Uzu no Kuni no Futō ("Anlegestelle vom Reich der Strudel")

Das Umland der Insel Uzu no Kuni, in welchem auch Asatsuyugakure no Sato zu finden ist. Die Insel besteht neben der Küste aus einem großen Gebirge, Flüssen und Wäldern.



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Das ist die Beschreibung des Ortes


Eine kleine Anlegestelle, welche sich an der Küste Uzu no Kunis befindet. Mehrfach am Tag fährt hier eine kleine Fähre vorbei, die Reisende zur Hafenstadt übersetzt. Die Reise kostet einige Ryō, doch ist es in unmittelbarer Nähe zu Asatsuyu die einzige Möglichkeit um zum Festland zu kommen.

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Matomari Sugenai

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Bloß nicht sein Gesicht verlieren.




Cf: Nandaimon [ Südliches Hauptor ]

Aufbruchstimmung. Nachdem sich nun alle hier anwesenden Persönlichkeiten einander vorgestellt, und begrüßt hatten entschied sich die kleine Gruppe nun endlich dazu, ihren Weg ins Feuerreich anzutreten. Sonderlich erfreut schien kaum einer, außer ihr überschwänglicher Bruder und Natsuki, welche als Chuunin ebenfalls die Verantwortung über die „Kleinen“ hatte. Versprach eine außerordentlich spaßige Reise zu werden, soviel stand bereits fest. Ihr sollte es Recht sein, auch wenn die arme Mira wohl früher oder später merken würde, das ihr Sensei leider ganz und gar nicht so still und ruhig war, wie sie, sondern das genaue Gegenteil davon verkörperte. Welch ein Glück das er mit schweigsamen Geschöpfen schon so seine Erfahrungen gesammelt hatte.. Nachdem also alle die üblichen Formalitäten am Tor über sich haben ergehen lassen, marschierten sie brav hinter dem quirligem Rotschopf her, während nach einigen Schritten sich die andere Chuunin zur Matomari gesellt hatte. Die Hände am dicken Riemen ihrer Tasche musste sie ein wenig blicken um ihr in die Augen sehen zu können, lauschte ihren Worten jedoch Aufmerksam, war es doch eigentlich nicht sonderlich überraschend das sie danach gefragt wurde. Ihren Schüler welchen sie zu Beginn gleich rügen musste schien ebenfalls in diese Richtung unterrichtet zu werden, auch wenn er wohl gerade erst begonnen hatte. Ein wenig in Sorge geriet sie schon, denn die genauen Parameter jener Mission waren ihr nicht bekannt, aber wenn sie für nur eine einzige Aufgabe gleich so viele Iryonin schickten musste es wohl ernster sein, als die oberste Befehlskette zugab. Eigentlich waren heilende Arztninja verdammt selten und kostbar für ein Land, weshalb es sogar Aufträge gab, auf denen man sie gar nicht erst mit schickte, geschweige denn, das es gleich mehrere sind.. Der Gedanke mochte weit hergeholt sein, immerhin waren Ichigo und sie nur Genin in der Ausbildung, aber dennoch war zu mindestens sie bereits in der Lage selbstständige Diagnosen zu stellen und einfache Verletzungen zu richten. Doch ehe sie sich weiter darin verweben konnte war sie ja noch jemandem eine Antwort schuldig, weshalb sie jenen düsteren Gedanken vorerst verdrängte. Vorerst. „Ich beherrsche das Shosen, bin gelehrt in Anatomie, Toxikologie und Diagnostik.“, begann sie sachlich ihre Kenntnisse aufzuzählen, ehe sie ihren Kopf leicht schief legte um kurz darüber nach zu denken, ob wohl auch noch andere Sachen Erwähnung finden sollten. Immerhin würde sie mit Sicherheit alles medizinische Koordinieren, also auch ihre Wenigkeit, weshalb es durchaus wichtig war, das sie auch wirklich über alles Bescheid wusste um möglichst die besten Entscheidungen treffen zu können. „Heilkundekräuter. Jede Pflanze, die einen Namen hat, kann ich in etwa bestimmen und daraus etwas halbwegs sinnvolles zaubern.“, fügte sie also noch an, den Blick wieder an die ältere gerichtet und signalisierte ihr somit, das sie zu Ende gesprochen hatte. Natürlich war ihr Wissen in diesem Bereich überdurchschnittlich weit ausgeprägt, interessierte jener Bereich sie doch selbst in ihrer Freizeit noch, weshalb sie bereits Stunden damit verbracht hatte in Büchern zu wälzen oder neue Mixturen zu köcheln. Normale, bis weit verbreitete Kräuter kannte sie somit auswendig und war auch dazu in der Lage hilfreiche Salben oder Mittel daraus zu brauen, solange sie eben vorhanden waren. Immerhin schien sie freundlich, so war auch sie respektvoll und ehrlich zu der Chunin, beantwortete hoffentlich all ihre Fragen zu ihrer Zufriedenheit und konzentrierte sich danach wieder darauf, einen Fuß ordentlich vor den nächsten zu setzen, waren sie doch bald an der Anlegestelle angelangt.
Sogar die Sonne war hier um sie zu begrüßen. Während ihr Bruder für alle noch einmal verständlich machte, wo die Reise überhaupt hingehen würde, war sie eher damit beschäftigt so unauffällig wie möglich nach Luft zu ringen. Obwohl sie soweit noch gar nicht marschiert waren, war es ihr schwer gefallen eine längere Strecke zurück zu legen, ihr Gepäck mit sich zu führen und gleichzeitig zu sprechen. Sie fürchtete, das sich das nicht ändern würde.. Schweigsam schob sie sich zwischen den anderen hindurch und schloss sich ihrer besseren Hälfte auf dem Boot an, musste doch auch sie nichts mehr besorgen und war bereit gewesen los zu legen. Zufrieden ließ sie sich mit einem schweren Seufzer nieder, war froh, wieder sitzen zu können und senkte das Haupt, damit einige Haarsträhnen die geschlossenen Augen verbargen. Da ihre Tasche nur einen breiten Riemen hatte welcher quer gebunden war, waren noch immer beide Hände damit beschäftigt sich an eben jenem fest zu halten. Er hatte, „beeilen“ gesagt, und „sofort“, was in ihren Ohren wahrlich schmerzhaft klang. Nun, musste sie die Zeit eben jetzt nutzen um noch einmal ihre Kräfte zu sammeln, danach würde ihr diese Möglichkeit wohl nicht mehr gewehrt werden.


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Mission Chiisana Ninmu
Goro Ubai ("Donnernder Streit")




Cf: Nandaimon ("südliches Haupttor") - Südviertel

Nach dem alle am Tor versammelt waren und sie Ichigo etwas geschimpft hatte, weil dieser zu spät dran war hatte sich die Gruppe in Bewegung gesetzt und Natsuki gesellte sich so gleich zu Sugenai der Schwester von Kanan und ebenso eine Iryounin. Sie wollte wissen was diese so alles konnte, von Ichigo wusste sie es ja schon. Nämlich nichts. Sugenai zählte ihre Technik auf die sie konnte, es war überraschender Weise nur eine. Aber die genügte ja wohl auch für den Anfang. Auch die Wissensbereiche nannte man ihr und sie nickte ihr zu, damit konnte Natsuki schon mehr anfangen. Nachdenklich starrte sie einige Momente vor sich hin, sie musste genau wissen wie sie damit umzugehen hatte, die Truppe konnte wohl von Glück sprechen das ihre Ausbildung schon länger ging. Wahrscheinlich wurde sie deswegen aber auch erst ausgewählt, so wie es in der Mission geheißen hatte müssten es mehr als nur ein paar Kratzer zu Flicken sein. Aber genaueres wusste sie nun auch nicht genau den Rest musste sie sich aus der nähe eben ansehen müssen. ''Wer wird dein Sensei sein Sugenai?'' Wollte sie von ihr wissen, die meisten Iryounin kannte sie und wenn auch nur vom Namen oder sehen her. Es spielte im Grunde keine Rolle und sie fragte auch nur aus Neugier, den ihr Schüler war ja Ichigo wobei sie selbst noch Schülerin bei einem Ichigo war. Vielleicht würde Ichigo-chans Schülerin eines Tages Natsuki heißen und dies würde zur Tradition werden. Die Sarutobi schob den Quatsch der sich in ihrem Kopf bildete zur Seite. ''Ichigo hier hat erst angefangen, vielleicht kannst auch du ihm das ein oder andere beibringen.'' Schlug sie vor. Es war nie verkehrt von verschiedenen Leuten etwas zu erfahren oder beigebracht zu bekommen, gerade in der Medizin hatte jeder so seine eigenen Vorgehensweisen. ''Ich bin gespannt zu sehen was man in Mizu no Kuni für Medizinische Vorgehensweise hat.'' Wenn sie so recht überlegte, wäre es dann auch das erste mal das sie eine Iryounin aus diesem Land in Aktion zu sehen bekommen würde. Sie klopfte Sugenai aufmunternd und mit einem Lächeln auf den Lippen zu. Dann gesellte sie sich zu Ichigo. ''Nun hör zu Ichigo, da du gerade angefangen mit der Ausbildung wirst du mir bis wir in Hi no Kuni sind die Grundlagen der Medizin nennen die für dich wohl die Richtigen sein sollten. Du wirst mir sagen wieso es uns Iryounins gibt, was unser Aufgaben Gebiet innerhalb des Dorfes und auf einer Mission ist. Du wirst mir den Grund nennen wieso du glaubst das ich dich darin unterrichten sollte, wieso du diesen Weg einschlagen wirst, was du dir daraus versprichst und was du schon alles kennst und weißt.'' Sie hatte in strenger Stimme gesprochen und hob mahnend den Finger in die Höhe. ''Glaube nicht das dies ein leichter Weg sein wird, ab heute bist du ein Lehrling und es wird seine Zeit fordern bis diese Ausbildung als beendet gesehen werden kann. Aber sie nicht im Glaube das dies dann das Ende wäre, es ist erst der Anfang den man lernt nie aus im Leben! Und wenn ich merke das du die Sache nicht ernst nimmst..'' Sie fixierte ihn mit einem finsteren Blick, sie wünschte sich manchmal sie hätte die selbe Aura wie ihr Sensei von denen einige auch Ohnmächtig wurden. ''..wirst du dir wünschen diese Ausbildung nicht angefangen zu haben, haben wir uns verstanden?!'' Nach seiner Antwort würde sie ihm Aufmunternd zu lächeln, als wäre nichts gewesen ihm auf die Schulter klopfen wie sie es bei Sugenai getan hatte und das Thema damit abhacken. Natsuki blickte nun zu Mira, sie hatte nichts gesagt. Sie fragte sich wieso dies wohl so war, mochte sie den nicht die Gruppe. Sie musste sich damit auseinander setzen Kanan war ihr Sensei. ''Alles in Ordnung bei dir Mira, du bist sehr still?'' Sie redete viel oder hatte es bis eben getan, sie erwartete nicht das dies jeder so tat. Deswegen erkundigte sie sich auch recht Vorsichtig bei der dunklen haarigen. Schluss endlich trat sie an Kanan's Seite und musterte diesen von der Seite. Sie hätte gerne etwas gesagt und wollte auch schon ansetzten, aber dann schwieg sie doch den Rest deswegen. An der Anlegestelle gab Kanan Anweisungen an die anderen und Natsuki nickte ebenfalls. Da sie nichts brauchte sprang sie wie der rot haarige auf das Boot und setzte sich so gleich zu ihm hin. Vielleicht auch etwas zu nah, als üblich aber sie wollte ersten nichts das ihr jemand zu hörte noch dazu wollte Natsuki nicht im Weg um gehen. ''Wusste gar nicht das du eine Schwester hast, habt ihr ein Glück ich hab meinen Bruder schon seit Tagen nicht mehr gesehen.'' Seufzte sie. Das war auch ihre erste Mission mit Kanan, wenn sie so überlegte, sie kannte ihn zwar aber viel zu tun gehabt hatte wie sie anfangs überlegt hatte nun wirklich nicht. Wenn man von den ganzen Schwärmereien der anderen absah.
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"Das Wasser nimmt die Form des eckigen oder runden Gefäßes an, der Mensch den Charakter guter oder schlechter Freunde."
ZA

Kurenai Mira

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Bild Damareru Bild
("Schweigen können")


Mira & Kanan & Natsuki & Sugenai & Ichigo






Den Weg zur Anlegestelle verbrachte Mira schweigend. Hin und wieder vielen vereinzelte Sätze, denen Mira stets lauschte, doch sie schwieg zu allem. In ihren Gedanken bildete sich sich Meinung und Antwort, falls möglich, behielt aber jene für sich. Sie ging nicht davon aus, das es sowieso jemanden wirklich interessierte. Die Gruppe kleckerte vor sich hin, sie gingen verteilt, einige für sich einige in einer kleineren Gruppe. Keinen der Anwesenden kannte Mira tatsächlich oder hatte mal persönlich mit ihnen zu tun gehabt, der oder die eine kam ihr bekannt vor, sie wusste nun auch die Namen zu den Gesichtern, aber sie hatte keinen Bedarf sich weiter einzubringen, vermutlich würde sie die meisten von ihnen eh nie wieder sehen - abgesehen von ihrem Sensei vielleicht, der aber lieber vorne weg lief und die Gruppenführung übernahm. Vermutlich wusste er eh schon so einiges über sie, auch wenn sie noch kein Wort gewechselt hatten, doch sie kannte das aus ihrem alten Team bereits, das der Lehrer über seine Schüler informiert wurde. Eigentlich recht interessant, ging man davon aus das sie in einer Friedenszeit lebten. Wie kam jemand an diese Informationen? Wurden Leute ausgefragt? Oder wurden sie beschattet? überlegte Mira und wurde von Natsuki aus ihren Gedanken gerissen.
Ein wenig überrascht sah sie die Iryōnin an, welche sich bis eben mit ihrem scheinbar unerfahrenen Schüler unterhalten hatte und musterte sie einen Moment. »Ich habe nichts zu sagen, Natsuki-san. Und sinnloses herumreden liegt mir nicht.« ob dies nun eine Anspielung auf die beiden Chūnin war oder nicht würde an dieser Stelle ungeklärt bleiben. Allerdings war Mira froh darüber, das sie schon recht schnell den kleinen Anlegesteg erreichten und sie sich so nicht weiter unterhalten musste. Wieder schweigend nahm sie in der letzten Reihe des Bootes platz und holte ihren Rucksack unter ihrem Reisemantel hervor, da dieser sie im Sitzen störte. Nachdem alles geregelt und geklärt war, ging es zum Glück endlich los. Mira stützte den Kopf auf ihre Hand, von dessen Unterarm der Ellenbogen auf einem kleinen Holzvorsprung ruhte und blickte auf das Meer, das sich vor ihnen erstreckte.


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Die ersten gerüchte



Es war kein wunder, das an so einen Tag, viel verkehr auf den Straßen auf einmal zuging. Zwar war es vor kurzen fast leer, ehe man aus der Ferne eine Gruppe von Händlern, Reisenden und Arbeiter zu sehen war. Diese kamen mit Karren, Zugtiere und einen Haufen gespräche. Während der junge Hatake sich eine lange Ansprache und aufklärung von einer Heranswachsenden Sarutobi sich anhören musste, kam diese gruppe immer Näher und auch die Lautstärke wurde immer größer. Bei der des Gespräches, zwischen den beiden, war die gruppe so nah, man konnte daraufhin den rest nicht mehr hören. Jedoch konnte man so das eine oder andere auffangen. "... und dann hat er mich total übers Ohr gehauen, dieser Fuchs..." "...wenn du recht hast, sollte ich mir einige davon holen...""...dieser Streit in den Berg geht wirklich aus den Fugen, eine schande, diese Zimmermänner..." kamen als gesprächsthemen auf. Der Junge selbst, konnte ein paar dinge mitnehmen, worüber die sprachen. Schlussendlich aber, nachdem die leute am Tor ankamen, war es wieder ruhiger und dieser schaute seine Sensei etwas verlegen an. Man konnte sehen, das er die Hälfte nicht verstanden hatte nun wegen den Aufruhr und fragte einfach mal nach, was sie gesagt hatte, auch wenn es etwas Unhöfflich rüberkam. "Uhm... gomenasai Natsuki-sama, demmo..." kam es zuerst von ihn und er schluckte. Immerhin hat er nur das verstanden bis zu den Punkt, als sie den Finger hob. Es hatte aber auf jeden fall begriffen, das es sich um seine Medic Ausbildung drehte. "Ich habe nichts mehr verstanden wegen der Karavane. Aber ja, ich 'glaube' ich weis, was Iryonin können und wissen müssen... gaube ich." meinte er und ging dann neben seiner Sensei. Doch die gruppe war zu den Moment schon an der Fähre und der Betreiber des Schiffes überprüfte die gruppe nach ihren Ausweisen und ihren Grund, ehe er diese aufs Schiff brachte und im gegensatz zu der Vorherrigen Gruppe es sofort los ging, da die fähre einige Passagiere schon hatte. Ichigo jedoch hoffte, das seine Sensei nochmal sagen würde, was sie vorher erklärt hatte. Immerhin fühlte er sich gerade etwas Schuldig, da es sehr ernst aussah. Aber er versuchte sich nun über die Sachen nach zu denken, was sie aufgezählt hatte. Er wusste, das der weg des Iryonin schwierig sein wird, doch das hies nicht, das er so schnell aufgibt.


- Geschrieben von Yuki Chiruno aka. Bunny

Matomari Kanan

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10 - Zwischenstopp



Während Natsuki die Anderen unterhielt, schlenderte Kanan weiter voran, hielt eine kurze Rede und gab jedem nochmal einige Minuten für sich, die aber wohl keiner zu nutzen schien. Denn nachdem er alles für die weitere Reise erledigt hatte, begab er sich bereits auf die Fähre und setzte sich dort auf einen freien Platz. Nur wenige Momente später folgte seine Schwester, die sich nur knapp neben ihm nieder ließ, ehe auch die Anderen eintrudelten, scheinbar ihr kleines Gespräch beendet. Natsuki schien aber in Plauderlaune und dagegen hatte der Matomari wahrlich nichts einzuwenden, blickte sie mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen an und folgte ihren Worten und nickte, während sein Blick, wie auch sein Lächeln liebevoll wurden. “Ja, ich habe eine Schwester und keine Angst – ich werde sie keinesfalls bevorzugen, stimmt’s Nai?“ Grinsend blickte er zu der Jüngeren, hob einen Arm und legte diesen um ihren zierlichen Leib, nur um sie näher an sich heran zu ziehen und kurz zu drücken, auch wenn ihr das vielleicht peinlich sein mochte. Jedoch konnte er es sich jetzt noch leisten, waren sie doch noch lange nicht im Einsatzgebiet und hier unter Vertrauten. Schließlich ließ er sie aber wieder los um sie nicht weiter in Bedrängnis zu bringen und widmete sich erneut der Brünetten. “Jaja, Geschwister sind schon etwas Tolles.. Du hast also einen Bruder? Ist er älter? Oh, tut mir leid für dich.. ist er denn auf Reise?“ Wieder lächelte der Rotschopf charmant, spreizte leicht die Beine und stellte seinen Hammer in die Mitte, mit dem Kopf nach unten, den Stiel in den Händen, damit seine Nachbarn vom Stiel nicht belästigt werden würden. “Und naja, so glücklich sind wir jetzt auch nicht..“, murmelte der Herr nun leiser, ehe er sich weiter zur Sarutobi lehnte, damit nur diese es hören würde. “Ich liebe meine Schwester, sehr sogar, aber mit ihr auf einer Mission.. Ist schwer, weißt du? Vielleicht verstehst du mich ja ein bisschen..“ Voller Sorge blickte er die zweite Chuunin an, war ihm dieses Thema doch wirklich wichtig. Er verstand nicht ganz, was sich seine Vorgesetzten bei dieser Aktion gedacht hatten. Klar, ihre Sensei mochte nun noch nicht im Dorf sein, doch sie dann mit ihrem großen Bruder loszuschicken war schon dämlich und kostete den Chuunin enorm viel Kraft. Nun, jetzt vielleicht noch nicht, aber spätestens wenn sie wirklich auf der Mission wären und diese irgendwie schaffen mussten.
Während er so nachdachte und mit Natsuki redete, setzte sich das Schiff langsam in Bewegung um die Überfahrer nun endlich wieder ans andere Land zu bringen – hoffentlich ohne Schaden.

tbc: En'yō ("Weltenmeer")

Matomari Sugenai

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Endlich ein wenig Ruhe.





Auch ihre letzte Frage hatte die Matomari, wenn auch knapp, aber korrekt beantwortet. Ihre Sensei war Yuki Naomi, und bis auf ihren Namen wusste die junge Frau noch nicht all zu viel von ihrer neuen Lehrmeisterin. Die Zeit würde bringen, was für ihr Schicksal vorgesehen war und sie würde es annehmen. Wie stets. So schob sie sich, von nun mehr stumm, auf das Boot und atmete einige Male tief durch, ehe sie ihre Tasche nahm und diese vor sich auf den Boden stellte, damit sie den Ballast nicht die gesamte Zeit über ertragen müsse. Nur kurz huschte ihr Blick auf das dunkelhaarige Mädchen hinter sich, welches die Schülerin ihres Bruder geworden war. Auch sie war eher ein düsteres Wesen mit schweigsamer Natur, und selbst die Frage hatte sie eher nüchtern beantwortet. Was wohl ihre Geschichte war? Ehe sie diesen verwegenen Gedanken sonderlich weit führen konnte ließ sich auch Natsuki neben dem Matomari nieder, wie zuvor auch in redseliger Haltung und löcherte den anderen Chunin sogleich mit ihren Fragen. Schade nur, das ihr eigener Schüler den Schwall nicht zu respektieren wusste und es wohl nicht für nötig gehalten hatte, ihren Worten zu lauschen, als es ausgerechnet für ihn sinnvoll gewesen wäre. Nun, sie zwar zwar nicht die Schülerin der älteren, aber wenigstens hatte sie genügend Anstand besessen ihre Aufmerksamkeit ihr zu schenken, anstatt sich unkonzentriert von solch Belanglosigkeiten ablenken zu lassen. Vielleicht auch eine Schwäche ihrerseits, doch hatte sie in ihrer bisherigen Zeit gelernt den Verstand ausschließlich auf die wichtigen Dinge zu lenken, war der schmale Grad zwischen Leben und Tod doch zu schmal, um sich Fehler leisten zu können. Irren war menschlich, doch ein Luxus, den sich ein Arzt nicht erlauben durfte. Erst als sie ihren Namen vernahm wanderte der Blick zurück zu ihrer besseren Hälfte, welcher gerade im Begriff war, sich über sie zu unterhalten. Wie ein Bollwerk schlang sich sein Arm um ihren Leib, um seine Aussage zu bekräftigen, woraufhin er jedoch nur einen düsteren Blick erntete. Wären sie unter sich, hätte sie anders reagiert, doch in Gesellschaft entschloss sie sich besser dazu, sich zu benehmen. Als er sich erbarmte und das Mädchen wieder los ließ richtete sie kurz die Jacke, warf ihm noch knapp einen vielsagenden Blick zu, ehe sie sich ab wand und das Kleidungsstück auszog, um es in ihre Tasche zu stopfen. Darunter kam ein einfaches, dunkles Top zum Vorschein, an ihrem Hals eine silberne Kette baumelnd. Inmitten der Sonne war es wahrlich heiß, und sie als Mensch der eigentlich die Kälte bevorzugte hoffte sie, die Reise auf dem Wasser würde sein baldiges Ende finden. Die Unterhaltung der beiden ältesten konnte sie nur noch zu Teilen verstehen, hatte sich der Rotschopf doch herüber gebeugt, um der jungen Frau etwas zu flüstern zu können. Worüber sie wohl sprachen? Ganz gleich, sie richtete ihr Haupt nach vorn, stützte die Unterarme auf ihre Knie und verschränkte locker die Finger ineinander, ehe sie ihre Augen schloss und für einen Moment die innere Ruhe genoss. Davon abgesehen das sie die Helligkeit eh nicht wirklich vertrug, doch das musste ja nicht jeder Wissen. Bisher war das Schiff ohne großartigen Wellengang voran gekommen, hoffentlich blieb das Wetter.


tbc: En'yo - Weltenmeer.


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Mission Chiisana Ninmu
Goro Ubai ("Donnernder Streit")





Sugenai war nicht sehr Gesprächig, Natsuki war auch auf keinen Klatsch und Tratsch aus sondern mehr auf Information über sie. Sie war ein sehr Aufmerksamer Mensch, dies konnte größtenteils an ihrer Ausbildung liegen, dennoch würde die Sarutobi nicht unbedingt sagen das sie im Alltag sehr Feinfühlig wäre. Und dennoch merkte sie doch ganz genau, das Sugenai sich innerlich etwas verschloss. Aber vielleicht war es ja auch nur Einbildung. Allerdings ging sie nicht weiter darauf ein, sie war keine Patientin und Natsuki auch nicht der Mensch der sich ungefragt in andere Angelegenheiten einmischte. Yuuma war da in solchen Situationen sehr ähnlich, auch er verbarg etwas in sich, ob es nun das Verhältnis mit seinem Vater war oder mehr dahinter steckte wusste sie nicht. Aber etwas verwundert war sie doch schon über diese jungen Menschen, sie waren beide nur ein paar Jahre jünger wie sie selbst und dennoch hatten sie so etwas in sich. Es war doch etwas erschreckend wie viel übel in einer friedlichen Zeit so geschehen konnte, die menschlichen Probleme verschwanden einfach nicht. Das sah sie auch Tag täglich im Krankenhaus, dort behandelte sie ja auch andere nicht nur von der Schlacht gekennzeichnete Shinobis. Jedenfalls hatte sie alles bekommen was sie hatte wissen wollen von der rosa haarigen Frau, sie selbst hatte sich abgewandt von ihr um sich etwas Ichigo zu widmen. Diesem hielt sie einen Vortrag darüber, wie man es damals bei ihr gemacht hatte, sie erinnerte sich noch genau wie ihr Sensei Ichigo seine starke Präsenz ausströmen ließ und wie sie winselnd am Boden lag und sich nicht zu rühren vermochte. Mittlerweile tat er das nicht mehr so oft, was wohl daran lag das sie es besser ertrug. Jedenfalls hatte sie es bei dem kleinen Ichigo nun gleich getan, Zeitgleich kamen einige Menschen vorbei und sie unterhielten sich über etwas, Ichigo wandte sich darauf hin zu ihr. Er meinte nichts verstanden zu haben deswegen und sie solle es doch wiederholen. Kennen gelernt hatte sie den Shinobi schon vor einigen Tagen, sie kannte ihn deswegen nicht. Deswegen konnte Natsuki das nicht so ganz abschätzen ob er das ernst meinte oder nicht, sie wusste nur das er ihr diese Antwort gegeben hatte. Er glaubte zu wissen warum er ein Iryounin werden wollte, das war wenigsten ein Anfang. Darum schüttelte die Sarutobi den Kopf, als Antwort auf seine Frage. ''Ich glaube nicht das ich das tun werde.'' Sprach sie ruhig und auch nichts an ihrer Gestik verriet etwas davon ob sie deswegen ungehalten war, Natsuki wirkte etwas gleichgültig wegen diesem Thema. Das war sie im Grunde auch, früher oder später wurde er schon merken was sie gemeint hatte und es wäre sicherlich nicht das letzte mal das sie es ansprechen würde. Sie klopfte ihm auf die Schulter das sollte genügen. Sie hatte Mira darauf hin gefragt ob sie den etwas hätte, den auch sie war so Wortkarg. Ihre Antwort war sehr trocken und Natsuki's Meinung nach etwas düster, sie musste sich schon verwundert am hinter Kopf kratzten. Was war mit dieser Jugend nur los, das Leben war viel zu schön um solche Gesichter zu ziehen und diese Gemüter drückten einen nur herunter.
Schließlich kam die Gruppe an der Anlegestelle an, nach dem Kanan ein paar Worte gesagt hatte und sie entschlossen hatte schon alles zu haben und nichts zu brauchen begab sie sich nach Kanan auf das Schiff dort hatte sie sich neben ihrem Kameraden niedergelassen und ihn etwas gefragt. Sie hatte nicht gewusst das Kanan eine Schwester hatte und ihn darauf angesprochen. Etwas verwundert blinzelte sie ein paar mal mit den Augen, wie meinte er das mit bevorzugen? Sie verstand nicht was er meinte nickte aber einfach bevor sie etwas falsches sagte. Er umarmte seine Schwester sehr zärtlich, das fand Natsuki sehr süß. Sie war dies selbst gewohnt von ihrem Bruder, aber es war viel mehr der liebevolle Umgang den Kanan hatte den sie sehr schön fand. Sie erwiderte diese Gestiken sehr gerne, aber Sugenai blinzelte nur böse. Vielleicht war ihr das ja peinlich? Die Sarutobi wusste den Blick zu mindestens nicht zu deuten, allerdings hatte sie auch gar nicht so viel Zeit den Kanan fragte sie sogleich was mit ihrem Bruder war. ''Oh, ja hab ich.'' Sie wog den Kopf etwas zur Seite und dann zur anderen. ''Wir sind Zwillinge, aber so gesehen ist er vor mir auf die Welt gekommen und damit der ältere.'' Im Grunde waren sie ja gleich alt, aber dadurch das er der erste war und damit der ältere sah sie ihn auch eigentlich als großen Bruder an und er wiederum sie als kleine Schwester. ''Er ist auf Mission, deswegen hab ich ihn nicht gesehen.'' Sie plauderten etwas mit einander und auf einmal kam Kanan näher weswegen Natsuki schreckhaft zurück wich, ähnlich wie ein Reh. Das hatte sie eben nicht erwartet, nach der ersten Schreck Sekunde kam sie auch etwas näher und hörte das Kanan meinte sie seien gar nicht so glücklich. Wie meinte er den das nun wieder? ''Wie..'' Fragte sie etwas zögernd, sollte sie überhaupt Fragen? Aber er hatte ja damit angefangen. ''Wie meinst du das Kanan?'' Fragte Natsuki dann doch sehr leise. Kanan meinte auch das es auf einer Mission für ihn zu schwierig wäre wegen seiner Schwester. Natsuki überlegte ob es ihr den genauso erging einige Mission hatte sie schon mit ihrem Bruder gemacht gehabt, aber sie hatte keine Angst um ihn gehabt. Oder? Sie wusste es nicht so genau, vielleicht weil sie konzentriert war auf ihre Aufgaben und darin sich zu verbessern und ihn nicht zu blamieren. Aber wenn ihm etwas zustieß während sie dabei war, nein den Gedanken würden sie wohl nicht ertragen können. Sie nickte eifrig und lächelte ihm zu. ''Ich versteh schon, ich weiß nicht ob ich dir ein Stück deiner Sorgen nehmen kann, aber ich werde gut auf sie Achtgeben.'' Das Schiff setzte sich langsam in Bewegung und Natsuki wandte sich während der kurzen Pause zwischen ihr und Kanan Ichigo zu. ''Ichigo, du wirst dich etwas nützlich machen und deine Chakrakontrolle üben, da vorne ist der Schiffsmast, geh dort hin. Dein Ziel ist es nur mit deinen Füßen auf diesen Mast zu steigen, dabei musst du dein Chakra gleichmäßig verteilen um dies zu schaffen. Viel Spaß!'' Wünschte sie dem jüngeren. Es war ein gutes Training und laut ihren Informationen konnte er das noch nicht im allgemeinen war seine Chakrakontrolle wohl sehr schlecht. Schaden konnte es also nicht. Sie würde ihm etwas zu sehen und hin und wieder auch die Leute herum im Auge behalten, sie waren ja eine Zeitlang unterwegs.

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