En'yō ("Weltenmeer")

Das Umland der Insel Uzu no Kuni, in welchem auch Asatsuyugakure no Sato zu finden ist. Die Insel besteht neben der Küste aus einem großen Gebirge, Flüssen und Wäldern.


Beitrag 25. Mär 2013, 18:02

Beiträge: 327
Erfahrung: 0,00
Geschlecht: nicht angegeben
Das ist die Beschreibung des Ortes

Da Uzu no Kuni eine Insel ist liegt es natürlich von vielen Wassermengen umgeben. Über diesen Ozean lassen sich Mizu no Kuni ("Reich des Wassers"), Hi no Kuni ("Reich des Feuers") und Kaminari no Kuni ("Reich der Blitze"), Nami no Kuni ("Reich der Wellen"), Yugakure no Kuni ("Reich der heißen Quellen"), Shimo no Kuni ("Reich des Frostes") und viele andere Inseln erreichen. Tagsüber ist das Meer meistens ruhig und still mit leichtem Wellengang. Nur bei starkem Wind oder Unwetter wird die See tödlich und gefährlich für Schiffe.

Antworten Seite 3 von 4:
Beitrag 2. Feb 2014, 19:20

Beiträge: 165
Erfahrung: 1.250,00
Geschlecht: weiblich

Mission Chiisana Ninmu
Goro Ubai ("Donnernder Streit")





Natsuki hatte sie in wenigen Sekunden aufgerichtet, sie hatte ein ungutes Gefühl bekommen und wie aufgescheucht blickte sie sich um. Und als sie den dumpfen Schlag hörte hob die Chuunin ihren Kopf, da flog gerade einer vom Himmel. Regnete es nun Menschen. Quatsch, da viele einer hinab, er schlug auf das Deck auf und während sich ihr Körper schon automatisch bewegte und ein Mann zu ihm hin lief, hörte sie schon wie jemand einen Arzt verlangte. Sie kämpfte sich durch die schon ansammelnde Menschenmenge hindurch, und kniete sich zu dem Verletzten wieder. Während das Mädchen für einen Moment in das Gesicht des Mannes blickte, er war sehr dunkel und hatte nach einem Arzt verlangt. ''Ich bin eine Iryounin, Sarutobi Natsuki. Lassen sie mich sehen.'' Sie legte ruhig zwei Finger an den Hals des Mannes, der Puls war unregelmäßig. Langsam drehte sie den Körper auf den Rücken um auch den Herzschlag ab zu hören. Jetzt ging es los, seine Schulter war geschwollen und womöglich hatte er sich einen Knochen gebrochen und noch dazu die Schulter ausgekugelt. Das etwas kleinere Übel, sie blickte dem Mann in die Pupillen die unnatürlich geweitet waren. Der Mann schrie wie am Spieß und kurz überlegte sie ihn bewusstlos zu schlagen, aber wahrscheinlich war es in seiner Situation das beste wenn er bei Bewusstsein blieb.
Sie blickte zu dem Mad auf. ''Halten sie ihn fest, der Oberarmknochen scheint gebrochen zu sein, aber bevor ich diese schiene muss ich ihm die Schulter wieder einrenken.'' Sie gab dem Mann eines ihrer Kunai, auf dessen Griff er beißen sollte. Sie zählte bis drei und wartete darauf das der Mann seinen Freund fest hielt, dann ging sie in Position nahm sich den Arm und mit einem festen Ruck wieder an seine Position zurück zu schieben. Danach durfte der Mad seinen Freund los lassen, sie würde dahin gehend die Fingerzeichen formen und das Chakra in ihren Händen sammeln. ~Shosen Jutsu~ Sie teilte ihre Hände auf, die eine legte sie auf die Schulter und die andere auf den Kopf. Bevor ihr der Mann noch vor Schmerz bewusstlos wurde. Nach dem sie das für einige Momente getan hatte würde sie sich dem gebrochenen Arm widmen. Dieser musste wieder in die Ursprüngliche Position zurück gebracht werden und dann musste sie das Schienen. Sie wies Ichigo an ihr zwei gleich große Holzstäbe zu bringen während sie Sugenai anwies ihr Verbände zu geben. Nach dem sie den Mann anwies noch einmal auf das Kunai zu beißen schob sie den Knochen wieder an seine Position zurück und schiente seinen Arm. Danach formte sie noch einmal Fingerzeichen. ~Shosen Jutsu~ Dieses mal konzentrierte sich Natsuki auf den Arm. Dann richtete sie sich auf und blickte zu dem Mann der nicht verletzt war. ''Ich habe mich um die Verletzungen gekümmert, bringen sie ihn vorsichtig unter deck und legen sie ihn hin, flössen sie ihm Flüssigkeit ein. Aber nicht zu viel immer in kleinen Mengen, wenn er sich darauf hin übergeben muss rufen sie mich noch mal.'' Wenn er sich übergeben musste, war es kein gutes Zeichen, dann hatte er sich den Kopf härter gestoßen als vermutet. Natsuki würde den Leuten noch nachsehen bis sich ihr Blick nach oben richtete von dort war der Mann runter gefallen. Ein Unfall. Ein böser Unfall. Ihre Augen richteten sich auf Kanan, ihrem Teamkollegen doch dann wandte sie ihren Blick ab und ging in die kleine Küche des Schiffes. Sie wies den Smute an eine Hühnersuppe zu kochen für den Verletzten und blickte sich etwas unter den Kräutern um, auch in deren Medizin Schrank was sie so alles hatten.

Bild
"Das Wasser nimmt die Form des eckigen oder runden Gefäßes an, der Mensch den Charakter guter oder schlechter Freunde."
ZA

Beitrag 9. Feb 2014, 16:44

Beiträge: 13
Erfahrung: 210,00
Geschlecht: männlich

BildDie letzte Überfahrt!Bild



Auf dem Schiff:

Natsuki reagierte sofort und ging zu der gestürzten Person. Gou merkte das sie wusste was sie tat und überließ ihr das Feld, half soweit es ihm möglich war, wollte aber nicht im Weg stehen. Sie begann noch an Deck den Verletzten zu behandeln, benutzte dem ersten Maat unbekannte Techniken, die Mittel eines Shinobi waren faszinierend. Nachdem der Arm wieder eingerenkt war und der Mann soweit stabil schien, wurde eine Trage geholt und sein Körper vorsichtig auf diese bugsiert um ihn dann Unterdeck zu bringen. Er brauchte nun viel Ruhe. Gou besah sich die Lage auf dem Schiff und erteilte Befehle und beobachtete die anderen Passagiere. Ein weißhaariger Stachelkopf, Ichigo, begleitete Natsuki in das innere des Schiffes, er war wohl so etwas wie ihr Schüler. Kanan, Mira und Sugenai blieben an Deck unterhielten sich und schienen etwas angespannt. Wohl weil ihnen der Schreck noch in den Knochen saß. Natsuki besah sich die Vorräte im Schiff besonders den Medizinschrank als ihr junger Schüler an ihrer Seite trat und fragte was sie nun vorhatte. Ichigo war sehr interessiert und wollte schnell dazu lernen. Er war fasziniert was man mit einer Medic Ausbildung alles anstellen konnte. Gou stand inzwischen ebenso bei Natsuki und sagte: „Danke für ihre Hilfe! Wie steht es um ihn, gibt es schon eine Prognose wird er wieder völlig gesund?“ Gou war aufgeregt das hörte man an seiner unruhigen besorgen Stimme. „Der Mann muss unkonzentriert gewesen sein, so etwas passiert wirklich nur selten. Solang ich auf diesem Schiff diene war dies der schlimmste Unfall welchen wir je hatten. Aber zum Glück waren sie an Bord und konnten so schnell helfen.“ Fuhr er fort. Er stand noch eine Weile bei Natsuki als plötzlich das Schiff ins wanken kam und ein fürchterliches Geräusch ertönte. Es war ein Rumoren und Krachen, Knarren und Getöse zu vernehmen das einem die Ohren taub wurden. Das ganze Schiff vibrierte, bebte und alles wurde hin und her geschleudert, auch Gou fiel zu Boden. Schränke sprangen auf und gaben ihren Inhalt frei der sich über den Boden verteilte. Der verletzte Mann fiel aus seinem Bett direkt auf den linken lädierten Arm. Es schien so, als wäre das Schiff aus voller Fahrt gestoppt worden. Nach dem Getöse hörte man ein anderes Geräusch, welches man auf einem Schiff nicht hören möchte. Es schien irgendwo Wasser ins Innere zu strömen. Gou welcher langsam wieder auf die Beine kam stand wackelig auf und sah sich um. Die Planken wirkten verbogen, Ritzen waren zu erkennen durch welche Licht fiel, zahlreiche Risse waren zu sehen, sie musste etwas sehr großes gerammt haben, das war ihm sofort klar. Doch seltsam war, das es auf der ganzen Route nichts gab was einen derartigen Schaden hätte anrichten können. Ichigo war zu Boden gestürzt und hatte sich den Kopf gerammt, er war scheinbar nicht bei Bewusstsein. Sollte Natsuki jedoch bei klaren Verstand sein würde Gou sagen: „Sie bleiben hier kümmern, sie sich um ihren Schüler und um unseren verletzten Matrosen, ich werde nach sehen gehen. Und das sie mich nicht falsch verstehen sie sind ihr auf meinem Schiff ich gebe die Befehle und das war ein Befehl!“ Seine stimme ließ keine Widerrede zu und so verließ er Natsuki und torkelte durch das Schiff mit jedem Schritt wurde er wieder sicherer auf seine Beinen. Doch schien es als würde das Schiff schief stehen. Er traf ein Paar Matrosen und verteilte weitere Befehle die Schäden Unterdeck mussten begutachtet werden. „Was für ein seltsamer Tag.“, dachte er kurz bevor er die Tür zum Deck erreicht hatte und wunderte sich über die eigenartige Kälte die seit das Schiff auf das unbekannte Objekt gestoßen war an Bord herrschte. Und er hatte im Grunde keine Ahnung wie seltsam der Tag noch werden sollte.

Einige Minuten zuvor mitten auf dem Weltenmeer:
(für die passende Stimmung das dabei hören: klick)

Mitten auf dem Weltenmeer stand er, einer der meistgesuchten Männer der Welt. Samui Kitakaze, der schneidende Nordwind. Nur ein Deckname, aber in seiner Situation war dies auch unausweichlich. Der Wasserlauf hielt ihn oben und sacht bewegte er sich mit jeder Welle mit. Er wartete, wartete auf ein Schiff um seinen Auftrag erledigen zu können und er wusste das dieses Schiff genau hier entlang kam, es war die gewöhnliche Route, er hatte sich sorgsam informiert. Dabei war der Auftrag seiner gar nicht würdig, so empfand zumindest Kitakaze. Er war Mitglied der Boshoku die gefürchtetste Verbrecher Organisation der Welt und nicht dazu da irgendwelche kleinen Aufträge wie ein Kleinkrimineller auszuführen. Aber eben die Mitgliedschaft in der Organisation hatte schlussendlich dafür gesorgt das er nun hier mitten auf dem Meer stand. Denn um die Ziele der Boshoku erreichen zu können war Geld erforderlich und das nicht zu knapp. Also hieß es hier und da einen Auftrag anzunehmen, mal einen Mann zu töten der einem anderen im Weg war, mal irgendwelche Dinge zu stehlen die jemand begehrte oder jemanden zu entführen. Wichtig war nur das das Geld stimmte und die Boshoku verlangten nicht zu knapp, im Gegenteil sie verlangen um ein vieles mehr als andere gewöhnliche Kriminelle. Doch eine einhundertprozentige Erfüllungsquote bewirkte das sie immer wieder Aufträge bekamen. Diesmal stammten die Auftraggeber aus Yamāi no Sato, einem kleinen Dorf in Hi no Kuni und sie mussten eine horrende Summe hinlegen damit sich Kitakaze überhaupt auf den Weg machte. Doch irgendwie bekamen sie das Geld zusammen und so stand er eben hier und wartete auf das Schiff. Der Boshoku wusste nicht viel, ihn interessierte es auch nicht wirklich, nur soviel hatte er mitbekommen, das es in Yamāi no Sato zwei streitende Sport Clubs gab zwischen die die Gewalt immer mehr eskalierte und der eine Club nun Asatsuyugakure gebeten hatte, Hilfe zu entsenden. Das missfiel dem anderen Verein natürlich also bedienten sie sich anderer Mittel und so wurde Kitakaze mit dem Auftrag losgeschickt zu verhindern das die Hilfe in Yamāi no Sato jemals eintreffen würde. Doch hatten sie einen Fehler gemacht, sie hatten Kitakaze nicht gesagt wie er dies verhindern sollte. Seine Auftraggeber wirkten nicht wie eiskalte Killer und sicher lag es ihnen fern das der Boshoku die Shinobi aus Asatsuyugakure töten sollte, eher wollten sie wohl, das er ihnen Angst einjagte. Kitakaze war sich sogar sehr sicher das es so war, das sagte ihm seine Menschenkenntnis die er über die Jahre auf der Schattenseite des Lebens gesammelt hatte, doch war ihre Formulierung des Auftrags sehr schwammig und der Yuki Erbe interpretierte das ganze etwas freier. Ein Auftrag ohne zu töten, nein das würde nicht zu Kitakaze passen, war doch der Tod Anderer eines der wenigen Vergnügen welches er noch empfand und dies würde er sich nicht nehmen lassen.
Am Horizont kam nun die Segel des Schiffs auf welches er gewartet hatte in Sicht. Kitakaze neige sein Kopf nach links bis es in seinem Hals knackte, tat das gleich noch einmal in dem er seinen Kopf nach rechts legte und betrachtete sein ziel einen Moment. „Endlich, mir war schon langweilig.“, flüsterte der Boshoku zu sich selber. Dann rannte er plötzlich von einer Sekunde zur anderen mit einer derartigen Geschwindigkeit los, dass er eine Furche durch das Wasser hinter sich zog. Er hasste Langeweile und er bekam schnell Langweile weshalb es ihn nun derart danach sehnte jemanden zu töten das er nicht länger warten wollte und konnte. Sein Mantel, ein Erkennungszeichen aller Boshoku, flatterte im Wind, seine Hände waren in den langen Ärmeln nicht zu sehen und seine eiskalten Augen fixierten das Schiff. Würden sie ihn entdecken bevor er an Bord war? Und würde ihnen das überhaupt etwas nutzen? Doch auf dem Schiff war nach einem Sturz noch alles etwas unorganisiert. Wenige Meter bevor er das Schiff erreicht hatte schloss Kitakaze für wenige Sekunden seine Augen um sein Chakra zu konzentrieren, denn er wollte das Schiff mit einem Paukenschlag in Empfang nehmen. Kitakaze öffnete seine Augen wieder, er war noch maximal 20 Meter vom schnell auf ihn zufahrenden Schiff entfernt als er eine extrem hohe Menge seines Chakras in Form von Hyōton an seinen Füßen freisetzte. Augenblicklich gefror das Meer unter seinen Füßen und bildete zunächst eine kleine Eisscholle die sehr schnell anwuchs. Wenige Momente späte rammte das Schiff die Eisfläche welche sich weiter unaufhörlich um das Schiff herum ausbreitete. Von allen Seiten wurde das Schiff von dem Eis in eine Zange genommen, Planken zersprangen, Holz Knarrte, Eisenbeschläge platzen auf. Dies, auch wenn es noch keiner an Bord wusste, war die letzte fahrt des Schiffes.

Wieder an Bord des Schiffes:

Als das Schiff vom Eis umschlossen wurde und es langsam wieder zu Ruhe kam, da eine Bewegung des Seglers nicht mehr möglich war, kamen langsam die Menschen auf dem Deck wieder auf die Füße. Sie sahen sich mit fragenden Blicken an, wussten nicht was sie von der Situation halten sollten. Es gab ein paar Verletzte die bei dem Zusammenstoß schwer gestürzt waren. Doch waren es die drei Shinobi an Deck, Kanan, Sugenai und Mira, welche als erstes das Eis entdeckten. Sie wussten sofort das dies keinen natürlichen Ursprung haben konnte und gingen fast gleichzeitig in Verteidigungsposition. Doch bevor sie jemanden warnen konnten rief ein Matrose: „Hey wer ist das dort am Bug?“ Alle Blicke fielen fast zeitgleich auf Kitakaze der unbeirrt mit seinen türkisblauen eisigen Augen das Deck nach seinem Ziel absuchte. Die drei Shinobi waren dank ihrer Haltung schnell unter den Anwesenden auszumachen. Als er einen Schritt nach vorn machte kam ein anderer Mann, bewaffnet mit einer Lanze, auf ihn zu. Es war ein Matrose der für die Sicherheit an Bord zuständig war und sich dem Fremden in den Weg stellte und fragte: „Du, was wollen sie hier an Bord, sind sie für das Chaos verantwor...“ Doch konnte er nicht zu Ende sprechen mit einer blitzschnellen Bewegung sprang Kitakaze auf den Mann zu, ließ die Lanze, mit der sein Gegner eh nicht recht umgehen konnte, einfach unbeachtet und zerschmetterte dessen Kehlkopf mit einem gezielten Fingerstich. Der Matrose brach röchelnd zusammen, sein Tod war gewiss und unvermeidbar. Kanan reagierte sofort, nahm seinen Hammer in beide Hände und stellte sich Kitakaze in den Weg und vor Sugenai und Mira. Er war ein Chuunin das sah der Boshoku und auch die Bindung zwischen ihm und dem rosahaarigen Mädchen erkannte er an deren besorgtem Blick. Vielleicht waren sie ein Liebespaar oder Geschwister überlegte der Yuki. Damit war sein erstes Opfer auserkoren. Kitakaze sprintete los auf Kanan zu, der mit seinem Hammer Schwung nahm, doch waren seine Bewegungen viel zu langsam für Samui Kitakaze er wich ohne Probleme dem Angriff des Rotschopfes aus und sprang über ihn hinweg. Vor ihm war nun der Weg auf das rosahaarige Mädchen frei, sie wirkte ängstlich beinah starr und dabei hatte der Boshoku von seiner besonderen Aura noch gar keinen Gebrauch gemacht. Versteckt unter seinem langen Ärmel formte Kitakaze einhändig die Fingerzeichen: Ne, Mi, Uma, Inu und holte tief Luft. Noch bevor er hinter Kanan, der noch immer über die Geschwindigkeit seines Gegners verwundert war, landete, spuckte er eine einzige Vakuumklinge aus, die Sugenais Kopf, da sie keine Anstalten machte auszuweichen, was aber auf der kurzen Distanz so gut wie unmöglich gewesen wäre, sauber abtrennte. Die Luftwelle flog noch ein Stück weiter und schlug in das Schiff ein und riss ein riesiges Stück der Seitenwand ab. Hinter Kitakaze ertönte beinah zeitgleich ein lauter Schrei: „SUGENAIIII!“, der den Lärm des splitternden Holzes sogar zu übertönen vermochte. „Sugenai das war also ihr Name.“ dachte der Boshoku kurz und drehte sich zu Kanan der den Namen gerufen hatte herum. Dieser schwang seinen Hammer über seinen Kopf und wollte damit Rache für den Mord an seine Schwester nehmen. Wahnsinn lag in seinen Augen, doch war er chancenlos gegen Kitakaze der mit einer schnellen Bewegung auf ihn diesen zu sich aus dem Gefahrenfeld des Hammers heraus bewegte. Dabei atmete Kitakaze tief ein um das Fūton: Shinkū Renpa einzusetzen, doch spie er nur eine einzelne Vakuumkugel aus, die durch die Brust von Kanan schlug und dessen Herz ein Daumen großes Loch verpasste. Die Kugel tötet noch einen weiteren Mann der hinter dem Rotschopf stand. Dies geschah alles in einer schnellen gleichförmigen Bewegung und am Ende kam Kitakaze vor Kanan fast Gesicht an Gesicht zum stehen. Sie sahen sich in die Augen und man konnte in den Augen des Chuunin sehen das er wusste das er gleich sterben würde. Yuki Isamu genoss diesen Anblick und für einen Bruchteil einer Sekunde trat ein Lächeln auf seine Lippen. Kanan fiel gegen Kitakaze und brach tot zusammen. Der Boshoku war enttäuscht, es gab hier keinen würdigen Gegner, so drehte er sich zu der schwarzhaarigen um. Sie stand mit einem Kunai bewaffnet da, Kitakaze erkannte in ihren Augen, das sie den Tod schon gesehen hatte, doch das würde nichts ändern. Er schloss seine kurz und als er sie wieder öffnete und Mira fixierte hatte sich vieles verändert. Denn nun nutzte er seine Sakki. Mira war erstarrt vor Angst so wie ein Großteil der anderen Passagiere. Es gab wohl nur wenige die einer solche Aura standhalten konnten einige brachen sogar zusammen.

Bild"Gesprochene Wort" /// "Gedanken"Bild

Beitrag 9. Feb 2014, 23:48

Beiträge: 165
Erfahrung: 1.250,00
Geschlecht: weiblich

Mission Chiisana Ninmu
Goro Ubai ("Donnernder Streit")




Ein Mann der hinunter gefallen war um den hatte sie sich gekümmert und nun stand Natsuki unterm Deck und durchsuchte den Medizinischen Notfall Schrank der schon vor Jahren eine Überholung erlebt hatte. Armes Ding. Viele Dinge waren einfach Nutzlos, aber viel erwartet hatte sich die Chuunin nun nicht. Und während Ichigo neben ihr stand und tausende Fragen hatte, auf die sie nicht alle eine Antwort wusste kam auch schon der Matrose auf sie zu. Wie sollte es auch anders sein als das er sich nach seinem Freund erkundigte. Also ließ Natsuki die Sachen erst einmal stehen um sich dem Mann entgegen zu stellen. ''Nun es scheinen keine Ernsthaften Verletzungen zu sein, ein paar Wochen ruhe werden ihm allerdings nicht schaden, da er seinen ausgekugelten Arm auch so lange nicht benutzen sollte, wenn er keine Ernsthaften Schäden haben will.'' Sie nickte, ja unkonzentriert das musste es wohl gewesen sein. Alles was man tat und was für einem zum Alltag wurde, war gefährlicher als alles was neu für einen war. Woran das lag? Nun egal ob nun Zivilist oder Shinobi man war ein Gewohnheitstier und das brachte nun mal solche schlechten Eigenschaften mit sich. Sie lächelte dem Mann aufmunternd zu. ''So weit ich das gesehen habe war es wirklich nichts ernstes, er wird wieder auf die Beine kommen.'' Die Gespräche mit den Angehörigen hatte sie im Krankenhaus noch nie leiden können, sie war kein Eisklotz das sie alles trocken heraus brachte und sie war auch sicher nicht zu Emotional als das sie sich zu stark ein einen Patienten hing. Aber sie mochte es nicht mit den Angehörigen zu reden, wusste sie doch das kein einziges Wort von ihrer Seite aus den Schmerz des Gegenübers lindern würde. Nichts was sie sagen konnte, würde etwas an deren Situationen ändern und sie fühlte das es auch nicht richtig war etwas zu sagen. Es tat ihr leid, ganz gewiss aber damit konnte man sich ja auch nichts kaufen. Es tat ihr vor allem auch um sich selbst Leid, den jeder Toter war ein Zeichen dafür das sie versagt hatte in der Medizin. Das bedeute auch das sie sich verbessern musste, zum Glück war sie hier Hilfreich gewesen. Und nun war Ichigo an der Reihe dies zu lernen, Natsuki drehte ihren Kopf zur Seite um nach dem eben genannten zu sehen. Er stand immer noch am Schrank und durchsuchte ihn eifrig als plötzlich das ganze Schiff zum beben begann. Ein Ruck ging durch das Transportmittel und Natsuki spürte wie sie den Boden unter den Füßen verlor. Sie landete unsanft auf ihrem Hintern und das unschöne Geräusch von einem Knacken und Rumoren zog sich durch das ganze Schiff, als wären sie gegen etwas gefahren. Ichigo konnte Natsuki während ihrem eigenen Fall bemerken, viel ebenso auf den Boden und stieß sich ganz schön heftig den Kopf auf dem Holz an. Selbst Gou hatte es von den Füßen gerissen und nun wurden sie zum Spielball im Schiff und wurden hin und her geschleudert, sie spürte wie einige Gegenstände geflogen kamen und haarscharf sie verfehlten. Und Plötzlich war alles ruhig, das Schiff hatte gestoppt und kurze stille legte sich ehe das rauschende Wasser einem ins Ohr drang. Langsam richtete Natsuki sich auf, Gou hatte sich schon längst erhoben. Sie hatte fragen wollen ob alles in Ordnung sei kam aber gar nicht mehr dazu den dieser fing an Befehle zu erteilen. Sie wollte erst protestieren, aber Gou hatte recht der Verletzte hatte Vorrang vor allem. Kanan und der Rest der Truppe würde sich oben schon im alles kümmern, Sugenai war doch ebenso eine Iryounin. Sie musste erst einmal hier unter Deck alles wieder in Ordnung bringen.
Die Chuunin wandte sich an ihren Schüler dieser lag Bewusstlos am Boden, also Untersuchte sie diesen ob er Verletzt war. Er schien unverletzt aber bewusstlos, das erst beste was ihr in dieser Situation einfiel war ihm zwei mal kräftig ins Gesicht zu schlagen. Es war nicht die Zeit um Samthandschuhe anzuziehen, Auch rüttelte sie heftig an dem Jungen. Sie brauchte nun alle Hände die sie haben konnte. ''Komm zu dir Ichigo, schau nach ob noch jemand Verletzt ist.'' Sie würde den Jungen unter Deck suchen lassen, während sie selber zum Patienten ging. Dieser lag auf den Boden, die Erschütterung musste ihn aus dem Bett geworfen haben. Also legte sie ihn erst einmal wieder zurück, wenigstens wurde er nicht eingeklemmt unter schweren Gegenständen. Aber vielleicht waren ja da noch andere. Doch zu erst einmal dieser und während Natsuki sich den armen Kerl noch einmal ansah gingen ihre Gedanken mit ihr durch. Vorhin als sie draußen gestanden hatte an Deck, hatte sie geglaubt in der Ferne etwas zu erkennen. Sie dachte sie habe sich das eingebildet immerhin war sie gerade aufgewacht von dem kleinen Schläfchen. Sie mussten etwas gerammt haben, auch das war ihr klar, das Wasser drang ja nicht einfach so ein weil es eben Lust dazu hatte. Nein, sie hatten etwas gerammt, etwas großes und hatten nun ein Loch. Entweder sie stopften das Loch oder sie gingen alle von Bord. Das Festland war noch zu weit weg, aber die Insel nicht. Das wäre kein Problem, selbst wenn sie Ichigo der nicht auf dem Wasser laufen konnte mit sich zog. Aber die anderen, die ganzen Menschen die brauchten ein Rettungsboot und sie wusste nicht mehr ob sie eins gesehen hatte. Die Mannschaft des Schiffes waren auf solche Situationen Vorbereitet sie würde Tatkräftig mit helfen und sich mit Kanan absprechen doch zu erst einmal wollte sie nach allen Verletzten sehen. Doch oberste Priorität hatte nun mal dieser hier. Natsuki formte ihre Fingerzeichen noch einmal um das medizinische Jutsu noch einmal anzuwenden. Wer wusste das schon was er durch den Sturz wieder erlitten hatte. ~Shosen Jutsu~ Damit hielt sie noch einmal ihre Hände die Dank ihrem Chakra nun grün leuchtenden über die Stelle des verbundenen Armes und seines Kopfes. So hielt sie einige Zeit lang still, das Wasser das in das Schiff eindrang übertönte jegliches Geräusch, weswegen Natsuki besonders achtsam war. Sie konnte nicht einmal mit bekommen was oben los war. Nach dem ihr Patient wieder so weit in Ordnung war das auch sein Puls normal war stand Natsuki auf und suchte Ichigo.
Dieser schrie kläglich um Hilfe, also beschleunigte Natsuki ihre Schritte. Ein Mann war eingeklemmt und Ichigo versuchte ihn zu befreien, allerdings schaffte er das gar nicht alleine. Sofort packte Natsuki mit an und gemeinsam hoben sie den schweren Gegenstand von den Mann. Wo war den nur die Mannschaft? Das Wasser stieg auch unaufhörlich, die Chuunin kniete sich erst einmal zu dem Mann hinunter. Sein Bein war eingequetscht gewesen, es war schon ganz Lila und Blau. Ichigo und sie stützten ihn vom Wasser weg, zurück in die Kabine in der auch der andere Lag. Auch hier formte sie noch einmal Fingerzeichen. ~Shosen Jutsu~ Die Sarutobi hielt ihre Hände über das verletzte Bein. Was war hier nur los? ''Ichigo, verbinde das Bein des Mannes. Danach gehst du nach oben und siehst nach Kanan und den anderen, Sugenai wird sicher Hilfe brauchen falls noch jemand Verletzt ist. Ich bleibe hier und suche nach weiteren Verletzten.'' Oben an Deck fehlten die Gegenstände an denen man sich Verletzten konnte, dafür konnte man heftig stürzen. Sie wollte den Jungen nicht hier haben so lange sie nicht wusste was los war. Und wieso hatte sich noch niemand um das Loch im Schiff gekümmert. Natsuki ging aus der Kabine raus, sie blickte sich um konnte aber niemanden finden auch als sie nach einigen rief bekam sie keine Antwort. Und nun? Sie machte sich auf die Suche nach weiteren Menschen die sich vielleicht Verletzt hatten, vieles war auf den Boden gefallen, dieser hatte viele Risse und überall kam Wasser und endlich! Kamen zwei Matrosen auf sie zu getorkelt. Sie hatten sich wohl etwas den Kopf gestoßen, den beiden Berichtete sie das zwei Verletzte in der letzten Kabine waren und das diese nach oben geschafft werden mussten, den hier unten wäre bald alles unter Wasser. Sie mussten runter von dem Schiff das war der Sarutobi klar. Sie wollte aber das Loch im Schiff erkunden und suchte nun danach, auf den Weg dorthin fand sie einige tote. Sie wurden von harten Gegenständen getroffen und lagen reglos am Boden. Selbst alle Erfahrung hätte da nicht helfen können, selbst wenn sie diese viel früher entdeckt hätte, das erkannte sie so gleich. Am Loch des Schiffes angekommen stellten sich wieder ihre Härchen auf, aber nicht weil sie glaubte etwas würde passieren sondern weil sie doch spürte wie kalt es geworden war.
Das Schiff war wohl nicht mehr zu retten also wandte sich Natsuki und lief den Weg zurück, bis sie plötzlich stolperte und erst einmal ins Wasser eintauchte das schon Knietief stand. Keuchend er hob die Kunoichi ihren Kopf aus dem Wasser, gerade eben hatte sie Gedacht etwas spüren zu können was sie ins taumeln gebracht hatte. Nun etwas langsamer ging sie langsam in Richtung Treppenstufen um Vorsichtig hinaus spähen zu können, was den da los war. Nichts in der Welt hätte sie aber auf diesen Anblick vorbereiten können.

Bild
"Das Wasser nimmt die Form des eckigen oder runden Gefäßes an, der Mensch den Charakter guter oder schlechter Freunde."
ZA

Beitrag 12. Feb 2014, 01:08

Beiträge: 13
Erfahrung: 210,00
Geschlecht: männlich

BildMassaker an DeckBild



Für die passende Stimmung: klick

Gou hatte sich bis zur Tür auf das Deck durchgekämpft, überall auf dem Weg lagen Trümmer, das Schiff war sehr schwer beschädigt worden. Was hatten sie nur gerammt, überlegte der erste Maat die ganze Zeit als er es endlich geschafft hatte und nach draußen trat. Im nächsten Moment spürte er wie etwas seine Brust durchbohrte, er Blickt in die Richtung aus die er das Geschoss vermutete und sah, wie einer der Shinobi, welche mit an Bord war, ein rothaariger hoch gebauter junger Chuunin, gerade scheinbar Tod an einem anderen Mann, mit lavendelfarbenden Haaren hinunter glitt. Im nächsten Moment versagten auch Gous Beine und er sackte Tod vor der Tür in sich zusammen. Mit einem dumpfen Geräusch schlug er auf das Deck auf.
Kitakaze störte sich nicht daran, das er mit seiner letzten Attacke zwei getötet hatte, er widmete sich nun lieber seinem Letzten Ziel. Er war eh schon enttäuscht von dem Auftrag, wiedereinmal tötete er nur Kleinvieh, nie waren wahre Gegner darunter. Die schwarzhaarigen Kunochi starrte den Boshoku ängstlich an doch dieser wollte das sie noch mehr Angst spürte, so aktivierte er seine Sakki. Mira erstarrte und als Kitakaze einen Schritt auf sie zu machte ließ sie das Kunai fallen und zitterte am gesamten Körper. Die anderen Passagiere, für die das Geschehen viel zu schnell war registrierten erst jetzt das es bereits vier Tote gab. Die letzten Sekunden waren einfach so an ihnen vorüber gegangen, alles war so schnell das kaum einer in der Lage war zu reagieren. Eine Frau begann laut zu schreien. Ein Matrose, voller Panik sprang vorn Bord nur um sich beim aufkommen auf dem Eis beide Beine zu brechen. Die Sakki hatte die Kontrolle übernommen. Keiner war mehr in der Lage die Todesangst die sie verspürten zu unterdrücken, sie übermannte sie förmlich. Eine handvoll wurde Bewusstlos , andere starrten, unfähig den Blick abzuwenden, angsterfüllt zu Kitakaze. Sie alle spürten schon längst, das ihr Leben heute ein Ende nehmen würde. Vor ihnen stand ihr Schicksal, ein Mann der sich nicht um das Leben und Wohlergehen anderer scherte, dem ein toter Mensch mehr oder weniger völlig gleich war. Dieses Monster hatte in seinem Leben schon hunderte getötet und würde sich hier auf dem Schiff nicht anders verhalten. Doch zunächst galt seine Aufmerksamkeit nur Mira, so bemerkte er auch nicht das ein kleiner weißhaariger Stachelkopf als er aus der Tür ins Freie treten wollte, ohnmächtig durch die Aura die der Boshoku ausstrahlte zusammensackte. Mit zwei weiteren Schritten stand Kitakaze direkt vor dem Mädchen, sie hatte Tränen in den Augen, ihr Atem ging schnell, doch kein laut verließ ihre Lippen. Was hatte sie gerade nur erleben müssen und warum tat der Fremde dies, waren ihre vorherrschenden Gedanken. Sie wollte laut um Hilfe schreien doch die Angst schnürte ihr die Kehle zu. Dann spürte sie die kalte Hand des Fremden auf ihrer Wange. Vorsichtig ob Kitakaze ihr Gesicht ein Stück nach oben, so das er von oben herab auf sie nieder sah. Ihre Blicke kreuzten sich und der Yuki Erbe genoss die Todesangst in ihren Augen. Mit dem Handrücken strich er über ihre Wange, beinahe väterlich und wischte die Tränen weg. „Nah nah, nicht weinen kleines, du brauchst keine Angst mehr zu haben, ich komme um dich zu erlösen. Gleich wird alle Qual ein Ende haben, nie wieder wirst du traurig sein müssen, denn deine jämmerliche Existenz wird gleich nicht länger die Welt durch ihre Schwäche verschmutzen.“, sprach Kitakaze in einem ruhigen kalten Ton. Beide standen so dicht aneinander das er ihre Brüste sich schnell hebend und senkend auf seinem Körper spüren konnte. Sein Hand schloss sich nun zunächst ganz zärtlich um ihren Hals und drückte dann fester zu. „Doch zuvor wirst du die HÖLLE DURCHLEBEN.“ Mit diesen Worten packte Kitakaze fest zu und hob Mira ein Stück an um sie vor sich in die Luft zu schleudern. Augenblicklich sprang der Boshoku ihr nach und versengte sein Knie in ihrem Magen, schlug ihr zeitgleich mit einem Ellenbogen auf den Rücken und ein lauter Schrei entfuhr dem Mädchen. „Wärst du nicht so schwach hätte ich dir einen gnädigeren Tod gegönnt.“, flüsterte Kitakaze vor sich hin und sah zu wie Mira am gesamten Körper vor Schmerzen zitternd auf dem Boden zusammenbrach. Einhändig formte Kitakaze die Fingerzeichen: Ne, Tatsu, Tori und eine Windklinge legte sich um seine Rechte Hand mit einer kuren Bewegung schoss diese auf das Mädchen zu und zerteilte sie auf Höhe ihres Bauchnabels in zwei Hälften. Sie stöhnte noch einen Moment, ihr Gesicht krampfte sich vor Schmerz zusammen und dann war sie Tod. Die Windklinge durchschlug aber noch das Deck und schoss durch das Schiff hindurch bis sie auf der Unterseite wieder austrat.
Kitakaze betrachtete einen Moment die Leiche vor seinen Augen, dann wandte er sich ab und formte die selben Fingerzeichen ein weiteres mal. Diesmal ließ er an beiden Händen eine Windklinge entstehen und mit einer kurzen handbewegung flogen beide über das Deck des Schiffes hinweg. Eine traf den Masten welcher Augeblicklich begann umzufallen. Die andere Tötete viele Passagiere die noch an Deck waren und sich vor Angst nicht bewegen konnten. Der Mast kracht Sekunden später auf das Schiff und ließ weitere Planken zersplittern, drang durch den geschwächten Schiffskörper ein und würde im Unterdeck noch mehr Chaos anrichten. Für Kitakaze wurde es nun Zeit zu gehen, das Schiff war dem Untergang geweiht. Das braunhaarige Mädchen welches an der Treppe zum Unterdeck in Deckung gegangen war, war Kitakaze egal, sie würde mit dem Schiff untergehen, der Kampf hatte ihn einfach zu sehr gelangweilt um ihn fortzuführen. Am Bug des Schiffes blieb Kitakaze stehen und drehte sich noch einmal um, dann sprang er von Bord auf die umgebene Eisfläche und zog, sollte er nicht aufgehalten werden, von dannen.

[tbc:???]

Bild"Gesprochene Wort" /// "Gedanken"Bild

Beitrag 12. Feb 2014, 22:16

Beiträge: 165
Erfahrung: 1.250,00
Geschlecht: weiblich

Mission Chiisana Ninmu
Goro Ubai ("Donnernder Streit")




Hätte man gewusst was passieren würde, hätte man es dann noch verhindern können? Sie war eine Iryounin, ja und stolz auf das was sie tat. Es war auch nicht das erste mal das sie sah wie ein Mensch starb. Ganz sicher nicht, auch auf Missionen war ihr das passiert, einmal. Aber nichts war so wie hier, nichts. Natsuki hatte ja aufs Deck gehen wollen aber nun stand sie an der Treppe und blickte nach draußen, dort lag zu einem Ichigo scheinbar bewusstlos. Kanan, Sugenai tot, der erste Mad tot und ein Mann mit lila Haaren stürzte sich gerade auf Mira. Die Passagiere rund herum lagen alle am Boden und nach getaner Arbeit sprang der Mann von Board. Natsuki hatte mit Schreckensweiten Augen das ganze beobachtet und ihre ganze Statur hatte sich in eine Salzsäule verwandelt. Was war nur geschehen? Sie verstand es nicht, wieso lagen ihre Teamkameraden tot auf dem Boden? Wer war dieser Mann, wieso hatte er diese getötet und warum sah es bei ihm so einfach aus. Als wären sie gar keine Shinobi's. Gut die letzte Frage war einfach zu beantworten, er war einer besser. Aber wieso? Immer wieder spielte sich die letzte Szene die Natsuki hatte beobachten müssen in ihrem Kopf ab, sie verstand es nicht was passiert war. Gerade eben waren sie noch auf dem Weg zur ihrer Mission und nun lagen sie da in ihrem eigenen Blut. Ein Matrose war herunter gefallen, ja ein Unglück wie man es nennen würde aber das. Wie in Zeitlupe nahem ihre Augen war, das viele Menschen sich wieder aufrichteten und auch Ichigo schien sich etwas zu rühren, wenigstens hatte er nicht sein Leben verloren. Und während sie all das zwar sah und unbewusst auch mit bekam rührte sie sich immer noch nicht, es war als wäre die Zeit stehen geblieben für sie. Sie hörte nur das Blut in ihren Ohren Rauschen, was durch die Adrenalinausschütting verursacht wurde, den auch ihr Puls war nun schneller als vorher, der erste Moment des Schockes war überwunden und als sie kurz blinzelte und die Augen sich wieder öffneten bewegte sich auch ihr Körper ganz von alleine und sie lief nach vorne zum Bug. Hier lehnte sich Natsuki über die Reling um nach dem Kerl zu sehen doch dieser war verschwunden. Und nun? Die Chuunin wandte sich um den die Menschen sammelten sich alle um sie herum, das Schiff war am sinken und sie mussten Weg von ihr. Die Sarutobi versuchte ihre Gefühle niederzukämpfen und diese Situation auf später zu vertagen den nun zählte einfach nur eines diese Menschen wieder sicher an Land zu bringen. Also versuchte sie die Menschen zu beruhigen, die übrige Besatzung des Schiffes wies sie an das Rettungsboot fertig zu machen. Von unten holte Natsuki einige Laken in denen sie die toten Körper ihrer Kameraden einwickelte. Eine junge Dame wies sie an mit ihrem Mann sich Ichigo an zu nehmen, dieser war einfach nur Bewusstlos und würde wieder werden.
Anstatt sich in das überfüllte Boot zu setzen lief Natsuki neben diesem her auf dem Wasser. Falls der Mann zurück kam, was sie allerdings nicht glaubte würde sie ihn so frühzeitig erkennen noch dazu verspürte die Chuunin keine Lust zu sitzen und darauf zu warten das sie endlich an kamen. Stattdessen hing sie nun ihren Gedanken nach, sie verstand immer noch nicht wieso das hatte passieren müssen. Er war auch ein Shinobi, aber wieso hatte er das getan. Ja es gab einige Abtrünnige und das töten gehörte nun einmal auch zum Handwerk eines Shinobi's aber sie alle waren ja fast noch Kinder, nicht wichtig genug als das man sie angreifen musste. Hatte es was mit der Mission zu tun, wollte man sie aufhalten? Aber den Streit zu schlichten sollte doch im Sinne beider Parteien sein. Sie verstand es nicht, egal wie sie es betrachtete. Wenigstens war die Überfahrt angenehm ruhig nur einmal hatte Natsuki sich mit ins Boot gesetzt um nach Ichigo zu sehen der immer noch Bewusstlos war. Sie machte sich deswegen Sorgen, aber helfen konnte sie ihm deswegen auch nicht. Am Hafen endlich angekommen kümmerte Natsuki sich darum das man einen Wagen beschaffte darauf bettete sie die toten aber auch Ichigo schlussendlich schaffte sie es sogar jemanden aufzutreiben der ihr den Wagen ins Dorf zog. Sie musste zum Rat, aber sollte sie denen sagen, was nur? Schweigend lief sie den Weg hinauf zum Dorf, jede einzelne Stufe war eine Qual, Sie wollte gar nicht zurück den das ganze war noch zu verwirrend für sie. Und dennoch stand sie vor dem Tor und gab Wortlos ihren Gruß an die Wachen, die mussten sich wohl wundern den Natsuki war eigentlich ganz gesprächig. Ihre Schritte führten sie zum Rat, die Männer bezahlte sie aus eigener Tasche heraus und verabschiedete sie schließlich. Den Leichnam musste sie später dann wohl erst einmal dem Krankenhaus geben oder ähnliches. Sie hingegen wollte erst einmal hinein und denen sagen das die Mission gescheitert war noch bevor sie angefangen hatte.



Tbc: Shichi no Honsha - Ikkai ("Erdgeschoss") - Westviertel
Bild
"Das Wasser nimmt die Form des eckigen oder runden Gefäßes an, der Mensch den Charakter guter oder schlechter Freunde."
ZA

Beitrag 20. Mär 2014, 23:29

Beiträge: 423
Erfahrung: 1.320,00
Geschlecht: männlich

Okini
("auf hoher See")





Auf dem Weg zum Meer



Nach der doch recht herzlichen Verabschiedung von den Dorfbewohnern, gestaltete sich die Rückreise nach Asatsuyugakure für Enoki mitsam gemischten Gefühlen recht eigenartig. Auf der einen Seite, war er froh, dass sie es geschafft hatten, noch so viele Menschen zu retten und die Hoffnung in den Augen der Menschen zu erblicken, die vor den Trümmern ihres Lebens standen. Es war abschließend gesehen ein positives Gefühl, mit welchem er die Leute zusammen mit seinem Team zurückließ. Der Rückweg sollte sich als recht angenehm für sie herausstellen. Nicht nur, dass sie an einem weiter östlich gelegenen Dorf sich erfrischen und duschen konnten, um den Schweiß der harten Arbeit letztlich abstreifen zu können, sie begegneten dort auch einer Art Kurierkutsche. So fädelte Ai in ihrer unwahrscheinlich charmanten Art und Weise, einen Handel ein. Sie würden für die Wegstrecke nach Hi no Kuni die Kutsche beschützen, während sie gleichzeitig als Mitreisende mitfahren durften und so eine Chance hatten sich auf dem Weg zu erholen. Denn sie hatten wohl alle ziemlich federn lassen müssen in letzter Zeit, weshalb diese Gelegenheit auf eine zügige und dabei doch recht komfortable Reiseform recht verführerisch wirkte. Abwechselnd hielten sie Wache, immer einer, die anderen drei konnten sich ausruhen oder den anderen Gesellschaft leisten. So schafften sie es während ihrer einige Tage dauernden Reise durch Hi no Kuni, sich gut zu erholen. Letztlich kamen sie ohne nenneswerte Vorfälle wieder an den Hafen, den sie vor einiger Zeit selbst erst angesteuert hatten. Dort angekommen schien die Stimmung allerdings alles andere als gut zu sein. Die Menschen schienen irgendwie aufgekratzt, besorgt und alamiert zu sein. Jeder halbwegs aufmerksame Mensch hätte dies sehen können. Enoki, von Natur aus ein neugieriges Kerlchen, mischte sich, während sie auf eine passende Möglichkeit zum Übersetzen nach Uzu no Kuni warteten, unter die Leute und versuche ein paar Informationen zu erhalten. Als er wieder zurückkehrte, war er selbst zwar ruhig, aber hatte ein wenig die Besorgnis der Einwohner übernommen. "Scheint so, als wäre vor ein paar Tagen draußen auf dem Meer ein Unglück geschehen. Wobei Unglück auch noch ein umstrittener Begriff zu sein scheint." Während er sprach sah er zu Ai hinauf, der es abermals nicht so gut zu gehen schien, wieso auch immer. Dies hatte der Namikaze noch nicht herausgefunden, aber es schien an diesem Ort zu liegen. Denn schon bei der ersten Ankunft hatte sich die Frau komisch verhalten. Das Warten auf das Schiff wurde von dem unsäglichen Unwissen, was genau geschehen war, um die Leute derartig zu beschäftigen, beschwert.


Auf dem Weltenmeer



Etwas gedämpft, war die Freude, zumindest bei Enoki, der Enthausiasmus der letzten Tage war jedoch keineswegs verflogen. Nachdem sie ihre Kojen eingerichtet hatten – Terai, Yuuma und er durften sich einen Raum zu dritt teilen – war der Namikaze wieder an Deck gegangen und hatte sich ans Heck gestellt. Er setzte sich auf die Reling und sah auf den Kontinent zurück, der langsam immer kleiner wurde. Seine Gedanken an seine Heimat Ame no Kuni, aber auch an das Dorf der Bergleute durchfluteten seinen Kopf. Es war eine der seltenen Momente, wo er recht ernst, in sich gekehrt und nachdenklich wirkte. Nach einer Weile wollte er sich die Gedanken aber wieder etwas ordnen und sprang daher mit Geschick rücklinks wieder an Deck. Den Kapitän am Steuer fragte er letztlich noch, ob es ihnen erlaubt wäre, die Masten für ihr Training hinauf zu sprinten, was der zuerst etwas verwunderlich wirkende Mann letztlich aber akzeptierend bejahte. Allerdings fügte er noch an, dass sie dies auf eigene Gefahr machen würde. Doch die Antwort reichte dem Namikaze, denn dergestalt würde er zu Yuuma und Terai gehen und sie fragen, ob einer von ihnen Lust hätte, einen kleinen Wettkampf mit ihm abzuhalten. "Seht es als keine Vorbereitung zum Shinobi Kumite. Wer als erstes oben auf dem Mast steht und seine Balance für mindestens drei Sekunden hält, gewinnt!", sagte er selbstsicher und formte mit drei Fingern die Zeitspanne nach, die er für angemessen hielt. Selbst wenn keiner von ihnen Lust hatte, würde er eben komplett alleine sein Training fortsetzen. Im Vergleich zu noch einer oder zwei Wochen hatte er schon beträchtliche Fortschritte gemacht. Mittels des Ki Nobori, mit dessen Hilfe er sich, nach dem Sprung an den Masten an diesem emporbewegen würde, und dem wiederholten Einsatz des Shunshin no Jutsu, würde er dann so schnell wie möglich versuchen, auf den Masten zu gelangen. Vielleicht brauchte es auch erst einmal einen kleinen Anreiz für die anderen, um den Hintern hoch zu bekommen, weshalb Enoki von oben auf sie herablächelte, bevor er dann mittels erneuten Gebrauchs beider Ninjutsu wieder auf dem Boden der Tatsachen ankommen würde. Gespannt wartete der Genin ab, ob sich einer von beiden zu dem kleinen Wettkampf hinreißen lassen würde.


"reden" | denken | "NPC"
Battletheme
Bild
"No! No! No! It's not an offence, it's a description of you!"

Beitrag 21. Mär 2014, 20:58

Beiträge: 416
Erfahrung: 2.285,00
Geschlecht: männlich

Kapitel 4:Neue Mission und der Weg zum Inshōkozō


Teil 22: Zeitvertreib an Bord



[cf:Tsuchi no Kuni – Umland - Kōfu no Sato]

Auf dem Weg

Die Verabschiedung von den Dorfbewohnern hielt Yuuma für seinen Teil eher kurz, er konnte mit der Herzlichkeit mit der Enoki an die Sache heranging nichts anfangen. Für ihn waren das einfach zu viele Gefühle für zu viele Personen die man aller Wahrscheinlichkeit eh nie oder nicht in nächster Zeit, wiedersehen würde. Klar dachte auch Yuuma an das Erlebte und der ersten Erleichterung das die Mission vorbei war und sie relativ gut gelaufen war, zumindest hatte er nicht solch ein Reinfall wie beim letzten mal erlebt, wich schnell dem Gefühl das sie eigentlich viel zu wenig getan hatten. Viele Menschen waren gestorben noch bevor sie angekommen waren, schlussendlich waren sie mehr damit beschäftigt gewesen zu dem Ort des Unglückes zu gelangen, als das sie wirklich hätten Hilfe leisten können. Wären sie einen oder zwei Tage eher da gewesen wäre vieles anders verlaufen, sie hätten weniger tote und mehr lebendige Menschen gefunden und hätten die Suche nicht schon nach einem Tag abbrechen müssen. „Schade das man nicht schneller reisen kann als das die Füße einen tragen.“, überlegte Yuuma und dachte zeitgleich daran, das er sein Lauftraining weiter ausbauen musste. Ihr Rückreise hingegen war verglichen zu den Strapazen des hin Weges ein Klacks. Sie machten noch in Tsuchi no Kuni in einem kleinen Dorf halt, wo sie sich alle samt erfrischten und ihre Körper vom Dreck reinigten. Ai konnte ihnen dann noch dank ihres Charmes und ihrer weiblichen Reize eine mitfahrt auf einer Postkutsche organisieren. Sie mussten zum dank nur die Augen offen halten um mögliche Banditen, Räuber oder anderes Gesindel rechtzeitig auszumachen und abzuwehren. Das war ein kleiner Preis dafür das sie nun sehr bequem reisen konnten. Sie wechselten sich immer ab, so das zu jeder Zeit einer wache hielt und drei sich ausruhen konnten. Immer wenn Yuuma dran war mit Wache, sprang er von der Postkutsche und bewegte sich innerhalb des Waldes von Baum zu Baum springend neben der Postkutsche fort. Sie konnte in dem dichten Wald und auf den engen Wegen eh nicht sonderlich schnell fahren, so das es für den jungen Nidaime Erben kein Problem war Schritt zu halten. Dabei hielt er natürlich ständig seine Augen offen und trainierte seine Beinmuskeln und seine Geschwindigkeit. Könnte er schneller laufen, so könnte er auch das nächste mal schneller bei ihrem Zielort ankommen und eventuell mehr Leben retten. Auch wenn Yuuma es sich nach außen kaum anmerken ließ, so wurmte ihn die Tatsache, das sie so viel Zeit mit der Reise verloren hatten und nur so wenig für die armen Dorfbewohner hatten tun können sehr. Wenn man Yuuma also auf der Rückreise nun beobachtete konnte man in ihm stark die innere Unruhe spüren doch würde er darauf angesprochen nicht wirklich antworten, sondern das ganze mit einem winken der Hand oder einem „Mir geht es gut.“ abtun. Aber Yuuma suchte auf der gesamten fahrt bis zum Hafen, von wo sie aus wieder nach Asatsuyugakure gelangen würden, nie die Nähe der anderen Teammitglieder sondern sonderte sich bewusst ab. Wenn er nicht Wache hielt dann tat er so als würde er schlafen, schlief wirklich oder lag auf dem Dach der Kutsche und beobachtete die vorüberziehenden Wolken und Baumkronen. Schlief er, wurde er nicht selten schlagartig wach da ihn im Traum das Bild erschien, wie Yunas den Verletzten erstochen hatte und dann konnte er oft nicht mehr weiter schlafen. Wenn er mit Wache dran war, dann war er ständig in Bewegung und sprang wie wild von Ast zu Ast, querte hier und dort die Straße, lief mal vor der Kutsche her oder ließ sich ein paar Meter zurückfallen um sie dann mit einem impulsiven Sprint wieder einzuholen. Der Fahrer sagte kurz bevor sie im Hafen waren zu Ai „Dem Blauschopf scheinen wilde Geister umher zu treiben, geht es ihm gut?“ Doch antwortete Ai nicht sonderlich ausführlich darauf. Am Ende kamen sie recht entspannt im Hafen an auch wenn Yuuma von allen wohl durch die schlaflosen Nächte am wenigsten erholt schien. Der Hafen war wie eh und je überlaufen, doch schienen die Menschen unruhig und besorgt. Yuuma interessierte sich zunächst nicht dafür bis jedoch Enoki, der sich etwas unter die Leute gemischt hatte, mit der Nachricht zurück kam, das es vor wenigen Tagen ein Unglück auf dem Meer geschehen war.

Auf dem Weltenmeer

An Bord des Schiffes welches sie zurück nach Uzu no Kuni bringen sollte, sonderte Enoki sich, nach dem alle ihre Sachen in einer Koje verstaut hatten, zunächst ab und begab sich an Heck des Schiffes. Auch Terai wollte allein sein, nur Yuuma sucht plötzlich die Nähe zu einigen anderen Passagieren und fragte einige ob sie etwas über das „Unglück“ wussten. Er bekam verschiedene antworten, mal mehr mal weniger ausgeschmückt, mal blutiger, mal glaubhafter und mal zweifelte er am Verstand der befragten Person. Doch im Kern glichen sie sich alle, ein Schiff war gesunken und das aller Wahrscheinlichkeit nach durch einen Angriff ausgeführt durch einen oder durch mehrere Nukenin. Das ganze sorgte nicht gerade dafür das Yuuma ruhiger wurde. „Nukenin so nah an Asatsuyugakure?“, eine berechtigte Frage waren sie in Gefahr? Unbewusst suchte Yuuma den Horizont in alle Himmelsrichtungen ab, konnte aber nichts entdecken was auf einen Angriff hindeutete. Dann kam plötzlich Enoki auf ihn zu und spornte den Blauhaarigen Jungen zu einem Wettkampf an. „Ein wettrennen auf den Mast des Schiffes?“ Yuuma besah sich den Hauptmast und überlegte nicht lang, die Ablenkung kam wie gerufen. „Okay ich bin dabei!“ Dann ging es auch schon los und mit dem Ki Nobori rannte Yuuma den Mast hinauf, doch war er noch nicht recht bei der Sache, so das Enoki durch den Einsatz des „Shunshin no Jutsu“ schneller beschleunigen konnte und dadurch im ersten Durchgang Problem los erster wurde. Oben angekommen sagte Yuuma sofort: „Noch mal bitte!“ Und so würden sie wieder nach unten laufen und diesmal benutzte auch Yuuma das Shunshin no Jutsu um schneller zu beschleunigen, dort angekommen würde der Wettkampf erneut starten. Yuuma wusste schon, das er in Sachen Geschwindigkeit mit Enoki gleich auf war, so das jeder Wettkampf der auf dem ersten folgte immer sehr knapp ausging, mal siegte Enoki mal Yuuma, oft lag es daran wer den besseren Start erwischte. Auch Terai war mit von der Partie doch war er oft langsamer als seine beiden Teamkollegen.

BildCharakter / Jutsuliste / Clan

"Gesprochene Wort" / "Gedanken" / "Innere Stimme/Hi no Ishi"

ZA: Ryūsha Ninigi


Beitrag 24. Mär 2014, 00:23

Beiträge: 423
Erfahrung: 1.320,00
Geschlecht: männlich

Keizoku wa chikara nari!
("Übung macht den Meister!")



Die Überfahrt aus Hi no Kuni, ins Land der Strudel sollte scheinbar alles anderea als einfach und eintönig werden. Nicht nur, dass er einige Zeit zum Nachdenken fand, er sollte sich später auch erneut mit seinem Rivalen Yuuma messen können. Noch am Heck des Schiffes, auf der Reling sitzend, wandten sich seine Gedanken an seine Heimat Amegakure. Beim nächsten Mal, dann werde ich sicher auch vorbeischauen. Ich kann es kaum erwarten, wieder den großen Turm hinaufzurennen und von oben die Sicht über das hoch erbaute Dorf zu genießen. Die Erinnerung an seinen Geburtsort schienen ihm wieder bessere Laune zu verpassen und den kurz aufgekommenden Trübsinn erfolgreich zu verbannen. Als er sich dann zur Schiffsmitte hinwendete kam ihm die Idee, an den Masten hinauf zu stürmen und so auf doch sehr schmalem Terain zu trainieren. Als er den Vorschlag unterbreitete war Yuma sofort Feuer und Flamme, eine für ihn wohl ungewöhnliche Reaktion, denn er war sonst immer recht abweisend. Vielleicht konnte Enoki ihn alleine durch sein Darsein zu solchen Dingen antreiben, ähnlich wie mit dem Jungen von der Hochroten Allee, der ihn einfach angestarrt hatte, als wolle er ihm die Fresse polieren. Auch dort hatte der Namikaze durch seine bloße Anwesenheit das Blut in den Adern des Kumogakure Genin zum kochen gebracht. "Yosh!", erwiderte der Weißschopf auf die Worte des Senju und machte sich dann bereit. Da er das Shunshin no Jutsu vorbereitete, konnte er das erste Rennen relativ einfach für sich entscheiden. "Hehe", meinte er bloß und rieb sich mit dem Finger frech unter der Nase. Natürlich zog er alle Register, sofern sie fair blieben, um sich durchzusetzen. Dann jedoch wurde es von Mal zu Mal enger. Anfangs konnte er noch ein wenig die Oberhand behalten, doch danach tauschten sie die Siege regelrecht Runde für Runde miteinander. Es waren oftmals nur wenige Zentimeter, die aus ihren Positionen heraus kaum auszumachen waren. Dennoch schienen beide weniger daran interessiert zu sein, wer letztlich immer gewonnen hatte, sondern fanden mehr Gefallen daran, sich überhaupt miteinander zu messen. Beide reizten die Vorteile des Ki Nobori bis aufs Äußerste aus, versuchten sich gerade oben an der Takelage immer wieder einen Vorteil zu verschaffen. "Weiter!" Immer wieder folgten, von beiden Seiten aus, derlei Aufforderungen und Anspornungen, um sich erneut dem Zweikampf um die schnellste Erklimmung der Masten zu stellen. Terai hatte nämlich, trotz seiner Versuche, zumeist kaum eine Chance wirklich mit zu halten. Sie schienen immer mitndestens eine Körperlänge vor ihm Vorpsrung zu haben. Nur ein einziges Mal, als er schon beim Übergang von zwei auf drei losgespurtet war, kam er mit ihnen beinahe gleichzeitig oben an. "Pah, da musst du schon früher aufstehen, Terai-kun." Ein wenig frotzelte er dann noch in Richtung des Jungen, der sich nicht ganz an die Regeln gehalten hatte. Da der daraus resultierende Ertrag jedoch nicht sonderlich hoch war, beließ es Enoki bei dieser Form der Reaktion auf das Verhalten des Minakura.


"reden" | denken | "NPC"
Battletheme
Bild
"No! No! No! It's not an offence, it's a description of you!"

Beitrag 24. Mär 2014, 21:01

Beiträge: 416
Erfahrung: 2.285,00
Geschlecht: männlich

Kapitel 4:Neue Mission und der Weg zum Inshōkozō


Teil 23: Nun bitte Rückwärts!



Enoki hatte Terai und Yuuma zu einem Wettkampf herausgefordert, sie sollten die Masten so schnell wie sie konnten mit dem Baumlauf erklimmen und dann mindestens drei Sekunden an der Spitze verharren. Yuuma der im Normalfall eher abweisend war, ließ sich diesmal erstaunlich schnell auf die Sache ein. Was mit unter daran lag, das er dringend eine Ablenkung benötigte. Denn ihm hing die Mission, die tat von Yunas und auch die Tatsache das sich Nukenin in den Gewässern um Uzu no Kuni aufhielten noch nach. Sein Kopf schmerzte beinah durch all die verschiedenen Gedanken die sich ihren Weg an die Oberfläche bahnen wollten. Da tat ihm ein sportlicher Wettkampf recht gut. Die ersten Runden konnte Enoki noch für sich entscheiden, doch schnell hatte auch Yuuma den Trick heraus wie man mit dem Shunshin no Jutsu gefolgt von dem Ki Nobori schnell auf das Maximum seiner möglichen Geschwindigkeit beschleunigen konnte und da seine Chakrakontrolle sehr gut, war konnte er sich ohne Probleme an dem Holzmast halten. So wechselten sie ständig den Sieg untereinander ab. Mal war Yuuma der erste mal Enoki und immer wieder stellten sie sich der Herausforderung aufs neue. Nur Terai konnte nie einen Wettkampf für sich entscheiden, er hatte zwar eine genauso gute Chakrakontrolle wie seine beiden Teampartner, doch fehlte es ihm an Geschwindigkeit. Selbst als er mogelte verlor er knapp das rennen. „Auch mogeln muss gelernt sein Terai.“, sprach Yuuma und grinste leicht, bei dem Gedanken das auch er auf solche Tricks zurückgreifen würde, wenn er Schwächer wäre als seine Gegner. Dabei musste er an das Wettrennen mit Natsuki denken wo er auch gemogelt aber dennoch verloren hatte. Ai sah ihren Genin nur zu und freute sich darüber, das sie sich zum einen besser verstanden als noch zum Anfang der Mission, auch wenn es eventuell nur Übergangsweise so war und zum anderen trainierten sie durch den Wettkampf ihr Lauftempo, ihre Chakrakontrolle und ihre Reaktionsgeschwindigkeit. Alles Dinge die einem Shinobi im Ernstfall das Leben retten konnten. Als sie alle vor ihren Masten standen und bevor das Zeichen zum Start einer neuen Runde fiel fügte Yuuma an: „Um das ganze etwas kniffliger zu machen und vielleicht eine Chancengleichheit zu erzeugen.“ Der Blauschopf sah kurz zu Terai bevor er weiter sprach: „Wie wäre es wenn wir in der nächsten Runde den Masten rückwärts erklimmen?“ Rückwärts konnte man sich nicht so schnell laufend bewegen und das würde sie alle bremsen und damit eventuell Terai die Chance geben auch zu gewinnen. Falls alle einverstanden wären, würde Yuuma dem Mast den Rücken zuwenden und nur mit einem Blick über die Schulter dafür sorgen das er die richtige Richtung fand. Dann würde er, sobald der Startschuss fiel so wie zuvor mit dem Shunshin no Jutsu beschleunigen und mit Ki Nobori den Mast erklimmen. Doch wären sei alle deutlich langsamer, ihre Schrittlänge wäre kürzer und für Zuschauer, die sie mittlerweile ein paar hatten, sähe das ganze etwas lustiger aus. Dennoch würden Enoki und Yuuma ein Großteil der Siege teilen oder sich abwechseln denn zwar konnten sie ihren Geschwindigkeitsvorteil gegenüber dem Schwarzschopf nicht so gut ausspielen wie im Vorwärtslauf aber er war dennoch da.

BildCharakter / Jutsuliste / Clan

"Gesprochene Wort" / "Gedanken" / "Innere Stimme/Hi no Ishi"

ZA: Ryūsha Ninigi


Beitrag 25. Mär 2014, 17:14

Beiträge: 423
Erfahrung: 1.320,00
Geschlecht: männlich

Isseimen
("neue Perspektive")



Es waren solche Momente, die ihm eine Entenpelle auf der Haut bescherten. Beinahe so, als wäre er gerade wieder dabei einigen jungen Damen hinterher zu schauen und mit der Möglichkeit zu leben, dass er dabei erwischt wurde, stachelte ihn diese Herausforderung an. Es war dieses Gefühl an seine eigenen Grenzen zu gehen und sie zu überschreiten. Wenn er sich dann auch noch mit jemandem messen konnte, den er unbedingt in die Schranken weisen wollten, dann war dies kaum noch zu überbieten. Jeder, selbst Terai, gab dabei sein Bestes, auch wenn der Neue scheinbar nicht mit ihnen mithalten konnte. Selbst als er ein wenig schummelte, schafften es beide, Yuuma wie auch Enoki, ihn letztlich doch noch zu überholen. So stimmten auch beide Genin darin überein, ihm das noch einmal unter die Nase zu reiben. Als der Senju dann für etwas mehr Chancengerechtigkeit sorgen wollte, nickte der Namikaze nach kurzem Nachdenken. "Yosh! Aber bildet euch nicht ein, mich dann schlagen zu können!", grinste er überheblich selbstsicher. Und es kam natürlich dann, wie es kommen musste, gleich im ersten Anlauf verfehlte er den Mast, da er nicht richtig geschaut hatte und wurde so Letzter. Ziemlich bedient durch diese Schmach rief er sofort nach einem neuen Anlauf. Sie hatten allesamt mit dieser Schwierigkeit zu kämpfen, denn das Zurückschauen bremste nicht nur ein, sondern behinderte auch die Bewegungen, die sie durchführen mussten. "Mo ichido!", kam es so immer wieder von Enoki. Vor jedem Anlauf machten sie immer kurz Pause, um Luft zu holen, ehe sie mittels eines erhobenen Daumen zeigten, dass sie wieder so weit waren. Terai schien am öftesten auf diese Pause angewiesen zu sein, was sich aber auch schon während ihres Spurts zu ihrem Zielort die letzten Tage gezeigt hatte. Wahrscheinlich war er noch nicht in derselben körperlichen Konstitution wie Yuuma und er. Nach weiteren vier Malen, wo sich der Sieg unter allen aufteilte, hatte Enoki die Nase voll. Ihm schmerzte schon etwas der Nacken, doch da kam ihm auf einmal eine Idee. Seine Mutter war eine exzellente Taijutsuka, zwar nicht komplett darauf ausgelegt, aber überaus stark in diesem Bereich. Erneut rief er sie auf, ein weiteres Mal mit ihm die Masten hinauf zu rennen. "Miosuru!" Dieses Mal jedoch würde er es etwas anders angehen. Mittels des Shunshin no Jutsu würde er zuerst beschleunigen, ehe er vor dem Mast absprang und unter Einsatz seiner Hände sich saltoartig den Mast hinaufhastete. Mit seinen Fußsohlen stabilisierte er dank des Ki Nobori seine Salti und konnte so sein Tempo ohne Probleme aufrechterhalten. Natürlich war es keinesfalls einfach sich hierbei zu orientieren, doch er war kein Anfänger mehr und griff nur einmal knapp daneben, was er aber gekonnt ausgleichen konnte. So schaffte er es dieses Rennen knapp für sich zu entscheiden, was ihn breit grinsend auf dem Mastende stehen ließ. "YATTA! Habt ihr das gesehen?! Sollte ihr lieber nicht ausprobieren, hehe." Dies kleine Frotzelei konnte er sich dann doch nicht nehmen lassen. Es war keinesfalls einfach gewesen, doch das wollte er seinen Teamkameraden nicht merken lassen, weshalb er es zu überspielen versuchte.



"reden" | denken | "NPC"
Battletheme
Bild
"No! No! No! It's not an offence, it's a description of you!"

VorherigeNächste

Zurück zu "Uzu no Kuni | Umland"

cron