Kōwantoshi Genkakusa ("Hafenstadt Genkakusa")

Das Umland der Insel Uzu no Kuni, in welchem auch Asatsuyugakure no Sato zu finden ist. Die Insel besteht neben der Küste aus einem großen Gebirge, Flüssen und Wäldern.



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Das ist die Beschreibung des Ortes


Die Stadt Genkakusa ist auf einer kleinen Insel etwas Abseits der Küste Uzu no Kunis gegründet worden und ist die wichtigste Anlaufstelle für alle Reisenden, die auf die große Insel wollen. Die Kontrollen in diesem Dorf sind unerbittlich streng, was dieser Stadt auch ihren Namen einbrachte. Alle Waren, welche Händler auf der Hauptinsel erhalten müssen hier durch gehen, sofern sie nicht über einen der "schwarzen Häfen", Häfen, welche von Nukenin und anderen Syndikaten kontrolliert werden, ins Land geschmuggelt werden.

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Kakki


Einsteigspost


Das Boot schaukelte ein wenig, als er sich am Buck mit dem Rücken an die Reling lehnte. Er hatte sich hingesetzt, denn stehen wollte er bei dem geschaukel nicht - seine Wunden schmerzten auch so schon genug. Mit gesenktem Blick ließ er die letzte Zeit noch einmal Revue passieren. Es war nun etwas mehr als ein Jahr her, dass er die Enkō verlassen hatte. Enma hatte ihm geholfen die Spur zu seinem Ziel wieder aufzunehmen und einer der Enkō, Sāiun war sein Name, begleitete ihn auch die meiste Zeit über, da er laut Enma die Spur entdeckt hatte und ihn hinführen wollte. Hätte Tadashi gewusst, was ihn erwarten würde, so hätte er die Reise nicht angetreten, doch wer konnte ahnen, dass diese Gruppe ihn selbst nach zwei Jahren in der Versenkung noch im Auge behielt und eine Überraschung für ihn bereit hielt. Das er die Informationen, die er nun hat, überhaupt erlauschen konnte, lag wohl daran, dass sich die zwei Nukenin ihrer Sache sicher wahren, denn sie hatten ihn mit den Informationen locken und in einen Hinterhalt ziehen wollen. Wäre sein affiger Freund nicht gewesen um ihn zu warnen, bevor er dann zum Tengōku'En zurückkehrte, wäre er wohl jetzt nicht mehr am Leben. Doch so hatte er noch genug Zeit um sich vorzubereiten und so seinen Angreifern entgegen zu wirken - auch wenn sie noch immer ihren Tribut forderten. Im Kampf war die alte Wunde, welche ihm Wu zugefügt hatte, wieder aufgeplatzt und der Blut Verlust war zu stark gewesen um effektiv weiter zu kämpfen, weswegen er die letzten Tage auf der Flucht verbracht hat. Er konnte sich zwar provisorisch Bandagieren, so dass die Wunde wieder im Heilungsprozess war, doch Erholung war bis jetzt nicht drin, da er nicht wusste ob sie ihn noch verfolgten. Schließlich hatte er in Erfahrung bringen können, dass es im Dorf selber einen Unterhändler der Organisation gab, dem so schnell wie möglich das Handwerk gelegt werden musste, damit nicht noch mehr Informationen an das Ohr dieser Gruppe gelangten. Doch dafür musste er es auch bis ins Dorf zurück schaffen. Als er Genkakusa das erste mal betreten hatte konnte er erst wieder aufatmen. Zwar wollte er sich verdeckt halten, weswegen er auch einen Kaputzenmantel bei einem Händler erworben hat und sich von den hiesigen Shinobi fern hielt - je weniger Personen wussten das er hier war, desto besser - doch blieb es auch nicht aus, dass er sich bei den Kontrollen Auswies. Daher war er sich sicher, dass er zumindest bis zum Start der Überfahrt hier sicher war - was auf dem Meer passierte war eine andere Geschichte. Das Schiff würde allerdings, so sagte ihm der Kapitän, erst in etwa einer Stunde ablegen, was ihn im ersten Moment etwas verärgerte, im nachhinein jedoch für eine willkommene Pause sorgte. Auf dem Schiff hatte er in seinem Gepäck erstmal alles verstaut, was ihn als ein Shinobi auszeichnete, da er zumindest auf der großen Insel nicht weiter auffallen wollte, bis er Asatsuyu erreichte. Die einzigen Ausnahme war wohl sein Bō, den er aktuell jedoch als einen Gehstock misshandelte, sowie seiner Hijōbu-Schärpe, welcher er jedoch unter seinem Mantel trug, so dass sie aktuell nicht sichtbar war. Er wollte sich damit in Asatsuyu Ausweisen um möglichst schnell vor Ort einen Arzt aufzusuchen. Ein Blick unter seinem Mantel zeigte ihm, dass die Bandagen wieder etwas durchgeweicht waren - teils vom Blut durch die vielen Bewegungen, teils vom anderen Körpersekreten - und er wollte nicht, dass sich der Riss noch entzündet bevor er das Dorf erreichte. Doch er war eigentlich inzwischen sogar ganz zuversichtlich. Sollte die Reise von hier an unspektakulär verlaufen und wenn er sein momentanes Tempo halten konnte, so würde er noch vor Einbruch der Dunkelheit Asatsuyu erreichen, schließlich war es von Genkakusa zum Dorf nurnoch das kleinste Stück der Reise, wenn man die Küste von Hi no Kuni als Anfangspunkt zählte. Während er seinen Mantel schloss würde er zum ersten mal den Blick genauer über das Boot streifen lassen. Auf Anhieb erkannte er keine Person und man musste ihn schon gut kennen um ihn in seiner aktuellen Aufmachung direkt zu identifizieren, doch das störte ihn nicht weiter - wem sollte er hier schon begegnen?
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Kaiki
("Wiederkehr")



Der lange Mantel bedeckt beinahe den gesamten Körper. Nur das Gesicht und die Beine wären zu sehen, doch dank des Hutes aus Stroh und der auffälligen Maske ist ersteres nicht zu erkennen. Natürlich erkennen die meisten Menschen, dass die Person scheinbar aus Amegakure kommt, denn nur den dortigen Chūnin und Jōnin ist es gestattet diese Kluft der früheren Organisation Akatsuki zu tragen. Heute stehen die roten Wolke für etwas anderes, doch manche Menschen misstrauen ihnen noch heute.


Die Reise aus seinem Heimatdorf hatte länger gedauert als geplant. Dies führte zu einer gewissen schlechten Laune bei dem Mann, der es hasste, wenn ein Plan zunichte gemacht wurde – besonders wenn es sich dabei um seine Pläne handelte. Wobei streng genommen war es nicht einmal sein Plan, eher die Ausführung einer Vorgabe. Die Dorfobersten hatten ihn nach Asatsuyugakure entsandt. Dort sollte er für sie einen gewissen Auftrag ausführen und als loyaler Shinobi konnte und würde er dem nicht widersprechen, selbst wenn es seinen bisherigen Aufgaben nicht entsprach. In voller Kluft aufwartend konnte er, dank seines Status als Tenkyū und seiner Kleidung fielen die Kontrollen nicht so streng aus, wenngleich auch er sich an einer Stelle die Maske abnahm, schon rein aus Höflichkeit um seine Identifikation zu gewährleisten. Er war nun ein Abgesandter des Regenreichs und sollte sich auch dementsprechend verhalten. Wenn er nicht kooperieren würde, könnte dies diplomatische Konsequenzen nach sich ziehen und dies wollte er nicht riskieren. Die Kontrollen waren schnell abgeschlossen und niemand hätte ihn groß dabei sehen können, wenn er nicht direkt beim Kontrolleur gestanden hätte. Doch den Großteil der Strecke hatte er nun endlich hinter sich gebracht und so würde er nicht mehr lange brauchen, um endlich in dem Dorf anzukommen. Nun musste er jedoch noch in Erfahrung bringen, wann die nächste kleinere Fähre ablegen würde, um zur Hauptinsel zu fahren. Dazu fragte er am Kai einen Mitarbeiter, der ihn zu einem der Kapitäne weiterleitete. Mit einer kurzen Bedankung ging er weiter, fand eine Gelegenheit schon bald auf die Insel überzusetzen und machte sich auf den Weg zu dem ihm zugewiesenen Schiff. Da die Überfahrt nicht wirklich lange andauern würde, verstaute er sein ohnehin eher leichtes Gepäck nicht extra. Mehr als das, was er an seinem Körper tragen konnte hatte er eh nicht dabei. Nach kurzer Zeit fiel ihm eine Gestalt am Bug des Schiffes aus, der an der hölzernen Rehling lehnte. Es schien von der Größe her ein Mann zu sein, auch die restliche Statur ließ darauf schließen. Zudem schien er seinen Körper leicht gekrümmt zu halten, ob aus Erschöpfung oder einem anderen Grund wusste der Mann nicht genau. Sein Blick unter der Maske heraus verriet ihm allerdings nicht, um wen es sich genau handelte, denn auch sie war in einen Umhang gehüllt. Wohl auch deshalb ließ er seinen Blick schnell weiterziehen und setzte sich stattdessen auf dem Hauptdeck an die Rehling, die zum Wasser hin neigte, sodass er den Zugang zum Schiff, über die Planke im Auge behalten konnte. Der Mann aus Amegakure behielt gerne die Kontrolle und hatte noch lieber alles selbst im Blick. Das eine Knie angewinkelt und das andere darunter gerschoben, saß er mit dem Rücken am Holz des Schiffes gelehnt ruhig dort und gab keinen Mucks, geschweige denn eine andere Gefühlsregung von sich.


Namikaze Engetsu – gespielt von Tobi aka. Namikaze Enoki


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Hyōmen no Kiken
("potenzielle Gefahr")



Das Schiff schaukelte eine ganze Weile hin und her in denen nichts weiter passierte und Tadashi sich entspannte. Dann jedoch betrat eine Gestalt das Schiff, die ihm im ersten Moment einen leichten Schrecken einjagdte. Er hielt sie zuerst für ein Mitglied der Boshoku, woraufhin er die Hand fester um seinen Bō schloss. Erst als ihm klar wurde, dass der Aufzug des Mannes in vertauschten Farben war, lockerte er den Griff wieder und atmete vorsichtig die angehaltene Luft aus. Es war kein Boshoku, vielmehr trug die Person einen Mantel, welchen die Mitglieder Akatsukis ihrer Zeit getragen haben und Tadashi wusste, dass es so in Amegakure üblich war. Er hatte das Dorf selber nur aus den Geschichten gehört und darüber gelesen, er hatte es auch auf seiner Suche nicht besuchen können, doch soviel wusste er über die Tracht. Wenn er sich nicht irrte, so würde einem Shinobi des Dorfes mit dem erlangen des Chūnin-Ranges diese Kutte überlassen, so dass man voller stolz auf die ehemaligen Anführer der Gruppe und Helden des Dorfes Amegakure, Pein und Tenshi no Konan, ihnen die Ehre erwiesen welche sie, bei genauerem überlegen, durch aus verdienten. Viele Shinobi hegten noch immer einen Groll gegen die Organisation, doch Tadashi wusste, dass es meist aus Unwissenheit geschah. Viele Mitglieder der Organisation waren Shinobi, welche wahre Helden waren oder es zumindest verdienten für ihre Fähigkeiten gefürchtet zu werden. Besonderrsn Pein, Uchiha Itachi und auch der ausgetretene Orochimaru haben mehr als genug dafür zu ihren Lebzeiten geleistet. Doch seine Gedanken schweiften mal wieder etwas ab. Er ging davon aus, dass keine Gefahr vom Amenin ausging, weswegen er ihn eigentlich schon außer acht lassen wollte, bis ihm die Maske auffiel, die der Mann trug. Ein einfacher Shinobi war er definitiv nicht. Tadashi wusste nicht, wie sie sich im Dorf Amegakure nannten, oder wer ihre Mitglieder waren. Doch er wusste das diese Masken ausschließlich von Shinobi getragen werden, welche überall auf der Welt wie die Anbu fungierten. Vielleicht meinte es das Schicksal doch gut mit ihm. Erneut schloss sich der Griff um seinen Bō fester, bevor er mit dem Ende etwas kräfter auf den Boden stieß um sich dann an dem Holzstab in die Höhe zu ziehen und gebäugt auf die maskierte Gestalt zuzugehen. Sein Gesicht war dabei immernoch von der Kapuze verdeckt, so dass man nur seinen Mund sowie den darum wuchernden Bart erkennen konnte. Er wusste nicht, wie genau die Person reagieren würde, doch ein Shinobi dieses Ranges konnte nur zwei Ziele haben. Einen Nukenin beseitigen, der sich in Uzu no Kuni versteckt hielt, oder eine Reise nach Asatsuyu no Sato selbst. Tadashi hoffte auf letzteres, weswegen er nach einigen Schritten, bei denen er sich stets auf seinen Stock stüzte und viel älter wirkte als er war, inne hielt und mit leiser, etwas heiserer Stimme sprach: "Kanbanwa, Ame-san." Er sprach ihn einfach nur mit der Betitelung seines Dorfes an, da er nicht wusste wie er heißt, noch ob er überhaupt einen Namen hatte. Daher würde er ungeachtet der Reaktion fortfahren. Tadashi beschloss das es wohl das beste war, wenn er die Tatsachen - zumindest einen Teil davon - offen auf den Tisch legte. Sollte es wirklich ein Feind gewesen sein, so hätte er ihn wohl direkt angegriffen, sollte er ein Freund sein, würde er sich als nützlich erweisen können. Mit diesen Gedanken hob Tadashi den Kopf und offenbarte so, zumindest für die Gestalt vor ihm, sein Gesicht. "Watashi wa Sarutobi Tadashi. Ich möchte jetzt nicht unhöflich klingen, aber als Jounin und Mitglied der Hijoubu...", bei diesen Worten hob er seinen Mantel ein Stück zur Seite, so dass seine Schörpe sichtbar wurde, nicht jedoch seine Wunde, "...erdreiste ich mich dazu euch zu Fragen, was den Aufenthalt eines Jagdninjas Amegakures in Uzu no Kuni rechtfertig. Wenn ich mich nicht irre dürfen die Geheimdienste der Dörfer nicht einfach so in dieses Reich eindringen." Er übertrieb damit natürlich ein wenig. Natürlich würde der Shinobi eine Genehmigung für seinen Aufenthalt haben, sonst wäre er in diesem Aufzug nicht einmal bis hierhin durchgekommen - zumindest nicht auf legale Art und Weise. Doch Tadashi dehnte es sich gerade so zurecht, dass er, ohne selbst viel von sich Preisgeben zu müssen, mehr über die Identität und die Ziele seines Gegenübers in Erfahrung bringen konnte. Er zog seinen Mantel wieder zu und richtete sich erstmals zu seiner vollen Größe auf, dabei jedoch immernoch mit der Hand den Stab umklammernd um sich ein wenig zu stützen.

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Yōgi Hinin
("Zurückweisung eines Verdachts")



Der lange Mantel bedeckt beinahe den gesamten Körper. Nur das Gesicht und die Beine wären zu sehen, doch dank des Hutes aus Stroh und der auffälligen Maske ist ersteres nicht zu erkennen. Natürlich erkennen die meisten Menschen, dass die Person scheinbar aus Amegakure kommt, denn nur den dortigen Chūnin und Jōnin ist es gestattet diese Kluft der früheren Organisation Akatsuki zu tragen. Heute stehen die roten Wolke für etwas anderes, doch manche Menschen misstrauen ihnen noch heute.


Nachdem er das Schiff betreten hatte, war ihm nach kurzer Zeit eine Person für einen Moment ins Auge gefallen, welche am Bug an der Reling gelehnt hatte. Von seiner Position aus hatte er nur erkannt, dass sie einen Gehstab dabei hatte, welches ebenso ein Bō hätte sein können. Da es sich aber um eine Insel handelte, auf der Shinobi ein und ausgingen, tippte der maskierte Mann auf letzteres. Im Sitzen befand er die kurze aber Notwendige überfahrt als sehr viel angenehmer, weshalb er sich ohne Umschweife in selbige Position begab. Sein Augenmerk blieb jedoch auf dieser Gestalt am Bug hängen, selbst wenn er diese nur aus seinen Augenwinkeln beobachten konnte. Ansonsten ging keinerlei Regung von ihm aus, selbst dann nicht, als besagte Person sich plötzlich in Bewegung setzte. Vollkommen stoisch, ganz so, als könnte ihn kein Wässerchen trübe, regte sich der in die Robe eines Amegakure Shinobi Gehüllte nicht. Selbst als die ebenfalls vermummte Gestalt ihn ansprach, schien er keinerlei Anstalten zu machen, sich zu dieser umzuwenden. Sein Blick schien weiterhin starr geradeaus auf den Schiffssteg zu fallen. Auf seine Begrüßung erwiderte er nichts, doch zuckte ihm kurz eine Augenbraue empor. Scheinbar hatte dei Stimme des Mannes, der sich kurz darauf weiter erklären würde, etwas in der Person, die ihrerseits sitzend an der Reling lehnte, ausgelöst. Tatsächlich schien er die Stimme zu kennen und als sich der Mann, der vorhin noch am Bug gestanden hatte, weiter vorstellte, kam ein knappes Hm als Antwort. Da hatte Tadashi gerade offenbart, dass er ein Jōnin und fernerdies auch ein Hijōbu gewesen war. Als selbiger seinen Umhang zur Seite schob, damit seine Rangschärpe für den Maskierten sichtbar wurde, warf dieser natürlich einen Blick darauf und erkannte sie auch ohne Probleme. "Arĕ? Mō ii, watashi wa shokuyoku ga nai. Es ist zwar eine große Ehre, dass ein ehrenwerter Mann wie sie nach einem Schüler suchen, aber ich lehne dankend ab. O ainikusam!" Natürlich zog Engetsu den Mann nur auf, von dem er mittlerweile wusste, dass es um den Cousin seiner Frau handelte. Dass er es jedoch bis zu einem solch prestigträchtigen Rang gebracht hatte, war ihm noch nicht zu Ohren gekommen, selbst wenn er durch die Geheimdienstnachrichten seines Landes erfahren hatte, dass er eine Zeit lang einem ehemaligen Hijōbu unterstellt gewesen war. Diese Information war natürlich sehr brisant gewesen und die Tatsache, dass er sich ihm so offen präsentiert hatte zeugte davon, dass er nicht mehr aktiv im Dienst war. Diesen kleinen Spaß hatte er sich dennoch gegönnt und dadurch, dass er seine Maske beim Sprechen trug hätte ihn wohl auch eine sonst recht bekannte Person nicht so einfach erkannt. Da er Tadashi aber schon einige Jahre nicht mehr getroffen hatte, war die Wahrscheinlichkeit, dass dieser ihn anhand dessen identifizieren konnte, recht gering. "Sorewa sōto shite, ich kann mich euch, bei allem gebührenden Respekt nicht offenbaren – noch nicht. Mein Auftrag lässt dies nicht zu. Gokensatsu setsusetsu kudasai." Nun war seine Stimmlage nicht nur wieder die, die er normalerweise an den Tag legte, sondern auch seine Wortwahl eine deutlich diplomatischere, wenn nich gar höflichere. Dennoch konnte oder wollte er ihm nicht seine Identität preisgeben und zu seinem Glück mischte sich noch jemand anderes ein. Es war der Kapitän des Schiffes, der scheinbar doch früher abzulegen gedachte, als vorher geplant. "Oi, oi! Chūi ga kanjin! Es gab eine kleine Planänderung, was heißt wir legen jetzt ab! Wer noch was an Land vergessen hat, der sollte sich nun beeilen!", tönte es aus der rauen Kehle des Mannes der sich dann zu seinem Steuermann begab. Kurz war die Aufmerksamkeit der beiden Personen somit aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Kapitän gerichtet gewesen und dies gab dem maskierten Mann Anlass dazu, ein anderes Thema anzuschneiden. "Ihr standet vorhin etwas gebückt am Bug, es schien so als könntet ihr euch nicht ohne weiteres aufrecht halten. Zudem scheint ihr, wenn ich eure Körpersprache richtig deute, euer Gewicht größtenteils auf eurem Stab zu ruhen. Das lässt mich zu der Vermutung kommen, dass ihr entweder Schmerzen leidet oder von Haus aus gehbehindert seit. Welche der beiden Möglichkeiten trifft hierbei zu frage ich mich?", fragte er ihn dann, ohne ihn näher provozieren zu wollen. Doch schon vorhin, als die vermummte Gestalt auf ihn zugekommen war, hatte er automatisch etwas Chakra gesammelt, um für einen Notfall gerüstet zu sein. Zwar sah er keine unmittelbare Gefahr von ihm ausgehen, schon gar nicht wenn er wirklich verletzt sein sollte, dennoch wollte er auf Nummer sicher gehen.



Namikaze Engetsu – gespielt von Tobi aka. Namikaze Enoki


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Shūkō
("Seefahrt")



Nachdem sich Tadashi erhoben und die Person angesprochen hatte, war er im ersten Moment begeistert über seine Disziplin. Die meisten Anbu die er kannte waren immernoch sozial freundliche Menschen, mit denen man auch ein Pläuschchen halten konnte, doch bei der Einheit aus Amegakure schien dies nicht der Fall zu sein. Zumindest dachte Tadashi so, bis der Mann angefangen hat zu sprechen. ~Yare yare, bei meinem Glück erwische ich wieder den Spaßvogel der Jagdninja... als wäre Rōshi nicht schon schlimm genug zu ertragen gewesen~ Er schloss den Gedanken ab, reagierte jedoch nicht weiter auf die Anmerkung des Shinobis vor ihm. Hätte er gewusst, um wen es sich handelt, so hätte er vielleicht anders auf eine solche Stichelei reagiert, doch selbst wenn sich der maskierte Mann ihm offenbart hätte, so hätte er für ihn noch immer wie ein Fremder gewirkt. Das es sich um den Ehemann seine Cousine handelt hätte auch daran nichts geändert, denn selbst seine Cousine hatte er zum letzten mal vor guten 20 Jahren gesehen. Sie hatten sich seit her bei ihren aufenthalten in Konohagakure stets verpasst und so hat er auch nie ihren Mann und ihren Sohn kennen gelernt. Würde der Mann ihm davon erzählen, so würde er es durchaus glauben - wie könnte er sonst eine Verbindung zwischen dem Sarutobi und seiner Cousine aufbauen, wenn er sie nicht kennen würde? Doch da er dies nicht tat, behandelte Tadashi weiterhin wie einen Fremden. "Naruhodo. Zannen da naa." Mit diesen Worten war das Thema für ihn geklärt. Zwar würde er von dem Mann berichten, sollte er einen anderen weg einschlagen als er selbst, doch aktuell war er wedr körperlich dazu in der Lage mehr herauszufinden, noch würde sein Gegenüber ihm freiwillig mehr erzählen - soviel war für Tadashi klar. Als der Kapitän sich zu Wort meldete und berichtete, dass sie etwas früher ablegen würden, richtete Tadashi das Wort an ihn. "Wie kommt es zu dieser verfrühten abfahrt?" Es war nicht so, als würde es ihn stören - ganz im Gegenteil, es kam ihm sogar sehr gelegen - doch eine frühe Abfahrt hatte meistens einen Grund und den wollte Tadashi erfahren, wie banal er auch sein mochte. Als der Mann sich dann nach seinem Befinden erkundigte, würde Tadashi nur ein kurzes "Zenbu daijoubu desu" an ihn richten und sich dann, wieder auf seinen Stab gesützt ein wenig von ihm abwenden und eine Position auf dem Schiff einnehmen, auf der er mehr sehen konnte. Dies war bereits in gut zwei Metern Entfernung der Fall, da es dort wieder zur Rehling ging, von der aus der nach Genkakusa schauen konnte, von dem das Schiff nun langsam ablegte. Es war fraglich, ob der Mann ihm noch etwas erzählen würde oder in sonst irgendeiner Form für ihn von interesse sein würde, als das er sich während der fahrt weiter mit ihm unterhalten würde. Würde er ihn Ansprechen oder sollte es doch irgendwie dazu kommen, dass Tadashi sich mit ihm unterhalten wollen würde, so würde dies wohl während der Überfahrt geschehen. Sollte es nicht der Fall sein, würde die Fahrt wohl sehr langweilig werden, doch so könnte er dann seine weiterreise nach Asatsuyu planen. Dort wäre dann die Frage, welche Route der Ame-Anbu nehmen würde. Sollte er ebenfalls Asatsuyu ansteuern, würde er ihn von dort wohl noch eine Weile begleiten, sofern er nicht vorraus stürmte. Wenn er eine andere Richtung einschlagen würde, so würde Tadashi sich ins Gedächtnis rufen, was in besagter Richtung lag, um später im Dorf genauere Details über die Gestalt angeben zu können. Doch bis dahin ging es nun erstmal an die Überfahrt.

En'yō oder Uzu no Kuni no Futō

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("Präludium")





Das neue Team Konarama war nun vollständig und zum Abmarsch bereit, weshalb sich der verantwortungsvolle Senju ohne zu zögern auf den Weg gemacht hatte. Natürlich würden sie sich noch alle aneinander gewöhnen müssen, aber die erste gemeinsame, auswärtige Mission war sowieso immer etwas ganz Besonderes. Zwar war es im Grunde nur eine Mission die der turmhohe Mann alleine durchführen konnte, aber nichts desto trotz würde er seine Schüler mitnehmen und ihnen unterwegs einige Dinge näherbringen. Zudem war, wie auch wohl dem Rat bewusst sein durfte, die Reise in sich selbst ein wichtiger Bestandteil des Friedensprojekts und erhielt dementsprechend auch die nötige Würdigung. Zudem war es möglich, dass der Verursacher der Probleme zurückkehren könnte, was natürlich ein unangenehmer Zufall wäre, würde er sich zu eben jenem Zeitpunkt dazu entscheiden, die sie dann an besagtem Ort wären. Nichts desto trotz waren sie allesamt aufgebrochen und dem Vernehmen nach auch alle in bester Laune. Jetzt, da sie noch halbwegs angenehm temperierten Gefilden waren, hatte er ein kleines Wettrennen veranstaltet, da die geplante Überfahrt ins Reich des Feuers so lange dauern würde, dass sie bis dahin wohl alle wieder regeniert waren. "Wer als letztes am Hafen ankommt, der muss bei der großen Überfahrt der Mannschaft zur Hand gehen und das Deck putzen!", hatte er zum Anreiz der Genin verlautbart und würde dann warten, bis sie losstürmten. Das Rennen war natürlich als reines Laufduell geplant gewesen, denn er hatte zuvor klar gemacht, dass sie dabei keine Jutsu benutzen und die anderen nicht behindern durften. So wären sie, bevor sie dann über die erste Station, der Hafenstadt Genkakusa, weiterreisen würden, zuerst einmal in einem der kleineren Häfen angekommen. Der Verlierer würde die ihm zugewiesene Strafe unter der Aufsicht und unter dem Pfeifenrauch des Jōnin absolvieren dürfen, allerdings erst bei der Überfahrt von Genkakusa nach Hi no Kuni. Als sie in besagter Hafenstadt, nach dem ersten Übersetzen dorthin, angekommen waren, erkundigte sich Konarama zuerst einmal über eine Möglichkeit so zügig wie möglich in eben jenes Reich zu gelangen. Die Genin durften sich währenddessen, solange sie zusammen blieben, frei bewegen und die Hafenstadt erkunden, die sie durch ihre eigene Ankunft rein theoretisch schon einmal betreten haben dürften. Es dauerte auch nur knapp eine halbe Stunde, bis der Hüne zu ihnen zurückkehrte und etwas zu verkünden hatte. "So, alle bereit? In einer Viertelstunde legt unser Schiff ab, wir fahren bei einem Privatmann mit, der mit seiner Familie und einigen Freunden übersetzen wird. Verhaltete euch angemessen und streitet euch, wenn möglich, nicht. Diese Menschen kennen Shinobi nur als Dienstboten und Vasallen, es ist aber nicht unsere derzeitige Aufgabe dieses Bild zurecht zu rücken, sondern in einem Stück den Ozean zu überqueren. Nicht vergessen – wir sind Gäste auf dem Schiff." Den Verlierer des vorherigen Rennens würde er dann noch einmal darauf aufmerksam machen, dass der Kapitän davon in Kenntnis gesetzt worden war, dass ihm nun ein Mann mehr zur Verfügung stand, um die Planken zu wienern. Voranschreitend, würde er den Genin dann den Weg zum Schiff zeigen, das in Kürze ablegen würde.
"reden" | denken | "Quak!" | "NPC"
Life of a Legend
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"Never hate your enemies. It clouds your judgement."

Signatur von Bunny


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Noch am Tor
Yuiko musste nicht lange am Tor warten, schon tauchte ihr Sensei Konarama Senju welche genüsslich auf sie zukam un seine Pfeife rauchte. "Ohayō, Konarama-Sensei." Begrüßte sie ihn während sie ihm aufgeregt zuwinkte. Viele Genin, darunter auch bekannte Gesichter wie Terai und Yuuma waren am Tor versammelt um ebenso ihre Missionen zu bestreiten. Sie freute sich für den Minakura welcher scheinbar nicht so lange warten musste wie sie auf ein Team, er kam gerade mal vor zwei Tagen an und nun hatte er schon ein Team. Nun würde sie sich jedoch eher ihren Team widmen, wo noch zwei Mitglieder fehlten. Konarama hatte sie ja bereits schon etwas kennelernen können, sie konnte ihn bisher relativ gut leiden. Sie wusste ebenso von Kusoka, das noch ein Nara zu dem Team gehörte. Er redete dabei ziemlich herablassend über ihn, und betitelte ihn als unfähigen Shinobi. Die Uzumaki wollte sich jedoch erst selbst ein Bild von dem Jungen machen. "Ich konnte recht gut schlafen, Sensei." Beantwortete sie ihm die Frage und grinste breit. Schließlich tauchte das nächste Mitglied auf, ihr fiel zuerst sein zerzaustes silbernes Haar auf und anschließend seine Kleidung. Yuiko legte leicht musternd den Kopf schief. Lächelte jedoch als er die noch unvollständige Gruppe begrüßte. Auch widmete er sich anschließend ihr persönlich zu, und schien ebenso ihren Namen zu kennen. Sein lächeln dabei wirkte etwas merkwürdig, jedoch ließ sich die Uzumaki davon nicht beirren. "Und du bist wohl Nara Katsumi? Freut mich, Kusoka hat mir schon einwenig über dich erzählt." Sprach sie während sie lächelte und sich leicht verneigte. Bisher wusste sie nicht was sie von ihm halten sollte, er schien recht nett zu sein aber noch schien die richtige sympathie zu ihm zu fehlen. Noch bevor sie sich groß Gedanken darum machen konnte, tauchte auch das letzte Mitglied auf. Hierbei handelte es sich um ein blondes Mädchen mit einer Puppe in der Hand. Auch sie begrüßte die Gruppe und wandte sich dann der jungen Uzumaki zu, doch bemerkte auch sie das sie nun höflicher wurde als zuvor. Dennoch lächelte die Uzumai das Mädchen an. "Freut mich, Mahiko-chan." Das rothaarige Energiebündel, verneigte sich ebenso vor dem Mädchen. Am ersten Tag würde sie sich schon benehmen, und besonders bei ihrer ersten Mission. Sie musste sich ersteinmal an die beiden herantasten und sie kennenlernen. Ob es ihr fiel bringen wird, würde sich dann schon herausstellen.

Unterwegs zum Hafen
Anschließend würde es auch schon losgehen. Die Uzumaki tapste gut gelaunt hinter dem Senju her, und war sichtlich aufgeregt was sie bald erwarten würde. Bisher war sie recht zufrieden was ihr Team anbelangte. Alle waren Pünktlich angekommen, und niemand war dabei den sie überhaupt nicht leiden konnte, glaubte sie jedenfalls bis jetzt. Sie näherten sich langsam den Hafen, als Konarama ein Wettrennen veranlasste. Nun konnte sich die kleine Uzumaki direkt einmal beweisen. Sie war recht schnell, den Senju einholen würde sie zwar nicht aber letzter würde sie auch nicht werden. "Also dann!" Kam es grinsend von der Uzumaki welche den beiden anderen zulächelte und dem ältesten der Gruppe hinterher sprintete. Mit dem Rucksack auf dem Rücken, folgte sie dem Weg zum Hafen und lachte dabei fröhlich. Dabei musste sie unweigerlich an Chiruno denken, welche sicherlich auch Spaß dabei gehabt hätte. Wobei die Uzumaki nichtmal wusste ob die Yuki sehr schnell war oder ob sie es überhaupt mochte. Wie sah es wohl mit den anderen beiden aus? Würden sie sich diesem Rennen anschließen? Unten angekommen, sah sie sich schließlich im Hafen etwas um. Sie war das erste mal Richtig soweit vom Dorf entfernt, und schaute fastiniert die vielen Fische an welche zu verkaufen waren. Und ebenso die großen Schiffe welchen neugierde und nur noch mehr Aufregung in ihr weckten. Bald schon kam der Senju wieder zu der Gruppe, und sprach davon das sich niemand streiten sollte. Sie sollten sich angemessen verhalten, da sie Gäste auf dem Schiff waren. "Wir werden sicher keine Probleme machen, Sensei." Sprach sie und grinste anschließend konnten sie endlich an Deck gehen. Aufgeregt lief die Uzumaki über das Deck zum Bug des Schiffes und schaute hinunter ins Wasser.
Zuletzt geändert von Uzumaki Yuiko am 5. Jan 2014, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.


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Läufer wider Willen



Die Nachricht, dass gerade Kusoka der Uzumaki schon etwas erzählt hatte, stimmte den Nara nicht gerade fröhlich. Er konnte sich ungefähr vorstellen, was der Junge berichtet hatte, aber er sagte nichts weiter dazu. Als letztes kam dann auch Mahiko am Tor an und begrüßte alle fröhlich, bzw. ihr neues Teammitglied einfach freundlich, was Katsumi durch ein Kopfnicken erwiderte. Nachdem also nun alle Höflichkeiten ausgetaucht wurden, begann ihr Sensei damit ihnen zu erklären wo sie als erste hinwollten und das sie dorthin ein Wettrennen veranstalten würden. Ohne darauf zu achten, dass ihr Sensei ihn dabei sehen konnte, verdrehte er die Augen und blickte zu den anderen. Er sah nur wie Yuiko bereits losgesprintet war und wurde sich noch im selben Moment bewusst, dass er sie wohl nie einholen würde. In diesem Moment war er froh, dass er nicht all zu viel Gepäck dabei hatte, denn so war es für ihn kein Problem zumindest ein halbwegs annehmbares Tempo zu erreichen. Dabei ärgerte es ihn nur, dass sein Sensei gerade so etwas gewählt hatte, wo er nun wirklich nicht besonders gut war und was Yuiko vermutlich nur bestätigen würde, was Kusoka ihr erzählt hatte. Allerdings merkte er auch, dass Mahiko ihn nicht überholte. Scheinbar war sie auch nicht schneller als er selbst und da sein Sensei bereits losgelaufen war und er somit niemanden hatte bei dem er sich beschweren konnte und vielleicht zum Teil auch weil er nun wirklich keine Lust hatte Planken zu putzen, war er direkt losgelaufen und wurde auch tatsächlich bis zum Ende nicht von seiner Teamkameradin überholt.

Am Zielort angekommen sah er seinen Sensei finster an: Warum laufen? Es war zwar nach außen hin eine Frage, aber der Jounin war wohl bereits erfahren genug um den versteckten Vorwurf zu verstehen, der in diesem Worten mitschwang. Wenn es etwas gab was der Nara hasste, dann war es ein Wettrennen. Was sollte sowas auch. Bis zu dem Zeitpunkt an denen ihr Sensei ihnen erklärte was gleich vor sich gehen würde, hatte Katsumi sich jedoch wieder etwas beruhigt und folgte seinem Sensei. Das Schiff sah von außen zwar nicht beeindruckend aus, aber man konnte sich wohl doch einigermaßen sicher sein, dass es den Ozean heil überqueren würde. Die Seemänner waren ebenfalls Leute, die einigermaßen seriös aussahen und bei denen Katsumi sich durchaus vorstellen könnte die Augen zu schließen ohne gleich irgendwas zu befürchten. Nicht, dass er irgendetwas wertvolles dabei hatte, aber er hatte von Streichen gehört, die Seeleute gerne mal ihrem Mitreisenden spielten. Bei diesen Männern würden sie wohl wenn überhaupt auch einigermaßen human ausfallen.
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Danke an Lena für das Set :)
Takeru spricht|denkt|handelt


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Kapitel 5.2 Schmetterling im Wind



CF ~ Nandaimon ("südliches Haupttor")

Der Tag begann sonnig was das junge Gemüt der Suzume aufhellte und sie zum Strahlen brachte. Es war nicht wirklich warm, was wohl auch am kühlen Wind lag, welcher vom Meer zu ihr getragen wurde. Die Genin war sich wärmere Temperaturen gewohnt, vor allem wenn die Sonne so ungehindert vom Himmel hinunter lachte, doch im Grunde störte es sie nicht besonders. Im Gegenteil, ihr gefiel es in Uzu no Kuni sehr gut. Noch nie zu vor hatte sie so viel Grün gesehen, wobei ihr ihr ehemaliger Sensei lang und breit erklärt hatte, dass die meisten Reiche reich an Pflanzen waren. Für andere mochte das vielleicht etwas gewöhnliches sein, aber für Mahiko war es nur schon ein fremdes und doch angenehmes Gefühl die Landschaft zu betrachten und den kühlen Wind zu spüren, die frische Luft einzuatmen und das Rascheln der Gräser zu vernehmen. Der Wüstenwind brachte Wärme und Sand mit sich, all das was es in Sunagakure im Überfluss gab, doch hier war es anders. Zwischen den Blättern am Boden versteckten sich Käfer und andere Krabbeltierchen, kurz glaubte Mahiko etwas Vierbeiniges mit Fell zu erblicken, doch das Geschöpf entzog sich zu rasch ihrem Blick, als dass sie hätte feststellen können, was es gewesen sein mochte.
Die Suzume lief gedankenverloren hinter den drei Personen nach, mit welchen sie ab heute ein Team bildete. Misstrauen hegte sie keines gegen diese Menschen, sie schienen allesamt freundlich zu sein, doch es bereitete ihr noch immer Mühe den Senju als ihren Sensei anzusehen. Sie hatte einen guten Sensei gehabt, einen ausgezeichneten sogar, und nun war sie hier und er behauptete nun ihr Sensei zu sein. Mit diesem Gedanken konnte sie sich noch nicht ganz anfreunden.
Ihre Gedanken hingen hinter ihr her als sie die Worte ihres Senseis vernahm. Ein Rennen, fragte sie bei sich und noch ehe sie den Sinn dahinter wirklich verstanden hatte erblickte sie ihre Teampartner wie sie davonliefen. "Oh", brachte sie mit grossen Augen heraus. Gerade als sie sich selbst in Bewegung setzten wollte trieb vor ihr sanft und anmutig ein Schmetterling im Wind. Sie blickte ihm mit einem fröhlichen Lächeln hinterher. "Schau mal, Imo, so einen hast du noch nie gesehen, oder?", fragte Mahiko ihre Puppe wobei ein zartes Kichern ihrer Kehle entrann, "Nun sollten wir aber rennen, sonst machen sie anderen sich noch sorgen." Mit der Puppe auf dem Arm rannte sie über die satte Wiese hinweg und beobachtete dabei mit erstaunen, was sich alles daraus erhob.
Die Suzume erreichte den Treffpunkt als Letzte, wie war es anderes zu erwarten gewesen, ein Schmetterling hatte sie aufgehalten. Scheinbar machte es aber nicht viel aus, denn Katsumi schien nur kurze Zeit vor ihr angekommen zu sein. Sie zuckte mit den Schultern. Eigentlich war es ihr nicht wichtig so etwas zu gewinnen. Trotz dieser Erkenntnis atmete sie schwerer als noch ein paar Minuten zu vor. Ein solcher Sprint war doch etwas anstrengend.
Auf der kurzen Überfahrt zur grossen Hafenstadt, welche Mahiko bereits von ihrer Hinreise bekannt, doch deswegen nicht minder eindrucksvoll war, konnte sich die Genin gut erholen, wobei sie nicht wirklich daran dachte irgendwo still herum zu sitzen. Zu Beginn sass ordnungsgemäss auf einer der Bänke, doch recht schnell zog es sie an eine Schiffsseite wo sie ins Wasser blickte. Sie konnte nicht viel sehen, was sie als enttäuschend empfand und sich deshalb eine andere Beschäftigung suchte. Kurz darauf hatte sie ein Gespräch mit dem Mann angefangen, der sie nun mit seinem kleinen Schiff zur Hafenstadt übersetzte. Sie hatte ihn bereits auf der Hinfahrt kennengelernt und heute war er ebenfalls wieder im Dienst. Während sie ihm erzählte was sie in Asatsuyugakure bereits alles erlebt hatte trumpfte der erfahrene Seefahrer mit Geschichten aus älteren Zeiten auf.
Die Verabschiedung dauerte kurz, Mahiko versprach bald wieder einmal mit ihm auf seinem Boot zu fahren und bedankte sich für das nette Gespräch und auch der ältere Seemann bedankte sich bei der jungen Genin. Freudig hüpfte Mahiko von Deck und fand es fast beruhigend festen Boden unter ihren Füssen zu spüren. Auch bei der Hinfahrt war ihr das Schaukeln auf den Wellen des Meeres nicht ganz geheuer gewesen, ein Glück war sie nicht Seekrank geworden.
Da sie eine halbe Stunde nichts zu tun hatten blickte sich Mahiko etwas um, jedoch entfernte sie sich nicht von ihrer Gruppe, mehr lief sie ein paar Mal um die beiden anderen Genin herum was ein ungeduldiges Gemüt leicht aus der Ruhe bringen könnte. Die Hafenstadt Genkakusa war ein interessanter Ort, auf dem man sich langen Beobachtungen hingeben konnte, den einer aufmerksamen Person fiel sicherlich das geschäftige Treiben auf, welches auf den Stegen und zwischen den einfachen Häusern herrschte. Schiffe legten an und andere stachen in See, Frachten wurden in den Laderäumen grösserer Schiffe verstaut und Personen stiegen ein und aus.
Als schliesslich Konarama wieder zu ihnen stiess erklärte er ihnen an welche Bedingungen sie gebunden waren. Sie sollten sich ruhig verhalten und keinen Streit anfangen. Diese Vorwarnung erschien der Suzume suspekt, warum sollte sie denn einen Streit anfangen und mit wem?
Jedenfalls folgte sie dem Senju auf das Schiff, welches sie wohl zur Wüste des Windreiches geleiten sollte.
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