En'yō ("Weltenmeer")

Das Umland der Insel Uzu no Kuni, in welchem auch Asatsuyugakure no Sato zu finden ist. Die Insel besteht neben der Küste aus einem großen Gebirge, Flüssen und Wäldern.


Beitrag 25. Mär 2013, 18:02

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Das ist die Beschreibung des Ortes

Da Uzu no Kuni eine Insel ist liegt es natürlich von vielen Wassermengen umgeben. Über diesen Ozean lassen sich Mizu no Kuni ("Reich des Wassers"), Hi no Kuni ("Reich des Feuers") und Kaminari no Kuni ("Reich der Blitze"), Nami no Kuni ("Reich der Wellen"), Yugakure no Kuni ("Reich der heißen Quellen"), Shimo no Kuni ("Reich des Frostes") und viele andere Inseln erreichen. Tagsüber ist das Meer meistens ruhig und still mit leichtem Wellengang. Nur bei starkem Wind oder Unwetter wird die See tödlich und gefährlich für Schiffe.

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Beitrag 15. Jun 2013, 16:02

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Des Daimyōs neue Fische


Tatsumaru lachte, als der Genin sich ein wenig damit brüstete, wie weit er schon herum gekommen sei und versuchte wohl zu gleich den Kaguya zu provozieren. Dieser Schlag allerdings ging, wie unschwer an dem Lachen des Jungen zu hören war, gewaltig ins Leere. Ihn schienen die Worte des Genins nicht einmal zu stören und da er etwas Zeit brauchte um sich wieder gänzlich ein zu kriegen, hatte der Genin auch genug Zeit eine weitere Frage zu stellen. Bevor er allerdings darauf antwortete ließ es sich der Kaguya nicht nehmen noch einmal auf die Stichelei des Senjus ein zu gehen. Tut mir Leid, Kleiner, ich wollte dich nicht beleidigen. Tatsächlich lebt mein Clan etwas abseits von Kirigakure. Das wird wohl eher der Grund sein warum du noch nicht wirklich von ihnen gehört hast. Wir sind in den großen Dörfern nicht immer gern gesehene Gäste gewesen. Seine Stimme klang ein klein wenig bitter während er das sagte und wenn man genau hinhörte konnte man vielleicht auch ein klein wenig Wehmut aus der Stimme des Jungen heraus hören. Gleichzeitig zuckte sein Blick kurz zu dem Schwert an seiner Seite als hänge die Aussage irgendwie damit zusammen.
So schnell wie diese Regung gekommen war, war sie allerdings auch schon wieder vorüber und das Lächeln kehrte auf das Gesicht Tatsumarus zurück, der sich nun die Zeit nahm auch die Frage des Genin zu beantworten: Ich wüsste nicht, dass es Pflicht ist nach Asatsuyugakure zu gehen. Ich hab gerne in Mizu no Kuni gelebt und ich war dort auch bereits Chūnin, aber vor kurzem sollte mein Vater dann nach Asatsuyugakure. Warum weiß ich nicht, aber da meine Mutter auch mit umgezogen ist bin ich ebenfalls mitgekommen. Er zuckte leicht mit den Schultern so als habe das Ganze für ihn kaum Bewandtnis und wartete dann ab ob der Genin noch etwas zu sagen hatte, oder ob ihm eine weitere Frage unter den Nägeln brannte.

geschrieben von Paul aka Nara Katsumi

Beitrag 16. Jun 2013, 15:05

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Mission Chiisana Ninmu
Daimyō no Aratasakana („Des Daimyōs neue Fische“)





Hatte sie sich gerade verhört? Sie saßen ja nun schon eine weile zusammen und Yuuma unterhielt sich mit dem Kerl während Natsuki tief in ihren Gedanken versunken war. Es war schon seit einiger Zeit der Fall das die Shinobi's in Asatsuyu ihre Ausbildung absolvierten und er wollte nichts davon wissen? Und das sollte Natsuki ihm also glauben? Naja, ging so. Sie stand auf und entschuldigte sich bei den Jungs das sie mal auf die Toilette gehen musste, außerhalb dieses Raumes versteckte sich Natsuki jedoch während sie Fingerzeichen formte. ~Kagebunshin no Jutsu~ Neben ihr tauchte noch eine Natsuki auf, diese schlich sich zurück in den Raum, sie formte Fingerzeichen. ~Ranshinshō~ Und wollte den Hinterkopf des Jungen berühren, so das dieser davon getroffen wurde. Gleichzeitig zog sie mit Hilfe ihres Fußes den Stuhl unter seinem Hintern weg so das der Kaguya auf den Boden fallen musste. Durch das Jutsu wäre es ihm unmöglich sich aufzufangen. Er wäre damit in ihrer Hand.
Also nahm Natsuki ihren Fuß drückte diesen auf seinen Brustkorb und beugte sich über den Jungen um mal die Sachen auf den Tisch zu bringen. Schließlich hatte sie keine Zeit dafür sich um ihn zu kümmern und lieber hier und jetzt, den so wie er war konnte sie ihn auch einfach über Bord werfen, er würde wohl nicht ertrinken aber ihnen hinter her schwimmen konnte er so auch nicht. ''Also wir machen es so, du sagst die Wahrheit und ich werfe dich nicht über Bord, alles klar?! Manchmal ging es eben nicht anders. Sie hob kurz ihren Kopf und zu Yuuma zu sehen. ''Alles in Ordnung bei dir, Yuuma?'' Fragte sie ihren jüngeren Begleiter, er war vielleicht Überrascht das sie nun doch eingegriffen hatte, aber das ganze wurde ihr allmählich einfach zu bunt.
''Hast du vielleicht ein Seil?'' Wollte sie wissen, ihr Drahtseil würde es zur Not auch tun, aber ein Seil wäre ihr Momentan noch lieber. Sie würde den Fremden nun etwas Untersuchen, vielleicht trug er ja ein weiteres Schriftstück mit sich, von seiner eigentlichen Mission und wenn sie sich geirrt hatte und er war kein Bösewicht, konnte er ihr ja böse sein wie er will. Sie war eben nur vorsichtig. Vielleicht war das ganze ja auch ein Test? Aber das konnte sie sich nicht vorstellen, ein Test von wem und wofür? Nein, nein, das alles war einfach zu Merkwürdig. ''Also wie kann man dich uns hinter her geschickt haben wenn du vor uns an der Anlegestelle warst, wer zum Teufel würde so eine schlecht geschriebene Mission schreiben und sie einem Shinobi mit geben, das wäre nur verdächtig. Und du willst uns ernsthaft erzählen du weißt nicht das man in Asatsuyu seine Ausbildung absolvieren muss, das Dorf ist das Zeichen des Friedens und der Einigkeit zwischen den Ländern. Wer zum Teufel bist du und wer hat dich geschickt?! Er sollte lieber ehrlich Antworten wenn ihm sein Leben lieb war und er nicht ein unfreiwilliges Bad nehmen wollte.

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Beitrag 16. Jun 2013, 15:58

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Kapitel 2: Schlagwort Mission: Daimyō no Aratasakana


Teil 10: Gefährliches Spiel



Yuuma machte ein paar spitze Bemerkungen über die Bekanntheit des Kaguya-Clans und hoffte damit sein Gegenüber etwas aus der Reserve zu locken oder zumindest dazu zuverleiten etwas von sich preis zu geben. Doch nichts der gleichen geschah, wiedereinmal nannte Tatsumaru den jungen Senju „Kleinen“, doch diesmal nahm es Yuuma einfach hin, es brachte ja in dem Moment nichts sich aufzuregen. Doch die Erklärung die der Chuunin bot fand der blauhaarige Junge durchaus interessant. Sein Clan schien im eignen Dorf nicht sonderlich beliebt oder anerkannt zu sein, zumindest lebten sie scheinbar abseits von Kirigakure und wurden im Dorf selbst nicht gern gesehen. Von soetwas hatte Yuuma bis dato noch nicht gehört gehabt und sofort drehten sich seine Gedanken um mögliche Gründe. Hatte der Clan in der Vergangenheit durch schändliche Taten seine Position im Dorf verspielt? Sich selber ins Abseits gedrängt und bei der Bevölkerung einen Zwielichtigen Ruf bekommen? Oder waren sie unberechenbar und man wollte sie aus eigener Sicherheit nicht im Dorf haben? Vielleicht waren ihre Fähigkeiten gar so mächtig das alle Angst in ihrer Nähe hatten? Vielerlei Theorien durchspielte Yuuma im Kopf. Etwas ähnliches gab es, jetzt wo er drüber nachdachte auch schon einmal in Konohagakure. Der Uchiha-Clan nahm auch viele Jahre eine Sonderstellung ein und lebte in einem eigenen Viertel um sie besser unter Beobachtung halten zu können. Aber genaueres wusste Yuuma auch nicht, zwar wurde in der Akademie und auch im Senju-Clan viel Geschichte unterrichtet und besonders im eigenen Clan gepflegte, welche ja dicht mit der Geschichte der Uchiha zusammen hing. Doch vieles wurde auch nur grob erwähnt. Vielleicht würde er in den nächsten Tagen, die er mit Tatsumaru zusammen war, ja noch das eine oder andere in Erfahrung bringen, über ihn und seinem Clan. Nun jedoch stellte Yuuma erst einmal eine andere Frage, er wollte wissen warum Tatsumaru erst so spät nach Asatsuyugakure gekommen war. Er antwortete ihm, scheinbar aufrichtig, das sein Vater vor kurzem dorthin versetzt wurde und sie gemeinsam umgezogen waren. Nun wachte auch Natsuki wieder aus ihren Tagträumen auf, erhob sich und entschuldigte sich mit den Worten das sie auf die Toilette gehen wollte. Yuuma nickte nur zur Bestätigung und wand sich dann wieder Tatsumaru zu. „Nein Pflicht ist es sicher nicht, aber heutzutage sehr üblich. Zumindest war es in Konohagakure Gang und gebe so zeitig wie möglich nach Asatsuyu no Sato zu gehen. Da bilde ich selber schon eine Ausnahme, das ich so lange auf Reisen war und erst jetzt meinen Dienst dort antrete. Aber scheinbar wird das in anderen Dörfern anders gehandhabt.“ entgegnete Yuuma ruhig.
Inzwischen hatte Natsuki versucht sich unbemerkt an Tatsumaru heran zu schleichen und würde ihn, wenn es ihr gelinge, überwältigen, scheinbar um die Wahrheit endlich aus ihm herauspressen zu wollen. Yuuma war unsicher was er davon halten sollte und würde die Aktion schiefgehen, dann würde er abrupt vom Stuhl aufstehen und zwei Schritte zurück gehen um einen Sichheitsabstand zu wahren. Natsuki spielte also ein gefährliches Spiel was die ganze Mission in Gefahr brachte.
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Beitrag 16. Jun 2013, 18:31

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Des Daimyōs neue Fische



Als sich Natsuki entschuldigte weil sie auf Klo gehen wollte nickte der Kaguya nur. Da sie sich bisher ohnehin nur wenig an den Gesprächen zwischen den dreien beteiligt hatte gab es für ihn wohl keinen Grund näher darauf ein zu gehen. Stattdessen richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf den Senju vor sich, der nun ein wenig von Konoha berichtete und auch etwas über seine eigene Geschichte erzählte: Nun ja in Kirigakure ist das auch häufig so und auch da gehen viele Shinobi früh nach Asatsuyugakure, aber ich wollte halt lieber dort bleiben. Ich bin lieber da wo ich geboren wurde. Er ließ ein schräges Lächeln sehen und wieder klang seine Stimme fast ein wenig traurig, was vermutlich an eben genau jenem Umzug gelegen hatte. Dann wandte er seinen Kopf zu Natsuki um, die den Raum gerade wieder betreten hatte und nun auf ihn zuging. Allerdings etwas merkwürdig und scheinbar wollte sie sich dem Kaguya von hinten nähern. Der machte allerdings nur ein fragendes Gesicht und während Natsuki noch etwa in der Mitte des Raumes war fragte er die Sarutobi: Gibt es irgendein Problem? Er hatte dabei eine Augenbraue leicht hochgezogen und schien ernsthaft verwundert über das merkwürdige Verhalten des Mädchens, aber konnte man es ihm verübeln? Immerhin schlich sie durch den Raum in seine Richtung. Scheinbar sicherheitshalber hatte er daher auch seinen Stuhl ein wenig zur Seite gerückt, dass er in einer besseren Position wäre um auf zu springen oder ähnliches, machte sich allerdings nicht die Mühe sonst etwas zu unternehmen. Leicht misstrauisch gegenüber Natsuki wirkte sein Blick zwar schon, aber es wirkte nicht so als würde er sie als ernsthafte Gefahr wahrnehmen.

geschrieben von Paul aka Nara Katsumi

Beitrag 18. Jun 2013, 21:00

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Mission Chiisana Ninmu
Daimyō no Aratasakana („Des Daimyōs neue Fische“)





Der Bunshin wollte sich an schleichen während die echte Natsuki auf das Deck schlich und sich von dort in das Fenster zwängen würde um ihn anzugreifen. Aber dann sah er was der Bunshin tat und da überlegte es sich Natsuki anders, sie würde schon noch heraus finden wer oder was er war. Also ging der Bunshin zu Yuuma hinüber. ''Wir sind schon lange Unterwegs, ich werde mich jetzt schlafen legen.'' Sie nickte dem Kaguya zu. Sie würde nun kein Wort mehr an ihn richten, so seltsam er auch war. Stattdessen ging sie aus dem Raum raus, verpuffte und die echte Natsuki ging in die Schlafkojen um sich hin zu legen. Sie würde wohl mit dem Gefühl im Nacken einen Feind auf dem Schiff zu haben nicht schlafen können, aber etwas dösen war sicherlich drinnen.
Sie wusste nicht ob Yuuma mit kommen würde, etwas Schlaf würde auch ihm gut tun gerade nach dem Training was sie noch im Dorf absolviert hatten. Aber es war seine Entscheidung und sie würde ihn sicherlich nicht zwingen, immerhin war sie nicht seine Mama sondern eine Teamkameradin, zu mindestens auf dieser Mission. Sie glitt sie hinab ins Land der Träume, wie lange würde die Fahrt noch dauern? Während sie vor sich in dämmerte fing Natsuki an zu Träumen.
Es war einmal ein Wasserträger in Indien. Auf seinen Schultern ruhte ein schwerer Holzstab, an dem rechts und links jeweils ein großer Wasserkrug befestigt war. Einer der Krüge hatte einen Sprung, der andere hingegen war makellos und mit diesem konnte der Wasserträger am Ende seines langen Weges vom Fluss zum Haus seines Dienstherrn eine volle Portion Wasser abliefern. In dem kaputten Krug war hingegen immer nur noch etwa die Hälfte des Wassers wenn er am Haus ankam. Der perfekte der beiden Krüge war natürlich sehr stolz darauf, dass der Wasserträger in ihm immer die volle Portion transportieren konnte. Der Krug mit dem Sprung hingegen war beschämt, dass er durch seinen Makel nur halb so gut war wie der andere Krug.Nach zwei Jahren voller Scham hielt der kaputte Krug es nicht mehr aus und sagte zu seinem Träger: "Ich schäme mich so für meine Unzulänglichkeit und möchte mich bei dir entschuldigen." Der Wasserträger schaute den Krug an und fragte: "Aber wofür denn? Wofür schämst du dich?" "Ich war die ganze Zeit nicht in der Lage, das Wasser zu halten, so dass du durch mich immer nur die Hälfte zu dem Haus deines Dienstherrn bringen konntest. Du hast die volle Anstrengung, bekommst aber nicht den vollen Lohn, weil du immer nur anderthalb statt zwei Krüge Wasser ablieferst." bekannte der Krug. Dem Wasserträger lächelte nur und erwiderte: "Achte gleich einmal, wenn wir zum Haus gehen, auf den Straßenrand." Daraufhin fühlte sich der Krug etwas getröstet und so machten sie sich auf den Weg. Am Ende des Weges jedoch fühlte sich der Krug wieder ganz elend und entschuldigte sich erneut zerknirscht bei dem Wasserträger. Der aber erwiderte: "Hast du die Wildblumen am Straßenrand gesehen? Ist dir aufgefallen, dass sie nur auf deiner Seite des Weges wachsen, nicht aber auf der, wo ich den anderen Krug trage? Ich wusste von Beginn an über deinen Sprung. Und so habe ich einige Wildblumensamen gesammelt und sie auf Deiner Seite des Weges verstreut. Jedes Mal, wenn wir zum Haus meines Herren liefen, hast du sie gewässert. Ich habe jeden Tag einige dieser wundervollen Blumen pflücken können und damit den Tisch meines Herren dekoriert. Und all diese Schönheit hast du geschaffen."
Kurz nach dem der Traum zu Ende ging erwachte Natsuki aus ihrem Schlaf, sie streckte sich etwas und rieb sich die Augen. Sie hatte wohl nicht lange geschlafen, so kam es ihr vor. Und der Traum wollte er ihr damit sagen das der kaputte Krug der Kaguya war und sie von ihm noch einen Nutzen ziehen konnte? Also sollte sie erst einmal nichts unternehmen? Die Sarutobi kratzte sich am Kopf, ergab das überhaupt einen Sinn? ''Yuuma?'' Fragte sie in die Stille hinein, wo war der kleine Quälgeist?! Sie müssten doch langsam mal angekommen sein?

Tbc: Hi no Kuni - Umland - Hi no Kuni no Hatoba ("Hafen von Hi no Kuni")
Zuletzt geändert von Sarutobi Natsuki am 2. Okt 2013, 21:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag 19. Jun 2013, 16:52

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Kapitel 2: Schlagwort Mission: Daimyō no Aratasakana


Teil 11: Unsichere Nacht



Natsuki hatte sich von dem Kaguya und dem Senju entfernt unter dem Vorwand auf die Toilette gehen zu wollen. Unterdessen setzten der junge Genin und Tatsumaru ihr Gespräch fort. So erfuhr Yuuma, das der Chuunin einfach nur sehr heimatverbunden war und daher lieber in dem Land seiner Geburt lebte und seinen Dienst als Shinobi nachging, als in einem fremden Land. Dementsprechend schwer musste es dem jungen Mann gefallen sein, nun nach so vielen Jahren in Kirigakure doch noch nach Asatsuyugakure ziehen zu müssen, weil seinem Vater eine Ortswechsel durch versetzen aufgezwungen wurde. Der blauhaarige Junge war da etwas anders gestrickt, ihn selber verband nur wenig mit seinem eigenen Clan, was auch der Grund ist warum er in Asatsuyugakure niemals auf das Senju Anwesen ziehen, sondern lieber eine kleine eigene Wohnung vorziehen würde. Er mochte zwar Konohagakure und fühlte sich durch die Geschichte seines Clanes damit verbunden aber nicht in dem Maße das er Heimweh oder ähnliches hatte. Yuuma war eben reiselustig, ihm gefiel es viele verschiedene Orte kennen zu lernen, aber er verband auch mit keinem Land, keinem Dorf oder anderem Gebiet irgendein Heimat Gefühl. Er wusste das Konohagakure der Ort seiner Geburt war, der Ort an welchem er seine Grundausbildung erhalten hatte und viele, für das Leben wichtige Dinge, gelernt hatte. Er war auch dankbar dafür ein Konohanin zu sein, was er mit dem um seinen Gürtel befestigten Stirnschutz, auf welchem das Symbol Konohagakures eingraviert war, zeigte. Es war das Land seiner Urahnen und wenn er in die Fußstapfen der großen Legenden seines Clanes treten wollte, dann würde Konohagakure auch immer einen besonderen Stellenwert für den Jungen tragen. Aber dies ist wahrscheinlich nicht mal annähernd mit dem Gefühl zu vergleichen, welches der Kaguya für seine Heimat in sich trug. Dann betrat Natsuki wieder den Raum, verhielt sich aber etwas seltsam, scheinbar wollte sich sich an die beiden an schleichen. Yuuma fragte sich was sie vorhatte, als Tatsumaru sie fragte ob es ein Problem gab, antwortete sie nur das sie sich nun schlafen legen würde. Yuuma schaute seiner Teamkollegin für einen Moment nach, bis sie den Raum wieder verlassen hatte. „Ich glaube auch ich werde mich schlafen legen, wir haben Morgen noch einen weiten Weg zu Fuß vor uns, da brauchen wir ausreichend Schlaf. Ich wünsche also eine angenehme Nacht.“, mit diesen Worten stand auch Yuuma auf und folgte Natsuki in einen Schlafraum Unterdeck. Möglichst leise suchte der junge Genin sich eine stille Ecke und legte sich auf eine Koje, wo genau Natsuki im Raum lag wusste Yuuma nicht, denn es war dunkel, aber er wollte auch nicht fragen, es sollte ja niemand beim schlafen gestört werden.
Das Gefühl einen womöglich gefährlichen Mann mit an Bord zu haben ließ den Jungen zunächst nicht schlafen viele Gedanken durchstreiften seinen Kopf: „Was ist wenn er uns in der Nacht ausraubt, oder uns fesselt, oder gleich ermordet?“ So entschloss sich Yuuma etwas zu tun, was er womöglich am nächsten Morgen bereuen würde doch so hatte er zumindest die Sicherheit noch einen weiteren Morgen zu erleben. Yuuma formte ein einhändiges „tora“ und lies einen Mizubunshin von sich entstehen, dieser wusste was zu tun war und legte sich in Yuumas Bett und hielt Wache. Der echte Yuuma hingegen machte es sich unter der Koje auf seiner Schlafmatte bequem und schlief beinah sofort ein, was auch dringend nötig war, doch würde er am nächsten Tag einen Teil seine Erholung wieder verlieren, wenn er den Mizubunshin auflöste. Aber einen sicheren Schlaf war ihn dies Wert.
Falls in der Nacht nicht vorfallen würde, so würde Yuuma am nächsten Morgen durch die Stimme Natsuki´s, die nach ihm fragte, erwachen. „Was ist Natsuki?“ würde er flüsternd entgegnen und sich unter der Koje hervorziehen.

[tbc: Hi no Kuni – Hi no Kuni no Hatoba]

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Beitrag 21. Jun 2013, 21:37

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Des Daimyōs neue Fische


Sie hatten schon einige Zeit zusammen gesessen und ein wenig gequatscht, wobei das eher hieß, dass sich Tatsumaru mit dem Senju unterhielt als Natsuki die erste war die sich verabschiedete mit der Aussage sie wolle schlafen gehen. Einen Moment blickte Tatsumaru ihr hinterher und es schien fast so als sei er über ihr Verhalten ein wenig verwundert. Vielleicht hatte er aber auch das merkwürdige Verhalten der Sarutobi richtig als Misstrauen interpretiert wer konnte das schon wissen. Auf jeden Fall erhob er sich auch, als sich Yuuma erhob und sah den Genin kurz an, als er sich ebenfalls verabschiedete: Gute Nacht, Kleiner., meinte er mit einem freundlichen Lächeln und bewegte sich ebenfalls in Richtung Tür. Vermutlich würde er ebenfalls schlafen gehen, da er sich auch in Richtung seiner Koje bewegte um sich wohl hin zu legen.

Beitrag 26. Jan 2014, 08:10

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Seekrank



CF: Uzu no Kuni no Futō ("Anlegestelle vom Reich der Strudel")

Im gegensatz zu den Anderen Fähren, war diese etwas kleiner und war nicht sehr beladen. Ebenso gab es weniger Passagiere, die auf das andere Land wollten. Doch das lag wohl daran, das wohl der erste Mob wohl den größten teil vom anderen Hafen an das Dorf brachte. Dieser ging aber in die andere Richtung. So stiegen die vier Shinobis´s auf die Fähre und lange dauerte es auch nicht, und die Fahrt nahm Kurs auf. Der junge Hatake konnte nicht glauben, was er da hörte, als sich ihre Senpai verweigerte, die zweite Hälfte zu weiderholen. Doch Schluckend akzeptierte er sein Schicksal und hoffte nur, das es nichts überwichtiges war. Leicht Demotiviert lies er sein Kopf sinken, als die Sarutobi ihn auf die Schulter Klopfte. Die Schwarzhaarige verdrehte nur leicht die Augen und folgte still der gruppe, so als wäre sie nur eine Beobachterin, die nur die Aktionen auswerten braucht für ein bericht. Diese setzte sich nur in einen Schatten, lehnte sich mit den Rücken an die Wand, die diesen Schatten spendete und schloss die Augen. Anstrengend... flog nur durch ihren Kopf. Der Rothaarige aber, schien recht Amüsiert von der Reaktion der Sarutobi zu sein, auch wenn er ein recht Bedrückendes Thema aufgetischt hatte. Er sorgte sich nun mal um seine Süße Schwester, auch wenn er es sooo direkt nicht ausprechen würde. Auf die Frage jedoch von Natsuki, lächelte er nur anschließend, so als hätte sie es eigentlich schon verstanden. "Och, nur so. Ich will ja nicht sagen das es nun eine last ist... es ist nur, es liegt mir nicht leicht um mein Herz, wenn sie in Gefahr ist." meinte er nur und seufzte leicht mit einen recht verzweifelten Lächeln. Doch hey, nun ist es wohl dazu gekommen. Ihr versprechen, brachte ihn aber wieder in Stimmung und bedankte sich bei ihr Lächelnd und begab sich zu seiner Schwester wieder, womit Ichigo und Natsuki erst einmal etwas zu besprechen hatten. Chakra üben mit den Baumlauf Übung? Viel Spaß? "Spaß sieht anders aus, besonders wenn man nicht auf den kopf Fallen will durch den Wellengang." meinte er scherzend doch musste sich der Aufgabe unterwerfen. Also Atmete er durch und raste auf den Mast zu, lies Chakra in die Sohlen fließen und stand erst einmal wackelig da und atmete erleichtert aus. Aber durch eine Welle an der Seite des Schiffes, verlor er die Kontrolle und fiel, wie Prohpezeit auf den Hinterkopf. Er versuchte es gleich darauf noch einmal und blieb dabei länger Standhaft. Wie lange sollte er das nun machen?

- Geschrieben von Yuki Chiruno aka. Bunny

Beitrag 26. Jan 2014, 16:11

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Goro Ubai ("Donnernder Streit")




Cf: Uzu no Kuni no Futō ("Anlegestelle vom Reich der Strudel") - Umland

Sie hatte versucht ihm etwas zu erklären und hatte wohl nicht zu gehört, wahrscheinlich hatte Ichigo erwartet das sie es wiederholen würde, aber dazu hatte Natsuki einfach keine Lust gehabt. Sie war nicht sauer auf den Jungen, aber das ganze wäre nun sein Problem und sie würde keine Gnade walten lassen. Dafür war ihr der Stand eines Iryounin viel zu wichtig, als das sie dies auf die leichte Schulter nehmen würde. Der andere ließ den Kopf hängen, das tat ihr ja schon etwas Leid, aber wie gesagt, keine Gnade! Sie hatte sich zu Kanan gesetzt und ein interessantes Gespräch angefangen, mit ihren Fingern strich sich Natsuki die Haare aus dem Gesicht, das Schiff setzte sich in Bewegung und der Fahrtwind wirbelte ihre kurzen Haare durch einander. Kanan saß auch so, das sie ihren Kopf gegen den Wind stellen musste und das machte es ausgesprochen schwierig das Gesicht des anderen zu sehen, geschweige den seine Augen. In Kanan's Fall war dies das Auge, den das andere war ja verdeckt durch die Augenklappe. Mittlerweile war sie wirklich neugierig was dieser da hinter versteckte. Ihr Sensei und sie könnten ihm vielleicht sogar helfen, es heilen wenn es beschädigt war. Aber sie wollte Kanan nicht darauf ansprechen und schon gar nicht hier und jetzt, den sie waren ja auf einer Mission und das würde einfach nicht passen. Stattdessen unterhielten sich die beiden über ihre Geschwister, den Sugenai die mit dabei war, war die kleine Schwester von Kanan und Natsuki war schon etwas neidisch weil die beiden sich sehen konnte. Ihr Bruder und wie sie Kanan erzählte Zwillingsbruder, war gar nicht da, er war auf Mission und sie selbst war auch sehr beschäftigt da blieb nicht viel Zeit. Wenigstens wohnten sie zusammen bei ihrer Tante und Onkel so war das ganze einfacher. Als Kanan auf einmal näher kam schreckte Natsuki zurück und sie glaubte einen Überraschten Ausdruck im Gesicht des Jungen zu sehen, weswegen sie einfach nur süß lächelte. Es war ihr etwas Peinlich und sie wollte nicht weiter darauf eingehen, noch dazu wollte Natsuki nicht das man sie als verschreckte Katze betrachtete. Er machte sich sehr große Sorgen wegen seiner Schwester, er fürchtete das ihr etwas zu stieße und er sich nicht richtig konzentrieren konnte. Natsuki verstand das ein wenig, außerdem wollte sie ihm einige Sorgen nehmen und deswegen nickte sie dem Jungen zu, sie würde auf Sugenai ein wachsames Auge haben nicht nur weil dies ihr Unterstellt war, sondern damit Kanan etwas beruhigt sein konnte. Armer Kerl. Sie wandte nach dem sie das geklärt hatten ihren Kopf zu Ichigo, dieser versuchte wie sie ihm aufgetragen hatte den Mast hinauf zu steigen, sein erstes mal funktionierte sogar recht gut bis er auf den Kopf viel. Man sagte ja das ein Schlag auf den Hinter Kopf nicht schaden würde, allerdings bezweifelte sie das dies gut für den Genin war. Aber sie machte auch keine Anstalten sich das anzusehen, weil sie wollte das er dieses Technik meisterte. Er würde es schaffen, das dieses Schiff wackelte machte das ganze nur um so reizvoller. Still beobachtete sie also ihren kleinen Schützling der sich gar nicht so dumm Anstellte, sie konnte ja auch eingreifen und ihm ein paar Tipps geben, aber Natsuki schubste ihre Schüler gerne ins kalte Wasser. Schließlich musste man in der Welt eines Shinobis mehr drauf haben und sie wollte ihn nicht an der Hand halten und hindurch führen, sie bevorzugte die etwas härtere Methode anderen etwas bei zu bringen. Das war die sicherste Methode um sicher zu gehen das er nicht so gleich starb. Außerdem hatte sie auch nur diese Seite kennen gelernt den bei ihr hatte man dies auch getan, wenn sie an ihren gleichnamigen Sensei Ichigo dachte. Oder auch Yuuma der sich gerne als ihren Sensei ausgab, bei dem Gedanken an den blau haarigen Senju musste sie lächeln. Sie hatte den kleinen, etwas verschlossenen Jungen sehr gern gewonnen, seine Sticheleien erheiterten sie und sie zog ihn manchmal damit auch auf.
Nach dem sie ihre privaten Gedanken bei Seite schob beobachtete Natsuki die wenigen Menschen die mit auf dem Schiff waren um hinüber zu segeln, unbewusst hielt sie nach dem Kaguya Ausschau. Auch wenn sie wusste das dies unmöglich war, aber die Begegnung mit ihm blieb ihr einfach im Gedächtnis. aber natürlich würde sie ihn hier nicht finden, das wäre, das wäre einfach zu viel des guten. Stattdessen freute sie sich darauf das sie zurück in ihr Heimatland fuhr auch wenn nur für kurze Zeit. Hin no Kuni würde aber egal wie sehr sie Asatsuyu mochte immer ihre Heimat bleiben, sie würde den Willen für beide Dörfer zu kämpfen ebenso wenig aufgeben wie ihren Spaß am Wetten. Natsuki legte irgendwann ihre Hände um ihren Mund, dabei holte sie viel Luft. ''Komm schon Ichigo, gib dir etwas mehr mühe!'' Rief sie den Jungen zu. Sie hoffte er würde es etwas besser hinkriegen, er brauchte eine gute Chakrakontrolle wenn er diese Ausbildung wirklich machen wollte. Die Medizinischen Jutsu's waren schwierig, man musste sein Chakra gut beherrschen um sie richtig einsetzen zu können, sonst würde man seinem Patienten mehr schaden als helfen. Wenn er es nicht meistern konnte, ja dann gab es auch keine Zukunft für ihn. So sah sie das ganze zu mindestens. Nach einiger Zeit auf dem Boden verschränkte Natsuki ihre Arme vor der Brust und senkte ihren Kopf, Sie wollte etwas vor sich hin dösen um die Zeit tot zu schlagen. Bei der kleinsten Berührung, Erschütterung oder anderweitigen Geräuschen wäre sie so wieder hell wach. Einfach weil man auch das können musste als Shinobi, gerade auf den Missionen war es überlebenswichtig sofort wach zu sein, wenn etwas nicht stimmte. Irgendwann war es auch so weit, Kanan schien ebenso ein gedöst zu sein oder hatte er seine Hand auf sie gelegt? Jedenfalls hatte sie seine Berührung gespürt und war darauf hin aufgeschreckt. Sie spürte wie ihr Herzschlag schneller wurde und das Blut in ihren Ohren rauschte durch den ersten Schreck, konnte sie viele Dinge auf einmal in sich aufnehmen. Zu einem das sie noch unterwegs waren, Ichigo der trainierte, da sie keine Gefahr aus machen konnte schloss die Chuunin wieder ihre Augen. Irgendwann wieder wurde Natsuki wieder wach, sie stand auf und streckte sich erst einmal ausgiebig. Ichigo trainierte nicht mehr und wenn sie nach dem Stand der Sonne ging hatte sie mindestens eine Stunde gedöst, weswegen sie sich wohl auch so kaputt fühlte. Die Sitzposition war nicht sehr gemütlich gewesen, auch wenn sie sich bei Kanan angelehnt hatte, wie sie es beim aufstehen hatte sehen können. Sie lief auf dem Schiff etwas herum um sich die Beine zu vertreten, dabei beobachtete sie die Menschen in Ruhe die hier ebenso wie sie rüber fuhren. Schließlich stellte sich Natsuki an den Bug, sie spürte den Fahrtwind im Gesicht und strich sich die Hände durch die Haare. Sie war sich noch nie so drüber im klaren aber sie mochte es auf den Schiffen zu Reisen, sie musste nur nach unten sehen, das Wasser das hier draußen auf dem Meer zu sehen war hatte eine wunderschöne Farbe und sie konnte sich sogar Spiegeln darin. Nicht das sie Eitel war, dennoch lächelte Natsuki ihrem Spiegelbild zu. Sie war schon ganz aufgeregt wegen der Mission.
Die Chuunin hob ihren Kopf, sie blickte in weite Ferne und glaubte dort schon etwas am Horizont zu erkennen, aber vielleicht bildete sie sich das auch nur ein.
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Beitrag 2. Feb 2014, 18:48

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Der Unfall



Erster Maat: Gou
Gou ist ein großer Mann, sehr muskulös und seine Haut ist durch die jahrelange Tätigkeit als Matrose von der Sonne dunkel gefärbt. Er wirkt selbstsicher und beherrscht das Handwerk eines Matrosen wie im Schlaf. Seiner Position als erster Maat wird er gerecht er besitzt ausgezeichnete Führungsqualitäten und behält die gesamt Situation an Bord sehr gut im Blick, so das er schnell zu reagieren vermag.
Detailansicht


Das Schiff welches seine Passagiere von Uzu no Kuni nach Hi no Kuni über setzten sollte hatte schon eine weile volle fahrt aufgenommen. Alle Segel Waren gesetzt und die Mannschaft funktionierte wie immer wie ein geöltes Getriebe. Die Handgriffe waren perfekt auf einander abgestimmt und so konnte das Schiff in kürzester Zeit zur Höchstgeschwindigkeit gebracht werden. Der Kapitän hatte sich unter Deck begeben und seinem ersten Maat Gou das Kommando überlassen. So war dies oft der Fall. Gou kannte seinen Kapitän und dieser auch ihn, schon seit Jahren konnten sich aufeinander verlassen und noch nie gab es Probleme. In all den Jahren in der sie dieses Schiff gemeinsam immer wieder von Uzu no Kuni nach Hi no Kuni segelten war nie etwas größeres schief gegangen. Klar da wo Menschen Arbeiteten passierten auch mal Fehler, doch es gab auf diesem Schiff noch nie ernsthafte Verletzungen oder Unfälle. Und auch an diesem Tag schien es so wie immer zu laufen. Sie hatten schönes, klares Wetter, leichten gleichmäßigen Wind, Sonnenschein und keine Anzeichen das sich baldigst daran etwas ändern sollte. Die halbe Strecke hatten sie auch schon beinah hinter sich gebracht.
Doch dann geschah es:
Ein Matrose der auf einen der Masten geklettert war, geriet, als er in einem Tau mit dem Fuß hängen blieb, aus dem Gleichgewicht. Alles ging plötzlich sehr schnell. Der Matrose verlor den halt und stürzte Kopfüber den Mast hinunter, auf halber höher schlug er gegen das Segel drehte sich noch einmal und klatschte mit einem dumpfen Geräusch auf seiner linken Seite auf das Deck auf. Es dauerte ein Paar Sekunden in denen kein einziges geräusch zu vernehmen war, es schien sogar beinahe so, als hätte der Wind aufgehört zu wehen. Doch dann wurde die Totenstille durch einen Mark erschütternden Schrei, welcher von dem gestürzten Matrosen ausging, gebrochen. Gou eilte sofort zu ihm, er war einer der ersten am Unfall Ort und rief laut: „Ein Arzt, ist ein Arzt an Bord?“ Er war mit der Situation überfordert noch nie war so etwas während seiner Dienstzeit passiert. Und hier vor ihm lag einer seiner Untergebenen, mit einem unnatürlich abgewickelten linken Arm, einer sich langsam rot färbenden Schulter, wohl ein offener Bruch und dieser Mann schrie unaufhörlich vor Schmerzen. Es war ein garstiger Anblick. Doch was niemand wusste dies sollte nicht die letzte Tragödie an diesem Tag bleiben.

Geschrieben von Pepe aka Senju Yuuma

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