Kōfu no Sato ("Dorf der Bergleute")

Das Landschaftsbild Tsuchi no Kunis ist gezeichnet von Felsen und Schluchten und schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass man hier mit Landwirtschaft nicht viel gewinnen kann. Dafür ist der Bergbau ein beliebtes Geschäft in diesem Reich, was dazu führt, dass viele der Berge bereits von Stollen durchzogen sind. Die größten Felsmassive zeichnen die Landesgrenze Tsuchi no Kunis, was die Ein- und Ausreise, sowie den Handel schwer macht. Allerdings dient dieser natürliche Wall im Kriegsfalle auch als ein Schutz. So beeindruckend die Felsmassive allerdings auch sind, so gefährlich können sie auch werden, wenn ein starker Sind aus Norden weht. Dann werden feine Steine von den Bergen gelöst und regnen auf das Land hernieder, was nicht nur unangenehm, sondern auch äußerst schmerzhaft sein kann.


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Kapitel 4:Neue Mission und der Weg zum Inshōkozō


Teil 19:Gerettet was zu retten war.



Yuuma war nach seiner Suchaktion, welche er mithilfe zahlreicher Mizu Bunshin durchgeführt hatte müde im Gras zusammen gesackt und hatte geschlafen. Die anderen waren nun dran die gefundenen Überlebenden zu bergen. Doch wurde Yuuma plötzlich wach und musste erfahren, das Enoki verschüttet wurde. Sofort eilte er seinem Teamkollegen zur Hilfe. Wieder nutzte er der Nidaime Erbe seine Wasserdoppelgänger um sich mit seinen Suiton Techniken bis in den Keller, in welchem Enoki verschüttet wurde, vor zu graben. Es dauerte einen Moment doch dann stieß er auf die weißen Haare seines Teamkameraden, scheinbar hatte er diese als Schutz um seinen Körper gelegt. „Ein beeindruckendes Jutsu.“, überlegte Yuuma und freute sich immer mehr auf ihren bevorstehenden Kampf. Doch zuerst musste er Enoki dort raus bekommen. Yuuma rief laut nach dem Weißschopf und sein Herz machte einen Sprung als dieser antwortete, die scherzhafte Bemerkung überging er und antwortete nur: „Ich dachte du kommst auch mal ohne mich zurecht aber scheinbar muss ich dich ständig retten. Nicht das das zur Gewohnheit wird!“ Dann, nach dem er Enokis Plan vernommen hatte, denn Enoki hatte nicht nur sich mit seinen Haaren geschützt sondern auch noch eine handvoll Kinder, sagte Yuuma: „Ich bin bereit, schick die Kinder raus.“ Kurz darauf öffneten sich die Haare ein Stück und Yuuma merkte sofort wie das umliegende Geröll etwas zu rutschen begann. Eines nach dem andren nahm er Enoki die Kinder ab und gab sie weiter an die Dorfbewohner. Am Ende war nur noch der Weißschopf zu retten. Yuuma packte seine Hand und mit der anderen Hand ergriff er die eines Dorfbewohners. So wurden sie als Kette aus dem Loch gezogen und kaum das die Haare den Krater nicht mehr stützten, brach dieser in sich zusammen und begrub auch die drei Mizu Bunshin. Nach einer weiteren Scherzhaften Anmerkung darüber das Yuuma so lange gebraucht hatte Enoki zu retten, brach dieser erschöpft zusammen. Er war völlig am Ende und nur Yuumas Wille war es zu verdanken das er nicht gleich Ohnmächtig daneben lag. Schwer atmend aber glücklich lächelnd saß der blauhaarige Senju neben seinem bewusstlosen Teamkollege und flüsterte kaum hörbar: „Ich freu mich auf den Kampf gegen dich Enoki!“ Dann wurde sein Gesicht ernster und er fügte deutlich hörbar an die Dorfbewohner gewandt an: „Wie wäre es wenn ihr Enoki ins Lager bringen würdet und ähm … mich gleich mit!“ Daraufhin schnappte sich ein Kräftiger Mann Enoki und trug ihn ins Lager, Yuuma war, solange er noch bei Bewusstsein war, zu Stolz um sich tragen zu lassen, so ließ er sich nur von einem Bewohner stützen, damit er auf seinen weichen Knien nicht zusammenbrach. Im Lager angekommen legte Yuuma sich hin, Terai schien auch ziemlich fertig und müde und Enoki war eh schon am schlafen. Der Tag war wohl für das Team vorbei, keiner hatte mehr Kraft irgendetwas zu machen. Yuuma hoffte nur, das es nicht mehr zu viele Verschüttete gab, aber lange Gedanken machte der Junge sich nicht, denn er schlief recht schnell ein.
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Der Tag geht zu Ende


Mit eisernem Blick sah sich der Mann um, ehe er scließlich nickte. Sehr zum Pech von Enoki war niemand außer seinem Teammitglied in Hörreichweite gewesen, weswegen er doch einen Moment auf Hilfe warten musste, doch nach einiger Arbeit waren die beiden sowie einige Kinder frei. Nachdem Makoto davon erfuhr machte er sich auf den Weg zu den beiden und lächelte. "Ihr beide, sowie euer Partner, haben heute großartige Arbeit geleistet. Ihr könnt stolz auf euch sein. Aber für heute habt ihr genug getan. Ich glaube euch zwar, dass ihr fähige Shinobi seid, aber ich kann erkennen, wenn ein Mann von Erschöpfung gezeichnet ist." Er erhielt bei seinem Vortrag keine wiederrede, denn selbst Yuuma verlangte, dass sie ins Lager gebracht werden, wahrscheinlich, da sie vor Erschöpfung kaum noch laufen konnten. Er ließ einige Männer mit Tragen kommen, welche kurzer Hand die beiden davon tragen würden. Er selbst würde erneut sich nach dem Lehrmeister der beiden um gucken und sofern er sie gefunden hat sich nach ihrem Fortschritt erkundigen. Sie hatte nich begeistert von seinem Plan geklungen, allerdings war die Chance, dass nun noch jemand lebte sehr gering, denn die Menschen waren nun schon fast eine Woche ohne Essen und Trinken gefangen, von den Kindern, welche Enoki rettete mal abgesehen. Sobald er sie gefunden hatte würde er erneut sein Anliegen Vortragen und es dann mit einem Vorschlag beenden. "Wir haben alle Resourcen ausgeschöpft und jeder Mann der noch fähig ist wird die nächsten Stunden nach überlebenden suchen. Morgen werden wir die Suche einstellen und unsere Verletzten Kurrieren, ehe wir überlegen wo wir als nächstes hinziehen. Dennoch muss der Brand irgendwie kontrolliert werden, also bringe diese Miene bitte morgen zum Einsturz, wer weiß, was mit so einem unkontrollierten Feuer hier sonst noch alles passieren könnte über die Jahre." Dann würde er wieder zur Arbeit zurück kehren um vielleicht noch überlebende zu finden. Im Lager würden sich Yuuma und Enoki erstmal einer medizinischen Untersuchung unterziehen, welche wohl sehr zum Leidwesen Yuumas von keinem anderen als Yunas ausgeführt wurde. Da Yuuma jedoch größtenteils in Ordnung war, dauerte die Untersuchung nicht lange. "Ich bereue nicht was ich getan habe, Junge. Selbst wenn man mich dafür hasst. Manchmal gibt es Dinge die getan werden mussten und mit der gesparten Zeit kam ich noch rechtzeitig um jemand anderen zu Retten. Sieh es wie du willst, aber eine Leiche ist besser als zwei." Anschließend würde er sich Enoki widmen, der in einem etwas schlechteren Zustand war, was zu erwarten war, nachdem ein Haus über ihm eingestürzt war. Auch wenn er sich mit seiner Technik schützte stellte Yunas schnell fest, dass er neben einigen äußerlichen Blessuren einige leichte Prellungen besaß. "Nun... jedem normalen Menschen würde ich nun einige Tage Ruhe empfehlen sowie wenig körperliche Arbeit, doch das wird bei einem Shinobi wohl nicht funktionieren. Durch die Last hast du dir einige leicht Prellungen zugezogen, Versuch das daher etwas langsamer anzugehen die nächsten Tage." Dannach knallte der Mann den Jungen noch mit Pflastern voll, welche für die zahlreichen kleinen Schnitte der Trümmerteile waren. Als nächstes deutete er auf ein größeres Zelt, in welchem sich auch Terai befinden würde, in das sich Yuuma und Enoki zurück ziehen konnten um zu rasten. Und das Dach über dem Kopf würde ihnen auch durchaus gut tun, den kurz darauf begann es erst leicht zu nieseln und dann zu regnen, was einerseits für eine angenehme Kühle sorgte, andererseits das Dorf in einen gespenstischen Nebel hüllte, der die letzten Arbeiten nicht gerade beschleunigen würde.

geschrieben von Damian


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Gi no Ne
("Schlaf der Gerechten")



Die Hoffnungen der Eingeschlossenen waren nicht vergebens. Enoki hatte sie geradezu buchstäblich unter seine Fittiche genommen und sie waren eng zusammen gerückt. So eng, dass sie beinahe den Herzschlag des jeweils anderen hätten hören können. Nach einer gefühlten Ewigkeit dann endlich ein Zeichen von der Außenwelt – es war sein Kollege Yuuma. Sie schafften es, die Kinder und letztlich auch ihn zu retten, doch beide waren sie vollkommen erschöpft. Es gab für sie an diesem Tag nichts mehr zu retten, außer denen, die von den Dorfbewohnern noch geborgen werden konnten. Einfluss hatte er Namikaze darauf aber keinen mehr, da er nach kleineren Nickeligkeiten, die er mit dem Senju austauschte, erschöpft zusammen sank. Er hatte seine Aufgabe erledigt und schlief nun den Schlaf der Gerechten. Auf die Aussage seines Teamkameraden hin, dass er sich auf die Auseinandersetzung mit ihm freue, lächelte der Namikaze schwach aber ehrlich, ehe dessen Gesicht verschwamm und dunkler wurde. Etwas unsanft landerte er mit dem Kopf auf dem Boden. Die lobenden Worte Makotos bekam er nicht mehr mit, denn er war zuvor schon in das Land des Schlafes entschwunden. Von dem Gespräch des Dorfanführers mit seinem Sensei bekam der Weißschopf dabei genausowenig mit, wie von der kleinen Unterhaltung zwischen dem Dorfarzt Yunas und Yuuma, der ihn unheilvoll mitgeteilt hatte, dass er sich vor ersterem in Acht nehmen sollte.


– im Traum –



Dieser milde, beruhigende und kühlende Regen. Ein Lächeln huschte Enoki über das Gesicht, während er schlief. Der Junge aus Amegakure träumte von seiner Heimat, von seiner Familie und von seinem großen Traum. Einst hatte er einmal Bilder seiner berühmten Vorfahren gesehen. Besonders einem, dem legendären Sannin Jiraiya, sah er verblüffend ähnlich, sagte man ihm und jeder in der Familie schien gespannt zu sein, wie er sich denn entwickelte. Er selbst ließ sich nicht davon beeindrucken, hielt an seinen Leidenschaften, Träumen und Überzeugungen fest, ohne sich darin zu verbeißen. Vor allem war er offen für neue Impulse, für Reize der Umwelt und freute sich jeden Tag aufs neue. Für ihn war das Leben ein Geschenk und er bedankte sich bei allen, die er traf – zugegebenermaßen auf seine Art und Weise. Der Atem ging ihm leicht, die Erschöpfung hatte ihn zwar noch immer im Griff umklammert, doch die Last der Tat war von ihm abgefallen. Für ihn war es normal, dass er sich dem Risiko des Einsturzes ausgesetzt hatte. Jedoch wusste er nicht, was er ohne die Kunst, die sein Vater ihm gelehrt hatte, hätte machen sollen. Schließlich war er kein Yuuma, der den Keller auch einfach hätte fluten und die Kinder so nach oben spülen können. Was Terai anging, wusste er nicht einmal wie er ihn einzuordnen hatte. Kunais flogen durch die Luft, der Wind zog durch den Wald. Er befand sich scheinbar in Asatsuyugakure, dem Dorf, das er nun schon seit einigen Jahren besuchte. Das Trainingsgelände im Wald war zu sehen, er drosch auf einen der dort stehenden Baumpfähle ein, von Bandagen geschützt, ehe ein kurzer Schatten über seine Augen huschte, welchem ein Tritt in sein Gesicht folgte. Ein Zucken durchfuhr den Körper des Jungen, der noch immer im Zelt in Kōfu no Sato lag. Kein Schmerz folgte, aber als er sich umsah, konnte er das Antlitz einer ihm bekannten Person erkenne. Es war seine neue Nachbarin, deren Namen er zwar vergessen hatte, an die er sich aber deshalb erinnerte, weil sie nicht nur freundlich, sondern ziemlich launisch gewesen war. Danach wurde es wieder dunkel, ehe ihn ein heller Lichtstreif weckte.


– der nächste Morgen –



Das Leben kehrte langsam in seine Glieder wieder zurück, sein Geist wurde wach und seine Augen öffneten sich, als sich zarte Sonnenstrahlen beißend und ohne die Möglichkeit eines Widerstands, Zutritt zu seinen Augen verschafften. Sein Körper fühlte sich noch ein wenig gelähmt an, beinahe so, als hätte man ihn in Beton gegossen, der allerdings im Bröckeln begriffen war. Zuerst richtete er seinen Oberkörper auf und packte sich dann mit der rechten Hand an den Kopf, ehe er bemerkte, dass er komplett mit eigenartigen Mustern überzogen war. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um handelsübliche Pflaster handelte, was ihn dazu veranlasste einige davon wieder abzuziehen, da es doch leicht übertrieben wirkte. Letztlich besorgte er sich, bei einem zuständigen Dorfbewohner ein wenig Bandage und schützte so die betroffenden Stellen vor weiterem Schaden – zumindest so lange er sich nur normal bewegte. Derartig bestückt trat er vor das Krankenzelt und hielt sich zuerst einmal die Hand vor die Augen, um der gleißenden Helligkeit des warmen Himmelskörpers nicht vollkommen schutzlos ausgesetzt zu sein.
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Kapitel 4:Neue Mission und der Weg zum Inshōkozō


Teil 20: Gib Ruhe!



Enoki war mit seiner Kraft am Ende gewesen und Bewusstlos zusammen gebrochen, Yuuma befahl den Dorfbewohnern ihn und sicher selber in das Lager zu schaffen. Doch da tauchte Plötzlich Makoto auf und bedankte sich für ihre Arbeit und sorgte dafür das Enoki mit einer Trage abtransportiert wurde. Das gleiche hatten sie auch mit Yuuma vor, doch dieser wehrte sich und ließ sich schlussendlich beim gehen nur von einem anderen Mann stützen. Es ging einfach über seinen Stolz hinaus sich tragen zu lassen solange er noch alle Sinne beisammen hatte. Im Lager angekommen wurden sie verarztet, nicht von Terai, dieser war selber völlig ausgelaugt, sondern ausgerechnet von Yunas. Der blauhaarige Genin beneidete für einen Moment Enoki der von alle dem nichts mehr mitbekam. Er selber sah sich wiedereinmal mit Yunas Konfrontiert was ihn nicht gerade behagte. Er vermied jeden Blickkontakt und ließ die Untersuchung einfach über sich ergehen. Doch Yunas suchte scheinbar das Gespräch, fühlte sich wohl schuldig, so das er sich nun rechtfertigen musste. Yuuma sah Yunas nicht an, er würdigte ihm keines Blickes und als die Untersuchung vorüber war sagte der Nidaime Erbe nur: „Ich bin nicht hier um über andere zu richten. Ich muss mit der Schuld nicht leben, nicht alles versucht zu haben ein weiteres Menschenleben zu retten. Damit müssen sie für sich selber zurechtkommen. Diese Schuld wird ihnen nie jemand abnehmen.“ Dann, Yuumas Stimme war ruhig und kühl geworden wandte er seinen Blick Yunas zu uns sah ihn tief in seine Augen. Er prüfte ob alle um ihn herum schliefen und fügte dann flüsternd hinzu: „Was soll ich auch groß richten wollen, ich bin ein Shinobi und wenn man es mir befiehlt würde ich töten, das wäre meine Aufgabe und meine Pflicht. Zum Glück musste ich das bisher noch nicht. Aber am Ende bin ich nichts weiter als eine Werkzeug in den Händen der Dörfer, ich hoffe nur das ich auf der richtigen Seite stehe, doch wer mag das beurteilen? Ich hasse sie nicht, warum auch, so wie ich damit leben müsste wenn ich mal jemanden das Leben nehme, so müssen auch sie damit leben können.“ Als Yuunas sich verabschiedete und auf ein Zelt deutete wo die Genin schlafen konnten sagte Yuuma zu dem Arzt, als er vorüber schritt: „Schlafen sie gut, falls sie können.“
Im Schlafzelt angekommen, Enoki musste wiedermal getragen werden, suchte Yuuma zuerst seine Sachen und dann einen Schlafplatz. Kaum das der blauhaarige Junge es sich gemütlich gemacht hatte zog es ihn in einen erholsamen Traumlosen Schlaf.

„Aufwachen!“, glaubte Yuuma jemanden sagen gehört zu haben, als er später, es war noch einige Stunden vor Sonnen Aufgang, erwachte. Zunächst blieb er einfach liegen und lauschte in die Stille hinein die nur durch die tropfen des Regens vor dem Zelt unterbrochen wurde. Er war scheinbar der erste der an diesem Morgen erwachte und da das liegen irgendwann zu öde wurde, zog Yuuma sich an packte seine Sachen und ging vor die Tür. Es regnete noch immer und hatte scheinbar die ganze Nacht hindurch geregnet, ein Sicht raubender Dampf umhüllte das Lager, ausgelöst durch die Bodenhitze des unterirdischen Brandes. Yuuma setzte sich neben den Zelteingang unter das Vordach und sah in den Nebel hinaus. „Dies ist kein Ort für uns, hier werden keine Helden geboren.“, hörte Yuuma plötzlich eine Stimme in seinem Kopf. Der Hi no Ishi, wie die Stimme sich selber nannte, war lange ruhig gewesen wodurch Yuuma einen Moment verwirrt war, doch dann antwortete er: „Es liegt nicht in meiner Macht zu entscheiden wo hin ich gehe, ich gehe dahin wo man Shinobi wie mich braucht und erledige dort dann meinen Job.“ Es folgte ein Augenblick des Schweigens und der Nidaime Erbe glaubte schon, die Stimme hätte wieder Ruhe gegeben doch dann meldete sie sich erneut zu Wort: „Dieser Yunas, wir sollten ihn bestrafen, er ist ein schlechter Mensch unwürdig weiter zu leben!“ „Du irrst dich, er ist immer noch ihr Arzt und ohne ihn hätten sie keinen mehr.“, entgegnete Yuuma und fügte an: „Zudem, wie ich es Yunas schon gesagt habe bin ich nicht hier um zu ri...“, doch plötzlich unterbrach die Hi no Ishi Yuumas Gedankengang und schrie förmlich: „Verdammt noch mal ich weiß was du Yunas gesagt hast ich war dabei, ich bin immer dabei. Ich sehe und spüre alles was du spürst und siehst. Aber ich sage..." „Du sagst mir gar nichts und nun gib Ruhe.“, fiel Yuuma der Stimme ins Wort und reagierte in der Folge auf keinen Versuch der Stimme mehr ein erneutes Gespräch zu beginnen. Aber letztlich ruhe gab sie erst, als Enoki neben Yuuma aus dem Zelt trat und in den Himmel sah. Die Sonne war unterdessen aufgegangen, etwas, das Yuuma nicht richtig mitbekommen hatte, da er tief in Gedanken versunken war. „Guten Morgen Enoki.“ sagte der Nidaime Erbe nur knapp und wartete dann auf eine Reaktion des Weißschopfes.
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Auf nach Asatsuyu!


Der morgen würde relativ simpel beginnen und Enoki, Yuuma und Terai wären wohl gerade erst aufgewacht, als ein Mark erschütternder Knall vom Dorf bis hin ins Lager hallte, gefolgt von einer Wolke aus Dreck die sich langsam vom Dorf her ausbreitete. Auch wenn es wohl auf Enoki, Yuuma und Terai nicht zutreffen wird, waren nur wenige Personen wirklich erschüttert, denn Makoto und Yunas hatten die Bevölkerung des Dorfes bereits informiert. Makoto hatte am Vortag bereits Ai darum geben einen weg zu finden die Mienen zum Einsturz zu bringen und nachdem sich die Frau vergewissert hat, dass die Dorfbewohner alles in ihrer macht stehende getan hatten um die restlichen Bewohner zu retten nutzte sie ihr Kekkei Genkai, das Futton um die Metallbalken, welche die Struktur hielten, zu schmelzen, woraufhin die Mienen nachgaben und das Dorf in die tiefe zogen. Noch immer qualmte der Boden im Dorf und Flammen züngelten aus den Nieschen, doch so würde der brannt zumindest kontrolliert bleiben und sich nicht auf die Wälder in der nähe ausbreiten, sobald die Bergleute diesen Ort verlassen hatten. Makoto würde mit Ai zum Dorf zurückkehren und sich wieder seinen Aufgaben als Dorfältester widmen, denn er hatte einen Umzug zu planen. Yuunas hingegen sollte sich um die Shinobi kümmern, denn alle verwundeten waren soweit stabil. "Nun, noch einmal vielen Dank für euren Einsatz für unser Dorf. Wir haben zwar weiterhin viel verloren, doch können wir nun weiterziehen und ein neues Dorf errichten." Er musterte speziell die drei Genin, denn sie hatten die meiste Arbeit verrichtet und schließlich zog er eine mit einem Wachssiegel versiegelte Schriftrolle hervor, welche er ausgerechnet Yuuma zuwarf. Warum genau es der Junge war, war wohl nicht klar, aber von allen dreien hatte der Senju sich wohl am ehsesten den Respekt des Arztes verdient. "Gebt das Schreiben bitte einem Mitglied eures Rates. Und selbstverständlich ist es nicht erwünscht, dass irgendwer anderes es ließt." Er würde sich abwenden und zum gehen ansetzen um dann noch einmal kurz inne zu halten. "Wir schätzen die Arbeit von euch sehr, aber von hier an könnt ihr nichts mehr für uns tun. Vielen Dank und gute Heimreise." Erneut machte er einige Schritte hinfort, ehe er sich noch einmal umdrehte und den Jungen Senju ansah. "Ich konnte übrigens wunderbar schlafen." Dannach würde er zur seiner Arbeit zurückkehren und sich wieder den verletzten widmen. Einige Kinder würden derweilen Enoki umrunden und schnell würde der feststellen können, dass es sich um die Kinder aus dem eingestürzten Haus handelte. Auch sie würde sich von ihm verabschieden und besonders ihn kräftig umarmen, schließlich rette er ihnen eigenhändig das Leben. Naja, mit ein wenig Hilfe am Ende. Terai hingegen würde niemanden haben, der ihn speziel verabschieden wollte. Schließlich waren die meisten Leute die er rette nicht mehr bei Bewusstsein, doch auch er konnte stolz auf seine Arbeit sein. Der Regen der letzten Nacht hatte den Boden etwas feucht zurück gelassen, doch an diesem morgen gab es strahlenden Sonnenschein, der nur von der Dreckwolke des eingestürzten Dorfes etwas getrübt war. Die Reise zurück nach Asatsuyugakure konnte beginnen.



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Gokigenyō!
("Leb Wohl!")



Den Traum, welchen er die Nacht durchlebt hatte, war ungewöhnlich klar in seinen Erinnerungen geblieben. Während er sich die Bandagen anlegte, dachte er darüber nach und schüttelte immer mal wieder den Kopf. Der Schritt hinaus aus dem Krankenzelt blendete ihn im ersten Moment, auch wenn er schemenhaft eine Gestalt neben sich entdecken konnte. Der Stimme nach zu urteilen war es sein Teamgefährte, der ihn sogleich knapp begrüßte. "Guten Morgen Yuuma, na gut geschl...", doch weiter kam er nicht. Es war nicht Terai, der im selben Augenblick aus dem Krankenzelt hinausgetreten war, sondern viel mehr ein ohrenbetäubender Knall, der die gesamte Gegend durchschnitt wie ein heißes Messer die Butter. Sofort fuhren die Hände des Genin an seine Ohrmuscheln und versuchten das Grollen und Scheppern, welches vom Dorf her rührte, ein wenig zu dämpfen. Sie konnten nun mit eigenen Augen ansehen, wie das gesamte Dorf in die Tiefe gezogen wurde und nichts als eine riesige Staubwolke übrig blieb. Als sich der Lärm wieder gelegt hatte und die Sicht wieder klarer werden würde, blieb der Namikaze mit einer stark in Falten liegenden Stirn zurück. "Ein schauriger Anblick. Mein Vater hat mir Geschichten erzählt, die er selbst nur aus Erzählungen kannte. Über den Krieg und die Zerstörung. Wenn ich das hier sehe, beginne ich zu verstehen, was er meinte." Nicht nur in seiner Stimme, auch in seinen Worten, sogar in seinen Augen, war zu erkennen, dass ihn die Zerstörung des Dorfes nicht kalt ließ. Zwar hatten sie alles in ihrer Kraft stehenden getan, um so viele wie möglich zu retten, doch für die nächsten Minuten würde er in stiller Andacht an jene, die es nicht geschafft hatten, schweigen. Schon bald darauf traten die Dorfbewohner, allen voran Makoto und Yunas, sowie ihr Sensei Ai wieder an sie heran. Der Dorfarzt, vor dem Yuuma Enoki gestern noch gewarnt hatte, sprach nun zu ihnen und bedankte sich abermals bei ihnen. Ein wenig Optimismus schien durch sein Worte, wenngleich sie nicht wirklich euphorisch klangen, was aber auch verständlich war. Dann warf der die Schriftrolle, die für den Rat in Asatsuyugakure bestimmt war, Yuuma zu. Das war schon verwunderlich, schließlich hätte es doch eher Ai sein sollen, die derlei wichtige Informationen zugestellt bekommen sollte. Der Weißschopf warf dem jungen aus Konohagakure einen Blick aus den Augenwinkeln von der Seite aus zu und schien zu grübeln. Besonders die letzten Worte Yunas an den Genin waren recht eigentümlich und kurz huschte erneut der Blick des Amegakure Shinobi vom Dorfarzt zum Blauhaarigen. Bevor er jedoch etwas sagen konnte, wurde er sogleich von einigen Gestalten umkreist und ziemlich herzlich umarmt. Ein sanftmütiges Lächeln zeichnete sich auf dem Gesicht des Genin, der ein wenig älter war, als die Kinder, die er tagszuvor gerettet hatte. Denn eben jene waren es, die ihn jetzt auf derartige Weise verabschiedeten. "Ich wünsche euch viel Erfolg bei dem Wiederaufbau eures Dorfes. Das ihr stark seid, weiß ich jetzt, geb also niemals auf, hört ihr? Wir kommen euch mal wieder besuchen, macht's gut!", sprach er zu ihnen, als er der kleinsten von ihnen, die von allen am meisten Schneid zu besitzen schien, die Haare frech durchwuschelte, was sie mit einem leichten Schmollen quittierte. Von Makoto und Yunas verabschiedete er sich noch mit einem Handschlag, allerdings erst dann, nachdem er jeden geretteten und zuweilen noch verwundeten Überlebenden ebenfalls auf dieselbe Art verabschiedet hatte. Enoki war beeindruckt von der Hoffnung, die diese Menschen aufbrachten und wünschte ihnen für ihre Zukunft alles Gute. Schlussendlich würde er sich mitsamt seiner Teamkollegen und seinem Sensei auf den Weg nach Hause machen. Es war kein Erfolg auf ganzer Linie, beiweitem nicht, aber es schien so, als wären sie alle letztlich hoffnungsvoll auf dem Heimweg.


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Kapitel 4:Neue Mission und der Weg zum Inshōkozō


Teil 21: Abschied nehmen.



Yuuma war schon einige Zeit länger wach als seine Teamkollegen und hatte sich vor dem Zelt am Eingang nieder gelassen um auf den Anbruch des Tages zu warten. Anfangs hatte es noch geregnet, doch mit den ersten Sonnenstrahlen die am Horizont erschienen versiegte der Niederschlag. So das nun auch der Dampf welcher sich im Dorf und im umliegenden Wald gesammelt hatte langsam auflösen konnte. Etwas später, die Sonne stand nun schon höher am Himmel, trat Enoki aus dem Zelt, dieser wurde sofort von Yuuma begrüßt. Die Erwiderung des Weißschopfes wurde jäh von einem gewaltigen, ohrenbetäubenden Lärm unterbrochen. Yuuma presste zum Schutz seines Gehörs die Hände auf seine Ohren und schloss für einen Moment die Augen. Ein erschüttern ging durch den gesamten Boden und das Dorf, in welchem sie noch am Vortag gearbeitet hatten, versank im Boden. Eine enorme Staubwolke legte sich über das Gebiet und als der Krach vorüber war vernahm Yuuma erneut Enokis Stimme. „Es gibt wohl Dinge die man lieber nicht erleben möchte.“ entgegnete der Nidaime Erbe und erhob sich. Kurze Zeit später kamen Ai, Makoto, Yunas und einige Dorfbewohner auf die drei Genin zu, denn auch Terai stand inzwischen bei ihnen. Yunas bedankte sich für ihre Hilfe und warf Yuuma eine Schriftrolle zu die er dem Rat übergeben sollte. Yuuma verstand nicht wie er die Geste auffassen sollte, ob als Provokation oder Zeichen der Anerkennung. Doch der Senju steckte die Schriftrolle in eine Innentasche seiner Jacke und nickte Yunas kurz zu. Dann verabschiedete sich Yunas von den Genin und ging davon jedoch nicht ohne anzumerken, das er wunderbar schlafen konnte. Yuuma sparte sich eine Bemerkung und wandte sich Enoki zu der in diesem Moment von einer Horde Kinder überfallen wurde. Es waren die Kinder welche sie am Vortag aus dem Keller gezogen hatten. Yuuma Schulterte seinen Rucksack, vergrub seine Hände tief in den Taschen seiner Jacke und ging ein paar Meter Richtung Wald um sich dort auf einen großen Stein zu setzen. Anders als Enoki hatte er nicht vor sich bei jedem einzeln zu verabschieden. Ihr Erfolg war schlussendlich auch nur mäßig gewesen, klar konnten sie ein paar retten aber wer weiß schon wie viele bei der Katastrophe umgekommen waren und das Gebiet dürfte die nächsten Jahre Unbewohnbar sein. Yuuma sah sich um und man konnte bei den Bäumen, welche dem Dorf sehr nahe standen deutlich sehen das die Blätter welk wurden und an vielen Stellen begann das Gras sich braun zu verfärben. Das Umland starb durch die Hitze, zurück würde eine karge Einöde bleiben. Als dann alle ihre Sachen zusammen und sich verabschiedet hatten sammelte sich das Team um ihren Sensei und sie brachen die Rückreise an. Es würde noch einige Tage dauern bis sie wieder in ihrer Heimat waren aber zum Glück hatten sie diesmal nicht die Zeit im Nacken sitzen, sondern konnten in einem gemäßigteren Tempo reisen.

[tbc:En'yō ("Weltenmeer")]

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