Kyōdō Jūtaku ("Appartmenthaus")

Das Westviertel ist zugleich auch Wohnviertel der allermeisten Shinobi des Dorfes. Ebenfalls befindet sich hier der Shichikyōgin no Honsha ("Hauptsitz der sieben Ratsmitglieder").



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Das ist die Beschreibung des Ortes

Für die etwas weniger wohlhabenden Menschen in Asatsuyugakure dienen einige, so genannte Kyōdō Jūtaku ("Appartmenthäuser"), als Unterkunft. In diesen Mehrfamilienhäusern leben Menschen unterschiedlichster Herkunft unter einem Dach, meistens auf einer Wohnfläche zwischen 30 bis 50 m². Bei diesem Gebäude handelt es sich um ein zweistöckiges Haus, in dem insgesamt Platz für zwölf Familien wäre. Vor dem Eingang ist ein Garten, mit einigen Fruchtbäumen und verschiedenen kleinen Blumenbeeten, die von den Mitgliedern des Hauses gemeinsam gehegt und gepflegt werden. Auch ein kleines Gewächshaus ist dort zu finden, in dem ein wenig Gemüse, zur allgemeinen Verpflegung gezüchtet wird. Diese werden besonders bei der einmal in der Woche standfindenen Kaishoku ("gemeinsamen Speisung") gebraucht.

Bisherige Bewohner:
  • 2. Stock
  • 1. Stock
  • Erdgeschoss

Antworten Seite 4 von 16:
Nakamura Kizuna

Erfahrung: Gesperrt
Irgendwie war das ja süß. So wie sich Kisuke sorgte ob er nun doch Speckröllchen hatte oder nicht. Einfach goldig. KIzuna wollte ihn nicht verärgern oder so, aber sie stichelte nun mal gerne. Dass sie das wahrscheinlich etwas übertrieb, bemerkte sie nicht. Noch nicht. Erst als Kisuke etwas lauter wurde, schreckte sie kurz zusammen und blickte den Kato entschuldigend an. Denn nun hatte sie begriffen, dass sie ihn scheinbar verärgert hatte. Zärtlich strich sie ihm über den Kopf und lehnte ihre Stirn an die ihres Bruders. Entspannt hatte die Nakamura die Augen geschlossen, ehe sie den Kato anlächelte. Jetzt entschuldige dich doch nicht! Ich hab dich ziemlich gemein provoziert. Du hast keine Speckröllchen. Wirklich nicht. Ich brauchte nur ne Ausrede um dich durchknuddeln zu dürfen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich brin g dir das Schmerzmittel und dann sehen wir nach, was heute noch so anliegt. Ich will endlich raus aus dem Dorf…, grummelte die Nakamura und rieb ihre Stirn noch kurz an Kisukes ehe sie sich löste. Eben mal schnell verschwunden, kam sie schon wieder mit dem Schmerzmittel und übergab es an ihren Bruder. Währenddessen hatte sie sich wieder auf das Bett gesetzt. Sie dachte Kisuke würde sich noch einmal hinlegen. Aber falsch gedacht. Er erhob sich und schritt zum Kleiderschrank. Seufzend ließ sice sich aufs Bett fallen und streckte sich ein mal. Das angebot des Blauhaarigen überraschte sie irgendwie nicht. Sie hatte es zwar nicht geahnt aber irgendwie schien es ihr logisch, dass er mit Ichirakus lockte. Sie konnte da nie wirklich nein sagen, und das wusste Kisuke. Die Blonde drehte sich auf den Bauch und sah zu ihrem Bruder. Von mir aus gerne. Aber willst du gleich da essen, oder dir zwei Portionen zum Mitnehmen holen? Ich frag nur… Weil ich einfach keine Lust habe, doof von den Dorfbewohnern angegafft zu werden. Ich mag die einfach nicht. Aber wenn du willst, können wir gerne da essen., sagte sie lächelnd und erhob sich auch. Langsam schritt sie zu Kisuke zu und legte ihre Hände auf seine Schultern. Leicht drückte sie sich an seinen Schultern hoch und versuchte über diese in das Gesicht ihres Verlobten zu schauen. Verdammt, warum musste sie auch so klein sein, beziehungsweise Kisuke so groß. Letztendlich gab sie es auf und legte nur ihre Arme von hinten um Kisukes Hals. Leicht lehnte sie sich an ihn und seufzte schwer. Ich will endlich eine richtige Mission haben. Außerhalb vom Dorf. Ich will endlich weiterkommen. Mit dir zusammen. Ständig nur gartenarbeit aushelfen, Katzen einfangen und der ganze Mist bringt uns nicht weiter. Ich meine ich kenne den Fluchtweg der blöden Katze schon auswendig, so oft wie die schon abgedampft ist…, seufzte die Blondine schwer. Langsam löste sie sich von ihrem Bruder und stellte sich neben ihn. Sie fummelte noch etwas an seinem Hemd herum eh sie ihn kurz zu sich runterzog und ihn nur kurz ‚geschwisterlich‘ auf den Mund küsste. Gerne können wir essen gehen. Zu Nudelsuppe sag ich nie nein. Aber ich zahle, klar? Das schulde ich dir mindestens. Und haha! Dich hat ein Mädchen geküsst., grinste sie breit und steckte ihrem Bruder frech und provokativ die Zunge raus. Sie selbst wollte dadurch nur ihre Verlegenheit verstecken aber eine leichte Röte schlich sich trotzdem auf ihre Wangen. Sie lief schnell zur Tür und drehte sich im Türrahmen noch einmal kurz um. Ich gehe mich nur mal schnell umziehen. Ich will bauchfrei rumlaufen~ Bis gleich!, rief sie ihrem Bruder zu und verschwand schon schnell in ihr Zimmer. Sie besaß zwar ein eigenes kleines Zimmer, aber seltsamer weise schlief sie, wie ein kleines Baby immer bei Kisuke. Es ist fast so, als hätte sie jede Nacht Kummer, Kisuke würde am nächsten Morgen nicht mehr da sein. Deswegen schlief sie immer bei ihm. Auch wenn es kindisch war. Nach fünf Minuten war Kizuna fertig umgezogen und kam aus ihrem Zimmer und blickte sich suchend um. Kisuke-Nii? Wo bist du?, fargte sie laut. Klar sie hätte suchen können. Aber darauf hatte sie keine Lust. Können wir dann los?


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Das Kisuke etwas lauter geworden war, verwunderte er ihn selbst etwas. Immerhin konnte er sich normalerweise immer sehr gut beherrschen, wenn es um so etwas ging. Normalerweise hätte er einfach die Klappe gehalten und wäre aus dem Raum gelaufen, sodass er seine Wut außen Luft machen konnte. Jedoch hatte er diesmal keine Chance dazu, immerhin war seine Freundin auf ihm gelegen und ärgerte ihn immer wieder, mit seinen fetten Speckröllchen, die er wie verzweifelt suchte. Für ihn, war sein Körper ziemlich wichtig, weswegen er sehr darauf achtete, nicht zu viel Gewicht zu zulegen. Genauso war es bei Muskeln, wenn er bemerkte, das er zu viele Muskeln an einer Stelle hatte, ließ er dieses Gebiet beim nächsten Training außen vor. Somit hatte er bisher immer seinen Körper mehr oder weniger perfekt gehabt. Bis Kizuna nun mit dem Spaß anfing und meinte, das er Fett angesetzt hatte. Natürlich war es dann nicht verwunderlich, das er ab einen gewissen Punkt, doch ziemlich laut wurde. Immerhin ging es hier um sein Wohlgefühl, das dadurch bestimmt wurde, das sein Körper und seine Seele sich wohl fühlten. Jedoch wurde dies eben durch jene Aussage gestört. Kizuna meinte es nun nicht so und sagte, das sie nur eine Ausrede brauchte, um ihn immer wieder knuddeln zu können. Dies hätte sie auch einfach haben können, wenn sie mit ihrem Verlobten geredet hätte. Kisuke hat so oder so nichts dagegen, immerhin war sie seine Schwester und gleichzeitig seine Verlobte. So etwas war einfach Grund genug, andere Familienmitglieder knuddeln zu können. Etwas traurig sah er nun seine Freundin an und schluckte kurz. Immerhin hatte er sie gerade angefahren. Bevor er überhaupt etwas sagen konnte, rannte sie schon aus dem Raum, da sie die Schmerzmittel besorgen wollte. Beziehungsweise aus dem Badeschrank holen wollte. Schnell war sie wieder da und Kisuke nahm schon eine der Tabletten, die ihre Wirkung ziemlich bald zeigen sollten. Dann schritt er auf sie zu und betrachtete sie. Während sie auf dem Bett lag. Sie schien irgendwie nicht aufstehen zu wollen. Aber der Kato hatte Hunger bekommen, denn sein Magen begann etwas zu grummeln. Natürlich fragte er seine Schwester gleich, ob sie denn nicht mitkommen wollte. Immerhin mochte sie genauso gerne Nudelsuppe, wie ihr Bruder. Was zur folge hatte, das die beiden immer sehr viele Portionen davon verdrücken konnten. Vielleicht lag es daran, das es bei Ichirakus einfach die besten gab und sie dort auch ziemlich preisgünstig waren. „Wir können gerne dort essen. Außer du magst dann in den Park gehen, dann wäre es besser, sie mitzunehmen?“, fragte er nun seine Nee-chan, da sie hierfür die Entscheidung treffen sollte. Denn er hatte gerade irgendwie Entscheidungsschwierigkeiten. Gerade als er sein Hemd vollkommen zu gemacht hatte, schritt schon die Nakamura auf ihn zu und versuchte sich auf seinen Rücken zu ziehen. Was wohl etwas schwieriger war, als sie angenommen hatte. Gleichzeitig begann sie wieder zu reden. Sie wollte endlich wieder eine Mission machen, am besten eine die etwas außerhalb des Dorfes war. Kisuke konnte sie verstehen, immerhin hatten sie seit gut zwei Monaten Pause und das machte sich deutlich bemerkbar. Sie hatten endlich wieder Lust auf eine Mission. Selbst wenn es wenn es um das Fangen der Katze ging – obwohl sie schon langsam wussten, wo selbige Katze immer hin rannte. So etwas, war einfach immer zu einfach, weswegen sie sich wünschten langsam eine Herausforderung zu bekommen. Leicht seufzte der Kato. „Ja langsam wäre es wirklich wieder an der Zeit eine Mission zu machen... Ich langweile mich langsam aber sicher... das kann doch nicht sein“, sagte er etwas mit seufzender Stimme. Immerhin war das ein Thema, das ihn schon etwas länger nervte. Jetzt bekam er einen Kuss von seiner Schwester, worauf sie wieder das reden begann und meinte, das sie immer für eine Nudelsuppe zu gewinnen war und das sie dafür aufkommen würde. Gleichzeitig begann sie damit zu spaßen, das ihr Bruder von einem Mädchen geküsst wurde. Er selbst lief dabei hochrot an und drehte sich etwas zur Seite. Nun verschwand Kizuna, da sie sich umziehen wollte. Kisuke nutzte die Zeit, das Chaos wegzuräumen, sowie sich kurz im Bad frisch zu machen. Das ganze hat gut fünf Minuten gedauert, bis er Kizuna's Stimme vernahm, die nach ihm ruft. Er schritt nun aus dem Bad heraus und blickte zu den Blonden. „Hier bin ich... Okay gehen wir los, Süße.“ Mit diesen Satz machten sie sich auf den Weg, zu dem besten Nudelsuppenstand, denn es gab. Dabei lief Kisuke an zwei weiteren Jungs vorbei, die ebenfalls in diesem Haus wohnten. Diese bedachte er kurz mit einem kurzen „Ohayo.“


Tbc: Ichirakus Ramenstand
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Reden ♠|♠ Denken
Kisuke himself

Nakamura Kizuna

Erfahrung: Gesperrt
Manchmal hatte Kizuna echt das Feingefühl eines Trampels. Es kam in letzter Zeit immer öfter vor, dass sie den Bogen überspannte und somit ihrem Geliebten immer öfter Schmerzen verursachte. Und das, obwohl sie es nicht wollte. Sie tat es einfach vollkommen ohne darüber nachzudenken. Zumal sie sowieso so fixiert auf ihren Bruder war und soetwas eigentlich vermeiden wollte. Sie hatte nur so gestichelt um Kisuke nah sein zu kjönnen. Sie fürchtete, wenn sie scheinbar ‚grundlos‘ einfach so Kisuke umarmen würde, würde ihr Bruder ihre Gefühle früher erfahren oder auf den Gedanken kommen, dass sie ihn liebte. Das wollte sie vermeiden. Sie wusste nicht wie er darauf reagieren würde. Kisuke kannte sie nun mal als Mädchen, das immer ihre Klappe aufriss und ihre Meinung preis gab. Was wäre wenn er von ihren Gefühlen wissen würde, ohne das Kizuna sie ihm gestanden hätte. Dann wäre er doch sicher enttäuscht von ihr, da sie ihm nicht vertraut hatte. Darüber zerbrach sich die Nakamura die ganze Zeit, während sie sich umzog ihren Kopf. Und sofort als sie aus ihrem Ziummer kam, rief sie nach ihrem Bruder und sah sich fragend um. Er kam aus dem Bad und sofort hing die Blonde ihm an der Flanke. Aber nicht so sehr, dass man die Beiden für siamesische Zwillinge halten konnte. Lächelnd harkte sie sich bei dem Blauhaarigen ein und zog ihn aus der Wohnung. Freudig lächelte sie ihn an und ließ ihn vor der Wohnungstür los. Sie verschränkte die Arme hinter dem Kopf und lächelte ihren Bruder an. Lass uns da essen. So wie ich uns kenne, essen wir eh mehr als fünf erwachsene zusammen. Ich hoffe nur es ist nicht so voll, lächelte sie leicht vor sich hin und lief brav neben dem Kato. Aber sag mal… Wann bekommen wir endlich einen Sensei? Ohne Sensei ist es kein Wunder, dass wir nur Babymissionen kriegen. Wollen wir nachher mal uns erkundigen, wann wir endlich einem Team zugeteilt werden? Ich will endlich mal Leuten dezent ins Gesicht schlagen!!, rief sie laut aus und steckte Kisuke dann frech die Zunge raus. Ich kann ja nicht immer dich schlagen. Nachher löst du noch in voller Angst vor mir die Verlobung und flüchtest vor mir… Mein Gott ich brauch Futter!! Ich laber ja echt nur mist… buhu…, sagte die Blonde und schniefte am ende leicht.


Tbc: Ichirakus Ramenstand
Out: Bisschen dolle arg kurz v.v


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eine Herausforderung


Im Garten des Apartmenthauses.


Gerade hatte Mamoru sich noch im Gedanken gerügt, das er es nicht mehr zu solch Situationen kommen lassen wollte, da beging er den gleichen Fehler schon wieder. Anscheinend war dem jungen Raku einfach nicht zu helfen. Allerdings bedachte Enoki Mamoru auch mit einem recht unfreundlichen Gesichtsausdruck und einer frechen Bemerkung, welche Mamoru's Kämpferische Seite wiedereinmal überhand bekommen lies. Na wer ist jetzt der mit dem blöden Blick Ging es ihm gleich mal durch den Kopf als Enoki dann noch, was in den Augen Mamoru's sehr Arrogant rüber kam, fragte was der Raku den eigentlich von ihm wollte. Abschließen tat er diese Aussage auch noch mit dem Wort Glubschauge. Ich geb dir gleich Glubschauge! Kam es im inneren von Mamoru hoch, doch dann besann sich der Kumo-Shinobi auf seinen guten Vorsatz von vorhin. „Eigentlich, Hari Nezumi atama, wollte ich mich bei dir für mein Verhalten entschuldigen. Aber ich glaube unsere Differenzen können wir nur mit einem kleinen Tänzchen aus der Welt schaffen. Aber das hier ist wohl kaum der richtige Ort dafür. Du kannst dir aber deine Abreibung gerne am Trainingsplatz abholen. Wenn du genügend Mum in den Knochen hast. Amegakure.“ Mamoru's blick wechselte zu einem sehr selbst sicheren lächeln als er dem Namikaze seine Worte an den Kopf schleuderte. Wieder hatte er es einmal nicht geschafft sich zurück zu halten aber irgendwie hatte Enoki eine Ausstrahlung an sich die Mamoru fast schon zwang so auf ihn zu reagieren. Nachdem Mamoru geendet hatte kamen zwei weitere Personen aus dem Haus die die beiden Jungen sogar grüßten, was Mamoru aber einfach Ignorierte. Er fixierte Enoki viel lieber mit einem Blick der keinen zweifel daran lies, das Mamoru sich für den stärkeren hielt. Was der junge Raku natürlich nur machte damit seine Herausforderung auch angenommen werden würde. Vielleicht lies sich der Namikaze ja Provozieren. „Also Hari Nezumi atama. In einer Stunde am Trainingsplatz. Solltest du nicht kommen, dann weiß ich wenigstens das du keinen Mum hast.“ Mit diesen Worten zwinkerte er der alten Dame aus dem Erdgeschoß des Wohnhauses zu und lächelte sie freundlich an bevor er sagte. „Entschuligt wenn ich euch gestört haben sollte Baba-chan, nichts für ungut.“ Dann drehte er sich von Enoki und der alten Frau weg und bewegte sich in Richtung des Hauseinganges.

Im inneren den Hauses und der Wohnung der Familie Raku.


Ha das hatte gesessen! Ging es Mamoru durch den Kopf während er grinsend die Treppen zum ersten Stock hoch lief. Nachdem er die Wohnungstür hinter ihm ins Schloss gefallen war, lehnte er sich mit dem rücken an selbige und Atmete erst einmal kräftig durch. „Ich bin mal gespannt ob er kommt. Wetten er hat den Mum.“ Sagte er zu sich selbst, da er ja wusste das er alleine war. Schnell begab sich Mamoru in sein Zimmer und suchte seine Ausrüstung zusammen. Seinen Rucksack würde er nicht brauchen deshalb lies er diesen zurück. Für ihn reichte seine Tasche mit Ninja-Werkzeugen wobei er einige Shuriken vorsichtshalber gleich mit einem Drahtseil verband. Um sein lieblings-Ninjutsu Nahtlos ausführen zu können, falls er es anwenden sollte. Nachdem er seine Ningu vorbereitet hatte schlichtete er seine zwei Taschen die er immer am Körper Trug neu ein um alles Griffbereit zu haben. Wobei er auch noch ein Kunai mit einem Stück Drahtseil versehen hatte. Man kann ja nie wissen. Vor lauter Aufregung über den vielleicht bevorstehenden Trainingskampf, war der Junge Raku schon ganz verschwitzt. Also beschloss er noch schnell zu Duschen und sich frische Sachen an zu ziehen. Natürlich würde er heute ganz besonders Darauf achten das der, ihm immer noch unbekannte, Junge genau wusste mit wem er sich da anlegte. Also ergänze er zu seiner Kumogakure Gürtelschnalle nun auch den Stirnschutz mit dem Zeichen von Kumogakure. Dann legte er sorgsam seine Hüfttasche und den Shurikenhalfter an. So gerüstet schlüpft er erst noch in seine Schuhe bevor er sich seine geliebte Lederjacke überwarf, die das ihm eigene Markenzeichen auf der Rückseite Trug. Dann wollen wir mal. Ich hoffe er kommt auch. Mit diesen Gedanken und einen Freudigen Gesichtsausdruck machte sich Mamoru nun auf den Weg zum Trainingsplatz.

Tbc – Dichtbelaubter Trainingsplatz


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Kangei sarenai Shinrai
("unwillkommender Neuankömmling")



Im Vorgarten



Gerade als er dachte, dass er den Frieden des in den Nachmittag übergegangenen Tages genießen können würde, tauchte eine Gestalt auf, dessen Nähe er nun in keinster Weiße gebrauchen konnte. Demzufolge frohlockten blickte Enoki auch drein, als er bemerkte, dass der Typ mal wieder schnurstracks auf ihn zugelaufen kam nachdem er ihn wieder einmal so unverholen angeglotzt hatte. Oh man, der Typ hat doch einen gewaltigen Sprung in der Schüssel. Wieso guckt der immer so verbiestert und starrt mich an? Was will der Kerl von mir? So ging es dem jungen Genin durch den Kopf und er seufzte leise. Die folgenden Worte des Schwarzkopfs verfolgte er mit der Aufmerksamkeit und dem Interesse eines Fisches an einem heftigen Regenfall – einem eingeschränkten. Als der Kerl, scheinbar aus Kumgakure stammend, wie die Schnalle am Gürtel seiner Hose verriet, endlich fertig war, war Enoki seinerseits noch damit beschäftigt sich etwas aus seinem rechten Ohr zu kratzen. "Hm? Entschuldige, was hast du gesagt? Ich habe gerade nicht richtig zugehört. Tänzchen? Abreibung? Du solltest wissen, Kurosokkubi-kun, dass ich wenn dann nur mit Mädchen tanze. Deine Abreibung, die dur dir scheinbar so sehnlich wünschst, wenn du mit diesem Blick alle Leute anstarrst, kann dir gerne verabreicht werden, aber ich habe momentan wichtigere Dinge zu tun. Denn ich nehme stark an, dass du heute nicht produktiv warst und keine Mission abgeschlossen hast. In meinem Fall ist dem aber so und ich muss dafür noch ein paar Dinge nachbereiten." So würde Enoki ihn dann mit einer gewissen Ruhe und Gelassenheit, die er schon vorhin in der hochroten Allee an den Tag gelegt hatte, wieder seinem Ohr widmen. Dann tauchten aus dem Eingangsbereich zwei weitere Personen auf, von denen einer die beiden Jungs grüßte, wenn auch vergleichsweise kurz. "Ohayōn, Kisuke-kun", gab der Namikaze als ebenso knappe Antwort zurück. Irgendwie konnte er seine Nachbar aus der unteren Etage, die soeben das Appartmenthaus verlassen hatten, genauso wenig einschätzen, wie eben jenen Kerl vor ihm. Die beiden klebten immerzu zusammen und dann noch ihr Aussehen. Das was er rein äußerlich als Mädchen identifizierte war in Wahrheit ein junger Kerl, soviel wusste er bereits über seine Nachbarn. Das andere, ein etwas feminin wirkender Junge war in Wirklichkeit ein Mädchen. So hatte es ihm seine Nachbarin, die noch immer neben ihm saß und die beiden Jugendlichen mit einem stillen Heben ihrer Hand gegrüßt hatte, ihm einmal erzählt. Dann stellte der Kumo-Nin ihm auch noch eine Art Ultimatum, woraufhin er nur mit den Schultern zuckte. "Mach es dir dort gemütlich, wenn der hohe Rat es will und mich noch weiterhin einspannt, kann es sein, dass du da noch länger sitzt. Aber wenn es heute nicht klappt – ich schätze dein Wunsch nach einer Abreibung wird so schnell nicht vergehen, sodass wir das auch gerne an einem anderen Tag nachholen können." So lautete seine Antwort, denn er hatte wirklich noch Arbeit zu tun. Als der ihm recht unsympathische Kerl abgezischt war, klärte ihn die Frau, welche von dem Schwarzhaarige Baba-chan genannt wurde, darüber auf, dass auch der Junge seit kurzem hier im Haus lebte. Mit einem klatschenden Geräusch hatte sich die zuvor erhobene Hand in sein Gesicht vergraben, als Enoki sie mit leichter Wucht gegen seinen Kopf erhoben hatte. Das muss ein schlechter Scherz sein, ein ganz schlechter Scherz. Wieso? Wieso nur? Auf die Frage, ob alles in Ordnung sei, schüttelte er nur leicht den Kopf, bat dann aber um Entschuldigung seines nun etwas verfrühten Abganges. Da er noch Arbeit zu erledigen hatte, würde er zuvorderst in sein Zimmer gehen und dort alles Notwendige in die Wege leiten. Nach einer kurzen, aber angemessen höflichen Verabschiedung, begab er sich deshalb in den zweiten Stock und direkt in sein Zimmer.


In seiner Wohnung



Ohne eine Verpflichtung oder näher auf die Provokationen des jungen Kerls eingegangen zu sein, hatte sich Enoki dieses Mal noch recht geflissendlich aus der Affäre hatte ziehen können. In seinem bescheidenden Appartment angekommen setzte er sich an seinen Tisch, einen rechten Schreibtisch besaß er so nicht, wozu auch, wenn der Esstisch dieselben Zwecke erfüllen konnte, und machte sich daran, den Missionsbericht zu verfassen. Da bei der Eskorte der alten Uzumaki nichts wirklich viel Erwähnenswertes passiert war, fiel der Bericht entsprechend kurz aus. Zwar war durchaus einiges passiert, aber dies hatte wohl eher für Enoki persönlich eine Bedeutung denn für den Rat. Diese würden sich wahrscheinlich wundern, wenn er zu viel unwichtiges Zeug beschrieb. In der Akademie vom Amegakure hatte er zudem gelernt, dass ein Shinobi, gerade bei Einsatzberichten oder Notizen an seine Kollegen sich so kurz und dabei so präzise wie möglich äußern musste. Diesem Umstand eingedenk rollte der Genin den Missionsbericht zusammen und schnürrte ihn mit einem Band ab, sodass er sich nicht von alleine wieder öffnete. Dann machte er sich auf zu seinem Ziel, dem Shichi no Honsha.






"reden" | denken | "NPC"
Battletheme
Bild
"No! No! No! It's not an offence, it's a description of you!"

Kurenai Mira

Erfahrung: Gesperrt

Kensajo
("Besichtigungsort")


Mira



Cf: Chiyu no Kōen ("Park der Heilung")

Unterwegs und beim Krankenhaus



Nachdem Mira sich von Chiruno und Yuiko verabschiedet hatte war sie kurz im Krankenhaus gewesen. Sie konnte dort ein und ausgehen, kannte das meiste Personal sie dort bereits. Schließlich hatte sie das letzte halbe Jahr dort mehr oder weniger gewohnt. Doch ihre Entlassung stand kurz bevor, das einzige was an ihre schlimme Verletzung erinnerte war der große Verband der ihren Baum und ihre Brust bedeckte. Nicht mal eine Narbe war zurück geblieben, was ihr sehr zu gute kam. Schließlich machten Narben einen Körper einzigartig, der sie irgendwann mal in einer Notsituation verraten könnte. Bevor sie ihre Unterlagen auf ihr Zimmer zurück gebracht hatte, war Mira noch kurz am Schwarzen Brett gewesen und hatte einen kleinen Aushang für Appartmentzimmer gefunden. Es klang genau nach ihrer Vorstellung. Nicht zu groß und nicht zu teuer, die Preise klangen so als wenn sie es sich würde leisten können. Sie hatte sich also die Adresse aufgeschrieben, hatte ihre Sachen weggebracht und war dann los gegangen.

Am Appartmenthaus


Die Adresse des Hauses war leicht zu finden. Der Vermieter stand sogar direkt am Hauseingang, was Mira sehr gelegen kam. »Konbanwa.« meinte sie höflich und erklärte kurz ihre Lage. Es gab keinerlei Probleme und Schwierigkeiten mit dem Einzug. Unter dem Dach war noch die hinterste Wohnung frei. Die Lage allein gefiel Mira schon und als sie hinauf ging um sich die Wohnung anzusehen war sie von dieser angetan. Es war nur eine kleine Zweizimmerwohnung mit Küche und Bad, doch sie war angenehm geschnitten und bot genügend Schränke für Stauraum. Ohne zu zögern meinte Mira: »Watashi ga sanka shite!«.
Sie unterschrieb direkt den Vertrag und würde morgen mit dem Geld vorbei kommen. Dann verabschiedete der Vermieter sich und Mira stand nun alleine in ihrer neuen Wohnung. Sie kannte ihre Vormieter nicht, doch schienen diese einige Utensilien vergessen zu haben. Sie nutzte den Abend um sich durch rumstehende Kisten und Schränke und Schubladen zu wühlen und sammelte alles auf einem Haufen. So fand sie beispielsweise einige Küchengeräte wie einen alten Wasserkocher. Sie fand auch heraus, dass sie die Tatamimatten des Bodens rausnehmen konnte und darunter noch einige Fächer waren. Auch der große Schrank der in der Wand eingelassen war, hatte eine versteckte Klappe die auf einen kleinen Boden in der Decke führte. Durch zwei kleine Lüftungsschächer an beiden Enden kam Licht und etwas Luft. Der eine Schacht gehörte auf jeden Fall zu ihrer Wohnung, aber der andere?
Vorsichtig krabbelte sie über den Boden ohne dabei Lärm zu machen. Etwa die Nachbarswohnung? überlegte sie und lag mit ihrer Vermutung sogar richtig. Sie konnte in die Wohung ihres Nachbars gucken, welcher niemand geringeres als Namikaze Enoki, der Lustmolch war. Doch das konnte Mira zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen. Sie warf einen kurzen Blick durch den kleinen Schacht, kehrte dann aber schließlich zurück in ihre eigene, neue Wohnung. Hier kramte sie noch ein wenig herum beschloss aber, diese Nacht noch im Krankenhaus zu verbringen.
Also ließ sie alles, wie es war. Sie schloss die Tür ab und kontrollierte sie noch kurz und ging dann zurück.
Draußen war es bereits ziemlich dunkel, doch sie fühlte sich trotzdem sicher. Wenn sie wieder alleine wohnte, konnte sie sich zumindest wieder der Giftproduktion zuwenden ohne das jemand sich beschweren würde. Darauf freute sie sich schon und es entlockte ihr ein kleines Lächeln.

TbC: Asatsuyu Byōsha ("Morgentaukrankenhaus")



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Erfahrung: 520,00
Geschlecht: männlich

Bild Fukuhon №. 1 Bild
("Duplikat №. 1")





Hier musste es sein, zumindest die Addresse stimmte mit der überein, die in den Unterlagen, die Kisho Hanzou im mitgegeben hatte, verzeichnet war. Einen Moment lang stand er vor dem Appartmenthaus und besah es sich. Es war von einfacher aber rustikaler Bauweise und vollbrachte seinen Zweck scheinbar ohne Probleme. Es war in einem sehr guten Zustand, was nicht nur an der Fassade, sondern auch an dem sehr gepflegten Vorgarten zu erkennen war. Die haben es hier ja wirklich sehr schön. Und diese Blumenpracht – da könnte man ja glatt neidisch werden. Als leidenschaftlicher Pflanzenkundler nahm er sich die Zeit, die Blumen etwas näher zu betrachten. Es dauerte aber nicht einmal eine Minute, da hörte er hinter sich ein paar Schritte und warf über die Schulter hinweg einen Blick nach hinten. "Nani ka goyō desu ka?", fragte ihn die von den Jahren rau gewordene Stimme des alten Hausverwalters, dessen Augen von seinem klaren Geist zeugten und ihn interessiert musterten. "Ojama shimasu, Ryōchō-san. Ich bestaunte gerade die schönen Blumen ihrer vielen kleinen Gärten. Die Pflege und Liebe, mit der die Menschen hier ihre Blumen und Pflanzen behandeln ist mehr als nur spürbar – ich bin wirklich tief berührt." Dieses wunderbar anzusehende Kleinod hatte es dem Hijōbu scheinbar angetan und so entwickelte sich ein kleines Gespräch zwischen den beiden Männern. Irgendwann schnitt der Jōnin dann jenes Thema an, welches ihn überhaupt er hierher geführt hatte. "Da wäre noch eine Kleinigkeit, um die ich euch bitten würde. Könntet ihr der jungen Suzume Mahiko diese Nachricht von mir überbringen. Ich würde ungerne so spät noch bei ihr klopfen und riskieren einige Menschen zu wecken. Vielleicht könntet ihr das für mich übernehmen, dafür wäre ich euch sehr verbunden." Nickend und mit der Anmerkung, dass besagte Genin scheinbar noch nicht den Weg nach Hause gefunden hatte, nahm der Mann die kleine Makimono an sich und versprach, sie dem blonden Mädchen noch vor Mitternacht zu überbringen. Dann würde sich der Bunshin von dem Mann verabschieden, das Grundstück verlassen und sich danach, während er sich unbeobachtet fühlte, auflösen.


Bild Bunshin №. 1: KATSU! Bild



"reden" | denken | "Quak!" | "NPC"
Life of a Legend
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"Never hate your enemies. It clouds your judgement."

Signatur von Bunny


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Geschlecht: männlich

Tenjōnite Tsūya
("Begleitung durch die Nacht")


CF - Kogane no Dango
Es war alles in allem ein sehr entspannter Tag, das war zumindest der Entschluss zudem der Uzumaki kam, nachdem er auf dem Weg einen Moment darüber nachgedacht hatte. Er mochte es auszuschlafen und dennoch etwas am Tag zu erleben, was sich heute durchaus dargestellt hatte. Es machte ihm Spaß sein Wissen zu teilen, auch wenn er natürlich nicht alles preisgeben würde und er hatte das Gefühl, dass er das Mädchen hier noch öfter sehen würde - schließlich schien sie gerade erst hierher gezogen zu sein und Kūsōka würde das Dorf wohl nicht so bald verlassen, warum auch? Während sie sich vom Dango Laden entfernten musste der Uzumaki jedoch über die Charakterzüge der Suzume nachdenken. Sie war zwar ein freundliches, wenn auch sehr schweigsames Mädchen, doch sie schien auch sehr vergesslich und naiv zu sein. Zwar ging von ihm natürlich keine Gefahr aus, doch konnte sie das Wissen? Schließlich folgte sie gerade einem Fremden durch die dunklen Gassen von Asatsuyu und er könnte alles mögliche nun anstellen, wenn er es denn gewollt hätte. Nun gut - sie war eine Kunoichi und konnte sich wohl gegen die meisten normalen Menschen verteidigen. Die Vergesslichkeit schloss er darauf, dass sie scheinbar seinen Namen vergessen hatte. Es störte ihn nicht weiter, schließlich hatte er ihn nur einmal beiläufig erwähnt, doch fragte er sich nun natürlich wie lange sie schon den Namen vergessen hatte und mit sich rang ihn erneut zu erfragen. Mit einem freundlichen Gesichtsausdruck drehte er sich deher beim gehen zu ihr. "Watashi wa Shira Kūsōka desu." Wie auch am Spielplatz stellte er sich mit ruhiger Stimme vor, ging dann jedoch voraus zu den Appartmenthäusern. Dort angekommen würde er vor dem Haus stehen bleiben. "So, da wären wir. Ich hoffe ich konnte dir ein wenig von unserem schönen Dorf zeigen. Kyou wa tanoshikatta." Er würde dann noch einen Moment verweilen um sicher zu gehen, dass sie auch tatsächlich hier wohnte - nicht, dass er sie zum falschen Haus gebracht hatte - dannach würde er sich verabschieden. "Kaeranakucha. Oyasuminasai! Dannach würde er sich Abwenden und - sofern ihn Mahiko nicht davon abhalten würde - zum Uzumaki Anwesen zurückkehren um dort dann ebenfalls schlafen zu gehen.



ggf. TBC - Teitaku no Uzumaki
Zuletzt geändert von Uzumaki Kūsōka am 13. Aug 2013, 00:27, insgesamt 1-mal geändert.
reden | denken

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Kapitel 2.9 Eine Botschaft eines Freundes



CF ~ Kogane no Dango ("Zum goldenen Dango")
Mit den schwindenden Lichtern traten Mahiko und ihre Begleitung in die Dunkelheit der Gassen. Es war schwer dem Jungen zu folgen, auch wenn sich nicht ganz im Dunkeln tappte. Noch während sie durch diese Gassen liefen stellte er sich erneut vor. Es war noch immer dieser ungewöhnliche, unbekannte Name, denn sie nun jedoch etwas vertrauter klang. Ob sie ihn wohl wieder einmal treffen würde, fragte sie sich gedanklich als sie mit ihm nun das Appartmenthaus erreichte. Vor diesem blieb er stehen und wandte sich nun ihr zu.
Seine Worte des Abschiedes hallten einen Moment lang in ihren Gedanken wieder bevor sie schliesslich antwortete: "Dankeschön, dass du dir so viel Zeit für mich genommen hast und auch für das Nachhause bringen. Vielleicht können wir das einmal wiederholen. Es hat mir auch sehr gefallen."
Sie blickte hoch zu dem Haus, welches sie vor einigen Tagen das erste Mal gesehen hatte und nun bereits ihr Heim sein sollte. "Hier wohne ich wohl", sprach sie leise zu sich und hing diesem Gedanken einen Moment nach, dann aber wandte sie sich wieder dem Jungen zu, dessen Name sie nun kannte. Sie durfte nicht vergessen ihn sich aufzuschreiben bevor sie schlafen ging. "Komm noch gut nachhause, gute Nacht", verabschiedete sie sich nun auch von ihm und schenkte ihm ein letztes, aufrichtiges Lächeln, anschliessend betrat sie das Gebäude. Sie versuchte so leise wie möglich die Tür hinter sich zu schliessen, als sie sich allerdings umdrehen wollte um zu der Treppe zu gelangen stand plötzlich Jemand hinter ihr. Sie zuckte zusammen und konnte gerade noch so ein Kreischen unterdrücken, als sie in diesem Jemand den Hausverwalter wiedererkannte. "Ich wollte dich nicht erschrecken", meinte er entschuldigend und fuhr fort als ihm das Mädchen versichert hatte, dass alles in Ordnung sei, "Jemand hinterlegte mir ein Schriftstück für dich." Er übergab der Suzume eine Schriftrolle und wünschte ihr anschliessend eine gute Nacht. Dies erwiderte sie bevor sie sich auf den Weg in den ersten Stock machte. Dort betrat sie schliesslich ihre Wohnung und schaltete das Licht ein. Sie besah sich den erhaltenen Gegenstand genauer, so huschten ihre Augen schnell über das Papier und sie stellte mit entsetzen fest, dass sie am nächsten Tag bereits um acht Uhr an einem Ort sein, von dem sie noch nie gehört hatte. Sie sackte zusammen und blickte entsetzt auf das Schriftstück. Das würde sie schon irgendwie hinbekommen, selbst wenn sie mit Verspätung eintreffen sollte.
Als der Schock des Tages verdaut war beschloss sie sich schlafen zu legen, immerhin musste sie am nächsten Tag früh aufstehen. Dies tat sie dann auch und war bald schon tief und fest eingeschlafen. Wecken würde sie sobald wohl nichts. Nur der Wecker am nächsten Morgen.


Zuletzt geändert von Suzume Mahiko am 13. Aug 2013, 20:20, insgesamt 1-mal geändert.
Bild
BildBild
Sprechen | Denken | Jutsu

Kurenai Mira

Erfahrung: Gesperrt

Bild Yagoshi Bild
("Umzug ins neue Heim")


Mira





Es dauerte seine Zeit, bis Mira ihre Sachen in die neue Wohnung geschafft hatte. Gut zwei Stunden hatte sie vom Krankenhaus hier herüber gebraucht um dann ihre Kisten nach oben zu tragen. Da die meisten voll mit Papier waren und so doch einiges an Gewicht hatten, hatte sie jede einzeln tragen müssen und war so unzählige Male die Treppen hoch und runter gelaufen. Sie hatte zuerst alles in den Hausflur geschafft, damit die Sachen nicht nass wurden, sollte es wieder anfangen zu regnen. Es hing noch immer Restfeuchtigkeit in der Luft, hatte es doch die ganze Nacht noch geregnet. Das Unwetter war erst gegen frühen Morgen verschwunden. Anschließend trug sie alles Etage für Etage nach oben und schließlich in ihre Wohnung, die ganz hinten auf dem Flur war. Mit einem Seufzen trug sie die letzte Kiste nach oben und fuhr sich einmal mit dem Handrücken über die leicht verschwitzte Stirn. »Ā, watashi wa saishūtekini sore o yatta.« sagte sie leicht Gedankenverloren. Sie hatte alles wichtige vor der Tür gestapelt und würde diese nun nach und nach in das Innere der Wohnung bringen. Dabei veranstaltete sie etwas Lärm. Zwar war dies wohl nicht im ganzen Haus zu hören, doch zumindest ihr Nachbar sollte davon einiges zu hören kommen. Glücklicherweise brauchte Mira keine neuen Möbel, hatten die Bewohner vor ihr doch so ziemlich alles wichtige da gelassen. Also machte die Kurenai sich direkt daran die wichtigen Sachen einzuräumen. Zuerst verschaffte sie sich einen Lageplan, wie sie das Ganze am besten anstellte. Sie kam zu dem Schluss aus dem einen Zimmer ein Wohnbereich zu machen, aus dem hinteren, kleineren Zimmer würde sie ein Schlafbereich machen. Küchengerätschaften brachte sie in den dafür vorgesehenen Schränken unter und ihre wichtigen Dokumente schob sie unter ihr Bett, welches etwa die Hälfte des hinteren, winzigen Raumes einnahm. So manchen Kram, den man nur selten brauchte verstaute sie dort auch. Auch wenn Mira sehr ordentlich war dabei, was ihre Abschriften anging so war sie selbst doch eher ein sehr unordentlicher Mensch. So packte sie nur die wichtigsten Kisten aus und die Dinge die warten konnten wurden irgendwo an den Rand geschoben.
Sie hörte schließlich ein leises Klopfen an der Tür, weshalb sie auf den Flur hinaus ging. »Ohayōgozaimasu, Tenanto-san.« sprach der Alte, der Mira die Schlüssel für die Wohnung übergeben hatte. »Ashita! Yanushi-san. grüßte Mira zurück und stellte ihr Tätigkeiten ein. »Ist soweit alles in Ordnung?« fragte der Hausherr höflich. Doch Mira schüttelte den Kopf. »Īe, betsu ni. Soweit habe ich alles was ich brauche, ich räume gerade nur noch Kartons aus und diverse Dinge an ihren Platz. Aber danke.« erwiderte Mira. »Jun ni.« meinte der Alte und neigte das Haupt zum Gruß. Dann zog er wieder von dannen. »Garakuta ā. Hoffentlich habe ich hier genug Ruhe für mich.« sprach Mira mit leicht verdrossener Miene und fuhr sich kurz durch die Haare.


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