Uzu no Kuni no Futō ("Anlegestelle vom Reich der Strudel")

Das Umland der Insel Uzu no Kuni, in welchem auch Asatsuyugakure no Sato zu finden ist. Die Insel besteht neben der Küste aus einem großen Gebirge, Flüssen und Wäldern.



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Das ist die Beschreibung des Ortes


Eine kleine Anlegestelle, welche sich an der Küste Uzu no Kunis befindet. Mehrfach am Tag fährt hier eine kleine Fähre vorbei, die Reisende zur Hafenstadt übersetzt. Die Reise kostet einige Ryō, doch ist es in unmittelbarer Nähe zu Asatsuyu die einzige Möglichkeit um zum Festland zu kommen.

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Mission Chiisana Ninmu
Daimyō no Aratasakana („Des Daimyōs neue Fische“)




Cf: Umland - Zendō ("Pfad der Tugend")

Yuuma sprach über sich selbst, es hörte sich ganz danach an. Die Shinobi's die aus einem Clan stammten, wie Yuuma oder Natsuki selbst hatten schlussendlich keine andere Wahl als ein Shinobi zu werden. Es wäre ihre Bestimmung gewesen von Anfang an.Stolz war auch die Sarutobi auf ihren Clan, keine Frage aber als Kunoichi des Feuerreiches war und sollte immer ihr Ziel sein dem Dorf zu dienen. Und wenn sie sich hier benahm und Ansehen bekam würde es nur für das Dorf sein, ihre Eltern hatten ihr das in ihren jungen Jahren immer wieder gelehrt. Natürlich tat sie es auch für sich selbst, schließlich hatte sie noch einen großen Bruder in dessen Schatten sie nicht stehen wollte und weswegen sie ihn auch in solchen Dingen als heimlichen Rivalen sieht. Aber Yuuma hatte mit einem schon recht, sie wollte auch nicht eines Tages aufwachen und irgendetwas in ihrem Leben bereuen, unmoralische Dinge zu tun gehört auch zum Leben dazu. Das hatte sie auch auf den Missionen kennen gelernt und gesehen. Wie ganze Familien Shinobi's oder andere Meuchelmörder angeheuert haben um ganze Clan's auszulöschen nur damit sie innerhalb ihres Dorfes an der Macht bleiben. So etwas würde wegen ihrem Ehrgefühl wohl gar nicht funktionieren. ''Ja ich verstehe was du meinst. Du willst deinem Clan und deinen Vorfahren gerecht werden, das wird nicht einfach, aber ich bin mir sicher das du das schaffen wirst. Es ist schwer wenn alle einem eine große Last auf die Schulter legen. Aber man muss auch immer seinen eigenen Weg finden.'' Sie kamen der Anlegestelle immer näher und Yuuma erzählte nun von seiner Reise, er hatte schon davor von der Landschaft geredet und Natsuki hatte ihn dazu ermuntern mehr zu erzählen, sie würde ihm gerne zu hören. Er war wirklich viel herum gekommen. ''Was hat dich dazu veranlasst eine Reise zu machen, Yuuma? Es ist doch ungewöhnlich das man frisch gebackene Genin auf so eine Reise mit nimmt! Und dein Sensei, wer war das? Ein Jonin?'' Was hatte das den zu bedeuten, Sie wunderte sich schon darüber, war zu hause etwas vorgefallen? Wieso hatte man ausgerechnet Yuuma mit genommen, er war der Sprössling eines großen Clan's. ''Du bist sehr weit herum gekommen, beneidenswert!'' Sie blickte sich um, sie waren nun da und es herrschte ein reger Betrieb, es war nicht voll dafür war der Hafen wohl zu klein aber einige Menschen waren hier schon Unterwegs. Sie brauchten nur noch ein Schiff. ''Gut, wir brauchen ein Schiff. Wir sollten die Fischer nicht fragen, die würden uns wohl rüber setzen aber die Männer müssen schon genug arbeiten um ihre Familien zu ernähren, aber einen Frachter der könnte uns mit nehmen.'' Erzählte sie ihm. Dabei sah sich Natsuki in aller Ruhe um, ihre Augen huschten über all die Menschen hin weg. Sie hatten keine Eile und am liebsten würde sie ja über das Wasserlaufen, es wäre eine gute Übung für sie und Yuuma, aber dafür war das Meer zu groß und zu unberechenbar.
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Kapitel 2: Schlagwort Mission: Daimyō no Aratasakana


Teil 5: Der eigene Weg



[cf:Uzu no Kuni / Umland - Zendō]

Natsuki und Yuuma waren auf ihrem Weg zur Anlegestelle, von wo aus sie zum vor verlagerten Hafen von Uzu no Kuni hinüber setzen wollten, in ein längeres Gespräch über den Sinn des Shinobi Daseins verfallen. Es ging um Moral und moralische Wertevorstellungen und dem Druck welcher jungen Shinobi, die aus einem der großen Clans stammen, auferlegt war. Natsuki zeigte Verständnis für Yuuma, richtete aufbauende Worte der Zuversicht an ihn, das auch er den idealen seines Clans gerecht werden würde, aber seinen eigenen Weg niemals aus den Augen verlieren sollte.[i] „Ach wenn du wüsstest Natsuki .. mein Clan schaut sicherlich nicht mehr auf mich in der Erwartung das einmal etwas großes aus mir wird. Viele sind Blind was meine Person angeht, ich muss niemanden mehr gerecht werden nur mir selber oder alle anderen vor mir überflügeln, damit man mich wieder beachtet. Aber das ist das Problem als Erbe des Nidaime ein solches Los zu tragen ...“
, dachte Yuuma, er war auch drauf und dran dies laut auszusprechen doch hätte das zu viele Fragen losgetreten die der junge Senju nicht beantworten wollte. Zudem kannte er Natsuki kaum, das wäre alles etwas überstürzt gewesen, also entgegnete er nach einem Moment des Schweigens: „Ja den eigenen Weg finden, ich bin gespannt wo mich meiner hinführt. Hast du eigentlich Ziele für dein weiteres Leben? Wo siehst du dich eines Tages?“
Sie schritten unvermindert während ihres Gespräches weiter und kamen so der Anlegestelle Stück für Stück näher. Ihre Unterhaltung ging dann über zu Yuumas Reise. Er schilderte ein paar seiner Eindrücke die er von den Landschaft in den verschiedenen Ländern gewonnen hatte und berichtete grob über seine Erlebnisse dort. Natsuki schien wahrlich neugierig zu sein und wollte nun die Gründe der Reise erfahren, da es für einen Genin wohl eher seltsam war eine solche Unternehmung anzugehen und mit wem der Senju auf Reise war interessierte sie auch. „Katzumi, mein damaliger Sensei, ein Freund der Familie und Jounin nahm mich mit auf die Reise um meinen Charakter zu formen. So sagte er zumindest immer. Vielleicht wollte mein Vater mich auch nur loswerden, unser Verhältnis ist nicht sonderlich gut. Und falls er seine Finger nicht mit im Spiel hatte, so kam mir die Reise dennoch sehr gelegen.“, erklärte Yuuma und fuhr fort: „Und ich beneide dich dafür, das du schon so viele Missionen erfüllt hast, da hinke ich reichlich hinterher.“
Schließlich Kamen sie an der Anlegestelle mit ihrem kleinen Bootshaus an. Man sah zahlreiche Fischer die das Nahe Gewässer befuhren und in einiger Entfernung über das Meer hinweg konnte man die vor verlagerte Hafeninsel sehen. So hieß es nun, wie Natsuki gut erkannt hatte, ein Schiff zu finden, das ein zu eben jener Hafeninsel brachte, damit sie von dort aus weiter nach Hi no Kuni ziehen konnten. Yuuma der erst am Morgen hier angelegt war, hatte auch schon eine Idee und sagte: „Folge mir einfach.“ Ohne zu warten ging Yuuma weiter Richtung Bootshaus dort fand er sofort die gesuchte Person. Einen älteren Mann der die Aufsicht über die Fähren zur Hafeninsel führte. „Entschuldigen sie, wann fährt die nächste Fähre hinüber zur Hafeninsel?“ erkundigte sich Yuuma freundlich. „Oh junger Mann du schon wieder, hat dir die Insel nicht gefallen?“, Fragte der Fährmann neugierig. „Doch doch, aber ich habe einen Auftrag.“, erklärte der Senju und der ältere Mann antwortete: „In ein paar Minuten legt sie ab, dort vorn am Ende des Holzstegs.“ „Danke sehr,“, sagte Yuuma an den Mann gerichtet und wandte sich an Natsuki: „Komm Natsuki lass uns zur Fähre gehen.“ So machte der blauhaarige Junge sich auf den Weg über die hölzernen Bretter des Stegs Richtung Fähre.
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Des Daimyōs neue Fische



Schon aus der Ferne konnte Natsuki und Yuuma sehen, dass der Kapitän mit einem jungen Mann sprach, der kurz danach auf der Fähre verschwand. Besonders auffällig waren die langen braunen Haare, die verfilzt und zu einem Zopf gebunden worden waren, aus dem sie in 5, durch das Filzen etwas dicker ausfallenden Strähnen, abstanden. Dazu trug er einen Umhang. Mehr war von dem Mann leider nicht zu sehen, bevor er das Schiff auch schon betreten hatte. Als Natsuki und Yuuma nun auf den Fährmann zukamen, eilte dieser ihnen schon entgegen: Seid ihr Sarutobi Natsuki und Senju Yuuma? Ich soll euch mit meinen Schiff übersetzen, ein Mann meinte ihr habt eine wichtige Mission. Er war eben noch hier, ist selbst auch an Bord gegangen. Er meinte er soll euch bei eurer Mission helfen, vielleicht findet ihr ihn ja noch. Der Mann lächelte das freundlichste Lädcheln, was ihm mit seinem wettergegerbtem Gesicht noch möglich war, während er Natsuki schon sanft am Arm in Richtung Schiff drückte. Als erfahrener Seeman, der wohl nicht selten Shinobi mit nahm hatte er scheinbar sofort erkannt, wer von den beiden Anwesenden das Sagen hatte, möglicherweise hatte es ihm aber auch nur der Mann, der zuvor das Schiff betreten hatte gesagt.


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Mission Chiisana Ninmu
Daimyō no Aratasakana („Des Daimyōs neue Fische“)





Langsam fuhr sie sich mit ihren Fingern durch die Haare. Sie und Yuuma waren nun an der Anlegestelle angekommen, während der jüngere noch erzählte. Sie hatte ihn kurz davor aufgemuntert und versucht aufzubauen. Sie wusste nicht ob der Sturkopf von einem Esel das auch so aufnehmen würde, aber sie hoffte es einfach mal. Da sie beide in einem Clan waren, war es schwer heraus zu stechen. Man musste immer in noch größere Fußstapfen treten und das war eine große Last die man da mit sich herum trug. Er wollte gerne wissen wo sie sich den in einigen Jahren sieht, sie schmunzelte und sprang auf einige Stapel Holz die an der Seite hier herum standen. Die Hände in die Hüfte gestemmt, wie eine königliche Hoheit die über ihre Untertanen wacht, hob sie ihren Kopf an und blickte in Richtung Horizont. ''Ich werde eines Tages in aller Munde sein!''Sie zeigte mit ihrem Finger einmal im Kreis auf ihre Umgebung, um zu verdeutlichen das sie wirklich alles und jeden hier meinte. Eines Tages würde jeder ihren Namen kennen, ein jeder über sie reden und die jüngere Generation wird versuchen in ihre Fußstapfen zu treten. Schließlich richtete sie ihren Finger auf Yuuma. ''Ich werde eine gute Kunoichi sein, ein guter Sensei und mich für den Frieden, meine Heimat und dieses Dorf hier einsetzen.'' Sie sprang hinunter und blickte Yuuma in die Augen. ''Und ich werde nicht im Schatten meines Bruders stehen!'' Das war noch ernster gemeint wie die anderen Dinge die Natsuki gesagt hatte. Das war ihr schließlich am wichtigsten. Das Yuuma eine lange Reise getan hatte und nun hinter sich gelassen hatte war sehr ungewöhnlich für einen Genin, sie hatte gefragt wie es dazu kam das er mit genommen wurde und von wem. So erzählte Yuuma das Katzumi ein Jounin und Freund der Familie, er hatte Yuuma mit genommen. Der Vater des Senju's hatte ihn vielleicht weg geschickt, den die beiden hatten kein gutes Verhältnis so vermutete Yuuma es. Dinge, die Natsuki vollkommen fremd waren, sie wollte auch etwas sagen und öffnete ihren Mund, nur um ihn dann wieder zu schließen und das ganze unkommentiert zu lassen. Das Thema war damit eigentlich beendet aber auch weil sie ein Schiff finden mussten, Yuuma kannte sich wohl aus und sie folgte ihm, nach dem er sie aufgefordert hatte es zu tun. Er redete mit einem Mann, der kannte ihn wohl von heute morgen. Sie nickte dem Senju zu und folgte ihm zum Schiff. Der Kapitän und das konnte die Sarutobi sehen, unterhielt sich mit einer vermummt Gestalt mit braunen Haaren. Noch ehe die beiden dort ankamen, kam der Kapitän schon auf sie zu, er zupfte leicht an ihrem Arm und drängte sie zum Schiff, was Natsuki nur widerwillig mit sich machen. Den der Kapitän sagte er kenne die beiden schon, den ein Mann habe ihm davon erzählt und auch das sie eine wichtige Mission hatten. ''Ja, vielen Dank!'' Murmelte sie zwischen zeitlich zu den fremden Mann. Als er sie los ließ und sie das Schiff betreten konnte rieb sie sich die Stelle, die er grob gepackt hatte mit seiner Art. Sie drehte sich zu Yuuma um. ''Der war ja gut drauf, die Überfahrt kann ja heiter werden, wir sollten uns um unsere Schlafplätze kümmern.'' Es war seltsam das ein fremder von den beiden wussten. Ihr war das bewusst und sie würde den fremden Kerl nicht aus den Augen lassen, aber hier war es an Yuuma aus der Sache die richtigen Schlüsse zu ziehen. Sie setzte sich an die Reling auf den Boden, sie mussten eh abwarten bis es los ging. Hier würde sie auch schlafen und das ganze im Auge behalten während Yuuma nun Vorschläge bringen konnte wenn er den wollte. Wenn alle das Schiff betreten hatten, würde es dann auf das offene Meer los gehen.

Tbc: Umland - En'yō ("Weltenmeer")
Zuletzt geändert von Sarutobi Natsuki am 2. Okt 2013, 21:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Kapitel 2: Schlagwort Mission: Daimyō no Aratasakana


Teil 6: Ein Fremder



Yuuma hatte Natsuki gefragt wo sie sich selber in ein paar Jahren sah. Das war wohl das Stichwort für die junge Kunoichi ein kleines Schauspiel vorzuführen. Sie sprang auf einen Stapel Holz, die es hier bei der Anlegestelle zu genüge gab, stemmte ihre Hände gegen die Hüfte, streckte die Brust vor und sah Richtung Horizont. Sie wollte in aller Munde sein, zeigte mit hervor gestrecktem Finger auf die umstehenden Leute, die teilweise schon seltsame Blicke zu dem Mädchen empor warfen, Schlussendlich richtete sie ihren Finger auf Yuuma, der auf Grund des Verhaltens etwas mit dem Kopfschüttelte. Ihre weiteren Ziele, eine gute Kunoichi und Sensei zu sein und sich für ihre Heimat einzusetzen, klangen alle sehr ehrenvoll und bei weitem nicht so egoistisch wie die Ziele des jungen Senjus. Am Ende ihrer Darbietung sprang sie vor Yuuma hin und fügte noch hinzu, das sie nicht im Schatten ihres Bruders stehen wollte. „Ach ja immer diese Brüder, das kenn ich.“ schoss es unüberlegt aus Yuumas Mund. Er hätte sich am liebsten selbst dafür geohrfeigt doch hoffte er einfach das Natsuki diese Aussage nicht hinterfragte. Ohne sich also etwas anmerken zu lassen begann er etwas von seiner Reise zu erzählen. Die braunhaarige Chuunin schien wahrlich interessiert daran, hinterfragte auch einige Dinge, zum Beispiel mit wem er auf Reise war und was der Grunde für die Reise war. Yuuma antwortete weitestgehend wahrheitsgemäß. Er hatte kein Problem damit, wenn Natsuki wusste, das er kein sonderlich gutes Verhältnis zu seinem Vater hatte.
Doch war es nun erst einmal Zeit sich eine überfahrt zu organisieren und Yuuma nahm das Steuer in die Hand und hatte auch schon eine Idee, wie sie auf ein Schiff kommen könnten. Er sprach mit einem alten Fährmann, welchen er am Morgen kennen gelernt hatte und ihnen bereitwillig den Weg zu nächsten Fähre zeigte. Noch auf dem Weg zur Fähre sah Yuuma wie der Kapitän mit einem jungen Mann Sprach, der aber wahrlich unordentliches braunes verfilztes Haar hatte. Ein wunderbares Nest für Insekten und anderes Ungeziefer, dachte Yuuma als plötzlich der Kapitän auf die beiden Shinobi zu kam, mehr an Natsuki gewandt sprach und berichtete, das er sie mit seiner Fähre übersetzten sollte und ein Mann an Bord war, der ihnen helfen wollte. Augenscheinlich meinte der Kapitän damit den jungen Mann mit den verfilzen Haaren. Eilig drängte er die beiden Shinobi auf das Schiff. Dort angekommen ging er wieder seine eigenen Wege und machte alles für die abfahrt bereit. Natsuki wollte sich nun um Schlafplätze kümmern doch Yuuma hatte anderes im Sinn. „Lass uns Unterdeck gehen und nach dem Fremden Ausschau halten, ich würde gern wissen wie er uns bei der Mission behilflich sein kann.“, entgegnete der junge Senju nach dem sein Blick einmal suchend über das Schiff gewandert war, er aber den gesuchten nicht entdecken konnte. Ohne auf eine Antwort von Natsuki zu warten hielt Yuuma auf die Tür zum Unterdeck zu und ging hinab. Es war, typisch für ein Schiff beengend, den Korridor entlang laufend und durch jede Tür blickend suchte Yuuma weiter bis er in einen kleinen Aufenthaltsraum mit ein paar Tischen und Stühlen kam. In einer dunklen Ecke, tief im Schatten sitzend entdeckte der blauhaarige Junge den gesuchten Mann. Beinah hätte er ihn übersehen, so düster war es. Nach wenigen Schritten stand Yuuma vor dem gesuchten und sagte kühl: „Wer bist du und woher kennst du uns und am aller wichtigsten was hast du mit unserer Mission zu tun?“ Yuuma war sehr direkt und das merkte man in diesem Moment wohl sehr deutlich. Er wollte einfach auf Nummer sicher gehen und nicht riskieren das sich jemand in seine erste Mission einmischte und sie ruinierte.

[tbc:En'yō (Weltenmeer)]
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Nankō
("Überfahrt")





Der lange Mantel bedeckt beinahe den gesamten Körper. Nur das Gesicht und die Beine wären zu sehen, doch dank des Hutes aus Stroh und der auffälligen Maske ist ersteres nicht zu erkennen. Natürlich erkennen die meisten Menschen, dass die Person scheinbar aus Amegakure kommt, denn nur den dortigen Chūnin und Jōnin ist es gestattet diese Kluft der früheren Organisation Akatsuki zu tragen. Heute stehen die roten Wolke für etwas anderes, doch manche Menschen misstrauen ihnen noch heute.


Auf dem Schiff an einem Steg der Hafenstadt Genkakusa

Der erste Kontakt der beiden anfänglich noch vermummten Personen war nicht gerade sehr freundschaftlich ausgefallen, doch zumindest die Gestalt aus Amegakure war auch nicht nach Uzu no Kuni gelangt, um Freundschaften zu schließen, sondern den Auftrag, der ihn erst hierher brachte, zu vollster Zufriedenheit seiner Auftraggeber auszuführen. Die Antwort auf die Bitte sich zu offenbaren schien dem Sarutobi nicht wirklich zu munden. Leider konnte der Maskierte nicht anders, waren seine Anweisungen doch recht strikt gewesen. Nur denjenigen, die ihm den Zutritt zu gewissen Örtlichkeiten versperren konnten und ihn kontrollieren musste, offenbarte er sich. So wie vor einigen Minuten noch am Kai, doch davon hatte Tadashi scheinbar nichts bemerkt. Ohne eine Antwort zu geben, nahm der Mann die Antwort hin, die ein wenig entnerft klang. Als dann der Kapitän des Schiffes verkündete, dass sie früher als geplant ablegen würden, fragte der kupfern Farbene ihn, was der Anlass zu dieser Planänderung sei. "Oi,oi, schaut doch mal zum Himmel herauf! Da braut sich über der Hauptinsel ein handfestes Unwetter zusammen. Entweder wir fahren jetzt sofort ab, oder wir werden die nächsten Stunden hier festsitzen." Dies klang vernünftig und so würde sich das Schiff mit seinen Passagieren in Kürze auf den Weg zu einem der Häfen der Hauptinsel machen. Als der Ame-Nin sich dann noch nach dem Befinden des Mannes, woraufhin er allerdings eine klare Abfuhr erhielt. Ein knappes Hm war der einzige Kommentar des Maskenträgers auf dieses Verhalten, denn er akzeptierte dies. Da er sich nicht vorgestellt hatte, war Tadashi wohl auch nicht daran gelegen etwas näheres zu sagen.


Am Hafen von Uzu no Kuni

Die Überfahrt verlief relativ ereignislos, denn der Sarutobi hatte sich von ihm entfernt und kein weiteres Wort mit ihm gewechselt. Ihm selbst war dies recht, brachte er ihn so nicht in grgrößere Verlegenheit sich zu erklären. Als sie den Hafen erreicht hatte, der sich auf der Westseite der großen Insel befand, stiegen die Übergesetzten nach und nach aus. Der maskierte Mann blieb bis zum Schluss sitzen und würde jeden mit einem Blick mustern, bevor sie das Schiff verließen. Je nachdem ob der Sarutobi ähnlich handelte, oder als erster das Boot verlassen hätte, würde er dann direkt hinter ihm gehen, oder ihn nur in einiger Entfernung sehen. So würde er sich schließlich auf den Weg zum Dorf begeben, schließlich wollte er keine Zeit verlieren, zumal sich der Himmel immer weiter verzog und von Sturm und Regen an der Küste kündete. Wäre Tadashi in seiner Nähe, so würde er ihm anbieten, diesen Weg zusammen zu nehmen. "Wenn es euch genehm ist, Sarutobi-san, können wir den Weg zum Dorf gemeinsam hinter uns bringen." Je nachdem, wie sein Gegenüber darauf reagieren würde, wäre er entweder mit ihm zusammen oder alleine auf dem Weg zum Dorf. In ersterem Fall würde er wohl nur langsamer voran kommen, da der Mann mit dem kupfernen Haar noch immer am Stock ging, im anderen Fall würde er sich wohl eher ein wenig mehr beeilen und wäre deutlich früher im Dorf.


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Gōdō no Yukisaki
("gemeinsames Reiseziel")



CF - Kōwantoshi Genkakusa
Tadashi nahm die Antwort des Kapitäns zur Kenntnis. Er hatte es zuvor nicht bemerkt, da er wenn möglich nicht nach oben sah, da es doch einige Schmerzen verursachte. Er nahm daraufhin seine Position an der Reling ein und ruhte sich den Rest der Fahrt über aus. Bei ihrer Ankunft an der Anlegestelle merkte man schon, was genau der Kapitän meinte - es war hier deutlich kühler und die dunklen Wolken, welche sich in der Ferne, in etwa in der Richtung von Asatsuyugakure, zusammenbrauten zogen langsam in diese Richtung aufs Meer zu und würden es wohl bald erreichen. Dies würde zwangsläufig heißen, dass Tadashi mitten in den Regen hineinmaschierte und wohl erst nach Ende des Regens in Asatsuyu ankommen würde - doch das war ok. Er hatte seinen dicken Reisemantel, der sehr gut gegen Wind und Wetter schützte. Daher würde er auch nach dem Anlegen nicht sofort von Board gehen, da er erstmal seine Kleidung wechseln würde. Er legte den Regenmantel ab, wodurch kurzzeitig die Bandagen auf seinem Körper sichtbar wurden, dann jedoch würde er seinen typischen, etwas zerfledderten Umhang überstreifen, den ihn einst Kumiko schenkte. Er trug nun auch keine Kopfbedeckung mehr, lediglich der Kragen des Umhangs war etwas hochgestellt um den Hals vor Wind zu schützen. Als er mit dem verstauen seiner Sachen fertig war, würden die letzten Passagiere er und der ominöse Amenin sein, doch Tadashi störte das nicht weiter. Der Mann war Vorsichtig und das war wohl auch gut so. Gestüzt auf seinen Bō würde er nun das Boot verlassen und dann über den Steg die Insel betreten. Es war eine halbe Ewigkeit her, dass er das letzte mal hier war. Es war vor etwas mehr als fünf Jahren, doch die Umgebung hatte sich kaum verändert. Er machte sich nun gemächlich auf den Weg zum Dorf, wobei er trotz Gehstock nicht langsamer war als ein jeder Zivilist, da er ihn mehr als Wanderstab nutzte und sich mit jedem Schritt nach vorne zog. Zwar könnte er nicht, wie er es normalerweise getan hätte, nämlich mit Hilfe von Ninjutsu, über die Bäume den direkten Weg nehmen, doch es hatte auch seine Vorzüge. So würde er sich wieder in die idylle um Asatsuyu einleben können bevor er das Dorf wieder betrat - wer weiß, wann er das nächste mal einfach wieder losziehen konnte? Noch während er in Gedanken war, sprach ihn der Amenin erneut an. Tadashi hielt inne und überlegte kurz. Er dachte nicht, nachdem sie nun auf der Insel waren, dass noch ein Mitglied der Boshoku hier eintreffen würde, doch würde er sich so die Arbeit sparen ihn melden zu müssen, da er direkt in Begleitung von ihm ins Dorf kommen würde. "Watashi wa kamaimasen", gab Tadashi knapp zurück. Es war auf jedenfall nicht verkehrt. Dann maschierte er weiter. Ihr weg würde sie hier noch eine Weile die Straße entlang führen, bis sie zum Zendō kamen. Spätestens dort würden sie auch im Regen stehen, je nachdem ob sie zwischen zeitlich auf Probleme stießen. Es war schwer für Tadashi ein Gesprächsthema zu finden, da er die andere Person noch immer nicht einschätzen konnte, doch sie schien keine bösen Absichten zu haben. Auf dem Schiff befand sich kein weitere Shinobi und hätte er böse Absichten gehabt, so hätte er direkt dort handeln können. Da ihm weiterhin nichts einfiel, wanderte er den Weg entlang und begann seinen Gedanken freien lauf zu lassen. Wen würde er im Dorf alles wieder Treffen? Ob seine zwei besten Freunde auch dort waren? Ob die Kaminari no Himegami dort noch lebte? Er wusste es nicht, doch die unendlichen Möglichkeiten zauberten den Sarutobi ein Lächeln ins Gesicht.

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Henreki
("Wanderschaft")



Der lange Mantel bedeckt beinahe den gesamten Körper. Nur das Gesicht und die Beine wären zu sehen, doch dank des Hutes aus Stroh und der auffälligen Maske ist ersteres nicht zu erkennen. Natürlich erkennen die meisten Menschen, dass die Person scheinbar aus Amegakure kommt, denn nur den dortigen Chūnin und Jōnin ist es gestattet diese Kluft der früheren Organisation Akatsuki zu tragen. Heute stehen die roten Wolke für etwas anderes, doch manche Menschen misstrauen ihnen noch heute.


Der Hafen von Uzu no Kuni war erreicht und das Schiff war kurz darauf menschenleer. Seine Sachen bei sich tragend, hatte auch der Maskierte die Fähre verlassen und das direkt hinter dem Hijōbu. Wieder an Land blickte sich der Ame-Nin zuerst einmal um, ehe er kurz darauf den Sarutobi dazu überredete, dass sie gemeinsam den weiten Weg ins Dorf zurücklegen könnte, da dieselbe Richtung anpeilte, wie der Hijōbu. Da dieser nichts dagegen einzuwenden hatte, legten sie ab diesem Zeitpunkt ihren Weg gemeinsam zurück. Da sie sich scheinbar nichts zu sagen hatten, schwiegen sie sich eine ganze Zeit an. Dem Mann mit der Maske schien auch nicht sonderlich gesprächig zu sein oder ein gesondertes Interesse an seinem Gegenüber zu zeigen. Dies konnte schon merkwürdig erscheinen, denn wieso sollte ein Mann wie er nicht einige Fragen an eine Persönlichkeit haben, die einen so prestigeträchtigen Rang innehat. So ließen sie den Hafen hinter sich, doch kamen sie nicht allzu weit, ohne dass auf einmal mehrere kichernde Stimmen in ihrem Rücken zu hören waren. Wirkliche Interesse dafür zeigte er aber nicht, doch als die Stimmen näher kommen wurde klar, dass sie einigen Frauen gehörte, von denen einige mit auf dem Schiff gewesen waren, welches sie vorhin verlassen hatten. Die anderen hatten sie wohl am Hafen erwartet und nun liefen sie hinter den beiden Männern her, tuschelten und schnatterten wie ein Haufen Gänse. Dann irgendwann liefen die Frauen eilig an ihnen vorbei und gingen so vor den beiden, warfen über ihre Schultern aber immer wieder vielsagende Blicke, besonders auf den Sarutobi. Scheinbar hatte gerade er ihre Aufmerksamkeit erregt. Ob das an seiner zu erahnenden Verletzung oder der Tatsache lagt, dass er ein hochgewachsener Mann war, der Kraft ausstrahlte, wusste der Ame-Nin nicht. Er selbst war auch eher ein Hühne seiner Zunft, doch interessierte er sich nicht für das Getratsche des Weibvolks vor ihm. Doch dies war nicht das einzige, was ihnen in den nächsten Minuten zu Leibe rücken würde. Scheinbar hatte sich einer der Bootsjungen an ihre Fersen geheftet und versuchte nun, vergeblich und recht lächerlich, ihnen unauffällig zu folgen. Dabei fiel er über beinahe jeden Ast, stolperte über so gut wie jeden Stein, der eine angemessene Größe hatte und erdete sich dabei jedes Mal, dass man meinen konnte, er habe sich den Kiefer oder andere Knochen gebrochen. Ein etwas entnervtes Seufzen entfuhr dem Mann, was die Frauen nur zu noch mehr dümmlichen Gekicher anzustacheln schien.


Namikaze Engetsu – gespielt von Tobi aka. Namikaze Enoki


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Futō na Shobun
("unverdiente Bestrafung")



Der Sarutobi maschierte noch nicht all zu lange mit dem Amenin in Richtung Asatsuyu, als das alt bekannte Gackern von einer Scharr Frauen in Hörweite Tadashis kam. Eigentlich hatte er gehofft, dass sie einen ruhigen Marsch ins Dorf haben würden, doch es würde wohl anders kommen - welch ein Glück. Wie es auch bei seinem Gefährten der Fall war ließ er sich von den Frauen nicht weiter stören, selbst als sie ihm einige, vielsagende Blicke zuwarfen, nachdem sie ihn überholt hatten. Doch sowas war er gewohnt. Manchmal hatte das Alter halt einen Charm auf die Frauen, welchem sie nicht widerstehen konnten. Einer der ersten Shinobi, der es so beschrieben hatte war wohl Jiraiya, der Autor der Icha-Icha-Serie, welche Tadashi schon seid Jahren verzweifelt sucht. Doch diese Raritäten zu erhalten war garnicht so einfach, da sie natürlich nicht mehr gedruckt werden und viele der Werke im Krieg vor fast 100 Jahren zerstört wurden - doch Tadashi gab die Hoffnung nicht auf, früher oder später würde er schon jemanden finden der im Besitz der Bücher ist... und sie an sich bringen, koste es, was es wolle! Doch Auch aus diesen Gedanken wurde er jäh gerissen, als er auf einen Jungen Aufmerksam wurde, der die beiden schon seit der Anlegestelle zu verfolgen schien. Unauffällig würde ihn jetzt nicht sonderlich beschreiben, denn wenn so eine Person ein Shinobi war, hätte man ihn wahrscheinlich Aufgrund mangelnden Talentes von der Akademie geschmissen. Tadashi hasste nervige Kinder, was wohl noch aus seiner Zeit an der Akademie stammte. Nicht um sonst war er sehr zufrieden damit die letzten 13 Jahre weit weg von der Zivilisation verbracht zu haben. Doch da musste er nun durch. Es blieb ihm nichts anderes übrig als bei einigen der Stürzen über die Schulter zu blicken und den Jungen am Boden zu sehen, doch er machte sich nichts darauß und ging gemächlich weiter. Sie würden wohl früher oder später mit ihnen in Asatsuyu eintreffen, sofern sie nicht vor hatten etwas anderes zutun. "Yare, yare. Ryokou ni tsuite kakou to omou." Es war nur ein kleiner Spaß, doch es würde wohl zeigen, dass ihn die Situation störte. "Man muss es positiv sehen. Spätestens wenn es regnet wird sich der kleine nicht mehr einen Hang hochbewegen können und die Frauen verhalten sich im Regen ja allgemein so, als wären sie aus Zucker. Wobei, bei euch wahrscheinlich eher nicht. Es wäre ja tragisch, wenn sie nie das Haus verlassen könnten." Damit wurde er wieder etwas stiller und maschierte weiter. In diesem Tempo würden sie noch eine Weile bis zum Zendō brauchen.

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