Taki Myaku ("Wasserfall-Gebirgszug")

Das Umland der Insel Uzu no Kuni, in welchem auch Asatsuyugakure no Sato zu finden ist. Die Insel besteht neben der Küste aus einem großen Gebirge, Flüssen und Wäldern.



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Das ist die Beschreibung des Ortes

Noch bevor sich das Wasser, welches der Tan no Dedokoro ("Quelle des Ursprungs") entspringt zum großen Fluss Uzumakigawa ("Fluss Uzumaki") bündelt, durchquert es den Taki Myaku ("Wasserfall-Gebirgszug"). Wie der Name es schon verrät, finden sich hier unzählige Wasserfälle, an einigen Stellen fällt das Wasser gute einhundert Meter in die Tiefe. Zusammen mit dem Gebirge Sentō Soramoyō ("Wetterspitze"), bildet es eine Art natürlichen Schutzwall um das Dorf Asatsuyugakure no Sato. Er ist besonders bei Menschen beliebt, die sich zur Meditaion in die Natur zurück ziehen und bietet an unterschiedlichen Stellen kleine Wasserläufe zum Entspannen. Vorsicht: Das Wasser ist zwar glasklar aber saukalt!

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Gōru o kimeru
Das Ziel erreichen



cf: Kyōdō Jūtaku ("Appartmenthaus")

Der junge Kato hatte sich auf den Weg gemacht, um an jenem Treffpunkt einzutreffen, der ihm genannt wurde. Sein Weg beschritt er ziemlich schnell, obwohl seine Trainingsgewichte, seine Geschwindigkeit um einiges drosselte. Dennoch kam er relativ zügig voran und konnte so, das Tor erreichen. Wo er nun kontrolliert wurde und er jene Worte sprach, die ihm der Hatake bereits gesagt hatte. Die Stadtwachen überprüften noch seinen Shinobiausweis und ließen ihn dann schlussendlich durch das Tor schreiten. Wodurch er nun in der Lage war, seine volle Geschwindigkeit wieder aufzunehmen. Hätte er sich nicht so beeilt, würde er sicherlich zu spät kommen. Jedoch wusste er noch nicht, dass ihn noch niemand erwartete. Immerhin war er der Erste, der sich auf den Weg gemacht hatte und somit wohl, als Erstes ankommen sollte. Sein Weg war zwar nicht beschwerlich, dennoch eine Tortur, da er nicht wusste was ihn erwarten würde. Vor allem, was ihm sein neuer Lehrer alles beibringen konnte. So etwas konnte er nicht direkt einsehen, weswegen er doch mit etwas Ungewissheit in das Treffen mit seinem neuen Sensei ging. Kaum war er nun an dem Ort, des Treffens angekommen. Legte er seinen Rucksack ab und sah sich etwas um. Jedoch entdeckte er niemanden, der irgendwie zu seinem Team gehören könnte. Da er keinen einzigen Menschen gesehen hatte, der hier war. Jedoch wäre Kisuke nicht Kisuke, wenn er die Zeit nicht sinnvoll nutzen würde. Er begann wieder einmal Liegestütze zu machen, jedoch nur mit einer Hand, um seinen Körper noch mehr zu Vordern. Einige Wiederholungen machte er so und wechselte dann die Hand, um dieselbe Abfolge mit der anderen Hand zu machen. Dies wiederholte er so lange, bis er ein Set von 50 Liegestützen erreicht hatte. So ließ er sich dann auf den Boden fallen und nahm seine Wasserflasche heraus, um aus dieser einen Schluck zu nehmen. Kaum hatte sich sein Körper etwas erholt, schwang er sich auf einen der Bäume und ließ sich kopfüber herunterhängen und begann so einige Situps zu machen, um seine Bauchmuskeln mehr zu trainieren. Sollte nun jemand vorbei kommen, so würde er einen fleißigen Genin sehen, der seine Zeit sehr sinnvoll nutzte.
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Kisuke himself


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Das erste Zusammentreffen



Durch den Umweg, den der Hatake gewählt hatte, kam er, obwohl er vor seinem Schüler das Tor durchschritten hatte, später am Tor an. Leider nur später als einer seiner Schüler von seinen anderen Doppelgängern hatte er immer noch keine Erinnerung erhalten, was darauf schließen ließ, dass seine anderen Doppelgänger die restlichen Schüler immer noch nicht aufgetrieben hatten. Das war natürlich weniger gut. Er hatte irgendwo gehofft, dass er nur kurze Zeit irgendwo warten musste, bis die anderen auch eintrafen, aber so konnte er seinen Schüler wohl eher nicht noch länger warten lassen. Stattdessen würde er den Jungen mit dem Namen Kisuke beschäftigen müssen, bis die anderen endlich eingetroffen waren. Dennoch zeigte er sich nicht so vor, sondern war erst einmal durch die Baumkronen an einen Punkt gelangt, von dem aus er seinen Schüler, dieser aber ihn nicht sehen konnte. Generell schien er auch gar nicht weiter auf seine Umgebung und wer ankam zu achten. Stattdessen machte er Liegestützen und dann Sit Ups. Etwas skeptisch sah sich Kenzo das eine ganze Weile an, bevor er beschloss etwas zu unternehmen. Ohne ein Geräusch zu verursachen zog er einen Kunai hervor und warf diesen so, dass er genau zwischen den Beinen landete, mit denen sich der Genin an dem Ast festhielt: Meinst du es ist wirklich sinnvoll sich zu verausgaben kurz bevor dir ein Training bevor steht. Mit diesen Worten landete er nach einem kurzen Sprung vor dem Genin: Ich denke du solltest jetzt von diesem Baum runterkommen und dir deinen Rucksack schnappen. Du hast sicherlich gemerkt, dass die anderen noch nicht hier sind, das wird sich hoffentlich innerhalb der nächsten Zeit ändern, aber solange werde ich dich beschäftigen. Er sagte das ganze ohne irgendeine Regung zu zeigen oder sonst irgendwie zu verraten, was er vorhatte. Viel mehr wirkte es so als schien ihn die ganze Sache nicht zu interessieren und auch sein Gesichtsausdruck sagte nichts anderes. Auch sah er dem Genin nicht nach sollte dieser zu seinem Rucksack gehen, sondern er wartete einfach, bis der Junge fertig war und dies auch verlauten ließ.
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Kenzō spricht|denkt|handelt


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Of: Südviertel - Nandaimon ("südliches Haupttor")


Kaum da und schon wieder weg, sie bewegte sich vom Tor weg. So wie die Wachen es ihr beschrieben hatten, wenigstens musste sie die dämlichen Treppen nicht wieder hinunter steigen, den das würde nur bedeuten das sie auch wieder hoch steigen musste. Das einzige was nun noch fehlte wäre die Orientierung oder wenigstens einen besseren Orientierungssinn den sie hatte. Als sie Kumogakure verlassen hatte um hier her zu kommen hatte sie sich auch erst einmal verlaufen und das war ihr hier wohl nun auch passiert. Wenigstens gab es keine Wildschweinmutter oder Mamabär oder andere Tiere. Spätestens nach dem Mika aus dem Wald draußen war und es bergiger wurde, kam auch der Orientierungssinn wieder. Sie hatte es einfach nicht so mit dem Wald, den gab es zu Hause nicht und sie hatte es schwer sich dort zurecht zu finden,. Geschweige den mal von den Tieren. Jedenfalls schaffte sie es endlich an den Vereinbarten Treffpunkt woran sie das erkannte, da war zu einem der Jounin der sie angesprochen hatte. Zu mindestens glaubte sie das er ein Jounin war. Und dann war da noch ein anderer, Junge? Oder war es ein Mädchen, er oder sie hing jedenfalls an einem Baum und trainierte? Es sah ihrem Trainings sehr ähnlich nur das sie dies in den Bergen auf einem Gipfel trainiert hatte. Die Genin ging auf den älteren Mann zu. ''Da bin ich! Ich hab mich verlaufen deswegen komm ich so spät.'' Irgendwie klang das wie eine Ausrede, aber jetzt da sie es ausgesprochen hatte war es schon zu spät. Also was solls? Sollten er doch denken was er wollte, sie hatte wenigstens nicht gelogen. Etwas neugierig beäugte sie dann den anderen Kerl der da noch da war. Er war jünger wie der Jounin und so aus der nähe erkannte sie nun das es doch ein Junge war und kein Mädchen. Es war ihr auch nicht wichtig gewesen welches Geschlecht ihr Teamkamerad haben würde, aber etwas neugierig auf ihn war sie dann doch.
Er hatte blaue Haare und so wie er da am Baum hing und seine Sit up's machte würde sie sagen das er auch gut trainiert war, zu mindestens von dem Muskelaufbau betraf. Sollte sie etwas sagen? Sie war schon so weit den Mund aufzumachen aber dann beschloss sie es doch anders und blickte erst einmal zu Kenzo hinauf. Wenigstens waren sie alle sehr groß, das würde ihren Ehrgeiz steigern ebenso zu wachsen. Gab er den keine Anweisungen oder der gleichen, es war ihr erstes treffen mit einem anderen Sensei. In der Akademie hatte sie zwar auch welche gehabt, aber die waren ja mehr für die Theorie da gewesen und der einzige Mensch der sie bis jetzt richtig trainiert hatte war ihr Vater. Vielleicht war sie deswegen nicht so gut zu sprechen auf all das ganze Umziehen, das neue Dorf, das Team. Ihr Vater war schließlich sehr streng zu ihr gewesen, weswegen sie meistens so bockig auf alles reagierte.


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Tobiiri Kyaku
“Unerwarteter Besucher”

Gerade als Kisuke noch mit seinem Training beschäftigt war, bemerkte er nicht, dass bereits sein Sensei angekommen war. Es schien eher so, als würde niemand kommen und sich dem Kato annehmen. Weswegen er sich wohl auch dafür entschieden hatte, seine Trainingseinheiten durchzuziehen, auch wenn das bestimmt auf Missgunst zur Folge haben könnte. So passierte es auch, das er nicht bemerkte, dass bereits eine Menschenseele hier angekommen war. Zu tief war er darin vertieft, seine Sit' Ups zu machen die deutlich ihren Tribut forderten. Natürlich wusste er, dass ein Training vor dem Treffen mit einem Team, ziemlich blöd war. Aber langweilen wollte er sich natürlich auch nicht. Daher musste er einfach das tun, was er gerade tat. Trainieren. Immer wieder zog er seinen Oberkörper nach oben, um seine Bauchmuskeln mehr zu trainieren. Jeder, der ihn sehen würde, würde sicherlich bemerken können, dass der Junge damit keine wirklichen Probleme hatte und das konnte man dann so deuten, das er das Trainieren sehr liebte. Als reiner Taijutsuka musste das wohl der Fall sein, immerhin war das sein Steckenpferd, mit dem er seinen Weg pflastern wollte, um zu beweisen, dass er mit seinem Taijutsu jeden Gegner besiegen konnte, wenn er nur genug Anstrengung reinlegen würde. Das spornte ihn natürlich umso mehr an, weswegen er weiter machte und erst seine Bewegungen stoppte, als plötzlich ein Kunai, in den Ast einschlug, an dem er gerade hing. Suchend sah er sich nun um und ließ sich zeitgleich von dem Baum fallen. Jedoch stürzte er dabei nicht wirklich zu Boden. Nein er nutze den Fall, um sich zu drehen und auf seinen Beinen zu landen. ”Mag sein, dass dem so ist. Aber bevor ich mich langweile, trainiere ich lieber etwas Hatake-sensei”, sagte er während er seinen zukünftigen Sensei erkannte. Gleich lief er zu seinem Rucksack und schnappte sich diesen und war bereit, seinen Lehrer zu folgen. Als plötzlich eine weibliche Stimme erklang. Sofort fuhr er mit seinem Kopf herum und sah sich die junge Lady an. Sie hatte mittellange schwarze Haare. Sie war von der Körpergröße ziemlich klein, aber das Schwert, das sie bei sich trug, ließ den Kato darauf schließen, dass sie sich ebenfalls in Sachen Taijutsu auskennen musste. Ein freundliches Lächeln setzte der Blauhaarige nun auf und nickte der jungen Dame zu. Während er sich selbst wieder zu dem Sensei drehte und auf weitere Anweisungen hoffte.
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Kisuke himself

Kaiwa Saeko

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2.5 Atsumari
(‚Zusammenkunft‘)




CF.: Nandaimon ('südliches Haupttor')

Ihr Weg führte sie durch einen ihr bekannten Wald bis an sein Ende, wo sie von einem Baum herunterspringen musste. Hier setzte das ‚öde‘ Bergland ein, welches teilweise noch von Baumgruppen besiedelt war, aber keineswegs durchgehend. Oft genug zeigte sich der pure Fels und durchbrach damit den grünen Teppich. Teilweise musste sie somit die Bäume verlassen und einige Schritte zu Fuß gehen. Wenn sich Saeko auch immer an die Bäume hielt, trugen sie ihre Füße auch geschickt über den felsigen Boden. Bäume waren ihr jedoch lieber als auf dem felsigen Untergrund zu laufen, was nicht zuletzt auch daran lag, dass diese mehr Schutz boten. Den Weg kannte sie, denn zwar war sie nicht oft hier gewesen, doch oft genug um den Weg zu kennen. Daher war sie froh auf ihrem Weg mehr baumigen als felsigen Untergrund zu haben.
Wenn sie der Wache Glauben schenkte, so waren bereits alle Teammitglieder, wie auch sicherlich der Sensei bereits am Treffpunkt. Es wäre möglich, dass sie innerhalb der Zeit ankam und ihre Füße sie flink genug getragen hatten, aber so oder so würde sie wohl einen Eindruck als ‚Bummelletzter‘ auf die Teamkameraden machen. Dabei hinterließ sie doch sonst einen relativ pünktlichen und zuverlässigen Eindruck.
Ein wenig entfernt blieb sie auf an den Baum gelehnt stehend und beobachtete den Treffpunkt kurz. Von ihr konnte sie bereits sehen, dass sich dort Menschen versammelt hatten. Sie erkannte ihren Sensei wieder. Der Shinobi hatte also recht gehabt. Diese Tatsache spornte Saeko nur noch mehr an, die letzten Meter zu überwinden. Leichtfertig landete sie auf einem Ast eines Baumes, der am Rande des Treffpunktes stand. Geschickt setzte sie sich auf ihn, hielt sich mit den Händen fest und ließ die Beine baumeln. Von hier aus hatte sie eine gute Aussicht, auch da der eher etwas höher aus dem Baum herausragte. Das erste Zusammentreffen des Teams und bevor sie eine Begrüßung sagen würde, ließ sie es sich nicht nehmen, die beiden Teamkameraden zu beäugen. Der eine hatte langes, blaues Haar, das sich ja noch viel besser zum Schleifchen schmücken eignete!(!!) und der andere … irgendwie auch, nur nicht ganz so lang. Hätte sie sich ihre Haare vorher auch blau färben sollen? Dabei war das Haar von dem definitiven Mädchen eher schwarz als blau. Es trug ein Schwert und auch der andere schien ihr als wäre er nicht ganz un-taijutsu-haft. Aber wirklich viel Ahnung hatte sie von solchen Analysen nicht, weswegen sie auch nach einigen Augenblicken ‚aufgab‘. „Ohayo!“ rief sie dann aus und lächelte. Ihre Augen funkelten frech aber auch sah man ihr ihre Aufregung an. Ein neues Team, das war nichts ganz neues für sie, aber jedes Mal auf neue doch aufregend.


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Die Prüfung der Winkekatze



Die Worte des Genin überraschten den Hatake in keinster Weise und doch hätte er sich eine andere Antwort von seinem Schützling gewünscht. Es war nicht so, dass er das trainieren verurteilte, aber es gab Momente in denen es unpassend war und dieses war sicherlich so einer, eine Tatsache, von der er auch von einem Genin erwartete, dass er das erkannte: Wenn du dich also bei einer Torwache langweilst würdest du dich auch kopfüber an einen Baum hängen und trainieren? Geduld ist wichtig für einen Shinobi und auch du solltest dich darin üben. Gerade wenn du weißt, dass dir vielleicht noch etwas härteres bevor steht solltest du deine Kraft nicht verschwenden. Nach diesen Worten wandte er sich von dem Jungen ab und dem ersten Mädchen seines Teams zu, welches soeben den Ort des Geschehens erreicht hatte. Zwar hatte er sie schon gesehen und auch die Akte hatte ihm einiges über sie verraten, aber dennoch musterte er sie noch einmal genau, bevor er etwas sagte: Da wir ohnehin noch nicht vollständig ist, ist das nicht weiter schlimm. Dennoch kriegst du hiermit von mir die Aufgabe dich so schnell wie möglich mit dem Dorf und seiner Umgebung vertraut zu machen, denn in Zukunft werde ich keine Verspätungen mehr dulden. Es klang äußerst beiläufig, die Art, wie er das sagte und dennoch gelang es ihm seiner Stimme den nötigen Ernst zu verleihen. Es war klar, er würde ihr das dieses Mal nicht übel nehmen, aber gleichzeitig würde seiner Reaktion beim nächsten Mal umso härter ausfallen und auch wenn er ihn nicht ansprach, galt dies natürlich auch für Kisuke.

Er kam jedoch nicht dazu ein weiteres Gespräch mit den beiden Genin zu führen, denn kaum hatte er seine Aussage bezüglich des zu spät Kommens beendet, tauchte die Dritte im Bunde auf. Wie auch bei den anderen beiden lag ihr Talent hauptsächlich im Bereich des Taijutsu, was es natürlich für den Hatake sehr einfach machte die Drei zu trainieren, gleichzeitig sorgte es aber auch dafür, dass seinem Team auf Missionen eine gewisse Flexibilität fehlen würde, die er irgendwie aus den Dreien herauskitzeln musste. Es gab zumindest bei zweien durchaus Potenzial auch andere Bereiche zu lernen. Während er diese Gedanken verfolgte, hatte Saeko sie allerdings schon begrüßt: Auch du bist zu Spät. Da du gerade aus dem Krankenhaus kommst und du die Info nicht früh genug bekommen hast ist das bei dir ebenfalls nicht schlimm, dies gilt aber nicht für die Zukunft. Dieses Mal war die Aussage an sich weniger beiläufig, dafür hatte er ganz bewusste den Krankenhausaufenthalt des Mädchens zur Sprache gebracht. Zwar hatte er nicht vor dies hier weiter auszudiskutieren, aber es war sowohl eine Mahnung an die anderen, als auch an Saeko selbst. Ob sie diese verstanden war die andere Sache, aber Kenzo war zumindest gespannt wie die Drei darauf reagierten.

Ich werde an dieser Stelle darauf verzichten eine Vorstellungsrunde einzuschieben. Ich kenne euch und ihr braucht euch in diesem Moment untereinander nicht kennen. Wichtiger ist sogar, dass ihr zur Zeit noch nicht allzu viel über die anderen wisst, denn unter Umständen könnte es sein, dass ich euch zurück schicke. Bevor ich euch ausbilde werdet ihr mir beweisen müssen, dass ihr überhaupt würdig seid Genin genannt zu werden. Er machte eine kurze Pause, in der die Winkekatze, welche er kurz zuvor bei Yamamoto erstanden hatte aus seiner Tasche zog und auf den Boden stellte. Sie war nicht besonders groß und reichte dem Jounin nur knapp über den Knöchel hinaus, aber das war ein Problem mit dem sich die Genin beschäftigen mussten: Eure Aufgabe ist ganz einfach. Ihr sollt diese Winkekatze zerstören. Wem das gelingt, den werde ich auf jeden Fall ausbilden. Für die anderen gilt, dass sie eine schwierigere Prüfung bestehen müssen. Sollte euch das nicht gelingen, dann seid ihr leider durchgefallen. Da es nur eine Katze gibt kann auch nur einer sie zerstören. Zwei von euch werden zwangsläufig also in die Nachprüfung müssen. Wieder machte er eine Pause um seine Worte auf die Drei wirken zu lassen. Genau wie auch in der Pause zuvor hätten die Genin nun also Zeit zu reden, aber auch wie schon zuvor würde Kenzo auf keine ihrer Fragen antworten und auch nicht darauf achten, ob sie vielleicht noch redeten, sondern nach einem kurzen Moment ganz einfach fortfahren: Um das Ganze jedoch nicht allzu einfach zu gestalten werdet ihr eine weitere Aufgabe erhalten. Ihr könnt nur dann gewinnen, wenn keiner eurer Teamkameraden während des Kampfes K.O. geht. Mit anderen Worten ihr seid auch für ihr Wohl verantwortlich. Da es keine Fragen gibt fangen wir auf mein Zeichen an.

Der letzte Satz war viel weniger eine Feststellung von Tatsachen, als ein Befehl, der den Genin vermittelte, dass es ihnen an dieser Stelle nicht erlaubt war Fragen zu stellen. Sie würden selbst herausfinden müssen, wie es nun weitergehen soll, eine Sache, die der Hatake ganz bewusst gewählt hatte um die Drei zu testen: Bevor wir loslegen werde ich noch einige Vorbereitungen treffen. Damit formte er einige Fingerzeichen und kreuzte zuletzt Mittel- und Zeigefinger, was dazu führte, dass sich zwei Kage Bunshin formten. Er gab jedoch immer noch nicht das Zeichen, sondern setzte die Vorbereitungen mit 4 weiteren Fingerzeichen fort, an dessen Ende ein grelles Licht von Kenzo ausgehen würde und sofern die Genin die Illusion nicht durchschauten, diese blenden würden. Direkt danach würden sich alle 3 Kenzos der Winkekatze zuwenden und so tun als ob sie diese aufheben, sodass auch jemand der das Genjutsu durchschaut und aufgelöst hatte nicht würde sehen können, welcher von ihnen nun tatsächlich die Katze hatte. Nachdem er also die Katze aufgehoben hatte, würde er das Training mit den Worten: Beginnt jetzt einleiten und dann in 3 verschiedene Himmelsrichtungen davon laufen. Dabei beeilte er sich, sodass er aus dem Sichtfeld der Genin, die mittlerweile wieder etwas sehen können sollten, verschwunden sein würde, bevor diese ihm wirklich folgen könnten. Zuvor würde jedoch der echte Kenzo noch ein Genjutsu auf die drei Genin wirken. Von nun an würden sie sich, selbst dann, wenn sie in verschiedene Richtungen hinter ihm her liefen, nach etwa 100m auf der Lichtung wiedertreffen. Damit dürfte ihnen, sofern sie den wussten wie Genjutsu funktionierten nach einer Weile klar werden, dass hier etwas nicht stimmte, auch dann wenn sie in diesem Bereich nicht das Talent besaßen um es sofort zu durchschauen. Kenzo war gespannt wie sie darauf reagieren würden, da er sich sehr sicher war, dass einige von ihnen das Jutsu vor den anderen durchschauten. Wie würden sie damit umgehen? Gerade Kisuke war in diesem Fall wahrscheinlich deutlich im Nachteil, aber das hatte der Hatake bedacht. Für ihn hieß es nun erst einmal herausfinden, wie die Genin reagierten.

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Kenzō spricht|denkt|handelt


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Sie nickte zurück als der Junge es tat. Wenn auch recht zögerlich, den der Sensei hielt ihm grade eine Standpauke oder nicht. Und kaum war er mit ihm fertig dreht er sich zu ihr um. Sie hingegen beobachtete Kisuke weswegen sie kurz zum Sensei sah und nach dem Wegsehen realisierte das er sie ansah, weswegen sie ein zweites mal hoch blickte. Sie erhielt auch eine Standpauke, was sie unweigerlich an ihren Vater erinnerte, der sich auch gerne wegen Kleinigkeiten aufregte. Der Sensei regte sich zwar nicht auf aber dennoch fühlte es sich so an. Und als er auch noch am Ende hinzufügte das dies in Zukunft nicht mehr vor kommen sollte. ''Das heißt so viel wie, ich werde ab sofort immer zu spät kommen! Bäh!'' Innerlich streckte sie ihm die Zunge heraus. Das hatte er nun davon, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Schließlich wie er es gesagt hatte waren sie noch gar nicht Vollständig wieso machte er dann so einen Wind darum, jedenfalls würde sie sich ab sofort nur noch Zeit lassen. Und dann kam da noch jemand, ein weiteres Mädchen mit braunen Haaren, sie war um einiges größer wie sie aber das verwunde Mika nicht wirklich. Sie grüßte jedoch mit einem Guten Morgen, weswegen sie schon etwas die Stirn runzeln musste. Es war doch schon viel später. Aber dann zuckte sie mit den Schultern, war ja nicht ihr Problem. Sie bekam jedoch nicht geschimpft weil sie zu spät war, weswegen Mika beleidigt ihre Wangen aufblähte.
Der Sensei quasselte des weiteren nun los und Vorstellen sollten sie sich nicht, aha, also durfte sie ihre Teamkameraden nicht einmal kennen lernen, gut war ihr ganz recht so. Und dann faselte er etwas davon, das er sie Ausbilden würde nur dann wenn sie die Prüfung bestanden würden. Der Rest müsste eine Nachprüfung machen. Sie hatte immer gedacht das sie selbstverständlich wäre, aber dem war wohl doch nicht so. Er stellte eine Winkekatze auf den Boden und im ersten Moment wollte Mika hin laufen, sie einstecken und ihrer Sammlung beisteuern, aber die nächsten Worte ihres Senseis hielten sie zurück. Und wieso war es nur eine Katze und wieso durfte nur einer weiter, sie hatte gedacht das sie als Team angeleitet wurden. Das war aber kompliziert hier, wie sie es im Dorf Handhabten. Sie sollten die Katze zerstören, schade um das Teil. Und, weil dies nicht genug war durfte keiner K.O. gehen, also musste man auf sich und die anderen acht geben, aber das passte doch gar nicht zusammen. Wie sollte man den anderen helfen und auf sich aufpassen, gleichzeitig alleine die Katze kaputt machen? Wenigstens hatte sie die Aufgabe verstanden.
Und dann formte der Sensei Fingerzeichen, eigentlich nur eins und auf einmal tauchten zwei Doppelgänger auf. Das war toll! So etwas wollte sie auch lernen! Wie hatte er das gemacht mit zwei gekreuzten Fingern, das würde sie später mal ausprobieren, Ninjutsu war nicht so ihr Fall aber das Jutsu fand sie Klasse. Und dann formten er weitere Fingerzeichen, da sie das ganze Beobachtete er kannte sie die Fingerzeichen. ''Ist das nicht dieses blöde Jutsu..'' Weiter kam sie gar nicht den das grelle Licht setzte ein, weswegen sie einen Arm über die Augen legte. Sie mochte das nicht, den sie hatte damit schon Bekanntschaft gemacht zu Hause. Ihr Vater setzte das des öfteren ein wenn sie ihm nicht zu hörte. Und als sie die Augen wieder öffnen und den Arm runter nehmen konnte war der Sensei, so viel sie es gehört hatte verschwunden. Aber sie durften immerhin anfangen. Aber wo?
Mika blickte auf die anderen Beiden, sollte sie was sagen? Sie hatte nicht wirklich Lust dazu. Als ging sie los in den Wald, dabei seufzte sie, warum ausgerechnet der Wald? Sie mochte den Wald nicht und nach einigen Schritten kam sie wieder aus der Lichtung heraus. Weswegen sie ihre Augen verdrehte, jetzt hatte sie sich wieder verlaufen. Also drehte sie sich um und ging noch einmal durch den Wald, aber auch dieses mal stand sie wieder inmitten der Lichtung. Das gibts doch nicht! Also auf ein neues, sie lief noch einmal los und achtete darauf gerade aus zu gehen, aber als sie ein drittes Mal sich auf der Lichtung wieder fand, stimmte doch etwas nicht? Sie verlief sich nicht sondern sie kam einfach nicht weiter, sie war gerade aus gelaufen und war wieder hier gelandet das Lag nicht an ihr! Der Sensei hatte ein Genjutsu angewandt oder nicht? Das war ja gemein. Mika formte das Fingerzeichen Tora. ~Kai~ Hatte es funktioniert? Es sah alles so aus wie vorher, sie musste es ausprobieren, aber erst einmal wollte sie warten ob die anderen nicht auch wieder hier auftauchen mussten. Vielleicht hatten sie es ja auch schon vor ihr erkannt und waren nun weiter? In dem Fall würde sie nur einige Minuten warten und sich dann selbst auf den Weg machen.



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Der Mann mit der Maske über seinen Mundwinkel sprach weiter und gab eine Rüge preis, die der junge Genin nur zu genüge kannte. Manche verstanden den reinen Taijutsuka einfach nicht, denn sie gingen davon aus, dass er selbst in Missionen oder besonders wichtigen Tätigkeiten sich langweilen würde, sodass er auch dort anfangen würde etwas zu trainieren. So weit würde er es nun wirklich nicht kommen lassen. Immerhin musste er für den Erfolg seiner Tätigkeit bürgen und das konnte er nun mal nicht, wenn er damit beschäftigt war Sit Up's zu machen. Wie man überhaupt auf so eine Idee kommen konnte, brachte den doch so gelassenen Genin zum schmunzeln. Jedoch hielt dies nicht besonders lange an. Da er kurz danach, wieder sein Lächeln aufsetzte und dem Weißhaarigen in das Auge blickte und auf diesen ein paar Schritte zu machte. „Sensei verstehen sie mich bitte nicht falsch. Aber, dass hier ist was vollkommen anderes. Ich warte hier seit einigen Stunden und dann soll ich mich lieber irgendwohin stellen und blöd durch die Gegend gucken? Wollen sie mir das sagen? Keiner von dem Team war hier, weswegen ich meine Zeit etwas nutzen wollte und deshalb mit dem Training begonnen habe“, versuchte er sich nun zu erklären. Aber gab diesen Versuch doch recht schnell wieder auf. Da er wusste, das dies auf taube Ohren treffen würde. Wieso hatte Kisuke immer nur das Pech, mit Personen zusammen zu kommen, die sein tun nicht verstehen. Er konnte nun mal nichts anders, als sein eigenen Körper immer und immer wieder zu trainieren. Schließlich hatte er keinerlei Begabung in Bereichen, wie Nin- oder Genjutsu. Also was sollte er logischerweise tun? Genau trainieren... und das tat er nun mal jede freie Minute, wie man sehen konnte. Nun gut, jetzt tauchte auch bereits ein weiteres Mitglied, seines Teams auf. Kurz musterte Kisuke sie und nickte ihr zu Begrüßung kurz zu. Sie tat das selbe und bekam so gleich eine Rüge von dem Hatake. Da sie scheinbar zu spät war. Was dies nun zu bedeuten hatte, wusste der Kato deutlich. Immerhin war er der erste, der hier war. Vor allem anderen, war er hier eingetroffen und konnte somit sich ein Bild von der Umgebung einprägen. Während er in seinem Training vertieft war. Das ihm das irgendwann noch von nutzen sein sollte. Konnte er natürlich nicht wissen. Immerhin, hatte er nicht die Fähigkeit, in die Zukunft zu blicken. Gerade, als er fragen wollte, wie es nun weiter ging. Tauchte eine weitere Genin auf, die scheinbar auch zu spät war. Sie begrüßte alle, mit einem guten Morgen oder wie man es zu dieser Tageszeit übersetzen konnte: Guten Tag. Auch dieser Dame, nickte Kisuke nur zu und bewegte sich nun wieder einige Schritte weg, vom Sensei Hatake. Auch das Mädchen bekam eine kleine Rüge ab und somit waren alle irgendwie abgespeist worden. So gleich begann der Hatake auch weiter zu reden. Er wollte, das seine Genin sich nicht gegenseitig vorstellten und somit viel die übliche Vorstellrunde aus. Was dem Blauhaarigen, so oder so in den Kram passte. Denn er mochte es nicht besonders, mit anderen zu reden. Zeit gleich begann nun auch die Erklärung von dem heutigen Test. Aufmerksam vernahm der Kato jedes Wort des Hatake und versuchte sich seinen eignen Reim daraus zu machen. Er sprach davon, das sie nun diese Winkekatze von ihm ergattern mussten und sie schlussendlich zerstören sollten. Wieso, das nur einer konnte, wusste er nicht genau. Aber das zwei in eine Nachprüfung kommen sollten, machte ihn irgendwie stutzig. Wenn in der Nachprüfung ebenfalls das Ziel war, das nur einer weiterkommen sollte. So würde das Team, am Schluss nur noch aus zwei Genin bestehen. Das konnte also nur bedeuten, das er sie auf irgendeine kranke Art und Weise testen wollte. Weiterhin kamen Worte aus dem Mund das Kenzo und natürlich lauschte Kisuke diesen immer noch aufmerksam. Immerhin, wollt er die Aufgabe gut verstehen, um nichts falsch zu machen. So bekam er auch mit, dass sie auf sich gegenseitig aufpassen sollten. Denn es durfte, keiner von ihnen Ohnmächtig werden. Was wohl bedeutete, das der Sensei sie daran hindern würde, die Katze einfach zu zerstören. Also war eigentlich Teamwork gefordert. Aber da Kisuke keinerlei Ahnung hatte, was die anderen so drauf hatten, konnte er nicht mit deren Hilfe rechnen. Schließlich würde jeder nur an sich denken. Denn keiner der anwesenden Genin, wollte in diese Nachprüfung kommen. Verstehen konnte es der Kato zwar. Aber er würde viel lieber mit den anderen zusammen arbeiten, um die Aufgabe leicht zu erfüllen. Kaum hatte der Hatake ausgesprochen, sah man wie dieser einige Fingerzeichen formte und somit zwei Doppelgänger erschuf. Die nun neben ihm standen. Scheinbar wollt er mit diesem Jutsu irgendwas bezwecken, was der Kato gerade nicht kapierte. Kurze Zeit später sah er immer noch gespannt zu dem Hatake und konnte somit sehen, das er bereits wieder Fingerzeichen formte, bis plötzlich ein grelles Licht auf flackerte und dem Blauhaarigen vollkommen die Sicht raubte. Vollkommen perplex, legte er eine Hand vor seine Augen, um sich vor dem Licht zu schützen. Natürlich war dies bereits zu spät, denn er wurde schon geblendet und konnte somit, für einige Zeit nichts mehr sehen. Jedoch die Startworte, des Jonin bekam er noch mit. Kurz dauerte es noch und Kisuke versuchte wieder seine Augen zu öffnen. Dies ging eher Mühe voll, denn er sah noch immer das blendende Licht, bis seine Augen sich wieder erholt hatten. Er blickte nun etwas fragend drein und blinzelte einige Male. Bis er seinen Rucksack ablegte und sich bereit macht in eine Richtung zu laufen. Er blickte einmal nach links, dann nach rechts und entschied sich dafür, nach rechts zu laufen. Schnell wie er gerade war - obwohl er an seinen Füßen, seine Trainingsgewichte trug - lief er nun in den Wald rein. Lange dauerte es nicht und er stand bereits in einer Lichtung und blickte sich darin um. Er entschied sich nun nach oben zu laufen. Wo er wieder durch einen Wald streifte und plötzlich wieder in einer Lichtung stand. Fragend sah er sich nun um und rannte wieder zurück, in die Richtung aus der er gekommen war. So stand er seines Erachtens, wieder da. Wo er zuvor war. So entschied er sich wieder nach rechts zu laufen und wieder rannte er durch ein Stück Wald und landete wieder in einer Lichtung. Irgendwie war dieser Wald wirklich komisch. Kurz blieb er stehen und rieb sich über den Hinterkopf. Bis er wieder los lief und dies mal nach unten lief. Vielleicht würde er dort endlich mal was anderes vor finden, als eine Lichtung. Jedoch war dem nicht so, weswegen er sich wirklich fragte, was das für ein blöder Wald war. Das es sich hierbei um ein Genjutsu handelte, wusste er natürlich nicht. Denn, damit hatte er keinerlei Erfahrungen. Erneut blickte er sich nun um und lief nun wieder nach oben, um dort hinzukommen, wo er zuvor war. Jedoch hatte er nun eine Idee. Er zückte ein Kunai, das er in seinem Holster hatte und rammte dies ein einen der Bäume, um sicher zu gehen, das er nicht immer in der selben Lichtung landete. Also lief er diesmal nach links, um das zu überprüfen... und siehe da, er sah im selben Baum sein Kunai stecken, was ziemlich komisch war. Fragend blickte er auf das Metall, des Kunais und versuchte sich daran zu erinnern, was er über solche Künste gelernt hatte. Als er noch in der Akademie war. Da er nicht gleich drauf kam, entschied er sich noch einmal eine Runde zu laufen, da er so, besser nachdenken konnte. Also begann er wieder zu rennen und rannte nun so, bestimmt vier bis fünf mal in die selbe Richtung. Jeder, der das sah, könnte sich darüber kaputt lachen. Aber für den Kato, war das gut, denn so konnte er besser nachdenken. Kurz darauf kam ihn auch der Gedanke, das es sich hierbei um ein Jutsu handeln konnte. Wie er dieses jedoch brechen konnte, wusste er nicht. Weswegen er nun vor dem Kunai stehen blieb und versuchte, die Informationen, in seinem Gedächtnis wieder zu finden.
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Kaiwa Saeko

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2.6 kira kira suru
(‚glitzern‘)





Nur ein Wort war ihr bisher über die Lippen gekommen, während sie zuvor und auch nach dem Aussprechen, ihren Sensei, wie auch die beiden Genin gemustert hatte, von denen sie fast gar nichts wusste, bis auf das offensichtliche. Einen Guten Morgen hatte sie gewünscht, was, ihrer Meinung nach auch irgendwie verständlich war, denn für ihr Zeitgefühl war es das noch, Morgen, kurz vorm Mittagessen. Innerlich fragte sich Saeko in diesem Moment, ob es vielleicht nun möglich wäre, das sie fortan einen komplett anderen Tageablauf haben könnte als vorher.
Es waren nur kurze Augenblicke, mochte man fast schon sagen, die sie mit ihrem Team verbrachte und trotz allem sie ihrer Person entsprechend allen ohne Vorurteile, freundlich und offen gegenübertrat, machte sich in ihrem Körper eine winzige Abneigung gegenüber ihres Sensei breit. Einem Sensei begegnete man mit Respekt. Er stand nicht nur höher sondern war auch stärker und weiser. An den meisten Jonin, die sie bisher begegnet war, hatten sie meist genau das geschätzt. Ein Zug der wohl möglichweiser sich aus besonderen Charaktereigenschaften und Lebenserfahrung zusammen setzt und dennoch bei jedem anders ist. Trotz dieser Tatsache konnte sie diese ernste und tadelnde Seite nicht richtig leiden. Was sie wusste war, dass es wichtig war, auch einmal diese Seite an den Tag zu legen; mögen musste man sie dennoch nicht – vor allem nicht, wenn man gesagt bekam, dass man zu spät war. Kurz nachdem der Jonin geendet hatte, blies sie trotzig ihre Wangen auf und drehte ihren Kopf zur Seite. Eine freche Geste, die Saeko an den Tag legte und dennoch nichts weiter darauf erwiderte. Sie musste sich nun wirklich nicht sagen lassen, dass sie zu spät war. Das war als würde man sagen, Saeko wäre nicht mehr das pflichtbewusste und pünktliche Mädchen, auf das man sich verlassen konnte, sondern wäre nun jemand anderes geworden. Dabei zog die Genin die Stirn kurz kraus. Das würde schon nicht mehr passieren, denn wahrlich sie konnte nichts dafür. Wenn niemand es ihr sagte, dass sie hätte gehen können und wenn er nicht ihr das nicht rechtzeitig gesagt hatte, konnte sie nichts dafür zwangsläufig zu spät zu kommen.

Warum hatte er unbedingt das Krankenhaus vor allen anderen erwähnen müssen? Wenngleich niemand darauf reagierte, war es der jungen Kaiwa nicht recht. Mit dem Krankenhaus an sich verband sie nicht nur traurige Ereignisse, sondern sie hatte es sich sicher auch nicht gewünscht dahin zu kommen. Sicherlich drückte er damit auch zudem aus, dass sie selbst an allem Schuld war. War sie das nicht auch? Hatte sie sich das nicht selbst auch zuzuschreiben? Gedanken, die ihr bereits einmal gekommen waren. Ihre eigene Schwäche… Instinktiv löste sich ihre eine Hand und umklammerte die Kette ihres Vaters, welche um ihren Hals hing. Das Familienwappen der Kaiwa, einer bekannten Samuraifamilie ihrer Heimat. Viele ihrer Vorfahren trugen es und auch sie durfte der Kette des Familienoberhauptes keine Schande bereiten. Sie musste ihr Bestes geben und stark werden.
Und das auch? Es schien wohl mindestens ein weiterer der beiden Genin zu spät gekommen zu sein. Doch warum ? Das Mädchen hatte sie zum ersten Mal gesehen, vielleicht war sie neu und kannte sich nicht so gut aus? Zumindest hatte der Sensei mit ihr geredet, als sie eintraf. Doch Spekulationen, denen sie nicht auf den Grund gehen würde, denn ihr Sensei ergriff erneut das Wort an alle gewandt. Eine Vorstellungsrunde fiel aus, was Saeko zumindest einerseits schade fand. Immerhin konnte man so einiges über den jeweils anderen erfahren, doch so blieben ihr auch einige ungeliebte Fragen erspart. Es würde jedoch nicht ihr Vorgehen ändern und sollte es sich ergeben, würde sie sich trotz allem den anderen vorstellen und auf diese eingehen.
Ein Beweis, ein Test – sowas kannte die Genin bereits, nicht zuletzt auch aus ihrer Teamzeit in Konohagakure. Damals war es der erste Schritt zu einer funktionierenden Teamarbeit gewesen. Gespannt wartete sie auf seine Erklärungen zu seiner Art des Testes, bei dem sie beweisen sollte würdig zu sein, eine Genin genannt zu werden. Als er dann die Winkekatze abstellte und Saeko diese genauer betrachten konnte, fingen ihre Augen an zu glänzen. Es glitzerte! Es glitzerte. Sie wollte es haben, unbedingt! Und es behalten. Wie es so schön im Sonnenlicht funkelte. Die ehemalige Diebin war hin und weg von dieser Winkekatze und nur mit müh konnte sie sich von dem Anblick losreißen, um den Anweisungen ihres Sensei genau zu hören. Empört zog sie jedoch die Luft ein, als sie vernahm sie sollten die Winkekatze zerstören. „ Aber die Glitzer doch so schön!“ warf Saeko ein, wobei ihre Stimme etwas leicht verzweifeltes hattes. Innerlich ballte sie daher die Faust zusammen und vergoss Tränen. Wie konnte er das nur zulassen, erkannte er denn nicht die Schönheit! Barbar! Saeko musste sie Katze retten und beschützen. Natürlich würde sie diese Katze nicht stehlen, sie würde sie beschützen vor den Händen dieses Barbaren.
Sie würde bei dieser Aufgabe mitmachen, aber vielleicht nicht direkt so, wie er das erwarten würde. Wenn gleich die anderen versuchen würden sie zu zerstören, wollte sie zumindest ein Stück der Winkekatze behalten – sie wollte ja nicht verantwortlich dafür sein, wenn keiner unter ihm ausgebildet werden würde. Trotzallem hörte sie den ‚Spielregeln‘ zu, verinnerlichte sie. Logische Worte. So würde sie wohl in die Nachprüfung müssen – wenn sie die Winkekatze nicht stören würde oder ganz durchfallen. Und darauf achten, dass keiner ihrer Teamkameraden Ko ging? Arbeitete man in einem Team zusammen, war es wichtig, auf jedes Mitglied acht zu geben, denn nur gemeinsam war man stark. Selbst in ihren Kinderjahren hatte Saeko schnell eines gelernt. Auf der Straße bist du alleine schwach. Wenn gleich das Waisenhaus nicht viele gute Seiten hatten, die Kinder hatten stets aufeinander achtgegeben. Und irgendwann würde sie allen Kindern dort helfen können.
Saeko empfand es als fast unmöglich, alleine zu arbeiten und gleichzeitig auf das Wohl der anderen acht zu geben. Nicht zu Letzt galt ihr Gedanke der Vorstellung, dass das eine Mitglied dort am Punkt a sein würde und der anderen am Punkt b, wie sollte sie da gleichzeitig auf beide aufpassen, wenn a und b außer Sichtweite zueinander lagen oder gleichzeitig angegriffen wurden? Das war unmöglich. Das war wie ihre To Do List. Zum Haare raufen. Was sollte sie denn jetzt machen? Die Winkekatze beschützen? Den einen oder den anderen beschützen? Etwa selbst die WInkekatze versuchen zu zerstören? Wobei letzteres für sie nicht richtig in Frage kam.
Die Worte des Jonin rissen sie aus ihrer Überlegung, was zu tun war und danach machte es sie stutzig als er anfing Fingerzeichen zu formen. Bei solchen Prüfungen, hatte das oft nichts Gutes zu bedeuten, vor allen bei diesen Worten. Irgendetwas würde ihr Sensei sicherlich aushecken. So verwunderte es sie, dass zunächst nur zwei Doppelgänger entstanden, doch das Bunshin no Jutsu war es nicht, vielmehr andere Doppelgänger, die auch ihre Adoptivmutter Sayumi beschwören konnte und um einiges besser waren, als einfache Bunshin. Doch weitere Fingerzeichen folgten und ein grelles Licht fing an sich auszubreiten. Augenblicklich ließ sich die Genin nach hinten fallen, so dass sie nur noch mit den Beinen am Ast hing und drückte die Hände auf die Augen. Selbst wenn sie nun nicht geblendet gewesen wäre, brauchte sie einen Moment um von dem Ast herunter zu kommen und die Situation zu beäugen. Ihre Augen brauchte nur wenige Augenblicke um sich zu erholen, da sie nicht lang dem grellen Licht ausgesetzt waren – dennoch hatte Saeko zunächst Probleme gehabt richtig zu sehen. So vernahm sie die Worte und konnte noch sehen, dass die drei Sensei hinfortliefen, doch erst dann bemerkte sie, was an dem Bild falsch war. Dort wo bis eben noch die Winkekatze gestanden hatte, war kein Anzeichen mehr von dieser zu erkennen. Irgendeiner der Bunshin oder das Original hatten diese mitgenommen. Saeko dachte daher noch einmal über ihre Situation nach. Sie würde nicht nur die Winkekatze ersteinmal finden, sondern auch diese dem Sensei abluchsen und diese zerstören müssen. Keine einfache Aufgabe für eine Genin.
Saeko erhaschte den Blick des Mädchens, doch bis auf einem leichten Lächeln konnte diese nichts ihrem Gesicht richtig entnehmen. Zu sehr hatte sie noch in Gedanken nachgedacht und als sie dann den Mund aufmachen wollte, ihre Gedanken verkünden wollte war sie bereits fort in den Wald gegangen. Beide Genin schienen nicht wirklich gesprächig, aber vielleicht lag das nur an der momentanen Situation. Auch der Junge war bereits losgelaufen, er war schnell und lief nach rechts. Das Mädchen hingegen hatte sie weggehen sehen. Auch wenn sie ging, so war sie scheinbar nicht so schnell unterwegs wie ihr zweites Teammitglied, aber dennoch nicht langsam. Es wäre einfacher zunächst ihr zu folgen und mit ihr zu reden. Sie schwang sich auf den Baum und lief in den Wald hinein. Von den Bäumen aus würde sie nach dem Mädchen Ausschau halten und nachdem sie es gefunden hatte, ihr folgen. Wenngleich sie zunächst noch neugierig war und sehen wollte, was das Mädchen tat, welches ihr nicht sonderlich fröhlich erschien.
Nach einer kurzen Zeit jedoch, es konnten nicht mehr 100m sein, kamen sie erneut an der Lichtung an. Saeko schallte sich einen Dummkopf, jetzt war sie diesem Mädchen stur gefolgt, hatte sie nicht angesprochen und war wieder am Anfang. Sicherlich hatte sich das Mädchen verlaufen, was zumindest dafür sprechen würde, dass sie sich hier nicht richtig auskannte. Das Klettermädchen kannte diesen Wald und wusste, dass es hier keine weitere Lichtung gab, welche genauso aussah und auch keine weitere Lichtung in dieser nahen Umgebung. Das Mädchen musste im Kreisgelaufen sein und sie mit ihr. Auch wenn sie gedacht hatte gerade aus zu gehen, war sie wohl zu unachtsam gewesen. Ihre Überlegungen folgend sah sie noch einmal auf die Wiese von einem Baum aus und ihre Teamkameradin war weg. Vielleicht wieder in den Wald gegangen?
Doch da erkannte sie eine Person, die auf der Lichtung eintraf. Das Teammitglied was ihr vorhin zugenickt hatte und seinen Rucksack hier hatte stehen lassen. Bedacht dieses Mal darauf zu achten gerade aus zu gehen und gleichzeitig dem Jungen zu folgen, kam sie dennoch mit ihm zusammen erneut auf der gleichen Lichtung an und jetzt wurmte es sie richtig. Sie war sich todsicher, dass sie sich nicht verlaufen hatte und dem Jungen gerade aus gefolgt war, auch wenn es schwieriger gewesen war mit dem Jungen schritt zu halten als mit dem Mädchen. „ Was ist das hier für eine Schummelei, dieser Wald ist nicht so… und ich bin nicht so durcheinander… ich gehe jetzt selbst noch einmal und wenn es dann wieder so ist, muss das ein verflixtes unfaires Genjutsu sein!... Nein der Junge… sein Rucksack, wenn es diese Wiese ist, muss sein Rucksack hier liegen, wo hatte er ihn hingepackt“ murmelte sie vor sich hin. Sie sprang von ihrem Baum hinunter, suchte den Rucksack und als sie ihn fand, war es für Saeko klar. Ja dies musste ein Gennjutsu sein. Sie würde das Kai anwenden können, doch ihre Künste war nicht unbedingt gut und ein von einem Jonin gewirktes Genjutsu, das würde wohl nicht unbedingt klappen. Dennoch probierte sie es aus die Illusion mit Hilfe des Kai zu lösen.
Das Mädchen war wieder auf der Lichtung angekommen, sie musste diese endlich ansprechen. Doch wie es schien wirkte sie selbst ein Jutsu, das auch sie kannte. Das Kai. Dann war ihre Vermutung wohl richtig. War ihre Teamkameradin eine Genjutsuka? „ Hey.“ Rief sie zu dem Mädchen, um sie auf sich aufmerksam zu machen und auch der Junge kam erneut auf die Wiese, so würde auch er möglicherweise ihre Worte hören, so oder so würde sie ihn heranwinken. „ Hast du es geschafft? Ich sicher nicht. Ich kenne mich zumindest hier soweit aus, dass ich weiß, es gibt hier keine Lichtung in so unmittelbarer Nähe und wir können uns nicht alle verlaufen.“ Sprach Saeko aus, eine Tatsache, die vielleicht nicht unbedingt der Aussprache bedurft hätte. „ Die Spielregeln der Aufgabe sind nicht unbedingt leicht zu vereinen. Die Worte des Sensei haben gelautet, nur einer kann die Katze zerstören, dass wir nicht zusammen arbeiten dürfen, hat er nie gesagt. Vielleicht stimmt es und einer alleine reicht aus si zu zerstören, um die Katze zu finden und dem Jonin abzuluchsen sicher nicht. Meine Kenntnisse hier im Wald können uns da vielleicht helfen. Ich kenne euch nicht… aber ich bin schon länger Genin und muss zumindest mir nicht beweisen, dass ich meines Ranges würdig bin…“ Innerlich dachte Saeko jedoch daran, dass sie das nichtsdestotrotz anzweifelte. Mit ihren Worten sprach sie nun das Mädchen direkt an. „ Ich glaube, dass du noch nicht lange Genin bist. Es macht mir daher nichts, zu sagen, dass ich lieber freiwillig die Nachprüfung mache. Aber heb mir ein Stück der Winkekatze auf, das will ich unbedingt haben… ehm, ich meine zumindest, wir sollten zusammen arbeiten, aber zunächst sicher sein, dass dieses Jutsu aufgelöst ist. Zumal wir zusammen stärker sind und schneller als ein Ziel kommt. Denn ja wir sollten uns beeilen, die Sonne steht nicht mehr hoch und vor allem hier wird es schneller dunkel und dann stehen unsere Chancen noch schlechter.

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