Zendō ("Pfad der Tugend")

Das Umland der Insel Uzu no Kuni, in welchem auch Asatsuyugakure no Sato zu finden ist. Die Insel besteht neben der Küste aus einem großen Gebirge, Flüssen und Wäldern.


Beitrag 2. Apr 2013, 20:49

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Das ist die Beschreibung des Ortes

Wer in das Dorf Asatsuyugakure gelangen will, muss nicht nur durch unwegsame Bergpässe gelangen, sondern zum Schluss nach einem heilsbrecherischen Abstieg auch noch einen sehr langen und steilen Weg bergauf überwinden, welcher zwar durch steinernde Stufen vorgegeben ist, aber auf den ebenen Flächen nicht weiter befestigt wurde. Der Aufstieg, der dem Abstieg folgt, soll symbolhaft an die Leiden und Anstregungen erinnern, welche die Shinobi älterer Generationen, aber auch heute noch auf sich nehmen, um den Frieden zu bewahren. Daher wird dieser Weg auch Zendō ("Pfad der Tugend") genannt. Wer den Aufstieg geschafft hat, sieht sich einem Tor entgegen, das eher an das Torhaus einer Festung erinnert, deren Mauern fehlen.

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Beitrag 24. Mai 2013, 19:55

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Mission Chiisana Ninmu
Daimyō no Aratasakana („Des Daimyōs neue Fische“)




Cf: Gaiku no Nanpō ("Südviertel") - Nandaimon ("südliches Haupttor")

Sie waren auf dem Pfad der Tugend und Yuuma beschleunigte seine Schritte, während Natsuki die sich hinter ihm aufhielt, das kichern verkneifen musste. Dieser Drang alles schnell, schnell zu erledigen war wohl bei den Genin immer so. Jedoch sprang sie über zwei Stufen und folgte dem Genin weiterhin. Dieser wollte sich beeilen um den Hafen zu erreichen um dort ein Schiff zu bekommen, sonst müssten sie bis morgen warten. Allein die Überfahrt wurde einen Tag dauern, aber sie hatte es nicht eilig. In der Ruhe lag die Kraft. Schließlich hatten die die beiden die letzten Stufen erreicht als Natsuki fragte ob es den seine erste Mission wäre das bejahte der Senju ihr Gegenüber. Hatte nach seiner Geninprüfung das Dorf so gleich verlassen und eine Reise begonnen, seine Erfahrungen auf dieser gesammelt wie gleichaltrige in den Missionen. Somit hatte sie wirklich einen richtigen Grünschnabel an ihrer Seite. Schließlich wollte Yuuma wissen wie viele Missionen Natsuki schon absolviert hatte. Da musste sie erst lange Nachdenken. ''Ich habe mit dieser insgesamt vierundsechzig Stück absolviert. Manche gut manche weniger Gut, die ersten Missionen waren ähnliche Aufgaben. Essen ausliefern, verlaufene Katzen finden. Aber ich war auch in einem Genin Team zusammen mit unserem Sensei und nach einem Jahr Genin Dasein, haben wir an der Chuuninprüfung teilgenommen und auch ernannt. Seid dem ging es mit den Missionen auf und ab, mal schwere mal einfache und ich hatte auch schon einige Genin an meiner Seite, die ich versuchte auszubilden.'' Erklärte sie ihm, während Natsuki zusammen mit dem Jungen durch den Wald schritt um zum Hafen zu gelangen. Sie wandte ihr Gesicht zu dem Jungen hin. ''Ich habe viel auf den Missionen gelernt ob sie nun einfach oder schwierig waren.'' Sie klopfte ihm auf die Schulter, als eine Art Aufmunterung er war sicher nicht begeistert so eine einfache Mission bekommen zu haben. Wie die meisten in seinem alter auch sie und ihr ehemaliges Team waren in dem Alter so gewesen, sie hatten so gleich eine schwierige Mission haben wollen um allen zu zeigen das sie es drauf haben. Nach einem Kampf gegen den Sensei waren sie schnell auf dem Boden der Tatsachen zurück gebracht worden, wenn sie es zu dritt nicht einmal schafften einen Mann zu besiegen.
Sie vermisste die Zeit, zu viert, war aber auch froh und besonders stolz auf sich es so früh so weit gebracht zu haben. Schließlich schafften es nicht viele nach nur einem Jahr Geninlaufbahn eine Chuunin zu werden und das in ihren jungen Jahren, wer weiß vielleicht wurde sie auch die jüngste Jounin oder dergleichen. Sie hob ihren Kopf und blickte durch die ganzen Äste hinauf zum Himmel und sah wie die Sonnenstrahlen sich durch das ganze Laubwerk hindurch kitzelte, einige vögel saßen auf den Ästen und zwitscherten hin und her. Und eine leichte Brise streichelte sanft ihre Wange, sie roch den sanften Duft von Salz und Wasser, sie wusste das, das Meer nicht mehr weit war. ''Ich war schon lange nicht mehr in Hi no Kuni!'' Sie war ziemlich aufgeregt, aber das war für sie nichts neues. Aber da sie Yuuma auf die Probe stellen wollte, musste sie sich zusammen reißen und sich etwas beruhigen zu mindestens so weit wie er seine Sache gut machen würde. Der Wald lichtete sich vor ihnen, sie würden ihn so gleich verlassen und hinunter zum Hafen blicken können, sie hoffte auch ein Schiff zu finden. Je schneller sie waren, desto besser war es für den Missionsbericht und auch für Yuuma. Sie hob reflexartig den Arm als sie den Wald verließen und die Sonne nun zu hell für ihre Augen waren, die sich an die Dunkelheit im Wald gewöhnt hatten. Sie zeigte auf den Hafen. ''Da ist er, aber das muss ich dir ja nicht sagen du bist ja heute wohl schon mal hier gewesen, nicht wahr?'' Sie schritt auf ihr momentanes Ziel zu. ''Erzähl mir doch was von deine Reise, Yuuma.'' Bat sie den Jungen. Es interessierte sie schon etwas, aber sie wollte auch sich mit ihm unterhalten und den Jungen etwas besser kennen lernen. Wer weiß, vielleicht wenn sie eine Jounin sein würde, könnte er ihr Schüler werden.
Zuletzt geändert von Sarutobi Natsuki am 25. Mai 2013, 13:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag 24. Mai 2013, 23:11

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Kapitel 2: Schlagwort Mission: Daimyō no Aratasakana


Teil 3: Reisebericht



[cf:Asatsuyu no Sato – Südviertel – Nandaimon]

Natsuki und Yuuma waren auf dem „Pfad der Tugend“ angekommen und die Chuunin hatte sich erkundigt ob das die erste Mission des blauhaarigen Jungen war. Der musste dies so bestätigen, er war quasi ein Grünschnabel was Missionen anging, hingegen hatte die Sarutobi weit über fünfzig Missionen absolviert, gab aber auch zu das viele davon ähnlich zu der jetzigen waren. Besonders als Genin hat man es oft eher mit einfachen Aufträgen zu tun. Yuuma erfuhr auch, das die braunhaarige Kunoichi schon andere Genin auf Missionen unterrichtet hatte, dann klopfte sie dem Genin auf die Schulter und richtete ein paar aufbauende Worte an ihn. Meinte das man auch auf einfachen Missionen viel lernen konnte. „Ja schon klar aber dennoch hatte ich mehr erwartet, aber so ist das Shinobi leben wohl, wir tun für was wir beauftragt und bezahlt werden.“, entgegnete Yuuma ernst und fand die Tatsache der Käuflichkeit irgendwie unangenehm. Aber so war es eben, ihre Dienste waren Käuflich, man konnte nur hoffen, das diejenigen die die Aufträge annahmen wissen was sie taten. Für die falschen Männer und besonders für die falschen Ziele wollte der junge Senju seine Fähigkeiten nicht hergeben.
Je weiter sie durch den Wald Richtung Meer gingen, je stärker wurde auch der Salzige Geruch. Yuuma mochte das Meer so wie er jede Form von Wasser zu schätzen wusste, doch besonders das wilde Meer hatte es ihm angetan. Die Kraft und Gewallt mit der das Wasser gegen das Land schlug und jedes mal ein Stück mit sich riss, wie die unzähmbaren Wellen das Land kontinuierlich verschlangen war für Yuuma ein Symbol seiner selbst. Auch er konnte ausdauernd sein, spielte mit seinem Gegner gern, laugte ihn aus, sparte seine Kraft um dann mit einmal loszulegen und wie eine Sintflut loszustürmen. Okay, zugegeben, gegen Natsuki hatte die Taktik nicht so gut funktioniert, dennoch hätte es klappen können, wenn der Zufall es nicht so gewollt hätte, das die echte Sarutobi von Yuumas Attacke in den Wald gespült wird. Als sie so zwischen den Bäumen hindurch gingen, und das Licht der Sonne zwischen den Blättern der Kronen hindurch schimmerte gab Natsuki zu schon lange nicht mehr in Hi no Kuni gewesen zu sein. „Ach dort hat sich nicht viel verändert.“ entgegnete Yuuma knapp und ging zügig weiter. Dann dauerte es auch nicht mehr lang und man konnte sehen wie Bäume lichter wurden bis sie hinaus auf einen Weg traten der vor ihnen nur noch von Wiesen und Felsen umgeben war. In einiger Entfernung konnte Yuuma, nachdem sich seine Augen an das grelle Licht gewöhnt hatten, den Hafen erkennen. Zeitgleich hob Natsuki den Arm und deutete auf ihr Ziel, stellte dann aber selber fest, das der Genin den Weg kannte, da er erst am Morgen dort angelegt hatte um auf die Insel zu gelangen. „Ja heute morgen war ich hier an Land gegangen und nun steh ich schon wieder hier .. seltsam oder? Kommt mir fast so vor als wollte mich die Insel nicht haben.“, entgegnete Yuuma, letzteres war spaßig gemeint enthielt aber auch einen Funken ernst. So gingen sie dann weiter zum Hafen hinunter und die braunhaarige Kunoichi wollte etwas über die Reise des jungen Senju erfahren. „Die Reise war interessant ich habe wirklich viel gesehen. Zum Beispiel die Wüste von Kaze no Kuni, ein wahrlich trostloser Ort. Wenn man noch nie da war kann man sich das gar nicht vorstellen. Hier auf Uzu no Kuni oder in Hi no Kuni ist man die weiten Wälder und grünen Wiesen gewöhnt. In Kaze no Kuni gibt es einfach nur Sand und Felsen. Alles wirkt karge und trostlos. Stell dir vor das Meer vor uns wäre alles eine große Wüste und die Wellen die Sanddünen. Dort herrscht eine unwirkliche Hitze und alles wirkt auf den ersten Blick tot, auf den zweiten Blick konnte man zwar sehen das die Wüste lebt, dass war ja auch das spannende daran mal dort gewesen zu sein, aber gefallen hat es mir nicht sonderliche, zumindest nicht auf Dauer. War für meinen Geschmack alles etwas zu trocken zu eintönig, wie gesagt, stelle dir das Meer vor uns als Wüste vor in der wenn Windstille ist kaum Bewegung herrscht. Das Inselreich von Mizu no Kuni hingegen hat viele spannende Orte zu bieten. Dort wechselt sich die Landschaft ab und das Klima ist viel erträglicher. Aber was erzähl ich da überhaupt, du willst bestimmt keinen Landschaftsbeschreibungen hören, war ja zum Glück auch nicht das einzige was ich auf meiner Reise erlebt habe.“, beendete Yuuma vorerst seine Erzählung denn sie kamen dem Hafen immer näher und würden sich gleich um ein Schiff bemühen müsse.
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Beitrag 25. Mai 2013, 14:17

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Was sollte man sonst mit besonderen Fähigkeiten machen als sie für Geld zu verkaufen, man wurde bezahlt und man führte den Auftrag aus. So wie diesen eben hier. ''Jemand sagte mal zu mir, das wir nicht Shinobi's werden, weil wir es wollen sondern weil wir keine andere Wahl haben.'' Wer hatte das den gesagt? Sie erinnerte sich nicht mehr genau daran, glaubte aber das es ein Patient im Krankenhaus gewesen sein musste. Oder war es doch ihr Sensei gewesen? Wie gesagt sie konnte sich nicht mehr so genau daran erinnern wer das zu ihr gesagt hatte, aber sie alle hatten eine Wahl, entweder ein Shinobi werden oder nicht. Und mit solchen Fähigkeiten keiner zu werden war eine Verschwendung. Yuuma neben ihr hatte gesagt das er erst heute am Hafen gestanden hatte und nun wieder hier war, anscheinend amüsierte es den Genin das er so schnell wieder hier her gekommen war. Er sah es als schlechtes Omen und meinte die Insel wolle ihn wohl nicht hier haben. Natsuki zuckte nur mit den Schultern. Der Senju hatte nach einer Frage angefangen von seiner Reise zu erzählen. In Kaze no Kuni das Land des Windes, das nur aus Wüste bestand und einer unbeschreiblichen Hitze, war dem Genin wohl zu trocken. Sie sollte sich vorstellen das, das blaue des Meeres nun Sand wäre und so wäre die Wüste von Kaze no Kuni. In Mizu no Kuni dem Land des Nebels war es für ihn angenehmer. Lag es an dem Wasser und weil er es selber benutzte? Schließlich beendete er es abrupt und meinte Natsuki wolle sicherlich nicht nur die Landschaft hören und das er mehr erlebt hatte als nur das Land betrachtet zu haben. ''Ich glaube die Landschaft gehört zu einer Reise immer dazu.'' Wo war sie den bis jetzt überall? Asatsuyu die Insel hatte sie schon ganz durchstreift, auf dem Festland war sie auch schon gewesen. So wie in ihrer Heimat Hi no Kuni, wenn auch nicht im Dorf Konohagakure. In Ta no Kuni, Tsuchi no Kuni und verschiedenen kleinen Dörfern. Sehr weit gereist war sie bis jetzt noch nicht, sie wusste das es in Kaminari no Kuni hohe Berge geben soll die sogar die Wolken berühren. ''Erzähl weiter, ich höre dir gerne zu!'' Munterte sie ihn auf, sie wollte schon mehr hören als das.

Tbc: Umland - Uzu no Kuni no Futō ("Anlegestelle vom Reich der Strudel")
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Beitrag 25. Mai 2013, 15:32

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Teil 4: Viel zu erzählen



Yuuma war unzufrieden mit der Mission, das merkte man ihm an, er hatte mehr erwartet, spannendere Aufgaben, doch auch die einfachen Dinge mussten erledigt werden. Dem stimmte der junge Senju auch zu, ihre Fähigkeiten waren eben Käuflich. Natsuki meinte daraufhin das ihr jemand mal gesagt hatte, das sie gar keine andere Wahl hatten als Shinobi zu werden. Ein Denkansatz der dem jungen Genin gefiel oder zumindest erkannte er den funken der Wahrheit der in ihm steckte. „Da könnte etwas wahres dran sein. Was haben wir, die in solch großen Clans hineingeboren werden, schon für eine Wahl? Wir wachsen damit auf das unsere Zukunft die eines Shinobis ist. Zahlreiche Augen schauen auf uns und erwarten, das wir eines Tages dem Namen unserer Väter und Großväter gerecht werden. Versteh mich nicht falsch, ich bin froh darüber ein Senju zu sein, ich liebe den Clan und die Fähigkeiten die er mir schenkte. Und ich möchte auch nichts anderes sein als ein Shinobi, es ist meine Bestimmung das spüre ich. Am Ende kommt es wohl einfach darauf an was man aus seinen Fähigkeiten macht, wir werden zwar bezahlt dafür Dinge zu tun, das heißt ja aber nicht das man seine Taten nicht hinterfragen darf. Man muss auch immer ein Stück man selbst bleiben! Ich möchte nicht irgendwann aufwachen und aufgrund meiner Taten mir nicht mehr in die Augen sehen können wenn ich in den Spiegel blicke.“ erklärte Yuuma, schon immer dachte er über solche Dinge nach. Was es bedeutete ein Shinobi zu sein und welchen Preis man bereit war zu zahlen um seine Ziele und die Ziele seines Clanes, Dorfes, Landes oder anderer Auftraggeber umzusetzen. „Yuuma Yuuma Yuuma … Wir sind nicht Erbe des Nidaime Hokage um aufgrund eines schlechten Gewissens nun zu scheitern. Manchmal muss man weiter gehen, muss man über seinen eigenen Schatten springen und vielleicht auch Dinge tun auf die man am Ende nicht so stolz ist, aber nur so können wir der große Shinobi werden der uns vorherbestimmt ist zu sein.“, drang plötzlich die Stimme des Hi no Ishi in Yuumas Gedanken ein. Eine Stimme die er nur zu sehr vertraut war und er nicht immer über den Weg trauen konnte. Dennoch hatte sie Yuuma in seinem Leben bisher nicht falsch beraten und oft dazu motiviert über seine grenzen hinaus zu gehen. „Schweig, dies ist nicht der richtige Moment“, entgegnete der junge Senju, denn er hatte es auch gelernt die Stimme in unerwünschten Situationen zu unterdrücken und dies war eine solche Situation.
Natsuki und Yuuma gingen weiter, traten aus dem Wald heraus und der Hafen von Uzu no Kuni kam langsam in Sicht. Auf ihre letzten Meter fragte die Chuunin nach Yuumas Reise welcher etwas über die Landschaften erzählte die er gesehen hatte, dann aber merkte, das dies wohl nicht sonderlich interessant war. Doch Natsuki wollte mehr hören, fand das zu einer Reise eben auch die Landschaft dazugehörte. „Puh okay wenn du es so willst. Kaminari no Kuni ist ein hervorragendes Reiseziel wenn man auf heiße Quellen steht. Zwischen den zahlreichen Bergen gibt es viele davon und auch die Küste bietet einen schönen Anblick. Aber ich bin mit meinem Sensei nicht nur durch die Länder gereist um die Natur zu genießen, es ging überwiegend um Training. Ich sollte mich daran gewöhnen an unterschiedlichen Orten meine Fähigkeiten einsetzen zu können und die Umgebung in meinen Kampf mit einzubeziehen, sie für mich arbeiten zu lassen. Nebenher halfen wir der Bevölkerung, boten hier und da unsere Dienste an um zum Beispiel ein Feld zu bestellen. Mein Sensei war immer der Meinung das es wichtig ist zu erleben wie die einfachen Bauern, Viehzüchter und Fischer leben, um zu verstehen wie wichtig sie für uns Shinobi eigentlich sind. Ja wie du siehst habe ich viel erlebt aber auch viel elend gesehen. Aber gut jetzt lass uns erst einmal darum kümmern ein Schiff zu finden.“ Ohne es zu merken waren sie im Hafen angekommen nun hieß es eine überfahrt nach Hi no Kuni klar zu machen.

[tbc:Uzu no Kuni / Umland -Uzu no Kuni no Futō]
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Kisei
("Heimkehr")



CF - Uzu no Kuni no Futō
Inzwischen hatte die beiden Reisenden der Regen erreicht und für einen kurzen Moment fragte sich Tadashi, ob der Junge wohl alleine zurecht kommen würde, oder ob man seine Leiche in einigen Tagen halb aufgefressen irgendwo im Wald finden würde, doch er traute ihm soviel zu, dass er sich nicht verlaufen würde. Er selbst war einfach froh, nachdem es wieder ruhig wurde und er und sein Gefährte die Menschen abgehangen hatten, welche sie bis vor kurzem noch umrundeten. Nach den kurzen Späßen gab der Amenin einige Aussagen zurück, welche Tadashi ein wenig überraschten. "Es wäre doch Schade, wenn sich auf einer langen Reise nichts ergeben würde. Noch weniger wenn man mit einer Verletzung zurückkehrt und dafür keine Heldehafte Geschichte parat hat." Es war eigentlich mehr als Witz gedacht, als er von einer Aufzeichnung der Reise sprach, denn was genau er erlebt hatte würde er wohl tatsächlich früher oder später in einem Bericht festhalten müssen. Auf die andere Bemerkung ging er erst nach einigen Minuten ein. "Nun, das hängt ganz von Euch ab. Ich habe mich ja bereits vorgestellt - was wohl den Beginn einer höflichen und ausführlichen Konversation darstellt. Solltet ihr irgendwann für ein Gespräch bereit sein, werdet ihr mich bestimmt in Asatsuyu antreffen können, wenn ihr denn sucht." Alles in allem war Tadashi ein sehr lockerer Mann, doch man merkte an seiner Stimmenlage, dass er wohl nun nicht mehr viel Sprechen würde. Innerhalb der nächsten Stunde würden sie Asatsuyu erreichen und dann würde er sich erstmal Ausruhen wollen, war seine Reise bisher doch schon strapazierend genug gewesen. Dies schlug vor allem auf sein Gemüt ein, denn die andauernde Müdigkeit und die Schmerzen, welche für eine dauerhafte Unmut sorgten, nahmen ihm einen großen Teil seiner Redegewandheit. Vor allem aber nahm es ihm sein Tempo, hätte er die Strecke die sie nun zurück gelegt hatten im Normalfall doch innerhalb von einem Bruchteil der Zeit geschafft. Aber so war es nun einmal. Seine Haare waren inzwischen gut durchnässt und das seine restliche Kleidung nicht schon komplett durchweicht war, lag wohl vor allem an der Tatsache, dass sie ein festes Laubwerk über ihren Köpfen hatten, was ihnen Schutz vor dem Wetter bot. Er hatte dies in den letzten Jahren zu schätzen gelernt, und wäre er fit, würde er den Wald so gut nutzen können, dass er wohl kaum nass werden würde, da er aus seiner Erfahrung sagen konnte, an welchen Stellen er am schnellsten durch die Bäume klettern konnte, ohne das der Regen durch die Baumkrone drang. Natürlich würde man beim Klettern von den normalen Shinobi Methoden abweichen müssen um sowas zu können, doch für ihn war das kein großes Problem. Er konnte sich ja auf ganz andere Methoden beziehen. Dabei fiel ihm ein, dass er einem der Affen noch eine Staude Bananen schuldete, die er beim Würfeln verloren hatte. Welcher war es noch gleich? Es würde ihm bei Zeiten sicher einfallen.
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Beitrag 12. Aug 2013, 10:41

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Kyūkai
("Erinnerungen")





Der lange Mantel bedeckt beinahe den gesamten Körper. Nur das Gesicht und die Beine wären zu sehen, doch dank des Hutes aus Stroh und der auffälligen Maske ist ersteres nicht zu erkennen. Natürlich erkennen die meisten Menschen, dass die Person scheinbar aus Amegakure kommt, denn nur den dortigen Chūnin und Jōnin ist es gestattet diese Kluft der früheren Organisation Akatsuki zu tragen. Heute stehen die roten Wolke für etwas anderes, doch manche Menschen misstrauen ihnen noch heute.


Die erste Ansteigung stand bevor und nun, da sie wieder alleine waren, konnte es eigentlich nur noch ein angenehmer und ruhiger Marsch werden. Die passende Kleidung für dieses Wetter besaß der Maskierte überdies auch noch und so perlte der Regen fein säuberlich an seiner Kleidung ab und fand seinen Weg danach zum Boden. In solchen Momenten zahlte es sich einmal mehr aus, aus einem Land zu kommen, in dem es sooft wie nirgendswo sonst einen deftigen Niederschlag gab. Dann, als sie beinahe die Spitze des ersten Anstieges, den berigen Ring um Asatsuyugakure selbst, erreicht hatten, begann Tadashi das Gespräch auf einmal wieder fortzusetzen. "Ii koto iu ne. Jede gute Reise bietet genug Stoff, um damit Bücher zu füllen. Wie ist es zu dieser Verletzung denn gekommen, Sarutobi-sama?", fragte er dann direkt, da der Mann das Thema selbst angeschnitten hatte. Durch diesen Umstand vermutete er, würde er vielleicht eher bereit sein, etwas dazu zu sagen. Auf die zutreffende, aber momentan nicht zu ändernde Situation der ungeklärten Identitätsfrage des Maskierten, schmunzelte dieser unter seiner Maske kurz und lachte ebenso trocken. "Hm, ich bin mir sicher, dass wir uns noch einmal treffen werden. An einem Mann mit eurer Reputation ist es schwer vorbei zu kommen." Bewunderung, Respekt und unterschwellige Freundlichkeit, schwangen in seinem Worten mit, als sie den Zenit des Aufstiegs überschritten hatten und sich auf dem Abstieg befanden. Sie ließen auch diesen nach einer gewissen Zeit hinter sich und befanden sich danach auf dem sogenannten Pfad der Tugend. Dies brachte auch einige alte Erinnerungen in dem Mann hoch, der hier vor knapp zwei Jahrzehnten das erste Mal diese Stufen erklommt. "Wie lange ist es bei euch her, dass ihr das letzte Mal diesen Pfad saht? Ein Jahr? Fünf Jahre? Eine Dekade? Welch schöner Anblick." Die vielen Stufen selbst waren dabei kein wirkliches Hindernis, denn wer diesen Weg so viele Male zurückgelegt hatte, bei dem überwog die Freude, dass er wieder nach Hause kam, als dass es einer Tortur glich. Als Genin, der viele Missionen hier absolviert hatte, und auch später als Chūnin, der seine Liebe nicht aus den Augen verlieren wollte, war er unzählige Male diesen Weg gegangen – hin und zurück.




Namikaze Engetsu – gespielt von Tobi aka. Namikaze Enoki


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