Kōwantoshi Genkakusa ("Hafenstadt Genkakusa")

Das Umland der Insel Uzu no Kuni, in welchem auch Asatsuyugakure no Sato zu finden ist. Die Insel besteht neben der Küste aus einem großen Gebirge, Flüssen und Wäldern.



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Das ist die Beschreibung des Ortes


Die Stadt Genkakusa ist auf einer kleinen Insel etwas Abseits der Küste Uzu no Kunis gegründet worden und ist die wichtigste Anlaufstelle für alle Reisenden, die auf die große Insel wollen. Die Kontrollen in diesem Dorf sind unerbittlich streng, was dieser Stadt auch ihren Namen einbrachte. Alle Waren, welche Händler auf der Hauptinsel erhalten müssen hier durch gehen, sofern sie nicht über einen der "schwarzen Häfen", Häfen, welche von Nukenin und anderen Syndikaten kontrolliert werden, ins Land geschmuggelt werden.

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Senju Ai

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Zu viel Energie



CF: Uzu no Kuni no Futō ("Anlegestelle vom Reich der Strudel")

Es war eine für kurze zeit eine recht angenehme Fahrt über den Meer. Im gegensatz zu Terai jedoch, quatschten die anderen beiden wie am Stück. Als dann der andere Senju sprach, musste sie leicht besorgt lächeln. Im grunde hatte er da recht. Ai selbst war es schon aufgefallen, das die Aufgabe an einen recht komplizierten Ort gebracht wurde. Doch da gab es was anderes. "Gut möglich, das dass Dorf bis dahin ab gebrannt sein mochte, doch denk mal an die Bäume. Feuer springt gerne von einer quelle zur anderen. Ein Waldbrand deshalb könnte ebenso der fall sein, nicht nur ein Dorfbrand." erklärte sie den Blauhaarigen Jungen und man konnte selbst bei ihr sehen, das sie sich gedanken darüber machte, besonders da es sie auch besorgte. Jedoch konnte man da nicht viel tun. Enoki wenigstens schien schon jetzt Ehrgeiz zu zeigen und verstand wohl, um was es ging. Das lies sie erleichtert aufatmen, was sie aber auch gleich wieder zurück nehmen konnte, da der Weishaarige aufsprang und vom Boot sprang. Ai schreckte auf und griff ihn am Kragen. "Junger Mann! Bist du noch ganz bei sinnen? Du weist, wenn du nun am hafen so stolzierst, das du fest genommen wirst, da man denkst du du ein Schmuggler wärst? Wo wir anfahren ist die Hafenstaft Genkakusa. Die Kontrollen sind viel Strenger als bei uns. Hüte dich so etwas nochmal zu machen, sonst haben wir ein ernstes Gespräch miteinander." Schrie sie am anfang schon leicht, ehe sie ihre stimme leicht senkte und ihn sozusagen ermahnte. Zwar war sie nun mal nicht so schnell zu Fuss, aber ihre Relfexe waren Tadellos. Ai lies somit seinen Kragen los und seufzte. "Auch wenn wir in Eile sind... man sollte nichts überstürzen. Wenn Enoki nun auf den Wasser los gelaufen wäre zum Hafen, was denkt ihr, würde es uns, besonders mir Probleme machen? Dann bräuchten wir NOCH länger, bis wir vom vom hafen kommen." spsrach sie diesmal zu der Gruppe, damit diese von Enoki´s Fehler lernten. Kopfschüttelnd seufzte sie und hielt sich mit einer Hand an der stirn. Wird sie nicht zu alt dafür? Ai setzte sich somit wieder auf eine Kiste und sah dann zu der Insel, der sie sich näherten. Sie war schon oft an den Hafen und die Kontrollen waren wirklich Penibel. Das konnten die Genin gleich sehen. Sobald das Schiff endlich anlegte, erklärte sie kurz den Team, was sie nun zu beachten sollten bei der Kontrolle, ehe sie an Land ging mit der Gruppe und schon von Kontrolluere aufgehalten wurden. Ai fing somit an den Papierkram zu regeln und weiste sich mit den Team aus. Daraufhin öffnete sie auch ihre Tasche um zu zeigen, was sich darin befand. Immerhin sollte schmuggel ja verhindert werden. Sobald sie dann fertig war, waren auch die anderen dran, ihre Taschen zu öffnen. Während Ai darauf wartete, schaute sie sich etwas um und konnte in der Ferne jemanden erkennen. Ihr Mann musste wohl auch diesen Weg nehmen mmh? Jedoch sprach sie ihn nicht darauf an. Ob er sie nun sieht oder nicht ist eigentlich recht egal. Er sollte mit seinen Team sich beschäftigen, sie hatten schon ihre Zeit, auch wenn diese oft von Trainingsstunden mit Yuuma unterbrochen wurden.


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("Abfahrt des Schiffes")



In der Hafenstadt Genkakusa



Dass seine Schüler allesamt erholt und recht ausgeschlafen waren, freute den Senju überaus, denn es gab, aus eigener, leidvoller Erfahrung heraus, fast nichts Schlimmeres als Schlaftrunkenheit. Selbst der in Maßen vorgetragene Genuß von alkoholhaltigen Getränken war zuweilen ungefährlicher, was die Zurechnungsfähigkeit einer Person anging, als zu wenig Schlaf. Von daher waren sie vielversprechend aufgebrochen und hatten sich durch das von Konarama angezettelte kleine Rennen zur ersten Zwischenstation auf ihrem Weg in die Hafenstadt Genkakusa, schon ein Mal etwas aufwärmen können – wer vorher noch nicht wach war, wäre es wohl dann jetzt in diesem Augenblick. Die erste, die ihm direkt nachsetzte, war die rothaarige Uzumaki. Da er zuerst noch in einem umgänglichen Tempo unterwegs war, konnte sie noch zu ihm aufschließen, bis er, mit einem Blick auf sie zurück und einem entspannten Lächeln auf den Lippen schneller wurde. "Na, na, war das etwa schon alles, Yuiko?", hörte sie ihn wohl noch fragen, bis er dann langsam verschwand, da er so schnell lief, wie er konnte. Unter seinen Kolleginnen und Kollegen galt er keineswegs als Sprinttalent, eine Sache, die zumindest in Maßen zu korrigieren war, doch es reichte, sodass er auch die scheinbar schnellste unter seinen Schülern abhängen und sich einen gewissen Vorsprung zum ersten Übergangshafen erarbeiten konnte. "Damit die Säfte in euch in Wallung geraten junger Mann! Außerdem ist das eine vorzügliche Art auch den letzten Schlaf aus euch heraus zu kitzeln." Mit gewohnt fröhlicher Miene, kommentierte der Senju, noch vor der Abfahrt nach Genkakusa, die Frage des Naara, der allem Anschein nach keineswegs über diesen Dauerlauf erfreut gewesen war. Dass noch einige Läufe dieser Art und noch weitaus anstrengendere und entscheidendere in seinem Leben auf ihn warten würden, musste der Jōnin ihm dann aber doch nicht näher erläutern. Nachdem es von den anderen beiden Mitgliedern des Teams keine größeren Einwände gab, setzten sie ohne große Umstände zur Hafenstadt über, die nur wenige Minuten Bootsfahrt entfernt lag. Mit der Ankunft in Genkakusa legte er seinem Team nahe, sich zu benehmen und untereinander, sowie mit anderen Menschen, vorrangig Zivilisten, keinen Streit anzufangen. Danach ließ er ihnen etwas Zeit, dass sie sich umsehen konnten und einmal nicht unter seiner direkten Beobachtung standen. Es war der erste Schritt hin zu so etwas, das man Vertrauen nannte. Kurz sah er den dreien hinterher, ehe er sich daran machte ihnen zu zeigen, welches Schiff sie in Kürze transportieren würde. Da die Überfahrt ein wenig dauern konnte, begab er sich sogleich unter Deck und verstaute dort in dem ihnen zur Verfügung stehenden Räumlichkeit seine Sachen. Schlafen konnte man hier zwar nicht, aber dafür würden sie auch anderweitig Platz finden. Zudem rechnete er nicht mit besonders starkem Windgang oder ähnlichem. Der Privatmann, ein Kapitän den er zwar nicht persönlich kannte, dessen Gesicht ihm aber etwas sagte, kam dann noch einmal zu ihm. "Irasshai, Hijōbu-sama. Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich euch hier unten behellige, aber ich konnte in aller Öffentlichkeit eure Bitte um Übersetzung nach Hi no Kuni nicht ablehnen, nicht einem so verdienstvollen Mann wie euch. Nur...", kurz stockte der Mann und seufzte, bevor er tief Luft holte, "...gibt es Anlass zu der Annahme, dass wir auf See mit irgendwelchen...Unannehmlichkeiten rechnen müssen? Versteht mich nicht falsch, ich denke einen besseren Geleitschutz gegen Piraten oder andere Wegelagerer könnten wir nicht haben aber...nunja, die Gerüchte in letzter Zeit – ihr versteht sicher." Die sonst so freudige Miene des Senju wurde merklich düsterer, wenn sie auch immernoch entgegenkommend wirkte. Kurz fuhr er sich mit einer Hand über das Kinn, ehe er antwortete. "Da ich ein ehrlicher Mensch bin, kann ich derlei Dinge nicht ausschließen. Aber ich rechnen nicht mit ihnen, nicht jetzt. Ihr und eure Familie seid damit also nicht in Gefahr. Und nochmals vielen, herzlichen Dank für die Möglichkeit mit euch zu fahren." Konarama deutete eine Verbeugung an, doch der Mann gestikulierte mit den Händen und ihm war diese Demutsgeste zu viel der Bedankung, war sein Dienst im Vergleich zu dem, den dieser Mann wohl geleistet hatte, nur einer Feder gleich. "Tondemonai!" Gemeinsam gingen sie dann, noch ein wenig über die Gefahren zur See sprechend, wieder an Deck, wobei sie vor allem die natürlichen Unannehmlichkeiten besprachen. Als er wieder an Deck war, blickte er sich um und sah Yuiko am Bug des Schiffes, während der Kapitän ans Steuer ging und zum Aufbruch aufrief. So stachen sie in See und ließen die Friedensinsel hinter sich.


Auf hoher See



Wie erwartet war der Wellengang nicht sonderlich problematisch, wenngleich ein günstiger Wind herrschte. So brachen die Wellen am Bug des Schiffes, während Konarama sich seine Pfeife angezündet hatte und genüßlich an eben jener zog. Während er, an ein Holzfass gelehnt die sanfte Brise der See genoß, dachte er über einige Dinge und insbesondere die Worte des Kapitäns nach. Es liegt etwas in der Luft. Keiner spricht es aus, manche wagen nicht einmal daran zu denken, dass der Friede, der ja ewig währen sollte, enden könnte. Sein Gesicht verriet ein wenig von der Besorgnis, die ihn durchzog, während er döste und rauchte. Dann raffte er sich, nachdem er seine Gedanken wieder ein wenig geordnet hatte, wieder auf und rief seine Schüler zu sich, die sich zu der Zeit ebenfalls allesamt an Deck befanden. "Katsumi, Mahiko, Yuiko! Zu mir, ich möchte euch etwas zeigen." Dann zog er eine leere Makimono hervor und wartete auf seine Schüler. Sobald sich alle versammelt hätten, würde er ihnen per Handzeichen erlauben, sich zu ihm zu setzen, falls sie es nicht von alleine taten. "Setzt euch und seht zu. Wir fangen während unserer Reise gleich schon mit einer kleinen Lehrstunde an. Deshalb zeige ich euch gleich eine Kunst im Bereich der Fūin. Wer von euch weiß noch nichts mit diesem Begriff anzufangen?", fragte er als letztes in die Runde hinein. Es wäre nicht verwunderlich wenn niemand es wüsste, schließlich handelte es sich bei ihnen noch um recht junge Shinobi, die gerade erst am Anfang ihrer Ausbildung standen. Er würde etwaige Antworten abwarten und dann dementsprechend reagieren. Auf jeden Fall würde der Senju dann noch seinen Zeichenpinsel und Tinten hervorholen und dann beginnen ein Siegel zu zeichen. "Dieses Fūin nennt man auch Shīru no Jutsu und dient im Allegmeinen zur Versiegelung von Gegenständen in Schriftrollen. Habt ihr etwas, dass versiegelt werden soll, könnt ihr es so fürs Erste verstauen." So würde er warten, ob sie etwas hätten und seien es auch nur Banalitäten. Würde sich nichts finden lassen, was sie ihm geben könnten, würde er seine Pfeife nehmen, andernfalls eben das, was nun auf der Makimono liegen würde, mit welcher er das Shīru no Jutsu auszuführen gedachte. "Achtet auf den Kreis und darauf, wo ich meine Hände platziere." Mit dem Blick auf das Siegel, legte er seine Hände auf die dafür vorher gezeichneten Stellen. Da er schnelltrocknende Tinten verwendete, verwischte er so auch nichts und ließ nun sein Chakra gleichmäßig in das Siegel hineinfließen und die Dinge innerhalb des Mittelkreises verschwinden. "So, das wäre getan. Sieht einfacher aus, als es ist, nicht wahr?", mit einem freundlichen Grinsen, sah er zu den anderen Dreien herüber und würde auf ihre ersten Reaktionen warten. Vielleicht fanden sich ja noch mehr potenzielle Schüler für diese Art von Ausbildung, die er später mit Yuuma zusammen anlernen könnte. Er würde natürlich geduldig für etwaige Fragen zu Verfügung stehen, doch irgendwann käme dann der Kapitän zu ihnen und bat um Verzeihung, doch nun würde das Putzen des Decks anstehen und er hatte einen Mob in der Hand, sowie einen Eimer in der anderen. "Nundenn, wir machen nachher weiter!", mit diesen Worten wickelte er die Rolle wieder auf und steckte sie dann weg. Dann würde er sich erheben und mittels des Shunshin no Jutsu auf die Spitze des Mittelmasts zu stellen, die Arme vor der Brust verschränkt. Hier oben wehte der Wind noch stärker als sonst, aber die Aussicht war einmalig. Mit seinem wachen Blick würde er mitkriegen, was an Deck vor sich gehen würde und falls Mahiko alleine das Deck schrubben würde, so würde er sich nach kurzer Zeit zu ihr gesellen und ihr zur Hand gehen. Andernfalls – es standen noch wie von Konarama erbeten, zwei weitere Schrubber und Eimer bereit, ohne dass sie den beiden Genin direkt angeboten worden wären – würde er den Dreien von oben mit einem milden, beinahe väterlichen Lächeln zusehen, ehe sein Blick sich wieder erhob. Es würde nicht mehr lange dauern, dann hätten sie das Festland, in diesem Fall das Feuerreich, erreicht.






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Life of a Legend
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"Never hate your enemies. It clouds your judgement."

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Die Siegelkunst!



Due Uzumaki nahm das Wettrennen wirklich gerne an, besonders weil sie nicht unbedingt zu den langsamsten gehörte. Kurz nachdem der Senju losgelaufen ist folgte sie ihm bereits und holte sogar auf, doch freute sie sich wohl etwas zu früh. Konarama blickte zu ihr und lächelte bloß und wurde schneller, seine Worte jedoch spornten sie an weswegen sie bloß grinste. „Sie werden noch staunen, Sensei!“ Rief sie ihm selbstsicher hinterher, doch durch ihre Geschwindigkeit würde sie ihn wohl nicht beeindrucken können. Doch die Uzumaki war zuversichtlich das sie noch einige Gelegenheiten bekommen würde. In der Zwischenzeit blickte sie zurück zu ihren Teamkameraden. Auch der Nara war noch zusehen, und auch Mahiko lief schließlich los nachdem sie sich ganz schön Zeit gelassen hatte. „Na los, ihr beiden!“ Rief sie und winkte grinsend, anschließend blickte sie wieder nach vorne und lief weiter.

Yuiko kam eine weile nach ihrem Sensei an, atmete dabei mehrmals etwas erschöpft tief aus und ein anschließend hob sie ihren Arm während ihre Hand zu einer Faust geballt war und grinste. „Zweiter!“ Sie schloss die Augen und nickte, während sie ihre Hände nun in ihre Hüfte stemmte. So wartete sie mit dem Senju auf die anderen beiden, welche auch nach kurzer Zeit ankamen. Mahiko war die letzte, sie würde wohl das Deck mit Schrubben müssen. Aber für die Uzumaki war von vornerein klar, dass sie als Team zusammenhalten müssen, also würde sie später dem Mädchen auch ihre Hilfe anbieten. „Nun sind alle da, sehr schön.“ Murmelte sie. Aber nur durch ein Wettrennen konnte sich die Uzumaki noch kein Bild von den beiden machen, wobei Mahiko etwas verträumt zu sein scheint. Beide mussten auch ungefähr gleich schnell sein, doch wegen des Fehlstarts kam die Suzume als letzter an. Yuiko jedoch störte es nicht, sie wusste jeder hatte irgendwo seine Talente und die würde sie sicher auch bald zusehen bekommen. Konarama hatte Katsumi schließlich auf seine Frage geantwortet, da er die Freude am Laufen scheinbar nicht wirklich teilte. Yuiko gab dem Nara einen kurzen Klaps auf die Schulter. „So schlecht hast du dich doch nicht gehalten, ich hatte schlimmeres erwartet nach den Erzählungen von Kusoka-san…“ Kam es ziemlich direkt und ehrlich von der Uzumaki. „Und du auch Mahiko-chan.“ Versuchte sie jeden im Team ein wenig Lob zuzusprechen. Ob nun die erwarteten Reaktionen von den Personen kamen wusste die Uzumaki nicht, sie hoffte es bisher hegte sie noch gegen niemanden eine größere Abneigung. Aber die beiden kannten die Uzumaki auch noch nicht wirklich, bisher wirkte sie aufgeweckt und freundlich. Vor der Abfahrt blickte sie sich noch etwas im Hafen um, etwas sehr interessantes war ihr jedoch bisher nicht passiert weswegen es sie schnell zurück zum Schiff trieb. Dort lief Mahiko ein paar Mal um sie und Katsumi herum, weswegen die Uzumaki den Kopf leicht schief legte und sie beobachtete, gleichzeitig wippte sie nervös mit den Zehenspitzen auf und ab. „Du hast wirklich... eine niedliche Puppe. Hast du die selber gemacht?“ Fing sie plötzlich an, um vielleicht das Mädchen welches sie und den Nara umkreiste abzulenken. Bald tauchte auch der Senju wieder auf, und alle konnten an Bord gehen.

Die kleine Uzumaki lief sofort zum Bug des Schiffes und blickte zum Meer hinaus. Am liebsten wäre die Genin sogar eine Runde schwimmen gegangen. Eine Wasserschlacht wäre auch nicht verkehrt gewesen, aber sie musste sich zusammenreißen das war nun mal eine Mission und kein Ausflug in den Freizeitpark. Schließlich setzte sich das Schiff in Bewegung, und das erste Mal war die junge Uzumaki mitten auf dem Meer, welches sie so sehr faszinierte. Über die Gefahren machte sich die rothaarige überhaupt keine Sorgen, sie atmete die frische Seeluft ein und würde ihre Sachen schnell unter Deck bringen nur um wieder zurück aufs Deck zu gehen und die Wellen des Meeres zu betrachten. Schon bald jedoch, wollte sie auch das Schiff ein wenig erkunden. Und lief über das ganze Deck, bis sie die Stimme des Senjus hörte und sich zu ihm begab, dieser rauchte genüsslich seine Pfeife. „Sensei, rauchen ist aber ungesund!“ Fing sie an, wie ihre Mutter und grinste dabei. Seine Besorgnis hatte sie gar nicht bemerkt. Auch die anderen waren nun an ihrer Seite, und der Senju holte eine Makimono heraus. Er befahl den dreien sich zu setzen, weswegen sich die rothaarige Genin gleich auf den Hintern plumpsen ließ. Er wollte ihnen bereits eine Lehrstunde geben, und zwar über die Kunst des Fūin. Gleichzeitig stellte er auch die Frage, ob jemand etwas mit dem Begriff anzufangen wusste. Die Uzumaki hatte großes Interesse an dieser Kunst, da ihr Clan schon bekannt für einige mächtige Fūin-Jutsus war und sie selbst schon oft überlegt hatte diesen Weg der Ausbildung zu wählen. Sofort hob die Uzumaki also ihre Hand aber nicht für eine Frage, sondern um zu Erklären was sie bisher Fūin wusste. Sollte der Senju sie dran nehmen so würde sie sprechen: „Durch die Kunst der Fūinausbildung kann man mithilfe von Chakra Jutsu wirken lassen, welche besondere Siegel erzeugen. Dadurch kann man etwas versiegeln, oder entsiegeln. Eine Person unter einen Bann stellen oder gar eine schützende Barriere erzeugen.“ Sprach sie als Beispiel aus und grinste. Sicherlich würde Konarama das alles viel genauer Erklären, aber als kleine Kurzfassung war es doch schon mal nicht schlecht, jedenfalls dachte das die junge Kunoichi. Nachdem keiner mehr Fragen hatte, holte der Senju seinen Pinsel und seine Tinte hervor und zeichnete ein Siegel. Aufmerksam hörte die Uzumaki seiner Erklärung zu, ebenso prägte sie sich den Namen ein. Nun wollte der Senju es vorführen brauchte dazu jedoch einen Gegenstand, kurz berührte die Uzumaki ihre Kette, legte diesen Gedanken aber schnell beiseite. Weswegen sie zu ihren anderen beiden Teammitgliedern blickte, vielleicht hatte jemand von ihnen etwas, was man zur Versiegelung verwenden konnte. Der Gegenstand wurde schließlich auf die Schriftrolle gelegt und die kleine Vorführung fing an. Er legte dafür seine Hände auf die Stellen. Schließlich verschwand der Gegenstand. „Wow, Sensei!“ Sprach sie beeindruckt. Terai hatte sie ja schon mit seinen Fähigkeiten als Iryonin beindruckt, aber die kleine Uzumaki spürte das sie noch mehr über Fūin lernen wollte. „Wielange dauert, denn eine solche Fūin-Ausbildung, Konarama Sensei?“ Erkundigte sich das Mädchen. Schließlich stieß der Kapitän zu dem Team und so schnell wie die Lehrstunde begonnen hatte, so schnell endete sie auch wieder. Der Senju verschwand und tauchte auf dem Mittelmast wieder auf. Schließlich entdeckte sie jedoch drei Eimer und würde sich zu der Suzume drehen. „Du musst nicht alleine Schrubben, ich helfen dir.“ Kam es von ihr, anschließend nahm einen Eimer und Schrubbzeug und fing an den Holzboden zu säubern. Schon bald jedoch würden sie das nächste Ziel ihrer Reise erreichen. Yuiko freute sich schon sehr darauf, noch mehr von der Welt zusehen.



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Die Reise ist noch lang


Cf: Uzu no Kuni no Futō ("Anlegestelle vom Reich der Strudel")


Die Überfahrt war ohne weitere Auffälligkeiten verlaufen, und soweit Terai das beurteilen konnte, waren auch keine großartigen Gespräche geführt worden. Zwar hatte Enoki gleich nach dem Verzehr seines Dango eine scherzhafte Bemerkung abgegeben, ob sich die kulinarischen Fähigkeiten ihrer Sensei auf einfache Zwischenmahlzeiten abgegeben, dies hatte sie jedoch einfach ausgekontert, nicht ohne eine versteckte Aufforderung an exzellente Leistungen vonseiten ihres Teams zu stellen. Von diesem Dialog bekam das neueste Teammitglied nur Fetzen mit, schließlich stand er mehrere Meter entfernt am Bug des Schiffes und starrte in die Wellen. Kurz darauf schaltete sich Yuuma ein und stellte die Herangehensweise an das Problem in Frage, wo er wohl wirklich Recht hatte, denn nur ein Team in so eine Aufgabe zu schicken war wohl etwas leichtsinnig. Das Dorf konnte in der Zeit, die sie für die Reise benötigten, einfach zu Aschebergen verbrannt sein und dabei noch einen möglichen Bergwald angesteckt haben. Wenn man es so betrachtete, konnte man sich wahrlich nur über diese Methode wundern. Doch an solche Dinge durfte man sich vor der Mission noch keine Gedanken machen, es galt, so schnell wie möglich zur Rettung des Dorfes zu eilen. Während dieser Gedanken war das Schiff schon beinahe an die nächste Etappe ihrer Reise gelangt, eine Hafenstadt auf einer Insel vor der Küste Uzu no Kunis, von wo die kleine Truppe ins Reich des Feuers gelangen würde. Ai warnte die drei Genin vor den strengen Kontrollen in der Stadt, doch der hyperaktive Namikaze ignorierte ihre Anweisungen und versuchte, über die Reling zu hechten und zu Fuß in die Stadt zu gelange. Kaum machte er aber Anstalten, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, sprang Ai auf wie der Blitz, packte ihn am Kragen und warf ihn wieder aufs Deck. Wütend wie ein Tiger, dem man seine Beute gestohlen hatte, stauchte sie ihn zusammen, ob er denn komplett von Sinnen sei und dass man ihn wegen Verdacht auf Schmuggel festsetzen würde. Terai schnaubte verärgert, denn so etwas konnten sie am wenigsten Gebrauchen, in einem Viermannteam war der Verlust eines Mitgliedes gleich als ob man einem Vollblutpferd ein Bein abschneiden würde. Das Pferd konnte zwar noch laufen, aber man konnte damit nicht mehr einmal einen Karren aus dem Dreck ziehen, es sei denn, man hatte einen gravierenden Dachschaden. Kopfschüttelnd machte sich der Kirinin bereit, um von Bord zu gehen. Die Kontrollen waren wie erwartet sehr streng, jeder Zentimeter des Teams wurde durchsucht, und nicht einmal ihr Gepäck ließ man unberührt, was insofern klug war, da kein Schmuggler der Welt seine Ware am Körper tragen würde. Nachdem sie am Zoll vorbei waren, hieß es auf die nächste Fähre nach Hi no Kuni zu warten. Ihre Sensei ließ ihren Blick über die Hafenanlagen schweifen, als ob sie nach jemandem Ausschau halten würde, aber das war ihr Bier und ging ihn nichts an. Kurz zog er in Erwägung, ob man ihnen nicht doch ein zweites Team zur Seite gestellt hatte, um die Aufgabe zu bewältigen, verwarf diesen Gedanken jedoch sofort wieder, denn warum sollte eine solche Unterstützung erst jetzt kommen und nicht schon am Dorftor? In jeder Hinsicht war es ein unschlüssiger Gedanke.


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Arbeiten?



Der Nara war froh, dass er nicht der letzte war und ihm somit das Schrubben erspart blieb. Das wäre ja noch schöner wenn er auf dem Boot auch noch arbeiten musste. Schlimm genug, dass er früh aufstehen musste und dann auch noch dieses Wettrennen und die Erinnerung der Uzumaki an Kusoka, die er nur mit einem Schulterzucken kommentiert hatte.. Daher war er auch froh, dass sie erst einmal ein paar Minuten fuhren, bis sie ihr nächstes Etappenziel, die Hafenstadt Genkakusa erreicht hatten. Umso besser, dass sie dort etwas Zeit hatten, die der Nara nutzte um sich auf eine Kiste im Hafen zu setzen. Er wusste zwar nicht wem sie gehörte, aber da niemand in der Nähe war und in den letzten Minuten – in denen er das Ganze vorsichtshalber beobachtet hatte – niemand etwas von dem zugehörigen Kistenstapel geholt hatte, ging er davon aus, dass auch jetzt niemand vorbeikommen würde. Zu seinem Pech schien jedoch die Pause der Arbeiter gerade vorbei und einer der Seemänner scheuchte den Jungen weg, als sie die Kiste verladen wollten, was den Nara dazu veranlasste sich wieder zu Yuiko und Mahiko zu gesellen. Letztere begann auch sogleich damit um sie herum zu hüpfen, was der Nara gelinde gesagt als nervig empfand. Außer die Augenbrauen hoch zu ziehen tat er jedoch nichts gegen dieses Verhalten, sondern wartete nur, bis er an Bord des Schiffes geholt wurde in der Hoffnung dort sein Schläfchen fortsetzen zu können.

Tatsächlich sollte er wohl die Möglichkeit dazu bekommen, denn zuerst einmal befand sich ihr Sensei wohl unter Deck und ließ sie allein. Wieder dauerte es also nicht lange bis der Nara eine, den Umständen entsprechend, gemütliche Kiste aufgetrieben und sich darauf niedergelassen hatte. Er blickte sich noch einmal um, lehnte sich dann an und schloss die Augen. Zwar konnte er nicht wirklich schlafen, aber zumindest etwas entspannen konnte er sich so, zumindest bis er plötzlich seinen Namen hörte. Offensichtlich wollte Konarama etwas von ihnen. Genervt davon aus seiner Ruhe gerissen worden zu sein, erhob er sich und stapfte zu ihrem Sensei, dessen erste Frage war, ob sie etwas von Fuin wussten. Katsumi hatte schon einmal davon gehört, aber wirklich genaueres wusste er nicht darüber, weshalb er abwarten würde, was Yuiko und Konarama erzählten. Als ihre Sensei sie dann fragte, ob sie etwas zu versiegeln hatten, zog er sein Schwert hervor. Wenn er ehrlich war konnte er ohnehin nicht so recht viel damit anfangen und es würde wohl eher hinderlich sein als ihm nützen, weshalb er es auf die Schriftrolle legte. Er vertraute darauf, dass Konarama, der offensichtlich ebenfalls Schwertliebhaber war, vorsichtig damit umgehen würde. Danach beobachtete er, doch etwas fasziniert, wie das Schwert in der Schriftrolle verschwand. Er war durchaus die ein oder andere Sache gewohnt, die sich nicht ganz logisch erklären ließ, aber ein Schwert in einer Schriftrolle war nun wirklich nicht alltäglich. Daher stimmte er dem Ausruf seiner Teamkameradin nur mit einem Kopfnicken zu und würde gespannt auf die Antwort ihres Senseis lauschen, wie lange solch eine Ausbildung denn dauerte.

Sobald das Thema Fuin geklärt war, ging es dann an die Strafe für den Verlierer des Wettrennens. Allerdings standen neben dem Eimer für Mahiko noch zwei weitere Eimer und ohne, dass ihr Sensei etwas sagen brauchte war die Aufforderung wohl klar. Yuiko kam dieser auch sogleich nach und schnappte sich ebenfalls einen Schrubber. Katsumi dagegen guckte sich erst einmal um, wobei es doch eine Weile dauerte, bis er seinen Sensei hoch oben auf dem Mast sah. Er seufzte einmal, verdrehte, immer noch den Blick auf Konarama gerichtet, die Augen und nahm sich dann einen weiteren Schrubber um das Deck zum glänzen zu bringen, oder zumindest so zu tun.

TBC: Hi no Kuni no Hatoba ("Hafen von Hi no Kuni")
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Danke an Lena für das Set :)
Takeru spricht|denkt|handelt


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Kapitel 4:Neue Mission und der Weg zum Inshōkozō


Teil 5:Kontrollen müssen sein!



[cf:Uzu no Kuni – Umland -Uzu no Kuni no Futō]

Kurz bevor die kleine Fähre am Kōwantoshi Genkakusa anlegte, begab sich Yuuma, der fast die gesamte überfahrt an der Reling und somit ein Stück entfernt von seinem Sensei gestanden hatte, zurück zu Ai und Enoki. Auch Terai fand sich dort wieder ein. Er vernahm noch ein paar Gesprächfetzten zwischen dem Weißschopf und der falschen Senju und warf seinerseits eine Bemerkung ein. Wie er es schon öfters in seinem Leben, besonders nach der langen Trainingsreise, getan hatte, kritisierte er erneut das auf Macht und Geld ausgelegte System in welchem sie lebten und an welchem die Shinobi ihre Dienste verkauften. Enoki gab Yuuma recht, aber auf eine andere Art und Weise wie der Blauschopf es erwartet hätte. Er sah das ganze eher als Grund sich noch mehr zu beeilen und wollte Hals über Kopf über Bord springen um, so dachte Yuuma, mit dem Wasserlauf schneller als die Fähre bei der Hafenstadt anzukommen. Doch wurde sein Vorhaben im Keim erstickt, denn Sensei Ai sprang auf und zog den Jungen am Kragen zurück. Er musste sich eine Standpredigt anhören, sie wies den Namikaze auf die besonderen Kontrollen in der Hafenstadt hin, welche den Schmuggel eindämmen sollten und das sich ihr Aufenthalt um ein vielfaches in die Länge ziehen würde, wenn sie zu Fuß in den Hafen einlaufen würden. „Kontrollen, als würde die etwas nutzen die richtigen Schmuggler ziehen sie damit nicht aus den Verkehr.“, überlegte Yuuma der in letzter Zeit den Hafen schon des öfteren passieren musste und sich mit den Gewohnheiten dort abgefunden hatte.
Als das Schiff anlegte und am Steg vertaut wurde, gehörte das Team zum Glück zu den ersten Passagiere, die es verlassen durfte. Kaum hatten sie ein Fuß von den Planken des Schiffes auf die hölzernen Anlegestege des Hafens getätigt begann auch schon der Papierkram. Ai wies sie als Team auf Mission aus und lies die üblichen Durchsuchungen über sich ergehen. „Ein Job den Enoki bei Ai sicher auch mal gern durchführen würde, aber er würde eine Leibesvisitation der Durchsuchung von Taschen sicher bevorzugen.“, überlegt Yuuma schmunzelnd und öffnete seinen Rucksack da er nun auch an der Reihe war. „Dem Kollegen hinter mir,... “, Yuuma deutete dann über seine Schulter hinweg mit dem Daumen auf Enoki: „Solltet ihr gründlich durchsuchen.“ Das seine Aussage nur scherzhaft gemeint war, war Yuuma deutlich an seinem grinsen und dem gewählten Ton anzuerkennen, er wollte die Mission ja auch nicht sinnlos verzögern. Als alles geklärt war ging es weiter, sie mussten nun schließlich ein Schiff finden welches sie nach Hi no Kuni bringen würde. In der Hafenstadt selbst herrschte hektischen treiben, Schiffe wurden be- und entladen, Passagiere kontrolliert, Händler feilschten um Waren, immer im Versuch den Gewinn zu maximieren. Aber auch ganz normale Leute kauften hier ein, nutzen womöglich die Zeit bis ihr Schiff ablegte um das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Obwohl viele wohl nur im glauben ein Schnäppchen gemacht zu haben den Hafen verließen ,denn viele ließen sich sicher auch übers Ohr hauen. Rabatte und große Werbung täuschten oft über den wahren Wert einer Ware hinweg.
BildCharakter / Jutsuliste / Clan

"Gesprochene Wort" / "Gedanken" / "Innere Stimme/Hi no Ishi"

ZA: Ryūsha Ninigi



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Tō o eta saku de wa nai
("Das ist nicht ratsam")





Auf dem Weg nach Genkakusa



Mit frischem Elan und voller Absicht, war Enoki, nachdem er den Rucksack geschultert hatte, auf die Reling zugelaufen und war gerade dabei über sie hinweg zu fegen, als er merkte, dass er – schwebte. Geradezu irritiert bemerkte er, dass er sich nicht vom Platz bewegte, spürte aber sogleich etwas in seinem Nacken, dass ihn zurückhielt. Als dann nur Momente später die Stimme seines Senseis erschallte, war klar, was passiert war. Trübsinnig und überaus unzufrieden dreinblickend, baumelte er am Arm der Senju, die ihn wieder auf das Deck hievte und ihm danach eine Standpauke hielt. Scheinbar musste er etwas mit den Ohren haben, denn sie behauptete doch allen Ernstes, dass er als Schmuggler gelten könnte. Die Augen zu Spalten zusammengekniffen, stand der Namikaze einfach dar und wartete den Ende der Kaskade von Worten ab, ehe er dann die Hand hob und kurz wartete, ob er drangenommen werden würde. Selbst wenn sie ihn überging, würde er ihr Folgendes erwidern. "Nanikato tōzen no suichō, Ai-sensei. Aber wenn wir vor dem Schiff hergelaufen und dann an einem Steg, an dem Schiffe beladen und entladen werden, an Land gegangen wären – wer hätte uns da bitte als Schmuggler bezichtigt? Es wäre doch verdammt dämlich, wenn Schmuggler so offensichtlich an Land gingen wie wir dann." Sein Blick, der es unmöglich machte, seine Augen zu erkennen, lag auf Ai und er erwartete, noch vor der Anladung in Genkakusa eine Antwort.



Die Hafenstadt Genkakusa



Als sie dann schließlich angelandet waren, hatte sich der Gesichtsausdruck des Jungen noch immer nicht geändert, denn er war nach wie vor angepisst. Alle redeten sie davon, schneller zum Ort der Katastrophe zu gelangen, taten dann aber nichts dafür, um die Sache zu beschleunigen. Außerdem war das zu Anfang von Ai gebrachte Argument, dass er als Schmuggler hätte gelten können, einfach nicht angebracht. Dennoch sagte er, wohl ungewöhnlich für einen Jugendlichen wie ihn, kein Wort und ließ die Kontrolle über sich ergehen. Selbst als dann Yuuma zu allem Überfluss noch meinte, dass er ganz besonderer Aufmerksamkeit bedurfte, zuckte der Weißschopf nicht einmal mit einer Augenbraue. "Oi, Junge, sag mir nicht noch mal, wie ich meine Arbeit zu verrichten habe, klar?", herrschte ihn dann der betreffende Kontrolleur an, der das als persönliche Beleidigung seiner Arbeit empfunden hatte, "und nun geh weiter." Dennoch schienen die Sinne des Mannes geschärft zu sein, denn selbst wenn er es nicht öffentlich sagte, war er bei Enoki gründlicher als bei Ai, der bekannten Jōnin aus dem Dorf Kirigakure, oder auch eben dem Denunzianten Yuuma. Nachdem er seine Ninja-ID geprüft und ihn auf am Körper befindliche Gegenstände durchsucht und alle sorgsam hatte ablegen lassen, durchwühlte er nun auch noch seinen Rucksack und legte jedes kleinste Teil auf den Tisch, der nun beinahe kaum noch Platz bot. Hinter Enoki bildete sich schon eine längere Schlange, da der Kontrolleur von jedem Teil genaustens wissen wollte, woher es kam und wie er in den Besitz dieser Ware gelangt war. Noch immer mit diesem leicht beleidigt wirkenden Blick aus den Spalten seiner Augenlider heraus, beantwortete der Genin trocken alles, wonach er gefragt worden war, ohne dieses Mal ein überflüssiges Wort zu benutzen – jeder Freund von ihm würde wohl erkennen, dass er ziemlich angefressen war. "Bakayarō! Bist du des Wahnsinns!", ertönte dann schließlich eine Stimme hinter dem Kontrolleur, der diesem scheinbar einen Schauer über den Rücken laufen ließ, "weißt du denn nicht wer das ist?" Der ihn kontrollierende Mann drehte sich zu der Frau um, die ihn da harsch angefahren hatte und schüttelte den Kopf, woraufhin die Frau ihn zur Seite zog und in gedämpften Tonfall weitersprach. "Kannst du dich noch an den Typen erinnern, wegen dem du dich vor ein paar Tagen beinahe eingeschissen hättest und den ich deshalb für dich kontrollieren musste? Strohhut, schwarzer Mantel mit roten Wolken, ähnlich gestaltete Maske?", zählte die Frau einige prägnante Erkennungsmerkmale auf. Trocken schluckte nun der Mann und nickte, etwas bleich ums Gesicht herum. "Ja genau, es war der, den sie auch Ame no Hakurō nennen, und das hier", sie deutete nun an dem Mann vorbei auf Enoki, "ist sein Sohn! Wenn du also keine Lust darauf hast, in nächster Zeit erneut Besuch von dem Mann zu bekommen, dann lass die Schikanen bleiben, sonst darfst DU ihn das nächste Mal selbst kontrollieren." Die Nachricht war angekommen und so konnte Enoki alles bisher ausgepackte wieder einsacken und ging nun, noch immer ohne ein Wort zu verlieren zu seinem Team. Es dauerte nicht sehr lange und sie wären endlich auf dem Schiff, das sie über den Ozean befördern würde.


Auf dem Meer



Dass Yuuma ihn irgendwie aufzog, war dem Namikaze ja noch verständlich gewesen, dafür konnte er sich den Grund ja noch denken, aber das Ai ihn so öffentlich blamiert hatte, ging dem Jungen nicht aus dem Kopf. Nachdem sie ihre Kojen bezogen hatten, die sie vermutlich auf der doch recht kurzen Reise nicht gebrauchten, würde er sich mittels des Ki Nobori auf den Mittelmast, den höchsten Masten des Schiffes begeben und sich auf dessen knaufartig abgerundete Spitze setzen. Zwar war das keinesfalls leicht und noch weniger komfortabel, aber er wollte gerade keinen näheren Kontakt zu einem seiner Teamkollegen. Wieder einmal hatte er das Gefühl, ein Sonderling zu sein und von seinem Team nicht akzeptiert zu werden, ferner sogar öffentlich nicht nur denunziert sondern vorgeführt zu werden. Deshalb hatte er sich hierhin zurückgezogen und begann fürs Erste damit, zu meditieren. Der Genin aus Amegakure konzentrierte sich nur auf sich selbst, seinen Chakrafluss und darauf, die Balance nicht zu verlieren. Tora, Uma, I, Hitsuji, Ne, Mi. Zehnmal atmete er tief durch. Tora, Uma, I, Hitsuji, Ne, Mi. Erneut atmete er danach zehn Züge tief in seine Lungen ein, dann nahm er die Finger dazu und formte die entsprechenden Fingerzeichen, deren Namen in seinen Gedanken erschallten. Tora, Uma, I, Hitsuji, Ne, Mi. Nichts. Es hatte nicht geklappt, die Gedanken des Jungen waren zu zerstreut und seine Haare waren keinen Millimeter gewachsen. Tora, Uma, I, Hitsuji, Ne, Mi. Immer wieder durchzogen diese Worter seine Gedanken und langsam begann er, es war sicher mittlerweile eine halbe Stunde bis dreiviertel Stunde vergangen, etwas in seinem Nacken zu spüren – eine Art Kitzeln. Das Trainig für das Ninpō: Hari Jizō, war keinesfalls ein Zuckerschlecken und Engetsu hatte ihm prophezeit, dass dieses spezielle Gefühl die ersten Anzeichen davon waren, dass er sein Chakra in seinen Haaren zu kanalisieren begann. Ein freudiges, flüchtiges Lächeln zog über seine Lippen, ehe er weitermachte. Es musste ihm gelingen, diese Technik zu meistern, wollte er die bevorstehende Aufgabe so bewältigen, wie es von ihm verlangt wurde. Er hatte sich schon einen Plan zurecht gelegt, wie er mithilfe dieses speziellen Jutsu die Trümmer beseitigen konnte, ohne dabei alleine auf seine Körperkraft angewiesen zu sein. Denn wenn er es schaffte, diese mit seiner geistigen Kraft zu verbinden, also Chakra zu schmieden und in dieser Kunst zu kanalisieren, würde er die freisetzende Kraft mit Sicherheit steigern und so wohl noch größere Trümmerteile als normalerweise, hinfortschaffen können. Tora, Uma, I, Hitsuji, Ne, Mi.



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Kapitel 5.3 "Bist du wirklich so nett?"



Das Rennen war bereits wieder aus ihren Gedanken verbannt als sie schliesslich Uzu no Kuni auf einem kleinen Boot verliessen und mit ihm zur grossen Hafenstadt Genkakusa gelangten. Zuvor hatte sie der jungen Uzumaki allerdings für ihr Kompliment gedankt und ihr freundlich, Bewunderung für ihre Schnelligkeit zugestanden. Auf der Insel überbrückte Mahiko die Wartezeit mit dem Beobachten ihrer Umgebung, doch nicht nur die fremden Menschen und ihre Tätigkeiten wurden interessiert verfolgt, auch ihre beiden Teampartner bedachte die Suzume mit einigen Gedanken. Sehr gerne würde die junge Kunoichi in die Köpfe anderer hinein schauen um mehr über sie zu erfahren, sie war ein sehr neugieriger Mensch, aber viele andere und vor allem fremde Personen reagierten mit grosser Ablehnung, wenn sie nach etwas fragte, dabei meinte sie es gewiss nicht böse.
Sie blickte kurz dem Nara nach, als er sich auf einer Kiste nieder lies. Hm.. also Katsumi ist ein ruhiger Mensch, vielleicht manchmal etwas grummelig und genervt, aber im Grunde ganz nett, dachte Mahiko bei sich und wandte schliesslich ihren Blick ab und liess ihn weiter durch die Strasse schweifen. Das Mädchen scheint mir aber auch ganz nett zu sein, vielleicht ist das aber auch nur Höflichkeit. Aber ich denke, ich mag sie beide, erklärte sie sich selbst in ihren Gedanken und lächelte fröhlich. Auf jeden Fall musste sie mehr über diese beiden herausfinden und auch über ihren Sensei, denn Asuna hatte ihr immer gesagt, dass sie nicht voreilige Schlüsse ziehen sollte und sich niemals auf irgendjemanden verlassen durfte, das war eine wichtige Lektion, die ihr ehemaliger Sensei ihr immer wieder vorgehalten hatte. Mahiko hatte diese Lehre nie wirklich verstanden, doch musste sie das wohl nicht, wenn sie sich nur daran hielt.
Als sie von einer Stimme aus ihren Gedanken gerissen wurde unterbrach sie die Betrachtung der Gegend und verharrte auf der Stelle, an der sie sich gerade befand. Mit einem Lächeln blickte sie zu der jungen Uzumaki. Die unruhigen Bewegungen ihrer Füsse war der Puppenspielerin nicht entgangen und schloss daraus, dass sie nicht gerne wartend stehen gelassen wurde. Vielleicht langweilte sie sich auch ein wenig, weshalb sie ein Gespräch mit der kleineren Kunoichi suchte. "Ja, das ist meine Imo, ich habe sie selber und ganz alleine gebaut", meinte Mahiko fröhlich und hielt das hölzerne Geschöpf leicht in die Höhe damit Yuiko es besser sehen konnte. Imo war eine hübsche Puppe, wenn man einem Stück Holz denn Schönheit nachsagen konnte. Man erkannte rasch, dass sie aus mehr als nur Langeweile entstanden war. Gewiss erkannte man, so dachte Mahiko, dass hinter den geschliffenen Kanten eine grosse Menge an Arbeit steckte, deshalb war die junge Marionettenspielerin auch sehr stolz auf ihr Werk.
Als schliesslich Konarama zu den drei Genin stiess wurde dem Warten ein Ende bereitet, worüber sich die Uzumaki bestimmt freute, da sie vorher so ungeduldig gewirkt hatte. Mit einem sanften Lächeln bedachte sie das Mädchen in ihrem Team und folgte schliesslich dem Senju auf das Schiff.

Auf dem Schiff teilte sich das Team auf und jeder tat wonach ihm beliebte. Konarama ging unter Deck. Was genau er dort machte wusste Mahiko nicht, aber er würde wohl ein Teil seiner Ausrüstung dort verstauen, damit er sich ungehindert von dieser auf dem Schiff bewegen konnte. Eigentlich wäre sie ihm gerne gefolgt, denn noch immer umgab diesen Mann ein Nebelschleier, denn sie nicht zu durchschauen vermochte. Er war sehr darauf bedacht immer freundlich zu wirken, doch ein Mensch konnte nun einmal nicht immer nett und freundlich sein, dass hatte ihr ihr ehemaliger Sensei beigebracht, darum stimmte das auch.
Jedenfalls folgte sie dem Senju nicht und ebenfalls gesellte sie sich weder zu dem Nara, welcher sich eine neue Kiste für ein kleines Nickerchen erwählt hatte, noch zu der Uzumaki, welche direkt zum Bug des Schiffes gelaufen war und von dort aus das Meer mit einem scheinbar nachdenklichen Blick bedachte.
Mahiko sah sich etwas auf dem Deck um und erblickte dann einen jungen Mann, der wohl zur Besatzung gehörte. Er war damit beschäftigt eine Reepschnur aufzuwickeln. "Guten Tag", sprach Mahiko mit einem höflichen Lächeln auf dem Gesicht. Der Matrose wandte sich ihr zu und blickte sie mit einer erhobenen Augenbraue an: "Hallo Kleine, was willst du?" - "Ich wollte dich fragen, wie es dir so geht", antwortete sie und lächelte noch immer. Nun runzelte er die Stirn: "Ich.. Ich denke ganz gut." Er schien etwas irritiert von seiner unverhofften Gesprächspartnerin zu sein. "Ah, dass ist schön, bist du schon weit auf dem Meer gereist? Du hast bestimmt schon viel von dieser Welt gesehen", fragte Mahiko weiter.
Sie unterhielt sich noch etwas mit dem fremden Mann, er erzählte ihr, welche Reiche er bereits mit dem Schiff erreicht hatte, bedauerte aber sie nur kurz besucht zu haben und stets nur Häfen zu sehen, bis sie schliesslich die Stimme des Senjus vernahm. "Entschuldige bitte, ich muss jetzt gehen, es war nett mit dir zu reden", verabschiedete sich die Suzume von ihrem Gesprächspartner und wandte sich rasch ab um zu dem grossen, schwarzhaarigen Mann zu gelangen, der nach ihr und ihren Teampartnern gerufen hatte. Sie erreichte ihn als Letzte, das schien zur Gewohnheit zu werden, immer schien sie etwas aufzuhalten.

Die Lehrstunde mit Konarama war sehr interessant. Die Kunst des Versiegelns war etwas faszinierendes, sie hatte schon einmal mit einem Jonin aus ihrem Dorf darüber gesprochen und auch ihr ehemaliger Sensei hielt diese Kunst für äusserst nützlich, zwar vermochte es die Suzume nicht ganz so zu begeistern wie es die Kunst des Puppenspiels tat, doch es rang ihr ihre volle Aufmerksamkeit ab. Sie hatte überlegt, was sie ihm hätte reichen können, doch der Nara kam ihr zu vor weshalb sie den Gedanken fallen liess. Stattdessen beobachtete sie was ihnen der Hüne zeigen wollte.
"Konarama-Sensei? Können Sie mir das beibringen?", fragte sie mit grossen Augen, in denen sich ein Hauch der Entschlossenheit spiegelte, die sie gerade verspürte. Eine solche Technik erschien ihr für einen Puppenspieler äusserst praktisch, denn eine Puppe ständig mit sich herumzutragen war ab einer gewissen Grösse gar nicht so einfach.
Schliesslich trat der Kapitän auf ihre kleine Gruppe zu und die Lektion schien damit beendet zu sein, denn er hielt Eimer und Mob für Mahiko bereit. Es war wohl so weit die Strafe anzugehen, doch eigentlich empfand sie es als geringes Übel. Es war würde sicher jene freuen, die diese Arbeit normalerweise zu erledigen hatten. "Dankeschön", sprach Mahiko höflich, als sie die überbrachten Utensilien entgegen nahm. Ihre Puppe hatte sie zuvor auf eine Kiste gesetzt und darauf geachtet, dass sie nicht herunter fiel. Konarama war verschwunden, dabei hatte sie eigentlich erwartet, dass er ihre Arbeit mit eisernem Blick beobachten wollten. Der Gedanke wurde abgelegt und sie begann mit ihrer Arbeit. Yuiko wandte sich ihr jedoch zu bevor sie richtig angefangen hatte und erklärte sich bereit ihr zur Hand zu gehen. Ein freundliches Lächeln überkam die Lippen der Suzume: "Vielen Dank, Yuiko-chan, das ist sehr aufmerksam von dir." Ihre Blick fiel auf den Nara, der sich nun ebenfalls an die Arbeit machte, wenn gleich er nicht sehr begeistert wirkte. "Auch dir vielem danke, Katsuki-kun", sprach sie freundlich. Vielleicht motivierte es ihn ein bisschen, wenn sie ihm diese Worte sagte. Eine Weile arbeitete sie konzentriert und sehr gewissenhaft. Sie wollte gute Arbeit leisten. Schliesslich aber erhob sie ihre Stimme um die Uzumaki etwas zu fragen, worüber sie in der Zeit nachgedacht hatte in der sie ihrer Strafaufgabe nachgegangen war: "Yuiko-chan? Bist du wirklich so nett, wie du tust?" Um der Höflichkeit Genüge zu tun hob sie kurz ihre Blick von Boden und richtete ihn auf ihre Teampartnerin. In ihrem Gesicht liess sich ein Lächeln sehen, welches ohne Zweifel verlauten liess, dass sie hinter dieser Frage keine böswilligen Unterstellungen stecken sondern lediglich die Neugierde eines kleinen Mädchens.

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Sprechen | Denken | Jutsu

Senju Ai

Erfahrung: Gesperrt

Nervenkontrolle



Die Genin schienen nicht zu verstehen, weshalb sie so aufdrehte. Zwar brachte Enoki ihr ein Argument, welches sie aber mit einen recht Provozierten Blick erwiderte. "Wer, fragst du?" fing die Frau an, verschränkte die Arme unter der Brust und stellte sich wieder auf, so das sie vor den Team bedrohlich stand. "Heutzutage versuchen Schmuggler alle arten von wege, wie sie die Kontrolluere Täuschen könnten. Das was du machen wolltest, wäre zu sagen: 'Ach, der ist doch nur vor dem Schiff hergelaufen. Er hat bestimmt nichts.'..." erklärte sie die Situation und schon mehrere Passagiere schauten in die Richtung des Aufruhrs. Die ganzen Blicke von den Passagieren stachen ihr nun schon die ganze Zeit in den Nacken und das machte es ihr nicht gerade einfach, sich nun noch zu beruhigen. Wenigstens kamen sie schon schnell am Hafen an und sie hatte die Kontrolle ohne probleme durchstanden und wartete auf die drei Genin. Der Terai war aber still wie eh und jeh. Vielleicht sollte sie ihn mal um ein Gespräch bitten, um etwas mehr über ihn zu erfahren, als vom Steckbrief den sie vorhin bekam. Als dann der Senju kontrolliert wurde, gab er etwas von sich, das sie wirklich aufregte. Sobald dieser also von der Kontrolle kam, blickte sie ihn verwarnend an. Wirklich? Muss sie sich wirklich über die beiden Aufregen? Es war wohl nicht anders möglich, denn die zwei verursachten nur Ärger. Da war sie dann doch froh, das der Dritte ruhiger ist. Dennoch besorgte es sie, das er nicht mit den Team auskommen wird, wenn er so weiter Distanziert wird. Anschließend wurde Enoki kontrolliert und eine Frau meldete sich ziemlich Lautstark bei den Kontrolluer. Eine vorgesetzte wie es schien und die schien ihn an zu fahren, das er der Sohn eines sehr Mächtigen Mannes ist, denn sie auch kannte, aber nicht oft ein wort mit ihn gewechselt hatte. Vielleicht sollte sie das tun um mit ihn über seinen Sohn zu sprechen. Besorgt über die Situation, hatte sie die hände in die Hüften gestemmt und seufzte leicht sich beruhigend. Auch wenn er nun der Sohn des Engetsu ist, für sie ist es kein Grund, ihn zu Schonen. Es war eher ein grund, ihn noch härter dran zu nehmen, damit er so gut, wenn nicht sogar besser wird als sein Vater... was sie aber vermutete, das mit der Einstellung von Enoki schwer wird. Nichtsdestotrotz kamen sie schon auf den nächsten Schiff an und diese Schipperte auf den Nächsten Hafen zu. Enoki schien angepisst zu sein, sie verstand es, sie war auch nicht gerade sehr gut drauf. Dieser verschwand aber über einen Mittelmast nach oben und fing auf einmal dann ein Jutsu zu üben? Wenigstens machte er nun etwas sinnvolles mit seiner Zeit, und rannte nicht davon... hoffte sie zumindestens. So ging Ai zu den Neuling, der von sich selten ein Wort von sich gab und lächelte leicht. "Und Terai? Ein Toller Haufen, in dem du gelandet bist, mmh?" fragte sie ihn schon fast Sarkastisch, meinte es dennoch lieb. Auch wenn die beiden nur Chaos in letzter Zeit stifteten, hatten sie wenigstens großes Potenzial. Sie hoffte, das es nicht vergeudet wird.

TBC: Hi no Kuni no Hatoba ("Hafen von Hi no kuni")


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Das Ai-Team


Nach Enokis etwas kopfloser Aktion an Bord des Schiffes zur Hafenstadt und der Standpauke, die er sich dafür anhören durfte, wurden alle vier bei den Kontrollen genauestens durchsucht, der Namikaze dank einer Bemerkung von Yuuma sogar noch intensiver. Er wurde gezwungen, sein gesamtes Gepäck auszupacken und musste zu allem eine detaillierte Beschreibung über Funktion, Zweck der Mitnahme und Erhalt abgeben. Das alles verzögerte ihre ohnehin schon zu lange Reise noch etwas, und es hätte sicher noch länger gedauert, wenn eine Frau den Zollbeamten nicht forsch auf Enokis Vater hingewiesen hätte, mit dem ebenjener wohl schon ein unangenehmes Erlebnis hatte, dass er sichtlich nicht wiederholen wollte, denn er ließ den Jungen ohne weitere Beanstandungen passieren. Terai selbst wurde ebenfalls genauestens gefilzt, doch wie zu erwarten gab es keinerlei Probleme, und das Team durfte bald passieren. Ai war wohl immer noch von der etwas unkonventionellen Idee des Weißschopfs angesäuert, was durch die Bemerkung des blauhaarigen Senju nicht eben verbessert wurde. Angesichts dessen hielt es der Kirinin für besser, sie eine Zeit lang nicht anzusprechen, zumindest bis sie ihre nächste Etappe erreicht hatten.

Auf dem Schiff

Kaum hatten sie alle ihre Kojen bezogen, verzog sich Enoki auf den Hauptmast und setzte sich dort, um irgendetwas zu üben. Er schien selbst nicht eben froh über die augenblickliche Situation, weshalb von seiner Seite die nächste Zeit wohl nichts zu erwarten war. Terai war versucht, ihn zu fragen, was er da oben trieb, entschied sich aber vorerst dagegen, es kam ihm vor, als wäre der Masthocker nicht auf ein Gespräch aus, und eines anzufangen würde das noch wackelige Verhältnis der zwei Jungen schnell zum Einsturz bringen. Seufzend hockte er sich im Schneidersitz auf den Boden, formte das In Uma und ließ Chakra ausströmen. Das war zwar nicht eben klug, wenn man bedachte dass er seine gesamte Kraft auf der Mission brauchen würde, aber sie würden mindestens einen Tag unterwegs sein, und sonst gab es nichts wirklich sinnvolles zu tun, warum also nicht seine Chakrakontrolle üben? Er saß schon etwa zwanzig Minuten unverändert da, wobei er etwa alle fünf Minuten die Chakramenge erhöht hatte, sodass sein Körper mittlerweile in ein bläuliches Leuchten gehüllt war, als er Schritte neben sich hörte und danach die Stimme seiner Sensei. Sie klang etwas ironisch, doch trotzdem ernst gemeint, als sie ihn fragte, wie er denn den ‚Haufen, in dem er gelandet war‘ fände. Nach weiteren fünf Minuten, in denen sich die Chakraschicht um ihn herum wieder verdichtet hatte, antwortete er bestimmt: „Nun, ich kenne alle kaum, aber ich schätze dass jeder hier seine Qualitäten hat. Wenn nicht im zwischenmenschlichen Bereich, dann vielleicht im Kampf oder im strategischen Denken. Eine Mission ist zwar nicht gerade die beste Möglichkeit, um einander kennen zu lernen, aber man kann sich ein Bild von den Fähigkeiten eines jeden machen. Das ist meiner Meinung nach sogar wichtiger, als einfache Worte, denn Worte kann man verbiegen und ausschmücken, wie sie einem gerade passen. Man kann behaupten, dass man in Krisensituationen einen kühlen Kopf bewahrt, aber man kann es nur sehr schwer vorspielen. Insofern ist eine Mission sogar die perfekte Möglichkeit, einander näher zu kommen, denn wenn man von jemandem nichts weiß, beeindrucken dessen Taten umso mehr. Zum Beispiel habe ich meine Augen die ganze Zeit geschlossen, aber ich weiß, dass Enoki auf seinem Spitzenplatz da oben gerade versucht, sein Chakra in seinen Kopf zu leiten. Möglicherweise stimuliert er sein Gehirn, um sich eine Strategie für seine Aufgabe auszudenken, was sehr beeindruckend wäre. Daran sieht man, dass ich kaum etwas über ihn weiß, aber er erstaunt mich schon jetzt. Wenn dieses Denken jeder verinnerlicht, dann wird dieses Team in kürzester Zeit eine herausragende Einheit werden. Dennoch sind das nur meine persönlichen Ansichten, es steht jedem frei sie anzufechten oder ihnen zu wiedersprechen. Ich hoffe nur, dass ich meine Gedanken verständlich gemacht habe. Diese Worte kamen langsam und bedacht aus ihm heraus, ohne Schwankungen in der Tonlage oder Geschwindigkeit. Wieder waren fünf Minuten vergangen, und so langsam fing Terai an, leicht zu schwitzen, er hatte mittlerweile fast die Hälfte seines Chakravorrates aufgebraucht. Während er auf eine Antwort wartete, entschloss er sich, sein Training noch zehn Minuten fortzusetzten und dann aufzustehen und sich ausgiebig zu dehnen. Sollte Enoki in dieser Zeit vom Mast herabgekommen sein, würde er ihn nach seinem Training fragen und sonst die anderen Passagiere beobachten und auf ihre Fähigkeiten und den Grund ihrer Reise zu analysieren. Dies würde er fortsetzten, bis es Zeit war zu schlafen. Dabei kam ihm noch ein Gedanke, doch diesen behielt er für sich, denn wahrscheinlich wäre Ai nicht gerade begeistert davon.

TBC: Hi no Kuni no Hatoba ("Hafen von Hi no Kuni")

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