[Asatsuyugakure] [EA] Takeuchi Kohaku Sho


Beitrag 28. Mär 2013, 18:37
Takeuchi Kohaku Sho

Erfahrung: Gesperrt
Platzhalter für eventuell irgendwann unter sonderbaren Umständen kommende Fähigkeitskarte !
Zuletzt geändert von Takeuchi Kohaku Sho am 28. Mär 2013, 23:04, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 28. Mär 2013, 18:39
Takeuchi Kohaku Sho

Erfahrung: Gesperrt

Standard



Allgemeines


Nachname: Takeuchi

Sein Nachname ist wohl das einzige, was Kohaku noch an seine Eltern und in gewisser Hinsicht auch schmerzlicher Weise an die gemeinsame Vergangenheit erinnert. So wie er sich selbst einen Namen gegeben hat, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch dieses letzte Überbleibsel einer Verwandtschaft verschwindet.

Vorname: Kohaku Sho

Mit seinem eigentlichen Vornamen fühlt sich der junge Mann gestraft. Kohaku [= Bernstein] lässt sich, wenn überhaupt, auf seine intensive Augenfarbe zurückführen. Sich selbst auf unwichtige Merkmale wie diese reduziert zu sehen, missfällt ihm mehr als nur ein wenig. Anders sieht es allerdings mit Sho [= aufsteigen; fliegen] aus. Er bildet den extremen Kontrast zu der Bedeutungslosigkeit, die er mit seinem ersten Namen verbindet.

Spitzname: „Sora“

Einzig und allein der 'miese' Klang des Namens, den der Windgott höchstpersönlich trägt, hat Kohaku davon absehen lassen, sich selbst diesen Kosenamen zu verpassen. Da aber der Himmel als solcher, sein Bestimmungsort und rechtmäßiges Eigentum, wesentlich angenehmer an seine Ohren drang, entschied sich der Junge dazu, sich selbst neu zu taufen.


Geschlecht: Biologisch, vor allem aber mental, eindeutig männlich.

Alter: 19 Jahre
Geburtstag: 12. Februar 95 NN
Tierkreiszeichen: Schwein.
Größe: 1,78m
Gewicht: 66kg
Blutgruppe: A Rhesus negativ
Geburtsort: Tempel im Gebirge Uzu no Kunis
Wohnort: Asatsuyugakure, Uzu no Kuni
Rang: Genin.
Clan: No Clan needed.
Ninja – ID: 014732 - 282012
Aussehen:
Mit 8 Jahren
Mit 16 Jahren
Mit 17 Jahren
Rollenspielstart

Obwohl körperliche Größe nichts ist, womit er dienen kann, kümmert es den Dunkelhaarigen vergleichsweise wenig. Denn wahre Größe zeigt sich seiner Meinung nach nicht durch das Äußere, sondern das, was man erschafft. Mehr noch, das, wozu man bestimmt ist.
Beinahe schulterlange, wild zurecht geschnittene Haare zieren ein von hintergründiger Gelassenheit geprägtes, jugendliches Gesicht. Durch den unkontrollierten, rebellischen Schnitt fallen zu jedem Zeitpunkt, ganz gleich ob seine Frisur 'gemacht' ist oder nicht, wahllos Strähnen in sein Gesicht. Schlanke Züge, ohne herausragende Merkmale bilden die Grundlage für einen permanent versteckt schmunzelnden Mund. Trotz des Umstands, dass nur sehr wenige je hinter die stets aufrecht gehaltene Fassade haben blicken können, liegen hinter den zumeist geschlossenen Augenlidern farblich intensive, charismatische Augen. Augen, die mit einer Intensität, einem Tatendrang und scheinbarer Lebensfreude leuchten, wie man sie nur einem Kind des Feuers zuschreiben kann. Niemand weiß hingegen recht zu deuten, was sich wirklich in ihnen verbirgt, weswegen schleichende Unsicherheit schneller entsteht als dass man Schlüsse aus seinem Blick ziehen kann.
Bemerkenswert hingegen ist das öffentlich sehr bekannte Schmunzeln und Lachen Kohakus. Die Konstanz, in der man das mystische Heben seiner Mundwinkel vorfindet, ließ schon seit Jahren nichts Gutes vermuten. Viele erkennen in ihm mehr einen Fuchs, wenn nicht sogar eine Schlange, die lediglich auf den richtigen Moment wartet, um zuzuschlagen und ihre Beute mit Haut und Haar zu verschlingen. Anders steht es um sein Lachen. Es drückt Lebensfreude und Amüsement in seiner reinsten Form aus, dabei macht es nicht den geringsten Unterschied, ob es aufgrund von Schadenfreude oder eines guten Witzes erklingt. Auch wenn musikalisches Talent nichts ist, was er sich selbst zuschreiben würde, ist es durchaus berechtigt zu sagen, dass seine Stimme angenehm in den Ohren derer widerhallt, die sie aufnehmen.

Was seinen Kleidungsstil angeht, gehört Kohaku wohl zu jemandem, der einen im wahrsten Sinne des Wortes krassen Wandel durchlebt hat. Kindheitstage, die von grauenhafter Mönchskleidung und Stofffetzen ausgezeichnet wurden, sind längst Geschichte.
Seit seiner Ankunft in Asatsuyugakure no Sato und im Laufe der Jahre hat sich der Dunkelhaarige immer mehr den allgemeinen Trends angepasst. Allerdings auch nur in dem Sinne, als dass ihm altmodische, traditionelle Kleidung und die immer noch häufig getragenen Gewänder einfach nur störend auffallen und nicht seinem praktischen Ideal entsprechen. Solange es eine passende Jeans gibt, ganz gleich ob dreckig, zerrissen oder mit Farbklecksen versehen, ist er schon vergleichsweise zufrieden und zieht sie jederzeit allen anderen Sachen vor.
Je nach Jahrezeit und Temperatur wechseln die getragenen Oberteile. Nicht mehr nur mit jedem Tag, sondern auch gerne mehrfach an ein und demselben. Wenn ihm gerade mehr nach einem kurzärmligen Shirt ist, wird es getragen. Sollte ihm spontan aber der Sinn nach etwas anderem stehen, oder gerade etwas peppiges in einem der unzähligen Läden hängen, ist es nicht selten, dass es spontan gekauft und ausgetauscht wird. Bekannte erzählen davon, dass sie ihn innerhalb weniger Stunden in vier fast völlig unterschiedlichen Aufzügen erlebt haben, ohne dass es dafür einen triftigen Grund gab. Auch wenn Kohaku ihnen vehement widersprochen hätte – denn seine Launen und das oft angesprochene Prinzip, sich mit ihnen zu wandeln, ist mehr als nur irgendeine Begründung. Sondern seine eigene. Etwas anderes zählt ohnehin nicht.
Sein persönlicher Stolz findet sich hingegen auf seinem Kopf. Caps besitzt und hortet er wie manche Frau ihre Schuhe oder Kleider. Besondere Kriterien gibt es bei der Auswahl nicht. Ob schlicht schwarz, braun mit Streifen oder ein Gemisch aus Weiss, Grau und einigen zufällig ausgewählten Buttons – alles, was auch nur irgendwie in irgendeinem beliebigen Zusammenhang als passend betrachtet wird, gehört wenige Minuten später zu seiner Kollektion. Egal ob die Sonne scheint, heftigste Winde gehen oder es schüttet, als würde sich Susano'o höchstpersönlich einen Scherz erlauben; er trägt sie immer. Immer.




Persönlichkeit


Charaktereigenschaften:

Um auch nur einen groben Maßstab zu haben, den man an einen Menschen wie Sora anlegen kann, muss man sich einer grundlegenden Tatsache bewusst sein: Der Schein kann in absolut jeder Situation trügen. Und das in positiver, wie negativer Manier.
Ist dieser Gedanke erst einmal fest verankert, muss man die Persönlichkeit des Dunkelhaarigen zweiteilen. Nämlich in die, die er vorgibt zu besitzen und das, was er für sich behält.

Trifft man den Takeuchi das erste Mal, kommt es absolut darauf an, wie man sich ihm gegenüber verhält. Dabei sind zwei Verhaltensweisen regelrecht vorprogrammiert. Daher lässt er sich vollkommen gelassen auf eine Unterhaltung ein und führt diese mit augenscheinlichem Interesse fort, bis zu dem Zeitpunkt, der sich als inhaltlos herausstellt. Sollte sich keine Neugierde eingestellt haben, gilt dies bereits als das Ende der Konversation und es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich Sora auf der Stelle herumdreht und sich verabschiedet.
Sollte der erste Charakterzug nicht deutlich werden, ist es wahrscheinlich, dass dieser von galanter Ablehnung ersetzt wird. Solange man nicht durch aufbrausender Temperament aufzufallen versucht, oder – je nach Situation – seine Nerven strapaziert, wird er versuchen, auf eine fast schon merkwürdig zuvorkommende, gar höfliche Art, das Gespräch zu beenden. Erst wenn dies nicht mehr möglich sein sollte, bedient er sich deutlicher Wortwahl. Subtilität ist nicht mehr zu erwarten, da Direktheit deutlichere Ergebnisse erzielt und Missverständnisse beinahe vollkommen ausräumt.

Generell gesprochen kann man den jungen Mann als sehr geselligen und friedfertigen Menschen charakterisieren. Ihm liegt nichts daran, anderen wirklichen Schaden zuzufügen, genau so, wie er seinerseits potentiellem Stress aus dem Weg geht. Seiner Ansicht nach birgt das Leben zu viele Wunder und kleine wie große Geheimnisse, als dass man seine Zeit damit verschwenden sollte, sich mit den rein negativen Facetten zu beschäftigen. Streitgespräche, banale Rangeleien und sogenannte 'Spaßkämpfe' besitzen für ihn keinerlei wert, weswegen er sich auch bei provokantesten Herausforderungen nicht hinters Licht führen lässt und einen wenig ruhmvollen Rückzug vorzieht. Dies hat nichts mit besonderen Vorschriften oder einem Ehrenkodex, geschweige denn der Philosophie des Feuerreiches gemein, sondern liegt schlicht an seiner Einstellung, dass körperliche Auseinandersetzungen zu nichts führen. Zu nichts außer weiteren Problemen, die spätestens dann, wenn es einen Verlierer gibt, nicht mehr bloß zwischen zwei Personen ausgetragen werden, sondern sich automatisch auf Freunde und Bekannte übertragen.
Aus dieser strikten Ablehnung gegenüber Auseinandersetzungen erhielt er den Ruf eines zurückhaltenden, wenn nicht sogar feigen Knaben, auch wenn es alles, nur nicht der Realität entspricht.

Akademielehrer und Mitschüler wüssten wohl zwei Eigenschaften aufzuzählen, die ihnen immer wieder auffielen. Nämlich das fast herzerwärmende Gähnen des jungen Mannes. Seine Gelassenheit äußerte sich gerade während des Unterrichts in markantem Desinteresse, das nicht bloß durch offenkundiges Bekennen zu selbigem, sondern auch zu genanntem Gähnen und längeren Nickerchen führte. Sämtliche Grundeinstellungen, die man den angehenden Shinobi versuchte mitzuteilen gingen so völlig an ihm vorbei und auch die angeblich praktikablen Strategien und Selbstverteidigungsformen kümmerten ihn nicht im geringsten. Seiner Meinung nach war es nichts, was man sich nicht binnen weniger Minuten irgendwie anlesen konnte; als noch wichtiger stellte sich mit der Zeit heraus, dass er dem ausgeprägten Glauben angehörte, dass das Leben für jeden von ihnen einen bestimmten Weg geplant hatte. Zwar einer, den man mit bestimmten Entscheidungen und Handlungen beeinflussen konnte, aber stets so dominant für den Ausgang eines Lebens, dass selbiges immer einen Weg fand, den Menschen zu formen. Entsprechend war er der Überzeugung, dass man Philosophien wie den Willen des Feuers und andere Denkrichtungen nicht vorgeben, sondern sich entwickeln lassen sollte. Irgendwann würde alles zusammenfinden.

Abgesehen von der möglicherweise eigenwilligen Einstellung gegenüber der individuellen Zukunft ist Kohaku als von der Natur gesegneter Freigeist anerkannt worden. Es gibt kaum etwas, wofür er sich nicht von Hause aus interessiert, andererseits stellt es ein wahres Wunder dar, wenn man es schafft, unliebsame Dinge derart darzustellen, dass sie doch noch Neugierde in ihm wecken. Denn Überzeugungsarbeit grenzt für ihn an Zwang, Zwang wiederum an Pflichten und diese akzeptiert er nicht weiter als dass sie ihm kleine wie große Steine in den Weg legen können. Etwas, was für einen ausgelassenen, lockeren Menschen wie ihn gegen sämtliche Handlungsmaximen verstößt. Freiheit ist das größte Gut das man besitzt und diese in Ketten zu legen würde ihn zu nichts weiter als einer Puppe ohne eigenen Willen machen. Ein Standpunkt, der oftmals als zu extrem angesehen wird, sollte er auf unwichtigere Angelegenheiten angewendet werden, aber umso deutlicher vertreten wird, wenn es um Handlungsvorschriften geht.
In diesem Sinne lässt sich sogar sagen, dass Sora, wenngleich darauf bedacht, andere nicht einzuschränken oder ihnen eine gewisse Meinung aufzudrängen, sich deutlich zur Wehr setzen kann. Missfällt ihm eine gewisse Vorstellung oder sieht er sich zu etwas gezwungen, das sein körperliches und geistiges Wohl einschränkt, reagiert er mit Ablehnung; entweder verbal, oder durch striktes Ignorieren jeglicher Anweisungen. Auch hier ist es nicht selten, dass ein locker aus dem Ärmel geschütteltes Gähnen nur den Anfang bildet. Wer glaubt, dass Rangordnungen oder Sanktionen, die sich auf diese berufen, auch nur den geringsten Respekt erlangen, ist in seinen Augen völlig falsch gewickelt.

Lebenslust und die Freude an selbigem sind ein weiteres Kapitel, das den Schwarzhaarigen sehr prägen. Begleitet von dem Wissen und der allgemeinen Erfahrung durch die Horde, dass jedes einzelne Leben durch Lust oder Unlust innerhalb weniger Minuten ausgelöscht werden kann, stellte sich recht schnell der Gedanke daran ein, jede Minute irgendwie auskosten zu müssen. Ganz gleich ob es in Form von sportlicher Aktivität geschieht, ein langes, entspanntes Nickerchen oder einige Stunden, die im prallen Sonnenschein nahe eines schillernden Flusses verbracht werden. Alles, was gut tut ist erlaubt und sämtliche gesellschaftlichen Zwänge werden grundsätzlich abgelehnt.
Die eigene Glückseligkeit stellt daher mit der allgemeinen Freiheit alles dar, was der Takeuchi anstrebt. Zur Erfüllung dessen gehören Frauen. Auch wenn diese nicht zu Objekten reduziert werden, redet sich Sora immer wieder damit heraus, dass sie alle seine gleichermaßen verteilte Aufmerksamkeit verdienen. Bedeutet, dass alles, was ihm ins Auge springt und in irgendeiner Hinsicht gefällt, auch damit rechnen kann, von ihm angesprochen zu werden. Und wenn eine Konversation nicht erfolgversprechend aussieht, kommt es nicht selten vor, dass sein Rollstuhl die größte Arbeit verrichtet, ihn an das Objekt des Begehrens heranträgt und ein flinker Handgriff den Rest erledigt. Röcke stellen dabei eine besondere Augenweide dar.
Dass ein solches Verhalten nicht immer gut auszugehen pflegt, kümmert ihn nicht. Peinliche Situationen, über die er wenige Sekunden später schon lachen kann, ist er mehr als gewohnt. So sehr, dass sie im Grunde nur noch eine weitere Belustigung für ihn selbst darstellen. Sein klares, einnehmendes Lachen ist ein stetiger Zeuge solcher Vorkommnisse.


Als Sohn eines Gottes lebt es sich nicht immer leicht. Besonders dann nicht, wenn man sich mit herkömmlichen Personen umgibt und diese temporär als gleichgestellt betrachten muss. Erst recht werden sie zu einer Hindernis, wenn sie den rechten, ehrenhaften Pfad blockieren. Jener, der in den Himmel und zur Göttlichkeit führt.

Während man nach außen hin davon ausgehen kann, dass jeder Mitmensch zumindest in gewisser Hinsicht geschätzt und geachtet wird, verbirgt sich hinter diesem Schein nichts weiter als eine blanke Lüge. Wenn es etwas gibt, das dem dunkelhaarigen Jungshinobi nichts bedeutet, dann sind etwas andere Menschen. Das einzige, was an ihnen irgendeinen Wert hat, das sind die Informationen die sie mit sich führen und der Umstand, dass sie anfällig für gekonnte Manipulationen sind. Haben sie erst einmal diesen Wert als Spielstein auf seinem gedanklichen Schachbrett verloren und es bietet sich die Gelegenheit, sie unbeobachtet aus dem Weg zu schaffen, sind ihm alle Mittel recht, um dies auch zu bewerkstelligen. In dieser Hinsicht agiert Sora mit unglaublicher Bedacht und Geduld. Da ihm allerdings bewusst ist, dass seine physischen Fähigkeiten noch in keinerlei Verhältnis zu seinem eigentlichen Ziel stehen, erlaubt er sich selbst, sowie allen anderen in seiner Umgebung eine gewisse Prüfungszeit. Um sich zu entwickeln und eventuell doch beweisen zu können, dass ihr Leben einen gewissen Wert besitzt.
Denn die Shinobinationen und ihre Dörfer sind in den Augen des Takeuchi nichts weiter als Hindernisse auf seinem Weg zur Göttlichkeit. Alles, was sie tun, zielt darauf ab, andere einzuschränken, ihnen eine Brandmarke in Form von zwangsweise eingetrichterten Denkweisen aufzusetzen und sich darüber das Recht zu nehmen, die gesamte Welt nach ihren Ansichten zu formen. Alles, was diesem augenscheinlichen Ideal entspricht, wird, ganz gleich ob sie auf der Seite des Rechts oder Unrechts stehen, ausnahmslos ausgelöscht. Gerade dadurch steckt hinter ihren Taten nichts weiter als derselbe Egoismus, den Verräter und Deserteure aufweisen. Aufgrund dessen, dass Menschen lediglich einfache Mängelwesen sind, sind diese Züge nicht einmal verwerflich. Einzig ihre Blindheit und das Unverständnis dafür, dass jene – wie er – die zu mehr geschaffen wurden, die rechtmäßigen Führer der Welt darstellen, macht sie gefährlich.

Um sein endgültiges Ziel zu erreichen und seinen rechtmäßigen Platz als Herrscher über den Himmel, die Winde und Stürme einzunehmen, gilt es sämtliche Hindernisse auszulöschen. Ein Unterfangen, das den kompletten Untergang der fünf Shinobinationen bedeuten würde, lässt sich allerdings nicht von einer einzigen Person durchführen, weswegen eine längere Planungsphase dem vorausgehen muss. Informationsbeschaffung ist der wohl wichtigste Schritt. Spezielle Techniken und Bluterben, Verteidigungsmechanismen, spezifische Sondereinheiten der Dörfer und die wichtigsten Persönlichkeiten müssen herausgefunden und, sollte man sie nicht zu seinem Eigen machen können, zu kontern sein.
Mindestens genau so wichtig ist allerdings auch, selbst so wenig wie möglich preiszugeben. Die vorgeführte Gelassenheit des Jungen spielt dabei eine enorm wichtige Rolle. Aufgrund der Tatsache, niemals an die eigenen Grenzen zu gehen und ein falsches Bild der eigenen Fähigkeiten zu vermitteln, ist gewährleistet, wenn überhaupt nur sehr grob eingeschätzt zu werden. Erst wenn Überlegenheit, wie auch die passenden Umstände gewährleistet sind, lohnt es sich, seine wirklichen Fähigkeiten darzustellen. Verbunden mit dem Ableben der jeweiligen Zeugen und Ziele.

Vorlieben:
| Wind
| Joggen
| Essen
| Schlafen & Faulenzen
| Frauen
| Geschwindigkeit & Freiheit
| Der Himmel

Abneigungen:
| Stagnation
| Naivität
| Aufbrausende Persönlichkeiten
| Selbstüberschätzung
| Schluchten

Hobbies:

Ein freundliches, charmantes Lächeln auf den Lippen zu tragen kann nicht selten zu sehr angenehmen Folgen führen. Ob es einfach nur eine Eigenart ist, die sich äußerlich manifestiert hat, oder es Teil seines Wesens und der aufgebauten Fassade ist, kann niemand sagen. Wie generell auch niemand sagen kann, ob sich Sora für überhaupt etwas interessiert.
Lange Zeit war es ihm selbst unmöglich, Freude an den weltlichen Dingen zu empfinden, die ihn umgaben. Alles was er hatte, alles was er je wollte und alles, was seine Existenz ausmacht ist der grenzenlose Himmel, zu dem jeder Mensch aufsieht. Jedes noch so winzige Wölkchen das mit den Winden um die Welt zieht, ebenso wie jede zornig grollende Gewitterfront. Das endlos schwarze, nächtliche Firmament und das meerblaue, göttliche Dach, unter dem sie sich befinden. Wenn es wirklich etwas geben soll, bei dem sich die gesamte Stimmung des Dunkelhaarigen abrupt ändert und eine fast schon manische Faszination in seinen Worten liegt, dann ist es der Himmel. Nur er, nichts anderes.

Nach außen hin gibt es allerdings eine Unzahl dessen, was den Jungen neugierig werden lässt. Im Vordergrund stehen, unangefochten, Frauen und Mädchen seines Alters. Zwar liegen ihm Vertreterinnen des anderen Geschlechts mehr, die zwei, drei Jahre älter sind als er selbst minimal mehr, doch ist ein Unterschied wie dieser nicht das Zünglein auf der Waage wenn es darauf ankommt, sie in ein Gespräch zu verwickeln. Oder sich selbst wohl wissentlich in eine unschuldig beginnende Unterhaltung verwickeln zu lassen.
Ebenso wie es sich mit seinen besonderen Schätzen verhält, wüsste Sora nichts, was ihm besonders gefällt oder missfällt. Es kommt auf den ersten Moment an, auf das Zusammenspiel zwischen Mimik, Gestik und dem gesamten Körper. Hochtrabend formuliert würde er wohl selbst von einem kosmischen Gleichgewicht sprechen, zusammengefasst in einer einzigen Person. Sollte Langeweile ihn ergreifen und ein langer, vormals einsamer Abend bevorstehen, lassen sich aber selbst solche Prinzipien umgehen, solange wie sich kein Haufen zerfleddertes Fleisch zu ihm gesellt.

Neben Liebeleien, die ihn in gewissen Kreisen durchaus bekannt gemacht haben, mag der Takeuchi alles, was irgendwie mit hoher Geschwindigkeit in Verbindung steht. Kutschen, Schiffe oder Fluggeräte ist völlig einerlei. Solange wie es ihm das bedingungslose Gefühl von Freiheit gibt und ihn dem Himmel einen Schritt näher bringt. Um sich jedoch nicht immer auf glückliche Zufälle stützen zu müssen, kam ihm ein durchaus genialer Gedankenblitz – durch seine eigene, körperliche Kraft konnte er zwar laufen und dadurch nicht gerade langsam durch das Dorf rauschen und rasen, doch nichts stand im Vergleich zu dem unendlichen Stil von Rollschuhen. Lediglich die Beschaffung selbiger stellte sich noch als problematisch heraus, weswegen wohl noch Zeit und eine ganze Menge hart erspartes Geld dabei draufgehen wird, bis sich der allein lebende Junggeselle diesen kleinen Wunsch erfüllen kann. Doch schon der bloße Gedanke daran, bei voller Geschwindigkeit durch die Straßen und Gassen zu rasen und dabei leicht bekleidete Mädchen aufzugreifen, lässt ihn regelrecht ekstatisch werden.
Nach einem längeren Feldzug durch die größeren Städte des Landes findet sich ein älterer Rollstuhl in seinem Besitz, der zwar keinen wirklichen Ausgleich zu schaffen weiß, aber immerhin Räder besitzt. Mit der Zeit konnte sich der Dunkelhaarige an selbigen gewöhnen, sowohl als einfache Sitzgelegenheit, als auch als Fortbewegungsmittel. Verwirrte, irritierte bis hin zornige Blicke, die ihn entweder unwissend bemitleiden oder empört hängen wollen, während sich sein sportliches Talent in so manchem verrückten Trick wiederspiegelt, kümmern ihn entweder nicht, oder machen das Ganze noch besser. Entsprechend sieht man Kohaku nicht selten durch die Gegend rollen.

Körperliche Ertüchtigung, um einigermaßen fit zu bleiben und seinem Äußeren noch einen gewissen Schliff zu verpassen, darf in seinem Leben natürlich nicht fehlen. Eine besondere Affinität zum Umgang mit Waffen, irgendwelchen Kampfformen oder Trainingsmethoden kennt er allerdings nicht. Wenn man Sho also nicht gerade in seinem heißgeliebten Rollstuhl oder mit auffällig ordentlicher Kleidung wiederfindet, ist es jederzeit möglich, dass er aus einem Impuls heraus entscheidet, dass es Zeit für eine Tour durch das Dorf wird. Lauftempo und Zeit, die er dafür aufwendet ist abhängig von seiner Laune und der Bedürfnisstärke, sich zu bewegen.

Völlig gegensätzlich zu dem Rausch, der ihn immer wieder in Schwierigkeiten zu treiben scheint, steht seine fast schon penetrante Ausgelassenheit. Wenn möglich genehmigt sich der Schwarzhaarige mindestens ein Nickerchen am Nachmittag. Dabei kommt es nicht selten vor, wenn er dies nicht einhält, dass er während längerer Gespräche oder Vorlesungen unweigerlich beginnt, genüsslich und aus reinster Herzenslust heraus zu gähnen. Auch wenn man es nur schwerlich ein Hobby nennen kann, so zählen Schlafen, längerfristiges Faulenzen und das regelrechte Vorbeiziehenlassen des Lebens zu den aufgezeigten Interessen, die man ihm nachsagen kann.



Fähigkeiten


Stats


Hauptbereich: 6 | 12

    Ninjutsu 忍術 | Ninjatechnik: 2 | 5
      Beherrschung: 2 | 5
      Wissen: 2 | 5

    Taijutsu 体術 | Körpertechnik: 3 | 5
      Beherrschung: 3 | 5
      Wissen: 3 | 5

    Genjutsu 幻術 | Illusionstechnik: 1 | 5
      Beherrschung: 1 | 5
      Wissen: 1 | 5


Nebenbereich: 10 | 20

    Ken 賢 | Intelligenz: 3 | 5
      Umgebungsbedingte Pläne: 3 | 5
      Kreativität: 2 | 5

    Riki 力 | Kraft: 3
      Körperkraft: 3 | 5
      Stamina: 3 | 5


    Soku 速 | Geschwindigkeit: 3 | 5
      Reflexe: 3 | 5
      Laufgeschwindigkeit: 3 | 5

    Sei 精 | Energie: 1
      Chakravolumen: 1 | 5
      Chakrakontrolle: 1 | 5

    In 印 | Fingerzeichen: 1
      Beherrschung: 1 | 5
      Wissen: 1 | 5


Stärken:
Ken, Riki, Soku - Taijutsu, Naturverbundenheit [Fuuton]

Durch vollkommen natürliche Veranlagung aber auch die konstante körperliche Ertüchtigung besitzt Kohaku in diesen körperbetonten Bereichen seine definitiven Stärken. Eine weitere, sehr spezifische 'Stärke' besitzt jedoch einen rational ungeklärten Hintergrund; er kann Stimmen in den Brisen des Windes, das Lachen der Stürme und das Wüten der Donner vernehmen. Der Wind ist sein stetiger Begleiter, sein Freund, Wächter und größter Feind. Bedingungen, die es ihm erleichtern, Jutsu dieses Bereiches aufzunehmen, zu lernen und zu beherrschen.
Allerdings, so glaubt man, ist dies bereits sein eigentliches Talent und damit einfach nur das Ausüben jener Fertigkeiten, die ihm in die Wiege gelegt wurden. Leider liegt man damit, wie er mit einem breiten, inneren Grinsen anmerken würde, absolut falsch. Wenngleich seine Fähigkeiten was Ninjutsu betrifft, noch absolut unausgebildet sind, verbirgt sich dort sein eigentliches Potential. Aus Sicherheitsgründen, wohl weil es seine ganz persönliche Trumpfkarte werden soll, sobald die Zeit reif ist, wurden diese Eigenschaften bewusst zurückgehalten und warten nur daran, endlich erweckt zu werden.

Schwächen:
Sei, In - Genjutsu, Frauenschwäche, Wahnvorstellungen

Wer sich als Mensch nur auf einen Bereich konzentriert, der kann sich sicher sein, in anderen Angelegenheiten dauerhaft ein Manko zu besitzen. So ist es auch bei Kohaku der Fall - wenn auch seiner eigenen Aussage nach durchaus bewusst. Als Sohn eines Gottes braucht er Schwächen; um sich für die kurze Zeit, in der er nur als einfacher Mensch existiert, auch mit selbigen ihre Schwächen teilen zu können. Zu verstehen, wovon sie sprechen, wenn sie sagen, dass sie etwas nicht verstehen oder erreichen können. In dieser Hinsicht sind ihm die Illusionen, die manche Genjutsuka erschaffen können, nur allzu angenehm aufgefallen. Wer muss sich schon mit einer verfälschten Realität herumschlagen, wenn man sie mit dem eigenen Körper und, später wohl, auch mit den mächtigsten aller Ninjutsu selbst verändern kann? Und das nicht nur in den Köpfen anderer Personen.
Sein wohl simpelstes, aber dafür am intensivsten ausgeprägtes Manko findet sich im anderen Geschlecht wieder Frauen. Hübsche, attraktive, ansehnliche Frauen. Alles, was mit ihnen zusammenhängt, seine Aufmerksamkeit einfordert und nach genauerer Betrachtung als interessant eingestuft wird, scheint seine Verteidigung beinahe komplett aufzulösen. In einem Kämpf würde er es stets umgehen, eine Dame ernsthaft zu verletzen. Sie auszuschalten, ob durch Gifte oder körperliche Einwirkungen sind wiederum ein vollkommen anderes Thema.


Besonderheiten:

Bedingt durch die massiven Störungen seiner Wahrnehmung wurde Kohaku eine 'Besonderheit' mitsamt Wahnvorstellungen regelrecht in die Wiege gelegt. Man spricht oft davon, dass Einbildungen einen Menschen weit über seine eigenen Limitierungen hinaus führen können. Diese Formulierung trifft es im Fall des Takeuchi wohl mit am besten - bedingt durch das absolute, unerschütterliche Überzeugung, göttliches Blut zu besitzen, entwickelte sich über die Jahre die einzigartige Fähigkeit, das Wetter 'lesen' zu können. Ganz gleich welche Temperaturschwankung die eigene Umgebung in den nächsten Minuten, Stunden oder tagen erreicht, Kohaku kann sie vorhersehen. Allerdings zeigen sich auch deutliche körperliche Reaktionen, abhängig von gewaltigeren Phänomenen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass ein nahender Sturm oder ein gewaltiges Gewitter merkliche Unsicherheit in dem Jungen auslöst; Kopfschmerzen plagen ihn, Muskelschwäche setzt ein. Wichtiger für ihn ist allerdings, den Wind hören zu können. Für ihn besitzt das Element einen ganz eigenen Charakter, eine individuelle Stimme, der eines Menschen gleich.

Wesentlich natürlicher fällt hingegen sein musikalisches Talent aus. Als begnadete Sängerin, wenn auch in minimalistischen Verhältnissen ihres Wohlstands, sind die von Glück und Seligkeit geprägten Gene seiner Mutter ausschlaggebend dafür, dass Kohaku ein besonders ausgebildetes Ohr für Klänge jeder Art besitzt. Was daran besonders ist? Er kann Melodien, ganz gleich wie komplex und fremd, nach den ersten Akkorden perfekt nachvollziehen und sogar vorhersagen. Ähnlich wie das Wetter besitzen auch Lieder eine enorme, mentale wie physische, Wirkung auf ihn. Sie sind, wie der Wind, ein Teil seiner Person und werden derart behandelt und geschätzt. Instrumente zu spielen fällt ihm nicht schwer; genauer gesagt reichen wenige Stunden aus, um ihm nicht nur das Konzept des Spiels, sondern auch den Umgang so sehr nahezu bringen, dass man vermuten könnte, er habe bereits mehrere Jahre intensivsten Lernens damit verbracht.

Ausrüstung:

Kunai ("Schmerzlosigkeit")
Kunai gehören zu den wichtigsten Waffen eines Ninja, denn sie sind Wurfmesser mit einem Ring am Ende. Der Ring dient dazu, sie besser halten zu können und etwaige Seile oder Schnüre hindurch zu ziehen. Manche Ninja wickeln um das Kunai auch explodierende Zündzettel, um bei einem Wurf mehr Schaden anzurichten. Im Gegensatz zu Shuriken sind Kunai zwar langsamer, aber dafür auch tödlicher. Kunai sind außerdem nützliche Werkzeuge im Alltag eines Ninja. Sie dienen als Haftung beim Klettern, zum Abfedern oder zum Anbringen von Schriftrollen, damit diese gezielter befördert werden können, sowie zum Blocken von Stichwaffen, die mit blosser Hand nicht abgefangen werden können.


Senbon ("Wurfnadel")
Senbon sind Wurfnadeln, die meistens von Oinin oder Attentätern benutzt werden. Mit ihnen können auch Jutsu, wie Jōro Senbon und Ninpō: Samidare Kekka eingesetzt werden, weswegen man oft auf Ame-Nin trifft, welche sie verwenden. Die Nadeln werden des Öfteren dazu benutzt, um Feinde zu lähmen, indem sie in vitale Punkte des Körpers gestochen werden. Auch eignen sie sich hervorragend dazu, mit Waffengift bestrichen zu werden. Ursprünglich stammen die Senbon aus der Medizin, wo sie zum Beispiel zur Akupunktur verwendet werden.


Shuriken ("Versteckte Handwaffe")
Shuriken sind kleine Wurfgeschosse, welche die Form eines Sterns besitzen. Sie werden normalerweise in einer Tasche aufbewahrt, die am Bein befestigt ist. Ferner gehören sie wie die Kunai zu den wichtigsten Waffen eines Ninja. Shuriken sind als Wurfwaffe schneller als Kunai, aber verletzen den Gegner deutlich weniger, da sie die Verteidigung im Normalfall nicht so tief durchdringen.



Hikaridama ("Lichtball")
Hikaridama sind kleine Bomben, die bei der Explosion ein starkes grelles Licht ausstrahlen. Sie werden beispielsweise dazu benutzt, um den Gegner zu blenden und ihn dann später anzugreifen.


Kagami ("Spiegel")
Spiegel werden von Shinobi zum Einsatz gebracht, wenn sie wissen wollen, was sich hinter einer Ecke verbirgt. Dadurch können sie sich ein Bild von einer bestimmten Lage verschaffen um weiter weiteres Handeln zu planen.


Kibakufuda ("Zündungszettel")
Als Kibakufuda oder Kibakusatsu werden Papierzettel bezeichnet, die mit einer Feuerbeschwörungsformel beschriftet sind und es ermöglichen, dass entweder die Technik Kibakufuda: Kassei von fern gezündet werden kann, oder das Papier bei Annäherung eines Feindes explodiert. Es ist allerdings auch möglich, dass eine Briefbombe, sollte sie entdeckt werden, neutralisiert werden kann, indem sie berührt und durch Konzentration des Chakras entschärft wird. Hierfür reicht bei guter Chakrakontrolle schon ein Tritt mit dem Fuß auf den Kibakufuda.


Hyōrōgan ("Verpflegungspille")
Dies ist ein Energiemittel, welches nach dem Verzehr ein Viertel des Chakras noch während des Kampfes wiederherstellt. Dies geschieht jedoch nicht sofort, sondern dauert eine gewisse Zeit [pro Post eine Regeneration von sehr hoch]. Nach dem Verzehr und dem Verbrauch des zusätzlich gewonnenen Chakras kommt es zu Kraftverlust, Angstzuständen oder auch zur Bewusstlosigkeit. [Pro Kampf kann nur eine Pille verzehrt werden]




Amegappa ("Regenmantel")
Der Amegappa wurde in Amegakure entworfen und schützt den Oberkörper des Trägers vor Wind, aber vor allem vor Regen. Er reicht dem Trägern meist nur bis zu den Lenden und bietet hervorragende Bewegungsfreiheit, welchen ihn auch für den Einsatz in Kampfgebieten prädestiniert. Der Schutz des Unterleibs vor dem nassen Element ist hierbei nicht garantiert.


Hainō ("Rucksack")
Für längere Missionen oder gar Reisen, greifen viele Shinobi auf Rucksäcke zurück, da sie deutlich mehr Proviant und andere Utensilien mit sich führen wollen oder müssen. Ausreichender Stauraum und guter Tragekomfort tragen zur Beliebtheit dieser stillen Begleiter eines jeden Wanderers und Reisenden bei. Zudem ist auf der Oberseite eine Negoza ("Schlafmatte") befestigt, um auch das Nächtigen in unwirtlichen Gegenden etwas angenehmer zu gestsalten.


Hakimono ("festes Schuhwerk")
Dieses kompakte und feste Schuhwerk wird von sehr vielen Shinobi getragen, da sie neben der schalldämmenden Wirkung auch noch sehr leicht sind und die Beeinträchtigung des Trägers auf ein Minimum reduzieren. Sie werden von nahezu allen Shinobi jeder Altersklassen getragen. Die Ausführungen variieren hierbei zwischen offenem, halboffenem und geschlossenem Schuhwerk, welches unterschiedliche Aspekte in der Balance zwischen Bewegungsfreiheit und Schutz gewichten. Oft reichen die Schuhe bis weit über die Knöchel, teilweise sogar bis zum Knie des Trägers, je nachdem wie er es für sich am günstigsten erachtet.


Hitaiate ("Stirnschutz")
Einen Stirnschutz trägt jeder Ninja, nachdem er mindestens den Rang eines Genin erreicht hat. Er dient dazu, die Ninja aus den verschiedenen Ninja-Dörfer zu unterscheiden. Stirnbänder werden normalerweise auf der Stirn getragen. Auf dem Stirnband ist eine Metallplatte befestigt. Diese soll vor Angriffen schützen und außerdem mittels eines Symbols zeigen, aus welchem Dorf der Träger des Stirnbands kommt. Es gibt verschiedene Arten des Stirnbandes. Einmal die am meisten genutzte, welche auch unserer klassischen Vorstellung eines Stirnbandes entspricht, sowie ein als Bandana genutztes Stirnband, als auch ein solches, welches beinahe den kompletten Oberteil des Kopfes einhüllt. Hinzu kommt, dass es jedem Ninja frei überlassen ist, wo er sein Stirnband trägt. So wird es beispielsweise, als Halsband, Gürtel, seitlich auf dem Kopf, am Ärmel oder auch an einem Gurt getragen. Es gibt den Stirnschutz auch in verschiedenen Farben.


Michiyukikōto ("Reisemantel")
Diese oft in dunklen und matten Farben gehaltenen Mäntel dienen den Shinobi bei Reisen in besonders regnerische und widrige Regionen als treue Gehilfen gegen Wind und Wetter. Der Mantel reicht üblicherweise bis über die Schienbeine, manchmal schlürt ihr Saum sogar auf dem Boden. Mit der Kaputze kann man nicht nur wunderbar sein Gesicht verdecken, sondern sich auch gegen Sturm und Sonne schützen.


Shuriken Horusutā ("Shurikenhalfter")
Diesen Shurikenhalfter tragen die meisten Shinobi an den Oberschenkeln ihrer Beine. Hierzu wird, meist mittels Bandagen, das Bein fixiert, um so ein Verrutschen des Halfters selbst ins fordernden Kampfsituationen zu verhindern.


Tebōgu ("Armschienen")
Diese einfachen, aber dennoch sehr effektiven Armschienen, schützen die Unterarme und den Handrücken eines Shinobi, der sie trägt. Manche Tebōgu besitzen zur Verzierung noch Metallblatten mit den Insignien des Dorfes, aus dem der Shinobi stammt. Schutz und Effektivität finden in dieser relativ simplen, aber duchaus wirkungsvollen Minari zusammen.


Uesuto Pōchi ("Hüfttasche")
Die Uesuto Pōchi wird zwar nicht von allen Ninja getragen, ist aber trotzdem sehr gängig. Darin werden zwar ebenfalls Waffen und Werkzeuge aufbewahrt, aber generell ist das der Ort, an dem alle sonstigen Gegenstände verstaut werden, von der medizinischen Ausrüstung, bis hin zu Büchern zum Lesen.




Bentō Bako ("Mit-Allem-Schachtel")
Die Bentō Bako sind handelsübliche und weitverbreitete Schachteln, in denen allerlei Leckereien verstaut werden können. Sie eignen sich hervorragend für Reisen und Missionen, da sie sehr platzsparend und gleichzeitig hygienisch sind.


Taihei no Mizu ("große Wasserflasche")
Eine Flasche, welche mit frischem Wasser gefüllt ist. Wann immer ein Shinobi sein Dorf verlässt, sollte er einige dieser Flaschen dabei haben, da er nie weiß, wann er das nächste Mal seine Vorräte aufstocken kann. Gerade Iryōnin haben in der Regel klares Wasser bei sich, damit sie damit im Notfall Wunden reinigen können.





Biographie



Mutter & Vater:
Takeuchi Atsuko [Verstorben] und Anetai Noboru [Unauffindbar]

Gefangen durch die Regeln und mit ihnen verbundenen Restriktionen eines Klosters, sehnten sich die beiden jungen Menschen nach nichts weiter als ihrer eigenen Freiheit. Sie strebten nach ihren eigenen, persönlichen Zielen; besaßen Träume und Wünsche, so wie jeder andere Mensch auch. Sie liebten und schämten sich, sie hassten und verfluchten andere, ohne dabei auch nur den geringsten Hehl um ihre menschliche Natur zu machen. Beide waren keine Heiligen, so wie es die Bruderschaft des Kosters verlangt hatte. Gerade sie waren es jedoch, die einem Wesen das Leben geschenkt haben, das genau diesem Grundsatz mehr entsprachen als alles, was das Kloster und seine Folger je erreicht hatten - sie schufen einen werdenden Gott.

Atsuko bildete den kleinen, leuchtenden Stern, zu dem jeder, trotz ihrer eher geringen Größe, aufblickte. Sie war hübsch und zierlich, vielleicht sogar ein wenig zu sehr für ihr Alter. Denn auch wenn ihr keine beeindruckenden Reize körperlicher Natur gegeben waren, vermochte sie es doch, durch ihre schillernde Persönlichkeit, den Mut, der in ihren Augen lebte wie ein brennendes Feuer, aber auch ihre Freundlichkeit und den allgegenwärtigen Sinn für Gerechtigkeit, mehr als nur einem Mann ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Manchmal reichte ein einfacher, langer Blick in ihre treuen, bernsteinfarbenen Augen, um zu erkennen, dass sich nichts Böses in einem zierlichen Wesen wie ihr verbergen konnte. Ihr Lächeln war alles, um andere von ihrem unverfälschten Glück zu überzeugen. In den Jahren, die sie gemeinsam mit ihrem zukünftigen Mann das Naka-Kloster besuchte und dort lebte, hinterließ sie jedoch weitaus mehr als eine aufstrebende Legende. Ihr glockenklarer, melodischer Gesang, der jeden Morgen eines jeden Tages durch die alten, grauen Mauern des abgeschotteten Gebildes hallte, brannte sich in das Herz jedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes ein, der ihr lauschen durfte. Die Lieder, die sie sang, wurden weitergereicht. In Gedenken an sie und das Glück, das sie jedem übertragen hatte, dem sie ihre Aufmerksamkeit zukommen ließ. Atsuko war das Beste, was der Bruderschaft seit Generationen passiert war.

Ihr Mann, Noboru, war jedoch, wenn auch nicht das exakte Gegenteil, von eher rebellischer Natur. Er stellte die fordernden Gedanken dar, die sich erst sehr spät in der gutgläubigen Atsuko hatten verankern können. Seine Worte weckten eine tiefe Feuerbrunst in den Seelen, die gewillt waren, ihn sprechen zu lassen. In seinen Augen war es klarer wie nichts anderes, dass dem Menschen die Freiheit im Blut lag. Nicht die elendige Arbeit und die Aufopferung für andere, die gezielt gegen die gesellschaftlichen Normen arbeiteten. Selbst wenn sich der junge Mann nicht gegen die Vorstellungen des Klosters erhob und darauf verzichtete, streng gegen diese vorzugehen, wusste er tief in seinem Inneren, dass er sein Leben nicht an einem solchen Ort würde verbringen können. Nicht umgeben von blinden Gläubigen.
Seine nennenswertesten Eigenschaften war sein grenzenloser, manchmal sogar an Überheblichkeit grenzender Mut. Für seine Ideale und für seine geliebte Freundin und Frau wäre er zu jedem Zeitpunkt durch jedes Feuer gerannt und von jeder Klippe gesprungen, um sie zu beschützen. Ebenfalls kannte man ihn für seine harte, körperliche Arbeit. Für nichts war er sich zu schade, ganz gleich wie minimal und überflüssig eine Aufgabe auch scheinen mochte. Gleichzeitig, wie er trotz der missmutigen Blicke seiner Brüder und Schwestern verlauten ließ, belief sich sein Ursprung in Gelassenheit - sich auszuruhen, zu entspannen und das Leben an sich vorbeiziehen zu lassen war eine absolute Utopie, die er zu leben versuchte.


Freunde: /
Feinde: /
Rivalen: /
Sensei: /
Schüler: /

Wichtige Daten:
| [Winter] 0 Jahre - Geburt nahe des Kayama-Gebirges; Tod seiner Mutter
| [Frühling] 0 Jahre - Noboru bringt seinen Sohn in das Naka-Kloster und überlässt ihn den dort lebenden Mönchen
| [Herbst] 7 Jahre - Gerüchte über seine fragwürdige Herkunft kursieren im Kloster und erschweren dem Jungen somit das Zusammenleben mit anderen
| [Winter] 8 Jahre - Erste Anzeichen von Wahnvorstellungen machen sich bemerkbar
| [Sommer] 8 Jahre - Konversationen mit derselben Gestalt, die auch seine Eltern heimsuchte beginnen; treiben den Jungen dazu auf einer Reise den Leiter seiner Gruppe, Takeru, einen schmalen Gebirgspfad herabzustoßen
| [Sommer] 8 Jahre - Kohaku wird von Maruyama Ayumu aus dem Kloster verwiesen. Seiner persönlichen Bindung zu ihm ist es zu verdanken, dass der Kopf des Klosters ihn nach Konohagakure no Sato bringt und dort Vereinbarungen mit dem Hokage eingeht
| [Spätsommer] 8 Jahre - Der Hokage höchstpersönlich schreibt den Jungen in die Liste der Shinobiakademie ein
| [Winter] 10 Jahre - Letztes Auftauchen der Schattengestalt in den Träumen des werdenden Genin
| [Sommer] 17 Jahre - Nach einem aus Langeweile wiederholten Jahr der Akademie besteht Kohaku die Geninprüfung

Missionen: /

Ziel: Sein Ziel ist das, was seinen Charakter definiert. Wonach sich seine Zukunft und der beschrittene Weg orientiert. Die Vernichtung der Shinobinationen und das Aufsteigen in eine Sphäre, die normalen Menschen, nicht erreichbar ist. Sein Ziel ist die Göttlichkeit, die Erschaffung einer neuen, besseren Welt. Frei von Egoismus und den Lastern, die die Menschheit ihr Eigen nennt.

Story:

Dunkle Sturmwolken überschatteten eine ungewöhnlich kalte Sommernacht. Starke Winde wühlten die hohen Gräser auf und selbst der nahe liegende Naka und die aus ihm hervorstechenden Schilfrohre schauderte es in dem grausigen Heulen. In einer von gläubigen Menschen belebten Region nutzten zwei die Chance, um sich aus den Gängen und Fluren des Klosters zu stehlen und sich dem hinzugeben, was sich schon seit Jahren unbefriedigt in ihnen aufgestaut hatte. Sie brauchten nur ein kleines Fleckchen Erde, irgendeinen Platz, der nicht ständig beobachtet wurde oder von dem man denken konnte, dass man dort auf andere Menschen treffen konnte. Ein kleines Waldstück wurde mit flinken, hastigen Schritten hinter sich gelassen und brachte die beiden Liebenden an den Fluss, der ihrem Dorf seinen Namen verlieh. Vorsicht prägte die Überlegungen der beiden. Ebenso keimte mehr und mehr die Angst auf, etwas wirklich verwerfliches zu tun, etwas, wofür man sie bestrafen würde. Vor den Sanktionen anderer Glaubensvertreter kannten sie keine Angst. Doch die Schwärze dieser Nacht schien ungewöhnlich, gerade für diese Jahreszeit. Sie hatte etwas Unnatürliches, fast, als wäre sie nicht von dieser Welt. Noch wussten die beiden nicht, dass sie seit jeher nicht allein waren. Weder als sie das Kloster verließen, noch als sie die Wälder und Wiesen hinter sich gelassen hatten. Jemand war immer da. Um sie zu beobachten, sie zu schützen. Und, wenn nötig, sie auch zu richten.

Jugendliche, unerfahrene Gemüter sind es jedoch, die sich schnell in jede beliebe Farbe tauchen und färben lassen. Nach all den Jahren, in denen Gefühle rationalisiert wurden, sahen sie in dieser Nacht die erste und womöglich einzige Chance. Während der Rest des Klosters sich einer in ihren Augen kultistischen Prozession hingaben, würde es ihre Liebe sein, der sie sich verschrieben. Versteckt, zwischen Schilfrohren nahe des Flussufers verschwamm langsam aber sicher das weltliche Bild und auch sämtliche Furcht, die sie noch vor Minuten empfunden hatten. Sie alle wurden von zärtlichen Berührungen und ihrer Lust fortgetragen. Ein Kuss schaffte Platz für den nächsten und jeder heiße Atemzug beschwor ein weiteres Keuchen und Stöhnen. Fast, als wären sie der größte Schandfleck der gesamten Welt, schwebte absolute Dunkelheit über ihren Köpfen. Nicht einmal der Mond, unter dessen Schutz sie sich fortbewegt hatten, schien ihnen jetzt noch als Wegweiser dienen zu wollen. Selbst der sonst nächtlich hell aufglimmende Naka wirkte nunmehr wie ein gigantisches, schwarzes, verpestetes Moor. Undurchdringlich, gefährlich.
Gerade als sich beide wieder auf den Weg zurück machen wollten und ihre Kleider versuchten, so ordentlich wie möglich anzulegen, entfuhr der jungen Frau ein Mark und Bein erschütternder Schrei. Auf der anderen Seite des Flusses stand jemand, die dunkel leuchtenden Augen fest auf sie fixiert. Sie wollten laufen, so weit die Füße nur trugen. Doch je länger sie das schwarze Feuer, das aus den Augenhöhlen der Gestalt zu dringen schien, betrachteten, desto stärker wurde das Bewusstsein, dass ganz gleich was sie taten, nichts helfen würde. Unsichtbar für den Rest der Welt wanderte die namenlose Gestalt wie ein Schatten über das Wasser, labte sich an der Furcht, die die Körper des Paares regelrecht zu zerfressen schien. „Dieses Kind wird mein Sohn sein“ jedes einzelne Wort, jede Silbe die gesprochen wurde, schien vom Wind verzerrt, als würden sie regelrecht ineinander übergehen. Zur gleichen Zeit jedoch waren sie klar wie nichts Zweites, so verständlich, als gäbe es kein weiteres Geräusch in ihrer Umgebung. „Er wird zu meinem Nachfolger heranwachsen. Eure Leben werden der Preis sein, um einen neuen Gott zu schaffen“, während er sprach, deuteten lange, ausgestreckte, schemenhafte Finger auf den halbnackten Leib der Frau. Als wüsste er bereits, was geschehen würde. Schock und Ungläubigkeit gegen das was geschah stand in ihren Gesichtern geschrieben. Sie wollten laufen, waren aber immer noch dem Glauben erlegen, ihre Körper seien gelähmt, wie mit unsichtbaren Ketten an den schlammigen Grund zu ihren Füßen gebunden. Angst und Ekel zugleich machte sich in ihnen breit, auch wenn sich ein Teil ihres Bewusstseins immer noch vehement dagegen wehrte, das alles als die Realität zu akzeptieren. Wie sollte etwas, von dem sie hofften, dass es lediglich ein verirrter Wanderer war, lautlos über das Wasser gleiten und je näher er ihnen kam, größer werden? Doch wie konnte etwas falsch sein, wenn sie es gleichzeitig wahrnahmen?
Mit einem weiteren Windstoß zerfiel die dunkle Silhouette vor ihren Augen und verschwand im Nichts. Sie waren sich sicher, diese Nacht ihr Leben lang nicht mehr zu vergessen. Weil sie es nicht konnten.

Beseelt von der Hoffnung, dass alles in Wirklichkeit nur ein Fiebertraum gewesen war, kehrten sie in das Kloster zurück. Nichts schien sich auch nur im geringsten verändert zu haben. Ihre Abwesenheit war – wenngleich es seltsam anmutete – niemandem aufgefallen, was bedeutete, dass keine Fragen gestellt und keine Ausreden erfunden werden mussten. Tatsächlich war es sogar so, dass die nächsten Monate zu den schönsten ihres Lebens zählten. Es war nicht besonderer Wohlstand, der sie glücklich machte, sondern viel mehr verbesserten sich die Umstände auch innerhalb des Klosters so sehr, dass man das Gefühl erhielt, alle würden sich aus tiefstem Herzen verstehen, einander helfen und unterstützen. Es waren wunderschöne Monate, gesegnete Monate. Gekennzeichnet von Freude, Freundschaft und hinter den braunen Kutten des Klosters versteckter Liebe. Bis sich ihr Schicksal erneut in ihren Weg zu stellen schien – Atsuko war schwanger. Entgegen all ihrer Hoffnung und entgegen ihres Glaubens dass alles, was sie gesehen und gehört hatten, nur ein schrecklicher Traum gewesen war, schlummerte nun ein ungeborenes Kind in ihr. Noboru wusste, dass weder die Brüder, noch die Schwestern des Klosters eine Schwangerschaft, geschweige denn ein Kind akzeptieren würden. Man würde es ihnen nehmen, früher oder später. Es blieb also nur eine einzige Möglichkeit: Sie mussten fliehen. Erneut. Diesmal endgültig.
Noch bevor man der jungen Frau ansehen konnte, was sich in ihr verbarg, wurden Vorkehrungen getroffen. Sie sammelten so viel Geld wie nur irgendwie möglich war; arbeiteten doppelt, dreifach so hart, wenn sich die Möglichkeit nur irgendwie bot. Kleidung sollte kein Problem darstellen, Nahrung konnten sie sich wenn nötig immer noch kaufen oder selbst finden. Einzig eine Unterkunft, die man ihnen nicht von der einen auf die andere Nacht nehmen konnte, würden sie nicht so einfach finden können.

Ihre Reise führte die beiden bis in den Norden der Provinz und hin zum Feuergebirge Kayama. Auch wenn sich der Gedanke in ihnen erhärtet hatte, so viel Abstand zum Kloster zu halten wie nur irgendwie möglich, schien Atsuko nicht länger im Stande, die Strapazen ertragen zu können. Immer wieder berichtete sie davon, dass ihre Träume gefüllt seien von schemenhaften Gestalten, die sie stets daran erinnerten, einen bestimmten Auftrag zu haben. Dass sie verantwortlich sein würde, entweder für die Rettung des Landes oder dessen Zerstörung. Einzig und allein eines stand fest: Sie war die eine Frau unter abermillionen, die dem Sohn des Windgottes Fujin einen Sohn bringen sollte.
Jeder Gedanke, der dieser Bestimmung widerstrebte oder sie als falsch auswies, wurde von unkontrollierten Schmerzen bestraft. Zuerst waren es nur Augenblicke, in denen die Frau zusammenzuckte. Doch mit der Zeit und je häufiger sie sich dagegen wehrte, desto stärker wurden die Konsequenzen für ihren Körper. Schon nach wenigen Tagen machte sich Noboru auf den Weg, einen der besten Ärzte der Region aufzusuchen und ihn nach seinem Rat zu fragen, doch selbst er war nicht in der Lage, den Ursprung ihres Leidens ausfindig zu machen. Nach einem zweiten und dritten Besuch, wobei erst der letzte die Symptome wirklich deutlich werden ließ, verließ er das Paar mit den Worten, dass sie verflucht seien; dass kein Heilmittel, keine Medizin dieser Welt sie von ihrem Leiden befreien könne.

Tatsächlich war es so, dass ganz gleich wie viele Ärzte und Schamanen die beiden aufsuchten, niemand konnte ihnen helfen. Keine Salbe, keine Tinktur, kein Gebräu das sie als Heilung für jeden Schmerz herstellten, hatte auch nur den geringsten Effekt. Atsuko litt, Tag für Tag. Man konnte ihr ansehen, wie die Kraft ihren zierlichen Leib immer mehr verließ und lediglich die Fürsorge und Liebe ihres Freundes, aber auch die Hoffnung darauf, wenigstens noch so lange ausharren zu können, bis ihr Kind geboren wurde, hielten sie am Leben. Ein halbes Jahr verging, bis es endlich soweit war. In einsamer Zweisamkeit, in einer einfachen Hütte, die neben einem kleinen Bisschen Land ihr einziges Hab und Gut darstellten, wurde ein für ihre Augen wunderschöner, kleiner Junge geboren.
Die kindlichen Schreie verhallten nach wenigen Minuten und wurden durch ein ehrliches Schmunzeln auf den kleinen Lippen ersetzt. Friede schien sich eingestellt zu haben. Atsuko, Noboru und ihr noch namenloses Kind waren glücklich, jeder auf seine ganz eigene Weise. Stille kehrte ein. Und mit ihr kam die Hoffnung, dass was auch immer man ihnen prophezeit hatte, nun endlich ein Ende gefunden hatte. Dass sie endlich ein geregeltes, normales Leben würden führen können. Doch wie Vieles war auch dieser Frieden nur von kurzer Dauer. Hinter dem Rücken des vor Freude strahlenden, jungen Vaters erhob sich zum wiederholten Mal die in Schatten gehüllte Kreatur. Ihre langen Finger deuteten erneut auf den Leib der Frau, diesmal jedoch gerichtet auf das schlafende Kind. „Mein Sohn“, gleichsam mit seinen Wolken hüllte sich der Himmel in tiefste Schwärze, heftiger Regen setzte ein und Winde, von denen sie instinktiv wussten, dass es exakt dieselben waren wie in jener verhängnisvoller Nacht „Übergib mir mein Kind“. Als letzter Akt der stillen Rebellion schenkte die frische Mutter ihrem Sohn ein letztes, herzerwärmendes Lächeln, küsste seine Stirn und flüsterte, dass er glücklich werden solle. Auf seinem eigenen Weg, ungeachtet dessen, was andere Menschen ihm versuchen würden als richtig zu erklären. Auch Noboru erhielt einen Kuss, geprägt von ihrer unsterblichen Liebe, aber auch von stärker werdenden Schwäche. Sie ließ ihn wissen, dass die letzten Monate, trotz aller Strapazen die sie ihn hatte erleiden lassen, die schönsten ihres Lebens waren. Und dass er, so wie er war, gemeinsam mit ihrem Kind das Beste war, was man ihr je hätte schenken können.
Selbst der schwarzen Schattengestalt hinterließ sie noch ein Lächeln. Eines, das davon sprach, dass das Kind in ihren Armen, ihr Sohn, niemals zu seinem werden würde. Er war der Sohn eines Menschen, nicht irgendeines Gottes. Ihre Reaktion rechte völlig aus, um einen weiteren, finalen Schmerzimpuls in ihrem ohnehin schon geschwächten Körper auszulösen. Diesmal erstreckte er sich nicht über alle Gliedmaßen, sondern schien bewusst nur auf ihr Herz gerichtet zu sein. Die bernsteinfarbenen Augen weiteten sich, doch strahlten sie weder Reue noch Angst aus, selbst in dem Moment, als sie ihr Licht verloren. Auch das Lächeln blieb auf ihren Zügen bestehen.

Mit dem Verlust seiner langjährigen Freundin und zukünftigen Frau konfrontiert, entschied sich Noboru schweren Herzens, eine weitere Reise anzutreten. Sie sollte ihm nicht den Schmerz nehmen, der sich in seiner Brust ansammelte, genau so wenig, wie sie dem Zweck der Selbstfindung dienen sollte. Ihm war völlig bewusst, kein guter Vater sein zu können, ebenso wie ihm bewusst, war dass es nichts gab, wofür ihn seine Liebste mehr gehasst hätte, als das, was er im Begriff war zu tun. Doch jede Minute, die er mit ihrem Kind in den Armen verbrachte, jeder Blick in die ungetrübten, noch nicht vom Leben gezeichneten Augen des Jungen brachte die Erinnerungen an sie zurück. Wochen vergingen, in denen zahllose Überlegungen an Experimente verschwendet wurden, in denen er seine eigene Lebensspanne reduzieren, vielleicht sogar aufgeben konnte, um Atsuko zurückzuholen. Wenn nicht für immer, dann wenigstens für einige Wochen. Tage. Wenigstens ein paar Stunden.
Erneut war es eine stürmische, unheilvolle Nacht, in der sich die eisernen Tore des Naka-Klosters vor seinen Augen erhoben. Er war sich vollkommen sicher, dass wenn man ihn fragen würde, woher das Kind in seinen Armen kommen würde, die verschiedenen Details nach und nach aus seinem Mund kommen würden. Aus Bitterkeit heraus und stets gut versteckter Wut gegenüber allem, was seiner Atsuko widerfahren war. Seine einzige Möglichkeit war, ihn in die Hände des Klosterführers zu übergeben. Geheime Wege und Passagen veränderten sich nicht, weshalb er die Chance beim Schopf griff, sich vorsichtig, wie während seiner Flucht, Eintritt verschaffte und das leise vor sich hin schlummernde Kind in einem Bastenkörbchen vor die Türen des größten Schlafgemachs ablegte. Einzig die Notiz “Er ist der Sohn des Fujin.“ sollte andeuten, welche Wichtigkeit er besaß. Wenn nicht mehr für seinen Vater, dann sollten sie sich wenigstens im Sinne seiner verstorbenen Mutter um ihn kümmern, so, wie sie es getan hätte. Ohne ein Wort des Abschieds machte der junge Mann Kehrt und verließ Kloster, Provinz und Land. Mit nichts weiter als dem Traum, irgendwann doch über den Tod Atsukos hinweg kommen zu können. Irgendwann.

Der spontan gefasste Plan trug jedoch nur zu einem gewissen Teil Früchte. Schon seit dem Tag, an dem die Eltern des kleinen Jungen aus dem Kloster verschwunden waren, hatte man gewisse Vermutungen angestellt, warum sie gemeinsam und ohne jede Nachricht alles hinter sich gelassen hatten. Gerade die Augen des namenlosen Kindes gaben wichtige Hinweise auf die Identität seiner Eltern. Man schloss schnell darauf, wer es sein könnte, doch legte man sich öffentlich nie auf bestimmte Personen fest. Lediglich der Klosterführer selbst war der festen Überzeugung, dass es nur Atsuko gewesen sein konnte. Ihre intensive Augenfarbe und die jugendliche Schönheit, mit der man sie gesegnet war, schienen sich in ihrem Sohn widerzuspiegeln. Warum sie also den einzigen Grund, weswegen sie das Kloster überstürzt verlassen hatten, wieder an jenen Ort zurück brachten, warf nur noch mehr Spekulationen auf, die jedoch nie aufgeklärt werden konnten. Aus der Vermutung heraus, dass einem der beiden etwas zugestoßen sein musste, nahm es Maruyama Ayumu auf sich, das nun elternlose Kind großzuziehen.
Einen Namen zu finden war nicht weiter schwierig. Schnell wurde entschieden, dass der Familienname seines Vaters übernommen werden sollte. In stete Erinnerung an seiner Mutter und ihre warm funkelnden Augen taufte man ihn Kohaku, was sein Rufname werden sollte. Und aufgrund der ihm beigelegten Notiz, er sei mit einer großartigen, gleichsam aber auch schwierigen Zukunft geboren wurden, sollte Sho sein zweiter Vorname sein.

Acht Jahre vergingen wie im Flug. Unter den wachsamen Augen der Bruderschaft entwickelte sich aus dem einst namenlosen kleinen Kind ein, wie man glaubte, rechtschaffener Bursche. Doch zahlreiche Gespräche, die hinter verschlossenen Türen geführt und teilweise aus Neugierde, teilweise aus Zufall von ihm mitgehört wurden, ließen ihn langsam aber sicher verstehen. Einerseits, dass er nicht bloß irgendein Kind war, sondern der wahrhaftige Sohn eines Gottes. Zuerst hielt er es nur für ein einfaches Gerücht, eines, das ihm durchaus Selbstvertrauen einhauchte. Mit den Monaten jedoch schien es mehr und mehr so zu sein, dass das Verhalten der anderen Klosterbewohner ihm gegenüber einem starken Wandel unterlag. Erst blieben sie auf ungewöhnlicher Distanz, bis sie sich dem Jungen gar nicht mehr näherten. Alles was ihm blieb, waren die kalten, herzlosen Blicke, mit denen sie ihn straften. Aber selbst das sollte nur der Anfang sein.
Jeder weitere Tag hielt seine ganz eigenen Schwierigkeiten bereit. Mal war es ein verdreckter Boden, den er gerade gewischt hatte, mal beschuldigte man ihn dafür, sämtliche Vorräte durch die Räumlichkeiten geworfen, versteckt oder selbst gegessen zu haben. Sogar Verletzungen und vorgetäuschte Krankheitssymptome brachte man irgendwie mit ihm in Verbindung. Jede Gegenwehr, jede Rechtfertigung und Erklärung, die sich der Kleine zurechtlegte, um seine Unschuld zu beweisen, wurde abgeschmettert. Der einzige, der irgendwann begann, hinter das Schema zu blicken, war der Klosterführer und der Quell der Gerüchte selbst. Doch was sollte er tun? Sich dem Glauben verschreiben und ihn wirklich als Sohn eines Gottes behandeln, der ihm nie erschienen war, oder sich hinter die anderen Glaubensanhänger stellen, so wie es von einem geistigen Oberhaupt verlangt wurde?
Um eine passende Antwort zu finden, wurden die öffentlichen 'Auftritte' Maruyamas seltener und er verschrieb sich der Aufgabe, sowohl im Sinne des Klosters, als auch des adoptierten Jungen zu handeln. In der Zeit, in der in ihm die Idee aufkeimte, dass es einen ganz einfach Weg gäbe, alle davon zu überzeugen, dass er weder schlechter, noch besser als der Rest, sondern einer von ihnen, einer der Gläubigen war, keimte in Kohaku etwas auf, das er in diesem Ausmaß noch nie empfunden hatte. Bitterkeit und Zorn auf all diejenigen, die ihn aufgrund irgendeines Gerüchts behandelt hatten wie einen Unmenschen, wie ein niederes Tier, das es gar nicht erst verdiente, unter ihnen zu verweilen. Eines Nachts geschah das, wovor sich seine Eltern insgeheim immer gefürchtet hatten: Ihm erschien dieselbe Gestalt wie ihnen in der Nacht seiner Zeugung. Mit ihm festigte sich die Überzeugung, doch kein einfacher Mensch zu sein. Sondern einer mit einer festgelegten Bestimmung, mit einem Ziel, einer regelrechten Berufung. Eine, die nicht geringer war, als alles daran zu setzen, in den Himmel aufgenommen zu werden. Als rechtmäßiger Nachfolger des Fujin. Mit dieser Erkenntnis stellten sich bestimmte Veränderungen ein, von denen der Junge erst recht spät etwas bemerkte. Immer wenn der Wind wehte, schien er stimmen zu hören. Zuerst drehte er sich hektisch, ja beinahe panisch um, in der Erwartung, eine gehässige Person in seinem Rücken zu erkennen. Langsam erst begann er zu realisieren, dass es kein menschliches Wesen war, das er hören konnte, sondern die Winde selbst. Jeden Lufthauch, jede Böe. Alles besaß eine eigene Stimme.

Um den endgültigen Beweis zu liefern, dass Kohaku dasselbe Recht genoss als Mitglied des Klosters weiterzuleben, entschied Maruyama, dass es Zeit wurde, ihn einem Test zu unterziehen. Gleichsam würden drei weitere Kinder in seinem Alter an dieser Prüfung teilnehmen. Angedacht war es nicht als gefährlich oder gar als anstrengend, sondern einfach nur als eine mehrstündige Wanderung, um den Zusammenhalt zu festigen und ein Reinigungsritual an einem naheliegenden Tempel zu praktizieren. Wenn auch mit deutlicher Unsicherheit, den als Sonderling verschrieenen Dunkelhaarigen mit sich zu nehmen, stimmten auch die anderen beiden Jungen, Mamoru und Uyeda, wie auch das Mädchen, Yuriko, zu.
Ein sicherer, nur wenige Tage zuvor geprüfter Pfad sollte ihre Reiseroute bilden. Um sie nicht verantwortungslos alleine losziehen zu lassen, entschied sich ein älterer Ordensvertreter dazu, die Gruppe zu führen und an den Zielort zu bringen. Gemeinsam mit kleinen Taschen und Beuteln machte sich die fünfköpfige Gruppe auf, um so schnell wie möglich wieder zurück zu kommen. Denn bis auf Yuriko, die mehr durch Zufall begonnen hatte, Kohaku in ein Gespräch zu verwickeln, erkannte niemand, wie sehr er sich selbst begann, von anderen abzuschotten. Nicht etwa aus Angst, oder weil er sie für ihre Engstirnigkeit begann zu verachten, sondern da er der ernsthaften Auffassung war, dass wenn sie ihm zu nahe kamen, bloß Unheil auf sie warten würde. Nur zusätzlich verunsichert durch die befremdlichen Worte, entschied sich das Mädchen dazu, sich eher in der Nähe des Rests aufzuhalten. Immer wieder trafen dieselben, ablehnenden Blicke auf ihn. Immer wieder wurde ihm bewusst, dass er nicht so war wie die anderen. Dass er gar nicht so sein konnte wie sie und dass sie niemals im Stande sein würden, seine Bestimmung wirklich zu erfassen, geschweige denn zu verstehen oder zu akzeptieren. Es war etwas, womit er in der Welt alleine war, was er nicht abgeben oder teilen konnte.

Im Gegensatz zu wohl allem was sich die Begleiter des Jungen gedacht hatten, verlief die gesamte Reise über sehr ruhig und selbst die Aufgaben, die sie verrichten sollten, geschahen ohne Zwischenfall. Ferner war es sogar so, dass sich Kohaku an allem beteiligte, auch wenn es mehr aus Pflichtgefühl gegenüber dem Kloster geschah, als dass er wirklich mit den anderen interagieren wollte. Womöglich war es auch genau das, was ihm letztlich zum Verhängnis werden sollte.
Während der letzten beiden Stunden ihrer Rückreise formten sich am Horizont seltsame Wolkenformationen. Lediglich der von allen anderen Ausgegrenzte schien zu bemerken, dass sie sich zielstrebig auf ihre Position hinbewegten, ebenso wie er der einzige war, der wirklich spüren konnte, was noch geschehen sollte. Sein gesamter Körper schien von innen heraus zu brennen, überwältigt von schier endlosem Schmerz. In seinen Ohren hallte immer wieder dieselbe Stimme, immer wieder gab sie ihm denselben Befehl:“Takeru muss sterben“. Auch wenn es nur wenige Stunden waren, die sie gemeinsam verbracht hatten und auch, wenn es lediglich die Nähe zu anderen Menschen war, ohne dass er für etwas direkt verantwortlich gemacht wurde, hatten Ruhe in ihn einkehren lassen. Oder zumindest etwas, was er dafür hielt. „Bring ihn um für das, was er getan hat“, wiederholte der Unbekannte, dem am Rande eines schmalen Gebirgspfades im Nichts schwebte und auf den Leiter der Kindergruppe deutete „Zeig ihm, wozu mein Sohn im Stand ist“, forderte er weiter, bis der Schmerz, ausgelöst durch die unausgesprochenen Widerworte des Jungen, ihn in auf die Knie zwangen. Weit aufgerissene Augen sahen den anderen hinterher, glänzten mit uneingeschränkter Wut und drückten nicht mehr als sämtliches Leid aus, das er bis zu diesem Zeitpunkt hatte erleiden müssen.
Für einen Wegabschnitt, der Kohaku gerade einmal eine halbe Stunde hätte kosten dürfen, brauchte er zwei Stunden. Über seinem Kopf hatte sich bereits eine feste, tiefgraue Sturmfront ausgebaut. In unregelmäßigen Abständen sah er hinauf, kam allerdings nicht um den Gedanken herum, sie nicht als gefährlich zu betrachten. Die Winde selbst waren es, die ihn antrieben und gleichzeitig von nichts anderem sprachen, als dass er eine Aufgabe hatte, die es zu erfüllen galt. Über den Fakt, dass man nicht nach ihm suchte, wunderte sich der Kleine hingegen genau so wenig. Er erwartete keine Hilfe, rechnete nicht damit, dass sich irgendein Mensch wirklich um ihn sorgte. Selbst als Regen, so schwarz wie die Wolken selbst, als undurchdringlicher Schleier auf die Erde prasselte, brauchte es fast noch eine weitere Stunde, ehe sich, sehr zur Verwunderung Kohakus, doch jemand blicken ließ. Ein tierisches Lächeln blitzte im Schatten der Kapuze auf, als die bernsteinfarbenen Augen erkannten, dass aus der aufgeregt umher suchenden Gestalt langsam aber sicher Takeru wurde. Die anderen schienen bereits im Kloster angekommen zu sein und ganz gleich welcher Teufel ihn geritten haben musste, wieder zurück zu kommen – das war seine einzige, wirkliche Chance.

Mach schon, beweg dich!“ Unfreundlich wie eh und je herrschte der Braunhaarige Kohaku an, zerrte und zupfte an der durchnässten Kutte und bemerkte erst, nachdem der Körper, den er hinter sich her zog, völlig erschlaffte. „Wir sind gleich da“, fügte er mit leicht ruhigerer Stimme, auch wenn man deutlich heraushören konnte, dass keine Sorge um den Jungen, sondern lediglich Sorge um sich selbst, sollte ihm etwas zustoßen, seine Tonlage veränderte. Je enger der Pfad für die beiden wurde, desto langsamer mussten sie sich bewegen. Der Regen hatte den Boden bereits aufgeweicht, stellenweise trat bereits Wasser aus Furchen und Rissen der Steinwand. Als sich eine Vielzahl kleinerer Steine aus dem Hang lösten und den Blick des jungen Mannes für einige Sekunden nach oben lenkte und gleichsam seine Hand zum eigenen Schutz angehoben wurde, bot sich die einzige Gelegenheit – Kohaku war nicht stark, aber ein Zerren und Reißen an der matschigen Kutte reichte aus, damit Takeru das Gleichgewicht verlor. Seine Augen blitzten einen Moment lang panisch auf, waren auf den kleinen Jungen fixiert, wie der Blick eines Jägers auf seine Beute. Die von Todesangst ausgezeichneten Rufe wurden vom Wind und einem Donnergrollen, als wollten sie beide vertuschen, was geschehen war, vollkommen verschluckt. Adrenalin füllte den kleinen Körper. Sein Herz raste, seine Atmung war schnell und flach. Doch statt sich der Aufregung hinzugeben, zu weinen, Reue zu zeigen oder auf dem schnellsten Weg zurück zum Kloster zu finden, lehnte sich der Schwarzhaarige über den Pfad und sah hinab. Er rührte sich nicht mehr. Blut erstreckte sich über den aus Kieselsteinen, matschiger Erde und Dreck geschaffenen Grund. Er rührte sich nicht mehr. Kichernd öffneten sich die zu Schlitzen geformten Augen, betrachteten den regungslosen Leib noch einige Sekunden, nur um wirklich sicher zu gehen. Und die gesamte Zeit zierte ein nicht länger menschliches Lächeln die unschuldig geglaubten Züge des Jungen.

Erst nach Tagen fand man den völlig verwaschenen Leichnam, der sich allerdings ohne weitere Schwierigkeiten identifizieren ließ. Für die Kinder, die unter der Leitung des jungen Mannes ihre Wanderung abgeschlossen hatten, war es völlig klar, wer der Schuldige war. Derselben Vermutung, ganz gleich ob sie bewiesen werden konnte oder nicht, unterlag auch das gesamte, restliche Kloster, das zornig und mit heftigsten Vorwürfen auf die noch ungeklärte Tat reagierte. Sie plädierten darauf, den Jungen ebenfalls zu richten. Er hatte sich gegen ihren Glauben gestellt, hatte sämtliche Grundsätze verworfen und schlimmer als das, einen Menschen ermordet. Einzig und allein Maruyama sah in dem Jungen nicht mehr als das, was er war. Ganz gleich, was ihm andere anhängen wollten – es entzog sich seiner Vorstellungskraft, dass ein kleines, schwaches und in seinem Wesen unschuldiges Kind zu einer solchen Tat wirklich fähig war. Doch die eine Chance, die er ihm gegeben hatte, bewirkte genau das, was er ihm immer hatte ersparen wollen: Den geballten Zorn der Bruderschaft und die absolute Ausgrenzung durch selbige. Seine Entscheidung war es daher auch, Kohaku fortzubringen. Als Oberhaupt gab es Pflichten, denen er nachgehen musste und die nicht durch ein einziges Leben aufgehoben werden konnten. Nach einer mehreren Wochen langen Reise erreichten die beiden Asatsuyugakure no Sato und damit den einzigen Ort, von dem sich der Mönch versprach, dass sie mit dem, was auch immer aus dem Takeuchi werden sollte, umgehen konnten. Denn das einzige, was mindestens genau so eigen erschien wie er, das waren Shinobi.



Administrativ


Account: [EA] Kohaku
Name: Kohaku, Haku, Whity, Whü [.. zu viele Kosenamen.]
Erreichbarkeit: whitey2102 [Skype]
Aussehen: Takeuchi Sora [Air Gear]
Zuletzt geändert von Takeuchi Kohaku Sho am 29. Mär 2013, 00:30, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 28. Mär 2013, 23:00
Takeuchi Kohaku Sho

Erfahrung: Gesperrt

Jutsuliste




Wissensbereiche:
    Grundlegend: 0/∞
    Fortgeschritten: 0/∞
    Meisterhaft: 0/∞

Jutsus:
    Ranglos: 4/∞
    E-Rang: 7/18
    D-Rang: 7/14
    C-Rang: 5/5
    B-Rang: 0/1
    A-Rang: 0/0
    S-Rang: 0/0

Wissensbereiche



Grundlegend

    -|||-

---------


Fortgeschritten

    -|||-

---------


Meisterhaft

    -|||-

---------


Jutsus



Ranglos

    Name: Kai ("Auflösen")
    Art: Ninjutsu
    Rang: -
    Element: -
    Fingerzeichen: Tora
    Chakraverbrauch: Variabel
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Genjutsuwissen, Chakrakontrolle
    Anwendung: Mit Hilfe des Kai unterbricht der Anwender, nach dem Formen des Fingerzeichens, den eigenen Chakrafluss, weswegen Genjutsu aufgelöst werden können, sofern sie erkannt werden. Die Chakrakosten hängen dabei vom Kreativitätswert des Gegners ab [5 - Chakrakosten +100% | 4 - Chakrakosten +75% | 3 - Chakrakosten +50% | 2 - Chakrakosten +25%]. Auch benötigt man die entsprechenden Werte im Bereich der Chakrakontrolle und des Genjutsuwissens. Zudem können auf diese Art und Weise nur Genjutsu aufgelöst werden, die nicht durch Dōjutsu oder Medien wie Schall gewirkt werden.


    Name: Ki Nobori no Shugyō ("Studium des Baumlaufs")
    Art: Trainingsart
    Rang: -
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: Sehr gering
    Reichweite: Selbst
    Voraussetzung: Chakrakontrolle 1
    Anwendung: Dies ist eine Trainigsform, um die Chakrakontrolle zu erlernen. Hierbei muss der Trainierende zunächst sein Chakra in den Fußsohlen konzentrieren und anschließend senkrecht an einem Baum hochrennen. Wenn er nicht mehr weiter kommt, ritzt er mit einem Kunai eine Kerbe in das Holz um zu markieren, wie weit er es maximal geschafft hat. Dann wiederholt er diesen Vorgang so lange, bis er ohne Probleme am Baum hochlaufen kann. Wenn er jedoch zu wenig Chakra benutzt, bleibt er nicht am Baum haften, bei zu viel Chakra bricht das Holz und der Trainierende wird vom Baum weggestoßen. Durch dieses Training ist man in der Lage, sich auf für normale Menschen unbegehbaren Oberflächen zu bewegen. Eine anspruchsvollere Version dieser Trainigsart ist das Suimen Hokō no Gyō.

    Name: Rakanken („Arhat-Faust“)
    Art: Taijutsu Kampfstil
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Taijutsu 2
    Anwendung: Dieser Kampstil basiert auf simplen aber kraftvollen und direkten Angriffen.

---------


E-Rang

    Name: Bikō Ninjutsu ("Beschattungs-Ninjatechnik")
    Art: Ninjutsu
    Rang: E-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Selbst
    Voraussetzung: Ninjutsu 1
    Anwendung: Das Bikō Ninjutsu ist eine Technik, mit der sich Ninja in Gegenständen wie einer Regentonne verstecken um so andere auszuspionieren und sie zu belauschen. Es gehört zum Grundwissen eines jeden Shinobi ein Ziel unentdeckt ausspionieren zu können.


    Name: Ayatsuito no Jutsu ("Technik der Schnurhandhabung")
    Art: Ninjutsu
    Rang: E-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Nah-Mittel
    Voraussetzung: Ninjutsu 1; Drahtseile
    Anwendung: Der Anwender ist in der Lage mit Drahtseilen umzugehen und diese im Kampf zu nutzen. Zum einen können damit Feinde gefesselt werden, zum anderen kann sich damit der Anwender schneller in der Umgebung fortbewegen, da sich die Drahtseile als normale Seile verwenden lassen.


    Name: Bunshin no Jutsu ("Technik der Körperteilung")
    Art: Ninjutsu
    Rang: E-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: Tora, I, Ushi, Inu oder Hitsuji, Mi, Ne, Ushi, Tora
    Chakraverbrauch: Sehr Gering
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Ninjutsu 1
    Anwendung: Beim Bunshin no Jutsu lässt der Anwender nach dem Formen der Fingerzeichen Doppelgänger seiner selbst entstehen. Die entstehenden Doppelgänger haben keine Substanz und können daher keinen Schaden anrichten und hinterlassen keine Fußspuren. Bei einer Berührung verpuffen diese sofort. Es ist ein Jutsu, welches daher nur zur Ablenkung dient.


    Name: Henge no Jutsu ("Technik der Verwandlung")
    Art: Ninjutsu
    Rang: E-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: Uma, Inu, I, U, Hitsuji
    Chakraverbrauch: Sehr Gering
    Reichweite: Selbst
    Voraussetzung: Ninjutsu 1
    Anwendung: Nach dem Formen der Fingerzeichen verwandelt sich der Anwender äußerlich in eine andere Person, welche er schonmal gesehen hat. Auch die Stimme passt sich dieser Person an. Das Chakra und die Fähigkeiten des Anwenders bleiben jedoch die eigenen. Bei einem Treffer im Kampf löst sich die Verwandlung auf.


    Name: Nawanuke no Jutsu ("Technik der Fesselentfernung")
    Art: Ninjutsu
    Rang: E-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Selbst
    Voraussetzung: Ninjutsu 1
    Anwendung: Das Nawanuke no Jutsu ist mehr eine Grundfähigkeit als ein tatsächliches Jutsu, da kein Chakra verbraucht wird. Es ist einfach nur das Wissen über Fesslungskunst und die daraus resultierende Erfahrung sich aus eben diesen zu befreien. Es werden dabei die eigenen Gelenke ausgekugelt um sich aus aus Fesseln winden zu können. Dies ist allerdings ein sehr schmerzhafter Prozess.


    Name: Kakuremino no Jutsu ("Technik des sich-unter-einem-Regenmantel-Versteckens")
    Art: Ninjutsu
    Rang: E-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Selbst
    Voraussetzung: Ninjutsu 1
    Anwendung: Diese Grundtechnik erlaubt es dem Anwender sich in der Umgebung zu tarnen. Hierbei werden besonderes Tarnumhänge benutzt, welche im Voraus an die Situation angepasst werden müssen.


    Name: Kibakufuda: Kassei ("Zündungszettel: Aktivierung")
    Art: Ninjutsu
    Rang: E-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: Verschiedene
    Chakraverbrauch: Sehr Gering [pro Kibakufuda]
    Reichweite: Nah-Fern
    Voraussetzung: Ninjutsu 1; gesetztes Kibakufuda
    Anwendung: Für diese Technik wird ein Kibakufuda, welches vorher platziert werden muss, durch einen Chakraimpuls zum explodieren gebracht. Es ist eine Grundtechnik die eigentlich jeder Shinobi in der Akademie erlernt.

---------


D-Rang

    Name: Doroppu Kikku („Sprungtritt“)
    Art: Taijutsu
    Rang: D-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Taijutsu 1
    Anwendung: Der Anwender springt bei diesem Taijutsu von oben herab auf sein Ziel zu und verpasst diesem einen kräftigen Sprungkick.

    Name: Mawashigeri („Drehender Fußtritt“)
    Art: Taijutsu
    Rang: D-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Taijutsu 1
    Anwendung: Bei dieser Technik führt der Anwender einen halbkreisförmigen Tritt aus.

    Name: Oboro Bunshin no Jutsu ("Technik der Nebelkörperteilung")
    Art: Ninjutsu
    Rang: D-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: Tora (unvollständig)
    Chakraverbrauch: Gering
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Ninjutsu 1
    Anwendung: Diese Technik ist eine Verbesserung des Bunshin no Jutsus. Nach dem die Fingerzeichen geformt wurden entstehen Nebeldoppelgänger, welche wie die des Bunshin no Jutsus nicht angreifen können. Allerdings verschwinden sie nicht, wenn man sich angreift, sondern die Angriffe gehen einfach durch sie hindurch.

    Name: Kage Shuriken no Jutsu ("Technik des Schatten-Shuriken")
    Art: Ninjutsu
    Rang: D-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Mittel-Fern
    Voraussetzung: Ninjutsu 1, Wurfwaffen
    Anwendung: Der Anwender wirft bei dieser Technik zwei Wurfwaffen, wobei die zweite Waffe sich im Schatten der ersten bewegt um den Gegner so zu täuschen, wodurch es fast unmöglich ist der zweiten Waffe auszuweichen.

    Name: Yōji ("Zahnstocher")
    Art: Ninjutsu
    Rang: D-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Nah-Mittel
    Voraussetzung: Ninjutsu 1, Zahnstocher
    Anwendung: Bei dieser Technik spuckt der Anwender einen Zahnstocher aus dem Mund, welcher sich so schnell bewegt, dass er ähnlich wie ein Senbon funktioniert.

    Name: Magen: Narakumi no Jutsu ("Dämonenillusion: Technik der Höllendarstellung")
    Art: Genjutsu
    Rang: D-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: Ne
    Chakraverbrauch: Gering - Mittel
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Genjutsu 1
    Anwendung: Diese Technik erzeugt eine Illusion im Kopf des Anwenders, welchen ihn seine schlimmsten Ängste durchleben lässt. Wenn man nicht dazu in der Lage ist das nun gesehene zu verarbeiten muss man damit rechnen ihn Ohnmacht zu fallen.


    Name: Kasumi Jūsha no Jutsu ("Technik der Nebeldiener")
    Art: Genjutsu
    Rang: D-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: entgegengesetztes I
    Chakraverbrauch: Gering - Mittel
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Genjutsu 1
    Anwendung: Der Anwender fängt den Gegner in einer Illusion, indem er Bunshin erschafft, welche sich nach einem Angriff wider zusammen setzen. Während dessen kann der Anwender geschickte Angriffe aus einer Deckung ausführen und dem Opfer vorgaukeln, dass er mit realen Bunshin kämpfen muss.

---------


C-Rang

    Name: Asshō ("Zerdrückende Handfläche")
    Art: Taijutsu
    Rang: C-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Taijutsu 2, Rakanken
    Anwendung: Dies ist eine Technik, bei welcher der Anwender zu einem gewaltigen Schlag ausholt, mit welchem dieser seinen Gegner mit der Handfläche in den Boden zu rammen gedenkt.

    Name: Shōshitsu („Aufsteigendes Knie“)
    Art: Taijutsu
    Rang: C-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Taijutsu 2, Rakanken
    Anwendung: Bei dieser Technik führt der Anwender einen Kniestoß aus, der den Gegner in den Magen trifft und ihn auch gleich noch in die Luft befördert.

    Name: Tokken („Stoßende Schulter“)
    Art: Taijutsu
    Rang: C-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Taijutsu 2, Rakanken
    Anwendung: Das Tokken ist eine Technik, bei welcher der Anwender mit voller Wucht auf den Gegner zuläuft und einen Schulterstoß ausführt um diesen wegzuschleudern.

    Name: Hōshō („Vernichtende Handfläche“)
    Art: Taijutsu
    Rang: C-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Taijutsu 2, Rakanken
    Anwendung: Hierbei handelt es sich um eine Technik, bei welcher der Anwender einen harten Schlag frontal mit der Handfläche ausführt.

    Name: Shōgeki Shō („Impulshandfläche“)
    Art: Taijutsu
    Rang: C-Rang
    Element: -
    Fingerzeichen: -
    Chakraverbrauch: -
    Reichweite: Nah
    Voraussetzung: Taijutsu 2, Rakanken
    Anwendung: Eine Technik des Rakanken, bei der der Nutzer seinen Gegner mit der Handfläche in die Luft schlägt.

---------


B-Rang

    -|||-

---------


A-Rang

    -|||-

---------


S-Rang

    -|||-
[/list]

---------

Beitrag 1. Apr 2013, 20:02

Beiträge: 423
Erfahrung: 1.320,00
Geschlecht: männlich

Bild Haitaka Bild
("Kritik an anderen trotz eigener Unfähigkeit")
von Oddy und Tobi




Gemeinschaftskritik



Hallo Whü,
hier kommt die erste Kritik zu deinem Charakter. Leider ist es etwas mehr geworden, als wir uns gedacht haben, da die Bewerbung nicht gänzlich unseren Vorstellungen entspricht.



Allgemeines



Zuerst einmal musst du klarstellen, aus welchen Dorf dein Charakter denn nun stammt. Aus Amegakure, so wie es das Präfix verspricht? Aus Konohagakure, wegen seines Aufenthaltes in der dortigen Akademie? Oder aus Uzu no Kuni, weil er dort aufgewachsen ist? Normalerweise nehmen wir dazu den Ort, an dem der Charakter zu Genin wurde. Lege dich auf jeden Fall auf einen Ort fest.

Bei der Überschrift ersetze bitte "Standard" durch den Namen deines Charakters.

Nun zum Hauptkritikpunkt an deiner Bewerbung: der "Windgott". An einigen Stellen, wie der Persönlichkeit klingt es, weil es aus der Sicht des Charakters beschrieben zu sein scheint, so, als würde er schlicht denken, er sei ein Sohn des Windgottes. Allerdings lässt du später, durch die Stärken und einige Passagen der Story Zweifel daran aufkommen, was denn nun stimmt. Um es gleich zu sagen: Abstammungen von irgendwelchen Göttern oder Dämonen werden wir im Asatsuyu in keiner Form annehmen. Daher bitten wir dich in deiner gesamten Bewerbung letztlich klarzustellen, dass es sich lediglich um einen Wahnvorstellung deines Charakters handelt. Das muss, selbst wenn es für deinen Charakter nicht klar ist, wenigstens für den Leser klar sein und das ist momentan noch nicht der Fall.



Persönlichkeit



Hier wie schon oben angesprochen ist der Punkt "Abstammung von einem Windgott" anzupassen.

Zudem sind die Hobbies eher die Beschreibungen der Vorlieben als tatsächliche Hobbies, hier bitte die Dinge anpassen, denn nicht jede seiner Vorlieben ist auch gleichzeitig ein "Hobby".

Zudem taucht hier einmal der Begriff Horde auf, wird aber nicht näher beschrieben. Was hat es damit auf sich?



Stats



Hier hast du bei dem Punkt Ken einen Fehler gemacht. Du müsstest insgesamt auf 2,5 kommen [2+3=5 | 5/2=2,5] Allerdings hättest du dann insgesamt 10,5 Punkte was ein halber Punkt zu viel wäre.



Fähigkeiten



Die Naturverbundenheit können wir so nicht annehmen. Auch hier beziehst du dich auf den "Windgott" der allerdings nur eine Wahnvorstellung ist. Dieser könnte dir dadurch kaum aktiv im Kampf oder beim Training von Nutzen sein.

Bei den Schwächen fehlt wieder die Beschreibung der Wahnvorstellungen, zudem sind die Einschränkungen bei der Frauenschwäche zu groß. Im Grunde würde er die Frauen dennoch bekämpfen, sogar mit einem lähmenden Gift, um sie vielleicht nicht zu verletzen, sie aber dennoch unschädlich zu machen – das entspricht nicht unbedingt einer im Kampf relevanten Schwäche.


Die Besonderheiten würden sich mit einreihen. Das Vorhersagen des Wetters ist möglich, wie man auch an Menschen unserer Welt sieht, aber wir würden es auf Minuten und Stunden beschränken, Vorhersagen für mehrere Tage sind nur in Extremfällen möglich – und die sind dann doch recht selten.

Zu dem musischen Talent. Für uns ist es nicht ersichtlich, wie dein Charakter die Melodien eines Lieds nach dem Hören einiger weniger Akkorde komplett nachvollziehen kann. Wenn er das Lied einmal komplett gehört hat, kann er es vielleicht direkt perfekt nachspielen, aber eine fehlerfreie "Vorhersage" ist nicht möglich. Zudem würde dein Charakter, selbst wenn er dies können dürfte, deutlich einfacher und schneller unter dem Einfluss von Genjutsu auf Klangbasis stehen, als andere Charaktere. Denn er würde ja wissen, was da auf ihn zukäme, was die Sinnestäuschung erleichtert, wenn der Charakter in dem Bewusstsein ist, was da auf ihn zukommt. [Anmerkung: Genjutsu auf Schallbasis können nicht durch das "Kai" effektiv aufgelöst werden.]



Biographie



Hier achte bitte erneut darauf, woher dein Charakter nun stammt, in welche Akademie er nun ging [Konohagakure – dann wäre es der Hokage | Asatsuyugakure – dann wäre es der Rat des Dorfes] und passe dies bei denen Abänderungen entsprechend an.

Zudem solltest du die Lücke zwischen dem zehnten und siebzehnten Lebensjahr füllen – dass er mit 17 "nach einem erfolglosen Versuch" nicht zu Genin wurde, ist unglaubwürdig und man fragt sich, was hat er all die Jahre gemacht?

Das Gebirge von dem du sprichst, musst du dann später in der Welt ausschreiben und anpassen, oder dir einen passenden und schon existenten Ort dafür nehmen. Zudem beschreibe bitte deutlicher was es mit diesem Kloster auf sich hat, welchem Zweck es dient und wem es untersteht. Wenn es wirklich in Uzu no Kuni beheimatet ist, sollte es dem Rat aus Asatsuyugakure unterstehen.



Jutsuliste



Für das Jutsu "Ayatsuito no Jutsu" wirst du im InRPG eine Nachbewerung von Drahtseilen vornehmen müssen, sofern du nicht noch welche aus dem Ningu-Guide mit in die Ausrüstung deines Charakters aufnimmst.

Zudem steht beim S-Rang ein einfaches [/list] alleine – erlöse es von seinem Leid.



Administrativ



-|||-



Bis dahin alles Gute,
wünschen Oddy und Tobi
"reden" | denken | "NPC"
Battletheme
Bild
"No! No! No! It's not an offence, it's a description of you!"


Zurück zu "Unfertige Bewerbungen"

cron