor der Patient aufwachte. Mit blutigen Händen strich sich Terai eine verschwitzte Haarsträhne aus der Stirn und betrachtete sein Werk. Alles in allem sahen seine bisherigen Patienten sehr gut aus, zwei schliefen, der Rest trank Wasser und unterhielt sich. Kurz horchte der Genin in sich hinein, ob er sich überanstrengt hatte. Doch sein Chakravorrat sah noch sehr gut aus, und so machte er sich auf die Suche nach Yunas, um bei den weniger schwer Verletzten mitzuhelfen. Bevor er ging, richtete er sein Wort noch einmal an die Versorgten: "Wenn er aufwacht, möchte ich dass ihr ihm Wasser gebt. Der Alkohol hat seinem Körper wahrscheinlich die letzte Flüssigkeit genommen, und wenn er dehydriert wird er sterben. Bei Gelegenheit schicke ich euch jemanden mit mehr Wasser. Ich sehe auch selbst noch einmal nach euch. Bis dahin solltet ihr schlafen und vor allem trinken."




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Kapitel 4:Neue Mission und der Weg zum Inshōkozō


Teil 13: Lebenszeichen



Der ältere Mann der die Gruppe in das Dorf brachte versuchte ein paar Fragen zu beantworten die er von Yuuma und Enoki gestellt bekam, hielt sich aber eher bedeckt. Aber so konnte der blauhaarige Genin sich zumindest ein erstes Bild von dem machen was sie erwartete. Im Dorf angekommen sah er das volle Ausmaß der Katastrophe. Viele Häuser waren in sich zusammen gefallen, an einigen Stellen waren tiefe Krater zu sehen und über alles lag eine wahrlich unangenehme Hitze. Makoto, ein hochgewachsener Minenarbeiter, so Tippe zumindest Yuuma das er einer war, übernahm im Dorf scheinbar die Rolle des Chefs. Er beantwortete weitere Fragen, klärte sie auf was überhaupt geschehen war und wo die Gefahren lagen. Er selber teilte die Shinobi auch auf, so das Terai in ein entferntes Lager geschickt wurde, wo er die verletzten behandeln sollte, der Rest sollte sich um die Trümmer kümmern und nach weiteren Verletzten suchen. Enoki erkundigte sich zunächst jedoch wo er seine Sachen sicher verwahren konnte und Makoto bot an sie mit ins Lager zu nehmen, dies nahm Yuuma ebenso in Anspruch und überreichte seinen Rucksack. Er wollte auch zuerst seine Jacke ausziehen, da ihm sehr warm war, doch fand er es besser sie anzubehalten, falls er von heißen Trümmern oder ähnliches getroffen werden sollte, würde sie ihm Schutz bieten. Dann verließ Makoto zusammen mit Terai das Dorf und verschwanden Richtung Lager. Ai hatte die ganze Zeit fast gar nichts gesagt oder getan sie stand eher beiläufig herum betrachtete die Umgebung. Vielleicht machte sie sich ein Bild von allem, entwickelte einen Plan wie sie am besten vorgehen könnten. Doch Yuuma war voller Tatendrang er wollte keine Zeit mit Planen verschwenden, denn was gab es schon groß zu Planen. Hier lagen irgendwo eventuell noch Verletzte seit Tagen unter Trümmerbergen die durch die Hitze gekocht wurden. Und was gab es da besseres als eine kleine Abkühlung. Mit diesem Gedanken hatte der blauhaarige Junge sich einem Haus genährt welches den Eindruck erweckte, als sei dort noch niemand zugange gewesen, um es anschließend mit dem Suiton: Suishōha von Wasser überströmen zu lassen. Es zischte und dampfte doch für einen Moment kühlten die Steine etwas ab auch wenn der Effekt wohl nicht ewig halten würde. Etwas neidisch betrachtete Yuuma die Atemmaske von Enoki und sah ihm nach wie er zwischen die Trümmer stieg und begann sie nacheinander umzuwerfen. Auch Yuuma ging in die Ruine, zog sein Shirt über Mund und Nase und sah sich um. Er wusste das er nicht sonderlich kräftig war und allein würde er es wohl sehr schwer haben doch Yuuma musste sich ja nicht allein abmühen. Mit einem einhändig gebildeten Tora erschienen neben Yuuma drei Wasserdoppelgänger und zusammen begannen sie erste Häuserreste beiseite zu wuchten. Zum Glück trug der Nidaime Erbe seine Lederhandschuhe, denn trotz der Abkühlung waren das Geröll noch immer sehr warm. Enoki hatte sich ein anderes Prinzip zu nutzte gemacht, mit einem Bambusstab hebelte er die Steine und andere Trümmerreste beiseite. So kamen beide scheinbar recht gut zurecht, jeder löste die Aufgabe eben auf seine Art und Weise. Dann in einer Ecke des ehemaligen Hauses vernahm Yuuma plötzlich ein Geräusch. Es klang wie ein Wimmern. Alle vier Yuumas begaben sich zu der Stelle und jeder nahm was er tragen konnte. Stein um Stein wuchteten sie bei Seite. „Hey ich glaube hier ist einer drunter begraben.“, Sagte der Senju Spross in Enokis Richtung, denn je mehr Hände mit anfassten je schneller würden sie den Verletzten bergen können, denn inzwischen war sich Yuuma sehr sicher das dort einer lag. Das Wimmer wurde mit jedem Stück welches beiseite geräumt wurde lauter. Egal ob Enoki mit anpacken würde oder nicht, der blauhaarige Genin würde unablässig zusammen mit seinen Bunshin weiter Graben. Und dann nach dem ein besonders schweres Stück Beiseite gekippt wurde, kam ein verletzter Mann zu Tage. Er sah schlimm aus, seine Haut war überall gerötet, an einigen Stellen hatte er Brandblasen, seine Lippen waren aufgesprungen, atmete nur schwach und er blutete aus mehreren Wunden die er sich wohl zugetragen hat, als er verschüttet ging. Doch scheinbar hatte das große Stück der Außenwand, unter welches er eingeklemmt war, auch gleichzeitig sein Leben gerettet, denn durch dessen Lage hatte es einen zwar engen aber ausreichend großen Spalt gebildet unter welchem der Mann gerade so gepasst hatte ohne zerquetscht zu werden. Einer der Yuumas würde aufspringen und zu einem der Dorfbewohner sagen: „Holt eine Trage wir haben einen gefunden.“ Zwei der Wasserdoppelgänger würden sich sehr dich an den Verletzten begeben und sich plötzlich in Wasser auflösen welches dann über den Mann fließen würde. Ein wenig Kühlung nach den Strapazen würde ihm sicher gut tun. Von Yuumas abfälligen Meinung über die Mission und seiner Aufgabe als wandelnder Feuerlöscher, war nichts mehr über, er hatte erkannt das die Menschen hier sie brauchten und das sie, wenn sie sich nur beeilte vielleicht noch mehr leben retten könnten.

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Dare ga, dokushin seikatsu o mamori, sekai o hozon shimasu.
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Nun ging es ans Eingemachte, wie seine Mutter immer zu sagen pflegte. Es war an der Zeit ihrer Aufgabe gerecht zu werden, mit welcher sie Tage zuvor betraut worden waren. Zuvor aber hatte sich der Namikaze nach einigen Dingen erkundig, denn es war ihm klar, dass er nicht mit bloßen Händen zu Werke gehen könnte. Es braucht mehr, um bei diesen widrigen Umständen vernünftig arbeiten zu können. Nachdem er seine meisten Sachen abgegeben hatte, damit er in Ruhe anpacken konnte, stellten sich Yuuma und er einem recht schwer beschädigten Gebäuden, welches zuvorderst von einer Wassertechnik des Senju abgekühlt wurde. Ein kurzer, seitlicher Blick des Weißhaarigen verriet, dass er wahrlich neidlos anerkennen musste, zu welch überragenden Fähigkeiten sein Rivale doch fähig war. Kurz ballte er mit der von Yuuma abgewandten Hand eine Faust, sodass es kurz knarzte. Ein verdammter Angeber ist er ja, aber wie das oftmals ist, hat es eine Grundlage dafür. Wenn ich überlege, was er mir vor einiger Zeit in den Onsen sagte, dann frage ich mich, ob da mehr hinter steckt, oder ob das nur hohles Geblubber war. Viel mehr Zeit zum Nachdenken hatte er freilich nicht, denn es galt nun sich ins Geröll zu wagen. Zuvor half ihm sein Sensei jedoch noch, indem sie ihn komplett einnässte – welch unschöne Dusche, zumal das Wasser recht kalt war. Dieser plötzliche, ungefragte und unvorbereitete Schauer, ließ den Genin im ersten Moment recht säuerlich dreinschauen, denn er fühlte sich schmerzhaft an die Szene am Hafen von Konohagakure erinnert, als ihn das Tigerstreifengesicht in die Pfanne gehauen hatte. Doch sein Blick senkte sich kurz darauf und er wendet den Blick dann gänzlich von Ai ab. Seine Lippen trugen ein Lächeln, was aber unter der Maske nur an kleinen Grübchen zu erkennen wäre – scheinbar hatte er seine Meinung über ihre Hilfestellung geändert. Alles in allem meint sie es doch auch nur gut. Mithilfe seiner Atemschutzmaske gelang es ihm dem aufsteigendem, heißen Rauch zumindest ein wenig zu trotzen, sie hätten ihm sonst wohl ordentlich die Atemwege eingeheizt. Wie gerne würde er eine Kunst beherrschen, wie seine Eltern es konnten, ein Abbild von sich erschaffen und dieses in die Gefahrenzone werfen. Allerdings wusste er auch, dass diese Technik einige Nachteile mit sich brachte. Einige Minuten vergingen, in dem sie einige der auf das Gebäude gestürzten Felsen und Trümmerteile beiseite schaffen konnten und Enoki war sichtlich froh über die Handschuhe, die ihm gegeben worden waren, auch wenn sie ihm nicht ganz so passten. Noch hatte er nicht ganz die großen Hände, wie sie sein Vater besaß. Plötzlich hörte er jedoch etwas. Etwas hatte seine Aufmerksamkeit erregt und er erhob den Blick von einem Stück Holz, welches er zuvor ins Visier genommen hatte. Dann blickte er sich in die Richtung des Geräuches um und erkannte, dass auch der Senju scheinbar etwas gehört hatte. Dieser stand auch näher an der Quelle, weshalb er nachschauen ging und kurz darauf hektisch bestätigte, dass dort wirklich jemand verschüttet war. Sogleich ließ der Junge aus Amegakure das größere Stück Holz fallen und hastete zu Yuuma und der verunglückten Person herüber. Es war selbstverständlich, dass der Namikaze hier mit zur Hand ging und daher würde er sich keine Blöße geben. Auch wenn er ab und an aus der Haut fuhr und sich unüberlegt zu Dingen hinreißen ließ, die im Nachhinein auch ihm selbst als etwas übereilt erscheinen, so konnte er seine persönlichen Neigungen beiseite räumen, wenn es darauf ankam – und in diesem Moment kam es darauf an. Doch die Räumungsaktion war schwieriger als gedacht, denn nicht nur waren die Trümmer wie üblich verdammt warm, sondern durch das Wasser, mit denen sie etwas abgekühl worden waren, auch schwerer zu greifen. Scheinbar hatte die eingestürzte Gebäudemauer ihm zwar auf der einen Seite das Leben bewahrt, indem es ihm vor der vollständigen Zerquetschung bewahrt hatte, andererseits hatte es ihm ein Bein derartig stark zertrümmert, dass er es nicht mehr bewegen konnte. "Wir brauchen hier einen Arzt, SOFORT!", rief er weiter und begann dann sich mit dem Rücken gegen die Wand zu stemmen, um diese wenige, aber wichtige Zentimeter anzuheben. Das Gesicht des Jungen war schmerzverzerrt, denn es kostete ihn Kraft, die schwere Wand zu bewegen. Die Zähne knirschten, als er alles daran setzte, dem Mann zu helfen, sodass Yuuma ihn vorsichtig herausziehen konnte. Das Bein lag nur wenige Sekunden frei und gerade als der Mann aus der Kuhle geborgen wurde, sprang Enoki beiseite und der Rest der Wand fiel krachen ein. Die Brust des Genin, dessen Haare ihm nun tief ins Gesicht fielen, hob und senkte sich stark, denn er hatte sich für den Moment überanstrengt. Würde ihn jemand fragen, würde er wohl abwiegeln und behaupten, dass alles nur halb so wild war. Wichtig für ihn war der Zustand des Gefundenen. "Wie geht es ihnen? Yuuma, wir brauchen noch mehr Wasser! Wo bleibt der verdammt Arzt!", rief er aus, und blickte dabei in die Richtung des Stadteils, aus dem sie gekommen waren und der nicht allzu stark getroffen worden war. Sie hatten den Mann mittlerweile aus dem Gebäude gebracht, nachdem eilig eine Trage aufgetrieben worden war, sodass er nun zumindest vorerst außer Gefahr war. Dennoch war er stark dehydriert und es war nicht sicher, wie es ihm im Weiteren ergehen würde. Als Enoki dem Mann, der nun abtransportiert wurde, nachblickte, hielt er dem blauhaarigen Senju die Faust hin, zum Zeichen, dass sie es gemeinsam geschafft hatten. Den Jungen würde er dabei nicht ansehen, sondern einfach auf seine Reaktion warten. Es war für ihn ein Zeichen des Respekts für gemeinsamen Erfolg. Dies hatte seine Mutter einst ihrem Vater beigebracht und es schien eine Art Tradition in Konohagakure zu sein. Vielleicht kannte Yuuma diese Praxis ja und würde sie widererkennen. Für Enoki waren diese kleinen Feinheiten und Eigenheiten der einzelnen Menschen etwas, was für ihn besonders wichtig war, weshalb er es auch respektvoll aufnahm. Denn sowas konnte er sich deutlich besser merken, als Namen. "Dare ga, dokushin seikatsu o mamori, sekai o hozon shimasu." Mehr hatte er dazu nicht zu sagen und es dauerte noch eine halbe Stunde, bis das Haus komplett von Trümmern befreit war. Gefunden hatten sie hier niemanden mehr. Nach einer kurzen Trink- und Pinkelpause machten sie sich dann auf einen anderen Ort von Trümmern zu befreien, wobei diese deutlich schwerer waren, als die vorherigen.


"reden" | denken | "NPC"
Battletheme
Bild
"No! No! No! It's not an offence, it's a description of you!"


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Noch mehr Verwundete


Schwer atmend nahm Terai seine Hände von der Schulter der soeben behandelten Frau und unterbrach den Chakrafluss in seine Handflächen, um das Shosen Jutsu aufzulösen. Die Behandlung der Verletzten zog sich nun schon einige Zeit hin, und noch immer waren über zwei Drittel aller Betroffenen ohne Versorgung, eine Tatsache die den jungen Iryonin schmerzte, doch mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln konnte er nicht nur effektiv, aber nicht effizient arbeiten. In Gedanken versunken setzte er sich kurz hin und wartete bis sich seine Atmung wieder normalisiert hatte. Yunas war zwar beileibe kein herausragender Arzt, doch er wusste genug über Medizin um die Menschen in seiner Behandlung ausreichend zu versorgen damit sich ihre Wunden nicht entzündeten oder Ähnliches. In einer fließenden Bewegung richtete der Genin sich wieder auf und begab sich ans andere Ende des Lagers, um nach seinen früheren Patienten zu sehen. Zwar hatte er, wie versprochen, schon jemanden mit Wasser zu ihnen geschickt und sie kurz untersuchen lassen, doch er wollte mit eigenen Augen sehen wie seine Behandlung funktioniert hatte. Das Ergebnis war positiv, die vier Männer mit den offenen Verletzungen saßen im Kreis und spielten Karten, offenbar hatten sie sich schon fast wieder komplett erholt. Der Mann der den Pfahl durch sein Knie gerammt hatte, schlief auf seiner Liege und murmelte im Schlaf vor sich hin. Zufrieden grinsend drehte Terai sich wieder um und kehrte zu seiner Arbeit zurück. Sein Gehen blieb genauso unbemerkt wie sein Kommen, und kaum eine Minute später war der Junge schon wieder dabei, einem kleinen Kind einen Splitter aus dem Arm zu ziehen und die Wunde zu verbinden. Just in diesem Moment trugen zwei junge Männer einen Verletzten ins Lager, der am ganzen Körper mit Brandwunden übersät war und schwer atmete. „Deine Kameraden haben ihn unter einem zerstörten Haus gefunden. Du musst etwas tun!“, rief der augenscheinlich Ältere der Beiden. Dieser Mann ist vermutlich ein Verwandter von ihm. Allein deshalb sollte ich ihn hier wegschaffen, ging es Terai durch den Kopf. Mit einer Kopfbewegung bedeutete er den zwei Trägern den Mann abzusetzen und zu verschwinden, während er sich neben die Bahre hinkniete und sich die Verletzungen besah. Äußerlich wirkten alle Wunden nur oberflächlich, doch wenn jemand unter einem Haus eingeklemmt wurde durfte man innere Verletzungen nicht ausschließen. „Hey, du da! Lauf zurück und frag meine Kameraden, ob er unter einem Teil eingeklemmt war, und wenn ja, welche Körperteile betroffen waren. Und mach schnell, ich kann ohne Informationen nicht viel für ihn tun!“, rief er dem Älteren der Träger zu und drehte sich wieder zu dem Verletzten. Ein weiteres Mal konzentrierte er sein Chakra in seine Handflächen und hielt sie nacheinander über die schwereren Verletzungen. Während er damit anfing, hörte Terai im Hintergrund schnelle Schritte, die sich stetig entfernten. Wenigstens wurden seine Anweisungen hier ohne weitere Fragen ausgeführt, sodass er sich voll und ganz auf die Patienten konzentrieren konnte. Schnell schlossen sich die Wunden, aber die Atmung des Mannes ging immer schwerer, was innere Verletzungen immer wahrscheinlicher machte. Auch wenn diese Person zum Zeitpunkt des Fundes nicht unter Trümmern begraben war, so hieß das nicht dass sie einige Teile noch aus eigener Kraft von sich herunter befördert hatte. Die Augenbrauen des Genin zogen sich zusammen, während er krampfhaft versuchte die Leiden des Mannes zu lindern. Wenn er nicht in den nächsten Minuten Klarheit erhielt woran er war, würde der Patient unter seinen Händen wegsterben und dabei Chakra mitnehmen, dass anderen Verwundeten das Leben retten könnte.



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Kapitel 4:Neue Mission und der Weg zum Inshōkozō


Teil 14: Wie viel Zeit bleibt noch?



Yuuma hatte in der Ruine in welcher er zusammen mit Enoki nach überlebenden suchte und Trümmer beiseite schaffte, was ihm viel seiner Ausdauer kostete, da er nicht sonderliche kräftig war, einen ersten Verletzten gefunden. Zusammen mit seinen drei Mizubunshin, die er zur Hilfe erschaffen hatte, da er allein niemals in der Lage gewesen wäre schwerere Trümmer zu bewegen, machte der blauhaarige Genin sich ans Werk um sich langsam zu dem verschütteten Mann vor zuarbeiten. Auch Enoki packte mit an, hier ging es nicht um Rivalität, so etwas hatte an einem Ort wie diesen, wo es Verletzte gab die ihre Hilfe brauchten, nichts zu suchen. Gemeinsam stemmten sie sich gegen schwerere Brocken, rollten sie beiseite und Stück um Stück gruben sie sich dichter an den armen Mann heran. Dann trennte sie nur noch ein letzte sehr großer Teil einer eingestürzten Wand, unter welchem der Verletzte eingeklemmt war. Enoki hob mit Hilfe zweier Wasserdoppelgänger den Brocken für einige Sekunden an, so das Yuuma mit Hilfe eines weiteren Mizubunshin den verletzten hervorziehen konnten. Bruchteile einer Sekunde später krachte das Trümmerstück wieder auf den Boden. Yuuma reagiert noch bevor Enoki ihm um mehr Wasser bat und zwei seiner Mizubunshin lösten sich über dem verletzten Mann in das auf, woraus sei waren, Wasser und kühlten damit die wunden des Mannes. Es dauerte nicht lange bis ein paar Dorfbewohner ein Trage herangeschafft hatten und den Verletzten wegtrugen. Plötzlich nahm Yuuma im Blickwinkel wahr wie der Weißschopf ihm seine Faust entgegenstreckte. Der Senju Erbe überlegte einen Moment was er damit bezwecken wollte. „Will er das ich das ganze erwidere?“ Yuuma tat es einfach mal und presste seine Faust gegen die von Enoki, was scheinbar die richtige Reaktion war, denn nun verkündete sein Teamkollege, das man die gesamte Welt retten würde wenn man ein Menschenleben rettete. „Ein eigenartiges Sprichwort.“, überlegte Yuuma doch wollte er den Moment nicht zerstören, so war er doch auch selber stolz auf ihr gemeinsames Werk. „Weiter geht’s!“, sagte er nur und beide machten sich wieder daran das Haus von Trümmern zu befreien bis die beiden Dorfbewohner die kurze Zeit zuvor den verletzten weg geschafft hatten zurück kamen. Sie wollten wissen wie der Verletzte eingeklemmt gewesen war. „Sein Bein war unter einem großen Stück der Wand eingequetscht, und der Hohlraum in welchem er lag war sehr schmal und durch die Hitze die aus dem Boden aufsteigt sehr heiß.“ Antwortete Yuuma und sah wie beide sich eiligen Schrittes wieder entfernten. „Ich hoffe Terai kann ihm helfen.“, sagte Yuuma und sah den Beiden einen Augenblick nach, bevor er sich wieder an die Arbeit machte. Der junge Genin arbeitet inzwischen Ohne Mizubunshin denn sein letzter war durch die ständig aufsteigende Hitze irgendwann einfach zerplatzt. Es dauerte noch einige Zeit bis das Haus einmal von oben bis unter durchgewühlt war und sie ausschließen konnten weitere Verletzte in den Trümmern zu finden. Dann machten sie so wie Makoto es angewiesen hatte eine Pause, tranken etwas, ruhten einen Moment doch hatten sie keine Zeit zu verschenken. So begann das ganze von neuem, sie wählten diesmal zusammen ein Haus aus, Yuuma Kühlte es mit seinem Suiton: Suishōha ab und sie betraten die Ruine um die Trümmer zu entfernen. Der Nidaime Erbe erschuf diesmal jedoch nur einen Mizubunshin, er merkte langsam das ihn das ganze sehr auslaugte und er sparsamer mit seiner Energie umgehen musste. Die Arbeit kam ihm diesmal auch bedeutend schwerer vor und sie hatten noch so viele Ruinen vor sich. „Noch so viele Trümmer und wir kommen nur so langsam voran, die Zeit arbeitet gegen uns Enoki, irgendwann wird es keine Verletzten mehr geben sondern nur noch Tote.“, sprach Yuuma in einem gesenkten Ton den Weißschopf an, so das andere Dorfbewohner ihn nicht hören konnten, er wollte ihnen nicht ihre Hoffnung nehmen vielleicht doch noch eine geliebte Person aus den Trümmern zu retten. Aber was hatten sie schon groß für eine Chance? Sie kamen erst so spät im Dorf an auf Grund ihrer weiten Reise jetzt hieß es das beste daraus machen.


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Jinmei o Sukū
("das Leben retten")



Die Aufgabenverteilung durch ihren Sensei schien aufzugehen. Yuuma und Enoki suchten, graben und räumten sich die Hände wund, während Terai seine Fähigkeiten nachkam und die Verletzten versorgte. Im Grunde war seine Arbeit die wichtigste der drei Genin. Selbst wenn die beiden jemand finden sollten, würden sie ihm kaum mehr helfen können. Wasser hatten sie, auch dank des Senju, ausreichend dabei. Seine Hilfe war auch bitter nötig, als sie in den Trümmern des ersten Hauses, welches sie zu räumen erdacht hatten, ein Wimmern vernahmen. Es kostete sie beide große Anstrengungen, den Mann, der unter den Trümmern gewesen war, zu bergen und zum Abtransport bereit zu machen. Der Schweiß der harten Arbeit rann über seine Stirn, und wurde von dem Stirnband, welches er sich um solche gebunden hatte, aufgesogen. Als sie den ersten Lebenden aus den Trümmern geborgen hatten, hielt der Namikaze seinem Teamkameraden die Faust hin. Es war ein Zeichen des Respekts und der gegenseitigen Anerkennung, ungefähr dem Tairitsu no In und dem Wakai no In gleich, welches am Anfang beziehungsweise am Ende eines jeden Shinobi Kumite zu formen war. Seine Mutter hatte jedoch gesagt, dass es durch das gegenseitige fausten, wie sie es nannte, sogar in die Seele des jeweils anderen Blicken konnte, auch wenn es dazu ein wenig Übung bedurfte. Auf seine Aussage hin, erwiderte der Senju nichts, sondern schloss einfach die Geste mit ihm ab und rief dann dazu auf fortzufahren. Nachdem das Haus komplett von Trümmern befreit war, machten sie eine dringend benötigte Pause. Zwischendurch waren noch einmal die Zivilisten aufgetaucht, die den Verwundeten weggetragen hatten und scheinbar brauchte Terai nähere Informationen zum Zustand des Patienten. Yuuma übernahm dies und Enoki blickte den Senju, der für einen Moment seinen eigenen Blick den Männern hinterher geschickt hatte, von der Seite aus an. Als sie eben ihre Fäuste aneinander gehalten hatten, hätte er schwören können, dass dem Senju ein Zucken über die Lippen gezogen war. "Wenn er als Iryōnin nur halb so gut ist, wie sein Mundwerk lose ist, dann hat er eine gute Chance." Während sie danach pausierten, gönnte sich Enoki von dem Wasser, was sie dabei hatten, einen großen Schluck. Zwar durfte er seinen Magen nicht überfüllen, aber dehydrieren war auch keine Option. Zumindest konnte er seine Atemschutzmaske für einen Moment absetzen, denn auch wenn er sie zu tragen gewohnt war, gab es auch große Vorteile, wenn sie nicht notwendig waren. So gingen sie danach wieder ans Werk und hatten schon das nächste Ziel im Visier. Wie zuvor auch, wandte Yuuma eine seiner Techniken an, um das Haus wenigstens etwas abzukühlen. Das Wasser, welches sein Teamkollege verteilt hatte, bildete eine wenige Zentimeter hohe Wasserschicht auf dem Boden des Gebäudes und gerade als sie fortfahren wollten, vernahm der Junge von der Seite her die Stimme des Blauhaarigen. "Oi, oi, Shimarisu! Jetzt steck nicht gleich den Kopf in den Sand. Wir haben gerade einem Menschen das Leben gerettet! Also konzentrieren wir uns darauf und machen weiter!", es war zwar nur schwer zu sehen, aber dagegen relativ einfach das Lächeln und die Zuversicht aus seiner Stimme heraus zu hören. Er würde nicht aufgeben, schon gar nicht, nachdem sie soeben einen dem Tode Geweihten errettet hatten. Die Trümmer, die dieses Gebäude jedoch besetzt hatten, waren deutlich zahlreicher, was ihre Arbeit noch weiter verzögerte. "Wakatta! Ich hatte eigentlich gehofft es nicht tun zu müssen. Aber scheinbar kommen wir sonst nicht voran!", So stellte sich der Namikaze auf einen größeren Felsen, der jedoch nicht das Haus getroffen hatte und schloss für einen Moment die Augen. Er formte das Hitsuji um sein Chakra besser konzentrieren zu können. Darauf folgte die von ihm seit Tagen erprobte Kombination an Fingerzeichen. Tora, Uma, I, Hitsuji, Ne und Mi! Mit recht flotter Geschwindigkeit schloss er die nötigen Zeichen und hielt letzteres geschlossen. Erneut spürte er das bekannte Kribbeln, als seine Haare sich verlängerten und schon nach kurzer Zeit mehrere Meter lang waren. Die langen Haarsträhnen umschlossen sogleich mehrere der Trümmer, die er einzelnd vielleicht auch mit seiner bloßen Körperkraft hätte stämmen können. Sein Vater hatte ihm erklärt, dass die Stärke der Ninjutsu auch darin bestand, die eigenen körperlichen Kräfte übertreffen zu können. Einen Felsen, der mit bloßer Muskelkraft nicht zu bewegen war, hatte er mittels dieser Technik wie eine Blume aus der Erde gezogen. Das lag an der eigentümlichen und überaus starken Verbindung von körperlicher und geistiger Energie, die ihren Ausdruck in den Jutsu der Shinobi fand. Dies machte sie so unheimlich stark. Dennoch kostete diese Kunst dem Jungen, der sie noch nicht komplett beherrschte, sehr viel Konzentration und Kraft. Seine Hände, noch immer im Zeichen der Schlange verharrend, bebten unter der Last der Anstrengung, als er mehrer Trümmer gleichzeitig anhob und beiseite schaffte. Eigentlich hätte er nun aufhören können, doch gab es da noch einen einzelnen, fast so großen Felsen wie den, auf dem er stand. Vor lauter Anstrengung hatten sich schon Erschöpfungsmerkmale in seinem Gesicht gezeigt, doch wer wollte nicht so einfach abbrechen, was er begonne hatte. "Mō ikkai." Seine Stimme war deutlich leister als sonst, er atmete schwerer und sein Hände verkrampften, als er erneut dazu ansetzte, mittels seiner Haare, die den Felsen fest umschlossen hielten, den schweren Gesteinsbrocken anzuheben. "M-Masaka! Seht euch das an!" Die Stimmen einiger Dorfbewohner, es gesehen hatten, hallten hernieder, als sie am Ort des Geschehens eintrafen. "Das ist also die Kraft eines Shinobi? Unglaublich." Schon zuvor, als einige die heilenden Kräfte Terais und die Wasserkunst des Senju gesehen hatten, waren sie ins Tuscheln geraten. Jetzt jedoch sahen sie einen Jungen, der mit sich selbst und gegen die Natur ankämpfte. "OI! Helft ihm! Los, kommt schon!", rief einer und sie rannten hin und wollte den Felsen mit anheben, der sich noch immer keinen Zentimeter bewegte. Die Zähne des Jungen knarzten Unheil verkündend und als er schon aufgeben wollte, merkte er, wie unter Mitwirkung einiger Männer, der Felsen sich zu bewegen schien. Mōsukochi! Dann haben wir es geschafft! Mit einem lauten Aufschrei bündelte er all sein Kräfte und hievte den schweren Brocken einen Meter vom Boden empor und schleuderte ihn auf einen ungefährlichen Teil der Umgebung, die unbebaut und leer war. Als er fertig war, schossen sein Haare wieder zu ihm zurück, sie zogen sich auf Normalmaß wieder zusammen und Enoki sackte auf seine Knie. Mit den Händen versuchte er sich abzustützen, doch waren seine Arme wie aus Pudding. Es fiel ihm schwer nicht komplett zusammen zu sacken. Sein Mund stand offen, als er schwer atmend den über seinen Kopf und seinen Oberkörper rinnenden Schweiß spüren konnte. Seine Brust hob und senkte sich kräftig und für die nächsten Minuten war er erst einmal damit beschäftigt wieder Luft zu bekommen. Er hatte die Anstengungen, die er aufzuwenden im Stande war, deutlich unterschätzt. "HEY! Hier ist noch jemand! Schnell eine Trage!", doch für den Greis, der unter einem der zuvor von ihm durch die Haartechnik entfernten Trümmer gelegen hatte, kam jede Hilfe zu spät. Wäre der Untergrund nicht so warm gewesen, wäre er schon seit einigen Tagen kalt.




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Alle Hoffnung verloren?


Die Taten der Shinobi sprachen sich schnell herum und die Tatsache, dass sie bereits so schnell einen ihrer Leute retten konnten entfachte einen wahreh Feuereifer in den Menschen. Eine Leistung, auf die die Genin bestimmt stolz sein konnten. Es war nun schon eine Weile vergangen, dass sie hier angekommen waren und zum ersten mal seit einer Weile ließ sich Makoto wieder blicken, der einen Mann in einem weißen Kittel mit sich brachte. Sobald sie bei den Genin angekommen wären, würde sich der Mann als Yunas vorstellen und er war der Arzt des Dorfes, der sich nun für die Notfallbehandlungen direkt ins Dorf selber bewegt hatte. "Ihr seid alle ein wahrer Segen. Dank eurem Freund konnte ich mich auf die leichten Verwundungen begrenzen und einige simple Aufgaben an andere Bewohner verteilen und bin jetzt in der Lage Notfallbehandlungen durch zu führen. Denkt nicht das eure Arbeit hier umsonst ist, selbst wenn schon viel verloren zu sein scheint." Diese Worte sollten den Genin, aber auch sich selbst, mehr Mut machen. Mit Makoto an der Seite beschleunigte sich die Arbeit enorm, da der Mann selbst die größten Trümmer alleine anheben und zur Seite schieben konnte, und sofern Enoki noch keine alternative hatte würde Makoto ihm die zurecht genähten Lederlappen geben um ihm die Arbeit noch etwas weiter zu erleichtern. Zu dritt würden sie nun in der Lage sein den Rest des Trümmerhauses relativ schnell zu beseitigen und zusammen würden sie auch noch einen weiteren Mann finden. Auch er schien schwer verletzt zu sein und während Makoto Yuuma erneut aufforderte ihn mit Wasser zu versorgen, auch wenn dieser das wohl von alleine machen würde, pfiff er seinen Bruder heran, damit dieser erste Hilfe leisten konnte. Yuuma würde weiterhin an dieser Stelle benötigt werden, während Maktoto Enoki zum nächsten Haus führen würde. "Dank euch beiden kommen wir hier um einiges besser voran. Fang du schonmal an die groben Trümmer von diesem Haus zu beseitigen, ich werde mich kurz mit eurem Sensei unterhalten." Mit diesen Worten würde er sich auf den Weg zu Ai machen und mit dieser sich auf den Weg zum Mienen Eingang machen. "Ich wollte vor den Jungen oben die Stimmung nicht vermiesen, aber wir werden heute Nacht die Suche abbrechen und uns darauf fokussieren die verwundeten zu retten, die wir gefunden haben. Es werden noch etwa 50 Leute vermisst, doch für die wird wohl morgen schon jede Rettung zu spät sein." Mit jedem Schritt auf die Mienen zu wurde es spürbar wärmer und am Eingang war es so unerträglich heiß das man sich abwenden musste. "Wir haben uns dazu entschlossen denen die noch leben ein schnelles Ende zu bereiten... einen gnadevollen Tod ohne noch länger in den Trümmern zu leiden. Sobald heute Nacht alle Personen aus dem Dorf entfernt sind wollen wir die Mienen zum Einsturz bringen. Wir wissen allerdings noch nicht wie." Er deutet dabei auf einen Eisenpfeiler mit circa 30 Centimeter Druchmesser. "Die gesammte Miene ist mit diesen Eisenpfeilern gestärkt, welche selbst unter dieser Hitze nur spärrlich nachgeben. Ich weiß nicht, wo sich eure Fähigkeiten befinden, doch weiß ich, dass ein Shinobi auf eurem Niveau bestimmt über zerstörerische Fähigkeiten verfügt. Eure Aufgabe ist es, einen Weg zu finden wie wir die Höhle zum Einsturz bringen können. Meldet euch bei mir, wenn ihr eine Möglichkeit gefunden habt." Und damit würde er Ai ihrer Aufgabe überlassen und wieder zu Enoki zurückkehren. Yunas hingegen hatten mit Hilfe des Senju Jungen mit der Untersuchung des geborenen Mannes fortgefahren. Er Tastete Vorsichtig einige bestimmte Stellen des Körpers ab und übte auch etwas Druck auf einige andere Stelle aus, wobei bei diesen Versuchen der Mann förmlich aufjaulte. Als hätte er die Untersuchung abgeschloßen seufzte Yunas kurz darauf und griff in seiner Tasche nach einem Messer, ehe er dieses ohne mit der Wimper zu zucken, und wohl sehr zum Schock des Senjus, in den Hals des Mannes rammte, der daraufhin kurz aufröchelte und dann leblos zusammen sackte. An dieser Stelle würde er wohl Protest des Jungen erwarten, doch er würde diesen konstant ignorieren und sofern er sich beschweren würde lediglich sagen: "Zwei Vitalpunkte waren völlig zerstört. Er hätte keine Chance mehr gehabt und wir haben keine Zeit um uns sorgsam zu stellen. Jede Minute die wir an einem toten verschwenden kostet einen anderen Mann das Leben. Das sollte selbst ein Kind wie du verstehen." Mit diesen Worten würde er aufstehen, jemanden zum Abtransport des Leichnahms herbeordern und dann zu einem anderen geborgenen gehen, der einige Meter entfernt von anderen Dorfbewohnern aus den Trümmern geborgen wurde.



geschrieben von Damian aka Uzumaki Kūsōka


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Verluste


„Verdammt! Verdammt, verdammt, verdammt!“, knurrte Terai mit zusammengebissenen Zähnen. Egal, was er anstellte, die Atmung des neuesten Verletzten beschleunigte sich einfach nicht. Mittlerweile spuckte dieser sogar Blut, was auf innere Verletzungen hinwies. Woher diese kamen war ihm schleierhaft, denn Enoki und Yuuma hatten den Mann in einem Hohlraum unter den Trümmern gefunden, wobei nur sein Fuß eingeklemmt war. Trotzdem, irgendeine Verletzung hatte der Mann sich zugezogen, denn trotz der Einwirkung von Iryoninjutsu auf seinen Körper für schon fast zehn Minuten atmete er immer langsamer, hustete manchmal blutig, dann zog sich seine Lunge in einem letzte Kraftakt zusammen, und er starb. Einfach so, ohne letzte Worte, ohne ein Zeichen dass die Behandlung zumindest seine Schmerzen gelindert hatte, starb er. Terai hatte in der kurzen Zeit hier im Lager schon einige schwere Verletzungen behandelt, doch jeder Patient hatte irgendeine Reaktion gezeigt, wie unterdrückte Schmerzensschreie und später auch Seufzer der Erleichterung, doch hier bekam er es mit der harten Realität zu tun. Auch als Iryonin hatte man trotz Erfahrung gewisse Vorstellungen, wie jemand starb, mit einer Entschuldigung oder einem letzten Willen. Doch das alles existierte nicht. Wenn der Tod einen Menschen in seinen Klauen hatte, gab er ihn nicht mehr frei, egal was man unternahm. Schwer erschöpft legte der Junge seine Hand auf das Gesicht des Toten und schloss seine ohnehin schon beinahe geschlossenen Augen ganz. Die letzte halbe Stunde hatte ihn beinahe komplett erschöpft, sein Chakra hatte sich auf ein Minimum reduziert und er wagte es nicht auch nur an einem Patienten das Shosen Jutsu zu verwenden, denn ihm war klar dass er, sollte er sein Chakra völlig aufbrauchen, selbst sterben würde. Damit wäre niemandem geholfen, und er selbst wäre ebenfalls nur ein Staubkorn im Getriebe des Universums, das sich einfach so verabschiedete. Kurz zog er in Erwägung sich Yunas anzuschließen und bei der Notversorgung der freigelegten Menschen zu helfen, doch in seinem jetzigen Zustand wäre er mehr eine Last als eine Hilfe, weshalb er sich mit Mühe aufrappelte, bei dem Versuch beinahe zu Boden fiel und sich weiter um die weniger schwer Verletzten zu kümmern. Dank Yunas, der wahrlich gute Arbeit geleistet hatte, waren nunmehr kaum noch Verwundete mit mehr als leichten Schnitt- oder Prellwunden unversorgt, und für diese würde Terai sein Shosen Jutsu nicht benötigen. So ging er durch die Reihen, legte Verbände an, trug Breipackungen auf Wunden und zwang diejenigen mit Brandwunden schon fast, etwas zu trinken. Die meisten hatten durch seine Anweisungen zwar schon jeweils über einen Liter Wasser getrunken, doch selbst das schien dem Genin noch zu wenig. Zwar würden die Verwundeten bald alle ihr Geschäft verrichten müssen, doch lieber suchten sie ein paar Mal öfter das stille Örtchen auf als dass sie an Dehydration starben. Als der Abend hereinbrach, gab es im gesamten Lager kaum noch jemanden, der nicht behandelt war, und Terai war am Ende seiner Kräfte. Jeder Muskel tat ihm weh, und er konnte sich nicht mehr richtig konzentrieren, und doch hörte er nicht auf nach jedem Verwundete einzeln zu sehen, Verbände zu erneuern und alle zum Trinken zu bringen. Einzig die Angst davor, dass jemand sterben könnte wenn er sich schlafen legte, hielt ihn auf Trab, und er hatte nicht vor sich eine Pause zu gönnen, bis er sich sicher sein konnte dass jeder Patient komplett stabil war und die restliche Nacht mit höchster Wahrscheinlichkeit überleben würde. Erst als schon beinahe der Morgen graute, schleppte Terai sich zu seinen Teamkameraden, um sich etwas zu erholen. Vermutlich waren auch diese beiden noch sehr lange auf gewesen und hatten die Trümmer verräumt, doch am nächsten Morgen würde es genau gleich weiter gehen, und ohne Schlaf konnte selbst der beste Shinobi seinen Pflichten nicht nachkommen.




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Kapitel 4:Neue Mission und der Weg zum Inshōkozō


Teil 15: In Zeiten der Not zeigt sich wer wahrlich Wert ist Mensch genannt zu werden!



Unablässig arbeiteten Enoki und Yuuma an den Ruinen, doch als sie gerade nach einer Pause begonnen hatten sich am nächsten Haus zu schaffen zu machen verlor der blauhaarige Genin für einen Moment die Hoffnung. Das Dorf war so zerstört und es gab noch viele Ruinen in denen bisher keiner einen Versuch gewagt hatte überhaupt nach Überlebenden zu suchen. Sie waren zwar bei der Suche nicht allein, alle Dorfbewohner die dazu in der Lage waren halfen beim Trümmer durchwühlen, doch sie taten es schon seit Tagen, waren erschöpft und müde und die Genin würden auch nicht ewig auf Höchstleistung arbeiten können. Erste Ermüdungserscheinungen spürte der Nidaime Erbe jetzt schon. So sprach er gegenüber Enoki seine bedenken aus, doch dieser wollte so etwas nicht hören sondern einfach weiter sein bestes geben. Durch die Zuversicht in den Worten des Weißschopfes machte sich auch Yuuma zusammen mit seinem Wasserdoppelgänger wieder ans Werk. „Noch war nicht aller Tage Abend!“, sagte er sich und packte an wo er anpacken konnte. Doch dieses Haus bestand fast nur aus großen Trümmern, bei welchem Yuuma keine Idee hatte wie sie diesen bewegen sollten. „Wären meine Suitonfähigkeiten nur stark genug, dann würde ich das ganze einfach in kleinere Stücke zertrümmern.“, überlegte der junge Genin und sah wie Enoki auf einen Felsen sprang und Fingerzeichen formte. Plötzlich wuchsen die Haare des Jungen in die Länge, wurden immer und immer länger und schlossen sich um mehrere kleine Trümmerstücke. Yuuma ging ein paar Schritte zurück, er war erstaunt denn die Haare hoben diese an und legten sie beiseite. „Doch stärker als gedacht.“, schoss es Yuuma durch den Sinn und sah sprachlos zu wie Enoki mit seinen Haaren ein sehr großes Trümmerteil umschloss und begann zu ziehen. Einige der Umstehenden Dorfbewohner ließen von ihrer Arbeit ab und sahen was der Junge versuchte. Sie alle schienen davon sehr verblüfft zu sein und waren sofort Feuer und Flamme dem Jungen zu helfen. Yuuma reagierte nicht sofort, er sah in das angespannte und vor Anstrengung schwitzende Gesicht seines Kameraden und war wie versteinert. Er hatte ihm eine solche Stärke nicht zugetraut. „Der Kampf gegen ihn wird wohl doch interessanter als gedacht.“, stellte Yuuma fest und mit einem Nicken zu seinem Mizubunshin schloss sich dieser den Dorfbewohnern an und half Enoki so das Trümmerteil wegzuschaffen. Der echte Yuuma blieb stehen und besah sich denn Mann der unter dem Felsen eingeschlossen lag. Er war zweifelsohne Tod.
Wenig später kehrte Makoto und Yunas, der Arzt des Dorfes, zurück zum Dorf um sich jeder auf seine Art zu beteiligen. Makoto war ein sehr kräftiger Mann und so kamen sie eine Weile etwas schneller voran bis sie wieder auf einen verletzten Mann stießen. Yuuma sollte bei Yunas bleiben und ihm indem er Wasser erschuf um den Verletzten zu kühlen zur Hand gehen. Enoki und Makoto gingen zum nächsten Gebäude um dort schon mal mit der Arbeit weiter zu machen. Immer wenn es nötig wurde erschuf Yuuma, indem er die Fingerzeichen Tatsu, Ushi, U und am Ende ein einhändiges Tora formte einen dünnen Wasserstrahl, in welchen er bewusst nur sehr wenig Druck legte. Er wollte den Verletzten ja nicht wegspülen oder noch mehr verletzten sondern nur leicht kühlen. Yunas untersuchte währenddessen den Mann, der dabei immer mal wieder laut aufheulte vor schmerzen. Er schien sehr schlimm verletzt zu sein und Yunas seufzte, griff in seine Tasche und holte ein Messer heraus. Im ersten Moment dachte Yuuma, er wollte ihn hier und jetzt operieren doch stattdessen stach er dem Verletzten in den Hals welcher nur kurz röchelte und dann verstarb. „Warum?“, flüsterte Yuuma so das nur Yunas es hören konnte. Doch sah er den Arzt nicht an, er besah sich die Dorfbewohner die um sie herum gestanden hatten. In ihren Augen konnte man das Entsetzen erkennen doch erkannte Yuuma auch das sie in den letzten Tagen sehr häufig dem Tod begegnet waren. Yunas erklärte seine Handlung doch in den Augen des Jungen rechtfertigte dies nicht das was er getan hatte und dabei ging es nicht darum, das er den Verletzten von seinem Leid erlöst hatte, weil es eh keine Hoffnung mehr gab, sonder um die Art und Weise. „Dennoch war er ein Mensch und hatte es nicht verdient hier, wie auf dem Präsentierteller, vor den Augen seiner Freunde, seiner Verwandten und seiner Familie abgestochen zu werden als wäre er ein Schwein. Schlimmer noch, als wäre ein ein Stück wertloser Ballast. Die Menschen hier haben in den letzten Tagen genügend leid erlebt, hast du jemals ihnen in die Augen gesehen? Ein wenig Anstand und Würde sollte man auch in Zeiten der Not jedem zusprechen, es hätte nicht geschadet ihn zumindest vorher abzutransportieren und das unausweichliche im Stillen und Geheimen zu tun. Doch so war es einfach nur widerlich.“, Yuuma sprach bewusst etwas lauter allein schon weil es ihm schwer viel sich zu bremsen und auch die Verachtung konnte man in seiner Stimme deutlich hören. Dies war einfach einem jeden Menschen unwürdig. „Auch wenn die Lage schwer und das leid groß ist sind wir noch immer Menschen und sollten versuchen uns dies beizubehalten und nicht zu seelenlose Monster werden. Zumindest ich für meinen Teil werde menschlich bleiben.“, mit dem letzten Wort spuckte Yuuma vor Yunas hin um deutlich zu machen was er noch von ihm und seinem verhalten hielt, kehrte ihm dann den Rücken zu und würde zu Enoki gehen um dort das zu tun wofür er hier war. Trümmer zu beseitigen auch wenn sie nur noch tote finden würde.

BildCharakter / Jutsuliste / Clan

"Gesprochene Wort" / "Gedanken" / "Innere Stimme/Hi no Ishi"

ZA: Ryūsha Ninigi


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