Uzumakigawa ("Fluss Uzumaki")

Das Umland der Insel Uzu no Kuni, in welchem auch Asatsuyugakure no Sato zu finden ist. Die Insel besteht neben der Küste aus einem großen Gebirge, Flüssen und Wäldern.


Beitrag 18. Mai 2013, 11:51

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Das ist die Beschreibung des Ortes

Nachdem die Wassermassen die Tan no Dedokoro ("Quelle des Ursprungs"), sowie den Taki Myaku ("Wasserfall-Gebirgszug") und das Dorf Asatsuyugakure no Sato hinter sich gelassen hat, bündelt er sich auf seinem Weg zum En'yō ("Weltenmeer") zum Uzumakigawa ("Fluss Uzumaki"). Den Namen erhielt der Fluss durch den ehemals auf dem Eiland vorherrschenden Clan der Uzumaki und natürlich auch zu Ehren des größten aller Shinobi - Uzumaki Naruto. Es heißt, wer einmal den kompletten Weg vom Ursprung des Flusses, bis zu seiner Mündung in den Ozean abgeschritten wäre, würde die ganze Bandbreite des Lebens eines Shinobis erfassen können. Dies liegt unter anderem auch daran, dass der sehr lange und oftmals beschwerliche Weg am Rande des Gewässers mit einigen Monumenten der unterschiedlichsten Shinobi gesäumt ist. Viele von ihnen kämpften damals im Daiyonji Ninkai Taisen ("Vierten Shinobiweltkrieg").

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Cf: Saichō no Kāsa (''Ältestes Haus'') - Westviertel ~ Timeskip

Der erste Tag im neuen Dorf hatte sie gemütlich ausklingen lassen, für Ninigi wurde Bad her gerichtet und nach dem sie gegessen hatten, beobachtete sie diesen dabei wie er sich um seine Pflanzen kümmerte. Konarama, der etwas entfernte Nachbar lud dann in eine Bar ein, der Abend wurde sehr lang aber fröhlich. Es brauchte nur ein paar Tage da hatte sie sich auch schon eingelebt, was größtenteils an Ninigi lag den sie zu Hause umsorgen konnte wie sie es eben ihr Leben lang schon gewohnt war. Der andere Teil war das sie so gleich ein Team bekam, Senju Ai war schwanger! So eine Überraschung, sie gratulierte der Frau natürlich aber auch ihrem Mann. Deswegen hatte sich diese zurück gezogen und sie durfte ihr Team übernehmen. Sie hatte nicht damit gerechnet so schnell ein Team zu bekommen, aber sie freute sich über die drei Burschen die sie bereits am Dorftor hatte kennen lernen dürfen. Ein Monat war schnell herum, vieles was ihr noch neu gewesen war, war nun Alltag. Wie der Weg den sie gerade bestritt zusammen mit den dreien, das es nun regnete wie aus Eimern betrübte sie gar nicht. Sie wollten sich am Fluss treffen, dies war der Ort an dem sie am häufigsten aufsuchten um zu trainieren oder andere Dinge zu besprechen. Die drei hatten viel von ihr abverlangt, es war wohl kein Tag vergangen an den nicht mindesten einer bei ihr gewesen war um zu trainieren. Yuuma und Enoki hatten beide die gleichen Stärken und Ziele, Terai hingegen war in andere Dingen besser ausgelegt. Aber er ergänzte das Team wunderbar. Sie selbst konnte wenigstens allen dreien in den verschiedensten Bereichen etwas beibringen, fast so als wären die drei nur für sie gemacht worden. Sie war sehr streng als Sensei, das wusste sie von sich selbst und eine Perfektionistin. Sie verlangte viel ab von einem, wenn sie sich die Zeit nahm einen zu Unterrichten, also wollte sie auch vollen Einsatz sehen wozu sollte sie sonst ihre Zeit dafür her geben? Doch im normalen Alltag war sie respektvoll, höflich und aufgeschlossen, deswegen merkt man diese strenge ihr auch nicht so gleich an. Wahrscheinlich waren die drei anfangs deswegen etwas überrumpelt, aber damit mussten sie eben klar kommen. Sie war während des Weges zum Fluss sehr still und an den plätschernden Wasser angekommen wandte sie sich an die drei. ''So, ihr habt Fortschritte gemacht im letzten Monat, es wird Zeit das ihr zeigt was ihr gelernt habt. Außerdem steigern wir euer Training, ich will euch alle drei Fit machen für die nächste Chuunin Auswahl Prüfung die bald auf euch zu kommen wird, ihr sollt nicht nur daran Teilnehmen sondern auch ernannt werden. Das ist unser nächstes gemeinsames Ziel, stellt euch darauf ein!'' Verkündete sie den dreien. Es war Zeit die nächste Stufe im Leben eines Shinobi's anzuzielen. Sie mussten besser werden, das Training verstärken und ihre Fähigkeiten verfeinern um nicht die Unterschicht der Ninja zu bleiben. ''Wir fangen an wie üblich, aufs Wasser mit euch und lauft!'' Die übliche Aufwärmübung, auf das Wassergehen Chakrakontrolle damit üben und darauf herum laufen. Das stärkt nicht nur die Kontrolle über den eigenen Körper und seiner Energie sondern auch das gefestigte stehen und bewegen auf dem normalen Boden. Seid dem sie das durchzieht bewegen sich die drei ihrer Meinung nach auch ganz anders. Sie würde abwarten bis sie alle ihre fünfzig Runden gelaufen sind, ehe sie zur eigentlichen Trainingseinheit übergehen würde. Sie würde sie zu sich rufen. Als erstes einmal sollte man die Schwächen ausmerzen. ''Es wird Zeit das ihr eure Techniken nun endlich einsetzt, seid klug und kreativ. Es hängt immer davon ob wie glaubwürdig ihr eure Illusionen dem anderen vorgaukeln könnt, dann nur dann wird er diese auch glauben und nicht so leicht auflösen können. Ihr habt zwei Minuten bedenk Zeit dann wird Enoki anfangen, Terai als zweite und Yuuma du bist der letzte. Ihr werdet eure Teamkameraden unter einem Genjutsu setzen, dafür müsst ihr natürlich geschickt vorgehen so das dieser es nicht bemerkt. Gerade weil wir nun alle Bescheid wissen.'' Es war keine einfache aber auch keine unmögliche Aufgabe und sie war wirklich gespannt was die drei von ihr gelernt hatten.
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Training im Regen


cf: Timeskip


Noch etwas müde streckte Terai sich ausgiebig durch, sackte kurz zusammen und richtete sich wieder auf, wonach er den Blick auf Tomoyo richtete und ihren Anweisungen lauschte. Einige Tage nach ihrer Mission im Bergdorf hatte er einen Brief erhalten, in dem kurz und bündig stand, dass Senju Ai nicht mehr ihre Sensei war, sondern Fukuda Tomoyo. Erst war der Minakura skeptisch gewesen, ob dieser Wechsel wirklich das Klügste war, aber die Jōnin räumte seine Zweifel schon bei ihrem ersten Treffen aus. Sie war diszipliniert, höflich und respektvoll, trotzdem fehlte es ihr nicht an der nötigen Strenge. Ihr Wissen war breit gefächert, breit genug, um jedem der Genin auf mindestens einem Gebiet weiterhelfen zu können. Einen Monat lange hatte sie die Drei hart trainiert, einige Missionen mit ihnen absolviert und sich die Wertschätzung des schwarzhaarigen Genin erarbeitet. Beinahe täglich waren sie außerhalb des Dorfes an einem breiten Fluss gewesen und hatten die verschiedensten Einheiten absolviert, welche sowohl physisch als auch psychisch eine Belastung, aber auch eine Bereicherung für die jungen Ninja darstellten. An diesem Morgen waren sie noch früher als sonst aufgestanden und hatten sich an ihren Trainingsort begeben, wo die hochgewachsene Jōnin Enoki, Yuuma und Terai als erstes ihre Ziele vor Augen hielt, nämlich die nächste Chūnin-Prüfung erfolgreich zu absolvieren, wonach sie sie auf die Flussoberfläche schickte, um fünfzig Runden im Laufschritt zu absolvieren. Es regnete ziemlich stark, und das Wasser war in Aufruhr, was die Aufgabe nicht unbedingt erleichterte, doch trotz allem schaffte der Genin es, mit nicht allzu großem Abstand hinter seinen Teamkameraden wieder bei ihrer Sensei anzukommen. Dort wurde ihnen sofort die nächste Aufgabe gestellt, nämlich die Genjutsu, die sie alle angefangen hatten zu trainieren, aufeinander zu wirken, mit dem Zusatz, es so real wie möglich wirken zu lassen. Die zwei Minuten Bedenkzeit waren nicht viel, aber schon bald keimte eine Idee im Kopf des Minakura, welche er sehr überzeugend würde einsetzen können. Diese erforderte jedoch zwei kleine Stückchen Holz, welche er in einem Moment aufsammelte, als er sich unbeobachtet wähnte. Grinsend richtete Terai sich wieder auf und wartete darauf, was ihm Enoki, der damit anfangen sollte, an den Schädel schmeißen würde. Soweit er wusste, beherrschte er selbst die meisten illusionären Techniken und wusste auch am besten damit umzugehen, doch sie kannten sich erst seit wenigen Wochen, und jeder konnte noch ein Ass aus dem Ärmel schütteln. Inständig hoffte der Schwarzschopf, dass die Beiden denselben Gedanken hatten, denn in diesem Fall würde seine Nuss für sie nur schwer zu knacken sein.


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Atarashī Asa
("ein neuer Morgen")





Was für ein Tag! Es war wunderbar, dieser Regen, der alles benetzte und niemanden verschonte! Wie in seiner Heimat Ame no Kuni, wenn der Himmel stetig seine Pforten offen hielt und die Menschen überreich am feuchten Nass unerbittlich begoß. Hier auf der Insel regnete es natürlich auch immer mal wieder, aber ein solcher Regenguss, wie er jetzt zu erdulden war, hatte Seltenheitswert. Gut ein Monat war nun vergangen, dass der Sensei seines Teams, Senju Ai, sich aufgrund ihrer Schwangerschaft zurückgezogen hatte und ersetzt worden war. Es war, wie der Zufall es wollte, jene dickbusige Frau, die er bei der Ankunft zusammen mit Yuuma kennen gelernt hatte. Am Anfang ronn ihm das Blut aus der Nase, als er davon erfuhr und sah sich schon auf dem sicheren Heimweg, da er bei so viel Ablenkung wohl niemals Chūnin werden würde. Doch weit gefehlt – in Tomoyo-sensei steckte mehr als ihr Äußeres vermuten ließ. Sie war eine strenge Frau, zumindest wenn sie als Lehrerin unterwegs war, die kein Aus-der-Reihe-tanzen duldete und die Zügel fest in den Händen zu halten schien. Sie hatte sich den Respekt ihrer Schüler über den letzten Monat hinweg erarbeitet, doch vieles kam aus ihrer Natürlichkeit heraus, zumindest was den Namikaze anging. Bei all den Änderungen, dem Privattraining mit seinem Vater und den Veränderung der Teamführung hatte er das Shinoi Kumite mit Yuuma fast komplett vergessen. Da er außerdem an einer Erweiterung seiner Techniken arbeitete, wollte er noch etwas Zeit herausschlagen, um seinen Gegner zu überraschen. Das der Blauhaarige dies in derselben Zeit ebenfalls tat, konnte er zwar erahnen, aber er war diesbezüglich sehr selbstbewusst. Für den heutigen Tag war die Fukuda mit ihnen außerhalb des Dorfes unterwegs, dort wo sie selbst gerne und oft war – am Fluss Uzumaki. Bei der starken Strömung ließ sich besonders gut das Wasserlauftraining absolvieren und zusammen mit dem starken Regen war das Wasser ordentlich genug in Wallung, um selbst für geübte Genin eine Herausforderung darzustellen. "Ha, wakatta!", meinte er auf die Äußerung seines Senseis hin und dabei klang er irgendwie tiefer als sonst. Im Laufe der letzten Zeit unternahm seine Stimme einige Schwankungen und wurde insgesamt etwas tiefer, wodurch er deutlich ernster klang. Mittels des Suimen Hokō hielt er sich dann auf dem Wasser, während sie alle umherspurteten, abrupte Haken schlugen und an ihre Grenzen gingen. Enoki hatte derweil seine eigene Methode, dieses Training für ihn noch etwas zu würzen. Wie vor einiger Zeit beim Besteigen des Mastes, vollführte er einige Rückwärts- und Vorwärtssalti, sowie Ratschläge auf dem Wasser, die er mit beachtlicher Geschwindigkeit auszuüben wusste. Bei diesem Wetter hatte er ungemein viel Spaß am bloßen Draußensein. Sie verbrachten allesamt einige Minuten damit ihre Säfte in Wallung zu bringen, was im Fall des Namikaze kaum notwendig gewesen wäre, klebte die an sich schon hautenge Kleidung seines Sensei heute noch deutlicher an ihrem Körper und ließ dadurch noch mehr Details ihres Körpers erkennen. Die Pubertät schlug bei ihm immer wieder voll zu und dagegen konnte er kaum etwas tun. Immer wieder warf er einen verstohlenden Blick auf die platinblonde Frau, die selbst nur zuschaute und nicht mitrannte. Sein Lächeln war heute aber weniger pervers oder von einer gewissen Notgeilheit geprägt, sondern von dem Genuß, dem er ausgesetzt war. Als die Jōnin ihre Schüler wieder zu sich rief, ging Enoki langsam, mit dem Gesicht gen Himmel gewandt, zu seinen Teamkollegen und genoß die großen Regentropfen, die seine Haut trafen. "Herrliches Wetter", sagte er im gedämpften Ton eher zu sich selbst, als er dann ebenfalls, als letzter der Gruppe, vor Tomoyo stand. Sie klärte die Gruppe dann auf, was ihr heutiger Plan war und Enoki war alles andere als begeistert von der Idee. "Genjutsu? Hmmpf, meine Königsdisziplin." Ziemlich desillusioniert war von ihm deutlich zu hören, dass er alles andere als begeistert von der Idee war. Schon vor einigen Wochen, als sie diese Themenfeld der Shinobikünste auf den Plan gebracht hatte, war ihm leidlich ins Gedächtnis gerufen worden, dass ihm bislang jegliches Können in diesem Bereich fehlte. Zwar kannte er einige grundlegende Illusionen, doch sie selber zu wirken war etwas vollkommen anderes. "Oh, ich werde mir in den zwei Minuten erstmal etwas Wasser abschlagen, bin gleich wieder da", meinte der weiße Haarteufel und ging vollkommen sorglos hinter einen in der Nähe des Ufers befindlichen, von Gestrüpp umwucherten Felsen, um sich dort erst einma zu erleichtern. Der Felsen war hoch genug, um ihn selbst komplett zu verdecken. Wirklich Druck hatte er nicht auf der Blase, doch er musste sich etwas einfallen lassen. Super Sache. Wie soll ich denn gegen einen von euch ein gescheites Genjutsu wirken können? Erstens kennt ihr sie alle, zumindest diejenigen, die ich selbst ansatzweise beherrsche und zweitens steht ihr DIREKT vor mir. Wenigstens das konnte ich nun ändern. Dann wollen wir mal. Der Genin musste sich gut konzentrieren. Durch das Gestrüpp, welches den Felsen umgab, konnte er einen Blick auf das Dreiergespann erhaschen und formte das entgegengesetzte I, um so mittels des Kasumi Jūsha no Jutsu einige Abbilder von sich zu erschaffen. Dies gelang ihm aber nicht auf Anhieb. Er musste sich noch besser fokussieren. Kurz schloss er die Augen und konzentrierte sich voll und ganz auf seinen Chakrafluss und das Fingerzeichen, was ihm bei der Regulierung des Chakras helfen würde. Dann öffnete er schlagartig wieder die Augen, und versuchte es erneut zu wirken. Er würde nur an den Reaktionen seiner Kameraden erfahren, ob es geklappt hatte. Wenn alle oder wenigstens einer davon erfasst worden wäre, würden sie zuerst einen Enoki sehen, der lächelnd vom Felsen zurückkam und sich dann zu ihnen gesellte. Wenn er darauf angesprochen werden würde, dass er nun doch an der Reihe sei ein Genjutsu zu wirken, würde der echte Enoki dafür sorgen, dass weitere, insgesamt zehn an der Zahl, seiner unzerstörbaren Abbilder aus der Erde auftauchen würden. Diejenigen, die in dem Genjutsu erfasst worden wären, würden dies wohl spätestens dann erkennen und sich befreien können. Daran ändern konnte Enoki nichts.



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Kapitel 5:Vorbereitung auf etwas großes!


Teil 1: Genjutsu Training? Muss das sein?



[cf:Asatsuyu no Sato – Südviertel - Sakurachi ("Kirschblütensee")]

Time Skip - Was ist während des Time Skips geschehen? Wer genaueres wissen möchte klicke hier (Link folgt): Klick. Eine kleine zusammenfassung folgt aber auch in diesem Post.

Ein ganzer Monat war vergangen und im Leben des jungen Senju hat sich in der Zeit vieles bewegt. Nicht nur das Ai durch ihre Schwangerschaft die Führung des Teams an Fukuda Tomoyo übergeben, Yuuma das erlernen des Shīru no Jutsu unter Aufsicht von Senju Konarama beendet hatte, so absolvierte das junge Team in den letzten Wochen auch zahlreiche Missionen die alle erfolgreich verliefen. Die schlechten Erinnerungen an seine erste Mission rückten immer weiter in den Hintergrund, allein schon da er Natsuki in letzter Zeit nur selten zu Gesicht bekam und wenn er sie traf dann wirkte sie verändert. Doch Yuuma konnte nicht sagen was der Grund dafür war oder ob er sich das ganze vielleicht auch nur einbildete. Aber dem blauhaarigen Jungen blieb nicht viel Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Tomoyo hielt sie alle auf Trab, sie nahm das Training mit den drei Genin sehr ernst, etwas das Yuuma nur gutheißen konnte. Sie war streng und akribisch und ihr Hang zum Perfektionismus sorgte immer wieder dazu das sie ihre Schüler zu Höchstleistungen antrieb. Sie hatte die Stärken und Schwächen jedes einzelnen unter die Lupe genommen und ihnen Einzelunterricht verpasst der sie für die Zukunft stärken sollte. So kam auch Yuuma in den Genuss zwei neue Jutsus zu erlernen. Okay erlernen war vielleicht zu viel gesagt, Tomoyo hatte dem Jungen die Grundlagen, sowohl theoretischer als auch praktischer Natur vermittelt. So beherrscht Yuuma zumindest die Fingerzeichen und wusste was zu tun war um die Jutsus zu wirken, doch noch gelangen sie dem Blauschopf nicht auf Anhieb. Das noch ausstehende Shinobi Kumite mit Enoki war für den Nidaime Erbe antrieb genug am Ball zu bleiben und alles zu geben um mit Enoki gleich auf zubleiben. Jedoch gab es neben dem Training auch andere Dinge die in dem Monat passiert sind. Eines der wohl auffälligsten Dinge, zumindest wenn man mal Yuuma in seinem Appartement besuchen würde, ist das er seit neusten Taiko spielt.

Doch genug der vergangenen Tage, begeben wir uns wieder in das hier uns jetzt. Schon seit Yuuma am Morgen erwacht war hatte es geregnet, doch nicht nur einen kleinen Schauer, nein es prasselten riesige Regentropfen auf die Erde und schienen Uzu no Kuni Unterwasser setzen zu wollen. Yuuma liebte ein solches Wetter, er mochte den Regen so wie er das Wasser mag und auch das Element Suiton. So hatte er kein Problem damit an diesem Morgen, natürlich nicht ohne ein stärkendes Frühstück, das Haus zu verlassen und sich in das Nasse Wetter zu stürzen. Schon die ersten Regentropfen auf der Haut zu spüren sagten dem jungen Senju: „Dies wird ein guter Tag!“ So lief er zum Tor und traf sich dort mit seinem Team. Gemeinsam verließen sie das Dorf und gingen zum Uzumakigawa. Nach einer motivierenden Ansprache Tomoyos die für das Team gleichzeitig eine Zielsetzung war, denn ihr Sensei ließ verlauten das sie an der nächsten Chuuninauswahlprüfung teilnehmen und diese auch bestehen sollten, führte ihre erste Trainingseinheit sie auf das Wasser. Sie sollten ihre Chakrakontrolle mit dem Wasserlauf trainieren, was auf einem fließenden Gewässer natürlich für die jungen Genin noch eine Herausforderung war. Doch Yuuma fühlte sich trotz unruhigem und durch den Regen aufgewühlten Fluss unter seinen Füßen dank der sicheren Beherrschung seines Chakras wohl. So absolvierten sie ihre üblichen Runden. Enoki wie immer aufgedreht schlug dabei Salto, Terai aufgrund der mangelnden Geschwindigkeit wurde letzter und Yuuma raste einfach mit möglichst hoher Geschwindigkeit über das Wasser, dabei schlug er Hacken um seine Standfestigkeit zu prüfen und die Reflexe zu schulen. Die nächste Aufgabe wurde schon schwerer, sie sollten sich gegenseitig mit Genjutsu belegen. Aus dem Training der letzten Wochen hatte Yuuma mitbekommen das Terai darin sehr gut war, wohingegen Enoki damit kaum zurecht kam. Er selber lag irgendwo zwischen den beiden, aber wirklich beherrschen tat er sie auch nicht. An diesem Regnerischen Tag hätte Yuuma lieber an seinen Neuen Suiton Jutsus gefeilt daher beschwerte der junge Senju sich halblaut: „Genjutsu? Muss das Sein?“ Zum Glück war er nicht als erster sondern als letzter dran, dafür hatte Enoki die Arschkarte bekommen und musste vorlegen. Dieser entschuldigte sich jedoch zunächst da er Wasserlassen musste. „Wasser abschlagen? Du hast doch nur die Hose voll so sieht es aus!“, rief Yuuma dem Weißschopf hinterher als dieser sich entfernte und hinter einem Stein verschwand. Kurze Zeit später kam Enoki zurück doch irgendetwas an ihm wirkte seltsam. „Du wirkst ein wenig blass.“ stellte Yuuma fest und als einen Moment später weitere Enokis aus dem Boden auftauchten wurde ihm klar warum. „Schweinerei, ich wollte das selbe Genjutsu nutzen.“, warf Yuuma ein, löste die Nebeldiener mit einem Kai auf und verschränkte die Arme vor der Brust. Yuuma beherrschte das Jutsu selber, beziehungsweise er konnte es einsetzen, doch wirkte es bei ihm mangels seiner Kreativität nicht sonderlich echt, genau so wie bei Enoki was das erkennen zum Kinderspiel machte.

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Der Zorn des Waldes


Nachdem die Drei ihre Runden gelaufen waren, kam Tomoyo mit einer neuen Aufgabe an. Jeder sollte die anderen Beiden in ein Genjutsu verpacken, ohne dass diese es merkten, angefangen bei Enoki, danach war Terai dran und zuletzt Yuuma. Noch bevor ihre zwei Minuten Bedenkzeit um waren, meinte der Namikaze, er müsste Wasser lassen und verschwand in einem nahen Gebüsch. Leicht skeptisch zog der Minakura die linke Augenbraue hoch, wenn das eine Ablenkung sein sollte, war sie nicht eben überzeugend. Nach kurzer Zeit kehrte Enoki wieder zurück, doch Terai hatte ihn schon durchschaut. Optisch war der Bunshin zwar perfekt, allerdings erzeugte er auf dem Wasser weder eine Spiegelung noch Unruhen, und darauf kam es an. Ein Genjutsu musste alle Kleinigkeiten abdecken, ansonsten war es leicht zu durchschauen. Lächelnd formte der Schwarzhaarige das Tora und löste die Illusion. Yuuma tat es ihm einige Sekunden später gleich, und Enoki gesellte sich wieder zu ihnen. "Interssant. Wenn du die Sache mit der Wasserspiegelung nicht vergessen hättest, wäre ich drauf reingefallen", meinte er an den Namikaze gerichtet. Nun war es an Terai, seine Technik zu wirken, und er war zuversichtlich, dass es ihm ein wenig länger gelingen würde. Zwar hatte er die Illusion noch nie auf jemanden angewandt, aber in den bisherigen Übungen hatte sie sehr gut funktioniert. Mit einer schnellen Handbewegung schnippte er die zwei Holzstückchen wie zwei Eicheln seinen Kameraden vor die Füße und formte die Fingerzeichen Inu, Mi, Saru, Ushi und Tora, worauf er wenige Sekunden danach im Nichts verschwand, sodass es wirkte als hätte er nur das Shunshin no Jutsu verwendet und kein Genjutsu. Zu diesem Zeitpunkt standen die Beiden schon unter dem Einfluss seiner Illusion, sollten aber noch nichts davon bemerkt haben. Im nächsten Moment würden zwei Ranken aus dem Boden schießen und die Fußgelenke seiner Teammitglieder wie Seile umschließen. Immer schneller würden zwei Eichen an ihren Körpern hinaufwachsen und ihre Körper in einen stählernen Griff fassen. Schlamm spritzte von den Trieben auf ihre Kleidung und ihre Gesichter, hin und wieder spross ein Blatt aus einem Ast und wischte über diverse Körperteile, bis schließlich zwei ausgewachsene Eichen gewachsen waren, die mit ihren Ästen Yuuma und Enoki festhielten. Einige kleinere Zweige wuchsen immer noch aus den dickeren Ästen, manche sogar so, dass sie den Zweien in die Brust oder ins Gesicht stechen würden, doch im Großen und Ganzen war die Illusion vollendet. Die Kronen der Bäume waren miteinander verwachsen und bildeten einen übergroßen Regenschirm, wobei manchmal einige Tropfen oder kleine Rindenstücke auf die Köpfe von Enoki und Yuuma fallen würden. Aus den Stämmen knapp über den Köpfen der zwei Bemitleidenswerten wuchsen zwei Äste von der Rinde weg, verliefen ineinander und bildeten so nach und nach Terais Körper, der grinsend und fest im Baum verankert von oben auf seine Kameraden blicken würde. Ein Befreien aus der Illusion wäre zu diesem Zeitpunkt nur mehr durch eine Verletzung des eigenen Körpers möglich, denn die Arme waren ihnen an die Stämme geschnallt und nicht frei zu bekommen. Wenn jedoch einer der Beiden die Illusion erkannt hätte und sich schon vorher daraus befreit hatte, würde er nun ein wenig abseits der Szene stehen und zusehen, wie sich der Baum und den anderen festzurrte. Im Falle, dass jetzt noch jemand in der Technik feststeckte, würde Terai die Illusion auflösen und entweder beide oder nur einen wieder in die Freiheit entlassen, je nachdem wer davon überlistet worden war.



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Tsurīkisu
("Baumküsser")



Der Regen hier in Uzu no Kuni war deutlich wärmer, als jener in Amegakure, doch das machte es nur umso schöner, hier draußen auf dem Fluss zu verweilen und sich weiter fortzubilden. Einzig das Themenfeld – Genjutsu – war nicht umbedingt das Steckenpferd des jungen Namikaze und daher war die Vorfreude ein wenig gedämpft worden. Der Auftrag lautete jetzt jedoch, sich schnellstmöglich etwas auszudenken und da Enoki klar war, dass er in dieser Teildisziplin den Kürzeren ziehen würde, musste er sich etwas einfallen lassen. So ging er, mit der Absicht zu pinkeln, hinter einen Felsen und wollte seine von Tomoyo eingangs ja vorgewarnten Gefährten dennoch überraschen. Er hatte eigentlich an alles gedacht, doch spätestens als er mehrere Abbilder von sich erschuf, war auch Yuuma klar, dass er sich schon mitten in seinem Genjutsu befunden hatte. Terai war es hingegen aufgrund der fehlenden Refelxion auf dem Wasser aufgefallen. Schnippend nahm der Namikaze hinter dem Felsen diese Information auf, dabei hatte er sich so viel Mühe gegeben die Tropfen des Regens so authentisch wie möglich darzustellen. Ihr Sensei würde wohl kaum ein Problem haben, seinen Taschenspielertrick zu durchschauen. So gesellte er sich, nach Terais Kai, wieder zu ihnen, grinste dabei aber. "Naja, besser noch als vor einigen Wochen! Langsam habe ich den Dreh raus, auch wenn es mir einfach viel zu umständlich und langsam von Statten geht." Enoki war einfach nicht der Typ, der im Gebüsch hockend Fingerzeichen formte und dann abwartete, ob etwas so passierte, wie er es sich vorgestellt hatte. Er brauchte Dynamik, suchte den direkten Kontakt und wollte spüren, was seine Aktionen für Folgen hatten. Dabei nahm er auch nicht selten Schmerzen und Unannehmlichkeiten in Kauf. Nun jedoch war erst einmal sein Kollege Terai an der Reihe, der sich ja eben noch so konstruktiv an der Verbesserung seines eigenen Genjutsutrainings beteiligt hatte. Er nahm die Utensilien, die er zuvor aufgelesen hatte, irgendetwas aus der Kategorie Unterholz, und warf sie dem Senju, sowie dem Weißschopf wie zwei Knochen vor die Füße. Den Blick nahm Enoki jedoch nicht von Terai, denn das Holz fasste er als Ablenkung auf, wie Chiruno, die ihm immer etwas entgegenwarf, wenn sie wollte, dass er abgelenkt wurde. Dies bekam er sogar aus den Augenwinkel mit, ehe der Minakura Fingerzeichen formte und dann plötzlich verschwunden war. Shunshin no Jutsu? Nein, dafür ist er nicht schnell genug. Außerdem passten die Fingerzeichen nicht zusammen. Was für eine Technik ist es dann? Genjutsu, klar, aber was für eins? Da er sich im Training befand und Tomoyo den kleinen Fehler gemacht hatte, vorher öffentlich anzukündigen, dass sie sich mit Illusionen belegen sollten, war selbst dem manchmal etwas langsamen Namikaze klar, dass dies wohl der Auftakt zu etwas Größerem war. So war es letztlich nicht schwer, die nächste Aktion vom Narbengesicht als unecht vorauszusehen und reflexartig legte Enoki seine Hände zusammen. Da hatten sich schon die Ranken um seine Fußgelenke gewunden und erhob sich ein Baum aus dem Boden. Als dieser weiter wuchs entpuppte er sich als Eiche, die versuchte ihn mit aller Kraft zu fesseln. "Selbst einer wie du, scheint Fehler zu machen, Terai." Seine Worte waren mit Entschlossenheit getränkt, als er dazu ansetzte, das Jutsu zu lösen. "Schnell bist du geworden, Narbengesicht und hast dazu wohl noch deine Ninjutsu heimlich verbessert was?", sprach der Namikaze weiter, während sich der Baum seiner annahm und ihn wie ein Freund zu umarmen begann. Doch selbst mit dem Bewusstsein, dass es sich um ein Genjutsu handelte, konnte Enoki die Illusion nicht auflösen. Zwar wandte er das Kai an, doch als er die Augen dann wieder öffnet, war er noch immer in enger Umarmung des Baumes gefangen. Zudem war der grinsende Terai mittlerweile über ihm erschienen und blickte in einen mittlerweile leicht genervten Enoki, der nicht sonderlich begeistert zu sein schien – er war wohl oder übel auf die Hilfe Yuumas oder Tomoyos angewiesen.


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Teil 2: Terai du hast etwas vergessen!



Nachdem alle Enokis Versuch sie mithilfe der Nebeldiener zu täuschen durchschaut hatten war nun Terai an der Reihe sie in ein Genjutsu zu fangen. Ohne Zweifel stellte er sich besser an als Enoki und auch besser als Yuuma es täte doch sprach zu viel gegen Terai. Der Versuch sie mit Hilfe von hingeworfenen Ästen abzulenken und die Fingerzeichen Folge nach welcher der schwarzhaarige Junge plötzlich verschwand, ganz so als hätte er das Shunshin no Jutsu eingesetzt. Natürlich war das Jutsu viel realistischer als das von Enoki. Yuuma konnte regelrecht spüren wie die Äste des aus dem Boden wachsenden Baumes ihn umklammerten, alles wirkte so als hätte Terai ein starkes Ninjutsu eingesetzt um seine beiden Kollegen bewegungsunfähig zu machen. Doch neben der Tatsache das Yuuma wusste das es sich um ein Genjutsu handeln musste, schließlich war dies die Aufgabe die Tomoyo gestellt hatte, gab es andere Indizien die gegen ein echtes Jutsu sprachen. Das Shunshin no Jutsu welches keines war, da die Fingerzeichen falsch waren und Terai wohl eines vergessen hatte, Yuuma wusste um die Möglichkeiten in welcher das Narbengesicht sich bewegen konnte und die Geschwindigkeit mit der er verschwunden war, war einfach viel zu hoch als das es wirklich stattgefunden haben könnte. Dennoch, Yuuma konnte erahnen welches Talent Terai im Bereich der Genjutsus besaß, hätte er all die Vorkenntnisse nicht gehabt und hätte Terai das Jutsu bereits perfekt beherrscht, so wäre Yuuma hoffnungslos in dem Jutsu gefangen gewesen. So aber führte er die Hände zusammen bildete das Kai und löste es auf als der Baum gerade Äste um seinen Bauch schlingen wollte. „Faszinierend wie realistisch das Jutsu wirkte, ich wünschte ich könnte das auch, doch Terai du solltest nicht vergessen das wir dich kennen. Ich weiß wie schnell du auch mit dem Shunshin no Jutsu bist, abgesehen davon das die Fingerzeichen nicht mit dem übereinstimmten was du uns vorgaukeln wolltest. Aber dennoch sehr glaubhaft das ganze, dich möchte ich nicht als Gegner haben wenn ich dich nicht ein wenig kennen würde.“, sprach Yuuma und hatte seine Hände inzwischen in den Taschen seine Jacke vergraben. Eigentlich ging er davon aus, dass auch Enoki sich befreit hätte, aber diese stand immer noch reglos neben ihm und sein Blick war in weite ferne gerückt. Yuuma verdrehte die Augen, legte ihm eine Hand auf die Schulter und führte nochmals das Kai aus. „Also ich hätte wirklich geglaubt das du das Jutsu auflösen könntest. Wir wussten doch vorher das es sich um ein Genjutsu handeln muss.“ Was Enoki innerhalb des Genjutsus zu Terai gesagt hatte wusste Yuuma natürlich nicht, da er keinen Zugriff auf die Gedankenwelt des Weißschopfes hatte und damit nicht am Genjutsu des anderen teilhaben konnte. Obwohl es sicherlich interessant wäre zu sehen wie sich andere innerhalb eines Genjutsus verhalten. Aber da die Illusionen in der Regel, zumindest nach Yuumas wissen, nur individuell im Gehirn des Betroffenen wirken, kann man diesen Einblick nicht bekommen.
Nun war es an Yuuma ein Genjutsu zu erzeugen, die Nebeldiener hatte bereits Enoki benutzt und so blieb ihn nur noch eine Illusion über die er versuchen könnte. Mit einem einhändigen Tora erschuf Yuuma fünf Mizu Bunshin seiner selbst, zusammen mit den Fünf umkreiste er seine beiden Kollegen und sagte: „Nun seht her und staunt!“ Plötzlich begannen alle Bunshin gleichzeitig Fingerzeichen zu formen, jeder andere und ohne irgendeine erkennbare Reihenfolge. Dies war natürlich nur Ablenkung, ob es funktionierte wusste Yuuma nicht. Nach ein paar Sekunden formte der Echte Yuuma, welcher sich auf Terai konzentrierte und einer seiner Bunshin, der sich wiederum allein auf Enoki konzentrierte, das Fingerzeichen „Ne“. Dies ging natürlich dank der davor wahllosen Abfolge von Fingerzeichen in der Masse unter. Mit bilden des „Ne“ würden sowohl Enoki als auch Terai gleichzeitig eine Vision ihrer größten Ängsten erleben. Ob das ganze realistisch wirkte? Yuuma bezweifelte es, er war nicht so gut darin einem Genjutsu Form zu geben wie es bei Terai der Fall war. Wie würde wohl Tomoyo urteilen?


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Tomoyo verschränkte die Arme vor der Brust und beobachtete ihre drei Schützlinge streng. Sie waren zusammen hier her aufgebrochen und die drei waren dazu verdonnert worden, von ihr selbst, zu laufen. Terai war nach wie vor der langsamste der dreien, das würde sich nach einiger Zeit im Training verbessern und es auch endlich sichtbar machen das er aufholte. Nach Beendigung der anstehenden Runden stellten sich diese vor ihr auf, sie mussten alle drei nach einander ein Genjutsu auf ihre Kameraden wirken. Enoki war der erste und sollte nach zwei Minuten Bedenkzeit anfange, er allerdings musste erst einmal auf die Toilette was Tomoyo schweigend zur Kenntnis nahm. Sein Genjutsu hatten die beiden anderen schnell durchschaut, den Antworten her war es das Genjutsu mit den Doppelgänger gewesen. Terai war der nächste der ein Genjutsu einsetzen musste, sie ließ das von Enoki Kommentarlos so stehen und würde erst gegen Ende etwas an ihre Schüler richten. Terai formte Fingerzeichen und sie konnte daran erkennen was er wohl einsetzte, auch die anderen hatten hier kein Problem damit. Alles in allem verlief auch das von Yuuma nicht sonderlich gut, Terai hatte das größte Geschick in diesem Bereich, etwas was den anderen beiden definitiv fehlte. ''Wie ich sehe habt ihr überhaupt nichts gelernt. Das einsetzten einer Technik garantiert nicht deren Erfolg, selbst wenn ihr es im Schlaf einsetzen könnt! Ich dachte das hättet ihr bereits begriffen!'' Ihre hellen blauen Augen richteten sich auf Enoki. ''Du willst Doppelgänger erscheinen lassen, Enoki. Was glaubst du wieso die anderen beiden das erkannt haben?'' Er musste ihr darauf antworten, so viel Zeit hatte sie. Er sollte sich die Antwort gut überlegen den ihr Urteil, war streng. Danach würde sie ihren Kopf etwas bewegen und Terai ins Gesicht blicken. ''Du Terai, setzt Fingerzeichen ein um deine Technik erst einmal wirken zu lassen. Wenn du jedoch eine andere Technik zum täuschen her nimmst solltest du wenigstens die Fingerzeichen beherrschen und diese richtig anwenden, wie kann willst du dich dort verbessern?'' Auch hier würde sie auf eine Antwort abwarten, der Trick war gut. Man könnte die Fingerzeichen so schnell formen das es keiner mit bekam oder aber sie weiter führen nach dem die Technik begonnen hatte und den Gegner damit in die Irre führen. Das zu beherrschen war aber schwierig. Jetzt kam sie zu dem letzten, seine Vorgehensweise war gut durchdacht, er hatte die meiste Zeit dafür gehabt. Allerdings war das Jutsu nicht gut gewählt gewesen. ''Es ist unklug den anderen beiden zu Verraten das auch du die gleiche Technik anwenden wolltest. Den du hättest sicherlich noch die Chance gehabt dies zu tun und damit so gleich Enoki zu zeigen, was du damit anstellen kannst. Auf die Ängste eines Shinobis auf zu bauen ist schwierig, den diese Situation Glaubhaft darzustellen ist eine Kunst.'' Er hätte sich etwas anderes Suchen müssen. Sie merkte das alle drei zwar Fortschritte machten, aber das war ihr nicht genug. Es musste besser werden, besser sein und das würde sie ihnen schon noch beibringen. ''Es ist nicht die Frage wie gut ich eine Technik einsetzten kann, nicht beim Genjutsu. Es ist ein Gedankenspiel, ich gaukle jemandem mit meinem Justus etwas vor. Ich muss kreativ sein und schlau, ich nenne euch ein Beispiel hört also gut zu. Mann A trifft sich mit Mann B vor einem Restaurant was beide einmal zusammen besucht hatten. Beim eintreten stolpert Mann A, Mann B hilft diesem auf die Beine und sie setzten sich an einen Tisch. Sie bestellen sich beide etwas zu trinken, Mann B bemerkt das die Flüssigkeit in seinem Glas vibriert und auch das, das Getränk des anderen das gleiche tut. Er macht seinen Freund darauf aufmerksam, aber dieser gibt an nichts bemerkt zu haben und das vibrieren ist weg. Aber dann wackelt der Tisch, die Lampen an der Decke, das Restaurant gibt seltsame Geräusche von sich, die Menschen die dort Anwesend sind bleiben jedoch ruhig sitzen und scheinen nichts zu bemerken. Selbst Mann A nicht, während Mann B immer panischer wird.'' Sie hatte angefangen die Geschichte ruhig und langsam zu erzählen, an den spannenden Teilen blieb sie langsam, änderte aber die Betonung auf manche um es spannender zu machen. ''Die ander Version der Geschichte wäre, das auch Mann A die Veränderungen bemerkt und die Leute um sie herum ebenso, sie würden panisch aufspringen und schnellst möglich den Ausgang suchen. Erkennt ihr den Unterschied? Je mehr Details ich meinem Genjutsu gebe um so realistischer kann ich diese Wahrnehmen und nicht so leicht durchschauen. Eure erste Aufgabe war nicht schwer, ihr wusstet das die anderen euch in ein Genjutsu sperren würden und hattet auch die Gelegenheit ihnen dabei zu, zu sehen. Hier, das werdet ihr brauchen.'' Sie reichte allen dreien ein Pergament das zusammen gerollt war, darin befand sich in Schönschrift geschrieben die jeweiligen Namen des Besitzers. ''Eure Aufgabe wird es sein in einem Umkreis von 500 Metern, die jeweiligen anderen zu Jagen und ihnen diese Stück Papier abzunehmen. Dabei werdet ihr außer der Technik des Baumlaufens oder Wasserlaufens nur Genjutsu und das Kai einsetzen. Ihr dürft jeweils immer nur ein Stück Papier dem anderen entwenden, falls dieser in euer Falle getappt ist. Derjenige der keine Stück Papier mehr hat, eine Runde um das Dorf laufen, aber auf den Händen. Falls jemand nur ein Stück Papier hat die nicht seine eigene ist, sprich wenn ihr eure eigene verloren habt aber davor noch eine andere erwischen konntet, müsst ihr auch eine Runde um das Dorf laufen aber normal. Der Gewinner wird auch eine Runde um das Dorf laufen, darf aber entscheiden ob die anderen beiden ihre Strafe mit oder ohne Kleidung machen müssen. Fangt an!'' Der letzte Teil war ein kleiner Ansporn, sie wusste mittlerweile wie es um die Gruppe stand. Enoki war ein heranwachsender Mann, Yuuma und er waren Rivalen und auch wenn Terai sehr ruhig war, würde keiner der dreien sich diese Blöse geben wollen. Mit einer Handbewegung würde sie die drei entlassen, es lag nun an ihnen darauf etwas zu machen.
Zuletzt geändert von Fukuda Tomoyo am 12. Mai 2014, 22:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Sieg oder Niederlage


Enokis Genjutsu hatten sowohl Yuuma als auch Terai recht bald durchschaut. Terai brachte es fertig, Enoki in seiner Illusion festzusetzen, Yuuma hingegen konnte sich befreien als sich der Baum gerade um seine Taille schlang. Offensichtlich war er ziemlich beeindruckt von der Illusion, doch der Minakura war etwas enttäuscht von sich selbst. "In einem echten Kampf wäre ich tot. Es reicht einfach nicht, wenn die Illusion annehmbar ist. Sie muss perfekt sein!", schnaubte er. Yuuma ging nun auf Enoki zu und befreite auch ihn aus dem Genjutsu. Anschließend ließ der Senju neben sich fünf Doppelgänger aus dem Wasser entstehen, die Enoki und Terai einkreisten. Jeder davon fing an, irgendwelche Fingerzeichen zu formen, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergaben, weshalb der Schwarzhaarige sich wieder auf den echten Yuuma konzentrierte. Auch dieser machte beim fröhlichen Fingerzeichen Formen mit, und so langsam fragte der Minakura sich, ob Yuuma überhaupt einen Plan hatte, was er hier tat, als plötzlich der Fluss und auch alles andere um ihn herum verschwand. Er war im Wald, knapp vor Sonnenuntergang, und vor ihm lagen drei Körper…...Leichen? Es ergab überhaupt keinen Sinn, bis er sich ein wenig nach links drehte. Die Angst traf ihn wie ein Hammerschlag, plötzlich erkannte er diesen Ort wieder. Nie mehr hatte er hierher zurückkehren wollen, und auch nun hatte er keinerlei Ambitionen, die ganze Situation noch einmal zu erleben. Zitternd formte er die Tora und wirkte das Kai. Nichts geschah. Die Unruhe in ihm machte es extrem schwer, sein Chakra zu fokussieren, doch nach zwei weiteren Anläufen schaffte er es doch. Die Szene verschwand, er stand wieder auf dem Fluss, zwar mit noch blasserem Gesicht als sonst, doch das Schlimmste hatte er verhindert. Langsam atmete er ein und aus, bis sich sein Puls wieder beruhigt hatte. Yuumas Technik war ihm bekannt, er beherrschte sie selbst, doch dass sie einen solchen Effekt hatte, war ihm nicht bewusst gewesen. Stumm wartete er, ob Enoki sich ebenfalls befreien könnte, oder sich sogar schon befreit hatte, dann richtete der Genin seinen Blick auf Tomoyo, die soeben anfing zu sprechen. Ihre Worte waren streng, enthielten aber nichts anderes als Fragen, warum ihre Pläne nicht funktioniert hatten, anstatt sie wirklich zusammen zu stauchen. Zuerst wurde Enoki gerügt, dann Terai. Beiden wurde Zeit gegeben, die an sie gestellten Fragen zu beantworten. Kurz überlegte der Minakura, wo sein Fehler gelegen hatte, wusste allerdings keine wirkliche Antwort. "Ich schätze, es war zu wenig Ablenkung vorhanden. Wenn man die Fingerzeichen schneller formen würde, wäre es einfacher, den Gegner glauben zu machen, dass man eine andere Technik verwendet. Andererseits könnte man auch die Fingerzeichen sehr langsam formen, und währenddessen mit Geschossen angreifen. Auf jeden Fall brauche ich noch Übung, für beide Strategien.", meinte er zögerlich, man konnte sich nie sicher sein, ob Tomoyo zufrieden war oder nicht. Auch Yuuma bekam seinen Teil ab, danach gab ihnen ihre Sensei ein Beispiel, wie man ein Genjutsu gezielt einsetzte. Terai hörte aufmerksam zu, allerdings wurde ihm bei der Geschichte nur ein einziger Unterschied bewusst. "Ich verstehe nicht ganz. Wenn man die erste Variante verwendet, stürzt man die Person in eine Paranoia, bei der zweiten bedient man sich der Gruppenfunktion. Wo ist der Unterschied? In beiden Fällen wäre der Mann ein leichtes Ziel, schließlich sind beides Faktoren, die einen sehr starken Einfluss auf den Gemütszustand einer Person haben.", fragte er stirnrunzelnd. Persönlich hätte er sich für die erste Variante entschieden, denn ein Mensch war weitaus leichter zu täuschen als eine ganze Gruppe. Ihre nächste Aufgabe bestand darin, den jeweils anderen ihre Schriftrollen abzunehmen, allerdings nur unter Einsatz von Genjutsu. Der Genin grinste, das war eindeutig sein Territorium, und es gab in der Nähe genug Bäume, um sich eine Vorbereitung auf seine neue Technik sparen zu können. Der Einsatz war seltsam, allerdings hatte er den Verdacht, dass Tomoyo damit speziell auf die Rivalität zwischen Yuuma und Enoki abzielte, denn keiner der Beiden würde es sich entgehen lassen wollen, den anderen nackt um das Dorf laufen zu lassen. Nachdem die große Jōnin geendet hatte, nickte Terai, drehte sich auf dem Absatz um und sprang davon, in die nächstgelegene Baumgruppe. Nun hieß es warten. Sie würden kommen, und dann hatte er eine Überraschung parat.

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