Taki Myaku ("Wasserfall-Gebirgszug")

Das Umland der Insel Uzu no Kuni, in welchem auch Asatsuyugakure no Sato zu finden ist. Die Insel besteht neben der Küste aus einem großen Gebirge, Flüssen und Wäldern.



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Das ist die Beschreibung des Ortes

Noch bevor sich das Wasser, welches der Tan no Dedokoro ("Quelle des Ursprungs") entspringt zum großen Fluss Uzumakigawa ("Fluss Uzumaki") bündelt, durchquert es den Taki Myaku ("Wasserfall-Gebirgszug"). Wie der Name es schon verrät, finden sich hier unzählige Wasserfälle, an einigen Stellen fällt das Wasser gute einhundert Meter in die Tiefe. Zusammen mit dem Gebirge Sentō Soramoyō ("Wetterspitze"), bildet es eine Art natürlichen Schutzwall um das Dorf Asatsuyugakure no Sato. Er ist besonders bei Menschen beliebt, die sich zur Meditaion in die Natur zurück ziehen und bietet an unterschiedlichen Stellen kleine Wasserläufe zum Entspannen. Vorsicht: Das Wasser ist zwar glasklar aber saukalt!

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Kaiwa Saeko

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2.8 Fukusui・bon ni kaerazu.
(‚Verschüttetes Wasser kann man nicht wieder in eine Schale zurücktun.‘)





Es gab Zeiten in denen man Menschen in Grund und Boden diskutieren konnte, aber diese Zeit war nicht jetzt. Saeko biss die Zähne zusammen, denn in dieser Situation, umzingelt von dem Sensei samt Doppelgänger, die bereit waren, sie alle anzugreifen, wäre es weniger sinnvoll gewesen, Mika die Meinung zu geigen. Von wegen, diese ganzen Behauptungen und Anspielungen und dann das mit dem Herausfordern. Sollte sie gerne tun. Das erinnerte die Genin an Geschichten ihres Vaters über Samurai, wie sie Kämpfe wegen Streitigkeiten und Ehre führten. Abschweifende Gedanken waren jedoch nicht erlaubt und in dieser Situation musste sie einen klaren Kopf behalten.
Ich hasse es zu verlieren, aber auf solch ein Angebot gehe ich nicht ein. Denn wie könnte ich dabei zu sehen, zu lassen, dass sie dann mindestens einen von uns fertig machen? Auch das ist für mich ein Teil von Chūgi!
Während sie ihre Worte formulierte, trat sie neben Mika und noch immer ruhte eine Hand auf dem Heft ihres Tanto. Es spielte keine Rolle, ob sie sich mit Mika oder mit dem stillen Kisuke verstand, sie waren ein Team. Als ein solches würde Saeko versuchen auch sie zu beschützen und galt es nur in dem Sinne, einen zurückzulassen. Lieber würde sie sich selbst opfern, als mitanzusehen, wie sie an einer solchen Situation Mitschuld trug. Ein Kampf war ihr dort willkommen, ein möglicherweise sehr auswegloser Kampf. Aber sie waren nicht alleine, keiner von ihnen und das würde ihnen Stärke verlieren. Sicherlich funktionierte dieses Team noch lange nicht so gut wie ein eingespieltes, doch das war nun von weniger Wichtigkeit.
Dass sie bereit war mit Mika und Kisuke zu kämpfen, konnte man der jungen Kunoichi an dem Ausdruck in den Augen ablesen, welche nun einen der ‚Sensei‘ fokussierten. Noch immer nagten Zweifel an ihr, doch sie würde das jetzt vergessen müssen, wenn es galt nun als Team einen Kampf zu bestreiten. Alles was hinter sie lag konnte sie nicht mehr ändern, aber sie konnte sich selbst ändern. Und das Vergangene spielte zumindest in diesem Augenblick keine Rolle und war doch gegenwärtig. Anders als die Taiki hätte sie sich für die anderen vielleicht freiwillig gemeldet auf die Akademie zurück zu gehen, doch wirklich daran interessiert war sie nicht. Es würde vielleicht einen besseren Genin aus ihr machen und da gab es wirklich einiges zu ändern, aber irgendwie gab es dort den kleinen Funken in ihr, für den ein verlieren nicht einfach so zu akzeptieren war. Man konnte das mit dem Gewinnen ja wenigstens versuchen.
Zweifel daran, dass dieser Tag einen langen und ausführlichen Tagebucheintrag wert war und noch so einige Geschehnisse dazu kommen würden, waren schon lange aus dem Weg geräumt. Und Zweifel daran, dass es zu doch keinem Kampf kommen würde gab es mit der Zeit auch nicht mehr. Mit jedem weiteren Wort, welches ihr Sensei aussprach verfolg das gesetzte Ziel immer mehr. Es galt nicht mehr die Aufgabe zu erfüllen, es galt seine Worte zu verinnerlichen und ihnen aufmerksam zuzuhören. Mit der Entscheidung des Jonin würde die Kaiwa leben können, sie mochte es nicht unbedingt die Verantwortung für ein gesamtes Team zu übernehmen und an den Gedanken sich gewöhnen, wollte sie sich auch nicht wirklich. Aber sie wusste, es gab viel was mit dieser Fähigkeit zusammenhing.
Es waren noch die letzten Worte des Mannes die Saeko im Kopf herumschwirrten und sie sich eine Antwort überlegte. Ihre Worte würden wohl überlegt sein. Diese Geninvorstellungsrunden, was es mittlerweile geworden war, hatte es beruhigendes, etwas harmonisches vielleicht. Eine Idylle, in der das Mädchen das gewöhnte Geräusch der Klinge vernahm, wenn sie zurück in die Scheide auf ihrem Rücken gilt. Ein Moment in dem sie ebenso beschloss, mit Mika noch einmal neu anzufangen, doch eine Freundschaft oder etwas in der Art mit ihr aufzubauen. Eine zweite Chance, vielleicht würde das funktionieren. Eine Idylle die an einen ruhigen See erinnerte, der sich nur im sanften Wind leicht an den Ufern kräuselte.

Stille Wasser,
Stille Wasser sind tief.


Ohne sich etwas dabei zu denken hatte der Hatake sein Feuerzeug herausgeholt und bereits als ihre Augen dieses Objekt erblickt hatte, riss sie ihre Augen weit auf und fing an tief die Luft einzusaugen. Sollten die anderen nicht alle mit anderen Dingen beschäftigt und laut genug sein, so würden sie vermutlich auf das Mädchen aufmerksam werden, die einen immer schlimmeren, einen immer panischeren Eindruck machte. Ihre Hände zitterten und doch konnte sie ihren Blick erst lösen als es bereit zu spät war und die Flamme aus dem Feuerzeug hervorgebrochen war. Ihr Herz fing an noch schneller zu schlagen und sie fühlte wie ihr Mund trocken wurde, ging ein paar Schritte zurück. Trotz dessen kamen panische Aussprüche aus ihrem Mund. Worte, die ernst und befehlerisch klingen sollten und dennoch in den Ohren der anderen nur als eine brüchige, panische, vielleicht sogar flehentlich Stimme ankommen würde, zuerst als leises Gemurmel und damit immer lauter werden würde. „Machen Sie das bitte aus, Ausmachen, bitte, ausmachen, ausmachen. Bitte! Sofort, ausmachen, ausmachen…“ Den Blick abzuwenden hatte geholfen, dass Gefühl nicht noch mehr zu verstärken, die Kontrolle zu verlieren, doch es gab ihr auch nicht die Möglichkeit zu bemerken, dass die Flamme nach weniger als einer Minute verschwunden war. Zu zusammen gekniffen waren die Augen, als das sie aus dem Augenwinkel die Situation beobachten hätte können und zu ungeordnet ihre Gedanken, als das sie einen klaren hätte fangen können. Und so bekam sie weder das mit, was Mika von sich gegeben noch das Kisuke weggegangen war.



out: Es tut mir Leid, aber das Detail mit der Pfeife erschien mir als wichtig es auszuspielen, weshalb ich dich bzw. die Worte deiner Genin wohl mehr oder weniger übergangen habe. :/


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Das Chaos bricht aus



Der Hatake merkte sofort, dass er mit seiner Ansage das Mädchen auf dem falschen Fuß erwischt hatte, sah aber auch, dass sie sich bereits mit ihrer neuen Aufgabe vertraut machte und bereit war diese Verantwortung zu übernehmen, weshalb er ihr ein ermutigendes Lächeln schenkte zu beginnen. Noch zuvor kam jedoch ein Bote angelaufen, der Kisuke einen Brief überreichte. Der Junge las den Text. Ohne großartige Erklärung verschwand der Junge und während Kenzo noch seine Pfeife im Mund hatte, ohne jedoch bisher dazu gekommen zu sein sie anzuzünden, blickte er ihm hinterher: Darum kümmere ich mich später, fangt ihr beide erst einmal an. Damit nickte er Mika ein weiteres Mal aufmunternd zu, woraufhin diese wohl vorhatte mit ihrer Vorstellung zu beginnen. Leider sollte sie dazu jedoch, aufgrund eines weiteren unerwarteten Ereignisses, nicht mehr kommen. Kaum hatte Kenzo sein Feuerzeug entfacht und war dabei sich seine Pfeife anzustecken, trat bei Saeko eine Reaktion auf, die den Jounin dazu brachte doch leicht besorgt aufzuschauen.

Er reagierte jedoch nicht auf ihren fordernden Ton, sondern machte seelenruhig weiter seine Pfeife an, zog einmal daran und ließ währenddessen das Feuerzeug wieder zuschnappen. Direkt danach blies er den Rauch in die Luft und betrachtete Saeko: Angst ist der größte Feind eines Ninjas., meinte er, während er aufstand und auf Saeko zutrat, die Pfeife immer noch im Mund. Allerdings war nun kein Feuer mehr zu sehen, sodass es Saeko nicht weiter ängstigen sollte: Wenn du Angst hast, dann verlierst du. Immer. Egal wie schwach dein Gegner auch sein mag. Er würde einen Moment warten, damit das Mädchen ihn anblicken konnte und sie dann mit ernstem, zugleich strengem und freundlichem Blick betrachten: Respekt vor einer Sache zu haben ist gut, es lässt dich vorsichtig werden und genauer über deine Handlungen nachdenken. Gerade im Antlitz der Gefahr kann Respekt helfen einen kühlen Kopf zu bewahren, aber Angst ist tödlich. Sie lässt dich kopflos handeln und die Gefahr verkennen. Er zog ein weiteres Mal an seiner Pfeife und blies den Rauch zur Seite weg. Danach atmete er noch einmal frei durch, bevor er weitersprach: Ich kann dich nicht lehren mit dieser Angst umzugehen. Ich kann dir nur sagen, dass du es lernen musst. Aber bis dahin bin ich der falsche Sensei für dich. Ich werde zum Rat gehen und sie darum bitten, dass du einem Sensei zugeteilt wirst, der besser für dich ist. Er zögerte einen Moment, setzte dann jedoch noch dazu an zu erklären: Solange du diese Angst hast bist du in meiner Gegenwart eine Gefährdung für das ganze Team. Ich kämpfe mit dem Feuerelement und wäre im Ernstfall nicht in der Lage euch mit all meiner Kraft zu beschützen. Dieses Risiko kann ich nicht verantworten. Er zuckte mit den Achseln, ehe er sich auch wieder an Mika wandte und mit beiden weitersprach: Dieses Treffen ist deutlich schlechter verlaufen als ich geplant hatte. Einer von euch ist geflohen und eine kann ich nicht trainieren. Ich möchte euch beide daher bitten erst einmal nach Hause zurückzukehren und abzuwarten. Ich kläre mit dem Rat was mit Saeko passieren wird und versuche herauszufinden was Kiskue vorhin geritten hat und werde euch dann das Ergebnis mitteilen. Er blickte noch einmal in Richtung von Saeko: Dir wünsche ich, sollten sich unsere Wege hier trennen alles Gute bei der Verfolgung deines Nindo und ich gebe dir nur den Rat die Angst vor dem Feuer zu bezwingen. Ich bin sicher der Rat wird für dich einen Sensei finden, der besser geeignet ist und dir vielleicht sogar mehr beibringen kann als ich. Ansonsten wünsche ich euch beiden eine Gute Nacht. Damit würde er ihnen zunicken, warten bis sie ihre Sachen gepackt hatten und gegangen waren.

Danach setzte sich Kenzo an einen Baum und blickte müde in die Ferne. Er hatte schon einiges erlebt, aber das Chaos dieser Situation überstieg alles. Es war nicht unbedingt das Ergebnis, dass er sich von diesem Kennen lernen erhofft hatte. Er hatte faktisch nur noch eine Schülerin und über diese hatte er weniger erfahren, als er eigentlich gewollt hatte und die anderen beiden konnte er entweder nicht unterrichten, oder sie waren einfach verschwunden. Kenzo schloss die Augen und dachte an seinen Vater. Er fragte sich, ob der alte Mann vielleicht einen Rat für ihn gewusst hätte, ob er ihm vielleicht etwas hätte sagen können, was Kenzo jetzt half darüber nachzudenken wie es weiterging, aber alles was er über seinen Vater wusste half ihr relativ wenig. Nicht einmal er hatte vermutlich solch eine Situation bisher erlebt. Wie auch? Immerhin kam das nicht alle Tage vor. Vor allem stimmte es den Hatake traurig, dass er eine Schülerin nicht annehmen konnte. Sicherlich würde sie irgendwann ihre Angst vor dem Feuer überwinden und sicherlich hätte er ihr dabei in kleinen Schritten helfen können, aber das hätte alles zu lange gedauert, als dass es effektiv war. Es war besser sie würde einen anderen Sensei bekommen. Langsam stand der Hatake auf, immer noch von Zeit zu Zeit an seiner Pfeife ziehend und blickte in den Himmel, an dem mittlerweile die Sterne standen. Es war klar und er konnte die einzelnen Sternenbilder erkennen. Er lächelte beim Gedanken daran, wie er und sein Vater im Sommer unter den Sternen Shogi gespielt hatten und machte sich nun auch mit diesem Gedanken auf den Weg zurück nach Hause.

Tbc: Hatakeanwesen
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Vielen Dank an Lena für das Set :)
Kenzō spricht|denkt|handelt


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Nach dem die Runde sich nun etwas gelegt hatte, die erste Prüfung vorbei war wollte Mika sich eben Vorstellen. Aber zu erst einmal kam ein junger Mann daher dieser über gab Kisuke einen Brief und dieser verschwand sehr hastig. Etwas verwirrt darüber blickte Mika ihm schweigend nach, aber Kenzo meinte er würde sich darum kümmern. Es interessierte sie schon was da los war weswegen sie im ersten Moment auch nicht so richtig reagierte. Dennoch rief sie sich nach einigen Augenblicken der Neugier wieder zur Ordnung und wollte Anfangen sich Vorzustellen. Kenzo jedoch zündete sich seine Pfeife und Saeko fing an wegen dem Feuer panisch zu schreien er solle es gefälligst ausmachen. Nun hatte das braun haarige Mädchen ihre Aufmerksamkeit, faszinierend wie sie sich wandte wegen dem Feuer. Viel interessanter war aber Kenzos Reaktion, den er wies sie zurück und meinte ein Ninja solle keine Angst zeigen.
Seine Ansprache die er ihr verpasste hinter ließ zum ersten mal Eindruck bei Mika, auch wenn sie stark an ihren Vater denken musste. Schlussendlich war er von dem Treffen mehr als enttäuscht und wie er es bereits gesagt hatte, war einer geflohen, eine konnte er nicht trainieren und da blieb ja nur noch sie übrig. Die seine Aufgabe sich Vorzustellen nicht einmal mehr nach gehen konnte. Sie verneigte sich vor ihrem Sensei und würdigte Saeko nicht einmal eines Blickes mehr, das Mädchen war ihr einfach zu seltsam. ''Gute Nacht, Sensei!'' Meinte sie dann und nahm ihre Sachen an sich um dann zu gehen. Sie war auch sehr müde von der Anreise hier her und noch dazu das Training nun hatte sie voll kommen geschafft.
Sie ging zurück zum Dorf diesmal schaffte sie es sogar sich nicht zu verlaufen. Sie schritt durch das Tor und zog erst einmal den Zettel aus ihrer Tasche sie musste das verdammte Apartment ja auch erst einmal suchen. Aber mit der Beschreibung sollte das ganze ja auch gut klappen. Auch wenn ihr Orientierungssinn wohl nicht der beste war. Aber Mika war guten Mutes, sie konnte ja hier endlich mal auch den Weg fragen, im Wald war ihr ja leider niemand begegnet und sie war mal gespannt was morgen so alles auf sie zu kam. Kenzo war ein seltsamer Kauz aber die letzte Standpauke hatte doch bei ihr Eindruck hinterlassen. Sie wusste nicht was mit Saeko passieren würde, aber das Mädchen war ihr auch sehr unsympathisch. Sie hoffte doch das diese sich bessern würde im laufe der Zeit, damit sie sich nicht immer über sie aufregen musste.

Tbc: Kyōdō Jūtaku ("Appartmenthaus") - Westviertel

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