[Amegakure] Aritou Keiko Chunin EA


Beitrag 14. Jul 2013, 13:07
Aritou Keiko

Erfahrung: Gesperrt

BildAritou KeikoBild



Allgemeines


Das ist die Beschreibung des Ortes



Nachname: Aritou
Vorname: Keiko [慶子] „glückliches Kind“
Geschlecht: weiblich
Alter: 17
Geburtstag: 19 November 97 n.N.
Tierkreiszeichen: Ratte
Größe: 1,67 Meter
Gewicht: 52 kg
Blutgruppe: 0
Geburtsort: Konohagakure
Wohnort: Asatsuyugakure | Uzu no Kuni
Rang: Chūnin
Ninja – ID: 012131 - 191113
Aussehen:
Keiko ist wenn man so will mittelgroß. Sie trägt ihr braunes Haar lang und ist ziemlich zierlich. In manchen Momenten wirkt sie so zerbrechlich als hätte sie Glasknochen, jedoch ist sie rein innerlich stärker als so mancher denkt. Ihre runden, braunen Augen erinnern sehr an die eines Rehs. Insgesamt wirkt sie so als könne sie kein Wässerchen trüben. Sie hat eine wärmende, fast ruhepolartige Ausstrahlung. Oft steht oder sitzt sie einfach nur da und scheint in den Tag hineinzuträumen wodurch sie oft abwesend wirkt. Wenn man bei ihr einen Blick in den Kleiderschrank wirft findet man gefühlt schneller ihre bunten Sommerkleider (von denen sie unglaublich viele besitzt) als ihre "Arbeitskleidung". Wenn sie nicht im Dienst ist trägt sie oft eines dieser Kleider und bindet sich zum Beispiel Schleifen wie auf dem Bild in ihr Haar. Zwar scheint sie so nicht so ganz in ihr Dorf zu passen, aber mit ihrer gebräunten Haut scheint sie ab und an ohnehin hier aufzufallen.


Persönlichkeit


Charaktereigenschaften:

Positive Eigenschaften
Verantwortungsbewusst * Ehrgeizig * Geduldig * Fleißig


Negative Eigenschaften
Kleinlich * Pessimistisch * Stur * Introvertiert


Schon früh zeigte sich bei Keiko eine besonderes Bewusstsein für Verantwortung. Das begann schon damit, dass sie beim spielen im Dorf immer auf kleinere aufpasste und wenn jemand sich verletzte sofort Hilfe holte. Diese Eigenschaft hat sich in den Jahren immer weitergebildet. Heute könnte man sogar sagen, dass sie, sobald sie diese Verantwortung nur im Anfang verletzen könnte bekommt sie sofort ein schlechtes Gewissen. Daher erledigt sie auch alle arbeiten, sei es eine einfache Sitzwache, die Versorgung einer Wunde oder aber eine Mission sehr gewissenhaft.
Eine weitere Eigenschaft, die sich durch -fast- das gesamte Leben von Keiko zieht ist ein nahezu grenzenloser Ehrgeiz. Oft hat die ruhige, unaufdringliche, kompetente Keiko, die Erfahrung gemacht, dass sie nicht immer erhält, was ihr gebührt. Trotz Rückschlägen, Entmutigungen, Enttäuschungen oder Verzögerungen gibt sie aber nie auf. Dies zeichnet sowohl ihren Ehrgeiz als auch ihre nahezu engelhaft Geduld aus. Und wenn sie etwas 50 oder 100 Mal versuchen muss, für sie ganz klar kein Grund aufzugeben. Keiko ist leidenschaftlich, nur fehlt ihr der Mut zur Unmoral. Man muss sie dazu verführen, ihre Gemütsbewegungen auszuleben. Wenn sie zu vorsichtig ist, endet es damit, dass sie sogar im Bezug auf die Vorsicht vorsichtig ist.
Keiko schwebt nie in den Wolken, sondern steht mit beiden Beinen fest auf der Erde. Sie liebt es, geliebt zu werden.
Sie ist bereit, sich bewundern zu lassen, doch keiner kann sie vollständig besitzen. Sie weiß, was andere wünschen, doch werden sie genau wissen, was sie denkt. Vielen erscheint sie schwer ergründbar. Andere empfinden ihre Distanziertheit als quälend, vielleicht weil sie spüren, dass sie damit ihre Gefühle schützt. Aber ihr fortwährendes nähern und distanzieren lässt einen schließlich schwindlig werden.
Und trotzdem: Wenn alle schillernden, glitzernden, blendenden Frauen Erinnerung geworden sind, wird Keiko bleiben. Sie ist diejenige, die man nie vergisst.
Ihr Fleiß ist eine weitere Eigenschaft, die sie besonders auszeichnet. Er ich bei ihr jedoch scheinbar so sehr mit ihrem Ehrgeiz verknüpft, dass dieser Fleiß oft als purer Ehrgeiz abgetan wird. Ihrem Fleiß ist es auch zu verdanken, dass sie sich, egal was passiert immer schnell wieder "auffangen" kann und so nie großen Wissensabstand zu anderen erhält.
Aber Keiko ist auch sehr kleinlich. Sobald ihr etwas mangelhaft vorkommt mäkelt sie daran herum, bis sie ihren Willen bekommt und der Gegenstand repariert ist. Dadurch ist es natürlich nicht einfach bei ihr, aber wenn man etwas lernt oder mit ihr macht, dann perfekt. Alles andere liegt unter ihren hohen Erwartungen.
Keiko ist grenzenloser Pessimist. Das war nicht immer so, früher war sie positiver, aber im Laufe ihres Lebens wurde sie immer pessimistischer. Etwas schlimmes könnte passieren? Die erste Person, die fest davon überzeugt ist wäre Keiko. Seien es Entscheidungen oder anderes, sie erwartet nie viel. Wenn sie bei einer Wahl einen Fehler begeht, ist es gewöhnlich ein sehr großer Fehler. Doch manchmal vermag sie aus einem Fehler etwas Positives zu machen. Sie hat genügend Geduld, Kraft und Ausdauer dafür. Bei einem Willenskampf ist sie meistens die stärkere.
In Wirklichkeit ist es sich so, dass sie Angst hat, weil sie sicher sein möchte, dass alles stimmig ist. Sie braucht Schutz und Geborgenheit.
Sturheit hat ihren Charakter schon immer ausgezeichnet. Früher hat sie dies mit Ehrgeiz verwechselt, aber heute ist ihr klar, dass dies keine Stärke ist, sondern eher eine Schwäche. Wenn sie erst mal eine Entscheidung getroffen hat verbietet es ihr ihre Sturheit, dass sie diese revidiert. Sei es jetzt was sie isst oder wer was machen soll, sie wird ihre Meinung nicht ändern.
Man hüte sich, sie zu verletzen. Sie wird weder vergessen noch vergeben. Ihre Rache kennt keine Grenzen. Sie wird immer ein selbständiger Einzelmensch bleiben, der darauf besteht, sein eigenes Leben zu führen. In einer Beziehung nimmt sie sich das Recht, auszugehen, wenn, wie und mit wem es ihr beliebt. Auf irgendeine Weise wird sie zu verstehen geben: „Ich muss ich selbst sein.“ Sie ist berechnend. 
Um glücklich zu sein, muss sie fortwährend zu tun haben, und oft setzt sie sich für Wohltätigkeit oder für Verletzte ein. Keiko nimmt das Leben ernst.
Sie achtet Menschen, die erfolgreich sind, und sie lässt sich gern von ihnen belehren. Sie bewundert Autorität und gehorcht ihr. Ihre unselige Neigung zur Hochnäsigkeit ist leicht zu umgehen: Man mache ihr Komplimente. Sie schwelgt in Komplimenten. Sobald sie Vertrauen hat, akzeptiert und bewundert zu werden, wird sie menschlicher und verhält sich weniger introvertiert. Denn obwohl sie dies als Kind nicht war, bildete sich diese Eigenschaft irgendwann in ihrem Leben aus. Sie macht kaum einen Schritt auf andere zu von alleine. Denn Menschen, die mit ihr sprechen wollen, so ihre feste Überzeugung, kommen schon von alleine auf sie zu.


Vorlieben:

Sake * Wohltätigkeit * Ruhe * Gesellschaft * Malen * Musik


Keiko hat viele Vorlieben. So malt sie für ihr Leben gerne. Schon seit ihrer frühen Kindheit beschäftigt sie sich mit Farben und gestaltet ihre Umgebung. Ihre Bilder sind seit eh und je ein Spiegel ihrer Seele. So waren sie eine Zeit ihres Lebens düster und hatten oft ein und das selbe Motiv: ein Mädchen, dem die Sonne nicht Mal von unten ins Gesicht scheinen würde. Das ist dann ihre Art traumatisches zu verarbeiten. Ihrer festen Meinung nach benötigt sie dafür nicht einmal eine Therapie. Während sie dann malt hört sie gerne Musik, sucht sich eine ruhige Ecke unter einem Baum. Dann verarbeitet sie einige ihrer Skizzen vielleicht sogar zu richtigen Gemälden. Wobei sie dies dann eher in ihrer Wohnung tut, in der sie sich in einem Zimmer eine Art Atelier eingerichtet hat. Dabei hat sie gerne ihre Ruhe und kann schnell fuchsteufelswild werden, falls sie diese dann nicht bekommt. Denn seien wir Mal ehrlich? Was ist schöner als Stille? Oder wenn nicht Mal Stille einfach nur Ruhe. Keiner stört einen, keiner will was. Auf der anderen Seite mag sie die Gesellschaft von anderen Leuten und geht in dieser Verbindung auch gerne Mal etwas trinken. Doch es fällt ihr im Moment noch schwer wirklich mit jemanden loszuziehen und benötigt eher Überredung bevor sie mitkommt. In dieser Beziehung ist sie sicherlich etwas ambivalent. Mit ihrer Leidenschaft als Iryōnin verbindet sie die Neigung zur Wohltätigkeit. Aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit liegt ihr dies besonders am Herzen. Denn das jemand so leiden muss wie sie es tat würde sie liebend gerne verhindern. Zudem fängt sie gerade wieder an gefallen an Männern zu finden, jedenfalls solange diese sie nicht an den Stiefvater erinnern.


Abneigungen:

Besserwisser * Ignoranz * Laute Umgebungen * Einsamkeit


Zu den großen Abneigungen der jungen Frau gehören Besserwisser. Genau, diese Individuen, die meinen immer alles besser als jeder andere zu wissen und auch oft genug Dinge madig machen. Was soll das denn bitte? Es kann halt nicht jede alles wissen. „Man muss nicht alles wissen – nur wissen wo man es nachschlagen kann.“ - Das ist in dieser Hinsicht ihr Motto. Auch Ignoranz, wie sie selbst sie schon oft erfahren hat macht sie nahezu wahnsinnig. Es gibt ja wohl kaum ein Zeichen für eine schlechte Kinderstube als andere zu Ignorieren oder ihre Fähigkeiten und Taten nicht wertzuschätzen. Und im Gegensatz zu ihrer Vorliebe von Gesellschaft mag sie es nicht, wenn es laut ist. Eben leicht ambivalent, wie bereits erwähnt. Allerdings sollte man dazu noch hinzufügen, dass sie nun mal, wenn es so laut ist sehr oft und sehr schnell starke Kopfschmerzen bekommt. Aber auch die Einsamkeit macht ihr zu schaffen. Wenn sie zu lange alleine ist kommt es nicht selten vor, dass Erinnerungen in ihr hochkommen, die sie eigentlich verdrängt hatte.

Hobbies:
Zu Keikos Hobbs zählt es zu Malen sowie Musik zu machen oder auch zu hören. Sie nennt eine Gitarre ihr eigen und spielt außerdem seit ihrer frühen Kindheit Klavier. Dies sollte sie damals bloß lernen um ihre leicht mangelhaft Feinmotorik zu schulen, jedoch entwickelte sich daraus ihre große Liebe zur Musik. Selbst hatte sie in ihrer kleinen Wohnung ein Klavier. Im Moment studiert sie neben ihrer Allgemeinen Ausbildung jedes medizinische Buch das ihr in die Finger kommt. Sie möchte gerne eine große Iryōnin werden.



Fähigkeiten


Stats


Hauptbereich: 8

    Ninjutsu 忍術 | Ninjatechnik: 4
      Beherrschung: 4
      Wissen: 4

    Taijutsu 体術 | Körpertechnik: 2
      Beherrschung: 1
      Wissen: 3

    Genjutsu 幻術 | Illusionstechnik: 2
      Beherrschung: 1
      Wissen: 3


Nebenbereich: 15

    Ken 賢 | Intelligenz: 2
      Umgebungsbedingte Pläne: 1
      Kreativität: 3

    Riki 力 | Kraft: 2
      Körperkraft: 1
      Stamina: 3

    Soku 速 | Geschwindigkeit: 4
      Reflexe: 4
      Laufgeschwindigkeit: 4

    Sei 精 | Energie: 5
      Chakravolumen: 5
      Chakrakontrolle: 5

    In 印 | Fingerzeichen: 2
      Beherrschung: 2
      Wissen: 2


Stärken:
Chakra * Geschwindigkeit * Ausdauer * Ninjutsu


Keiko hat lange trainiert um ihr Chakra so gut zu kontrollieren wie sie es heute tut. Dies erforderte ein langes Training und erweist sich nun vor allem für ihre Arbeit als Iryōnin als sehr nützlich. Flink war sie zwar schon immer, aber auch ihre Geschwindigkeit hat sie immer weiter ausgebaut. Dies kommt Keiko vor allem bei eventuellen Fluchten oder aber Verfolgungen zu gute. Jedoch gibt es immer noch Leute, die schneller als sie sind und ihr so zwar nicht spielend leicht, aber dennoch leicht entkommen. Ob sie sich hier noch steigern wird ist wohl eher fragwürdig. Auch bei ihrer medizinischen Arbeit kann es sehr von Vorteil sein schnell zu sein, da es hier bekanntlich oft von Sekunden abhängen kann ob jemand stirbt oder lebt.. Des Weiteren hat sie eine bemerkenswerte Ausdauer, welche sie auch über Jahre trainiert hat. Eine weitere Stärke liegt bei ihr beim Ninjutsu, welches Keiko schon immer mehr gereizt hat als Gen- oder Taijutsu. Oder es ist einfach ihre Veranlagung. (Man weiß es nicht, man munkelt nur.)


Schwächen:
Stärke * Genjutsu anwenden * Genjutsu erkennen * Taijutsu


Schon in ihrer frühen Kindheit zeigte sich, dass dieses Kind nie sehr stark sein würde. Sie besaß nie besondere körperliche Stärke und wirkte immer auch eher sehr zierlich und zerbrechlich. Auch späteres - zumindest versuchtes Training - brachte sie in diesem Aspekt nie wirklich weiter. So beherrscht sie auch nicht wirklich Taijutsu. Sie kann zwar wenn es sein muss jemanden treten (und dank ihren medizinischen Kenntnissen auch so, dass es weh tut) aber wirklich ernsthaft Kämpfen kann sie mit diesen Fähigkeiten nicht. Dennoch hat Keiko bisher schon feststellen können, dass ihre Fähigkeiten durchaus nützlich zur Flucht sein können, aber auch extrem leicht ausgespielt werden können. Auch Genjutsus waren nie ihrs und werden es auch nie sein. So tut sie sich recht schwer darin Genjutsu anzuwenden und ebenfalls es zu erkennen. Wenn sie einen guten Tag hat erkennt sie so zum Beispiel gerade Mal D-Rang Jutsus, aber alles was darüber geht ist für sie ein Buch mit sieben Siegeln.


Chakranatur:
Suiton ("Wasserfreisetzung")
Die Chakranatur Mizu ("Wassernatur"), für deren Anwendung, ausgenommen für erfahrene Shinobis, eine Wasserquelle benötigt wird, um Jutsu anzuwenden. Hauptsächlich ist es in Mizu no Kuni verbreitet, wo sich die Einwohner auf Grund der großen, dort vorkommenden Wassermengen spezialisiert haben. Der Schaden, den das Suiton ("Wasserversteck") verursacht, basiert auf normalem Wasser, Prellungen, Schürfungen und zuweilen die Gefahr zu ertrinken sind schlussfolgernd die Folgen von Treffern mit dieser Natur. Ebenso kann man wie im richtigen Wasser ertrinken. Anfangs ist das Suiton für einen Amateur ziemlich einfach zu erlernen, wird jedoch mit steigendem Jutsu Rang immer komplizierter. Gegenüber dem Katon ("Feuerfreisetzung") ist das Suiton ("Wasserfreisetzung") im Vorteil, dem Doton ("Erdfreisetzung") jedoch unterlegen.
 

Besonderheiten: Hat dein Charakter irgendwelche Besonderheiten? Eine Ausbildung, Hiden oder ein Kekkei Genkai.
Ausrüstung: Was trägt dein Charakter bei sich?
Spezielle Ausrüstung: Hat dein Charakter Gegenstände mit besonderem Wert oder außergewöhnlichen Effekten?


Biographie



Vater:
Name: Aritou Takeo 丈夫
Status: Verstorben
Rang: Jōnin
Alter: † 33
Beschreibung:
Takeo war ein sehr engagierter, charmanter Jōnin. Er war für Keiko immer das größte, was es gab. Ebenso war es umgekehrt. Sie war für ihn immer seine kleine Prinzessin und vergötterte seine Tochter über alles. Er hätte alles getan. Und vor allem alles um Schaden von ihr abzuwenden. In Konoha und teils auch über Konoha hinaus hatte er einen hervorragenden Ruf. Er starb an einer seltenen Krankheit. Keiko hatte große Probleme dies zu verkraften, vor allem, da sie bei seinem Tod mit gerade Mal fünf Jahren direkt dabei war.


Mutter:
Name: Aritou Sachiko 幸子 (Geb. Hattori)
Status: Lebendig
Rang: Chūnin (Nicht mehr "aktiv")
Alter: 45
Beschreibung:
Sachiko setzte in ihre Karriere nie viel Elan ein. Umso mehr Elan steckte sie in die Liebe und vor allem in die zu ihrem späteren Mann und Vater ihrer Tochter, Takeo. Nachdem dieser verstorben war ging sie mit ihrem Kind nach Ame, zurück in den Schoß ihrer Familie.


Freunde:
Feinde:
Rivalen:
Sensei:
Schüler:

Wichtige Daten: 
    00 - Geburt
    05 - Tod des Vaters
    06 - Umzug nach Amegakure
    09 - Akademie
    13 - Abschluss Akademie
    13 - Ernennung zum Genin
    14 - Umzug nach Uzu no Kuni, Asatsuyugakure; Einteilung in ihr Geninteam
    15 - Beginn Iryōninausbildung
    16 - Chūnin
    17 - Hilft oft im Krankenhaus aus - übernimmt Sitzwachen
Missionen: Wieviele Missionen hat dein Charakter schon gemeistert? (Gesammtanzahl und Einzelränge)
Ziel: Was hat sich dein Charakter für Ziele gesetzt?
Story:
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Es war eine stürmische Nacht. Von draußen hörte man alle paar Sekunden den Donner. Jedoch war dies allen Menschen in dem kleinen Haus egal, denn drinnen fand gerade etwas viel spannenderes statt: Die Geburt eines neuen Lebewesens.
Sachiko schrie. Was natürlich nicht verwunderlich war bei dem was gerade geschah. Schon seit Stunden lag sie da. Es kam ihr so vor als würden diese Wehen schon Jahre dauern. Die Hebamme und der Arzt schienen schon langsam etwas unruhig. Sie hatte schon jetzt viel Blut verloren und das Kind schien gerade erst in reichweite zu kommen. Langsam ging es voran.
Takeo, der Vater des Kinders saß indessen inzwischen vor dem Haus und hielt sich die Ohren zu, die Augen zusammen gekniffen. Er hatte Angst, Angst um die Liebe seines Lebens, Angst um das Kind. Hoffentlich würden sie wenigstens Sachiko retten können.
Dabei hatten sie alles schon überlegt: Den Namen des Kindes, egal ob Mädchen oder Junge, Keiko - glückliches Kind, oder eben Keisuke - der Segen.
Es war allein schon ein wunder gewesen, das sie in der Lage waen dieses Kind, oder eher Wunde rzu empfangen. Die Hebamme hatte eine unfruchtbarkeit bei Sachiko festgestellt. Deshalb war dies nur eigentlich alles gewesen was sie herbei gesehnt hatten. Aber doch nicht so!
Als sie wieder besonders laut schrie und es wieder stoppte beschloss der Arzt im Haus es ginge nicht anders und ließ sie sofort auf den Wagen der vor dem Haus stand verlegen.
Das Krankenhaus war zum Glück nicht zu weit weg.
So brachte man die Familie schnell dorthin um den letzten möglichen Ausweg zu gehen. Es würde operiert werden.
Schnell handelte der Arzt und fast ebenso schnell ging es nun. Das Blut floss, aber das Kind war in Sicht und Sachiko würde es hoffentlich schaffen. Sie wurde merklich immer schwächer, was den Arzt hektisch werden ließ. Hierbei geschah ihm ein Fehler: Er schlitzte seitlich die Wange des Kindes auf. Dies fiel erst später wirklich auf, als die Mutter versorgt war. Nun war der Arzt bemüht dies auszubessern. Er nähte die Wunde zu, seine Finger zitterten dabei so das die Naht unsauber wurde.
Es dauerte eine Weile bis Sachiko sich erholte, aber sie entronn dem Tod gerade noch.

Und so bekam die kleine den Namen Keiko – das glückliche Kind. Doch wie glücklich sie werden würde, das würde sich erst mit der Zeit zeigen. Sie übernahm den Nachnamen ihres Vaters – Aritou.
Die Wunde an der Wange des Kindes, das nun Keiko genannt wurde verheilte nur schwer. Es würde wohl immer ein langer, roter Strich bleiben.
Das sie später tatsächlich Glück haben sollte wusste noch niemand.

Wenige Jahre später..

Das kleine Bündel war inzwischen zu einem kleinen Mädchen herangewachsen. Sie lebte ihr Leben,wie es Kinder nun mal tun, als gäbe es kein Morgen mehr. Es fiel ihr selbst als kleines Kind nie schwer Freunde zu finden, so lebhaft wie die kleine war. Allerdings gab es ab und an auch diese Kinder, die auf ihre Wange zeigten und tuschelten. „Hexe!“ Oft war sie dennoch lange bei Nachbarn oder spielte mit anderen Kindern auf Grünflächen, was vor allem ihre Mutter sehr gerne ansah. Ihr Vater hingegen war sehr oft unterwegs und daher kaum anzutreffen. Doch wenn er da war, dann immer voll und ganz für die Prinzessin, wie er sein Kind immer rief. Es gab daher tatsächlich eine Zeit in dem Leben der kleinen Keiko, in der sie fest davon überzeugt war eine Prinzessin zu sein und es jedem mitteilte. Egal was war, sie wirkte immerzu wie ein Musterkind – als hätte man sie aus dem Katalog bestellt (wenn dies denn dann möglich wäre). So ging es einige Jahre bis sich das Leben der Kleinen vom einen auf den anderen Tag ändern sollte. Denn eines Tages – ohne jegliche Vorwarnung wurde ihr Vater krank. Und ebenfalls vom einen auf den anderen Tag wurde er in das Krankenhaus von Konoha verlegt. Dort schien alles hektisch zu sein. Beine, die die kleine oftmals beinahe umrannten, hektische Rufe und leises Schluchzen. Sie saß alleine auf dem Gang und blickte von den Stühlen aus auf die Wand. Was da gerade vorging begriff das Mädchen einfach nicht. Wie auch? Sie war ja bloß 5! Ihre Mutter lief ebenfalls hin und her, erledigt Papierkram und anderes, was scheinbar nötig war. Keiko hatte von ihr die strikte Anweisung bekommen nicht in das Zimmer der Vaters zu gehen, doch sie tat es dennoch – immerhin war es doch ihr Vater! Als sie den Raum betrat verzog sie kurz das Gesicht. Der Raum roch nach Tod. Das jedoch wusste sie als so kleines Kind noch nicht. Aber dennoch, es roch komisch. Tod und Desinfektionsmittel. Auf dem Bett lag ihr Vater. Es war ein unheimlicher Anblick, wie ihr bis vor einige Tage noch quietschfideler Vater auf einmal dalag und so viele Schläuche in seinen Körper ging und anderes. Mit großen Augen näherte sie sich dem Bett. Ihr Blick haftete an ihrem Vater. Er schlug gerade in dem Moment die Augen auf, als sie zaghaft seine Hand berührte. „Prinzessin..“, flüsterte er schwach. Ein ebenso schwaches Lächeln huschte über sein Gesicht. „Pass gut auf deine Mama auf..“, sagte er und hustete, wobei dieses Husten seinen gesamten Körper schüttelte. Keiko wurde kalt. Ihr war fast als als könne sie ihren eigenen Atem sehen, wie es ab und zu im Winter war wenn sie Luft ausatmete und es fror. Einen Moment später ertönte ein hektisches Piepen von einem der Geräte und die Hand ihres Vaters erschlaffte. Der Rest kam ihr vor wie im Zeitraffer. Schwestern und Iryōhan liefen um sie herum und schienen sich nicht um das Kind zu scheren. Plötzlich hob sie jemand hoch und nahm sie auf den Arm, um das Mädchen von dem Geschehen wegzutragen. Da erst überkam es sie. Sie schrie nach Leibeskräften nach ihrem Vater – was war da – was passierte mit ihm? Er sollte wieder zu ihr kommen und sie Prinzessin nennen, wie sonst immer. Die Leute sollten weg von ihm – verstanden sie denn nicht, dass er dann aufstehen würde? In ihren Schreien lag all diese Verzweiflung, ihre Emotionen und ihre vage Ahnung was da passierte – die Trauer..

Nach diesem Ereignis war ihre Mutter kaum noch die selbe. Sie schien auf einmal alles ernster zu nehmen, was ihre Tochter und die Ausbildung des Kindes anging. So begann sie nun langsam aber sicher sich der Ausbildung ihrer Tochter zu widmen. Nicht nur die Erziehung spielte nun eine Rolle, sondern auch all das was für sie wichtig werden konnte. Begonnen mit der Chakrakontrolle, welche ihre Mutter sehr gut beherrschte. So beschloss diese, dass es für ihre Tochter erst mal gut wäre auch dies zu beherrschen. Schnell besann sie sich auch ihres Heimatdorfes und fasste den Plan mit ihrer Tochter nach Amegakure auszwandern, zurück in ihre Heimat.

So spielte sich in dieser Zeit folgende Szene ab.

„Ziehen wir wirklich in ein anderes Dorf?“ Keiko hüpfte die Stufen im Treppenhaus hinauf, die braunen Zöpfe wippten, als wären es merkwürdige Flügelchen. 
„Ich hab es dir doch gesagt..“ Sachiko schleppte die beiden Kartons, in denen sich die Sachen für den Umzug befanden. Sie wohnte hier nun schon seit circa 10 Jahren. Inzwischen war dieses Haus mehr als nur mit schmerzhaften Erinnerungen behaftet. Jede Ecke des Gebäudes erinnerte sie an ihren Mann. So hatte sie seine Verwandten von der Entscheidung in Kenntnis gesetzt und sich danach an die Organisation gemacht.

Sachiko stöhnte. „Für eine Sechsjährige hast du aber kein gutes Gedächtnis. Ich habe es dir doch vorhin schon auf dem Weg erzählt. Und vorgestern.“ Auf dem Treppenabsatz angekommen, stellte sie die ramponierten Kisten ab. Altbau, neunzig Quadratmeter, frisch renoviert. So würde ihre neue Wohnung wohl aussehen. „Hilf mir doch bitte Mal..“
Keiko hüpfte lieber noch ein bisschen, bevor sie der Aufforderung nachkam. „Worauf wartest du denn?“, fragte ihre Mutter sie nun. „Ach, Mama. Das ist doch einfach.“ Sie versuchte nun eine der Kisten hochzuheben. Stattdessen riss die Kiste auf, und sie purzelte rückwärts in den Flur. „Nicht dramatisch.“ Sachiko schob die Kiste mit dem Fuß hinein und trug die andere. „Dein Kopf ist noch dran, die Zöpfe sitzen auch.“ 
Keiko schärfte sie ein nur das wichtigste mitzunehmen, aber wie sollte denn ein kleines Kind jetzt entscheiden, ob die Puppe nun wichtig war oder nicht? Schlussendlich hatten sie alles und die Reise in das neue Dorf konnte nun wirklich beginnen.

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Für Keiko war all dies eine sehr interessante, spannende Angelegenheit. Noch nie war sie in einem anderen Land gewesen. Alles sah hier so anders aus, so befremdlich. Doch sie gewöhnte sich schnell daran und setzte auch bald schon mit ihrer Mutter das Training fort. Nach dem Training ging sie oft noch durch das Dorf und sah sich um. Ab und an sah sie einige Kinder, die in ihrem Alter waren, jedoch fiel es ihr schwer Kontakt aufzunehmen. Meist stand sie wenn die anderen spielten eher am Rand und sah ihnen schüchtern zu, dankbar für jede Chance sich anzuschließen. Auch wurde sie wegen der Narbe gehänselt. Wie sollte sie denn auch ahnen, dass diese später durch ihre ohnehin schon natürliche Bräune und den Wachstum nahezu verschwinden sollte? Abends ging sie dann nach Hause und legte sich dort in ihr Bett. Sie hatte kein wirklich schönes Zimmer. Alles aus tristem dunkelbraunem Holz und ohnehin nicht sehr ansprechend. Das war einer der Gründe aus denen sie immer versuchte wegzubleiben und mit den anderen Kinder zu spielen.

Nun war es für sie so soweit endlich in die Akademie zu kommen. Lange erwartet und nun war es endlich soweit. Ihre Mutter begleitete sie an ihrem ersten Tag. Noch immer hing das Mädchen sehr an ihrem einzigen verbliebenen Elternteil und so genoss sie es sehr an diesem wichtigen Tag begleitet zu werden.
Schnell fand sie sich in der Akademie ein und war von Anfang an eine sehr gute, aufmerksame Schülerin. Eine, die man wohl als Einserkandidatin bezeichnen würde. Noch nach der Akademie befasste sie sich aus Ehrgeiz mit ihrer Ausbildung und blieb so lange sie durfte draußen.

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Sie lernte schnell und schien ein recht helles Köpfchen zu sein. In dieser Zeit begann Keiko auch wieder Freundschaften zu schließen und trainierte mit ihren Mitschülern.

Einen Mitschüler schloss sie besonders in ihr Herz, auch wenn es zuerst ein eher kühles Verhältnis war: Ryo.
Keiko himmelte ihn an. Allerdings fasste sie nie den Mut ihn anzusprechen. Sie tat vielmehr so, als sei er Luft. Immerhin hänselte er sie nicht. Das war so ziemlich das einzige positive. Aber immer wenn er nicht hinsah und sie sich nicht beobachtet fühlte himmelte sie ihn an. So vergingen die Jahre in der Akademie. Sie lernte und lernte. Schlussendlich war sie eine der Lieblinge ihres Lehrers. Egal was er wissen wollte, oft wusste Keiko es schon. Was für ein Glück, dass sie ihre Mutter hatte!

Als sie schließlich 13 war war es für sie soweit: Ihre Prüfung! Sie war so nervös! Schlussendlich stand sie am Ende nach der Prüfung da und wusste nicht wie ihr geschehen war. Es war so... einfach gewesen. Sie hatte etwas extrem schweres erwartet. Aber das es so leicht werden würde... Das hätte Keiko nie gedacht.

Als sie 14 war zog sie mit nach Uzu no Kuni um. Dort hatte sie das erste Mal ihr eigenes, kleines Reich. Es war eine helle Wohnung mit einem kleinen, ausgebautem Dachboden. Dort richtete sie sich schnell mit ihrem unverwechselbaren Stil ein.

Kurz nachdem sie in Uzu no Kuni in ein Team mit Ryo gekommen war bekam sie nach einem Gespräch mit ihrem Sensei die Chance ein Iryōnin zu werden. Nachdem sie mitbekommen hatte wie ihr Vater so qualvoll gestorben war wollte sie dies anderen unbedingt erleichtern oder ersparen. Hinzu kam inzwischen noch, dass sie die, die Traumata erlitten hatten versorgen wollte. Ihnen zu helfen wieder ins Leben zu finden. Diese Chance war für Keiko etwas ganz besonderes. Es war wie ein langersehnter Traum, der in Erfüllung ging. Sie bekam eine der besten Lehrmeisterinnen ihres Faches und sie war sehr Stolz darauf von ihr ausgebildet zu werden. Natürlich war diese nicht immer leicht und erforderte viel Disziplin, aber sobald sie ihrem ersten Patienten helfen konnte merkte sie schon, dass es sich lohnte hier soviel Mühe hinein zu geben.

Es verging in ihrer Ausbildung einige Zeit. In dieser Zeit lernte sie viele Techniken sowie vieles über den Körper, die Erkennung von Symptomen und vielen anderen Sachen. Auch trainierte sie fleißig und inzwischen alleine. Sie hatte auch sehr viel im Dorf zu tun, da fing es bei den altbekannten „Frau sucht ihre Katze“ an und ging bis hin zu „Zeichne und male ein Bild als Dekoration an diese Wand“. Ab und an gab es auch Begleitmissionen, bei denen sie bestimmte Menschen oder Dinge beschützen sollten. So lernte Keiko während dieser Zeit auch andere Länder und Orte kennen, reiste und lernte währenddessen stetig neues.

Als sie 16 war kam ein weiteres, gewünschtes Ereignis auf sie zu: die Chūninprüfung. Die erste Prüfung ließ nicht lange auf sich warten. Die schriftliche Prüfung hindurch haderte Keiko immer wieder mit sich selbst. Sie überlegte, ob sie nicht besser die 10te Frage auslassen sollte. Letztendlich beschloss sie aber sich ihr zu stellen. Zu ihrem Glück hatte ihr gesamtes Team diesen Entschluss gefasst. Letztendlich haben sie also den ersten Teil bestanden.
Der zweite Teil folgte schnell. Noch heute wird Keiko unwohl, wenn sie an diesen grausigen Wald denken muss. Nach einigen Anstrengungen und Auseinandersetzungen hatten Keiko und ihr Team dennoch auch diese Prüfung bestanden. Allerdings wurde einer ihrer Kameraden bei dieser Prüfung verletzt. Die Wunde blutete stark und es schien so, als würde er es nicht mehr aus dem Wald schaffen. Jedoch wusste Keiko schon, wie sie ihm helfen konnte. Sie gab sich alle Mühe all ihr medizinisches Wissen anzuwenden und konnte so ihr Team in diesem Teil besonders unterstützen. Hier merkte sie, wie wertvoll ein Iryōnin auf Missionen sein konnte.
Als es später zu den Kämpfen kam gab sie ihr bestes. Jedoch musste sie schnell einsehen, dass ihr Gegner stärker als sie selbst war. Sie versuchte jede Finte, die ihr einfiel, es halft nichts. Letztendlich war es nicht mehr als eine gute Show. Oder eher ein guter Kampf. Da er ihr jedoch aussichtslos vorkam gab sie auf.
Und dennoch: Ihre gesamte Gruppe bestand die Prüfung und die stolze Keiko war Chūnin. So setzte sie ihre Ausbildung weiter fort.

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Am ersten Tag der 20. Woche dieses Jahres kam es dazu, dass sie an einer Mission teilnehmen sollte. Es waren ein Jonin sowie drei Chūnin beteiligt. Keiko konnte ihr Glück kaum fassen: Die Mission fand mit Ryo statt. Seit sie Chūnin waren gab es immer weniger solcher Gelegenheiten. Und ihre Ausbildung zum Iryōnin erweiterte diese nicht wirklich.

Ihre Mission sollte früh morgens starten und sie in ein benachbartes Dorf führen wo sie ein Dokument abgeben sollten – unspektakulär.
Zuerst verlief alles ganz ruhig und entspannt. Fast schon als Spaziergang. Aber schon an der Grenze des Landes kam es zu unerwarteten Feindkontakt: Eine drei Mann starke Spähertruppe hatte ihnen aufgelauert. Der Trupp teilte sich sofort auf, eine Person ging scheinbar Verstärkung holen. Daher beschloss der Jonin ihm zu folgen und überließ den drei Verbliebenen die beiden Späher.
Der feindlich gesinnte Trupp hat sich aufgeteilt, eine Person machte sich auf den Weg Verstärkung zu Keiko hatte die Dokumente aufgrund ihres Verantwortungsbewusstseins unter ihrer Obhut und wurde nun doch leicht nervös. Sie wusste, diese Dokumente waren wichtig, aber sie hoffte auch, dass nichts passieren würde. Es würde alles gut enden. Das musste es einfach.
Es kam zu einem recht ausgeglichen Kampf. Hierbei erlitten beide Parteien Verletzungen. Plötzlich tauchte der Jonin wieder auf.
Keikos Augen weiteren sich und sie verfiel in eine Art Schockstarre als sie ihn sah, blutig offensichtlich schwer verletzt. Jedoch konnte er nicht mehr viel sagen bevor er mit einem weiteren Schwall Blut, der aus seinem Mund schoss seinen schweren Verletzungen erlag. Ein Monster musste ihm dies zugefügt haben so unwahrscheinlich erschien es Keiko. Immerhin war es nicht irgendein Jonin gewesen, sondern ihr Sensei, von dem sie so vieles gelernt hatte. Die Verstärkung der Feinde war unterwegs und Keiko sah sich gezwungen die Mission selbst zu ende zu bringen. Da sie sich in dieser Gegend sehr gut auskannte war sie ideal dafür.
Das restliche Team sollte die Feinde aufhalten und sich wenn es denn ging gegenseitig beschützen. Keiko rannte also los, nutze alles was sie gelernt hatte.
Jedoch verfolge einer der Feinde sie und keiner ihrer Kameraden konnte ihn abfangen.
Der dritte Chūnin im Bunde verfolgte also nun seinerseits Keiko um diese vor dem Feind zu retten.
Keiko hörte auf einmal Schreie hinter sich. Sie blieb stehen und sah sich um. Plötzlich hörte sie einen lauten Knall und sah Rauch aufsteigen. Der Geruch von verbranntem Fleisch fraß sich in ihre Nase. So schnell sie konnte lief sie dorthin und erblickte ihren schwer verletzten, aber stummen Kameraden. Neben ihm lang der schwer verletzte Feind – er bewegte sich wenigstens nicht mehr. Ein Angriff des Feindes schien kaum noch gesunde Haut an ihrem Kameraden übrig gelassen zu haben. Seine Kleidung schien fast ganz und gar mit seinem Körper verschmolzen. Keiko konnte nicht anders, dafür kannte sie ihren Kameraden zu gut. Sie kniete sich neben ihn um ihn zu halten und redete ihm gut zu während ihr die Tränen von den Wangen kullerten. Sie sprach davon wie sie wieder ins Dorf gehen würde und er gesund werden würde. Doch sie wusste dank ihrer Ausbildung sehr wohl, das er in den nächsten Minuten sterben würde. Als er gerade seinen letzten Atemzug getan hatte kam Ryo durch die Bäume. Sie blickte auf, so verheult wie noch nie in ihrem Leben. „Ryo...“, murmelte sie bloß, bevor er sie antrieb sich aufzuraffen.

Schlussendlich nahmen sie den Leichnam von Ryos Freund und Kameraden mit um ihn zu begraben. Die Mission schlossen sie mit Mühe noch ab und kehrten anschließen in Trauer, aber unbehelligt mitsamt es Leichnams zurück in ihr Dorf.

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Dort benötigte sie erstmal ein wenig Zeit. Sie konzentrierte sie vollkommen auf ihre Arbeit. Bald bekam sie zu Ausbildungszwecken die Möglichkeit als Sitzwache und auch sonst im Krankenhaus zu helfen. Wenn sie dann Feierabend hatte war es wieder da. Das Gefühl der Leere, das sie nach der Mission zu spüren begann. Sie sah Ryo nicht mehr so oft. Meist eher zu Missionen. Es kam ihr vor, als würde er sie meiden. Wenn sie daran dachte weinte sie manchmal. Warum wusste sie nicht so recht. Es war wohl der Kummer der letzten Monate.
Ab und an lief sie an seiner Wohnung vorbei. Dann blieb sie stehen und blickte dorthin. Wieviel Spaß hatten sie dort früher, wenn sie Mal zusammen die Nacht durchgemacht hatten. Meist lief sie dann seufzend weiter.


3084 | 2000 Wörter

Administrativ


Account: EA
Name: Lena
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Aussehen: Manga: Hetalia | Charakter: Taiwan

Beitrag 8. Sep 2013, 10:36

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Archiviert



Da du nun über einen Monat Zeit hattest um deinen Charakter fertig zu stellen, dies aber nicht passiert ist, ist das vorerst archiviert. Wenn du weiter daran arbeiten willst meld dich bei einem Teamler, dann kriegst du den Code zugeschickt und kannst den Charakter auf deinem PC fertig stellen.

Lg
Paul
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Danke an Lena für das Set :)
Takeru spricht|denkt|handelt


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